© HEH

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Von Edmund Pelikan, Herausgeber des BeteiligungsReport und Sachverständiger für Sachwerte und Investmentvermögen.

Es gibt solche Initiatoren und auch andere. Auch Anleger von eher narzisstischen Managern aus der deutschen Beteiligungslandschaft können Glück bei der Anlage haben. Das ist meist der Fall, wenn die Märkte ausgezeichnet sind und immer etwas übrig bleibt – sogar für den Anleger. Das Hamburger Emissionshaus HEH beziehungsweise Gunnar Dittmann sind hier anders.

Zunächst wollte man in der HEH nach der Gründung Schiffe konzipieren und den reichen Erfahrungsschatz aus anderen Häusern, in denen man vorher gearbeitet hat, einbringen. Nicht exakt gleich, sondern auf eine menschlichere, anlegerorientiertere Art. Leider kam die Schiffskrise Hommage HEH und Gunnar Dittmann zum Zehnjährigen dazwischen. Die Produktkategorie der Regionalflugzeuge war der neue Bereich, in dem man seine Qualität beweisen konnte und nun nach zehn Jahren bewiesen hat. Ohne zum Beispiel einen Zwischengewinn für das Emissionshaus einzustreichen, kauft man Flugzeuge günstig ein und verleast die Maschinen dann möglichst langfristig an renommierte Kurzstrecken- und Regional-Airlines.

Dittmann zeigt klare Kante und macht in der Anlegerorientierung keine Kompromisse. Sein Team und seine Partner schätzen dies. Dies durfte ich als Moderator der Roadshow „Kompetenz hoch 5“ erleben, bei der vier Emissionshäuser und ein
Pool fair ihre jeweiligen Produkte präsentierten und sich gegenseitig dadurch eher befruchten. Das schätzten auch die anwesenden Finanzdienstleister, die alle auch noch so detaillierten Fragen beantwortet bekamen.

Und so steht das Emissionshaus HEH auch langfristig auf sicheren Füßen. Das Haus war eines der ersten, das auf die neue Produktwelt nach der Regulierung umgestellt hat. Aber auch im Schiffsbereich lässt man die Anleger der ersten Stunden nicht im Stich und kämpft um jede einzelne Sanierung. Auf meine Frage, ob es ihm die Anleger danken werden, kann Gunnar Dittmann keine Antwort geben. Sein Ziel ist der zufriedene Kunde, und wenn etwas aufgrund der schlechten Marktlage nicht so läuft, will die HEH ihren Anlegern bestmöglich zur Seite stehen.
Aus Überzeugung!

Ich kenne Gunnar Dittmann nun schon seit fast 15 Jahren. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solche Manager in der Sachwertwelt geben würde. Er ist ein solider Geschäftsmann und ein Mensch, was auch seine bewegende Rede postum für seinen Kollegen und Freund Peter Mahler unterstreicht. Nicht umsonst ist die HEH und vor allem Gunnar Dittmann 2012 mit dem Deutschen BeteiligungsPreis für Managementseriosität ausgezeichnet worden.

Als Herausgeber des BeteiligungsReport gratuliere ich der HEH Hamburger Emissionshaus zu ihrem zehnjährigen Bestehen und wünsche noch viele erfolgreiche Jahre.