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Category Archives: Immobilien Inland

Marktbefragung offene Immobilienfonds: Anbieter und Investoren in Hochstimmung

Berlin, 13. Juni 2017 – Fondsgesellschaften erwarten weitere Mittelzuflüsse und sorgen sich um die zunehmende Knappheit attraktiver Investitionsobjekte. Investoren und Vertriebe sehen wachsende Bedeutung offener Immobilienfonds – und fordern zugleich mehr Produktauswahl.

Die Ratingagentur Scope hat sowohl Fondsanbieter als auch Investoren, Vermögensverwalter und Vertriebe zu offenen Immobilienfonds befragt. Die folgenden Ergebnisse basieren auf Antworten von 13 Fondsanbietern (zusammen mehr als 180 Milliarden Euro Assets under Management) und 149 institutionellen Investoren, Vermögensverwaltern und Vertrieben:

Anbieter offener Immobilienfonds in blendender Stimmung
Die Stimmung der Anbieter offener Immobilienfonds lässt sich kaum übertreffen: Rund 60% der Befragten beurteilen die Lage in diesem Jahr mit „gut“, 40% sogar mit „sehr gut“. Für das Jahr 2018 sind die Einschätzungen identisch.
Die Einschätzung zur Lage korrespondiert mit den erwarteten Mittelzuflüssen: Bereits im vergangenen Jahr verzeichneten offene Immobilienfonds Rekordzuflüsse. Nach den aktuellen Erwartungen der Fondsanbieter wird es 2017 so weiter gehen – knapp 40% rechnen mit moderaten Zuflüssen, mehr als 60% sogar mit deutlichen Zuflüssen.
Eine Folge der positiven Markteinschätzung und der erwarteten Mittelzuflüsse: Alle befragten Anbieter planen in den kommenden drei Jahren neue Produkte. Zum Vergleich: In der letzten Marktbefragung vor zwei Jahren gab nur die Hälfte der Emittenten an, die Auflage von Fonds zu planen.

Mangel an attraktiven Objekten lässt Liquiditätsquoten ansteigen
Trotz sehr guter Stimmung und zahlreicher Produktpläne gibt es Risiken: Als größte Risiken für die Attraktivität offener Immobilienfonds stufen 60% der Befragten einen möglichen Anstieg des Zinsniveaus und den Mangel an geeigneten Investitionsobjekten ein.
Die Knappheit von attraktiven Immobilien hat bereits heute Konsequenzen. Die Einschätzung zu den Investitionsvolumina für 2017 sind verhalten: Trotz erwarteter Mittelzuflüsse gehen nur knapp 40% der Anbieter von im Vergleich zu 2016 steigenden Investitionen aus. Rund ein Viertel der Befragten rechnet mit einem ähnlichen Niveau und knapp 40% gehen sogar von einem geringeren Investitionsvolumen als 2016 aus.
Der Mangel an attraktiv gepreisten Investitionsobjekten und die Erwartung weiterer Netto-Mittelzuflüsse gehen mit der Erwartung steigender Liquiditätsquoten einher: Rund 45% der befragten Anbieter erwarten zum Jahresende höhere Liquiditätsquoten als zu Beginn dieses Jahres, knapp 40% rechnen mit einem ähnlichen Niveau und nur 15% gehen von sinkenden Liquiditätsständen aus.

Investoren und Vertriebe: Bedeutung offener Fonds wird zunehmen
Nicht nur bei den Anbietern, sondern auch bei Investoren und Vertrieben ist die Stimmung in Bezug auf offene Immobilienfonds auf einem hohen Niveau: Zwei Drittel der Befragten beurteilen die Lage im Markt der offenen Immobilienfonds in diesem Jahr als positiv oder sehr positiv, 30% schätzen die Lage neutral ein. Nur rund vier Prozent der Teilnehmer haben eine negative Einschätzung.
Diese insgesamt positive Einschätzung korrespondiert mit den Antworten auf die Frage nach der Bedeutung offener Immobilienfonds: Mehr als die Hälfte der Befragten geht von einem Bedeutungszuwachs in den kommenden drei Jahren aus – sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren. Mehr als ein Drittel sieht keine Veränderungen. Nur rund 10% der Investoren und Vertriebe erwarten einen Bedeutungsverlust.

