Berlin, 05.02.2019 (Marktnews): Der Fonds lässt eine gute risikoadjustierte Rendite erwarten. Die Diversifikation des Portfolios hat das Rating positiv beeinflusst, während vor allem das Marktwertrisiko beim Verkauf der Immobilien das Rating beschränkt.

Der Anleger beteiligt sich über den Publikums-AIF an vier Gewerbeimmobilien in Baden-Württemberg und Bayern mit einem maximalen Investitionsvolumen von 33,5 Mio. Euro.

Mit zwei Immobilien in Konstanz und jeweils einer in Planegg und Ludwigsburg stellen die Objekte größtenteils Investitionen abseits der deutschen A- und B-Standorte dar. Durch die Fokussierung auf Baden-Württemberg und Bayern befinden sie sich jedoch in wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands.

Die Restlaufzeit des Mietvertrags des Single-Tenant Büro- und Laborgebäudes in Konstanz beträgt noch rund sieben Jahre. Die restlichen Investments Büro- und Geschäftshaus in Planegg, Wohn- und Geschäftsgebäude in Ludwigsburg sowie Büroimmobilie in Konstanz verfügen über Multi-Tenant-Strukturen. An diesen Standorten beträgt die gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge rund drei, vier bzw. fünf Jahre.

Das gesamte Investitionsvolumen von 33,5 Mio. Euro wird in Höhe von 16,2 Mio. Euro durch Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei 48,2%. Über das Agio von drei Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 13,1% bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 2,72% p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,86%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine ausgewogene risikoadjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:

  • den erfahrenen Anbieter im Bereich Immobilien
  • die Risikodiversifikation durch unterschiedliche Standorte, Nutzungsarten sowie Mieter
  • die Fokussierung auf wirtschaftsstarke Regionen
  • die über die gesamte Laufzeit des Fonds fixierte Fremdfinanzierung


Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:

  • das Marktwertrisiko beim Verkauf der Immobilien
  • die Anschlussvermietungsrisiken, da fast alle Mietverträge vor Ende der Fondslaufzeit enden
  • die Fokussierung auf D-Städte
  • die aktuell historisch hohen Kaufpreise


Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:

  • Break-even Wahrscheinlichkeit: 93,6%
  • Verlustmöglichkeit: 6,4%
  • Value-at-Risk: 14,2% (Ein Verlust von 14,2% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
  • Risikoklasse: 5

Die LHI Leasing GmbH verfügt über ein Asset Manager Rating von AAAMR vom 21.12.2018 für den Bereich Immobilien. LHI ist eine Investment- und Asset Management Gesellschaft, die seit 1973 am deutschen Markt tätig ist. Insgesamt verwaltet die LHI per Ende 2017 Assets in Höhe von rund 18,05 Mrd. Euro und damit etwa 700 Mio. Euro mehr als im Vorjahr.

Quelle: Scope Analysis GmbH