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Category Archives: Immobilien Inland

ZBI legt Performance-Bericht 2017 für geschlossene Fondsprodukte vor

Erlangen, 12. November 2018 – Die ZBI Gruppe hat ihren Performance-Bericht für das Jahr 2017 veröffentlicht. Die nachhaltig positive Leistungsbilanz der alternativen Investmentfonds im Jahr 2017 knüpft damit nahtlos an die erfolgreiche Entwicklung der Vergangenheit an.

Seit der Auflage ihres ersten Immobilienfonds für private Investoren im Jahr 2002 hat die ZBI Gruppe insgesamt 15 geschlossene Publikumsfonds aufgelegt – darunter elf aus der Produktlinie ZBI Professional. Zum Stichtag 30. Juni 2018 wurden für die geschlossenen Fondsprodukte der ZBI 21.654 Zeichnungen erfasst. Das platzierte Kommanditkapital in der Reihe der geschlossenen Fonds beträgt 977 Millionen Euro, das Investmentvermögen beläuft sich auf über 2,2 Milliarden Euro.

Insgesamt hat die ZBI bereits sechs ihrer 15 aufgelegten geschlossenen Wohnimmobilienfonds für private Investoren planmäßig wieder verkauft. Zudem wurden die Objekte des ZBI Professional 6 zum 31.12.2017 erfolgreich veräußert, der Fonds wird derzeit liquidiert. Für die Anleger des ZBI Professional 6 ergibt sich ein Durchschnittsertrag von rund 11,85 Prozent p. a.

Die durchschnittliche Gesamtrendite nach IRR der bereits verkauften Publikumsfonds ZBI Professional 1 bis 5 und Hannover Grund Wohnportfolio 01 beläuft sich inklusive dem aktuell in der Auflösung befindlichen ZBI Professional 6 auf 8,29 Prozent p. a.

Die erfolgreiche ZBI Professional Linie wird derzeit mit dem ZBI Professional 11 weitergeführt, für 2019 ist bereits der Vertrieb eines Nachfolgeprodukts geplant. Für private Investoren mit einem längerfristigen Anlageziel bietet die ZBI alternativ eine Beteiligung an dem geschlossenen Wohnimmobilienfonds ZBI WohnWert an, der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt.

Quelle: ZBI Immobilien AG, Pressemitteilung vom 12. November 2018

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Wohnfonds UniImmo: Wohnen ZBI überspringt deutlich die 1 Milliarde-Euro-Marke

©www.shutterstock.com

amburg, 09. November 2018 – Deutschlands größter auf Wohnen ausgerichteter Immobilienpublikumsfonds gewinnt weiter an Volumen.

Im Oktober und November sind Immobilien mit insgesamt 6.317 Mieteinheiten und einem Kaufpreisvolumen von rund 500 Millionen Euro in den Bestand des UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen. Der UniImmo: Wohnen ZBI, ein gemeinsamer Fonds von Union Investment und der ZBI Gruppe, überspringt damit 15 Monate nach seinem Start deutlich die 1 Milliarde-Euro-Marke. Mit einem Immobilienvermögen von aktuell rund 1,4 Milliarden Euro und einem Immobilienbestand von insgesamt rund 19.600 Einheiten in 13 Bundesländern baut der UniImmo: Wohnen ZBI zudem seine Spitzenposition unter den deutschen Wohnfonds weiter aus.

Zum 1. November sind zwei große Portfolien mit insgesamt 4.748 Mieteinheiten in den Bestand des UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen Das kleinere der beiden neu übergegangenen Portfolios umfasst 1.201 Einheiten, die sich auf sechs Bundesländer verteilen. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt in Nordrhein-Westfalen, wo die Verteilung über acht Standorte – von Bielefeld über Duisburg bis Oberhausen – eine breite Diversifikation gewährleistet. Das zweite Immobilienpaket ist ein Teilportfolio mit 3.547 Einheiten. Die Immobilienassets befinden sich primär im norddeutschen Raum in den Städten Heiligenhafen, Rendsburg und Ratzeburg. Das Portfolio weist eine hohe Vermietungsquote auf und befindet sich in einem guten Sanierungsstand. Die Transaktion gehört volumenmäßig zu den größten, die für den UniImmo: Wohnen ZBI bisher realisiert wurden.

Der UniImmo: Wohnen ZBI wurde im Juli 2017 gemeinsam von Union Investment und der ZBI aufgelegt. Der Fonds setzt seinen Schwerpunkt auf Objekte mit erschwinglichem Wohnraum für die breite Bevölkerung mit mittlerer bis hoher Wohnqualität. Geographisch hat der Fonds das gesamte deutsche Bundesgebiet für Ankäufe im Blick.

Quelle: Union Investment Real Estate GmbH

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Real I.S. AG erwirbt Hotelprojekt in Hannover

München/Hannover, 26. Oktober 2018 – Die Real I.S. hat für den offenen ImmobilienSpezial-AIF Real I.S. Themenfonds Deutschland II die Projektentwicklung eines Hotelobjekts am Andreas-Hermes-Platz in Hannover erworben.

Verkäufer der Immobilie ist eine Projektgesellschaft der bauwo Grundstücksgesellschaft, Hannover. Die Fertigstellung ist für Ende 2019, Anfang 2020 geplant. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Steigenberger Gruppe konnte ein langfristiger Pächter gefunden werden, der das Hotel unter der Marke „IntercityHotel“ betreiben wird. Das Hotel erstreckt sich über 15 Etagen und umfasst eine Fläche von rund 6.200 Quadratmetern. Nach der Fertigstellung soll das Objekt über etwa 220 Zimmer verfügen. Das Hotel liegt in direkter Nähe zum Hauptbahnhof Hannover und wird einen exklusiven Zugang zu einer öffentlichen Tiefgarage bieten. Die „Lister Meile“, eine beliebte Einkaufsstraße mit Restaurants, Bars und Geschäften, ist ebenfalls in kürzester Zeit zu erreichen.

Der Real I.S. Themenfonds Deutschland II richtet sich an institutionelle Investoren und investiert hauptsächlich in Büro- und Handelsimmobilien, ergänzt durch Wohn-, Hotel- und Logistikimmobilien. Der Fonds verfolgt eine Core-/Core-Plus-Strategie und investiert ausschließlich in Deutschland. Die Diversifizierung und Risikostreuung erfolgt nach Regionen sowie Nutzungsarten.

Quelle: Real I.S. Gruppe, Pressemitteilung vom 26. Oktober 2018

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Primus Valor kauft größtes Immobilien-Portfolio der Unternehmensgeschichte

Mannheim, 26.10.2018 (Marktnews): Am Freitag letzter Woche wurde es notariell beurkundet: Die Primus-Valor-Unternehmensgruppe hat das größte Immobilien-Portfolio seit ihrer Gründung im Jahr 2007 erworben. Mehr als 1.500 Bestands-Wohnungen wechseln für einen Kaufpreis von über EUR 100 Mio. den Besitzer. Die neuen Eigentümer der Liegenschaften sind zu etwa einem Drittel der bis Mai 2018 mit einem Eigenkapital von knapp EUR 85 Mio. platzierte ImmoChance Deutschland 8 Renovation Plus (ICD 8) sowie der seit 1. Oktober in den Vertrieb gestartete Nachfolger ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus (ICD 9).

Viele Standorte – zahlreiche Mieter – zusätzliche Sicherheit durch Streuung

Das neue Portfolio verteilt sich auf mittelgroße sowie teils auch kleinere Immobilien in Mittel- und Oberzentren im Westen, Osten und Süden Deutschlands. Zu den ausgewählten Standorten gehören unter anderem Kassel, Chemnitz, Wuppertal und Mannheim. Über die Details ist im Moment noch Stillschweigen vereinbart, wie es für eine Transaktion in dieser Größenordnung typisch ist.

Neues Portfolio passt exakt zum Anforderungsprofil der Primus Valor Immobilienfonds

Knapp 100 Gutachten mussten während der Erwerbsphase angefertigt und sorgfältig ausgewertet werden. Hier galt es vor allem das zusätzliche Wertsteigerungspotential abzuschätzen. „Nicht viele professionelle Investoren betreiben den Aufwand, so viele Einheiten an ganz verschiedenen Standorten zu erwerben und anschließend zu optimieren. Ganz im Gegensatz zu uns. Denn genau darauf sind wir seit Jahren spezialisiert. Aufgrund dieser aktiven Management-Strategie sind wir in der Lage, auch heute noch überdurchschnittlich hohe Mietrenditen am Markt zu erwirtschaften“, so Sascha Müller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaften ICD 8 und ICD 9.

Weitere Informationen können Sie unter: Primus Valor ICD 9 Renovation Plus Kurzinformation herunterladen.

Quelle: Primus Valor AG

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Wealthcap öffnet Zielfondsplattform für institutionelle Investoren

München, 24.10.2018 – Wealthcap hat den Start der neuen Dachfonds-Produktfamilie Wealthcap Spezial Portfolio 1 bekannt gegeben.

Das Konzept ist auf institutionelle Investoren ausgerichtet, die keinen oder begrenzten Zugang zu Zielfonds aus den Bereichen Private Equity und Immobilien haben. Dabei trägt der Ansatz den individuellen Investmentstrategien Rechnung: Bereits ab einem Investitionsvolumen von einer Million Euro kann der Investor die Allokation in Wertsteigerungsstrategien der Assetklassen Private Equity und Immobilien frei wählen.

Die ersten beiden Dachfonds investieren in verschiedene Private-Equity- bzw. Immobilien-Zielfonds mit Anlageschwerpunkt Europa. Zielsetzung ist eine breite Abbildung der jeweiligen Märkte und eine hohe Diversifikation über Zielfondsmanager und Investitionszeitpunkte. So ist ein Exposure in bis zu sechs Private-Equity-Zielfonds bzw. in bis zu zehn Immobilien-Zielfonds geplant. Die Zielfonds selbst diversifizieren jeweils über zehn bis 20 Unternehmensbeteiligungen beziehungsweise Ankaufsobjekte. Die Investitionen über mehrere aufeinanderfolgende Auflagejahre unterstützt eine Verstetigung des Cashflows für die Investoren.

Im Fokus stehen ausschließlich Private-Equity-Large-Buyout-Fonds mit einem Zielfondsvolumen von jeweils mindestens einer Milliarde Euro sowie Immobilien-Zielfonds mit Fokus auf Wertsteigerungskonzepte (Private Real Estate) mit einem Zielfondsvolumen von jeweils mindestens 250 Millionen Euro. Das Wealthcap-Portfolio soll ein Zielvolumen von über 200 Millionen Euro erreichen und richtet sich an institutionelle Investoren, wie Family Offices, Corporates, Stiftungen, Versicherungen oder Altersvorsorgeeinrichtungen. Die angestrebte Rendite für die Private-Equity-Beteiligungen beträgt rund 11 Prozent pro Jahr, die der Private-Real-Estate-Beteiligungen bis zu 9 Prozent. Die Laufzeit der Fonds ist zunächst jeweils bis Ende 2029 vorgesehen. In der Produktfamilie ist Wealthcap mit seiner Expertise der Investmentberater, der Luxemburger Fondsmanager Structured Invest S.A., eine 100 %ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG, übernimmt die Funktion des AIFM.

Quelle: Wealthcap, Pressemitteilung vom 24. Oktober 2018

 

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PATRIZIA legt elften Publikumsfonds mit Berliner Objekt auf

Augsburg, 18. Oktober 2018 – Die PATRIZIA Immobilien AG, der globale Partner für pan-europäische Immobilien-Investments, baut das Angebot an Immobilien-Publikumsfonds weiter planmäßig aus.

Die Tochtergesellschaft PATRIZIA GrundInvest legt bereits den elften Publikumsfonds auf und macht Anlegern erstmals den Berliner Immobilienmarkt zugänglich. Mit dem neuen PATRIZIA GrundInvest Berlin Landsberger Allee können Anleger in ein gemischt genutztes Gebäudeensemble im attraktiven Berliner Immobilienmarkt investieren.

Das Gebäude-Ensemble liegt verkehrstechnisch gut angebunden im attraktiven Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und hat eine vermietbare Fläche von rund 35.000 Quadratmetern auf zehn Stockwerken und einem Untergeschoss. Die unterschiedlichen Gebäudeteile, die 2015 bzw. 2017 modernisiert wurden, sind vollständig vermietet und beherbergen ein Hotel, ein Hostel, Einzelhandel, Büros und ein Gesundheitszentrum sowie ein Parkhaus. Die gewichtete Restlaufzeit der Miet- und Pachtverträge beträgt knapp zehn Jahre. Auf Basis der Mieterträge wird mit jährlichen Auszahlungen vor Steuern von rund vier Prozent gerechnet. Der Ausgabeaufschlag für den Fonds beträgt fünf Prozent bei einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro.

PATRIZIA GrundInvest Frankfurt Smart Living bereits zu 80 Prozent gezeichnet
Der PATRIZIA GrundInvest Frankfurt Smart Living, der im Juli aufgelegt wurde, steht aufgrund der großen Nachfrage der Anleger bereits kurz vor der Schließung. Mit dem Fonds können Anleger in Mikrowohnkonzepte in attraktiver Frankfurter Lage investieren. Mehr als 80 Prozent des Fonds wurden bereits platziert. Insgesamt haben die elf Publikumsfonds von PATRIZIA bereits ein Investitionsvolumen von knapp 780 Millionen Euro realisiert.

Quelle: PATRIZIA Immobilien AG

 

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LHI Gruppe erwirbt weiteres Bürogebäude in Konstanz für Publikums-AIF

Pullach, 11. Oktober 2018 – Anfang Oktober 2018 hat die LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Pullach bei München ein weiteres Bürogebäude in Konstanz erworben.

Das 1990 errichtete Gebäude umfasst rund 4.500 qm Mietfläche sowie 68 Stellplätze. Das Objekt „Max-Areal“ liegt direkt an der Max-Stromeyer-Straße im größtem Gewerbegebiet in Konstanz. Das Bürogebäude besteht aus zwei fünfgeschossigen Bauteilen mit Attikageschoss. Die beiden Baukörper besitzen getrennte Zugänge, sind aber durch einen Verbindungstrakt miteinander verbunden. Das Objekt wurde in den letzten Jahren vom Verkäufer, der Dr. Lang Group aus Konstanz, umfangreich modernisiert und ist vollständig vermietet: Sieben Mieter aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Dienstleistungen und IT nutzen die Büroflächen. Langfristiger Hauptmieter ist eine öffentliche Verwaltung.

Die Mietflächen sind geschossweise variabel gestaltbar und in bis zu drei Flächeneinheiten zu untergliedern. Moderne Arbeitswelten werden durch den vorhandenen Glasfaseranschluss unterstützt. Das 5. Obergeschoss ist als Staffelgeschoss mit umfangreichen Terrassenflächen ausgebildet. Im 3. und 4.Obergeschoss sind weitere Terrassen.

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und zeichnet sich durch neue Technologien und moderne Dienstleistungen aus. Konstanz ist Sitz zahlreicher überregionaler Institutionen, speziell für Wirtschaft und Forschung. Seit 2007 ist die Stadt auch Sitz einer forschungsstarken Exzellenz-Universität mit rund 12.000 Studenten.

Derzeit bereitet die LHI Gruppe den neuen Publikums-AIF mit regionalem Fokus vor. Der LHI Immobilien-Portfolio II investiert in Baden-Württemberg und Bayern und soll im IV. Quartal 2018 an den Start gehen.

Quelle. LHI Gruppe, Pressemitteilung vom 11. Oktober 2018

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Tendenz zum neuen Rekordjahr verpflichtet zum Weitblick

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Statement von Timo Tschammler, CEO JLL Germany, zur Expo Real 2018

München, 10. Oktober 2018 – „Die Expo Real 2018 hat die Zuversicht der Branche nochmals unterstrichen: Die deutsche Investment-Rekordmarke von 56,8 Milliarden Euro aus dem vergangenen Jahr, könnte mit einem starken Schlussquartal bereits 2018 schon wieder übertroffen werden. Dafür sprechen Spitzenfaktoren für begehrte Objekte, die Aussicht auf Mietwachstum sowie, dass die Toprenditen mittlerweile seitwärts tendieren und damit zusätzlichen Kaufanreiz schaffen. Hinzu kommt ein besonders robuster Markt, der sich von politischen Debatten, Handelskriegen und internationalen Wahlergebnissen unbeeindruckt zeigt. Entsprechend hat JLL seine Prognose für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Doch gerade in dieser Marktsituation gilt es, wachsam zu sein und sehr wohl zu registrieren, dass aggressive Akteure wie Private Equity Fonds schrittweise auf konservativere Strategien umschwenken.

Viele Gespräche auf der Expo drehten sich im Kern um anziehende Mieten. Denn: Der Incentive-Puffer für Verhandlungen ist in den vergangenen Quartalen restlos aufgebraucht worden. Geringe Leerstände bieten wenig Gründe für mietfreie Zeiten oder Umbauzuschüsse – die Eigentümer sitzen am längeren Hebel. Entsprechend werden mittelfristig nur Mietsteigerungen den Nachfragedruck im Markt lindern können, was es wiederum für Investoren auch bei den aktuellen Rekord-Spitzenrenditen spannend macht.

Doch das gilt nicht nur für den gewerblichen Immobilienmarkt. Zunehmend rückt auch der Bereich Residential ins Blickfeld, was auch die politische Debatte in Deutschland spiegelt. Fast 15 Milliarden Euro hat der Investmentmarkt für Residential-Produkte in diesem Jahr bislang umgesetzt – das ist 81 Prozent über dem Schnitt der vergangenen Dekade. Dieses Wachstum bestätigt JLL darin, die Erfahrungen und Kompetenzen aus dem gewerblichen Bereich nun auch in „Living“ zu übertragen. Residential ist keine Opportunität, sondern die logische Ergänzung, wenn man den Immobilienmarkt ganzheitlich verstehen und gestalten will. Für die Marktteilnehmer verspricht dies großes Potenzial – deutlich über das Ende dieses Jahres hinaus.

Doch gerade in starken Marktphasen sind Weitblick und Augenmaß unerlässlich. Denn es ist absehbar, dass die Zinsen auch im Euro-Raum wieder steigen werden – wenn auch sicherlich nicht sprunghaft. Zugleich mehren sich Anzeichen für ein verhalteneres Wirtschaftswachstum bei gleichzeitiger Überstreckung der Baukapazitäten in der Republik. Das erfordert Strategie, genaue Marktkenntnis und unabhängiges Urteilsvermögen, damit auf ein erneutes Rekordjahr nicht ein kapitaler Kater auf der Expo Real 2019 folgt.“

Quelle: JLL Germany, Pressemitteilung vom 10. Oktober 2018

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Büro-Investments steigerten Vorjahresergebnis noch einmal um 11 Prozent

Frankfurt am Main, 5. Oktober 2018 (Marktnews): Mit einem Transaktionsvolumen von gut 18,7 Mrd. € konnten Büro-Investments das bereits außergewöhnlich gute Vorjahresergebnis noch einmal um rund 11 % steigern. Der zehnjährige Durchschnitt wurde sogar um stolze 88 % übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Nur 2007 fiel das Resultat noch besser aus, allerdings im Wesentlichen gestützt durch Paketverkäufe“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Co-Head Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Die 17,28 Mrd. €, die im laufenden Jahr in Einzelobjekte investiert wurden, stellen demgegenüber eine neue Bestmarke dar. Vor allem Großtransaktionen in den A-Städten sind bei Anlegern beliebt. In den ersten neun Monaten konnten bereits 40 Einzelverkäufe im dreistelligen Millionenbereich erfasst werden, die ausschließlich in den A-Städten getätigt wurden. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass die Investoren an langfristig stabile Nutzermärkte in Deutschland glauben, trotz etwas reduzierter Prognosen zur weiteren BIP-Entwicklung. Das Fundament für erfolgreiche Büro-Investments, gute Flächenumsätze und damit einhergehend Mietsteigerungspotentiale, bleibt unverändert bestehen. Zu den wichtigsten Verkäufen zählen u. a. der OmniTurm und das Gallileo in Frankfurt, das Correo Quartier und der Bürokomplex ATLAS in München, das RWI4 in Düsseldorf, das Springer Quartier in Hamburg oder der Zalando-Campus in Berlin. Insgesamt wurden in der vorliegenden Analyse über 400 Abschlüsse berücksichtigt.    

An den deutschen A-Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) wurde der mit Abstand größte Teil des Umsatzes registriert. Mit gut 15,8 Mrd. € tragen sie über 84 % zum Transaktionsvolumen mit Büroobjekten bei. Gegenüber dem Vorjahreswert konnte das Ergebnis um stolze 23 % gesteigert werden. Neue Rekordumsätze verzeichneten Frankfurt mit 5,31 Mrd. € (+78 %) und Düsseldorf mit knapp 1,76 Mrd. € (+27 %). Auf Platz zwei liegt München mit 2,9 Mrd. €, was einem Zuwachs von 41 % entspricht und das drittbeste Resultat aller Zeiten darstellt. Auf das Siegertreppchen geschafft hat es auch Berlin mit rund 2,35 Mrd. €, was aufgrund des nicht ausreichenden Angebots aber einem Rückgang um 40 % gleichkommt. Das im langjährigen Vergleich zweitbeste Ergebnis war in Hamburg mit 2,13 Mrd. € (+87 %) sowie in Stuttgart mit 783 Mio. € (+4 %) zu beobachten. Einen leichten Rückgang musst dagegen Köln hinnehmen, wo 574 Mio. € (-12 %) erfasst wurden. 

Außerhalb der A-Standorte wurden dagegen 14 % weniger investiert als im Vorjahreszeitraum. Vor allem B-Standorte über 250.000 Einwohner (-25 %) und kleinere Städte bis 100.000 Einwohner (-43 %) mussten erhebliche Einbußen verkraften. Ein genereller Trend Richtung B-Standorte ist also nicht zu beobachten.  

Das Transaktionsvolumen streut sich wie auch im letzten Jahr über alle Marktsegmente, was für eine Nachfrage auf breiter Front spricht. Aufgrund der vielen Großabschlüsse tragen Deals im dreistelligen Millionenbereich allerdings mit gut 52 % über die Hälfte zum Ergebnis bei. Den zweiten Platz belegt die Größenklasse zwischen 50 und 100 Mio. €, die auf knapp 21 % kommt und in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Aber auch die beiden Klassen zwischen 10 und 50 Mio. € sind mit rund 13 % bzw. 11 % umfangreich am Marktgeschehen beteiligt. Insgesamt zeigt sich die Verteilung im Vorjahresvergleich kaum verändert.

Der hohe Investmentumsatz ruht auf vielen Schultern. Eine Dominanz einzelner Anlegertypen ist nicht erkennbar, wodurch das große Interesse unterschiedlicher Käufer mit verschiedenen Anlage– und Risikoprofilen unterstrichen wird. An die Spitze gesetzt haben sich Spezialfonds mit knapp 17 % Umsatzanteil. Auf die Podiumsplätze geschafft haben es außerdem Pensionskassen, die gut 15 % beisteuern sowie Investment Manager, die für rund 14 % verantwortlich zeichnen. Größere Anteile entfallen darüber hinaus noch auf Immobilien AGs/REITs und offene Fonds mit jeweils etwa 9 % sowie Equity/Real Estate Funds mit 8,5 % und Versicherungen mit 7 %. Ausländische Investoren erreichen einen Anteil von 35 %, der spürbar niedriger liegt als in den Vorjahren.

