Berlin, 04.05.2018 (Marktnews): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, fordert vor dem Hintergrund des Tags der Städtebauförderung am 5. Mai, Wirtschaftsimmobilien stärker in den Fokus zu rücken. „Wir müssen unsere polyzentrische Struktur in Deutschland stärken und unsere Städte und Ortskerne durch Städtebauförderung revitalisieren“, sagt Klaus Peter Hesse, Geschäftsführer des ZIA. „Lebensqualität zeichnet sich durch Nutzungsmischung und nachhaltige Infrastrukturen mit kurzen Wegen und weniger durch Zersiedelung aus. Deshalb müssen wir in Regionen denken und auch Anpassungen beim Umwelt- und Baurecht vornehmen.“

In einem gemeinsamen Positionspapier bekennt sich der ZIA mit neun weiteren Verbänden zur Städtebauförderung als zentrales Instrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung. „Stadtentwicklungspolitische Aufgaben wie etwa die Quartiersentwicklung, die Integration, der Erhalt des baukulturellen Erbes, der Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels sowie des Klimawandels wären ohne Städtebauförderung undenkbar“, sagt Hesse. Der Fokus der Städtebauförderung dürfe sich jedoch nicht allein auf Wohnen richten. „Moderne Stadtentwicklung funktioniert nur als ganzheitliches Instrument“, so Hesse. „Heute brauchen wir lebendige, verdichtete und integrierte Stadtquartiere mit einer ausgewogenen Mischung aller Nutzungsarten im direkten Umfeld. Nur mit dem Dreiklang aus Leben, Arbeit und Versorgung können unsere Städte funktionieren und wachsen.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.