Investoren und Vertriebe fordern mehr Produktauswahl
Die positiven Aussichten für offene Immobilienfonds gehen Hand in Hand mit dem Ruf nach neuen Produkten: Fast die Hälfte (48%) der Befragten hält die Auswahl an Fonds für zu gering. Das ist im Vergleich zur letzten Marktbefragung vor zwei Jahren eine deutliche Steigerung: Damals waren nur rund 30% der Umfrageteilnehmer mit der Produktauswahl nicht zufrieden.

Im vollständigen Report finden Sie weitere Ergebnisse der diesjährigen Marktbefragung.

Quelle. Scope Analysis GmbH

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Catella Real Estate startet Nachhaltigkeits-Publikumsfonds mit kirchlichen Banken

München, 12. Juni 2017 – Der Münchner Investmentmanager Catella Real Estate AG hat gemeinsam mit der BANK IM BISTUM ESSEN eG (BIB) sowie der Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank den auf nachhaltige Investments fokussierten Offenen Immobilien-Publikums-AIF „KCD-Catella Nachhaltigkeit IMMOBILIEN Deutschland“ aufgelegt.

Der Fonds ist im Besonderen für kirchliche, karitative, diakonische und kirchennahe Einrichtungen sowie für Stiftungen konzipiert.

Alle Investitionen des Offenen Immobilien-Publikums-AIF werden vor der Transaktion und im Nachgang nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten geprüft. Die Immobilie wird mit einem Nachhaltigkeitsmonitor auf verschiedenen Ebenen durchleuchtet. Es fließen unter anderem Punkte wie Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Klimaschutz, Werthaltigkeit und Nutzerwohlbefinden in das Rating mit ein. Hierdurch wird die Immobilie als Ganzes betrachtet und eine Verbindung von Umfeld, Nutzer und Gebäude geknüpft.

Das Sondervermögen hat ein Zielvolumen von rd. 260 Millionen Euro bei einer angestrebten Fremdkapitalquote von maximal 30 Prozent des Immobilienvermögens. Die Immobilienakquisitionen werden nach geografischen, sektoralen und nachhaltigkeitsbezogenen Kriterien geprüft. Der Fonds investiert in etablierte Investmentstandorte und Metropolregionen sowie in Mittelstädte und regionale Investmentzentren in Deutschland. Dabei sollen die A-Standorte für Stabilität des Portfolios und die B-Standorte für Wertzuwachs sorgen. Angestrebt wird eine ausdifferenzierte Mischung von Nutzungsarten zur angemessenen Diversifikation des Portfolios. Der Anteil am Gesamtportfolio soll 4060 Prozent Büro, 20-40 Prozent Einzelhandel, 10-20 Prozent Wohnen sowie bis zu 20 Prozent Spezialimmobilien mit karitativer, diakonischer oder sozialer Nutzung betragen.

Quelle: Catella, Pressemitteilung vom 12. Juni 2017

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„Real I.S. Themenfonds Deutschland“ voll platziert und „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ startet in Kürze

München, 6. Juni 2017 (externe Pressemitteilung) – Real I.S. hat die Phase der Eigenkapitaleinwerbung für den Spezial-AIF „Themenfonds Deutschland“ erfolgreich abgeschlossen. Damit ist es innerhalb von nur knapp drei Jahren gelungen, das für das Zielvolumen von rund 800 Millionen Euro notwendige Kapital einzuwerben. Der Nachfolgefonds steht schon in den Startlöchern. „Fondsangebote mit ausgewählten deutschen Immobilien werden am Markt stark nachgefragt“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. „Mit dem Nachfolgeprodukt ,Themenfonds Deutschland II‘ bieten wir daher institutionellen Investoren erneut die Möglichkeit, ein Immobilienportfolio gezielt in Deutschland aufzubauen oder zu erweitern. Die Besonderheit dieses Fonds liegt darin, dass wir bereits das erste konkrete Investment für den Fonds prüfen und damit das erste Kapital zeitnah von den Investoren abrufen können.“

