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Berlin, 19. September 2017 – Damit wird dem Unternehmen weiterhin eine sehr hohe Qualität im Bereich Asset Management für geschlossene Immobilienfonds bescheinigt.

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG (Hanseatische) war die erste KVG am deutschen Markt, der im Herbst 2013 von der BaFin die Erlaubnis zur Auflage geschlossener Publikums- und Spezial-AIF erteilt wurde. Unter dem etablierten Markennamen IMMAC führt sie als Marktführerin die erfolgreiche Emission von Beteiligungsangeboten im Segment Sozialimmobilien für private, semiprofessionelle und professionelle Anleger fort.

Unter dem Markennamen Deutsche Fondsvermögen AG (DFV) wurde im August 2017 zudem ein geschlossener Publikums-AIF im Segment Hotelimmobilien in den Vertrieb gegeben. Die DFV soll mittelfristig neben IMMAC als zweites Standbein etabliert werden. Im Segment Sozialimmobilien verfügt die Unternehmensgruppe über eine sehr hohe Asset Management-Kompetenz und ist in der Lage, das operative Geschäft vollständig abzubilden.

Hervorzuheben sind sowohl eine eigene Betreiberholdinggesellschaft als auch ein Projektentwicklungs- und Bauträgerunternehmen im Rahmen der eigentümergeführten Gruppe sowie das hauseigene Research und die umfassend aufgebaute Pflegedatenbank.

Die Hanseatische weist aufgrund einer diversifizierten Einnahmebasis sowie einer hohen und nachhaltigen Platzierungsstärke eine große Stabilität auf. Nachdem in 2016 drei Spezial-AIF emittiert und platziert wurden, folgten 2017 bislang zwei Publikumsfonds, ein Spezial-AIF und der vorgenannte Publikums-AIF mit einem Hotel der DFV. Es sollen aktuell sowohl ein Spezial-AIF im Segment Pflegeimmobilien als auch einer im Segment Hotel zeitnah aufgelegt werden.

Mit derzeit rund 1,3 Milliarden Euro Assets under Management gehört die Hanseatische zwar zu den kleineren, jedoch hoch spezialisierten Immobilien-Asset Managern. Im Pflegeimmobiliensegment hat sie in Deutschland die Marktführerschaft inne. Die Beteiligungsangebote erfüllen weit mehrheitlich die prospektierten Performancekennziffern und die Ausschüttungsrenditen der Fonds stellen sich als marktüberdurchschnittlich dar.

Besonders positiv bewertet Scope den klar strukturierten Investitionsprozess, wobei ein mehrheitlich unabhängig besetzter Investitionsausschuss die Grundlage bildet, um das Risiko von Interessenkonflikten zu minimieren. Des Weiteren begrüßt Scope die Implementierung fester Revisionspläne, welche auch von Seiten des Wirtschaftsprüfers des Jahresabschlusses der HKA als angemessen betrachtet werden.

Herausforderungen bestehen nach wie vor hinsichtlich der Intensivierung des Geschäfts für semiprofessionelle und professionelle Anleger. Hierfür zeigt sich die Hanseatische durch bestehende Kontakte, einen erweiterten Vertrieb sowie inzwischen acht nach KAGB erfolgreich platzierte geschlossene Spezial-AIF jedoch als gut aufgestellt. Des Weiteren plant die HKA den Markteintritt in einem bislang nicht berücksichtigten EU-Land, was im Zuge der Diversifizierung grundlegend positiv gesehen wird.

Aus Sicht von Scope ist es erforderlich, dass die Hanseatische ihre sehr hohe Produkt- und Performancequalität aufrechterhält und auch im Rahmen weiterer Investitionssegmente und Länder die angestrebte Strategie weiter verfolgt und erfolgreich umsetzt. Dies soll neben der DFV auch in anderen Marktsegmenten vorangetrieben werden, was Scope positiv bewertet.

Quelle:Scope Analysis GmbH, Ratingmitteilung vom 19. September 2017