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EURAMCO: Immobilie des Österreich-Fonds 6 erfolgreich veräußert

Aschheim (bei München). 13.11.2019 – Der Asset- und Investmentmanager EURAMCO hat die Büroimmobilie des Österreich-Fonds 6 in der Brünner Straße im 21. Gemeindebezirk in Wien erfolgreich an den Immobilienprojektentwickler 6B47 Real Estate Investors AG veräußert. Der Käufer plant auf dem gut angebundenen Grundstück ein siebengeschossiges Wohnhaus mit rund 250 freifinanzierten Mietwohnungen zu erstellen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Alleinmieter dieser Immobilie, die ISS Facility Services GmbH, hatte zu Beginn dieses Jahres angedeutet, den Mitte 2023 auslaufenden Mietvertrag nicht zu verlängern. Unter dieser Prämisse stellt der nunmehrige Objektverkauf mit einem noch knapp vierjährigen Restmietvertrag für die Fondsgesellschaft die wirtschaftlich beste Alternative dar. OTTO Immobilien, der österreichische Partner von Knight Frank, hat den Verkäufer bei der Vermarktung der Immobilie beraten und unterstützt.
Mit dem Veräußerungserlös wurde die Objektfinanzierung vollständig zurückgeführt, aus dem übersteigenden Betrag ergibt sich auf Ebene der Objektgesellschaft dieser Fondsim-mobilie ein Mittelrückfluss in Höhe von 193 Prozent des Kommanditkapitals dieser Objekt-gesellschaft. „Wir haben eine wirtschaftlich attraktive Lösung für die Anleger unseres Öster-reich-Fonds 6 erreicht und freuen uns über das positive Ergebnis“, betont Jürgen Göbel, Geschäftsführer der EURAMCO.

Quelle: EURAMCO Gruppe (Pressemitteilung 13.11.2019)

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AllianzGI plant Wechsel in der Führung

Tobias Pross

Frankfurt, 11.11.2019 – Allianz Global Investors hat am heutigen Montag angekündigt, dass im Zuge einer Nachfolgeregelung am 1. Januar 2020 ein Wechsel in der Führung des Unternehmens stattfinden wird. Tobias C. Pross, derzeit Global Head of Distribution, und Deborah Zurkow, Global Head of Alternatives, werden die Positionen von Andreas Utermann übernehmen, der sich zurückzieht. Pross wird zum Chief Executive Officer (CEO) von AllianzGI berufen, Zurkow wird als Global Head of Investments die Führung der Anlagesparte übernehmen. Utermann wird bis Ende Juni 2020 in einer beratenden Funktion zur Verfügung stehen.

Andreas Utermann kam im Jahr 2002 zur Allianz und half zunächst beim Aufbau einer weltweiten Multi-Boutique-Organisation im Asset Management. Seit 2012 führte er Allianz Global Investors, zunächst als Co-Head und Global Chief Investment Officer, seit 2016 als CEO, der das Unternehmen zu einem global integrierten, aktiven Asset Manager entwickelte. Unter seiner Führung baute AllianzGI die Kapazitäten im Management von Anleihen und Alternativen Investments sowie für die Beratung von Kunden stark aus. Im selben Zeitraum wurde AllianzGI zu einem führenden Anbieter nachhaltiger Investments.

Tobias Pross ist seit 20 Jahren für die Allianz tätig. Er übernahm eine führende Rolle bei der Ausrichtung der Geschäftsstrategie von AllianzGI auf Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit. Pross hatte mehrere Leitungspositionen im Vertrieb inne und trieb international den Aufbau neuer und die Stärkung bestehender Vertriebskanäle voran. Er gehört dem Global Executive Committee, dem obersten Leitungsgremium von Allianz GI, seit 2015 an.

Deborah Zurkow kam 2012 zu AllianzGI, um den Bereich der Infrastrukturfinanzierung (Infrastructure Debt) aufzubauen. Als Global Head of Alternatives ist sie jetzt verantwortlich für die schnell wachsende Sparte der Alternativen Investments, deren verwaltetes Vermögen aktuell auf EUR 70 Mrd. gestiegen ist. Sie hat für diverse „Private Market“-Strategien (z. B. Infrastruktur oder Privatplatzierungen) institutionellen Anlegern Möglichkeiten eröffnet, Co-Investments mit der Allianz einzugehen. Sie gehört dem Global Executive Committee seit 2016 an.

