Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

 

Die Sachwerte-Branche kann mit dem bald abgelaufenen Jahr zufrieden sein. Zahlreiche Anbieter geschlossener AIF und vergleichbarer Produkte melden seit Jahren steigende Umsätze – und schauen optimistisch in die Zukunft. Ihre Angebote finden zunehmend Zustimmung bei Vertrieben und ihren Kunden. Endlich haben es die Marktteilnehmer außerdem geschafft, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Dahinter steckt Potenzial. Ebenso wie hinter neuen Konzepten. Stichwort Investment-AG (siehe Seite 5).

Zum Problem können die boomenden Immobilienmärkte mit den anhaltend steigenden Preisen werden. Häufig sind die Fondsobjekte so teuer, dass die damit verbundenen unternehmerischen Risiken kaum noch im Verhältnis zu den in Aussicht gestellten Erträgen stehen. Auf Lösungen bin ich gespannt.

Risiken drohen den Immobilienmärkten vor allem von politischer Seite. Das meint nicht nur Jones Lang LaSalle-Chef Timo Tschammler (siehe Seite 10). Auch ich finde die Entwicklungen dieses Jahres an vielen Ecken der Erde beunruhigend. In den USA spielt der gefährlichste Vierjährige der Welt mit Streichhölzern. Nordkorea wird immer unberechenbarer. Die Türkei ist auf dem Weg in eine Diktatur. Polen, Ungarn und Tschechien offenbaren ein seltsames Demokratie-Verständnis. In Deutschland hat niemand Lust zu regieren. Dafür sitzen erstmals seit 1945 Gestalten mit extrem fragwürdigen Ansichten im Bundestag, und in Österreich besetzen sie seit wenigen Tagen sogar bedeutende Minister-Posten und stellen den Vizekanzler.

Rund um den Globus ermorden und terrorisieren verrohte Geisteskranke unter dem Deckmantel einer Religion wahllos Unschuldige. Logisch, dass die Menschen Angst haben. Dass sie verunsichert sind und nicht mehr wissen, wie sie angemessen auf Provokationen reagieren sollen. Das führt dann dazu, dass ein Gymnasium in Deutschland das Singen von Weihnachtsliedern im Unterricht verbietet, weil sich eine muslimische Schülerin durch „Stille Nacht“ und „Oh du fröhliche“ in ihrem Glauben belästigt fühlt.

Ich wünsche Ihnen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen Liedern. Und ein erfolgreiches neues Jahr, in dem sie gelassen sein können, und in dem sich Ihre Wünsche erfüllen.

Viel Spaß beim Lesen!

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