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Flexible Büroflächen auch in B-Märkten auf Wachstumskurs – Top 3 sind Nürnberg, Hannover und Essen

© JLL

Frankfurt, 19. September 2019 – Die Nachfrage nach flexiblen Büroflächen entwickelt deutschlandweit eine spezifisch eigene Dynamik. Der „Flex-Markt“ ist auf Wachstumskurs, die Betreiber expandieren, nicht nur in den großen Big 7, sondern auch in B-Märkten/Secondary Cities1. In einem von Flächenknappheit gekennzeichneten Marktumfeld setzt sich der Trend in allen Angebotssegmenten von Coworking bis Hybrid-Modell fort. Das stärkste Wachstum entfällt dabei auf Betreiber, die ihre Standorte nach dem Hybrid-Modell ausrichten.

Wachstum in den Big 7 – Berlin deutsche Flexhauptstadt, in Europa Platz 4
Die Expansionsgeschwindigkeit flexibler Flächen in den deutschen Big 7 hält unvermindert an. Deren Betreiber positionieren sich in einem nachfrage-dominierten Umfeld, das durch die Konkurrenz um die besten, zentral gelegenen Flächen gekennzeichnet ist. Aktuell sind an 600 Standorten von 260 Betreibern über 1 Mio. m² Fläche angemietet (73% davon sind bereits eröffnete Standorte) und werden einer flexiblen Nutzung zugeführt, entweder als Business Center, Hybrid-Modell oder als Coworking-Angebot**.
Stephan Leimbach, Head of Office Leasing JLL Germany: „Berlin ist weiterhin die ‚Flex-Hauptstadt‘ in Deutschland. Mit einer angemieteten Fläche von rund 360.000 m² liegt die Spreemetropole hinter London, Paris und Amsterdam auf Platz vier in Europa. In Deutschland behauptet sich München auf Platz zwei und steht wie Berlin ganz oben auf der Expansionsagenda der Betreiber. Größte Betreiber in Deutschland sind Design Office, WeWork und Regus.“


Betreiber nehmen B-Märkte ins Visier
Nicht nur in den Big 7 gehört das Angebot flexibler Büroflächen mittlerweile als relevante Kenngröße zu den Immobilienmärkten dazu. Auch in den Secondary Cities ist die zunehmende Relevanz flexibler Büroflächen-Angebote unübersehbar. Business Center sind in diesen Märkten bereits seit vielen Jahren bestens etabliert, kleinere Coworking-Anbieter haben in den vergangenen Jahren ebenfalls Standorte eröffnet. Derzeit sind Design Offices und rent24 die beiden größten Hybrid-Betreiber mit eröffneten Standorten in mehreren Secondary Cities. „Das Marktpotential ist sehr groß, da Deutschlands Wirtschaftskraft bekanntlich föderal strukturiert ist, verteilt auf viele Städte und Regionen. Rund 80 Städte von mehr als 100.000 Einwohnern und fast 50 Städte mit einem Büroflächenbestand von jeweils über 1 Mio. m² eröffnen für Flex-
Anbieter höchst interessante Perspektiven. Wir gehen insofern davon aus, dass der Bestand an Flex Spaces in den B-Märkten weiterwachsen wird,“ so Andree Scherer, Leader Flex JLL Germany. Scherer nennt allerdings notwendige Voraussetzungen für die Expansion von
Flex-Betreibern an solchen Standorten. Dazu zähle eine bedeutende regionale Wirtschaftskraft mit guter Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Luft. „Eine Mischung aus Groß-, sowie kleinen und mittleren Unternehmen bietet generell ein hohes Nachfragepotential für Flex Space. Denn viele Großunternehmen in Secondary Cities sitzen in eigengenutzten Immobilien und haben häufig Flächenengpässe bzw. einen flexiblen Bedarf.“

Top 3 B-Märkte: Nürnberg, Hannover und Essen
Die Nachfragetreiber in den Secondary Cities sind vergleichbar mit jenen der Big 7: Flexibilität, Flächenverfügbarkeit, Einfachheit und Community. Hinzu kommt eine variable und temporäre Nutzung als Satelliten- und Projektstandort.
Nicht überraschend ist das von Flex Space-Betreibern angemietete, deutlich geringere Flächenvolumen in den von JLL untersuchten 12 Secondary Cities: von den 193.000 m², verteilt auf 140 Betreiber an 191 Standorten sind bereits 69 Prozent eröffnet. „Auch strukturell zeigen sich Unterschiede“, sagt Helge Zahrnt, Research JLL Germany. Der Anteil der Hybrid-Flächen sei in den Big 7 mit 63 Prozent gegenüber 50 Prozent in den Secondary Cities höher. Dagegen überwiege bei Letzteren der Anteil von Business Centern und Coworking-Flächen. „Ähnlich wie in den Big 7 ist das Wachstum von Flex Space in den Secondary Cities: 25 Prozent in 2018 und erwarteten 30 Prozent in 2019“, so Zahrnt.

