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Category Archives: Erneuerbare Energien

Green City Solarimpuls-Anleihe übernimmt 10 MWp-Solarpark Schwerin

München, 7. Dezember 2018 (Marktnews): Die Green City AG treibt mit ihrer sachwertbasierten Anleihe „Green City Solarimpuls“ den Ausbau der Solarenergie voran. Nachdem sich die Green City-Gruppe im Frühjahr Projektrechte für Freiflächenanlagen in Spanien, Südfrankreich und dem bayerischen Vilseck sicherte, erweitert sie jetzt ihr Portfolio mit dem bereits fertig gebauten und sich seit 2015 in Betrieb befindlichen Solarpark Schwerin. Insgesamt sind in in der Solarimpuls-Anleihe nun Solarkraftwerke mit 18,7 MWp gebündelt. Eine Investition in die Anleihe bietet die Möglichkeit, vom solaren Siegeszug zu profitieren: Denn durch die Kombination aus starker Solareinstrahlung, sinkenden Technologiekosten und steigenden Wirkungsgraden wird die Solarenergie zum kostengünstigsten Energieträger in Europa.

Mit dem Solarpark Schwerin erweitert die Green City-Gruppe das Portfolio der Festzinsanleihe Solarimpuls um eine weitere Anlage in Deutschland. Im November ging der Green City Solarpark Schwerin in das Portfolio der Emittentin über. Der Projektentwickler PVStrom Solar Investments aus Ludwigsburg wird auch weiterhin während der gesamten Betriebszeit die Betriebsführung des Parks fortführen. Die Freiflächenanlage wurde im August 2015 auf einem ehemaligen Kasernengelände in Betrieb genommen und erzeugt mit 37.275 Solarmodulen mit einer Leistung von 10 MWp über 10.000.000 KWh Sonnenstrom. Jede erzeugte Kilowattstunde ist mit einer Einspeisevergütung von knapp 9 Cent gesichert. Mit der seit Jahren in Betrieb befindlichen Anlage können sichere und langfristige Stromerlöse erzielt werden. „Der Solarpark Schwerin liefert seit über drei Jahren verlässlich ökologischen Strom aus Sonnenenergie. Genehmigungsrisiken und Risiken während der Bauphase sind somit für die Investoren ausgeschlossen“, so Finanzvorstand der Green City AG Frank Wolf

Mit der sachwertbasierten Anleihe Solarimpuls investiert die Emittentin in ein breit gestreutes Solarportfolio – von Mieterstromanlagen in Deutschland bis zu Megawattanlagen in Südeuropa. Seit dem Vertriebsstart ist das Produktportfolio auf insgesamt sieben Investitionsobjekte gewachsen: Als erstes Mieterstrom- und Quartiersprojekt hatte die Emittentin in die 30 kWp Dach-PV-Anlage auf den Büroräumen der Green City AG in München investiert. Im August kam ein Paket aus 41 Dachflächenanlagen in Südfrankreich hinzu, die nach Fertigstellung eine geplante Gesamtleistung von 6,72 MWp erzielen werden. Sowohl in Südfrankreich und Südostspanien als auch im bayerischen Vilseck sicherte sie sich darüber hinaus die Rechte an potentiellen Freiflächen-PV-Anlagen mit einer geplanten Gesamtleistung von knapp 115 MWp. Die Anlagen sollen durch die aktuell zur Investition offen stehende Anleihe finanziert werden.

Zwischenbilanz für das Kapitalprodukt mit Chancenbausteinen
700 Anlegerinnen und Anleger haben bereits rund 8 Millionen Euro Investitionsvolumen die Solarimpuls-Anleihe gezeichnet. Die Emittentin bietet mit der Solarimpuls-Anleihe erstmals eine ökologische Geldanlage mit zusätzlichen Chancenbausteinen an. Der Zinssatz besteht aus einem Mindestanteil von 3,25 Prozent p.a. sowie einem variablen Anteil, bei dem der Festzins um die jährliche Inflation angepasst wird*. Ab einem Mindesterwerbsvolumen von 1.000 Euro können sich auch Kleinanleger in die „Solarimpuls“-Anleihe investieren. Die Laufzeit beträgt mindestens rund fünf (bis 2023), maximal 20 Jahre. Anlegerinnen und Anleger, die bis September 2037 dabei bleiben, können eine zusätzliche Erfolgsbeteiligung erhalten: 50 Prozent des etwaigen Mehrwerts der Emittentin werden ausgeschüttet.

