Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

Hannover Leasing hat die Platzierung seines neuen Immobilienfonds für private Kapitalanleger gestartet. Erneut beteiligen sie sich an einem Hotel, diesmal allerdings mit angegliederten Büroflächen. Neu ist auch die Share-Deal-Struktur des AIF. Erwarb der Vorgängerfonds mit einem Hotel in Ulm noch 94,9 Prozent der Anteile an der Objektgesellschaft, sind es beim aktuellen Angebot nur 89,9 Prozent. Damit nimmt Hannover Leasing die geplanten Änderungen bei der Grunderwerbsteuer vorweg. Die Mehrheit unter den Finanzministern der 16 Bundesländer möchte die Regeln für Share Deals verschärfen. Die Minister sprechen sich dafür aus, dass Grunderwerbsteuer bereits in voller Höhe anfallen soll, sobald der Käufer 90 Prozent einer Objektgesellschaft übernimmt. Bislang liegt die Grenze bei 95 Prozent. Außerdem regen sie an, dass der Eigentümer die restlichen Anteile von 10,1 Prozent mindestens zehn Jahre lang behalten muss. Diese Hürde kann nur ein an der Börse notierter AIF-Anbieter mit vollen Kassen oder einem finanzstarken Gesellschafter im Rücken bewältigen. Für ein mittelständisches Unternehmen wird das schwierig. Ich bin gespannt, wie sich das auf den Wettbewerb der SachwerteInitiatoren auswirkt.

Darüber reden wir sicherlich auf dem kommenden Sachwerte-Kolloquium. Es findet am 20. Februar 2019 am Flughafen München statt. In seiner dritten Auflage ist das Kolloquium endgültig zum Klassentreffen der Sachwerte-Branche geworden. So angenehm das netzwerken in der Kaffeepause auch ist – entscheidend für den Erfolg des Kolloquiums, das erstmals als akkredierte Weiterbildungsmaßnahme ausgewiesen wird, ist natürlich die Qualität der Referenten, Vorträge und die von Stefan Loipfinger, Friedrich Andreas Wanschka und mir moderierten Diskussionen. Inzwischen steht das Programm weitgehend fest. Sie können es nachlesen unter www.sachwerte-kolloquium.de. Ebenfalls dort finden Sie außerdem die Anmeldung zur Veranstaltung im Municon. Noch bis zum Ende des Jahres gilt der Frühbucher-Rabatt von 495 Euro plus MwSt. Anschließend wird die reguläre Teilnahmegebühr in Höhe von 795 Euro fällig.

Viel Spaß beim Lesen!

Markus Gotzi

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