Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

Wohnen wird zum Luxus. In Berlin geben manche Mieter mehr als die Hälfte des Nettoeinkommens für ihre Wohnung aus. Wobei das Phänomen nicht auf die absoluten Top-Lagen begrenzt ist. In gefragten aber nicht unbedingt mondänen Münchner Vierteln wie dem Stadtteil Au etwa frisst die Miete 38 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Anwohner auf. Und das sind nur zwei Beispiele.

Der Redaktion des Fondsbriefs stellt die Wohnungsmärkte in Deutschland in den Fokus der aktuellen Ausgabe. Bei der Vielzahl der Artikel wird deutlich, dass sich die Standorte bereits im vergangenen Jahr differenziert entwickelt haben. Wobei die Nachfrage häufig dominiert. Die Forscher von Empirica haben trotz anhaltender Neubautätigkeit eine teilweise erhebliche Angebotslücke ermittelt. Selbst in den Landkreisen fehlen Wohnungen. Allerdings nicht überall. In Altena im Sauerland hat die Stadt eine Reihe von Wohngebäuden abgerissen, um den Markt zu stabilisieren. Das Angebot ist einfach zu groß. Ähnlich wie in Hagen nur wenige Kilometer entfernt. Hier plant die Stadt ebenfalls in großem Stil den Abriss von Immobilien, die nicht mehr zeitgemäß sind.

Anleger brauchen also entweder eigene Expertise oder erfahrene Partner bei ihren Investitionen. Der Anlagenstau ist gewaltig – bei einem Geldvermögen der Deutschen auf Rekordhoch von mehr als sechs Billionen Euro. Davon liegt nach Schätzungen der DZ Bank ein Viertel als Bargeld oder auf Sichteinlagen so gut wie unverzinst herum.

Alternative Assets sind also durchaus eine Rendite-Gelegenheit. Diskutieren Sie am 21. Februar in München mit Anbietern, Vertrieben und Fachjournalisten auf dem Sachwerte-Kolloquium über die Branche, und wie sie besser werden kann. Anmeldungen und Informationen über www.sachwerte-kolloquium.de

Viel Spaß beim Lesen!

Den aktuellen Fondsbrief finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-305-vom-26.01.2018

2018 erschienene Magazine der Research Medien AG finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-304 vom 19.01.2018

Der Fondsbrief Nr. 303 vom 05.01.2018