Nürnberg, mit fast 4 Mio. m² Büroflächenbestand und einer Leerstandsquote von nur 2,5 Prozent, hat die meisten Flex Space Flächen (rund 39.000 m²), gefolgt von Hannover (knapp 27.000 m²) und Essen (rund 24.000 m²). „Je größer die Stadt und die Anzahl an ansässigen Unternehmen, desto höher der Fokus für Anbieter wie Design Offices oder auch Regus. Regus ist schon sehr lange an diesen drei Standorten und hat das Thema Business Center positioniert. Expansion in solche Städte ist demnach für einige Anbieter einfacher und lukrativer als in anderen Secondary Cities“, so Andree Scherer. In allen drei Märkten sind Flächeneröffnungen zu erwarten, insgesamt gut 40.000 m². Dabei handelt es sich insbesondere um Expansionsinitiativen von Design Offices in einer Größenordnung von 26.000 m². Design Offices ist in den Secondary Cities bereits auch der flächenmäßig größte Betreiber mit einer überdurchschnittlichen Standort-Pipeline. Regus verfügt dagegen als etablierter Business Center-Betreiber über die meisten Standorte in den analysierten Secondary Cities (15 Standorte eröffnet und zwei in Planung). „Wie in den Big 7 ist auch in den Secondary Cities die Anbieterstruktur von vielen kleinen Betreibern geprägt: von insgesamt rund 140 Betreibern verfügen 120 über nur einen Standort“, so Helge Zahrnt. Die Standortgröße in den Secondary Cities (Fläche je Standort) bewegt sich eher unter 4.000 m².

„Die Angebotspreise der drei Arbeitsplatzkategorien „Hot Desk“, „Fixed Desk“ und „Private Office“ bewegen sich in den Secondary Cities „nur“ zwischen 10 und 20 Prozent unter denen der Big 7.
Das Mietpreisniveau ist aber deutlich niedriger, die gemittelten Bürospitzenmieten liegen bei lediglich 50% der Big 7“, sagt Stephan Leimbach. Und Andree Scherer ergänzt: „Da der Mietpreis ein signifikanter Kostenfaktor ist, haben die Betreiber in den Secondary Cities also deutlich geringere Mietkosten bei nur wenig geringeren Angebotspreisen. Die Kosten für Personal und Flächenausstattung könnten in den Secondary Cities eher geringer als in den Big 7 ausfallen. Gute Chancen auf rentable Betriebe also. Voraussetzung: die Standorte müssen ausreichend ausgelastet sein.“

Am höchsten sind die Angebotspreise für einen Hot Desk in Essen und Münster. Dort werden im Mittel monatlich jeweils 200 Euro/wechselnder Arbeitsplatz im Großraum verlangt. Auch für einen Fixed Desk sind beide Städte mit im Mittel 290 Euro/Arbeitsplatz am teuersten. Bei „Private Offices“ stehen derzeit Hannover mit 625 Euro/Monat und Mannheim mit 600 Euro an der Spitze. „Mannheim und Hannover sind starke Märkte mit einer hohen Nachfrage an „Private Offices“ auch von Großkunden. Zudem ist der Mietpreis für den Flex Provider höher im Vergleich etwa zu Karlsruhe. Dies ist ein starker Faktor für die Preisgestaltung an Hot und Fixed Desk sowie den Private Offices“, so Andree Scherer.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 19.09.2019)

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DFV Hotelinvest 6 erfreut sich steigender Platzierungszahlen

Hamburg, 19.09.2019 – Der bisherige Platzierungsverlauf der aktuellen risikogemischten Kapitalanlage von IMMAC, dem DFV Hotelinvest 6, ist hoch erfreulich und zeigt eindrucksvoll, wie das Angebot die
Bedürfnisse von Anlegern und Investoren befriedigt.