Der Immobilienspezialfonds „Themenfonds Deutschland II“ knüpft im Wesentlichen an das bewährte Vorgängerprodukt an: So soll ein diversifiziertes deutsches Immobilienportfolio aus Büro- und Handelsimmobilien aufgebaut werden, das durch Wohn-, Hotel- und Logistikimmobilien ergänzt wird. Der Fonds verfolgt eine Core-/Core-Plus-Strategie. Die Diversifizierung und Risikostreuung erfolgt nach Regionen sowie Nutzungsarten.

Die Büroinvestitionen für den „Themenfonds Deutschland II“ sollen insbesondere in A- und B-Städten getätigt werden. Für Handels-, Hotel- und Wohnimmobilien liegt der Fokus auf den Metropolregionen Deutschlands. Bei Logistikobjekten erfolgt die Standortauswahl innerhalb der deutschen Logistikzentren.

Das Zielvolumen des Fonds soll mindestens eine Milliarde Euro betragen ‒ inklusive einer Fremdkapitalquote von maximal 50 Prozent. Der „Themenfonds Deutschland II“ plant mit einem Investmenthorizont von zehn bis zwölf Jahren zuzüglich Investitionsphase und strebt eine jährliche Ausschüttung von durchschnittlich 3,5 Prozent an.

Quelle: Real I.S. Gruppe

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Vertriebsstart für den HAHN Pluswertfonds 168

Bergisch Gladbach, 30. Mai 2017 – Die Hahn Gruppe hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH einen neuen geschlossenen Publikums-AIF aufgelegt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte am 23. Mai eine entsprechende Vertriebsfreigabe. Das Beteiligungsangebot HAHN Pluswertfonds 168 investiert mit einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro in ein SB-Warenhaus in Kitzingen, Bayern. Die Handelsimmobilie Kitzingen wird seit ihrer Errichtung im Jahr 1999 durch die Kaufland Gruppe betrieben. Das Objekt liegt in einem Gewerbegebiet am nordöstlichen Stadtrand von Kitzingen, Am Dreistock 12, und verfügt über eine Mietfläche von rund 6.700 Quadratmetern. Auf dem Grundstücksareal von rund 26.300 Quadratmetern befindet sich ein großzügiges ebenerdiges Stellplatzangebot für rund 500 PKW. Der Ende 2015 getätigte Abschluss eines langfristigen Folgemietvertrages dokumentiert Kauflands Zufriedenheit mit dem Standort.

Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 168 beläuft sich auf 10,5 Millionen Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Ein sehr langfristiger Mietvertrag mit Verlängerungsoptionen stellt ein nachhaltig attraktives Renditeniveau in Aussicht. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5,25 Prozent. Mit einer vergleichsweise niedrigen Fremdfinanzierungsquote von nur 38 Prozent sowie einem anfänglichen Tilgungssatz in Höhe von 2 Prozent wurde das Beteiligungsangebot bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2030 befristet.

Quelle: Hahn Gruppe

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Bouwfonds IM legt vierten institutionellen Parkhausfonds auf

©www.shutterstock.com

Berlin/Hoevelaken, 24. Mai 2017 – Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) legt den Bouwfonds European Real Estate Parking Fund IV (BEREPF IV) auf.

Es handelt sich bei dem Vehikel um einen Individualfonds für eine norddeutsche Pensionskasse. Für Investitionen in europäische Parkhausimmobilien stehen rund 200 Millionen Euro zur Verfügung. Die jährliche Ausschüttungsrendite soll zwischen 4,5 und 5,5 Prozent liegen, die Laufzeit des BEREPF IV beträgt zehn Jahre mit Option auf Verlängerung. Der Fonds plant Investitionen in Parkhäuser, die im Wesentlichen in den westeuropäischen Staaten inkl. Großbritannien liegen. Ergänzend können bis zu 40 Prozent der Immobilien in Spanien, Italien, Portugal und Irland erworben werden. Als Service-KVG fungiert die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH, Verwahrstelle ist die Donner & Reuschel AG.