Emittentin der Anleihe ist die Green City Solarimpuls I GmbH & Co. KG (oben auch „Green City Solarimpuls“ benannt), deren alleinige Kommanditistin die Green City AG ist. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.greencity-finance.de/solarimpuls/ oder am 12. Dezember bei der Infoveranstaltung in der Orange Bar in München.

Quelle: Green City AG

 

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Nachhaltige Rendite im Zweitmarkt – Neuer CAV Fonds investiert in Sonne und Wind

Regensburg, am 05.11.2018 (Marktnews): In Deutschland werden die Klimaziele für 2020 verfehlt. Damit das 2030 nicht wieder passiert, müssen mindestens 65 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen. Um das überhaupt möglich zu machen, sieht die Bundesrepublik für die nächsten Jahre Sonderausschreibungen für deren Ausbau vor. Neben neuen Anlagen spielt jedoch das Repowering oder die Laufzeitverlängerung der bestehenden Windparks und Photovoltaikanlagen eine große Rolle. Denn der Ersatz alter durch neue Anlagen beziehungsweise ihr Weiterbetrieb weisen einen beträchtlichen Nutzen für das Gesamtsystem auf. Mit dem Private Placement Sonne und Wind IV bietet CAV Partners gemeinsam mit dem ökologischen Finanzberater MehrWert GmbH Investoren erneut die Chance sich an solch zukunftsorientierten Projekten zu beteiligen. 

Windenergie macht derzeit rund 11,6 Prozent der europäischen Stromproduktion aus. Bis 2040 könnte sich die Windstrom-Produktion laut der Internationalen Energieagentur in Europa sogar verdreifachen. Aber die Photovoltaik holt auf. In Deutschland gingen in diesem Jahr sogar mehr Ausschreibungen an Solarprojekte, die sich so für eine Ökostrom-Förderung qualifizierten. „Die Bundesrepublik verfolgt ambitionierte Ziele – 65 Prozent des Stroms sollen 2030 über Windenergie, Photovoltaik-Anlagen und Co. gewonnen werden. Mit den derzeitigen Kapazitäten ist dies aber bei weitem nicht möglich“, ist Thomas Hartauer, Geschäftsführer bei CAV Partners überzeugt. Neben den geplanten neuen Wind- und Solarparks sieht er die Zukunft vor allem im sogenannten Repowering, also dem Ersetzen alter durch neue Anlagen, sowie dem Weiterbetrieb bestehender Anlagen. Mit dem CAV Sonne und Wind IV startet dieses Jahr bereits der dritte Fonds aus der erfolgreichen Serie. Das Private Placement wird diesmal zusammen mit der MehrWert GmbH, einem langjährigem Experten für nachhaltige Kapitalanlagen, verwirklicht.

Chancen durch Repowering

Beim Repowering oder der Weiternutzung von bestehenden Solar- und Windparks kann die Anlagenzahl in Summe deutlich geringer gehalten werden und die Akzeptanz von Kommunen, Anwohnern und Grundstücksbesitzern ist bereits gegeben. Zudem kann der Ertrag aufgrund der modernen Anlagentechnik an diesem Standort vervielfacht werden. „Wie bei unserem letzten Projekt Sonne und Wind III sehen wir große Chancen in der Förderung bereits bestehender Anlagen und Standorte“, so Hartauer weiter: „So kann beispielsweise der zukünftig erwartete Ertrag an diesem Standort besser eingeschätzt werden als bei neuen Projekten.“

Photovoltaik auf dem Vormarsch

Insgesamt sollen sich am Ende zwischen zehn und 15 Projekte im Portfolio des vierten Fonds der Sonne und Wind Serie befinden. Solaranlagen bilden mit über 50 Prozent den Großteil der Projekte, während die Windenergie etwa ein Drittel ausmacht. „Sicherheit steht bei uns im Vordergrund“, ist Gottfried Baer, Gründer und Geschäftsführer von MehrWert überzeugt: „Mindestens drei Viertel der Standorte befinden sich in Deutschland und durch die Kombination aus Windkraft und Photovoltaik werden wetterbedingte Risiken reduziert.“ Sonne und Wind IV spricht gezielt ökologisch orientierte Finanzberater, private und institutionelle Investoren an, die nachhaltig investieren möchten und einen mittelfristigen Anlagehorizont haben. Die Laufzeit des neuen Fonds ist bis Ende 2024 geplant. „Mit der Mindesteinlage von 100.000 Euro erhalten Anleger ihr Stimmrecht und können an Gesellschafterversammlungen teilnehmen. Darüber hinaus steht ihnen neben regelmäßigen Auszahlungen auch eine Ergebnisbeteiligung zu“, erklärt Baer abschließend. CAV Sonne und Wind III startete bereits Anfang des Jahres in der Platzierung. Dies läuft zum Jahresende aus und es konnten bereits zahlreiche werthaltige Investitionen getätigt werden. Mit dem CAV Sonne und Wind IV startet eine neue vielversprechende Partnerschaft.

Quelle: CAV Partners AG

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Windenergie: Der Markt in Europa wird einheitlicher – und bietet neue Chancen

©shutterstock

HAMBURG/KIEL, 21. September 2018 (Marktnews): Gemäß den Vorgaben der Europäischen Union haben sich inzwischen verpflichtende Auktionen in vielen Ländern durchgesetzt und den angestrebten Druck auf die Vergütungshöhen entfaltet. In vielen Ländern liegen diese nur noch leicht über dem aktuellen Strompreisniveau, in einigen sogar schon darunter. Das heißt: Die Windenergie braucht zusehends weniger staatliche Förderung. Auf dem aktuellen Strompreisniveau sind Neubauprojekte in einigen Ländern an guten Standorten bereits ohne Unterstützung der Gesetzgeber realisierbar. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Windstudie der HSH Nordbank.

„Windenergie wird unter anderem durch den technischen Fortschritt immer konkurrenzfähiger. Der Markt funktioniert zusehends ohne staatliche Förderung,“ sagt Lars Quandel, Leiter Energie & Infrastruktur der HSH Nordbank. „Damit eröffnen sich für alle Beteiligten neue Chancen. Mittel- und langfristig wird die Bedeutung von Windenergie bei der Stromproduktion weiter zunehmen.“ Die HSH Nordbank ist seit rund 30 Jahren in der Finanzierung von Projekten der Erneuerbaren Energien aktiv. Sie gehört damit zu den Pionieren dieser Branche – und ist einer der drei führenden Finanzierer von Wind- und Solarprojekten in Europa. 2017 realisierte die HSH Nordbank in diesem Bereich so viele Geschäftsabschlüsse wie nie zuvor: Insgesamt wurden knapp 50 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von gut 1,1 Milliarden Euro abgeschlossen.
Im Jahr 2017 hat der Übergang zu einer wettbewerbsbasierten Vergabe von Fördermitteln in Europa noch einmal zu einem neuen Rekordvolumen geführt. Viele Projekte nutzten Übergangsregelungen, um noch unter das alte Förderrecht zu schlüpfen. Mit einem Bruttozubau von knapp 16,9 Gigawatt (GW) war 2017 deshalb ein neues Rekordjahr beim Windenergieanlagenzubau in Europa. Mit 13,7 Gigawatt entfiel der größte Teil auf Projekte an Land, auf das Konto von Offshore-Anlagen gingen 3,2 GW. Mit 6,1 GW war Deutschland in Europa Spitzenreiter (37,5% Anteil) beim Zubau, dahinter folgten Großbritannien mit 4,3 GW (26,5% Anteil) und Frankreich mit 1,7 GW (gut 10% Anteil).

