Berlin, 07.09.2020 – Damit bescheinigt Scope dem Unternehmen eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management von Wohnimmobilien.

2006 wurde die Unternehmensgruppe d.i.i. von Frank Wojtalewicz, Dr. Stephan Goetz und Stefan Sanktjohanser gegründet und hat sich seitdem zu einem Spezialisten für Bestandsentwicklung, Privatisierung und Projektentwicklung von deutschen Wohnimmobilien in den Regionen Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main sowie Rhein-Neckar entwickelt.

Als integriertes Wohnungsunternehmen mit den Strategien „Bestandsentwicklung“ (seit Gründung) und „Neubau“ (zusätzlich ab 2015) in Deutschland bilden sowohl der Aufbau als auch das Management von Wohnimmobilienportfolios für semi-professionelle und institutionelle Investoren das Kerngeschäft der d.i.i. Gruppe. Durch das firmeneigene Bau-, Projekt- und Asset-Management können Wertsteigerungen durch umfassende Sanierungs- und/oder Baumaßnahmen intern durchgeführt werden.

Mit aktuell 178 Mitarbeitern, verteilt auf den Firmenhauptsitz in Wiesbaden und weitere Standorte, ist die Gruppe aktuell in mehr als 50 deutschen Standorten investiert. Die d.i.i. hält derzeit einen Bestand von 8.500 Wohnungen und entwickelt aktuell 14 Neubauprojekte mit einem geplanten Volumen in Höhe von ca. 250 Mio. Euro.

Semi-professionelle bzw. institutionelle Investoren bedient die Gesellschaft aktuell mit 3 geschlossenen Spezialfonds sowie 1 Managed Account; in der Unternehmenshistorie wurden bislang 13 geschlossene Spezial-AIF und 4 Managed Accounts lanciert. Zudem hat die d.i.i. 5 offene Spezial-AIF aufgelegt. Der erste geschlossene Publikums-AIF für Privatanleger befindet sich aktuell im Genehmigungsprozess mit der BaFin. Internationale institutionelle Investoren will die Gesellschaft zukünftig auch mit Luxemburger Vehikeln bedienen.

Im Berichtszeitraum setzte die d.i.i. Gruppe ein Transaktionsvolumen von rund 400 Mio. Euro um, darunter 26 Ankäufe von Bestandsobjekten (315 Mio. Euro) und 400 verkaufte Wohneinheiten (86 Mio. Euro). Dabei übersteigt die Käufergruppe der Kapitalanleger deutlich die Käufergruppe der Selbstnutzer, was im Rahmen der COVID-19-Krise aus Sicht von Scope ein potenzielles Risiko bergen kann.

Das insgesamt gute Asset Management Rating der d.i.i. basiert insbesondere auf den folgenden Säulen: (1) der tiefen Wertschöpfungskette, durch die alle wichtigen Funktionen – einschließlich Research, Projektentwicklung, Finanzierung, Bestandsentwicklung und Verkauf – inhouse abgedeckt werden können; (2) dem erfolgreichen Wachstum der Assets under Management von 1,1 Mrd. Euro im Jahr 2017 um 91% auf 2,1 Mrd. Euro im Jahr 2019; (3) die im Durchschnitt leicht über Prognose liegende Performance der bisher aufgelösten sechs Investmentvehikel, wenngleich vier der sechs sehr kleine Fondsvolumina aufweisen und die Verkäufe in einer Hochpreisphase erfolgten und (4) der Qualität der Investmentprozesse und des Risikomanagements sowie der Compliance, welche einem sehr hohen Standard entsprechen.

Eine stringente Nachhaltigkeitsstrategie existiert noch nicht. Allerdings setzt die d.i.i. bereits erfolgreich vereinzelte ESG-Maßnahmen sowohl auf Fonds- als auch Unternehmensebene um. Besonders hervorzuheben ist dabei die Sozialcharta, die im Asset Management der Bestands-Wohnimmobilien Anwendung findet. Aktuell ist noch kein transparentes ESG-Reporting auf Unternehmensebene verfügbar, was entsprechend negativ in die Bewertung einfließt.

Die hohe jährliche Mitarbeiterfluktuation für die gesamte Unternehmensgruppe von durchschnittlich 18,7% in den letzten drei Jahren begrenzt gleichfalls das Rating.

Quelle: Scope Analysis GmbH