Bouwfonds IM ist der führende Spezialist für Parkhausinvestments in Europa und legt seit über zehn Jahren in diesem Segment Fonds auf. Insgesamt verwaltet das Investment-Haus inklusive des BEREPF IV derzeit sechs Fonds mit Parkhausimmobilien: Zwei geschlossene Publikumsfonds für deutsche Privatanleger und vier offene Immobilien-Spezialfonds für institutionelle Anleger. Die Assets under Management belaufen sich im Parkhaussegment auf rund 870 Millionen Euro. Die Objekte liegen in wirtschaftsstarken Regionen der Länder Niederlande, Vereinigtes Königreich, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien und Norwegen.

Quelle: Bouwfonds IM

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Die Kunst der Büroflächenentwicklung liegt in der Flächeneffizienz

Frau Cornelia Sorge, PROJECT Immobilien Gruppe, im Gespräch mit Edmund Pelikan

Interview von Herrn Edmund Pelikan mit Frau Cornelia Sorge und Herrn Michael Weniger von der PROJECT Immobilien Gruppe

Landshut, 23.05.2017 (Interview epk media): Der Begriff Effizienz bei Immobilienentwicklungen von Büroflächen wird oftmals nur als Quotient aus vermietbarer Fläche zu Bruttogeschossfläche verstanden. Vereinfacht: Welcher Teil des umbauten Raumes verdient auch Geld? Dies ist und bleibt– gar keine Frage – sehr wichtig für Entwickler und Endinvestoren. Für die spätere Vermarktbarkeit und Drittverwendbarkeit ist es jedoch notwendig, dass die Nutzbarkeit der Flächen gegeben ist und der Flächenverbrauch pro Arbeitsplatz ökonomisch ist. Und damit kommt der weitreichenderen Auslegung von Flächeneffizienz bei steigenden Preisen und zunehmend engeren Märkten große Bedeutung zu. Deshalb sprach die Redaktion des BeteiligungsReports mit den Immobilienentwicklern Frau Cornelia Sorge und Herrn Michael Weniger aus dem Hause der Nürnberger PROJECT Immobilien Gruppe, die im Segment Büroimmobilien vor allem auf dem Berliner Markt unterwegs sind.

BeteiligungsReport: Frau Sorge, Sie leiten als Vorstand der PROJECT Immobilien Gewerbe AG hier in Berlin die Projektentwicklung und strategische Steuerung der Gewerbebausparte und Sie Herr Weniger verantworten als Vorstand den Gesamtbereich Planung und Bau der PROJECT Immobilien Gruppe. Wann ist Flächeneffizienz bei Ihnen ein Thema geworden?

Michael Weniger: Wir haben schon bei unseren Wohnimmobilien eine sehr hohe Effizienz in den Grundrissen bei PROJECT Immobilien etabliert und sind hier sehr erfolgreich, daher war es der nächste logische Schritt, diesen Gedanken auch auf unsere Gewerbeplanungen zu übertragen. Das Thema Effizienz ist derzeit im Büromarkt hoch aktuell: hier jedoch nicht unbedingt getrieben von Qualitäts- und Kostenbewusstsein, sondern von der Verknappung des Baulandes. Büroflächen werden knapp – Berlin hat gegenüber den anderen Metropolen aufgeholt und verzeichnet eine Leerstandquote noch unter allen anderen deutschen Metropolen.

Cornelia Sorge: Flächeneffizienz war für uns schon immer ein wichtiger Grundsatz, denn wir wollen funktionale und werthaltige Gebäude entwickeln. Diese Werthaltigkeit wird durch effiziente Flächenlayouts erreicht, die dem Nutzer eine hohe Ausnutzung der Flächen ermöglichen. Wir haben uns aus unserer Planungs- und Vertriebserfahrung ideale Standards in Bezug auf Raumtiefen und -geometrien erarbeitet. Dabei haben wir uns selbst die Einhaltung von Kennzahlen auferlegt, die nicht überschritten werden dürfen.

BeteiligungsReport: Wann beginnt man als Projektentwickler an Flächeneffizienz zu denken? Ist das bereits ein Thema beim Einkauf?

Cornelia Sorge: Absolut. Für jede Ankaufskalkulation erstellen wir ein Konzept, das unseren Anspruch an eine effiziente und nutzerfreundliche Planung erfüllt. Das vorliegende Baurecht lässt oftmals eine Verdichtung mit hohen Raumtiefen und schlechter Belichtung zu, die ineffizient und nicht nutzerfreundlich ist. Projektentwickler lassen sich im Preiswettbewerb teils zu Planungen verleiten, die der späteren Nutzbarkeit abträglich sind. Dieser Versuchung widerstehen wir sehr hartnäckig, und dieses Qualitätsbewusstsein zahlt sich später in der Vermarktung aus.

BeteiligungsReport: Ist das eine gängige Vorgehensweise oder eher die Ausnahme am Projektentwicklungsmarkt?

Michael Weniger: Die übliche Vorgehensweise bei Projektentwicklungen geht von der maximalen Ausnutzung der Geschossflächenzahl zum Baukörper aus. Danach wird von den damit definierten Außenkonturen eine darauf abgestimmte Innenplanung der Räume entwickelt. Wir in der PROJECT Immobilien Gruppe mit unseren inzwischen über 200 Ingenieuren haben uns von diesem Ansatz gelöst und planen die Immobilien, wenn möglich, von innen nach außen. Erst soll der Anspruch einer flächeneffizienten Raumplanung realisiert werden, und daraus entwickeln sich die Außenmaße und die Gebäudelinien. Das ist unserer Meinung nach die einzig richtige Reihenfolge, um die optimale Flächeneffizienz und somit das richtige Produkt für unsere Kunden zu planen und zu erstellen.

BeteiligungsReport: Sie konzentrieren sich als Immobilienentwickler auf Neubauten. Können auch Altbauten flächeneffizient renoviert werden?

Cornelia Sorge: Das kommt darauf an, ob die Gebäudegeometrie stimmt. Die Tiefe des Gebäudes, das Achsraster und die Lage der Erschließungskerne sind die ausschlaggebenden Voraussetzungen. Das sind strukturelle Voraussetzungen im Gebäude, die sich später nur mit großem Aufwand verändern lassen.

BeteiligungsReport: Wie erreicht man als Büroentwickler eine arbeitsfreundliche und doch effiziente Gestaltung?

Cornelia Sorge: Bei Flächeneffizienz geht es darum, mit dem Raum ökonomisch umzugehen und Fläche dort zu sparen, wo sie dem Nutzer keinen Nutzen bringt, wie beispielsweise in einer ungeschickt organisierten Erschließung oder in übermäßig tiefen, dunklen Flächen. Die so optimierte Planung beschneidet dabei nicht die idealen Größen der Arbeitsplätze. Für die arbeitsfreundliche Gestaltung ist darüber hinaus ein funktionales Layout der Mietflächen mit guten räumlichen Bezügen sehr bedeutend. Weitere Faktoren sind Belichtung, Raumhöhen und technische Ausstattung der Räume.

BeteiligungsReport: Vor Kurzem hat Ihr Büroimmobilienprojekt NUBIS eine Auszeichnung für hocheffiziente Flächengestaltung von der anleger- und investorenorientierten Stiftung Finanzbildung bekommen. Welche Voraussetzungen muss ein Grundstück bzw. ein Baukörper aufweisen, damit man zu so einem flächeneffizienten Bürogebäude kommt wie bei der Franz-Ehrlich-Straße in Berlin-Adlershof?

