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Category Archives: Anlegerfokus

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst unterstützt Wettbewerb “ Jugend wirtschaftet!“

©Stiftung Finanzbildung

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Landshut, 25. Januar 2016 – Die Stiftung Finanzbildung und die epk media GmbH & Co. KG freuen sich, dass auch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ unterstützt.

Auf der Homepage des Kultsminsteriums finden Sie den Beitrag unter folgendem Link „Jugend wirtschaftet!“

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Ehrenpreis der Journalisten

© epk media GmbH & Co. KG

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Landshut, 17.12.2015 – Laudatio auf Herr Roth, IMMAC AG

Lieber Herr Roth,

es ist mir eine Freude, die IMMAC Holding nach 2014 nun zum zweiten Mal in Folge mit einem weiteren Deutschen BeteiligungsPreis auszeichnen zu dürfen. Im letzten Jahr erhielten Sie den Preis für TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen, eine Kategorie, die auf höchste Qualität in der Produktkonzeption abhebt. Der Laudator Markus Gotzi hatte sich in seiner letztjährigen Laudatio wie folgt geäußert: „Anlässlich Ihres ersten regulierten Publikumsfonds, dem IMMAC 71 habe ich folgendes Fazit gezogen: Kaum ein Anbieter kennt die Chancen und Risiken des speziellen Immobilienmarktes mit Pflegeheimen so gut wie die IMMAC AG: Sie hat sich darauf gut geschlagen.“

Und ergänzte: „Sie haben nicht nur das nötige Gefühl dafür, sondern auch die Fähigkeit zur nüchternen Analyse. Beides ist nötig, um eine Immobilieninvestition zum Erfolg zu führen.“

Wie wenige andere Häuser hat es IMMAC geschafft, professionell und fundiert die neue regulierte Welt zu lösen. Ihre Unternehmensgruppe bzw. Ihr Schwesterunternehmen HKA Hanseatiche Kapitalverwaltung AG waren 2013 das erste Haus gewesen, welches eine Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft bekommen hatte. Und regelmäßig wie ein Uhrwerk durchlaufen Sie erfolgreich mit neuen Produktgenehmigungen das Zulassungsverfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Aber auch das partnerschaftliche Miteinander pflegen Sie intensiv. In der Produktkonzeption ist der faire Umgang Pflicht, wenn man einen gerechten Ausgleich zwischen Vermieter und Betreiber von Sozialimmobilien oder zwischen Emittent und Anleger erreichen will. Innerhalb der Branche ist es dann die Kür, wenn man trotz einer gewissen Konkurrenz mit Mitbewerbern sogar gemeinsame Anleger- oder Vertriebspartnerveranstaltungen durchführt. Das zeigte die IMMAC eindrucksvoll in der bereits 2013 durch den Deutschen BeteiligungsPreis ausgezeichneten Initiative Kompetenz hoch 5 gemeinsam mit den Häusern HEH, HTB, IC Rosenheim, Ökorenta.

Und schließlich ist die IMMAC für uns als Journalisten immer ein verlässlicher und ehrlicher Ansprechpartner mit herausragendem Fachwissen auf dem Gebiet der Sozialimmobilien und der Bereitschaft, diese Kompetenz auch zu teilen. All diese Punkte haben Werner Rohmert und André Eberhard vom Immobilienbrief und mich als Verantwortlichen des BeteiligungsReport dazu inspiriert, Ihnen den „Ehrenpreis der Journalisten“ zuzusprechen. Wir sind gemeinsam der Überzeugung, dass die IMMAC als ausgezeichneter sachwertorientierter Anbieter und Sie ganz persönlich als absolut integreres Gesicht des Hauses IMMAC nach außen es verdient haben. Wenn alle Marktteilnehmer Ihr Format hätten, hätten geschlossene Investmentvermögen ein weitaus höheres Ansehen bei den Anlegern und Investoren.

Werner Rohmert, André Eberhard und ich gratulieren – sicherlich auch im Name zahlreicher publizistischer Kollegen – zum Deutschen BeteiligungsPreis in der Kategorie „Ehrenpreis der Journalisten“.

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TOP anlageorientierte Investmentberatung

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio auf Dr. Jung & Partner Generalrepräsentanz

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Jung, DMS & Cie AG, hatte es sich nehmen lassen, die Laudatio für Dr. Jung & Partner zu halten. Er lobte ausdrücklich, als Vertreter des betreuenden Maklerpools, die Kompetenz der mit dem Deutschen BeteiligungsPreis ausgezeichneten Geschäftsführer.

Er hob hervor, dass nur wenige eine so exzellente Kundenbindung aufweisen können, trotz Krise hunderte von Anleger zu bewegen, auf die Vortragsveranstaltungen zum Thema Geld der Dr. Jung & Partner zu kommen. Erst im September 2015 fand das 19. Dr. Jung & Partner Anlegerforum über die „Wege aus der Zinswüste“ statt. Seit nunmehr rund 20 Jahren zeichnet das Team um Stefan Helm, Tobias Birx und Norbert Dorfner für anlegerorientierte Investmentberatung verantwortlich.

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Ehrenpreis Lebenswerk

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio auf Oliver Porr, LHI Gruppe

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

verehrter Jubilar,

und damit würde ich schon einen riesigen Fehler machen. Wir wollen Herrn Oliver Porr nicht im engeren Sinne für das finale Lebenswerk ehren, sondern für einen aktuellen eindrucksvollen beruflichen Lebensabschnitt und für sein langjähriges unermüdliches Wirken in der Branche und beim Deutschen BeteiligungsPreis. Deshalb ist es mir eine besondere Ehre und Freude, Ihnen heute diesen ganz persönlichen Ehrenpreis zu überreichen.

Sie stehen damit in einer Reihe von Geehrten wie Harald von Scharfenberg, Dr. Helmut Knepel, Peter Mahler und Friedrich Patt. Alles herausragende Unternehmerpersönlichkeiten in der Sachwertbranche.

2012 gaben Sie, Herr Porr, Herrn Dr. Helmut Knepel bei der Überreichung desselben Preises folgendes Mark Twain Zitat mit auf den Weg: „Es ist besser, Ehrungen zu verdienen und nicht geehrt zu sein, als geehrt zu sein, und es nicht zu verdienen.“ Auch bei Ihnen gilt glücklicherweise: Sie werden geehrt und Sie verdienen es.

An diesem Zitat sieht man, wie lange Sie schon den Deutschen BeteiligungsPreis begleiten. Wie lang, kann man an folgender Anekdote am besten sehen. Es war nämlich im April 2012, als wir beide uns über Herrn Dr. Knepel als damaligen Preisträger abstimmten. Und ich kann mich an eine Aussage von Ihnen erinnern, dass es wohl im April 2012 das letzte Mal gewesen sein wird, nach Berlin Tegel zu fliegen. Ab Juni 2012 würde ja der neue Hauptstadtflughafen in Betrieb gehen. Wir alle haben hier nicht die Rechnung mit der Politik gemacht. BER ist immer noch nicht eröffnet. Wir fliegen immer noch nach Tegel. Bauen können die Politiker wirklich nicht. Aber inzwischen ist das Kapitalanlagegesetzbuch in Kraft und das Kleinanlegerschutzgesetz als Sahnehäubchen obenauf. Und MiFID 2 ist schon im Anmarsch. Gesetze machen, das können die Politiker wirklich.

Und bei all dem haben Sie als bsi-Vorstandsvorsitzender versucht, die Politik einzubremsen und einen branchenverträglichen Weg zu finden. Leider ist die Branche sehr inhomogen, so dass sie als Brückenbauer gefragt waren.

Wie kein anderer haben Sie auch diesen Deutschen BeteiligungsPreis geprägt. Nahezu jährlich als pointierter Laudator, aber auch bereits als Preisträger stellvertretend für die Managementkompetenz der LHI. Aber keine Ehrung ist so persönlich wie der Ehrenpreis für das Lebenswerk.

Das Lebenswerk – fangen wir ganz vorne an:

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg und Kiel sowie einer Referendarzeit in Bamberg folgte ein kurzer Abschnitt als Fachanwalt für Steuerrecht.

1991 erkannten Sie das Potential der Finanzbranche und stiegen in Ihr heutiges Unternehmen – die LHI ein, zunächst als Leiter der Steuerabteilung.

1995 erfolgte die Berufung in die erweiterte Geschäftsführung. Es folgten einige Auslandsjahre für die LHI in Polen.

Seit 2001 übernahmen Sie dann die Geschäftsführung der LHI Gruppe und

schließlich dieses Jahr im Rahmen eines Management Buy Out auch mit drei weiteren Geschäftsführerkollegen die Gesellschaftsanteile.

Sie leben mit diesem Werdegang ganz persönlich Ihre LHI-Unternehmensphilosophie:

Stabilität durch Konsequenz

„Wechsel dich“ ist nicht unbedingt Ihr Motto – und das ist auch gut so und eher eine Seltenheit in der Branche. Und gleichzeitig nehmen Sie Herausforderungen an, was die Übernahme eines Emissionshauses als geschäftsführender Gesellschafter in einem schwierigen Marktumfeld zeigt. Gemeinsam mit Ihren Geschäftsführerkollegen haben Sie es geschafft, die Qualität und die Zuverlässigkeit für die LHI zu erhalten.

Erfolg durch Leistungsstärke

Mit einem verwalteten Investitionsvolumen von 21,5 Milliarden Euro und kumulierten platzierten Eigenkapital von rund 3,3 Milliarden Euro von 36.430 Anleger zum Stichtag 31.12.2014 gehören Sie zu den ganz Großen dieser Branche. Aber übermütig wurde Oliver Porr nie. Markus Gotzi hob in seiner Laudatio 2013 hervor, dass Sie immer der Versuchung des schnellen Erfolges widerstanden hatten: die LHI hatte weder Schiffsfonds oder Policenfonds noch Öl- und Gasfonds emittiert. Das zeichnet Sie heute wie damals aus.

Partnerschaft durch Fairness

Ganz persönlich habe ich Sie immer als gradlinigen, vertrauensvollen und ausgleichenden Gesprächspartner erlebt, der sich angenehm von so machen Testosteron gesteuerten Verbandsvorstand abgegrenzt hat. Nicht umsonst waren Sie acht Jahre lang Vorstandsvorsitzender des Sachwerteverbandes, ein Amt, das sie am 11. November 2015 niedergelegt haben. Sicherlich ist es nicht immer einfach gewesen, den politischen Unsinn und so manche Pseudologie der Finanzbranche vertreten zu müssen. Denn auch das konnte ich bei Ihnen immer erleben: Sie sind fair, ehrlich, sagen immer die Wahrheit, auch wenn manchmal die Wahrheit vertraulich bleiben musste.

Deshalb freut es mich, dass ich Ihnen, Herr Porr, in diesem Jahr voller Veränderungen bei Ihnen – ob in der LHI oder beim bsi – den Ehrenpreis für das Lebenswerk überreichen darf, im vollen Bewusstsein, dass wir von Ihnen und der LHI in den nächsten Jahren noch einiges erwarten dürfen.

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Ehrenpreis Medien

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio Alexander Heintze Deutscher Beteiligungspreis 2015

Lieber Alex,

ich freue mich sehr, dass ich die Laudatio auf Dich halten darf, weil Du ein Kollege bist, zu dem ich nicht nur im Wortsinne aufsehe und den ich sowohl fachlich als auch insbesondere menschlich sehr schätze. Insofern ist der Beteiligungspreis ein erfreulicher Anlass, das hier zu begründen:

Ich schätze Dich fachlich – als einen Journalisten, der seinen Beruf von der Pike auf gelernt hat, angefangen als verantwortlicher Redakteur der Schülerzeitung am Gymnasium in Landsberg am Lech, über Mitarbeit in der örtlichen Lokalredaktion, ein Praktikum beim Münchner Lokalradio Xanadu, und schließlich das Volontariat beim Huss-Verlag mit begleitenden Volontärslehrgängen an der Akademie der Bayerischen Presse. Die erste Redakteursstelle bei der „Logistik heute“, anschließend Stationen beim „IT-Business-Magazin, dort Aufstieg zum CvD.

Dann der Wechsel in die Wirtschaftspresse zu „Finanzen“ – ein Themenbereich, der Dir nicht nur wegen Deines Studiums der VWL besonders liegt und der Dich seitdem nicht mehr losgelassen hat.

Seit 2004 bist Du als freier Journalist tätig – mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Immobilien (seit letztem Jahr auch als freier Mitarbeiter der Immobilienzeitung), Finanzen, Sachwertinvestments, aber auch weiterhin mit Themen aus dem Bereich Logistik und zur Abrundung aus dem Bereich Gesundheit. Breit aufgestellt also, und nicht nur wegen Deiner Körpergröße mit einem guten Überblick ausgestattet. Das wird gewürdigt: 2008 hast Du zusammen mit Kollegen den Deutschen Journalistenpreis Immobilienwirtschaft in der Kategorie „Recherche“ erhalten, und profunde Recherche steht bei Deiner journalistischen Tätigkeit immer ganz oben auf der Agenda. Deine zweigleisige Ausbildung mit den Polen Volkswirtschaftsstudium und journalistische Praxis ermöglicht es Dir, hinter die Kulissen zu blicken und Märkte, Menschen und Meinungen unvoreingenommen zu beobachten und zu analysieren und Dir so ein eigenes Urteil zu bilden. Kein Wunder, dass Jonas Haberkorn von Gewerbe-Quadrat Dich im Herbst 2015 auf Rang 1 der 15 Experten der gewerblichen Immobilienbranche auf Twitter sieht – noch vor Kollegen wie Andreas Schulten von Bulwien Gesa und Christoph Rottwilm vom Manager Magazin.

Diese Urteilsfähigkeit und -freude, die in Deiner Reichweite und Deinem Einfluss auch in Social Media deutlich wird, entspringt dem Charakterzug, den ich an Dir besonders schätze – und jetzt sind wir bei der menschlichen Seite:

Dein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, das Deinen journalistischen Ethos antreibt und Dir das Ziel setzt, gründlich zu recherchieren, objektiv und unbestechlich zu berichten, Ungerechtigkeiten aufzudecken und anzuprangern. Dieser Sinn für Gerechtigkeit ist für mich im besten Wortsinne kindlich – nicht relativierend, nicht berechnend, sondern schlicht und einfach: Ursprünglich und ehrlich. Dieses bei Dir noch sehr lebendige Kind im Manne ist es auch, das Dich zu einem so wertvollen Freund und Kollegen macht: Du suchst Dir Menschen nicht nach ihrer Nützlichkeit aus und Du verfolgst keine Ziele mit Beziehungen zu Freunden und Kollegen, sondern Du begegnest Menschen unvoreingenommen. Alten Weggefährten hältst Du die Treue, so etwa als einziger 60er Fan in einer Familie von Bayern-Fans – Deine Loyalität ist wind- und wetterfest. Auch gegenüber Kollegen: Du hilfst, wo Not am Mann ist, und bist ein wertvoller Gesprächspartner, egal ob es um Erfahrungsaustausch über Honorarverhandlungen und Gesprächsführung geht oder um die ausbaufähige Auftragslage, um Fragen zur Interviewtechnik oder Probleme der Haushaltsführung mit Pubertisten.

Lieber Alex, ich bin mir ganz sicher, dass ich Dir nicht nur im Namen Deiner Kollegen, sondern auch im Namen der Beteiligungsbranche, die Du durch alle Höhen und Tiefen kritisch, aber nicht negativ begleitest, für Deine Arbeit und für die Haltung und Einstellung, mit der Du sie tust, danken darf.

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TOP institutionelles Investmentvermögen Banken

© epk media GmbH & Co. KG. Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio auf Jochen Schenk, Real I. S.

Sehr geehrter Herr Schenk, lieber Jochen,

ich freue mich sehr, dass ich heute der Laudator für diesen Preis sein darf.

Du, als Vertreter und Vorstand der Real I.S. hast es sehr verdient, heute gelobt und gefeiert zu werden.

Der Begriff „Institutionelles Investmentvermögen Banken“ kann hier in einem doppelten Sinn verstanden werden. Einmal hat die Real I.S. einen guten Bankenhintergrund mit dem Gesellschafter Bayerische Landesbank/BayernLB. Gemeint ist bei dieser Preisvergabe aber wohl etwas anderes: Es geht darum, dass die Real I.S. für institutionelle Kunden aus dem Bereich der Banken seit vielen Jahren die richtigen Produkte kreiert hat.

Alles fing im Jahre 2000 mit dem BGV I Fonds an. Immerhin konnten für dieses erste Produkt der BGV-Reihe gleich 300 Millionen Euro Eigenkapital eingesammelt werden. 75 Sparkassen beteiligten sich an diesem Fonds, der in der Rechtsform einer AG aufgesetzt wurde. Das aktive Assetmanagement erlaubte es, dass bereits im Jahr 2007 große Teile erfolgreich verkauft wurden. Dies alles hat zusammen mit den bis dahin aufgelaufenen Ausschüttungen dazu geführt, dass nur ein Jahr später die Kapitalbindung der Investoren bei „0“ lag.

