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Hamburg, 12.09.2017 – Die Deutsche Bank AG hat nach Überzeugung des Gerichts gegen ihre Pflichten aus dem Anlageberatungsvertrag verstoßen.

Da sie weder durch den Bankberater noch durch rechtzeitige Übergabe des Beteiligungsprospekts über die konkrete Höhe der von der Deutschen Bank AG bezogenen Rückvergütungen aufgeklärt hat. Die Gegenseite hatte unter anderem eingewandt, dass die Ansprüche des Klägers verjährt seien. Dem ist das Gericht nicht gefolgt. Das Gericht hat das Urteil am 01.09.2017 verkündet – Az. 330 O 585/15. Demnach wurde die Deutsche Bank AG zur kompletten Rückabwicklung verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: AKH-H Rechtsanwälte Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann