• Neubau wird in Deutschland vernachlässigt, Baukindergeld und Sonder-AfA wirken preistreibend
  • 35 Städte melden akute Büronot, Flächenknappheit auch in der Logistik
  • Wohnimmobilien: Marktanspannung weitet sich aus, mehr Aufmerksamkeit für Wohnungsmärkte der kleineren Großstädte gefordert
  • Pflegeimmobilien: Starker Anstieg bis 2030 zu erwarten, Hotelmarkt: Deutsche A-Städte brauchen fast 80.000 zusätzliche Hotelbetten bis 2021
  • Einzelhandel: Zunehmende Digitalisierung bedeutet zunehmende Herausforderung

Berlin, 19.02.2019 – Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, günstige Finanzierungsbedingungen, demografische Faktoren und die insgesamt gute Wirtschaftslage lässt die Immobilienwirtschaft in Deutschland ungebrochen dynamisch wachsen. Auf dem Markt für Wirtschaftsimmobilien Deutschlands wurden nach vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Jahr 61,1 Milliarden Euro (Berechnungsstand: Dezember 2018) umgesetzt – ein Anstieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Teil des investierten Kapitals floss mit 47,1 Prozent auch in diesem Jahr in das Segment der Büroimmobilien. Im vergangenen Jahr hat sich auch der Anstieg der Neuvertragsmieten für Wohnungen in Deutschland weiter fortgesetzt. Dieser fiel zum dritten Quartal 2018 mit 3,9 Prozent etwas stärker aus als der Anstieg im entsprechenden Vorjahreszeitraum (3,6 Prozent). Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind in Deutschland im vergangenen Jahr ebenfalls weiter gestiegen (plus 8,2 Prozent). Diese Ergebnisse aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rats der Immobilienweisen, hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, heute an Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, übergeben.

Das vollständige Frühjahrsgutachten können Sie unter: https://zia-cloud.de/data/public/fjg2019 herunterladen.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.