Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

Haben Sie den Euro-Lotto-Jackpot geknackt? Herzlichen Glückwunsch. Mit 90 Millionen Euro zählen Sie jetzt zu den Super-Reichen. In dieser Ausgabe berichten wir darüber, dass sich das Geldvermögen rund um den Globus stetig erhöht. Alleine im vergangenen Jahr stieg es um sieben Prozent auf 170 Billionen Euro. In Ziffern geschrieben sieht die Zahl so aus: 170.000.000.000.000.

Ein Millionär hat nur sechs Nullen auf dem Konto. Boston Consulting zählt in Deutschland 443.000 davon. Weltweit besitzen die Millionäre inzwischen die Hälfte des globalen Vermögens. Und fühlen sich in New York am wohlsten. Das zumindest geht aus dem aktuellen „Wealth Report“ von Knight Frank hervor.

Wahrscheinlich zählen auch ein paar Millionäre zu den geschädigten Investoren, die ihr Geld in P+R-Container gesteckt haben. In Container, die es gar nicht gegeben hat, wie sich nun herausstellt. Leider haben sich aber auch Anleger daran beteiligt, die ihre Altersvorsorge damit aufpeppen wollten. Das ist gründlich schief gegangen, wie sich auf einer, von meinem Kollegen Friedrich Andreas Wanschka organisierten, Veranstaltung zu den Lehren aus dem Finanz-Skandal herausgestellt hat. Daher sollten politische Konsequenzen nicht verwundern.

Es ist erstaunlich, wie blauäugig die Anleger in Geldangelegenheiten sind. Nicht selten haben sie absolut keine Ahnung von ihrem Investment. Experten im Projekt Marktwächter Finanzen bemängeln in diesem Zusammenhang aber auch, dass Crowd-Plattformen zum Beispiel ihre Kunden oft im Dunklen lassen und erst auf konkrete Nachfragen aufklären.

Viel Spaß beim Lesen!

Den aktuellen Fondsbrief finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-316

Früher erschienene Magazine finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-315

Der-Fondsbrief-Nr-314

Der Fondsbrief Nr. 313

Der Fondsbrief Nr. 312

Der Fondsbrief Nr. 311

Der Fondsbrief Nr. 310

Der Fondsbrief Nr. 309

Der Fondsbrief Nr. 308

Der Fondsbrief Nr. 307

Der Fondsbrief Nr. 305

Der Fondsbrief Nr. 304

Der Fondsbrief Nr. 303