Andreas Utermann sagte zum anstehenden Wechsel: „Es fällt mir nicht leicht, AllianzGI zu verlassen. Dass ich die Möglichkeit hatte, mit so vielen talentierten und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten, ein starkes Team um mich zu haben und einen global anerkannten Asset Manager zu führen, erfüllt mich mit großem Stolz. Es ist tröstlich, die Führung des Unternehmens an Tobias und Deborah übergeben zu können, die beide die Energie, die Erfahrung und die Verbundenheit zu unseren gemeinsamen Werten haben, um die Reputation und das Geschäft von Allianz Global Investors weiter zu entwickeln.“

Jackie Hunt, Vorstandsmitglied der Allianz SE, sprach den Dank und die guten Wünsche des Vorstandes aus: „Im Namen des gesamten Vorstandes möchte ich Andreas Utermann für die Leidenschaft, die Sorgfalt und die Weitsicht danken, die er in die Führung von AllianzGI über viele Jahre eingebracht hat. Wir werden ihn vermissen. Er übergibt die Leitung des Unternehmens in starke Hände, die das Beste aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten machen werden, um auch in Zeiten des Umbruchs in der Branche ihre Kunden bestens zu versorgen. Ich wünsche Andreas alles Gute und freue mich darauf, ab 2020 noch enger als bisher mit Tobias und Deborah zusammenzuarbeiten.“

Quelle: Allianz GI (Pressemitteilung vom 11.11.2019)

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US Treuhand beendet erfolgreich Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA

© pixabay

München, 12. November 2019Die US Treuhand beendet erfolgreich ihr Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA. Das Projekt auf einer ehemaligen Industriebrache in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt umfasste ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden US-Dollar, davon knapp eine Milliarde US-Dollar, an denen sich der geschlossene US-Immobilienfonds „UST XVI Victory Park, Ltd.“ beteiligte.

Dieser Fonds wird nun liquidiert. Die Projektentwicklung „Victory Park“ besteht aus Bürogebäuden, einem Hotel, einer Vielzahl von Einzelhandelsflächen sowie Eigentumswohnungen auf den Grundstücken der Fondsgesellschaft.

Der „Victory Park“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Die Konzeption für den Fonds basierte insbesondere auf dem Bau und Verkauf von Eigentumswohnungen. Im Zuge der Finanzkrise litt genau dieses Marktsegment am stärksten und sowohl renommierte Projektentwickler wie auch Immobilienexperten und Analysten gaben dem Projekt im Jahr 2009 keine Chance. Der US-amerikanische Partner und Mitinvestor Hillwood, der die Projektentwicklung operativ leitete, zog sich deshalb zurück und die Einlagen der Anleger der Fondsgesellschaft in Höhe von 180 Millionen Dollar schienen verloren. Gegen alle Expertenmeinungen investierte Lothar Estein, Gründer der US Treuhand, weitere 20 Millionen Dollar seines Privatvermögens in die Fondsgesellschaft und übernahm das operative Geschäft der Projektentwicklung. Die Kreditgeber konnten zudem von einer Umstrukturierung der bestehenden Darlehen überzeugt werden. Estein lud führende US-Experten für Stadtentwicklung nach Dallas ein und verhandelte mit seinem Team über Jahre intensiv mit der Stadt, die die Pläne zur Änderung der Infrastruktur zunächst ablehnend gegenüber stand. Für den Erfolg des Projekts war es jedoch notwendig, das Erscheinungsbild des Viertels komplett zu verändert. Auch Widerstände und Einsprüche – zum Beispiel von den Sportclubs Dallas Mavericks und Dallas Stars und deren Eigentümern gegen eine Änderung der Verkehrsführung – mussten ausgeräumt werden. Im Grunde genommen waren es die schon 2009 formulierten Vorbehalte, dass das Projekt „Victory Park“ gescheitert sei, die in diesem Zuge immer wieder zu Felde geführt wurden. Doch die Hartnäckigkeit und die Argumente von Estein und seinem US-Team machten sich bezahlt.

Nachdem die Stadt Dallas die Finanzierung der neuen Infrastruktur zusagte, konnten die notwendigen Änderungen in Angriff genommen werden. Zunächst musste die Fondsgesellschaft in Vorleistung gehen und im Rahmen des neuen Verkehrs- und Bebauungskonzepts Maßnahmen wie die Errichtung von Ampelanlagen, Beschilderungen und das Aufstellen von Monumenten, Bepflanzungen sowie die Errichtung von Ruhezonen und Designveränderungen bezahlen, bevor die Kosten rückerstattet wurden. Dank dieser Maßnahmen konnte die Vitalisierung des Viertels umgesetzt werden. Es wurden 14 neuen Restaurants angesiedelt, 23 neue Einzelhandels- sowie zehn Büromietverträge abgeschlossen und umfangreiche Neubauten erstellt.

Im Ergebnis der jahrelangen und intensiven Verhandlungen wurde aus einer quasi wertlosen Beteiligung im Jahr 2009 ein Vermögenswert von mehr als 200 Millionen Dollar geschaffen. Die Anleger können nun mit Gesamtrückflüssen von mehr als 134 Prozent, bezogen auf ihre Anlagesumme, rechnen, wobei der Verkauf des Bürogebäudes „One Victory Park“ im Jahr 2017 rund 20 Prozent der Ausschüttungssumme ausmacht. Außerdem wurden im und rund um den „Victory Park“ in den vergangenen Jahren mehr als 4.000 Wohnungen geschaffen. Mittlerweile leben dort mehr als 10.000 Menschen.

„Heute gilt,Victory Park‘ als eines der Top-Stadtviertel in Dallas und als Vorzeigeprojekt für innerstädtische Bauentwicklung in Texas“, sagt Lothar Estein. Und weiter: „Egal ob Stadtverantwortliche, die Eigentümer der Sportarena, die Projektentwicklungsunternehmen oder insbesondere die Menschen, die dort leben – wir haben inzwischen von allen Seiten breite Zustimmung und Anerkennung für unsere Leistungen rund um den ,Victory Park‘ erhalten.“

Quelle: US Treuhand (Pressemitteilung 12.11.2019)

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Eric Romba

Eric Romba

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2019 in der Kategorie Lebenswerk.

Laudator: Oliver Porr, LHI Leasing

Sehr geehrter Herr Romba, lieber Eric, sehr geehrter Herr Pelikan, 
sehr geehrte Damen und Herren,


es ist mir eine große Freude, den heutigen Ehrenpreis für das Lebenswerk an Dich, lieber Eric, und damit an einen langjährigen Mitstreiter in der Branche der Sachwertinvestments übergeben und die Laudatio halten zu dürfen.

Als erstes möchte ich hervorheben, dass Du natürlich für einen Ehrenpreis Lebenswerk eigentlich viel zu jung bist. Du bekommst den Preis aber gleichwohl und das aus gutem Grund. Denn mehr als zehn Jahre lang hast Du unsere Branche der Sachwertinvestments aktiv mitgeprägt. Zehn Jahre sind wiederum ein ganzer Lebensabschnitt und hierfür verdienst Du Anerkennung. Verstehe deshalb diesen vielleicht zu früh verliehenen Ehrenpreis als Ansporn zu weiteren beruflichen Taten und als Dankeschön für Geleistetes.

Aufgewachsen bist Du im Ruhrgebiet, genauer gesagt in der Stadt Schwerte. Vermutlich erklärt das Dein bis heute bestehendes Interesse an einem Fußballverein aus Dortmund, den Du immer wieder gerne aufsuchst. Ich habe das immer als ein Stück Heimatverbundenheit von Dir interpretiert. Dem Rheinland bist Du im Studium noch verbunden geblieben und hast in Bonn Rechtswissenschaften studiert. Offenbar hat Dich das Studium aber nicht völlig beansprucht und so warst Du studienbegleitend wissenschaftlicher Mitarbeiter in der CDU/CSU Bundestagsfraktion, genauer in der Arbeitsgruppe „Inneres“. Dein Interesse an der Politik zielte dabei nicht nur auf die politische Aktivität als solche, sondern insbesondere die Fragen der politischen Meinungsbildung haben es Dir angetan. Ein Thema, das Du aus dem Effeff beherrschst.

Manchmal im Leben muss man bekanntlich Glück haben. Dein Glücksmoment bestand darin, dass Du das Studium in Bonn genau dann mit dem 1. Staatsexamen beendet hast, als der Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin anstand. Für die jüngeren unter uns: Das war 1999. Und nicht nur die Regierung zog um; auch Eric Romba folgte dem Ruf der Hauptstadt. So startete das Rechtsreferendariat in Berlin.

Offenbar füllte Dich auch das Rechtsreferendariat nicht zeitlich genügend aus. So warst Du nebenbei noch Referent und Pressesprecher der damaligen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Frau Professor Maria Böhmer. Damit warst Du Teil des Berliner Politikbetriebes geworden. Es wäre sicher eine Fehlinterpretation, wenn man Deinen Wechsel zur Kanzlei GSK Gassner Stockmann & Kollegen als Ausdruck einer persönlichen Politikverdrossenheit verstehen will. Denn dort hast Du sehr zielstrebig Mandate im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren – insbesondere zum Kreditwesengesetz – übernommen und Dich ganz nebenbei auch um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kanzlei gekümmert. Das 2. Staatsexamen im Jahre 2003 wurde quasi nebenbei erledigt.

Zu dieser Zeit mögen viele Branchen in Berlin lobbyiert haben. Die Sachwertebranche war aber nicht dabei. Vielmehr fristete der Verband Geschlossene Immobilienfonds (VGI) ein Mauerblümchendasein. Einige damals erfolgreiche Initiatoren aus dem Hamburger Bereich wollten sich damit nicht zufriedengeben und unter der Anleitung eines Journalisten und PR Beraters sollte der VGI in den Verband Geschlossene Fonds (VGF) konvertiert werden. Als politikaffiner Jungdynamiker bist Du so in den Fokus der interessierten Kreise geraten und wurdest im Alter von 33 Jahren Hauptgeschäftsführer des Verbands. Hört sich gut an, war aber zunächst ein Titel ohne Substanz:

Mitglieder? Wenige.
Verbandsstrukturen? Keine.
Bedeutung im politischen Berlin? Null.

Das ließe sich nun so fortsetzen. Es war eben die Herausforderung für jemanden, der es schaffen wollte. Und Du hast es geschafft. Bereits 2006 lernten wir uns kennen, denn Du hast uns wie viele andere auf Deiner Akquisitionsliste gehabt. Du hast nicht nur uns überzeugt, sondern auch viele andere Initiatoren. So bekam der VGF als Branchenverband eine Bedeutung. Liefen die ersten Jahre Deiner Tätigkeit noch wie geschmiert und freuten sich alle Beteiligten über stetig bessere Umsätze der Branche, so zeigten sich doch dunkle Wolken am Horizont. Nicht nur die Jahressteuergesetze enthielten regelmäßigen Diskussionsstoff, sondern auch regelmäßige Skandale im Initiatorenbereich störten eine erfolgreiche Lobbyarbeit zunehmend. Als Vordenker im Verband hast Du es übernommen eine Strategie unter dem Motto „Wir sind die Guten“ zu entwickeln. Branchenstandards entstehen nicht über Nacht. Sie wollen vorgedacht und intern diskutiert werden. Dies erfordert Kompromissfähigkeit und taktische Finesse. Beides hat Dich schon immer ausgezeichnet, aber Du hast es über die Jahre hinweg perfektioniert. Der Umgang mit dem Verbandsvorstand und den Mitgliedern ist zudem anders als die Führung eines Unternehmens: Man hat es nur mit Alpha-Typen zu tun, zumeist-Alpha Männchen. Dies erfordert eine gewisse Schmerzunempfindlichkeit und noch mehr diplomatisches Geschick. Eine gewisse Form von Elastizität ist ebenfalls im Verband hilfreich. Einerseits soll man sich von Verbandsmitgliedern nicht instrumentalisieren lassen und muss daher unnachgiebig sein, andererseits sind alle an Bord zu holen. Die zweite Führungsaufgabe ist dagegen sehr vergleichbar mit der Führung eines Unternehmens: es sind die richtigen Mitarbeiter zu rekrutieren. Verbände ganz allgemein und auch der VGF sind chronisch unterfinanziert, denn wer mag schon gerne die Verbandsarbeit sich etwas kosten lassen? Also kann die Mannschaft nicht mit Geld geködert werden. Es ist die menschliche Nähe und die Qualität der Aufgabe, die Mitarbeiter hält. Dies ist Dir immer gut gelungen und viele der seinerzeit jungen Mitarbeiter sind noch heute über den VGF und bsi im ZIA verwurzelt. Von der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter ist es wiederum nur ein kleiner Schritt zu den Aufgaben:

FRUG und MiFID I und II sind in Deine Tätigkeitszeit gefallen. Das KAGB und die AIFM-Direktive prägten jahrelang die Verbandsarbeit. Das Vermögensanlagegesetz garnierte den politischen Approach, dass nichts mehr unreguliert bleiben soll. Wenn wir heute ein Umfeld haben, dass uns noch Produkte im Sachwertebereich gestalten lässt, so ist es auch Deiner unermüdlichen Arbeit zu verdanken. Zu leicht war es möglich schlicht alle publikumstauglichen Produkte zu verbieten. Es waren die Gespräche hinter den Kulissen mit Politikern, Spitzenbeamten und auch vielen Journalisten, die den Weg zum heutigen KAGB ebneten. Nein, es ist kein großartiges Gesetz geworden. Aber wenn man bedenkt, was mit dem ersten Entwurf im Raum stand, ist es besser gekommen als zu erwarten war. Jeder Initiator kann damit arbeiten, die Branche lebt. Und das ist mehr als das Ergebnis so manch anderer Bemühung im politischen Berlin.

Zusammenfassend möchte ich also sagen, dass wir Dir – und wie Du immer betonst Deiner Mannschaft – einiges zu verdanken haben. Dies rechtfertigt schon den Ehrenpreis.

Aber es geht hier nicht nur um den Leistungserfolg. Es geht auch um die Komponente der Persönlichkeit. Mit dem Begriff des geschlossenen Fonds wurde auch der ursprüngliche Verbandsname VGF beerdigt. So wurde aus dem Verband geschlossener Fonds der Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen, der bsi. Der Wahrnehmung als Interessenvertretung und der Reputation tat dies keinen Abbruch. Doch der Markt und die Zahl der Marktteilnehmer schrumpfte. Für mich ist es Ausdruck Deiner persönlichen Stärke dies realisiert und die Konsequenzen gezogen zu haben. So hast Du den Weg für eine Überführung des bsi in den ZIA aktiv und positiv mitbegleitet. Dies ist wichtig, denn das politische Lobbying ist nicht leichter geworden und die stets wiederkehrenden Gesetzesänderungen erfordern nach wie vor eine hohe Aufmerksamkeit. Ich würde sagen: Du hast die Aufgabe jahrelang erfolgreich gemacht, nun ist der Stabswechsel erfolgt. Im ZIA sitzen etliche ehemalige Mitarbeiter von Dir, die diesen Auftrag bestens ausführen.

Als Anwalt bist Du nun bei der Kanzlei lindenpartners in Berlin tätig. Das Kapitalanlagerecht hat Dich immer noch im Griff, nur bearbeitest Du es nun aus einem anderen Blick heraus. dazu kommen viele interessante Themen aus den Bereichen des Assetmanagements, des Crowdinvestings und der Digitalisierung. ICO´s blockchain und Crypto sind nun Deine Welt.

Hierzu wünsche ich viel Erfolg, bedanke mich für den Einsatz für die Sachwertebranche und gratuliere sehr herzlich zum Ehrenpreis für das Lebenswerk.


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Dr. Klaus Jung †

Dr. Klaus Jung †

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2019 in der Kategorie Lebenswerk postum.

Laudator: Stefan Helm, Dr. Jung & Partner Generalrepräsentanz

„Pionier der Investmentbranche“, „Gründer der Maklerpoolidee“, „Verkaufsguru“, „charismatische Unternehmerpersönlichkeit“ – sämtliche Attribute reichen nicht ansatzweise aus, einen der erstaunlichsten und besten Männer zu beschreiben, der die deutsche Investmentlandschaft entscheidend mitgeprägt hat.

Herr Dr. Klaus Jung war ein herausragender Charakter, ein Ausnahmekönner, der es wie kein anderer in Deutschland vor ihm geschafft hat, eine Vielzahl von Menschen von einer Idee zu begeistern, die im Laufe der letzten 61 Jahre weder an Richtigkeit noch an Wichtigkeit verloren hat: der Investmentidee. Er hat diese Idee zehntausenden Vermittlern und hunderttausenden von Anlegern nahegebracht. Dr. Jung wurde zum „Mr. Investmentfonds“.

Kennen Sie McDonald´s?
Kennen Sie BMW?
Kennen Sie die Deutsche Bank?
Spätestens nach diesen drei Fragen konnte sich niemand mehr dem Bann Dr. Jungs während eines Infoabends entziehen.
Die Vermögensstrategie Punkt für Punkt war und ist bis heute ein rhetorisches Meisterwerk mit Erfolgsgarantie! Die Vortragsweise des Dr. Klaus Jung war absolut einzigartig, authentisch und charmant zugleich. Es war jedes Mal ein Erlebnis der besonderen Art, wenn er zu seinem Publikum sprach.
Der Vergleich der Inflation mit dem morgendlichen Blick in den Spiegel blieb bei jedem Zuhörer für immer hängen und danach war klar, was Inflation bedeutet.

Bereits 1958 hatte Dr. Klaus Jung, Architektensohn aus Essen, promovierter Volkswirt und Marketingfachmann begonnen, die damals in Europa sehr neue Investmentfondsidee zur Vermögensanlage und Vermögensbildung publik zu machen und eine Vertriebsmannschaft zur Verbreitung in Deutschland aufzubauen.
Schon aus den frühen 60er Jahren stammen seine ersten Beiträge in der FAZ zum Thema „Investmentfonds“.

Nach dem Leitsatz „Multiplizieren statt Addieren“ erreichte die Firmengruppe von Dr. Jung bereits Anfang der 1970er Jahre einen Jahresumsatz von über einer Milliarde D-Mark, eine damals äußerst hohe Summe für eine deutsche Vertriebsgesellschaft.

Nach schwierigen Jahren Mitte der 1980er Jahre ist Dr. Klaus Jung ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein Mann auch größte Krisen bewältigen kann und wie ein engagierter Unternehmer, ausgestattet mit einer guten Idee, eiserner Disziplin, Führungsstärke und Begeisterung auch unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen den Aufstieg zum Marktführer erreichen kann.

Aber bei allem geschäftlichen Ehrgeiz hat er immer auch seine menschliche Seite gezeigt, mindestens einmal pro Jahr. Das Geburtstagsständchen kam so sicher wie das Amen in der Kirche verbunden mit den besten Wünschen. Und die kamen von Herzen!

Herr Dr. Klaus Jung hat in seinem Alterswohnsitz in der Vila Joya in Portugal, wohlbehütet von seiner Tochter Joy und dem liebevollen Personal des Hauses noch ein paar Jahre genossen, bevor er am 03. Juli 2019 im Alter von 88 Jahren einschlief.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung unseres Ur-Unternehmensgründers und Namensgebers Dr. Klaus Jung.

Er war ein wahrlich Großer der Investmentbranche, der stets den Kundenvorteil in den Mittelpunkt gestellt hat und den wir nie vergessen werden.

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Bundesrat zur Grundsteuer: ZIA spricht sich für einfaches Modell auf Länderebene aus

  • Wiedereinführung der Grundsteuer C ist der falsche Ansatz
  • Klimaschutz: Steuerliche Anreize für alle Nutzungsarten schaffen

Berlin, 08.11.2019 (OPM): Der Bundesrat wird heute aller Voraussicht nach der Reform der Grundsteuer und der hierfür erforderlichen Grundgesetzänderung zustimmen. Nach wie vor bedauert der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, dass sich der Gesetzgeber auf Bundesebene nicht auf ein einfaches Bewertungsmodell für die Grundsteuer einigen konnte. „Zwar gab es im Laufe des Verfahrens erfreulicher Weise auch Vereinfachungen am Bundesmodell“, sagt Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuerrecht. „Die nun verabschiedete Regelung wird in der Praxis jedoch trotzdem viele Auseinandersetzungen mit der Finanzverwaltung nach sich ziehen. Auch wird sich zeigen, ob das Bundesmodell überhaupt einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhalten wird, wurde dies doch zuletzt erst vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages in Zweifel gezogen“, sagt Volckens. „Es ist Glück im Unglück, dass die Bundesländer durch die Länderöffnungsklausel die rechtssichere Möglichkeit bekommen, ein einfaches und unbürokratisches Flächenmodell einzuführen. Es werden sinnvollerweise schon intensive Beratungen zwischen verschiedenen Ländern geführt. Nur durch ein einfaches Modell auf Länderebene kann der Verwaltungsaufwand für die Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung im Rahmen gehalten werden“, so Volckens weiter.

Wiedereinführung der Grundsteuer C ist der falsche Ansatz

Zum Gesetzespaket zählt auch die Grundsteuer C, deren Wiedereinführung der ZIA kritisiert. „Grundsätzlich befürworten wir die Idee der Grundstücksmobilisierung – insbesondere im Hinblick auf den in bestimmten Regionen angespannten Immobilienmarkt“, so Volckens. Die Grundsteuer C sei hierzu aber der falsche Ansatz. „Zahlreiche Expertisen, unter anderem vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages haben unmissverständlich dargelegt, dass die bereits in den sechziger Jahren eingeführte Steuer ihr Ziel bereits einmal verfehlt hat. Damals wurden vor allem finanzschwache Bürger zum Verkauf ihrer Grundstücke gezwungen. Besonders zu kritisieren ist, dass die Anwendung eines höheren Hebesatzes durch die Gemeinden schon aus stadtplanerischen Gründen erfolgen kann, auch wenn gar kein Wohnraumbedarf besteht. Dem Ermessen der Gemeinden wird hierdurch ein viel zu großer und nicht zu rechtfertigender Handlungsspielraum eingeräumt. Man kann nur an die Gemeinden appellieren, sich bei ihrer Ermessensausübung die verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsfreiheit der Bürger immer wieder vor Augen zu führen“, sagt Volckens.

Klimaschutz: Steuerliche Anreize für alle Nutzungsarten

Neben der Grundsteuerreform wird der Bundesrat auch zu den steuerlichen Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung Stellung nehmen. Hierbei geht es unter anderem um die Förderung energetischer Gebäudesanierung. Die hierbei vorgesehene Entlastung bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen betrifft jedoch bisher ausschließlich selbstgenutztes Wohneigentum. Nach Ansicht des ZIA müssen steuerliche Anreize für den gesamten Gebäudesektor, also auch für gewerblich genutzte und vermietete Immobilien, geschaffen werden. Auch bei der Erzeugung elektrischen Stroms aus regenerativen Energien müssen im Immobiliensektor bestehende steuerliche Hemmnisse beseitigt werden. Bisher drohen den Betreibern solcher Modelle erhebliche gewerbesteuerliche Risiken. „Nur wenn die steuerlichen Rahmenbedingungen eine zeitgemäße Anpassung erfahren, kann der Immobiliensektor zum starken Treiber für den Klimaschutz werden“, kommentiert Volckens die Maßnahmen des Klimapakets.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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IMMAC HOLDING AG erhält Freigabe der BaFin zur Übernahme aller Anteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG

Hamburg, 11.11.2019 (OPM): Im Rahmen der weiteren Expansion hat die IMMAC Holding AG sämtliche Geschäftsanteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG übernommen. Der Anteilsübertragung wurde mit Schreiben vom 01.11.2019 durch die BaFin stattgegeben.

Die Hanseatische zeichnet bereits seit 2013 als Kapitalverwaltungsgesellschaft für sämtliche Fondsemissionen der IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen verantwortlich, verwaltet das gesamte Bestandsportfolio, somit alle annähernd 94 Fonds der Gruppe.

Mit Wirksamkeit des Kaufvertrages kann die IMMAC group nunmehr wieder die vollständige Prozesskette vom Einkauf über die Fondskonzeption bis hin zum regulierten Asset- und Objektmanagement innerhalb der Konzerngruppe abdecken.

IMMAC wird weiterhin regulierte Publikums- und Spezial-AIF mit Sozialimmobilien sowie über die Deutsche Fondsvermögen regulierte Hotelfonds anbieten. Zusätzlich plant die Gruppe bereits Anfang 2020 den ersten Portfoliofonds für institutionelle Investoren und Anleger zu emittieren und das institutionelle Geschäft ebenso wie die Länderexpansion in den Folgejahren weiter stark auszubauen.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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IMMAC erwirbt Altenpflegeeinrichtung in Nidda, Hessen

© IMMAC

Hamburg, 06.11.2019 – IMMAC hat mit Wirkung zum 01. November eine weitere Pflegeeinrichtung im hessischen Nidda hinzu erworben und damit ihr Portfolio in Deutschland erweitert.

Die im Jahr 2007 letztmalig erweiterte Einrichtung umfasst insgesamt 92 vollstationäre Plätze und wurde bis dato von einem regionalen privaten Betreiber geführt. Im Zuge einer parallel zum Immobilienerwerb umgesetzten Betriebsübernahme hat die DOREA-Gruppe aus Berlin den Betrieb der Einrichtung übernommen. Insoweit setzen IMMAC und DOREA ihre beiderseits etablierte Partnerschaft an dieser Stelle fort.

