Thomas Hartauer-CAV Partners

Regensburg, 12. April 2018 – Bis Ende 2018 will die Regierung einen Zeitplan für das Aus der letzten Kohlekraftwerke vorlegen, um nach dem voraussichtlichen Verfehlen 2020 die gesetzten Klimaziele 2030 zu erreichen. Die Förderung der Erneuerbaren Energien gehört dabei zu den zentralen Bausteinen der Klima- und Energiepolitik.

Insbesondere Windkraft und Photovoltaik werden einen noch größeren Anteil an der Stromerzeugung erreichen, doch das Wachstum verlangsamt sich. Um die wegfallenden Kapazitäten aus Atom- und Kohlestrom in Deutschland zu ersetzen, bedarf es jedoch eines kontinuierlich hohen Zubaus der regenerativen Energieträger. „Der weitere Betrieb oder das Repowering, also das Ersetzen einzelner Kraftwerksteile, von bestehenden Wind- und Solarparks nach Auslaufen der 20-jährigen EEG-Vergütung ist unserer Meinung nach unverzichtbar“, erklärt Thomas Hartauer, Geschäftsführer bei CAV Partners. Über deren aktuelles Angebot CAV Sonne und Wind III können sich Investoren erneut gezielt an Projekten beteiligen, denen ein Repowering oder eine Laufzeitverlängerung langfristige Chancen bietet. Das Private Placement Sonne und Wind II wurde Anfang diesen Jahres gemeinsam mit dem Anlageberater WerteWachstum Hartl, Korth & Co. GmbH verwirklicht.

7.000 Windkraftanlagen am Ende ihrer gesetzlichen Vergütung

Zwischen 2020 und 2022 endet die Laufzeit von rund 7.000 Windkraftwerken in Deutschland. Weiternutzen oder verschrotten heißt es dann. „Der Zeitpunkt ist günstig, sich die Chancen einer Beteiligung über den sogenannten Zweitmarkt einmal genauer anzusehen. Wir sehen für die Investoren gute Möglichkeiten, denn durch das Weiternutzen bereits bestehender Anlagen ergeben sich, besonders aus der langjährigen Projekthistorie, einige Vorteile“, ist Hartauer überzeugt. Der tatsächlich erwartete Ertrag kann beispielsweise viel besser abgeschätzt werden als beim Neustart eines Projektes. Darüber hinaus ist zum Kaufzeitpunkt bereits ein Teil oder sogar die gesamte Fremdfinanzierung des Projektes zurückbezahlt, und das Mitspracherecht der Banken ist somit nicht mehr gegeben. Kommt es zu einem Repowering oder Weiterbetrieb nach der EEG-Laufzeit, ist auch der Solar- oder Windertrag an diesem Standort sehr genau bekannt und Prognoseunsicherheiten wie etwa bei einer neuen Anlage entfallen weitgehend.

Mit Expertise vom Zweitmarkt profitieren

Investoren haben am Zweitmarkt die Möglichkeit, ihre Anteile an Erneuerbaren Energie-Beteiligungen auch schon vor Ende der Laufzeit zu verkaufen. „Durch die lange Laufzeit von 20 Jahren ergeben sich zahlreiche Gründe für einen vorzeitigen Verkauf. Zum Beispiel spielt das Alter von Privatanlegern oft eine Rolle oder der kurzfristige Liquiditätsbedarf von institutionellen Investoren. Ihnen ist die Geschwindigkeit des Verkaufes dann oft wichtiger als der absolute Verkaufspreis“, so Hartauer weiter. Durch 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Wind- und Solarbranche ist es der CAV Gruppe möglich, mit professioneller Bewertung auf die meist kurzfristig angebotenen Beteiligungen zu reagieren. Der Vorgänger-Spezialfonds CAV Sonne und Wind I wurde bereits 2017 platziert und konnte zahlreiche werthaltige Investitionen tätigen. Mit dem CAV Sonne und Wind III geht die erfolgreiche Partnerschaft mit Grüne Sachwerte ab sofort in die nächste Runde.

Quelle: CAV Partners AG, Pressemitteilung vom 12. April 2018