Nach tiefgehender Prüfung haben bereits deutsche Versicherungsgesellschaften, ebenso wie private Anleger in diesen Fonds investiert. Nachdem nun auch Privatbanken zu einer höchst positiven Beurteilung gekommen sind und sich ebenfalls an der Platzierung des verbleibenden Eigenkapitals beteiligen wollen sowie Genossenschaftsbanken eine Investition in diesem Fonds für das eigene Depot planen, ist es für IMMAC erneut die Bestätigung eine seinesgleichen suchende Produktqualität erbracht zu haben. Florian Bormann, Geschäftsführer IMMAC Immobilienfonds GmbH zuständig für den Vertrieb sieht sich im Engagement der Gruppe bestätigt und meint „unsere Expertise im Bereich der Betreiberimmobilien wird auch im Markt der Hotelinvestments sehr gut angenommen“.

Quelle: IMMAC group (Pressemitteilung vom 19.09.2019)

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Capital Pioneers gewinnt Fondsbörse Deutschland als strategischen Mehrheitsgesellschafter

© pixabay

Düsseldorf, 18.09.2019 – Zum Ende September 2019 wird die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG Mehrheitsgesellschafter bei Capital Pioneers. Der Online-Marktplatz und die digitale Zeichnungsstrecke werden unter dem bestehenden Namen weitergeführt und sukzessive weiter ausgebaut und optimiert.

Die aktive Suche nach einem strategischen Investor findet damit einen sehr erfolgreichen Abschluss: Die Fondsbörse Deutschland betreibt ihrerseits das Zeichnungsportal „Erstmarkt.de“ – und ist bestens mit den Chancen und Herausforderungen des streng regulierten Marktes vertraut.

So erwachsen unter dem neuen, gemeinsamen Gesellschafterdach sowohl für CapitalPioneers.de als auch für Erstmarkt.de erhebliche Vorteile bei der permanenten technischen und vertrieblichen Weiterentwicklung. 

Quelle: CapitalPioneers

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Veröffentlichung des HAHN Retail Real Estate Reports 2019/2020 – Marktbericht zum Einzelhandel und Handelsimmobilien-Investmentmarkt in Deutschland

Bergisch Gladbach, 17. September 2019 (OPM): Die Hahn Gruppe präsentiert Auszüge des neuen HAHN Retail Real Estate Reports, der von der Hahn Gruppe in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute erstellt und heute veröffentlicht worden ist.

  • Einzelhandel bleibt trotz Wirtschaftseintrübung auf Wachstumskurs
  • Lebensmittel- und Drogeriemärkte streben weitere Filialexpansion an Einzelhandel favorisiert Fachmarktzentren
  • Investoren weichen auf Regionalzentren und B-Standorte aus
  • Höhere Kaufpreise für Fach- und Lebensmittelmärkte erwartet
  • Nettoanfangsrenditen der einzelnen Anlageklassen bewegen sich aufeinander zu

Deutscher Einzelhandel bleibt auf dem Wachstumspfad
Im Jahr 2018 konnten die Umsätze im deutschen Einzelhandel ein weiteres Mal gesteigert werden. Mit einem Umsatz von 526,8 Mrd. Euro betrug der Zuwachs 2,5 Prozent. Dabei fiel das Wachstum im Online-Handel mit 9 Prozent erneut stärker, allerdings nach vielen Jahren erstmals nur einstellig aus (Vorjahr: 10,6 Prozent). Der stationäre Einzelhandel konnte um 1,8 Prozent zulegen. Die Summe der Verkaufsflächen erhöhte sich gemäß Angaben des Handelsverbands Deutschlands (HDE) um 0,9 Prozent auf 125,1 m².
Nach einem soliden ersten Halbjahr 2019, mit Umsatzzuwächsen von 2,9 Prozent im Einzelhandel, rechnet bulwiengesa mit einer Fortsetzung des Wachstums. Die internationalen Handelskonflikte, anhaltende Brexit-Verhandlungen und weltweite Konflikte sollten aber die Dynamik des Wachstumstrends im Jahresverlauf abschwächen. Der deutsche Einzelhandel lässt sich von diesen Belastungsfaktoren vorerst nicht beeindrucken und ist gemäß der HAHNExpertenbefragung sogar optimistischer als im Vorjahr. Rund 60 Prozent der Befragten (Vorjahr: 52 Prozent) erwarten für das zweite Halbjahr 2019 steigende stationäre Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode. 28 Prozent rechnen mit stabilen Umsätzen (Vorjahr: 37 Prozent) und nur 12 Prozent (Vorjahr: 11 Prozent) mit Umsatzrückgängen.
Abgeschwächtes Expansionstempo – Lebensmittel- und Drogeriemärkte bleiben Treiber
Der stationäre Einzelhandel expandiert auch in 2019, allerdings hat sich gegenüber dem Vorjahr das Expansionstempo verlangsamt: Nur noch 56 Prozent der befragten Einzelhändler wollen die Anzahl der Standorte im Jahresverlauf ausbauen (Vorjahr: 64 Prozent). Rund 24 Prozent beabsichtigen, die Anzahl der Standorte zu reduzieren (Vorjahr: 16 Prozent). 20 Prozent erwarten keine Veränderung (Vorjahr: 20 Prozent). Wachstumslokomotive bleiben Lebensmittel- und Drogeriemärkte, die zu 79 bzw. 100 Prozent die Anzahl der Standorte erhöhen wollen, sowie auch die Branchen Gesundheit/Beauty, Hobby/Freizeit und Gastronomie (siehe Abbildung1) mit ebenfalls überdurchschnittlichem Expansionsdrang. Auf Konsolidierungskurs sind hingegen die Anbieter von Unterhaltungselektronik und Schuhen/Accessoires. Hier besteht die Absicht, im Jahresverlauf die Anzahl der Filialen zu reduzieren.
Den vollständigen Report finden Sie online unter www.hahnag.de.