Die nächsten Fonds aus der Reihe haben dieses Konzept zeitgemäß fortgeführt. Erstmals wurde neben der Form einer GmbH & Co. KG auch eine SICAV-Struktur für die BGV-Serie genutzt. Über die nächsten Jahre konnten über 900 Millionen Euro für eure Investoren investiert werden. Interessant auch hier die breite Streuung der Investitionen von Deutschland über Großbritannien, Kanada, Frankreich, Spanien, den Niederlanden bis hin zu Objekten in Australien.

Neben den Sparkassen waren nun Unternehmen der Versicherungswirtschaft, aus dem genossenschaftlichen Sektor und Pensionskassen beteiligt. Die breite Diversifizierung mit vielen Auslandsimmobilien führt zu hohen, laufenden und steuerlich optimierten Ausschüttungen und so könnt ihr beispielsweise bei der BGV III über eine stolze Nach-Steuer-Ausschüttung von knapp 5 % nach Kosten und Steuern berichten. Dies entspricht immerhin über 6 % in einem Vor-Steuer-Vergleich.

Das klingt nach mühelosem Erfolg, aber zur zeitlichen Orientierung: In dieser Phase ging es bei den Immobilienmärkten nicht immer nur bergauf. Wir alle erinnern uns noch an das 4. Quartals 2008, wo plötzlich Immobilien zum Ladenhüter wurden und gerade die institutionellen Investoren Neuengagements sehr kritisch gegenüberstanden. Euer guter Track-Record hat euch geholfen, auch dort 27 Versicherungen, Versorgungswerke, Sparkassen und Stiftungen für das Produkt zu begeistern. Und damals habt ihr es geschafft, mit mehr als300 Millionen Euro Eigenkapital die BGV III erfolgreich zu platzieren

Ein Meilenstein war die Genehmigung der BaFin für eine eigene KAG. Mit dem Produkt BGV IV war ein erneuter Wandel in der Konstruktion möglich. Zum ersten Mal habt ihr einen Immobilien-Spezialfonds nach deutschem Recht aufgelegt. 378 Millionen Euro platziertes Eigenkapital sind eine stolze Summe, die bisher für Investments von über 600 Millionen Euro gereicht haben. Interessant hierbei die Mischung mit einem überwiegenden Büroanteil, angereichert mit Einzelhandels- und Logistikobjekten. Regional dagegen habt ihr euch beschränkt, denn die Immobilien liegen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.

Mit dem Schritt in die regulierte KAG-Welt habt ihr bereits 2010 das vorbereitet, was heute Standard ist: das vollregulierte Produkt. Damit wart ihr als Assetmanager gut auf die Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches vorbereitet. Mit den Fonds BGV V und VI seid ihr dieser KAG-Struktur treu geblieben.

Zählt man nun alle platzierten Eigenkapitalvolumina in diesem Bereich der institutionellen Kunden zusammen, und richtet den Blick insbesondere auf die über euch investierenden Sparkassen und Genossenschaftsbanken und deren Eigenanlage-Geschäft, so könnt ihr stolz darauf sein, zu den wirklich großen Playern im Land zu gehören.

Nur am Rande sei erwähnt, dass ihr natürlich auch für ein anderes Kundenklientel als Sparkassen und Banken gut ausgerichtet und   aufgestellt seid. So könnt ihr beispielsweise die Sicherungsvermögensfähigkeit darstellen und damit Versicherungen für euch begeistern. Mit eurer regulierten Kapitalanlagegesellschaft, der heutigen Kapitalverwaltungsgesellschaft, konntet ihr euer Produktangebot stetig optimieren. So sind Spezialfonds oder Einzelmandate und seit diesem Jahr auch Clubdeals bei euch umsetzbar. Im Bereich Büro und Einzelhandel kennt ihr euch aus. Ihr habt nicht nur 2,5 Milliarden Euro investiert, nein, ihr habt es auch geschafft, ein aktives Portfoliomanagement zu etablieren. Mit 96 % Vermietungsquote über das Gesamtportfolio seid ihr sicher in der Spitzengruppe der Assetmanager zu finden. Dies erklärt natürlich, dass ihr es stetig neu schafft, andere Kunden für euch zu gewinnen, die euch bislang nur von der Seite aus beobachtet haben.

Wenn du nun heute, lieber Jochen, den Preis für das Haus Real I.S. entgegennehmen darfst, so dürfen wir doch eines nicht vergessen: Du stehst hier, aber wir alle wissen, ein solcher Erfolg ist nicht der Erfolg eines Einzelnen. Es ist eine tolle Teamleistung. Und so möchte ich diesen Beteiligungspreis dir auch nicht nur für die herausragende Platzierungs- und Umsetzungsfähigkeit übergeben, sondern auch für das offensichtlich gelungene Schaffen einer Struktur, in dem sich Menschen, nämlich deine Mitarbeiter, wohlfühlen, um gemeinsam Erfolg zu machen. Als Wettbewerber im Markt Institutionelle Kunden wünsche ich euch natürlich weiterhin viel Erfolg, aber natürlich nicht zu viel – lass auch ein bisschen was für die anderen guten, am Markt agierenden Assetmanagement-Unternehmen übrig.

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TOP Dienstleister

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio auf xpecto AG, Harald Elsperger

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hidden Champions. So betitelt man gerne Marktführer im viel gerühmten deutschen Mittelstand, die kaum einer kennt. Abseits des Rampenlichts und der großen Marken operieren diese Unternehmen höchst professionell und äußerst erfolgreich.

In ihren Märkten haben sie sich mit viel Kompetenz und noch mehr Innovationskraft eine dominierende Position erarbeitet. Ohne sie würden ganze Märkte, oft genug ganze Industrien nicht funktionieren – zumindest nicht auf diesem Niveau von Effizienz und Professionalität. Und doch bleiben sie im Hintergrund. Den Ruhm stecken in der Regel andere ein.

Hidden Champions sind auch die beiden Unternehmen, die wir hier heute mit dem Preis für Innovative IT Infrastruktur auszeichnen wollen. Als IT-Dienstleister operieren sie eher hinter den Kulissen. Doch mit ihren Leistungen stellen sie das digitale Rückgrat einer ganzen Branche.

Beide Unternehmen stehen heute für innovative IT Plattformen, die in höchstem Maße auf die besonderen Bedürfnisse unserer Branche ausgerichtet sind.

Beide Unternehmer sind bis heute Motor und Innovator Ihres Unternehmens und werden dies wohl auch noch die nächsten Jahre sein. Für beide bedeutet Unternehmer sein, mehr als nur Chef sein.

Unternehmer sein bedeutet für beide mehr sein, als der Vorgesetzte, der die Gehälter bezahlt.

Unternehmer sein bedeutet für beide in erster Linie, Vorreiter und Innovator zu sein, Zukunftsfähigkeit sicherzustellen, Risiken abzuwägen und immer wieder Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu beschreiten – auch wenn diese für Dritte oft unverständlich oder sogar unpopulär erscheinen.

Innovation heißt auch, aus Niederlagen zu lernen und gleichzeitig Erfolge als nicht selbstverständlich hinzunehmen. Innovation bedeutet für einen Unternehmer aber auch immer das Kunststück, sich selbst neu zu erfinden und trotzdem man selbst zu bleiben.

Alle diese Lebensweisheiten vereinen Sie, Herr Erlsperger, und Sie, Herr Mair, beide für Ihre Unternehmen xpecto und talonec, vor allem aber auch für Ihre Kunden.

Der Grund für die heutige Auszeichnung war sowohl der unternehmerische und als auch der gesellschaftliche Fokus. Unternehmerisch haben Sie beide Erfolg. Sowohl xpecto als auch Talonec gehören zu den Vorreitern und Innovatoren auf Ihren Gebieten. Und trotzdem oder gerade deswegen haben Sie sich entschieden, im Jahr 2014 gemeinsame Wege zu gehen und die Kompetenzen beider Unternehmen zu vereinen. Herausgekommen ist ein Leistungsportfolio für die Branche „alternativer Investments“, welches in seiner Gesamtheit einzigartig ist.

Dass Sie beide diese Entscheidung getroffen und Risikobereitschaft gezeigt haben, in einer Zeit, in der die gesamte Branche im Umbruch begriffen ist, und nahezu jeder Zweite über schlechte Geschäfte und trübe Zukunftsaussichten klagt, zeugt einmal mehr davon, dass Sie beide den Mut haben, Weitblick zu beweisen, um auch in der Zukunft Ihre Kunden mit innovativen Lösungen zu begleiten.

Das zeichnet Sie aus und zeigt, warum es so wichtig ist, dass es mittelständige Unternehmer wie Sie gibt.

Denn im Gegensatz zu einem Angestellten, der beim ersten Gegenwind das Weite sucht, zeigt sich der Unternehmer darin, dass er, auch wenn es mal schwierig wird, seine gesellschaftliche Verantwortung gegenüber seinen Kunden, aber auch Angestellten wahrnimmt. Dass Sie beide Vollblutunternehmer sind, haben Sie in den letzten Jahrzehnten bewiesen.

Und mit Blick auf den heutigen Preis möchte ich betonen, warum ich mich geehrt fühle diese Laudatio zu halten:

Sehr geehrter Herr Elsperger, sehr geehrter Herr Mair: Sie haben in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass Sie als Innovatoren vorangehen und damit auch die Branche ein Stück weit prägen. Dafür bin ich mir sicher, können Sie auf ein bewegtes Unternehmertum mit voller Stolz zurück, aber auch voll Zuversicht in die Zukunft blicken.

Hier übergebe ich den Preis für Innovative IT Infrastruktur an Herrn Harald Elsperger von der xpecto AG und Herrn Peter Mair von der Firma talonec. Herzlichen Glückwunsch!

 

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TOP alternatives Investmentvermögen

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 16.12.2015 – Laudatio auf Wolfgang Kunz, DNL

Sehr geehrter Herr Kunz,

alle reden von Regulierung, Sie sprechen vom Erfolg. Der Deutsche Beteiligungspreis in der Kategorie „Alternatives Investmentvermögen“ geht an die DNL, die in Verbindung mit TSO inzwischen uns allen ein Begriff ist.

Als wir uns, ich meine 2006 oder 2007, kennenlernten, nahmen Sie sich vor, als Ihrer Meinung nach vertriebsstarker David mit einem erklärungsbedürftigen Konzept gegen eine Phalanx von US-Goliaths anzutreten, die damals oft noch ein Lächeln auf dem Gesicht trugen, wenn es um neue Wettbewerber ging.

Den meisten der damaligen Goliaths, deren Namen mir beim Schreiben der Laudatio im ersten Moment noch nicht einmal einfielen und von denen ich nie wusste, ob sie gerade today, tomorrow oder US-treuhänderisch tätig waren, ist das Lächeln schnell vergangen. Leider damals noch nicht durch Ihren Erfolg, sondern durch den eigenen Misserfolg. „Wild West“ in USA mussten sie auf einmal selber im Gefolge der Finanzkrise erleben. Sogar unangefochtene Marktführer mit 30 Jahre Heiligenschein und zweifelsohne erstklassiger Arbeit gerieten damals kurz ins Schleudern, auch wenn manche von ihnen inzwischen mit neuem Momentum und noch beschleunigt aus der Kurve herausgekommen ist.

Während ich zu Anfang noch in einer Minderheit war, der Ihr Konzept gut fand, mehrte sich nach der Finanzkrise, als Mietverträge, Vertragspartner oder Projektkonzepte auf einmal in der Krise verdampften, der Kreis derjenigen, der Ihr aktiv gemanagtes unternehmerisches Konzept, das Sie gemeinsam mit Ihrem Partner TSO – The Simpson Organization erarbeitet hatten, zu schätzen wusste. Die Krise ging im Ergebnis an Ihren Anlegern weitgehend vorbei. Neue Chancen mehrten deren Vermögen. Dass dies kein Geschenk des Marktes war, sondern harte Arbeit der richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck bedeutete, brauchen wir hier unter Profis nicht weiter zu besprechen.

Sie persönlich erhielten so natürlich noch eine ganz neue Chance, sich zu bewähren. Denn die plötzliche US-Abstinenz des Marktes in Verbindung mit einer Miniaturiesierung des Gesamtmarktes und einer geträumten Saulus-/Paulus-Bewegung vieler Matadore ging nicht spurlos an Ihnen vorüber. Aber in einem früheren Leben beim großen Mittelstands-Mario hatten Sie gelernt, wie es geht, wenn es gerade mal nicht geht. Aber Sie haben auch gelernt, was eben nicht geht. Da erinnere ich mich noch an unser allererstes Gespräch.

Und aktuell dürften Sie wohl die Nummer 2 im Publikumsbereich sein. Ein Grund, sich einmal mit Ihren Ergebnissen zu beschäftigen.

  • – Die von Ihnen ins Leben gerufene DNL Real Invest ist seit Mitte 2006 exklusiver Vertriebspartner von A. Boyd Simpson für Deutschland und Europa. Simpson investiert seit 1988 in Gewerbeimmobilien im Südosten der Vereinigten Staaten des Initiators. TSO hat 45 Fonds vor allem für professionelle Anlegergruppen am Markt platziert, wovon bereits 20 erfolgreich aufgelöst wurden. In diesem Rahmen wurden über 70 Immobilientransaktionen mit einem Wert von rund 3 Mrd. USD getätigt.
  • – Zwischen 2006 und 2014 vertrieb die DNL vier geschlossene US–Immobilienfonds mit einem Volumen von knapp 200 Millionen US Dollar an rund 4.000 deutsche/europäische Investoren. Investiert wird nach einem 3-Säulen-Konzept: Warum wird verkauft? Liegen die Investitionen unter Wiederherstellungskosten? Ist das Zukunftskonzept tragfähig?
  • – Was kam dabei heraus? Im Rahmen eines Management-Ratings bestätigte eine Agentur als Fakten: „Die vier platzierten TSO-DNL Fonds haben die avisierten Auszahlungen von 8% p.a. seit Emission und die Prognose damit stets voll erfüllt. Nachweislich erfolgen die Auszahlungen aus dem operativen Gewinn. Zuvor waren Zins- und Tilgungsleistungen planmäßig erfolgt.
  • – Seither wurden, wie in den letzten Wochen gemeldet, mehrere Immobilien mit exzellenten Renditen erfolgreich verkauft. Allein in diesem Jahr erhielten die Kommanditisten aus Ausschüttungen und Verkäufen über 31 Millionen US Dollar ausgekehrt.
  • – Übrigens: Die Erfolgsbilanz gilt auch für die Krisenjahre 2008 bis 2011. Auch hier erhielten die Investoren 8% jährliche Vorzugsausschüttung aus erwirtschafteten Erträgen!

 

Seit Ende 2014 befindet sich das unter dem Vermögensanlagengesetz gestattete Investment TSO-DNL Active Property, LP mit einem Startvolumen von 125 Millionen US Dollar in der Platzierung.

Wie weit sind Sie eigentlich damit? Die gesamte deutschsprachige Betreuung des Vertriebsnetzes sowie der Investoren werden von der DNL Real Invest aus Düsseldorf koordiniert. Die außergewöhnliche Performance aller TSO-DNL Investments und deren stabile Kontinuität wurden besonders in 2015 von Analysehäusern ausgezeichnet.

Und wenn Sie heute als Nummer 2 des US-Fondsmarktes durchaus auch einmal selber schmunzeln dürften, liegt das aus meiner Sicht an drei Dingen, die Sie lernen durften:

  • – Sie sind von der Richtigkeit dessen, was Sie und Ihre Partner tun, so überzeugt, dass Sie sich, Ihre persönliche Existenz und Ihren Einsatz bedingungslos eingebracht haben
  • – Sie haben gelernt, dass der Erfolg eines Unternehmers nur von Dauer ist, wenn er in unserer Branche auf dem Erfolg seiner Anleger und Partner beruht.
  • – Sie haben gelernt, dass nachhaltiger Vertriebserfolg eine direkte Funktion des Fleißes und der Überzeugung ist, das Richtige zu tun. Sie haben in der Krise einfach weitergearbeitet und nicht die Wunden geleckt.

Und Sie arbeiten und reisen kontinent- und zeitzonenübergreifend so viel, dass ich nicht umhin kann, darauf hinzuweisen, wenn wir uns ab und zu mal treffen, dass das irgendwann anstehende upgrade 6.0 nicht nur ein nochmalige Verbesserung der Effizienz bedeutet, sondern den Blick darauf richten sollte, dass Hardware und Software gleichmäßiger zusammenarbeiten sollten, um Systemabstürzen vorzubeugen. Irgendwann merkt man mal, dass es sinnvoller ist, eine Maschine am Laufen zu halten, als immer wieder im Dunkeln mit dem Kugelschreiber nach einer verborgenen Reset-Taste zu tasten.

Im Moment treibt Sie aber das Momentum. Als die Regulierung kam, habe ich mir kurz Sorgen gemacht. Aber Sie machten aus der Regulierung eine Chance, statt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sie haben leise weitergearbeitet.