Michael Weniger: Grundlegende Dinge werden durch die angemessene Gebäudetiefe, das Achsraster und die optimale Lage der Erschließungs- und Sanitärkerne im Gebäude festgelegt. Was die Grundstücke angeht, müssen der Grundstückszuschnitt und die baurechtlichen Vorgaben passen. Durch diese vielschichtigen Einflüsse auf die Planung gibt es viele Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen, die zu einem möglichst optimalen Ergebnis führen. In der Franz-Ehrlich-Straße in Berlin-Adlershof ist es uns sehr gut gelungen, trotz dieser Komplexität und einer hohen Effizienz auch noch eine hohe Flexibilität für die späteren Käufer oder Mieter zu erhalten.

BeteiligungsReport: Bei der erwähnten Evaluation haben Sie die Auszeichnung „Trusted Real Estate“ mit einem Wert AA+ bekommen. Was bedeutet das?

Cornelia Sorge: Das bedeutet für uns ein großes Kompliment. Die Stiftung Finanzbildung hat unser Projekt NUBIS in Berlin-Adlershof genau unter die Lupe genommen. Dafür wurden verdichtete Belegungsstudien für die drei nachgefragten Organisationsformen Zellen-, Gruppen- und Großraumbüros erstellt und der Flächenbedarf je Arbeitsplatz ausgewertet und zwar auf Raum-, Mietflächen- und Gesamtflächen-Basis. Wir haben dabei mit einem durchschnittlichen Raumbedarf von 7,21 m²/Mitarbeiter/Raum und 11,49 m²/Mitarbeiter/ Gesamtfläche einen außerordentlich guten Wert erreicht und sind darauf sehr stolz. Unsere weiteren Bauvorhaben werden wir ebenfalls untersuchen lassen und streben an, dieses Ergebnis mindestens wieder zu erreichen.

BeteiligungsReport: Oft hört man neben dem Thema Flächeneffizienz auch das Thema Flächenflexibilität. Was versteht man darunter und was ist der Unterschied zu ersterem?

Cornelia Sorge: Flexibilität heißt, offen für die Anforderungen unterschiedlicher Nutzer, aber auch veränderter Anforderungen bestehender Nutzer zu bleiben. Letztendlich geht es hierbei um die Drittverwendbarkeit und nachhaltige Nutzbarkeit. Flexibilität zeigt sich räumlich darin, die nachgefragten Organisationsformen wie Zellen-, Gruppen-, Kombi- und Großraumbüros gut abbilden zu können. Auch sollte eine Unterteilung in unterschiedlich große Mieteinheiten möglich sein, die möglichst effizient über gemeinsame Erschließungskerne angebunden sein sollten. Effizienz fängt bei der Erschließung an, denn Erschließungsflächen zahlen alle mit, ohne davon hohen Nutzen zu haben: der Entwickler, der Mieter und der Endinvestor.

BeteiligungsReport: Wie sehen die weiteren Projekte in Zukunft aus?

Michael Weniger: Wir planen derzeit alle unsere Projekte mit dem Augenmerk auf die Flächeneffizienz und verfeinern hier auch weiterhin die Ansätze. Dieser Weg und diese Herangehensweise sind für uns ein Leitziel geworden, das jeden Planer und Ingenieur in seiner täglichen Arbeit begleitet. Daher werden die nächsten Gewerbeprojekte von PROJECT Immobilien, die sich in der Planung befinden, auch wieder sehr effizient sein.

BeteiligungsReport: Herzlichen Dank für das Gespräch!

Das Interview finden Sie auch hier.

 

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ICD 8 Renovation Plus platziert Eigenkapital von über 20 Millionen Euro

Mannheim, 16. Mai 2017 – Gerade einmal 13 Wochen nach dem Vertriebsstart konnte der auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierte  Alternative Investmentfonds ImmoChance Deutschland 8 Renovation Plus (ICD 8) von Primus Valor ein Eigenkapitalvolumen von mehr als 20 Millionen Euro einwerben.