Quelle: Hahn Gruppe

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Exporo überschreitet 500 Millionen-Euro-Schwelle

Hamburg, 16.9.2019 (OPM): Die  führenden Plattform für digitale Immobilien-Investments hat seit Gründung im November 2014 über 500 Millionen Euro in mehr als 200 Immobilienprojekte vermittelt und damit ein Immobilienvolumen von rund 5 Milliarden Euro mitfinanziert.

Gegründet von drei Schulfreunden aus Winsen an der Luhe hat sich Exporo von einem zunächst Cashflow-orientierten Startup zu einem skalierenden Unternehmen und weiter zur Nummer 1 für digitale Immobilien-Investments in Deutschland entwickelt. Simon Brunke, Björn Maronde und Julian Oertzen, bilden heute den Vorstand der Exporo AG mit einem Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich.

„Wir sind sehr stolz, unsere Marktführerschaft im Bereich digitaler Immobilien-Investments mit einer Summe von 500 Millionen Euro an online vermitteltem Kapital klar untermauert zu haben“, so Simon Brunke, CEO der Exporo AG. „Wir glauben fest an die Dezentralisierung der Märkte und Exporo bietet eine attraktive Alternative, zur althergebrachten Prozedur in Immobilien zu investieren.” 

Gestartet und groß geworden ist Exporo im Bereich der Projektfinanzierungen. Der Markt, bis dato von institutionellen Investoren dominiert, wurde von Exporo für Anleger schon ab geringen Mindestanlagesummen geöffnet. Die Vorteile der Digitalisierung übertrugen die Gründer Anfang 2018 ebenfalls auf die Bestandsimmobilie. Seither bieten sie neben kurzfristigen Beteiligungen an fest verzinsten, renditestarken Immobilienprojekten von Projektentwicklern auch flexible Beteiligungen an Bestandsimmobilien an. Diese werden von Exporo ankauft und professionell gemanagt. Anleger erhalten, ganz wie Immobilienbesitzer, quartalsweise Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und partizipieren gleichzeitig an der Wertsteigerung der Immobilie.

Seit Gründung im November 2014 hat Exporo nicht nur bewiesen, dass die Digitalisierung von Immobilien enorme Vorteile für den Endverbraucher bietet, sondern auch 150 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Menschen geschaffen. Darüber hinaus hat sich in jedem Jahr sowohl die Anzahl der finanzierten Projekte als auch die Summe des vermittelten Kapitals über die Plattform mehr als verdoppelt. Auch die Summe des an die Anleger zurückgezahlten Kapitals (mittlerweile über 170 Mio. Euro) ist stetig gestiegen.

Für die Gründer und ihr Team geht es in großen Schritten weiter. Mitte Juni 2019 wurde eine Finanzierungsrunde über 43 Millionen Euro abgeschlossen. Das zusätzliche Kapital wird vor allem in strategische Aktivitäten investiert. Die klare Marktführerschaft bei der digitalen Geldanlage in Immobilien in Deutschland wird weiter ausgebaut. Dazu wird die Plattform weiterentwickelt und mit neuen Angeboten ergänzt. Beispielsweise wird an einem Handelsplatz gearbeitet, mit dem Ziel, Immobilen-Anteile zukünftig wie Aktien handeln zu können und so das illiquide Gut Immobilie in ein liquides Produkt zu wandeln. Mit klarem Fokus auf europäische Nachbarländer wird außerdem die internationale Expansion vorangetrieben – noch in diesem Jahr wird Exporo in den Niederlanden aktiv werden.