Ich schließe ab: Heute geht der Deutsche BeteiligungsPreis in der Kategorie „TOP alternatives Investmentvermögen“ an die DNL Real Invest Düsseldorf. Ein David tritt nach fast zehn Jahren mit einem hoch interessanten Nischenprodukt im Bereich US–Gewerbeimmobilien langsam aus dem Schatten der großen Mitbewerber.

Aber das Wichtigste ist: Diese Laudatio habe ich gerne gehalten.

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TOP Managementseriosität und Sonderpreis Immobilienbrief

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

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Landshut, 15.12.2015 – Laudatio ZBI Deutscher Beteiligungspreis „Managementseriosität“

Lieber Herr Kraft,

ich habe die Ehre, Ihnen als Vertreter der ZBI AG die Laudatio für den Deutschen Beteiligungspreis in der Kategorie „Managementseriosität“ halten zu dürfen.

Das tu ich gern – nicht nur wegen meiner Insidern sattsam bekannten Frankophilie, die außer auf Kulinarik auch auf Önologie fußt, sondern vor allem, weil ich von der Zielgenauigkeit dieses Preises überzeugt bin.

Doch der Reihe nach, wir wollen ja systematisch vorgehen. Also erst einmal die relevanten Begriffe definieren:

Was heißt eigentlich Seriosität? Als pflichtbewusster Schreiberling informiere ich mich im Duden, und da steht als Bedeutung von seriös: a) ordentlich, solide wirkend, gediegen; weiter unter b): ernst und würdig; feierlich und c (mit dem Zusatz: besonders in geschäftlicher Hinsicht): vertrauenswürdig, glaubwürdig, zuverlässig.

Schnell noch auf Wikipedia vorbei gesurft: Da steht Seriosität unter Ernst und wird definiert als „im Gegensatz zum Leichtsinn – eine zielgerichtete gefahrenbewusste geistige oder gedankliche Einstellung, die letztlich auf das Überleben von etwas gerichtet ist.“

Damit können wir die Suche einstellen, sogar das Risikomanagement, das laut KAGB von Initiatoren gefordert ist, wird berücksichtigt.

Im Geschäftsleben versteht der Duden unter seriös vertrauens- und glaubwürdig, zuverlässig. Oder auf Werbedeutsch: Da weiß man, was man hat. Genau das trifft auf die ZBI zu: Seit der Gründung im Jahr 1999 durch Peter Groner betreibt sie das Geschäft mit Wohnimmobilien, zunächst auf eigene Rechnung und seit 2002 in Form geschlossener Immobilienfonds. In dieser Zeit hat sie 12 Fonds aufgelegt und bei 14.119 Zeichnern, davon eine steigende Zahl von Stammkunden, ein Kommanditkapital von 635 Millionen Euro eingeworben. Die fünf bereits aufgelösten Fonds haben durchschnittliche jährliche Rückflüsse zwischen 5,5 und 15,5 Prozent erreicht.

Diese Ergebnisse erreicht die ZBI mit immer demselben Asset, nämlich deutschen Wohnimmobilien, auf immer dieselbe Art und Weise: Der Erwerb von Immobilien mit Wertsteigerungspotential an prosperierenden Standorten in Ballungszentren und der Wiederverkauf mit Gewinn. Dazwischen liegt die ganz normale Arbeit am Objekt wie Renovierungsarbeiten und Optimierung der Vermietung. Das leistet die ZBI-Gruppe von jeher aus eigener Kraft, von der Akquise über Due Diligence, Ankauf, Sanierung, Vermietung und Verwaltung bis hin zum Verkauf, alles aus einer Hand.

Derzeit verwaltet sie 18.000 Wohnungen, davon 6.000 in Berlin, und auch dieser regionale Fokus ist typisch und dauerhaft: Die ZBI-Fonds investieren deutschlandweit mit Schwerpunkt Berlin. So zeigt sich Zuverlässigkeit im Asset Management: Keine Experimente (weder hinsichtlich Assetklassen noch hinsichtlich Regionen), kein hektisches Hinterherhecheln irgendwelcher „Trends“, sondern ein plausibles, unkompliziertes, wenn auch anspruchsvolles Geschäftsmodell, das von Grund auf verstanden und kompetent umgesetzt wird. Das schafft Glaubwürdigkeit, sowohl beim Anleger als auch bei Vertriebspartnern.

Dazu trägt sicher auch bei, dass die Ansprechpartner und handelnden Personen in der ZBI nicht ständig wechseln: Gründer und heutiger AR-Vorsitzender Peter Groner ist seit gut 35 Jahren selbständig und Unternehmer durch und durch und setzte deshalb von Anfang an nicht auf Dampfplauderer, sondern auf Persönlichkeiten, die unternehmerisch denken und sich mit den Produkten identifizieren.

Trotz dieser Konstanz von Strategie und Asset bleibt die ZBI nicht stehen: Das jüngste Kind „Regiofonds“ greift das Thema „Wohnimmobilien“ mit regionalem Fokus für Vertriebe und Kunden auf, und seit 2012 widmet sich die ZBI auch dem Segment „institutionelle Investoren“ – zunächst mit der Deutschen Investment als Partner, seit der Regulierung eigenständig, getreu dem Motto „alles aus einer Hand“ und dem ZBI Wohnen Plus als ersten offenen Spezialfonds. Auch hier also Evolution statt Revolution – Weiterentwicklung und organisches Wachstum statt sprunghafter Strategiewechsel.

Vielleicht liegt der nachhaltige Erfolg der ZBI nicht zuletzt an ihrem Ursprung im Fränkischen – die Franken sind als ideenreicher und fleißiger Menschenschlag, aber nicht als Schaumschläger und Möchtegerns bekannt. Sie versprechen ungern mehr, als sie halten können, und neigen nicht zur Selbstüberschätzung. Kurz: Sie sind verlässliche Partner, auf die man bauen kann – seriös eben.

