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Category Archives: Immobilien Inland

Frühjahrsgutachten 2018: Deutschlands Immobilienmärkte stabil trotz anhaltender Verknappung und Niedrigzinsniveau

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Berlin, 20.02.2018 – Die deutschen Immobilienmärkte entwickeln sich trotz zunehmender Verknappung bei Wohn- und Wirtschaftsimmobilien und einer historisch hohen Nachfrage nach Immobilieninvestments anhaltend stabil. Auf dem gewerblichen Immobilienmarkt Deutschlands wurden nach vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Jahr 58,1 Milliarden Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr spiegelt das Ergebnis einen signifikanten Anstieg von 9,8 Prozent wider. Erneut floss der Großteil des investierten Kapitals (42 Prozent) in Büroimmobilien und unterstrich damit die große Bedeutung dieses Segments für die heimische Immobilienbranche. Die Wohnungsmieten sind im vergangenen Jahr mit 4,3 Prozent etwas stärker als im Vorjahr angestiegen (2016: +3,1 Prozent), während der Anstieg der Kaufpreise für Wohnimmobilien mit 7,9 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahr (2016: +8,8 Prozent).

Dies sind Ergebnisse aus dem Frühjahrsgutachten 2018 des Rats der Immobilienweisen, das der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, heute an Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, übergeben hat.

Politische Instabilitäten zur falschen Zeit

„Die gute Nachricht unseres diesjährigen Frühjahrsgutachtens ist zweifelsfrei, dass es den deutschen Immobilienmärkten sehr gut geht“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Trotz großer Herausforderungen wie der starken Bevölkerungsentwicklung der Groß- und Universitätsstädte, dem anhaltenden Niedrigzinsniveau und politischen Instabilitäten ist die Marktentwicklung stabil. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass auch in Städten wie Berlin und München ‚die Party noch nicht vorbei ist‘, gleichwohl aber Stabilität einkehrt. Demgegenüber gibt es beim Büromarkt nichts zu feiern, Flächen und Angebote werden in den Ballungsräumen knapper und wir müssen aufpassen, dass wir nicht in ein nächstes Mangelproblem rauschen.

Leider konnten wir bislang auf wenig Unterstützung durch die Politik hoffen, die sich eher auf Eingriffe und Verschärfungen konzentrierte. Die zähen Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen schaffen ein Regierungsvakuum und schaden der Konjunktur. Der Vertrag beschreibt im Klimaschutz eher Aufbruch und intelligente Methoden, im Mietrecht hingegen einen Rückfall ins Zeitalter der hemmenden Regulierung. Die formulierten Ziele wie die Neubauoffensive sowie die technologieoffene und wirtschaftlich sinnvolle Energiewende müssen durch konkrete Maßnahmen unterlegt werden. Unser regulatorisches Umfeld muss verbessert werden“, erklärt der ZIA-Präsident.

Steuerliche und regulatorische Einschränkungen belasten Bautätigkeit

Prof. Dr. Lars P. Feld von der Universität Freiburg, der im Rahmen des Frühjahrsgutachtens die gesamtwirtschaftliche Entwicklung analysiert hat, kommt zu dem gleichen Ergebnis. „Die zu geringe Bautätigkeit in den Ballungszentren führt zu steigenden Miet- und Immobilienpreisen. Steht einer expandierenden Nachfrage ein weniger stark wachsendes Angebot gegenüber, steigen natürlich die Preise. Vor diesem Hintergrund sind steuerliche und regulatorische Belastungen der Immobilienwirtschaft zu diskutieren“, erklärt Feld.

Bereits im Jahr 2015 wurde die Steigerung der Herstellungskosten durch Energieauflagen, kommunale Auflagen (wie Stellplätze etc.) und technische Normen auf 30 Prozent geschätzt. „Zielführende Maßnahmen sollten an der Reduktion der Herstellungskosten von Neubauten ansetzen, beispielsweise durch die Verringerung oder Optimierung von Regulierungsmaßnahmen. Darüber hinaus sind Kommunen gefordert, eine aktivere Flächenpolitik zu betreiben. Dies könnte durch die Ausweisung neuer Flächen, eine schnellere Bearbeitungszeit für Baugenehmigungen oder eine Änderung der Bebauungsart gelingen“, erläutert der Immobilienweise, der ebenfalls Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist.

Freibetrag für Ersterwerber könnte zu Grunderwerbsteuer-Erhöhungen führen

„Die geplanten Freibeträge für einzelne Käufergruppen für den Immobilienerwerb könnten zu einer unnötigen Verkomplizierung des Steuersystems und Erhebungs- und Befolgungskosten für andere Käufergruppen führen“, erklärt Feld. Angesichts der mit der Steuerautonomie der Grunderwerbsteuer und der damit verbundenen drastischen Steigerung der Steuersätze einhergehenden Probleme scheine der Weg zurück zu einer einheitlichen oder gedeckelten Grunderwerbsteuer attraktiv. Das würde allerdings die bislang einzige Gestaltungsmöglichkeit auf der Einnahmeseite der Länder beseitigen. „Es scheint daher sinnvoller, die Fehlanreize durch eine Restrukturierung des Länderfinanzausgleichs oder eine Ausweitung der Steuerautonomie der Länder auf die Einkommensteuer zu beseitigen“, schreibt Feld im aktuellen Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft.

Büroimmobilien bleiben weiterhin stärkste Assetklasse

Im Berichtsjahr 2017 bleiben Büroimmobilien mit einem Anteil von 42 Prozent an dem gesamten Wirtschaftsimmobilien-Investitionsvolumen die wichtigste Nutzungsart für Investoren. Rund 24,4 Milliarden Euro wurden in diese Nutzungsart 2017 investiert.

Die Spitzenmieten sind in den 127 größten Büromarktstädten bereits zum siebten Mal in Folge angestiegen. Bei den A-Städten lag der gewichtete Durchschnitt der Spitzenmiete Ende 2017 bei rund 29 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 4,8 Prozent, seit 2015 sogar um zwölf Prozent. Die B-Städte erreichten durchschnittlich 13,70 Euro pro Quadratmeter, was ca. 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert liegt. In den C-Standorten war der Preisanstieg mit 2,4 Prozent im Vergleich zu 2016 höher. Auch die Kaufpreise legten 2017 wieder deutlich zu. In den A-Standorten stiegen die Kapitalwerte um durchschnittlich 19,2 Prozent auf 9.871 Euro pro Quadratmeter.

Büroknappheit verschärft sich weiter

Bundesweit kam es 2017 zu einem sehr starken Einbruch der Fertigstellungszahlen von Büroflächen. Lediglich 1,6 Millionen Quadratmeter Neubaufläche wurden insgesamt in den 127 Büromärkten in Deutschland fertiggestellt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr belief sich auf minus 16,5 Prozent beziehungsweise auf ein Minus von rund 320.000 Quadratmetern. Besonders stark gingen die Neubaufertigstellungen in den A-Städten zurück und beliefen sich auf etwa 700.000 Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 27,1 Prozent. Der Leerstand ging somit in den 127 deutschen Büromarktstädten zum siebten Mal in Folge zurück.

Nachdem die Standorte München (1,9 Prozent Leerstand, minus 80 Basispunkte im Jahresverlauf 2017), Stuttgart (2,1 Prozent Leerstand, minus 80 Basispunkte im Jahresverlauf 2017) und Berlin (2,4 Prozent Leerstand, minus 60 Basispunkte im Jahresverlauf 2017) faktisch vollvermietet sind, steuern die Büromärkte in Köln (4,0 Prozent Leerstand, minus 160 Basispunkte im Jahresverlauf 2017) und Hamburg (4,4 Prozent Leerstand, minus 90 Basispunkte im Jahresverlauf 2017) auf die 3,0 Prozent-Grenze für die Vollvermietung zu.

Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG, der im Frühjahrsgutachten die Entwicklung der Büro-, Unternehmens-, Logistik- und Hotelimmobilien analysiert, erläutert: „Bei Betrachtung der Neubaufertigstellungen einerseits und der Büroflächenabgänge andererseits zeigt sich – wie bereits in den Vorjahren – ein eklatanter Mangel an Bautätigkeit im Bürosegment. Die zunehmende Büroverknappung kann deutliche Konsequenzen für die wirtschaftliche Entwicklung der Städte bedeuten. Unternehmen könnten gezwungen sein, bestehende Expansionen zu verschieben oder neue Flächen an anderen Standorten anzumieten. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist eine Büroverknappung ein gefährliches Signal. Die Politik sollte entsprechend darauf reagieren und ihren bislang bestehenden Fokus auf Wohnimmobilien entsprechend erweitern“.

Wohnungsmieten und -kaufpreise weiter gestiegen

Die Wohnungsmieten sind in Deutschland auch im letzten Jahr mit 4,3 Prozent weiter und etwas stärker als im Vorjahr (+3,1 Prozent) gestiegen. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Inflation entspricht dies einem realen Anstieg von 2,5 Prozent. Deutschlandweit lag der mittlere Mietpreis 2017 bei 7,46 Euro pro Quadratmeter nach 7,15 Euro pro Quadratmeter im Vorjahr.

Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind bundesweit betrachtet im Jahr 2017 weiter gestiegen. Der Anstieg fiel mit 7,9 Prozent im Vergleich zu 2016 etwas geringer aus als ein Jahr zuvor: Von 2015 bis 2016 stiegen die Kaufpreise noch mit einer Jahresrate von 8,8 Prozent. Im bundesweiten Mittel kosten nun Eigentumswohnungen aus dem Bestand 2.120 Euro pro Quadratmeter nach 1.970 Euro pro Quadratmeter im Vorjahr 2016.

„Die Zeiten der stürmischen Entwicklung der Wohnungsnachfrage sind in München, Berlin und Stuttgart zu Ende gegangen. In Hamburg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf ist dies bislang nicht der Fall, aber eine Abschwächung ist auch hier gut möglich“, erklärt Prof. Dr. Harald Simons, Vorstand der empirica AG, der im Frühjahrsgutachten die deutschen Wohnungsmärkte analysiert. Die Zuwanderung insbesondere nach München, Berlin und Stuttgart habe sich beruhigt. Gleichzeitig wachse das Wohnungsangebot kräftig, da sich die Baugenehmigungen der letzten Jahre nun durch höhere Fertigstellungszahlen bemerkbar machen. „Der nunmehr seit acht Jahren andauernde Kauf- und Mietpreisanstieg dürfte bald zu Ende sein. Für München, Berlin sowie Stuttgart sehe ich meine letztjährigen Prognosen bestätigt, hier rechne ich weiterhin mit einem Kaufpreisrückgang. Für Hamburg, Köln und Düsseldorf sind die Aussichten bislang uneinheitlich, für Frankfurt wird der Brexit entscheidend“, meint Simons.

Stationärer Handel stellt sich Online-Wettbewerb

Der Einzelhandelsinvestmentmarkt blickt auf ein gutes Jahr 2017 zurück. Mit einem Transaktionsvolumen von ca. 14,1 Milliarden Euro konnte das Vorjahresergebnis um elf Prozent übertroffen werden.

Die Summe der Verkaufsflächen stieg wie in den beiden Jahren zuvor erneut leicht an und belief sich zum Jahresende 2017 auf rund 119,1 Millionen Quadratmeter (+0,4 Prozent). Erneut ist das Wachstum auf Erweiterungen im Zuge von Modernisierungen im Lebensmitteleinzelhandel sowie auf die Expansionsfreude von Biomärkten, Drogerien und Kosmetikgeschäften zurückzuführen. Aber auch Baumärkte profitieren von der anhaltenden Konsumlaune und beanspruchen größere Flächen für sich.

„Die ansprechende Gestaltung des Kontaktpunktes mit dem Kunden steht im Fokus der Maßnahmen und somit auch die Stärkung des stationären Geschäfts. Das Omnichanneling scheint für den Großteil der Händler aktuell die Richtung vorzugeben. Expansionsankündigungen von Retailern und Gastronomen in den innerstädtischen Einzelhandelslagen bekräftigen das Ziel, dem Kunden einen Mehrwert an Erlebnis bieten zu können, den der Onlinehandel nicht im Sortiment führt“, erklärt Sebastian Müller, Autor des Kapitels Einzelhandelsimmobilien im Frühjahrsgutachten und verantwortlich für die Einzelhandels- und Immobilienberatung bei GfK im Bereich Geomarketing. Dabei präsentiert sich der Einzelhandel zunehmend heterogen bezüglich seiner Absatzkanäle. Die Möglichkeit online, offline oder per Click & Collect einzukaufen, hat sich vor allem im Non-Food-Einzelhandel bereits stark etabliert.

Allzeithoch am Logistikimmobilien-Investmentmarkt

Angebot und Nachfrage erreichten 2017 im Markt für Logistikimmobilien neue Bestmarken. Ein erneut hohes Transaktionsvolumen, bestärkt durch zahlreiche Portfoliodeals, ebenso wie eine erneut hohe Neubautätigkeit auf Angebotsseite formten das Bild des vergangenen Jahres.

Die Nutzungsart weist einen zunehmenden Anteil am Investmentmarkt der gewerblich genutzten Immobilien auf. Das Investitionsvolumen lag 2017 mit knapp 5,7 Milliarden Euro um 76,6 Prozent höher als noch im Vorjahr (3,2 Milliarden Euro). Der Anteil am Gesamtinvestment liegt mittlerweile bei knapp zehn Prozent. Traditionell pendelte er bisher zwischen fünf und sechs Prozent.

„Nach wie vor wird die Logistikbranche vom Bau größerer Logistikimmobilien geprägt. Diese liegen zumeist am Stadtrand oder im Verflechtungsraum der Metropolen. Jedoch fehlen für die logistischen Anforderungen noch die passenden Citylogistikimmobilien, die dabei helfen können, Lieferverkehre in die Innenstädte zu reduzieren“, erklärt Schulten. „Wie in den Jahren zuvor war der Flächenbedarf 2017 extrem hoch. Die Flächen im Bestand allein konnten den Bedarf nicht decken. Dazu kommt, dass größere Teile des Immobilienbestandes bereits überaltert sind oder nicht den aktuellen Anforderungen entsprechen, insbesondere des unverändert stark wachsenden E-Commerce.“

Nach 2016 wurden 2017 erneut gut 4,5 Millionen Quadratmeter Logistikfläche neu errichtet. Das mittlere Neubauvolumen von knapp 3,8 Millionen Quadratmeter im Zeitraum von 2012 bis 2016 wurde deutlich überschritten. In Anbetracht der Flächen, die für 2018 und 2019 in der Pipeline sind, wird die Bautätigkeit auch 2018 weiterhin hoch bleiben.

Nachfragewachstum von rund 36.200 Hotelzimmern in deutschen A-Städten

Das achte Jahr in Folge legten die Übernachtungszahlen in Deutschland zu. Nach vorläufigen Berechnungen stiegen 2017 die Anzahl der Ankünfte im heimischen Beherbergungsgewerbe um 4,2 Prozent auf ca. 178,8 Millionen und die Anzahl der Übernachtungen um 2,7 Prozent auf rund 459,5 Millionen an. Ungeachtet der hohen Fertigstellungs- und Projektierungszahlen lag das Transaktionsvolumen zum Ende des Jahres dennoch unter dem Vorjahreswert von 5,2 Milliarden Euro. Indes nimmt der Bedarf an weiteren Hotelimmobilien zu. Allein aus dem zu erwartenden Nachfragewachstum leitet sich in den A-Städten ein Bedarf von rund 36.200 zusätzlichen Hotelzimmern ab.

„Die hohe Nachfrage wird durch ein funktionierendes Neubaugeschäft im Hotelsektor kompensiert“, erklärt Schulten. Angesichts der vielen Projektentwicklungen in den A-Städten steuern Entwickler, Betreiber und Investoren verstärkt auch deutsche B- und C-Städte an, die sich durch mehr als eine Millionen Übernachtungen jährlich sowie eine hohe Nachfragedynamik auszeichnen.

Investitionschancen in Großen Mittelstädten

Im diesjährigen Frühjahrsgutachten hat Carolin Wandzik, Geschäftsführerin der GEWOS, ein Sonderkapitel zu „Investitionschancen in Großen Mittelstädten“ verfasst. Abseits der Großstädte bieten auch viele Mittelstädte Chancen für erfolgreiche Immobilieninvestments.

Für zehn dieser Großen Mittelstädte, die die beste Entwicklungsdynamik aufweisen, wurden die Investitionschancen für Wohn- und Wirtschaftsimmobilien näher analysiert. Dazu gehören die Universitätsstädte Konstanz, Tübingen, Flensburg, Fulda und Bayreuth, in denen der Zuzug jüngerer Bildungswanderer den Wegzug von Familienhaushalten ins Umland mehr als kompensiert und die Städte folglich wachsen lässt. Die Städte Norderstedt, Meerbusch und Speyer hingegen profitieren je von ihrer Lage in einer entwicklungsstarken Metropolregion insbesondere durch den Zuzug von Familien. Rheine und Nordhorn haben demgegenüber eine Ankerfunktion für das Umland in einer prosperierenden Region. „Angesichts des historisch starken Investorenwettbewerbs in den deutschen A-Städten lohnt sich der Blick in prosperierende Mittelstädte“, erklärt Wandzik.

Hinsichtlich des Wohnungsmarktes weisen die näher untersuchten Mittelstädte – mit Ausnahme von Konstanz – attraktive Investitions- und Renditechancen auf. Für 2017 ergibt sich eine durchschnittliche Nettoanfangsrendite von 2,8% in den A-Städten. Im Gegensatz dazu kann unter den angegebenen Bedingungen noch eine durchschnittliche Nettoanfangsrendite von 3,4% in den untersuchten Mittelstädten erzielt werden. Im Einzelhandelssektor profitieren zum Beispiel Konstanz und Flensburg stark vom Grenzhandel, während der stationäre Handel in Meerbusch und Norderstedt aufgrund der Lage im suburbanen Raum (Düsseldorf beziehungsweise Hamburg) eher schwach ausgeprägt ist. Die Städte, die als Zentrum für eine Region fungieren (zum Beispiel Nordhorn, Fulda, Bayreuth und Speyer), weisen hohe Einzelhandelsumsätze und eine hohe Einzelhandelszentralität auf. Ein Trend zur Dienstleistungs- und Wissensökonomie mit positiven Effekten für die Büroimmobilienmärkte lässt sich auch für die untersuchten Mittelstädte feststellen. Die Büroimmobilienmärkte der untersuchten Städte zeichnen sich jedoch aufgrund der überschaubaren Größenordnung der Wirtschaftsstandorte durch relativ geringe Vermietungsumsätze aus.

Der Rat der Immobilienweisen

Seit dem Herbst 2002 sorgt der „Rat der Immobilienweisen“ durch seine Frühjahrsprognosen für mehr Transparenz auf den Immobilienmärkten. Mit den damals erstmals erfassten Daten zu Bruttoproduktionswert, Beschäftigten und Immobilienbestand sollte auch die Immobilienwirtschaft als einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland in der öffentlichen Wahrnehmung besser verankert werden. Aktuelle Mitglieder des Rats der Immobilienweisen sind Prof. Dr. Lars Feld, Andreas Schulten, Sebastian Müller und Prof. Dr. Harald Simons.

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 20.02.2018)

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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 für Real I.S.

München, 14. Februar 2018 – Die Real I.S. blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück.

Mit An- und Verkäufen in sieben Ländern über insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro blieb das Transaktionsvolumen in etwa auf dem Vorjahresniveau. In Deutschland, Irland Frankreich, Luxemburg, Österreich, Spanien und den Niederlanden entfielen rund 350 Millionen Euro auf Verkäufe und rund 950 Millionen Euro auf Ankäufe. Darunter war mit dem „Leuchtenbergring“ eine der größten Einzeltransaktionen in München. Das Gebäude wurde für den im vergangenen Jahr erfolgreich gestarteten „Themenfonds Deutschland II“ erworben.

Der Vermietungsstand über das gesamte Immobilienportfolio der Real I.S. in Höhe von 6,8 Milliarden Euro konnte auf rund 97,5 Prozent gesteigert werden. Am Ende des Geschäftsjahres befanden sich 126 Objekte im Management. Die Vermietungsleistung des Assetmanagements umfasste eine Fläche von insgesamt rund 155.000 Quadratmetern. Ein besonderer Erfolg waren die Mietvertragsverhandlungen im 18.500 Quadratmetern umfassenden Objekt „Toren op Zuid“ in Rotterdam. Das Telekommunikationsunternehmen KPN verlängerte aufgrund einer umfassenden Modernisierung inklusive eines Flächenanbaus seinen Vertrag um 20 Jahre.

Real I.S. blieb auch im Geschäftsjahr 2017 stark in der Kapitaleinwerbung mit ca. 744 Millionen Euro im institutionellen Bereich. Die Eigenkapitalzusagen für sechs verschiedene Vehikel vom breit diversifizierten Portfoliofonds über ein spezialisiertes Individualmandat bis hin zum Club Deal kamen von Sparkassen, Banken, Versorgungswerken, Stiftungen, Pensionsfonds und Versicherungen.

Im Privatkundengeschäft wurde das noch verfügbare Eigenkapital von 7,2 Millionen Euro (inklusive Agio) des Real I.S. Grundvermögen platziert, der Fonds wurde mit rund 128 Millionen Euro Investitionsvolumen geschlossen.