Nach einer Stabilisierungsphase im zweiten Quartal haben die Renditen in den letzten drei Monaten in einigen Städten außerhalb der vier Top-Standorte noch einmal leicht nachgegeben. Dies betrifft Düsseldorf, wo die Netto-Spitzenrendite auf 3,25 % gefallen ist, in Stuttgart notiert sie bei 3,30 % und in Köln sind mittlerweile 3,35 % anzusetzen. Aber auch in München ist die Netto-Spitzenrendite weiter um 10 Basispunkte auf 2,90 % gesunken. Damit führt die bayerische Landeshauptstadt jetzt zusammen mit Berlin die Rangliste der teuersten Standorte an. In Frankfurt und Hamburg sind unverändert 3,15 % zu verzeichnen.

Perspektiven

„Aus heutiger Sicht werden Büroimmobilien auch in den nächsten Quartalen ganz oben auf der Einkaufsliste der Investoren stehen. Voraussichtlich weiter sinkende Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitig steigender Beschäftigung, trotz leicht korrigierter BIP-Prognosen, sollten auch im nächsten Jahr die Nutzermärkte stützen und beflügeln. Die positiven Rahmenbedingungen haben demzufolge für Büro-Investoren weiterhin Bestand. Für das Gesamtjahr zeichnet sich damit erneut ein Investmentumsatz jenseits der 23 Mrd. € ab. Auch vereinzelt weiter leicht sinkende Renditen können in diesem Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden“, sagt Nico Keller, Geschäftsführer und Co-Head Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate

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Wohnfonds für institutionelle Kunden von Union Investment und ZBI schließt erste Zeichnungsrunde ab

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Hamburg/Erlangen, 25. September 2018 – Der von der ZBI und Union Investment zum 3. April 2018 gestartete Offene Spezial-AIF „ZBI Union Wohnen Plus“ hat im ersten Closing über 150 Millionen Euro eingesammelt.

Gezeichnet wurde der institutionelle Wohnfonds insbesondere von Banken, Sparkassen, Versorgungswerken und Pensionskassen sowie Stiftungen. Insgesamt wird für den schwerpunktmäßig auf deutsche Wohnimmobilien ausgerichteten Fonds ein Volumen von 600 Millionen Euro Eigenkapital angestrebt. Die weiteren Mittel sollen in zwei weiteren Zeichnungsrunden 2019 und 2020 akquiriert werden.

Ein Teil des eingeworbenen Kapitals konnte von der ZBI bereits in den deutschen Wohnimmobilienmarkt investiert werden: Zum Start übernimmt der Fonds ein Portfolio mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro Kaufpreisvolumen in Süddeutschland. Ein weiteres ebenfalls in Süddeutschland belegenes Portfolio mit einem vergleichbaren Kaufpreisvolumen befindet sich in der Detailprüfung.

In der Ankaufspipeline des Fonds befinden sich neben weiteren Portfolien auch Einzelobjekte in deutschen Groß- und Mittelstädten, für die in Teilen bereits die Due Diligence läuft. Gemäß der Drei-Säulen-Strategie ist der Ankaufsfokus für den Fonds mit Core-Plus-Profil auf ertragsstarke Objekte ausgerichtet, die um Neubauobjekte und Objekte mit besonderem Wertsteigerungspotenzial, sogenannten „Hidden Champions“, ergänzt werden. Im Rahmen seiner Laufzeit soll das Immobilienvolumen des „ZBI Union Wohnen Plus“ auf bis zu 1 Milliarde Euro anwachsen.

Der „ZBI Union Wohnen Plus“ hat eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren und soll eine laufende Ausschüttung von durchschnittlich 4 Prozent pro Jahr generieren. Die Gesamtrendite nach Fondskosten beträgt 5 Prozent IRR pro Jahr.

Quelle: Union Investment Institutional Property GmbH, Pressemitteilung vom 25. September 2018

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