Damit ist das Zielvolumen des AIF mit einer geplanten Laufzeit von gerade einmal 6 Jahren und einer Gesamtausschüttungsprognose von über 137 Prozent bereits zu über 80 Prozent erfüllt. Das Eigenkapitalvolumen wird daher kurzfristig auf 40 Millionen Euro aufgestockt.

Da im Vorfeld der Platzierung die Nachfrage der Vertriebspartner hoch war, wurde eine Pipeline an potentiellen Immobilienprojekten aufgebaut, die das geplante Investitionsvolumen deutlich überschreitet. Daher sind aktuell weitere Objekte mit einem Transaktionsvolumen von ca. 125 Millionen Euro in der Prüfung.

Quelle. Primus Valor

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PROJECT startet zwei weitere Immobilienentwicklungen

Bamberg, 08.Mai 2017 – In Frankfurt am Main und Berlin haben mehrere Immobilienentwicklungsfonds des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT zwei Baugrundstücke mit dem Ziel der Errichtung von Eigentumswohnanlagen im KfW-55-Standard angekauft. I

In der Krifteler Straße 32-34 in Frankfurt am Main hat der institutionelle Immobilienentwicklungsfonds Vier Metropolen II ein 2.418 Quadratmeter großes Baugrundstück erworben. Vorgesehen ist die Errichtung eines Geschosswohnungsbaus für Micro-Apartments und 1-Zimmerwohnungen sowie eine Tiefgarage. Das Grundstück ist aktuell mit einem fünfgeschossigen Bürogebäude bebaut, das im Zuge der Neuentwicklung abgerissen wird. Bis 2018 ist eine sukzessive Umnutzung des bisher gemischt genutzten Gebietes zu einem vornehmlichen Wohngebiet geplant. Das Verkaufsvolumen liegt bei rund 33,9 Millionen Euro.

Auf dem 1.181 Quadratmeter großen Baugrundstück in der Kreuzstraße 11 im Berliner Stadtbezirk Pankow plant PROJECT die Errichtung einer Wohnanlage mit gehoben ausgestatteten 1- bis 4-Zimmerwohnungen. Das Verkaufsvolumen beläuft sich auf rund 9,5 Millionen Euro. Auf dem Grundstück befinden sich derzeit eine Kfz-Werkstatt, ein Autohandel sowie mehrere kleinere Garagen, die abgerissen werden. In die Immobilienentwicklung investiert unter anderem der aktuell in Platzierung befindliche Publikums-AIF Metropolen 16. Der Einmalanlagefonds erhöht damit seine Streuungsquote nach neunmonatiger Platzierungsphase auf 14 Objektinvestitionen, der Teilzahlungsfonds Wohnen 15 bringt es nach rund zweijähriger Platzierungsphase auf eine besonders breite Streuungsquote von 27 Objektinvestitionen und wird am 30. Juni geschlossen. Mit der Investition in die Kreuzstraße 11 steigert auch der Spezial-AIF Metropolen SP 2 für semi-professionelle Anleger die Zahl seiner Objektinvestitionen auf nunmehr 13. Metropol Invest – der aktuell in Platzierung befindliche Club Deal für Family Offices – hat bislang in fünf Objekte investiert.

Quelle: PROJECT Investment Gruppe

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Auf europäischem Büro-Investmentmarkt ist Kreativität gefragt

©Shutterstock

FRANKFURT, 04. Mai 2017 (Marktnews) – Nachdem der europäische Büro-Investmentmarkt (ohne UK) in 2016 mit einem Rekordergebnis von 81,3 Mrd. Euro abgeschlossen hatte, davon ein Viertel durch internationale, nichteuropäische Investoren, zeigen vorläufige Zahlen von JLL für das erste Quartal 2017 mit 15 Mrd. Euro ein Transaktionsvolumen, das sich auf dem Niveau des starken Vorjahreszeitraums bewegt. Der 5-Jahresschnitt ist um 25 % übertroffen. Eine auch für die kommenden neun Monate erwartet hohe Nachfrage steht einer anhaltenden Produktknappheit gegenüber. Beides sorgt dafür, dass Spitzenrenditen unter Druck stehen. Im ersten Quartal 2017 ist die Spitzenrendite in Berlin um 30 Basispunkte auf 3,0 % gefallen, den gleichen Wert zeigt Paris. Auch Hamburg (3,25 %) und München (3,3%) bewegen sich Richtung dieser Marke.            