Allerdings – auch das ist eine zentrale Aussage der Studie – wird der Zubau 2018 und 2019 mit einem prognostizierten Volumen von 12 bis 13 GW deutlich langsamer vorangehen. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass 2016 gerade in Deutschland noch viele Projekte unter dem alten Förderregime genehmigt wurden und es zu Vorzieheffekten gekommen ist. Gleichzeitig gab es in den ersten drei Auktionen 2017 in Deutschland fast nur Zuschläge für Gebote von Bürgerenergiegesellschaften. Diese waren aber mit Projekten ohne BImSchG-Genehmigung angetreten, wodurch es beim Bau zu Verzögerungen von etwa zwei Jahren kommt. Gleichzeitig ringt Frankreich mit einer Neuordnung der Genehmigungsverfahren. Deshalb können seit fast einem Jahr für neue Projekte keine Umweltgenehmigungen erteilt werden.
Nach dieser schwächeren Phase beim Zubau in den Jahren 2018 und 2019 rechnet die Studie für die Jahre 2020 und 2021 aber erneut mit einem Rekordvolumen beim Zubau in Europa von jeweils 19 GW. Vor allem in Ländern wie Spanien und Schweden dürfte es zu einem spürbaren Ausbau der Windenergie kommen. „Der Zubau auf internationalen Märkten spielt eine große Rolle. Wie schon in der Vergangenheit begleiten wir unsere Kunden bei ihren internationalen Geschäften“, sagt Lars Quandel, Leiter Energie & Infrastruktur der HSH Nordbank, „In vielen Ländern verfügen wir durch bereits realisierte Projekte über große Erfahrung und können uns zügig auf die dynamischen Veränderungen in den Märkten einstellen.“
Bis 2025 dürfte der jährliche Bruttozubau in Europa danach bei einer Leistung von jährlich etwa 16 GW liegen. Langfristig rechnen die Autoren der Studie – auch aufgrund der Bedeutung klimafreundlicher Energiegewinnung – mit einem weiteren Ausbau der Windenergie. Gleichzeitig profitiert die Windenergiebranche seit längerem von einem förderlichen Finanzmarktumfeld, das neben einem sehr niedrigen Zinsniveau und niedrigen Kreditrisikoprämien von ermäßigten Anforderungen an die Eigenkapitalrendite geprägt ist. Zudem stehen Windpark-Investments bei institutionellen Anlegern als „Alternative Assets“ mit gut abgesichertem Cashflow hoch im Kurs.
Durch die sich ändernden Marktbedingungen gewinnen neue Instrumente beim Bau von Windenergieanlagen an Bedeutung – vor allem sogenannte Power Purchase Agreements (PPA) sowie Garantien von staatlichen Exportkreditagenturen, sogenannte „ECA-Deckungen“. Bei Power Purchase Agreements schließen die Wind- oder Solarparkbetreiber direkte Strombezugsverträge mit Unternehmen. Da sich die Erneuerbare Energien-Branche perspektivisch auf ein Auslaufen von staatlich garantierten Einspeisevergütungen einstellen muss, können Direktabnahmeverträge mit Großkunden eine langfristige Erlössicherheit sicherstellen. Die Wachstumsraten in diesem noch jungen Marktsegment sind beeindruckend: So wurden 2017 in Europa Corporate PPA mit dem Rekord-Volumen von 1,44 Gigawatt abgeschlossen – knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aktuell ist die Ökostromvermarktung im Wege eines PPA in Deutschland noch gesetzlich benachteiligt, denn hier muss sämtlicher Strom über die Strombörse verkauft werden, um eine EEG-Förderung zu erhalten. Bislang werden PPA-Verträge vor allem in Schweden, Norwegen, den Niederlanden und Großbritannien abgeschlossen. Doch die anstehende Neuregelung der EU-Richtlinie zur Förderung der Erneuerbaren Energien soll die bestehenden Hemmnisse zur Direktvermarktung von Ökostrom mittels PPA in allen Mitgliedsstaaten ab 2021 beseitigen.

Da viele Projektentwickler mit ihrem großen Know-how verstärkt internationale Märkte – auch außerhalb Europas – erschließen, werden Garantien von staatlichen Exportkreditagenturen (sogenannte ECA-Deckungen) ebenfalls wichtiger. Außereuropäische Zielmärkte sind im Bereich der Windenergie teilweise noch weniger entwickelt. Allerdings bringen diese Märkte neue Herausforderungen mit sich. So sind die länderspezifischen Besonderheiten über den vollen Projektlebenszyklus für ausländische Investoren und projektfinanzierende Banken richtig einzuschätzen. Höhere Renditeanforderungen und ungünstigere Rahmenbedingungen für die Darlehensvergabe bis hin zu Investitionszurückhaltung können die Folge sein. ECA-Deckungen sind dabei ein geeigneter Baustein zur Risikosteuerung für Projektentwickler und Investoren. Denn neben ihrem primären Zweck sind ECA-Deckungen auch bei der Projektfinanzierung nutzbar und können die Erschließung neuer Märkte mit erhöhten Länderrisiken erleichtern.