Quelle: Exporo AG

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Mietendeckel: Regulierung, die stranguliert, ist schädlich für Berlin

Berlin, 09.09.2019 (OPM): Nach der heutigen Verbändeanhörung zum Gesetzesentwurf für ein Mietendeckelgesetz hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, seine Kritik an den Plänen des Berliner Senats erneuert.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Jeden Tag ereilen uns aus dieser Stadt neue Horror-Meldungen. Von der Enteignungsdiskussion, der Bodenpreisbremse bin hin zum Mietendeckel. All diese Meldungen schaden der Außenwirkung Berlins, den Mietern und vergrätzen Wohnungsbauwillige. Ein Mietendeckel, sollte er kommen, signalisiert Stillstand und einen Wechsel im politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik.“ Die Folge sei, so Mattner weiter, dass sich inländische wie auch internationale Investoren vom Berliner Markt zurückziehen. Einkommensschwache Mieter konkurrieren dann mit einkommensstarken Mietern um die die Restbestände.

Juristisch sei völlig klar, auch nach Einschätzung des früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidenten, dass das Gesetz nicht verfassungskonform sei. „Völlig verkannt wird aber auch, was private Wohnungsbaugesellschaften leisten. 70 Prozent der Wohnungen werden von ihnen gebaut. Außenanlagen werden mitgestaltet, obwohl es eigentlich städtische Aufgabe ist, Kinderspielplätze werden in Quartieren neu gestaltet – Dinge, die mit einer zugestandenen Mieterhöhung in Höhe eines Inflationsausgleichs von 1,3 Prozent nicht mehr möglich sein werden. Ein Inflationsausgleich stellt die Kostensteigerungen dar, nicht aber die tatsächlichen Betriebskosten eines Immobilienunternehmens“, erläuterte Mattner. 

Er appellierte an die Bausenatorin und den Senat: „Berlin war und ist ein Ort der Kreativität. Aber ein Ort der positiven Kreativität. Mit einer Regulierung, die stranguliert, vernichten Sie Vertrauen und den Tatendrang der Menschen, die hierher kommen, um Neues zu schaffen.“ Man wolle ein Miteinander aller Beteiligten, so Mattner. „Wir stehen für die verantwortungsvolle Immobilienwirtschaft, die sich längst auch sozial einbringt und ein hohes Interesse an einem gesunden Bevölkerungsmix aus allen gesellschaftlichen Schichten und Einkommensverhältnissen hat. Wir sind bereit! Seien Sie es auch – im Interesse Berlins und seiner Bevölkerung!“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Der Fondsbrief 2019

„Der Fondsbrief“ Nr. 345:

  • Verunsicherung. Immobilieninvestoren vor allem aus dem Ausland sorgen sich um ihr Geld. Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi kommentiert im Editorial die Mietpreisbremse in Berlin. (S. 1)
  • Versorger. ILG packt drei Lebensmittelmärkte in das Oberbayern-Portfolio. Ein geschlossener Publikums-AIF eines erfahrenen Einzelhandels-Experten. (S. 2)
  • Vermögensanlagen. Entscheidend isr die Definition des Blind Pools. Ein Gespräch mit Paul Schloz von Asuco über das Maßnahmenpaket zum Verbraucherschutz. (S. 4)
  • Verlegung. Xolaris hat ein Büro in Hong Kong, um Anleger zu gewinnen für Investments in Deutschland. Wegen der anhaltenden Unruhen berichtet Stefan Klaile im Gespräch mit dem Fondsbrief über Umzugspläne nach Singapur. (S. 8)
  • Vermögensplanung. Die Preise für Wohnungen steigen weiter. Worauf Investoren achten sollen, erläutert Ottmar Heinen, Vorstand der Project Beteiligungen AG. (S. 9)
  • Vervollständigung. Wealthcap schließt mit einer neuen Investmentplattform die Lücke mit Angeboten für Kirchen und Stiftungen. (S. 11)
  • Verdrängung. Paris löst London als gefragten Investitions-Standort für internationale Immobilienkäufer ab. Grund dafür ist der Brexit. Auf Platz eins liegt jedoch wieder New York. (S. 15)
  • Verpasst. Der Umsatz mit Logistikimmobilien liegt 20 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Das liegt allerdings am mangelnden Angebot. (S. 17)
  • Veranstaltung. Wer liefert den größeren Mehrwert? Der Brand oder der Betreiber? Eine der Kernfragen bei einer Podiumsdiskussion zum Hotelmarkt in Deutschland. (S. 18)
  • Verpeilt. Was haben Harry Potter und Bibi Blocksberg mit dem Erfolg der AfD zu tun? Das ist ja wohl das Letzte! (S. 20)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