IMMAC und DOREA haben sich im Zuge der Transaktionsumsetzung auf den Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit einer Laufzeit von 20 Jahren zzgl. Verlängerungsoption geeinigt. Entscheidender Faktor für die Umsetzung der Transaktion war u.a., dass die am Standort bestens eingeführte Einrichtung „Seniorenheim Sachs“ im Rahmen diverser pachtvertraglicher Regelungen auch mit Blick auf potenzielle landesspezifische Anforderungen nach HGB PAV nachhaltig und zukunftsfähig aufgestellt bleibt. Andreas Jantsch als Teamleiter Transaktion bei IMMAC verantwortlich für den HealthCare-Markt Deutschland, beschreibt das „…gemeinsame und partnerschaftliche Verständnis von Immobilieninvestor und Betreiber als mittlerweile zwingend notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Transaktionen in einem nach wie vor sehr überhitzten Markt. Die Gefahr, in Investments zu gehen, welche in absehbarer Zeit kaum kalkulierbare Folgeinvestitionen wegen politisch motivierter Gesetzesänderungen nach sich ziehen, ist extrem groß. Diese Risiken gilt es, rechtzeitig und bereits im Vorfeld partnerschaftlich mit dem künftigen Betreiber zu antizipieren.“ Hierbei hat IMMAC auf Grund ihrer langjährigen Marktpräsenz eine hohe Expertise. Dies gilt gleichermaßen für den Erwerb von Bestandseinrichtungen als auch im Bereich Projektentwicklungen, welche durch die zur Gruppe gehörende IMMAC Sozial Bau GmbH realisiert werden.

Quelle: IMMAC group (Pressemitteilung vom 06.11.2019)

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Management der PI Pro·Investor erhält den Deutschen BeteiligungsPreis

Laudator Thomas Roth überreicht den Deutschen Beteiligungspreis an Klaus Wolfermann, geschäftsführender Gesellschafter der PI Pro·Investor-Gruppe

Röthenbach, 05.11.2019 – „Nicht wohnen geht nicht“. Diese von Unternehmer Klaus Wolfermann geprägte Aussage beschreibt sehr präzise das Segment, auf das sich die PI Pro·Investor Gruppe fokussiert hat. Und dies, mit großem Erfolg.

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreises würdigt nach der Prämierung der bisherigen Wohnimmobilienfonds nun auch die handelnden Personen um Klaus Wolfermann, den geschäftsführenden Gesellschafter der PI Pro·Investor-Gruppe, mit dem Preis in der Kategorie TOP Management-Seriosität. Die Jurybegründung hebt die sechs gelebten und umgesetzten Leitgrundsätze hervor:

  • Investition überwiegend in Bestandsimmobilien
  • Investition in prosperierende Mittel- und Oberzentren
  • Investition in laufende Basisrentabilität
  • Investition in Wertsteigerungspotential
  • Investition in zufriedene Mieter
  • Gebündelter Verkauf des Gesamtportfolios

In der Laudatio unterstreicht Festredner Thomas Roth die Leistung der Geschäftsführungsmannschaft und hebt die gelebte Seriosität des Managements und deren Wertesystem als Grundlage für den Erfolg hervor. PI greift dabei auf ein Team zurück, das Erfahrungen in Konzeption, Verwaltung und erfolgreicher Beendigung von über 100 Vermögensanlagen und Investmentvermögen schwerpunktmäßig in der Assetklasse Immobilien im Wert von mehreren Milliarden Euro besitzt. Auch monetär kann man diesen Erfolg für die Anleger ausdrücken: Die bereits abgewickelten Fonds PI Pro·Investor 1 und 2 konnten zweistellige Ergebnisse vor Steuern erwirtschaften. Aktuell ist der PI Pro·Investor Immobilienfonds 4 für Anleger zur Beteiligung offen.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung und die damit ausgedrückte Wertschätzung unserer Arbeit“, freut sich Klaus Wolfermann, „mit dem PI 4 setzt PI Pro·Investor seine erfolgreiche Immobilienstrategie fort.“

Quelle: PI-Gruppe (Pressemitteilung vom 05.11.2019)

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AUSGEZEICHNETE WERTE BESTE ADRESSEN ERHALTEN DEUTSCHEN BETEILIGUNGSPREIS

Landshut, 27.10.2019 (Anzeige Sonderveröffentlichung WamS): Der 12. Deutscher BeteiligungsPreis wurde am 11. Oktober 2019 ein weiteres Mal im Rahmen eines Mittagessens in Landshut gefeiert. Seit 2008 wird der Deutsche BeteiligungsPreis von dem Fachmagazin BeteiligungsReport vergeben und zeichnet besondere Leistungen bei Konzeption und Management in der Sachwertbranche aus.

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