Quelle: HSH Nordbank

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Ausschüttungen erneut über Prognose

Hamburg, 12. Juni 2018 – Auch für das Geschäftsjahr 2017 erhalten die Anleger bei NEITZEL & CIE. wieder hohe Auschüttungen, die mindestens den prognostizierten Ergebnisse entsprechen. Die Hälfte der Ausschüttungen liegt sogar darüber.

Vorbehaltlich der abschließenden Zustimmung durch die Gesellschafter sind für das Jahr 2017 folgende Ausschüttungen geplant:
Solarenergie Nord 9,00 % (Plan 7,00 %) Solarenergie 2 Deutschland 8,00 % (Plan 6,75 %) Solarenergie 3 Deutschland 7,50 % (Plan 7,50 %) Zukunftsenergie Deutschland 4 6,00 % (Plan 6,00 %)

Die Anleger erhielten damit im Durchschnitt Ausschüttungen in Höhe von 8,0 % seit Auflegung der jeweiligen Beteiligungen.

Für Zukunftsenergie Deutschland 4 erfolgt die Ausschüttung wie im Prospekt vorgesehen im dritten Quartal 2018. Für alle anderen Beteiligungen ist die Hälfte der geplanten Ausschüttung bereits im Mai 2018 an die Anleger überwiesen worden. Der Rest erfolgt nach Feststellung der Jahresabschlüsse durch die Gesellschafter.

Quelle: Neitzel& Cie. Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG

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Wald- und Holzfonds brennen teils lichterloh

Landshut, 16.04.2018 (Ein Kommentar von Edmund Pelikan): Vor etwa einem Jahr fuhr der Holzfonds Lignum noblis – ein direktinvestierender Rundholzanbieter – gegen die Wand. Das war eine ähnliche Überraschung wie die 2018 bekannt gewordene Insolvenz des Containeranbieters P&R.

Der Branchendienst KMI GmbH hat nun die Probleme des Waldfonds von Nordcapital offengelegt. Noch 2007 und 2008 galten Waldfonds als interessante Immobilienfondsalternative. Das Beispiel Nordcapital zeigt, dass die damals vorherrschende Funktion eines Emissionshauses als (fachdummen) Kapitalsammelstelle sich heute rächt. Die Fehler reichen von der Auswahl des falschen Fachpartners, der nicht ausreichenden Prüfung von Restitutionsansprüche der rumänischen Waldgrundstücke bis zu einer falschen Bewirtschaftungsstrategie.

Allein bei dem Waldfonds 1 von Nordcapital konnten 60 Millionen Euro von 2.800 Investoren eingesammelt werden. Von den etwa 35 bis 40 Prozent Sollausschüttungen sollen bisher lediglich 9,5 Prozent geflossen sein. Eigentlich sollten 2020 schon wieder alle Waldgrundstücke verkauft sein. Das ist nach heutiger Ausgangslage eine Illusion. Fassen wir zusammen: Nordcapital hinkt sowohl bei finanziellen als auch bei juristischen Themen des Waldfonds 1 weit hinterher. Vielleicht haben die von der BeteiligungsReport Redaktion oft kritisierten Anlegerschutzanwälte recht, dass Nordcapital als Fondsverwalter bisher bei diesem Waldfonds wohl versagt hat.

Quelle: epk media

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Energiewende macht ältere Bestandsprojekte für Investoren lukrativ

Thomas Hartauer-CAV Partners

Regensburg, 12. April 2018 – Bis Ende 2018 will die Regierung einen Zeitplan für das Aus der letzten Kohlekraftwerke vorlegen, um nach dem voraussichtlichen Verfehlen 2020 die gesetzten Klimaziele 2030 zu erreichen. Die Förderung der Erneuerbaren Energien gehört dabei zu den zentralen Bausteinen der Klima- und Energiepolitik.

