Bergisch Gladbach, 14. Februar 2018 (Marktnews): Die Hahn Gruppe hat ihren Wachstumskurs in 2017 beibehalten und konnte das Immobilienfondsgeschäft weiter ausbauen. Von vermögenden Privatanlegern und institutionellen Investoren wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr Eigenkapital in Höhe von rund 102 Mio. Euro (Vorjahr: 249 Mio. Euro) eingeworben. Zeichnungszusagen über rund 36 Mio. Euro entfielen auf Privatanleger und rund 66 Mio. Euro auf institutionelle Investoren. Das mit Dritten realisierte Immobilien-Transaktionsvolumen entsprach rund 134 Mio. Euro und setzte sich aus Immobilienkäufen in Höhe von rund 74 Mio. Euro sowie Immobilienverkäufen von rund 60 Mio. Euro zusammen.
Michael Hahn, Vorsitzender des Vorstands der Hahn Gruppe: „Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir im Privatkundengeschäft mehrere Immobilienfonds neu aufgelegt und im institutionellen Geschäft fortlaufend Eigenkapital für bestehende Fondsvehikel eingeworben. Im Rahmen unserer sehr qualitätsorientieren Erwerbsstrategie haben wir in 2017 vergleichsweise moderat zugekauft. Der Fokus lag auf der Anbindung von Einzelobjekten sowie der gezielten Aufwertung des Immobilienbestands durch Asset-Management- und Revitalisierungsmaßnahmen.“
Im Geschäftsjahr 2017 hat die eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH drei geschlossene Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von rund 66 Mio. Euro aufgelegt, die jeweils in zwei SB-Warenhäuser bzw. ein Fachmarktzentrum investieren. Das gezeichnete Eigenkapital für die vollplatzierten Pluswertfonds 168 und 169 sowie den teilplatzierten Pluswertfonds 170 belief sich auf rund 36 Mio. Euro. Über alle drei Fonds gerechnet, lagen die durchschnittlichen Zeichnungssummen der vermögenden Privatanleger mit rund 86.000 Euro um ein Vielfaches über dem Branchendurchschnitt für geschlossene Investmentvermögen.
Im Geschäft mit institutionellen Investoren wurden neue Zeichnungszusagen über rund 66 Mio. Euro eingeworben. Davon entfielen 62 Mio. Euro auf den offenen Spezial-AIF HAHN German Retail Fund II. Der Immobilienfonds investiert mit einem Ziel-Fondsvolumen von bis zu 500 Mio. Euro in den Aufbau eines diversifizierten Portfolios aus rund 25 großflächigen Einzelhandelsimmobilien. Der Core-Plus-Fonds mit einem angestrebten IRR von 6 Prozent p.a. steht weiterhin für Zeichnungen offen und richtet sich insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen.
Zum 31. Dezember 2017 erhöhte sich das von der Hahn Gruppe verwaltete Immobilienvermögen auf rund 2,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro). Die Vermietungsquote im Immobilienportfolio lag unverändert bei 98,0 Prozent. Zu der guten Vermietungslage haben Neu- und Nachvermietungen des Asset Managements über rund 78.000 m² beigetragen. Zur Steigerung der Wertschöpfung im Immobilienbestand sind die Aktivitäten des Projektentwicklungsbereichs der Hahn Gruppe vorangetrieben worden. So wurde in 2017 u.a. ein Nahversorgungszentrum in Weinheim mit rund 13.600 m² Mietfläche am Standort eines ehemaligen SBWarenhauses entwickelt und neu vermietet.
Thomas Kuhlmann, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe, erläutert die Zielsetzung für 2018: „Wir beabsichtigen, mindestens zwei bis drei neue Publikumsfonds aufzulegen. Im institutionellen Geschäft streben wir die Auflage eines weiteren Spezialfonds an. Unsere Asset-Management-Strategie zielt auf einen stetigen Ausbau des verwalteten Immobilienvermögens ab. Die aktuelle Akquisitions- und Projektpipeline deutet daraufhin, dass das Investitionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zunehmen wird. Dies wollen wir sowohl durch den Zukauf von Immobilienobjekten als auch durch die Akquisition von aussichtsreichen Projektentwicklungsvorhaben erreichen.“

Quelle: Die Hahn Gruppe