Berlin, 12. April 2018 – Die Ratingagentur Scope hat eine neue Ratingmethodik zur Bewertung der Qualität von Asset Managern von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PE- und VC-Fonds) veröffentlicht.

Diese Methodik berücksichtigt die speziellen Charakteristika und Anforderungen der PE-Branche. Neben der Organisationsstruktur des Asset Managers legt Scope großes Augenmerk auf den Erfahrungsschatz von Führungs- und Investmentpersonal, den Investmentprozess, den Investment Track Record sowie verschiedene Aspekte der Transparenz und Client Services.

Das Rating für Asset Manager von PE- und VC-Fonds basiert auf 16 Hauptkriterien und insgesamt 33 Unterkriterien. Sie gruppieren sich in fünf Panels:
• Unternehmen
• Investment Management
• Investment Track Record
• Governance, Risikomanagement und ESG
• Investor Relations

Die Ratingkriterien finden im Kontext relevanter Peergroups Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass angesichts der Vielfalt der Ausprägungen innerhalb der Private-Equity- und Venture-Capital-Branche angemessene und konsistente Scores vergeben werden. Die Kalibrierung erfolgte in Hinblick auf etablierte Benchmarks und auf Best-Practice-Katalogen von einschlägigen Branchenverbänden.

Die verwendete Ratingskala reicht von AAAAMR bis CAMR, wobei die Ratingkategorien AAAAMR bis BBBAMR an Asset Manager vergeben werden, die aus Sicht von Scope institutionellen Mindeststandards entsprechen; ein CAMR hingegen erhalten Manager, bei denen das nicht der Fall ist.

Zur Abgrenzung:
Manager von anderen realen Vermögenswerten – insbesondere Immobilien, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Transport – werden weiter nach der Ratingmethodik für Asset Manager von alternativen Investments bewertet.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom  12. April 2018