Auf der Internetseite die-Nuernberger Bratwurst.de habe ich diese wunderbare Charakteristik der Franken gefunden, die ich Ihnen zum Abschluss nicht vorenthalten will: „So unterschiedlich wie ihre Bratwurst sind auch die Franken. Nicht nur äußerlich. Die einen trinken Bier, die anderen Wein, manche beides. Sie sind evangelisch oder katholisch, zum Main sagen sie mal »Ma«, mal »Mä«, mal »Mee«. Bratwurst essen die einen nur mit Kraut, die anderen unbedingt mit Meerrettich, doch auch da lassen sie sich nicht festlegen. Sie sind ein einziger Widerspruch. Sie sind wortkarg, geschwätzig, stur, unerwartet nachgiebig, neugierig, interesselos, phantasievoll, ohne einen Funken Einbildungskraft, apathisch und lebhaft, hintergründig witzig und völlig humorlos.
Die wenigsten Franken ahnen, wie sehr sie ihrer Bratwurst gleichen. Beide verbergen ihr geheimnisvolles Innenleben hinter einer unscheinbaren Haut. Beide ziehen die sanfte, rotglimmende Glut dem verzehrenden offenen Feuer vor, denn Bratwurst und Franke kennen das älteste der Grillgesetze nur zu gut: »Lieber langsam rösten als schnell verkohlen«.

Möge der ZBI diese souveräne Gelassenheit bei ihren Aktivitäten noch lange erhalten bleiben!

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TOP innovatives Investmentvermögen

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

© epk media GmbH & Co. KG, Fotograf: Christine Vincon

Landshut, 15.12.2015 – Der Innovationspreis geht in diesem Jahr an die INP Invest.

Mit dem geschlossenen alternativen Investmentfonds 22. INP Portfolio Deutsche Sozialimmobilien setzt die INP Invest voll auf den demografischen Wandel und das gleich an beiden Enden.

Über den Fonds investieren Anleger in Pflegeeinrichtungen ebenso wie in Kindertagesstätten. Über den Pflegeheimmarkt ist schon so viel gesagt worden, dass ich mir das an dieser Stelle spare. Die demografische Entwicklung in Deutschland spricht da für sich.

Spannender ist die zweite Seite: Die Kitas.

Denn Deutschland hat zu viele Kinder – gemessen an der Zahl der vorhandenen Betreuungsplätze.

Trotz aller Anstrengungen fehlen in Deutschland immer noch zehntausende Kita-Plätze. Nun hat das Bundesfamilienministerium errechnet, dass allein durch die Flüchtlingen, die in diesem Jahr nach Deutschland kommen, noch einmal fast 70.000 neue Kita-Kinder hinzukommen. Das zeigt, wie wichtig der Ausbau ist. Diese Kinder in eine Kita zu schicken ist der beste Weg zur Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft.

Allein die Zusatzkosten beziffert das Ministerium für 2016 auf 2,4 Milliarden Euro für Länder und Kommunen, 2017 werden es weitere 3,7 Milliarden und 2018 noch einmal 4,9 Milliarden Euro sein.

Auch wenn die Baukosten davon nicht einmal den größten Teil ausmachen, werden die zusätzlichen Kitas ohne privates Engagement nicht zu verwirklichen sein.

Damit stehen die Gewinner dieser Situation fest. Wie immer, wenn es auf einem Markt eine Knappheit gibt, lässt sich mit dem Mangel Geld verdienen.

Dass Kindergärten und Kindertagesstätten mit privatem Geld gebaut werden, entlastet zudem die notorisch klammen Kommunen.

Doch es gibt auch Bedenken: Das merkte ich, als ich die private Finanzierung von Kitas mal für einen Artikel in Spiegel Online recherchierte:

Sind die privat finanzierten Betreuungsstätten das Beste für Eltern und Kinder? Wird bei den Kleinsten gespart, um Anlegern stattliche Gewinne ausschütten zu können?

Schließlich ist die Rendite am höchsten, wenn die Einnahmen deutlich höher sind als die Ausgaben.

Doch es gibt auch skeptische Stimmen: Die private Finanzierung entlastet die Kommunen nur auf den ersten Blick. Geht der Eigentümer pleite, muss der Steuerzahler einspringen.

Wegen der Rendite wird beim Personal gespart.

Hohe Mieten ziehen hohe Gebühren nach sich. Die Kitas sind also nur für Reiche.

Leider zeugen solche Befürchtungen nur von genereller Skepsis dem Markt gegenüber und von Unkenntnis:

Denn für die Auswahl und die Bezahlung des Personals und für den Betrieb der Tagesstätte ist nur der Betreiber verantwortlich. Überzogene Mieten können nicht verlangt werden, da es sich um einen staatlich regulierten Markt handelt. Insbesondere die Kindergartengebühren sind in den meisten Fällen festgelegt.

Zudem haben die Investoren ein Interesse daran, dass der Träger überlebt.

Die Gefahr sehe ich an einer anderen Stelle. Laut Bertelsmann-Stiftung fehlen derzeit in deutschen Kitas 120.000 Erzieherinnen. In teuren Städten wie München stehen fertige Kitas leer, weil es kein Personal gibt.

Dieses Problem muss die INP durch die richtige Auswahl der Standorte und der Betreiber lösen. Da bin ich gespannt.

Dass sich die INP aber zur richtigen Zeit im richtigen Markt bewegt, – und damit diesen Preis verdient – zeigt das Interesse von institutionellen Investoren. Der Immobilieninvestor und Karstadt-Eigentümer René Benko will zum Beispiel über den Signa Property Funds 150 Kindergärten in Deutschland bauen und rund 400 Millionen Euro finanzieren.

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