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HTB Gruppe erweitert die Geschäftsführung

Andreas Prey
Lars Poppenheger

Bremen, 12.09.2019 – Die HTB Gruppe, der Spezialist für Sachwertinvestments aus Bremen, passt ihre Vertriebsgesellschaft den Marktanforderungen und künftigen Zielen an.

Seit 1. September 2019 verantworten die neuen Geschäftsführer Andreas Prey und Lars Poppenheger die Entwicklung der HTB Hanseatische Fondsinvest GmbH. Beide Geschäftsführer verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Konzeption, dem Vertrieb und dem Assetmanagement geschlossener Beteiligungsprodukte.

Der bisherige Geschäftsführer, Marco Ambrosius, verlässt die HTB Gruppe Ende September, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Die Geschäftsführung der Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Hanseatische Fondshaus GmbH besteht weiterhin aus Christian Averbeck und René Trost.

Quelle: HTB Gruppe (Pressemitteilung vom 12.09.2019)

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IMMAC Holding AG übernimmt alle Anteile der HKA Hanseatischen Kapitalverwaltung AG und wird weiter stark expandieren.

Hamburg, 09.09.2019 (Original Pressemitteilung – OPM): Im Rahmen der weiteren Expansion hat die IMMAC Holding AG sämtliche Geschäftsanteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die BaFin.

Die Hanseatische zeichnet bereits seit 2013 als KVG für sämtliche Fondsemissionen der IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen verantwortlich, verwaltet das gesamte Bestandsportfolio sowie alle annähernd 100 Fonds der Gruppe. Mit Wirksamkeit des Kaufvertrages kann die IMMAC group nunmehr wieder die vollständige Prozesskette vom Einkauf über die Fondskonzeption bis hin zum regulierten Asset- und Objektmanagement innerhalb Konzerngruppe abdecken. Wesentliches Ziel der Integration ist es, die Abwicklungswege zu verkürzen, Kommunikation und Arbeitsabläufe weiter zu verbessern und die Führung der Gruppe zu vereinheitlichen. Vor diesem Hintergrund hat IMMAC auch den Posten des Portfoliovorstands neu besetzt. Tim Sauer, im IMMAC Konzern gleichzeitig verantwortlich für die Marktseite der Deutsche Fondsvermögen wurde zum neuen Portfoliovorstand der Hanseatischen bestellt. Er vertritt die Hanseatische gemeinsam mit dem bereits seit Jahren verantwortlichen Risikovorstand Tim Ruttmann. IMMAC wird weiterhin Publikums-AIF mit Sozialimmobilien sowie über die Deutsche Fondsvermögen regulierte Hotelfonds anbieten. Zusätzlich plant die Gruppe bereits Anfang 2020 den ersten Portfoliofonds für institutionelle Investoren und Anleger zu emittieren und das institutionelle Geschäft ebenso wie die Länderexpansion in den Folgejahren weiter stark auszubauen.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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Deutsche Finance Group steigert verwaltetes Vermögen

München, 05.09.2019 (Original Pressemitteilung – OPM): Die Deutsche Finance Group konnte mit weiteren internationalen Investments das verwaltete Vermögen auf Gruppenebene im letzten Quartal erneut steigern. So verwaltet die Deutsche Finance Group zum 30.08.2019 rund 4,1 Mrd. Euro.

Haupttreiber des dynamischen Wachstums sind neben einem expansivem Privatkundengeschäft vor Allem institutionelle Club Deals in den USA und Europa. Hier konnte zuletzt eine hochattraktive Projektentwicklung in den USA akquiriert werden. Die Lab-Office-Entwicklung im Zentrum der Bildungshauptstadt Boston, zwischen den renommierten Universitäten Harvard und MIT wird unter anderem Forschungs- und Verwaltungsflächen für Unternehmen aus den Bereichen Life-Science und Pharma beinhalten. Institutionelle Ankerinvestoren des Projektes sind einer der größten Energiekonzerne Europas sowie eine Schweizer Versorgungseinrichtung.

„Auf die weiterhin positive Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP


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