Die Real I.S. plant für das laufende Jahr mit einer Eigenkapitaleinwerbung im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

Quelle: Real I.S. Gruppe, Pressemitteilung vom 14. Februar 2018

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JLL: VICTOR Prime Office Indikator schließt 2017 mit deutlichem Plus ab

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FRANKFURT, 07. Februar 2018 – Der VICTOR Prime Office Indikator von JLL konnte gegen Ende 2017 mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 180,7 Punkte erwartungsgemäß noch einmal deutlich zulegen.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren neben weiteren Renditesenkungen in Berlin, Düsseldorf und Hamburg vor allem die konjunkturbedingten Mietsteigerungen in allen fünf Märkten. Eine überdurchschnittliche Performance zeigten Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Die über die Big 5 aggregierte Jahresperformance 2017 von 10 Prozent liegt damit über dem jährlichen Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2016 (8,5 Prozent).

Düsseldorf, Hamburg und Berlin performen überdurchschnittlich

Die Toplage in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt glänzte nach einer in den ersten drei Quartalen relativ wachstumsfreien Zeit mit einem Jahresendspurt und einer beachtlichen Performanceverbesserung. Mit einem Anstieg von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal konnte der Abstand zu den anderen Lagen, der sich über das Jahr 2017 kontinuierlich vergrößert hatte, deutlich abgebaut werden. Mit dem neuen Indikatorstand von 161,7 Punkten reicht es freilich aber bei Weitem nicht zum Aufschließen an die übrigen Big 5. Das Wachstum in Düsseldorf war überwiegend getrieben durch die Reduzierung der Spitzenrendite. Diese ging in den letzten drei Monaten von 3,75 Prozent um 30 Basispunkte auf 3,45 Prozent zurück.

Ähnlich auffallend und erfreulich war die Entwicklung in Hamburg und Berlin, die sich aus ihrer Stagnationsphase der Vorquartale befreien konnten. Die Top-Lage der Hansestadt setzte sich mit einem Performancewachstum von 6,3 Prozent im 4. Quartal 2017 und damit einem Indikatorstand von 197,8 Punkten wieder an die Spitze, vor die Hauptstadt mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 197,1 Punkte. In beiden Städten wurde das Wachstum angetrieben einerseits durch ein Absinken der Spitzenrenditen (Hamburg um 20 Basispunkte auf 3,05 Prozent, Berlin um 10 Basispunkte auf 2,9 Prozent), andererseits durch einen Anstieg der Mietpreise. Letztere fallen für Berlin mit + ca. 3 Prozent sowohl im Spitzensegment wie für Büroimmobilien mit durchschnittlicher Qualität relativ deutlich aus. Für die Hansestadt bewegen sich die entsprechenden Werte bei einem Plus von ca. 1,9 Prozent für die Spitzenmiete, die Durchschnittsmiete war im 4. Quartal 2017 stabil.

Eher moderat war das Indikatorwachstum in München und Frankfurt, beides Märkte, in denen keine Renditekompression zu beobachten war, der Performancezuwachs im Wesentlichen aus einer Steigerung der zu erzielenden Miete resultierte. Die 1A-Lage in der Innenstadt der bayerischen Immobilienhochburg verzeichnete ein Quartalswachstum von 1,8 Prozent und notiert damit bei 180,5 Punkten. Insgesamt sorgt dies auch für eine Jahresperformance von lediglich 2,0 Prozent, deutlich unter dem durchschnittlichen Ergebnis der vier anderen Städte. Deren Jahresperformance bewegte sich zwischen + 7 Prozent (Hamburg) und 16 Prozent (Frankfurt). Offenbar hat sich in München bereits ein Plateau herausgebildet. Die Spitzenmiete liegt bei 37,00 Euro/m²/Monat, die Spitzenrendite bei 3,3 Prozent.

Im Vorquartal noch der Top-Performer im VICTOR, muss sich die Mainmetropole drei Monate später mit dem letzten Platz begnügen: die Frankfurter Bankenlage kommt auf ein Plus von 1,6 Prozent auf 174,5 Punkte. In den Vorquarten waren deutliche Renditesprünge von 3,80 Prozent Ende 2016 auf 3,25 Prozent im dritten Quartal für das Wachstum verantwortlich, während die Entwicklung zwischen dem dritten und vierten Quartal ausschließlich aus der Entwicklung der Marktmieten resultierte.

Investoren eingepreiste Leerstandsabbau und die Mietsteigerungen basierten auf ganz anderen Niveaus, zwar war die Wirtschaft stark gewachsen, aber die meisten Märkte hatten mit zweistelligen Leerstandsquoten zu kämpfen, die Nachfrage war zwar hoch, das Angebot aber noch höher. Im Vergleich dazu erscheint das heutige Wachstum auf den Vermietungsmärkten nachhaltiger. Habe der Trend noch weiter Bestand, würden Investoren, auch wenn sie zu vergleichsweise niedrigen Ankaufsrenditen in Büroimmobilien investiert haben, nun durch steigende laufende Renditen belohnt. „Die positive Stimmungslage der Marktteilnehmer basiert auf den aktuell unglaublich starken Fundamentaldaten – ökonomisch insgesamt wie immobilienspezifisch. Vieles deutet darauf hin, dass sich das auch 2018 nicht ändert“, so Kemper.

Das Phänomen, dass Investoren weiterhin Core-Immobilien nachfragen, obwohl der Risikoaufschlag auf Immobilieninvestments kontinuierlich sinkt, sorgt für einen sinkenden JLLPRP (228 Basispunkte). Dennoch ist der Renditeabstand zwischen Immobilien und Staatanleihen verhältnismäßig groß. Zwar liegen die Preise für Spitzenimmobilien in einigen Städten bereits sehr hoch – die Spitzenrendite unterschreitet etwa in Berlin mittlerweile die 3 %-Marke und damit die Spitzenwerte der Hochburgen London (3,5 Prozent) und Paris (3,Prozent). National wie international agierende Investoren sollten sich nicht von abgehobenen Erwartungen auf Wertsteigerungen ihrer Investments (ver-)leiten lassen. Der permanente Preisanstieg der letzten Jahre berge die Gefahr eines Gewöhnungseffekts. Wertzuwächse könnten durch steigende Zinsen und geopolitische Konflikte ausgebremst werden. Dies gelte es auch beim derzeitigen immobilienkonjunkturellen Höhenflug im Auge zu behalten.

Den Report VICTOR Q4 2017 können Sie hier online auf der JLL-Website aufrufen

Quelle: JLL, Pressemitteilung vom 07. Februar 2018

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Hoher Vermietungsstand bei allen von der LHI Gruppe gemanagten Immobilien-Investments

Pullach, den 07.02.2018 – Der Vermietungsstand aller Immobilien der LHI Gruppe aus Pullach bei München liegt per 31. Januar 2018 bei rund 99 Prozent. Damit konnte das sehr hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden.

In den Assetklassen Büro, Wohnen, Einzelhandel und Betreutes Wohnen wurden Transaktionen von acht Immobilien bzw. Projektumsetzungen als Forward Deals mit insgesamt 25.100 qm abgeschlossen.

Für die von ihr gemanagten Investmentvermögen wurden im vergangenen Jahr Mietverträge über insgesamt rd. 17.000 qm abgeschlossen.

Vor dem Hintergrund des guten Marktumfeldes konnten auch zwei Verkäufe erfolgreich realisiert werden. Verkauft wurde eine Büro- und eine Einzelhandelsimmobilie mit insgesamt 5.000 qm.

Im 1. Quartal 2018 sind durch Ankäufe mit einer Gesamtfläche von 11.500 qm drei weitere Objektübernahmen vorgesehen. Es handelt sich um eine Büro-, eine Wohnimmobilie sowie ein Fachmarktzentrum.

Die LHI Gruppe geht von einer anhaltend guten Marktlage in 2018 aus und wird diese zur selektiven Portfoliooptimierung nutzen.

Sämtliche Transaktionen wurden für diverse Investmentstrukturen der LHI Gruppe, insbesondere für Institutionelle Investoren, realisiert.

Quelle: LHI Gruppe

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PROJECT startet drei weitere Immobilienentwicklungen im Wert von rund 54,4 Millionen Euro

(Marktnews): Kürzlich hat der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT vier Baugrundstücke in Potsdam, Hamburg, Freising bei München sowie in Wien erworben, auf denen Immobilienentwicklungen mit einem Verkaufsvolumen von rund 100,7 Millionen Euro geplant sind. Jetzt sind drei weitere Baugrundstücke in den Metropolregionen Berlin, München und Düsseldorf angekauft worden. Gebaut werden sollen insgesamt 113 Neubaueigentumswohnungen und fünf Gewerbeeinheiten.

Den Neubau einer Wohnanlage mit drei Gewerbeeinheiten sowie Tiefgarage sieht PROJECT auf dem 2.753 m² großen Baugrundstück in der Mahlsdorfer Straße 7–8 im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vor. Auf dem Grundstück befinden sich derzeit eingeschossige Gewerbebauten ohne Nutzung, die abgerissen werden. Realisiert werden sollen zwei Gebäude, bei denen zwischen zwei und fünf Vollgeschosse geplant werden. Das Bauvorhaben umfasst ein Verkaufsvolumen von rund 24,1 Millionen Euro.

In der Schleißheimer Straße 321 im Münchener Stadtteil Milbertshofen hat PROJECT ein 790 m² großes, nahezu rechteckig geschnittenes Baugrundstück erworben. Geplant ist der Neubau eines L-förmigen Wohngebäudes mit Tiefgarage. Das Gesamtverkaufsvolumen beläuft sich auf circa 17 Millionen Euro. Außerdem hat sich PROJECT das 534 m² große Baugrundstück in der Bilker Allee 233 in Düsseldorf gesichert, das sich in stadtkernnaher Wohn- und Geschäftslage befindet. Errichtet werden soll ein unterkellertes Eckgebäude mit Tiefgarage. Im Erdgeschoss sind zwei Gewerbeeinheiten geplant, die sich für den Einzelhandel eignen. Das Gesamtverkaufsvolumen beträgt rund 13,3 Millionen Euro.

Die Grundstücksankäufe werden von mehreren PROJECT Immobilienentwicklungsfonds getragen, die auch die Neubauvorhaben auf reiner Eigenkapitalbasis durchführen. Der auf die Bedürfnisse von Privatanlegern ausgerichtete Einmalanlagefonds Metropolen 16 hat inzwischen in 40 Immobilienentwicklungen investiert, die Teilzahlungsvariante Metropolen 17 in 14 Objekte. Damit haben beide nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierten Alternativen Investmentfonds ihre Mindeststreuungsquote von 10 Objekten deutlich übertroffen. Weitere Ankäufe sollen vorgenommen werden.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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PROJECT schließt 2017 sieben weitere Objekte erfolgreich ab und wird erneut als anlegerorientiertes Investmenthaus zertifiziert

(Marktnews): Der Track Record der erfolgreich abgeschlossenen Immobilienprojekte des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT erhöht sich auf insgesamt 42. Die durchschnittliche Gesamtrendite der abgeschlossenen Objekte liegt weiterhin bei über 12 Prozent pro Jahr nach Gewerbesteuer.

In der Bundeshauptstadt konnte PROJECT im vergangenen Jahr die beiden Wohnbauprojekte in der Curtiusstraße 20–26 und 28–34 mit positiven Objektrenditen abschließen. Zudem führten die Franken zwei weitere Hamburger Wohnimmobilienprojekte in der Brabandstraße 51 sowie im Heschredder 7 zu einem erfolgreichen Abschluss. Auch im Süden der Republik komplettierte PROJECT insgesamt drei Neubauprojekte, darunter die Heilstättenstraße in Fürth, den Delsenbachweg 20 in Nürnberg sowie die Görzer Straße 99 in München.

Die sieben Objektabschlüsse aus 2017 umfassen 287 Wohneinheiten mit einem Gesamtverkaufsvolumen von rund 119 Millionen Euro. »Die gewichtete durchschnittliche Objektrendite beträgt 12,70 Prozent pro Jahr auf das eingesetzte Kapital«, so Ottmar Heinen, Vorstand Vertrieb und Marketing der PROJECT Beteiligungen AG. Historisch wurden 54 Objekte abgeschlossen, davon 42 innerhalb der PROJECT Immobilienentwicklungsfonds.

Zertifizierung als anlegerorientiertes Investmenthaus

Die Landshuter Stiftung Finanzbildung und das Sachverständigenbüro epk media haben nach umfassender Prüfung die Zertifizierung der PROJECT Investment AG als anlegerorientiertes Investmenthaus erneut erteilt. Im November 2015 wurde der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist zum ersten Mal als sogenannter »Trusted Asset«-Anbieter geprüft. Dabei sind die Bereiche Bonität, Transparenz und Historie der PROJECT Investment AG, der Kapitalverwaltungsgesellschaft der PROJECT Investment Gruppe, durch persönliche Einsichtnahme des unabhängigen Sachverständigen in die internen Unternehmensstrukturen evaluiert worden. Zudem wurden Stichproben des aktuellen Assetportfolios in allen Bauphasen besichtigt und berücksichtigt. »Das Update der Evaluierung sowie das fortlaufende Monitoring bestätigt die außerordentliche Positionierung der PROJECT Investment AG bzw. der gesamten PROJECT Investorengruppe im Markt der Sachwertanlagen. Das Businessmodell wird weiterhin klar umgesetzt und die vorgelegten Leistungsbilanzen bestätigen die Einhaltung der Prognosen«, so die Begründung.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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Catella erreicht Vollinvestition beim „Catella European Student Housing Fund“ – Nachfolgefonds bereits in Planung

Berlin, 29. Januar 2018 (Marktnews): Der Berliner Investmentmanager Catella Residential Investment Management GmbH (CRIM), das ausschließlich auf die Assetklasse Wohnen fokussierte Unternehmen der schwedischen Catella-Gruppe, hat seine letzten Investitionen beim Offenen Immobilien-Spezial-AIF „Catella European Student Housing Fund“ getätigt. Das Fondsvolumen von 400 Millionen Euro wurde in 18 Objekte und 4.182 Einheiten investiert.
Der im Sommer 2013 aufgelegte Offene Immobilien-Spezial-AIF „Catella European Student Housing Fund“ konnte sein Zielfondsvolumen von 400 Millionen Euro nun vollständig investieren. Dazu hat der AIF allein 2017 insgesamt 959 Apartments in 4 Apartmentanlagen in Den Haag, Mainz, Bremen und dem spanischen Pamplona erworben. Insgesamt investierte der AIF in die Objekte knapp 100 Millionen Euro.

„In Summe hat der Catella European Student Housing Fund damit 4.133 Einheiten in 18 Objekten im Bestand. Alle Objekte sind dabei im Anfangsstadium ihres Lebenszyklus und bieten damit langfristig stabilen Cash-flow bei gleichzeitig geringem Asset Management Bedarf“, so Christin Schöder, Fondsmanagerin bei CRIM.

Die Deals 2017 im Detail

– In Den Haag wurde eine Projektentwicklung mit 195 Apartments und einer Wohnfläche von 5.227 Quadratmeter für 23,9 Millionen Euro erworben. Das Projekt liegt unweit des Hauptbahnhofs in zentraler Lage. – In Mainz wurde eine schlüsselfertige Projektentwicklung mit 141 Einzel- und Doppelapartments und einer Wohnfläche von 4.741 Quadratmeter erworben. Der Kaufpreis betrug 24,4 Millionen Euro. – In Bremen wurde eine Projektentwicklung mit Fertigstellung Ende 2018 mit 318 Mikroapartments und einer Wohnfläche von 7.251 Quadratmeter für 29,7 Millionen Euro erworben. Entwickler und Verkäufer ist ein Unternehmen der Zech Group. – Im spanischen Pamplona wurde eine Ende 2017 fertiggestellte Studentenapartmentanlage mit 305 Wohneinheiten und einer Mietfläche von 7.693 Quadratmeter erworben. Der Kaufpreis betrug rd. 16 Millionen Euro. Die Anlage liegt unweit des Stadtzentrums in fußnähe der beiden Universitäten der Stadt.

„Der Catella European Student Housing Fund investiert in Studentenwohnungen in ausgewählten europäischen Märkten. Core-Märkte sind dabei Deutschland, Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich (UK). Der Fonds traf während seiner Platzierungsphase auf eine große Nachfrage bei Investoren und war seiner Zeit voraus. Heute gehören Studentenwohnanlagen zu einer der gefragtesten Assetklassen. Daher sind wir zuversichlich die Objekte nach Ende der Laufzeit des Fonds mit Gewinn für unsere Investoren wieder veräußern zu können. Aufgrund der großen Nachfrage unserer Investoren nach studentischem Wohnen planen wir bereits in diesem Jahr einen Nachfolgefonds aufzusetzen“, erläutert Michael Keune, Managing Director der Catella Residential Investment Management GmbH.

Quelle: Catella Residential Investment Management GmbH

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LHI Gruppe kauft Objekt in Leipzig

Pullach, 25. Januar 2018  – Die LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Pullach bei München hat für ein von ihr gemanagtes Investmentvermögen ein Wohn- und Geschäftshaus in der Leipziger Südvorstadt erworben.

Bei der voll vermieteten Immobilie handelt es sich um ein in sehr gutem Zustand denkmalgeschütztes Objekt. Auf den rd. 800 Quadratmetern Gesamtnutzfläche befinden sich zwölf Wohn- und Gewerbeeinheiten. Im Erdgeschoss sind Einzelhandelsflächen und in den oberen Etagen Wohnungen.

Die Leipziger Südvordstadt ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Leipzigs und zählt gleichzeitig zu den beliebtesten Wohngegenden. Der Stadtteil ist als sehr grün und familienfreundlich bekannt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Universität.

Der Spezial-AIF, für den das Objekt erworben wurde, ist ein für semi-professionelle Investoren, insbesondere Stiftungen, aufgelegter Immobilienfonds. Dieser investiert in innerstädtische Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien.

Quelle: LHI Gruppe

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IMMAC: Service Wohnanlage in Soltau bezugsfertig

Hamburg, 25. Januar 2018 – Der Neubau Senioren Service Wohnanlage Reitschulweg 6 in Soltau wurde Anfang Januar erfolgreich vom Generalunternehmer Willy Johannes Bau GmbH & Co. KG abgenommen.

Ein Bezug der Wohnungen kann somit zum 01.02.18 erfolgen. Der Betreiber Dorea hat seine Mietfläche, den Gemeinschaftsraum bereits übernommen und ist nun aktiv in die Vermietung involviert. Gebaut wurden 30 Service-Wohnungen und eine Gemeinschaftsfläche. Die Außenanlagen befinden sich derzeit noch in Arbeit werden aber im Frühjahr fertiggestellt sein.

Projektleiterin Sakia Weber von der IMMAC Wohnbau zeigte sich zufrieden mit dem Neubau, der trotz einer kurzen Verzögerung dann doch noch rechtzeitig fertiggestellt werden konnte.

Quelle: IMMAC Holding AG

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ZIA: “Immobilienwirtschaft braucht handlungsfähige Regierung”

Berlin, 22.01.2018 (Marktnews): Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland in den ersten elf Monaten 2017 deutlich zurückgegangen. Dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) zufolge verdeutlicht dies den politischen Handlungsdruck in diesem Bereich.Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts ist die Anzahl genehmigter Wohnungen in Deutschland von Januar bis November 2017 um 7,8 Prozent geringer ausgefallen als noch im Vorjahr.

In diesem Zeitraum seien insgesamt 313.658 Wohnungen genehmigt worden, im selben Zeitraum des Jahres 2016 noch 340.009 Wohnungen. Auch im Mehrfamilienhaussegment seien die Genehmigungen leicht zurückgegangen, von 155.549 Wohneinheiten auf 154.981 Einheiten.

“Das ist eindeutig die falsche Richtung. Der Handlungsdruck für Bund, Länder und Kommunen ist enorm. Und die Zahlen zeigen deutlich: Wir braucht jetzt endlich eine handlungsfähige Regierung“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Schnelle Umsetzung der Baulandoffensive

Um das in den Sondierungspapieren von Union und SPD formulierte Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen in den nächsten vier Jahren noch erreichen zu können, sei ein verbessertes Umfeld für neue Baumaßnahmen und Investitionen notwendig.

Auch gleichzeitige Verteuerungen der Bau- und Mietkosten sind laut ZIA eine Bedrohung für den Wohnungsbau, so beispielsweise die Grundsteuer-Reform. Diese könne bis zu zehnfache Steueraufwendungen für Mieter und Eigennutzer bedeuten.

Eine möglichst schnelle Umsetzung der in den Sondierungen beschlossenen Baulandoffensive sei notwendig um schneller und günstiger Bauland zu beschaffen und so der Grundstücksverknappung entgegenzuwirken. Wie die Instrumente in der Praxis aussehen werden, müsse sich jedoch noch zeigen.

“Wir benötigen schnellere Grundstücksvergaben, Baugenehmigungsverfahren und neue Anreize für den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Erhöhung der linearen AfA von derzeit zwei auf mindestens drei Prozent ist überfällig”, meint Mattner.

Bürokratie behindert Wohnungsbau

Auch niedrigere Grunderwerbsteuersätze, weniger Mietpreisbremse und ein Abbau der Bürokratie seien nötig um den Wohnungsbau zu begünstigen.

Dem ZIA zufolge steht die Immobilienwirtschaft schon bereit, braucht jedoch Platz zum Arbeiten. Dieser sei in Deutschland derzeit nicht gegeben, da die Anzahl der existierenden Bauvorschriften seit 1990 von rund 5.000 auf über 20.000 angewachsen sei.

Weiterhin sei es ratsam, neben der Wohnraumverknappung auch andere Nutzungsarten im Blick zu haben, da auch eine Unterentwicklung von neuen Büro-, Handels- oder Logistikflächen schädlich sei, gerade für die städtische Wirtschaft. (bm)

Quelle: Cash.online

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