Insbesondere Windkraft und Photovoltaik werden einen noch größeren Anteil an der Stromerzeugung erreichen, doch das Wachstum verlangsamt sich. Um die wegfallenden Kapazitäten aus Atom- und Kohlestrom in Deutschland zu ersetzen, bedarf es jedoch eines kontinuierlich hohen Zubaus der regenerativen Energieträger. „Der weitere Betrieb oder das Repowering, also das Ersetzen einzelner Kraftwerksteile, von bestehenden Wind- und Solarparks nach Auslaufen der 20-jährigen EEG-Vergütung ist unserer Meinung nach unverzichtbar“, erklärt Thomas Hartauer, Geschäftsführer bei CAV Partners. Über deren aktuelles Angebot CAV Sonne und Wind III können sich Investoren erneut gezielt an Projekten beteiligen, denen ein Repowering oder eine Laufzeitverlängerung langfristige Chancen bietet. Das Private Placement Sonne und Wind II wurde Anfang diesen Jahres gemeinsam mit dem Anlageberater WerteWachstum Hartl, Korth & Co. GmbH verwirklicht.

7.000 Windkraftanlagen am Ende ihrer gesetzlichen Vergütung

Zwischen 2020 und 2022 endet die Laufzeit von rund 7.000 Windkraftwerken in Deutschland. Weiternutzen oder verschrotten heißt es dann. „Der Zeitpunkt ist günstig, sich die Chancen einer Beteiligung über den sogenannten Zweitmarkt einmal genauer anzusehen. Wir sehen für die Investoren gute Möglichkeiten, denn durch das Weiternutzen bereits bestehender Anlagen ergeben sich, besonders aus der langjährigen Projekthistorie, einige Vorteile“, ist Hartauer überzeugt. Der tatsächlich erwartete Ertrag kann beispielsweise viel besser abgeschätzt werden als beim Neustart eines Projektes. Darüber hinaus ist zum Kaufzeitpunkt bereits ein Teil oder sogar die gesamte Fremdfinanzierung des Projektes zurückbezahlt, und das Mitspracherecht der Banken ist somit nicht mehr gegeben. Kommt es zu einem Repowering oder Weiterbetrieb nach der EEG-Laufzeit, ist auch der Solar- oder Windertrag an diesem Standort sehr genau bekannt und Prognoseunsicherheiten wie etwa bei einer neuen Anlage entfallen weitgehend.

Mit Expertise vom Zweitmarkt profitieren

Investoren haben am Zweitmarkt die Möglichkeit, ihre Anteile an Erneuerbaren Energie-Beteiligungen auch schon vor Ende der Laufzeit zu verkaufen. „Durch die lange Laufzeit von 20 Jahren ergeben sich zahlreiche Gründe für einen vorzeitigen Verkauf. Zum Beispiel spielt das Alter von Privatanlegern oft eine Rolle oder der kurzfristige Liquiditätsbedarf von institutionellen Investoren. Ihnen ist die Geschwindigkeit des Verkaufes dann oft wichtiger als der absolute Verkaufspreis“, so Hartauer weiter. Durch 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Wind- und Solarbranche ist es der CAV Gruppe möglich, mit professioneller Bewertung auf die meist kurzfristig angebotenen Beteiligungen zu reagieren. Der Vorgänger-Spezialfonds CAV Sonne und Wind I wurde bereits 2017 platziert und konnte zahlreiche werthaltige Investitionen tätigen. Mit dem CAV Sonne und Wind III geht die erfolgreiche Partnerschaft mit Grüne Sachwerte ab sofort in die nächste Runde.

Quelle: CAV Partners AG, Pressemitteilung vom 12. April 2018

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ÖKORENTA mit eigener Kapitalverwaltungsgesellschaft: Auricher Werte GmbH

Aurich, 5. April 2018 – Die Auricher Werte GmbH, eine Gesellschaft der ÖKORENTA-Gruppe, hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis als Kapitalverwaltungsgesellschaft erhalten und darf künftig neben Spezial-AIF auch Publikums-AIF auflegen.

„Mit diesem herausfordernden Schritt erweitern wir die Kompetenzen innerhalb der ÖKORENTA-Gruppe und bieten für unsere zukünftigen Fonds alles aus einer Hand. Die Firmierung „Auricher Werte“ zeigt die Verbundenheit mit der Region und steht für das bodenständige Handeln, mit dem wir für unsere Anleger nachhaltig Werte schaffen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Tjark Goldenstein. In den Aufsichtsrat wurden außerdem Dieter Knörrer und Peter Schwicht berufen.

Mit den Geschäftsführern Jörg Busboom (Sprecher), Andy Bädeker (Portfoliomanagement) und Ingo Schölzel (Risikomanagement) kann die Auricher Werte GmbH fundiertes und umfassendes Know-how vorweisen.

Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit steht die Auflage und Verwaltung von Alternativen Investmentfonds im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Erlaubnis ermöglicht darüber hinaus auch die Verwaltung von weiteren Sachwerten. „Hervorzuheben ist, dass die Auricher Werte GmbH zu den wenigen Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland gehört, die von der BaFin die Assetklasse‚ E-Mobilität und zugehörige Infrastruktur zugestanden bekommen haben“, ergänzt Jörg Busboom.

Für das dritte Quartal ist ein Publikumsfonds (AIF) als Fortführung der bewährten ÖKORENTA-Fondsreihe im Segment der Erneuerbaren Energien geplant.

Quelle: ÖKORENTA, Pressemitteilung vom 05. April 2018

 

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Luana investiert knapp 12 Mio. Euro in neue Blockheizkraftwerke

Hamburg, 20. März 2018 (Marktnews) – Nach über einjähriger Vorbereitungszeit steht ab sofort die neue Publikumsbeteiligung des Hamburger Energieversorgers für Anleger zur Zeichnung zur Verfügung.

Diese installiert an verschiedenen Standorten in Deutschland Blockheizkraftwerke (BHKW) und versorgt die lokalen Endkunden ökologisch nachhaltig und effizient mit Wärme und Strom. 20 Projekte sind zunächst vorgesehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 12 Mio. Euro, wobei ca. ¾ von Anlegern stammen. Es besteht darüber hinaus die Option das Eigenkapitalvolumen auf 20 Mio. Euro zu erhöhen, um flexibel auf weitere Projektmöglichkeiten reagieren zu können.

Die Beteiligung „Blockheizkraftwerke Deutschland 4“ ist – wie der Name schon sagt – bereits das vierte öffentliche Engagement der Luana in diesem Segment, welches auf dezentraler Energieerzeugung basiert

Zitat: Marc Banasiak (Geschäftsführer Luana) „Im Bereich der effizienten Energieerzeugung durch Blockheizkraftwerke hat Deutschland noch einen gewissen Nachholbedarf im europäischen Vergleich. Die Luana kombiniert die technische Expertise mit den guten Zugängen zum Kapitalmarkt, um entsprechende Potenziale zu nutzen.“

Quelle: Luana Group

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415 Mio. Euro Investitionsvolumen in 2017 bei Investments für professionelle und semi-professionelle Investoren

Pullach, 06. März 2018 – Die LHI Gruppe investierte 2017 415 Millionen Euro in Investmentstrukturen für professionelle- und semi-professionelle Anleger. Von diesem Investitionsvolumen entfallen 257 Millionen Euro auf Immobilieninvestments und rd. 158 Millionen Euro auf Investments in Erneuerbare Energien.

Das gesamte Transaktionsvolumen der LHI Gruppe betrug 1,5 Milliarden Euro. Hierin enthalten sind Desinvestitionen, aber auch Transaktionen, an denen die LHI mitwirkte, die jedoch nicht im Haus verwaltet werden.

Insgesamt hat die LHI Gruppe derzeit rd. 18 Milliarden Euro Assets under Management.

Das kumulierte Volumen der Investmentstrukturen wuchs 2017 auf 9,7 Milliarden Euro und das bisher eingesammelte Eigenkapital erhöhte sich auf rd. 4 Milliarden Euro.

2018 wird die LHI in einem durch Assetknappheit geprägten Markt weiterhin auf qualitativ hochwertige Assets setzen. „Auch in 2018 gilt bei uns: Qualität geht vor Volumen. Gleichwohl rechnen wir damit, das Investmentvolumen zu steigern,“ so Oliver Porr, Geschäftsführer LHI Gruppe.

Quelle: LHI Gruppe, Pressemitteilung vom 06. März 2018

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Ausschreibung: Green City Energy erhält Zuschlag für Windpark Fuchsstadt

