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Dramatische Rückgänge bei freien Finanzberatern nach § 34f GewO

Erfahrungsbericht von Edmund Pelikan, IHK-Prüfer zum Finanzanlagenfachmann, Dozent z. B. an Sparkassenakademien und Sachverständiger, der auch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei der Unterlagenprüfung nach § 24 FinVermV berät

Es sollte alles besser werden – die Ausbildung, die Beratungsqualität, die Rahmenbedingungen, die Transparenz, die Absicherung. Nachdem die Regulierung bei Emissionshäusern und Vertrieben durchgesetzt wurde, schüttelt man nun erstaunt den Kopf, reibt sich die Augen und fragt sich: Wollten wir das wirklich so? Aber alles der Reihe nach:
Sachkunde

Dieses Thema war sicher überfällig. Jeder Banker und jeder Steuerberater muss sein Fachgebiet beherrschen, um seine Tätigkeit professionell ausüben zu können. Da kann es natürlich nicht sein, dass Finanzanlagenvermittler nicht über das nötige Finanzwissen verfügen, das für eine fundierte Beratung notwendig ist. Und die schriftliche bundesweite IH K-Prüfung hat es wirklich in sich. Es ist kein Test, den man so nebenbei aus dem Ärmel schüttelt. Und das Prüfungsverfahren Multiple Choice macht die Sache eher noch schwieriger, da es bei manchen Antworten wirklich auf Kleinigkeiten ankommt.

Beispiel gefällig – natürlich darf ich keine Frage öffentlich zitieren, aber wüssten Sie ad hoc, ob ein Nachrangdarlehen eine Mindestlaufzeit hat. Richtig ist, dass seit der Einführung des Kleinanlegerschutzgesetzes eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren gilt. Ärgerlich ist, dass manche Fragen mit politischen Antworten nur richtig sind. Damit ist gemeint, dass der offene Investmentfonds immer noch in der Risikoklasse 1 positioniert ist. Gerade fachkundiges Beratungspersonal weiß, dass Anleger schon einiges Geld durch Fehlbewertung und Aussetzung von offenen Immobilienfondsanteilenverloren haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie im aktuellen BeteiligungsReport ab Seite 14.