„Investoren sind bereit, die weiter gestiegenen hohen Preise zu bezahlen, wenn sie von steigenden Mieten ausgehen können. Unter anderem die Qualität der Mieter sowie ein zukunftssicherer Standort, die neben anderen Asseteigenschaften zu einer Verbesserung der Gebäudeperformance führen, spielen eine noch stärkere Rolle“, so Peter Hensby, bei JLL Head of Offices Capital Markets, EMEA.

JLL-Report identifiziert 10 Investment-Hotspots 

Der aktuelle JLL-Report „European Office Investment Perspective” weist zehn potentielle Büro-Hotspots in Kontinentaleuropa außerhalb traditioneller Spitzenteilmärkte aus, für die in den nächsten zwei Jahren ein überdurchschnittliches Mietwachstum erwartet wird. Diese Teilmärkte bieten eine Kombination aus soliden Fundamentaldaten und starker Nutzernachfrage.

Vier dieser Hotspots mit erwartetem Mietpreisanstieg liegen in Deutschland. Die City und der City-Rand in Stuttgart sowie die Berliner Teilmärkte Hauptbahnhof-Europacity, Mediaspree & Mitte zeigen u.a. einen im langfristigen Vergleich starken Anstieg des Büroflächenumsatzes sowie im europäischen Vergleich sehr niedrige Leerstandsquoten. Mietpreise in München-Ost notieren bei enger werdendem Angebot noch ca. 50 % niedriger als im CBD der bayerischen Metropole. In der Frankfurter Bankenlage und in der City haben Umsatzvolumina angezogen, Leerstandvolumina sind rückläufig. Diese beiden Teilmärkte könnten von Brexit induzierten Umzügen profitieren. Zwei Hotspots liegen in spanischen Metropolen: Mendez Alvaro in Madrid zeigt um 45 % niedrigere Mietpreise als im CBD, das urbane Revitalisierungsprojekt Placa de les Glories in Barcelona wird durch starker Nachfrage des „TMT-Sektors“ bei anziehendem Büroflächenumsatz gekennzeichnet. Amsterdam, Paris, Luxemburg und Stockholm komplettieren die von JLL genannten potentiellen BüroHotspots.

„In der aktuellen Phase niedriger Zinsen, niedrigen Wachstums und niedriger Renditen bleiben Immobilien aufgrund ihrer stabilen Performance attraktiv. Die starke Nachfrage verlangt von potentiellen Investoren Kreativität und ein besseres Verständnis urbaner Transformation durch Infrastruktur, eine eingehende Berücksichtigung der Neubauentwicklungen wie auch die Prüfung von möglichen M & A Aktivitäten und nichtstrategischer Desinvestments“, so Peter Hensby.

Quelle: JLL

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IMMAC platziert Spezial AIF mit Erweiterungsbau der Ostseeklinik Schönberg-Holm

Hamburg, 03. Mai 2017 – Die Hamburger IMMAC Immobilienfonds GmbH hat den achten, durch ihre KVG, HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG, aufgelegten Spezial-AIF „IMMAC Sozialimmobilien 75. Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ innerhalb kürzester Zeit platziert.

Der AIF investiert in den Erweiterungsbau (Bettenhaus für die bestehende Reha-Einrichtung „Ostseeklinik Schönberg-Holm“) nebst Außenanlagen und Technikhaus für ein Blockheizkraftwerk. Das Objekt ist langfristig verpachtet.

Die Immobilie wurde von der IMMAC Sozialbau errichtet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 13,8 Millionen Euro, davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 7,0 Millionen Euro.

Quelle: IMMAC Holding AG

 

 

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