München, 23. Februar 2018 (Marktnews): In der ersten Ausschreibungsrunde 2018 für Windenergie konnte sich die Green City Energy AG mit dem Windpark Fuchsstadt erfolgreich durchsetzen. Insgesamt erhielten 83 Gebote mit einem Volumen von 709 Megawatt einen Zuschlag. Der unterfränkische Windpark Fuchsstadt ist eines von lediglich zwei erfolgreichen bayerischen Projekten. Damit sichert sich der Münchner Projektentwickler die EEG-Vergütung für drei Anlagen mit insgesamt 11,1 MW Leistung, die nun umgehend errichtet werden können. Das geänderte Ausschreibungsverfahren für Projekte, die bereits eine Baugenehmigung haben, ist positiv zu bewerten. Dennoch muss das Nord-Süd-Gefälle mit nur drei bezuschlagten Projekten in Bayern und Baden-Württemberg durch eine bessere regionale Steuerung ausgeglichen werden. Zusätzlich behindert die 10H-Abstandsregelung in Bayern nach wie vor den notwendigen Ausbau der Windenergie.
Auch der Gesetzgeber hat letztes Jahr erkannt, dass Nachbesserungen am Ausschreibungs-Design unabdinglich sind. So können in den ersten beiden Ausschreibungsrunden 2018 nur noch Windprojekte mit nachgewiesener immissionsschutzrechtlicher Genehmigung am Ausschreibungsverfahren teilnehmen, was einen fairen Wettbewerb ermöglicht. In der ersten Gebotsrunde 2018 wurde die ausgeschriebene Menge von 700 Megawatt nur knapp überzeichnet: Es gingen 132 Gebote mit einem Umfang von 989 Megawatt ein. Der durchschnittliche Zuschlagswert der aktuellen Ausschreibung liegt bei 4,73 ct/kWh und damit deutlich über dem spekulativen Wert der letzten Ausschreibungsrunde (3,82 ct/kWh). Für einen ausreichenden Ausbau der Windenergie im Sinne der im aktuellen Koalitionsvertrag definierten „besseren Synchronisierung von Erneuerbaren Energien und Netzkapazitäten“ reicht das Ergebnis allerdings nicht. Für einen zuverlässigen Ausbau von Erzeugungskapazitäten südlich des Netzengpasses ist ein süddeutscher Mindestanteil in der Ausschreibung unverzichtbar.
Mit dem Projekt in Fuchsstadt konnte sich Green City Energy erstmals mit einem eigenen Windpark in der Ausschreibung durchsetzen. „Der Zuschlag für einen moderaten Windstandort war nur durch die konsequente Umplanung auf die neueste Generation von Windenergieanlagen mit großer Nabenhöhe möglich“, so Green City Energy-Vorstand Jens Mühlhaus. Der Anlagentyp 3.7M144 vom Anlagenhersteller Senvion ist optimal für Standorte mit niedrigen Windgeschwindigkeiten geeignet. Eine Nabenhöhe von 165 Metern und ein Rotordurchmesser von 144 Metern sorgen im Vergleich zu anderen Anlagen für überdurchschnittliche Jahresenergieerträge. Zudem gehört die M144 mit beeindruckenden 16.000 m2 Rotorfläche zu den leisesten Anlagen auf dem Markt.
Akzeptanz durch partnerschaftlichen Ansatz und transparenten Planungsprozess
„Mit rund 27 Mio. Kilowattstunden Ökostromerzeugung im Jahr liefern die Anlagen mit je 3,7 MW Leistung Strom für über 8.000 Haushalte, das ist kein Pappenstiel“, freut sich Mühlhaus. Green City Energy hatte die Anlagen seit 2015 von der grünen Wiese entwickelt und dabei stets großen Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fuchsstadt gelegt. Auch Bürgermeister Peter Hart freut sich über den Zuschlag für den örtlichen Windpark. „Mit diesem Zuschlag sind wir der Realisierung von drei Windenergieanlagen auf unserem Gemeindegebiet endlich einen großen Schritt nähergekommen und können damit auch in Fuchsstadt unseren Beitrag zur Energiewende leisten.“
Der Windpark Fuchsstadt liegt vollständig auf Gemeindeflächen, die Pachteinnahmen kommen somit der Gemeinde zur Finanzierung des kommunalen Haushalts zugute. Darüber hinaus wird das Vorhaben über die Festzinsanleihe »Kraftwerkspark III« von Green City Energy finanziert. So können auch Bürgerinnen und Bürger in den Windpark investieren und sich auf diese Weise aktiv an der Energiewende in Bürgerhand beteiligen. Dieser wird mit einer dritten Tranche ab Mitte März zur Investition offenstehen, weitere Informationen unter www.greencity-invest.de/kraftwerkspark-iii/

Quelle: Green City Energy AG  

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