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Category Archives: Immobilien Inland

Das Büroflächenangebot sinkt weiter auf breiter Front

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Frankfurt, 04. Juli 2018 – Historisches Debakel bei der Fußball-WM, ausufernder Handelsstreit, immense Uneinigkeiten innerhalb der Regierungskoalition und innerhalb der EU. Diese Schlagzeilen bestimmten das Ende des zweiten Quartals des Jahres 2018. Ein Jahr, das zu Beginn noch vor ökonomischer Kraft strotzte und mit positiven Wachstumsraten aufwartete. Das hat sich geändert. Nicht nur die aktuelle Lage wird von den Unternehmen im jüngsten ifo-Index und im ZEW-Index, der auf den niedrigsten Stand seit November 2012 gefallen ist, schlechter beurteilt, auch die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre konjunkturellen Erwartungen für Deutschland im laufenden Jahr zum Teil deutlich nach unten korrigiert. Das BIP soll laut Consensus Economics um 2,1% wachsen (nach 2,4% im letzten Quartal) und für 2019 sieht das Institut ein Wachstum von unter 2%. Den signifikantesten Einfluss auf das reduzierte Wachstum hat die rückläufige Exporttätigkeit. Da ein Ende des Handelskonfliktes mit den USA aktuell nicht abzusehen ist, werden die Verunsicherung der Unternehmen und die Marktturbulenzen ständige Begleiter im weiteren Jahresverlauf sein. Positive Signale werden dessen ungeachtet nach wie vor vom Arbeitsmarkt gesendet. Die Arbeitslosenquote ist im Mai weiter auf 5,2% gesunken. An der sich weiter öffnenden Schere zwischen Arbeitskräftebedarf und Fachkräfteangebot hat sich grundsätzlich nichts geändert. Die prinzipiell erfreuliche Situation auf dem Arbeitsmarkt stärkt den privaten Konsum, der immer mehr zur tragenden Säule der deutschen Konjunktur wird. Daran ändern auch die nach dem Ausscheiden bei der WM nun zu erwartenden Umsatzeinbußen in der Gastronomie nichts.

Umsatzvolumen wieder deutlich stabilisiert – flexible Büroflächenbetreiber expandieren weiter

„Die von uns zum Ende des ersten Quartals thematisierte Frage nach ‚Trendwende oder Zwangspause?‘ beim Vermietungsvolumen lässt sich drei Monate später mit ‚Zwangspause‘ beantworten. Der Umsatz in den sieben Büro-Hochburgen hat sich wieder deutlich stabilisiert und liegt mit 1,83 Mio. m² auf einem nahezu identischen Niveau mit dem Vorjahr“, so Timo Tschammler, CEO JLL Germany. Tschammler weiter: „Die fundamentalen Arbeitsmarktdaten sind nach wie vor intakt und ungeachtet der politischen Turbulenzen und der konjunkturellen Volatilitäten suchen die Unternehmen nach wie vor händeringend nach Fachpersonal. Diese Suche ist nicht immer von Erfolg gekrönt. So bleiben manche Expansionspläne in der Schublade und in der Folge wird ein möglicher Umzug aufgeschoben. Und selbst wenn ein Umzug anvisiert und geplant ist, lässt sich dieser angesichts des weiter voranschreitenden Mangels an geeigneten Büroflächen nicht immer realisieren. Beides sind Gründe dafür, warum wir die aktuelle Lage weiterhin als Zwangspause charakterisieren.“

Umsatzspitzenreiter zum Halbjahr 2018 ist wieder München mit rund 468.000 m² vermieteter Fläche und einem Plus von 12 % gegenüber dem Vergleichswert aus 2017, gefolgt von Berlin mit 391.000 m². In der Hauptstadt macht sich die Knappheit besonders bemerkbar. Der Mangel an Flächen sorgte für einen Rückgang des Umsatzes von mehr als 8 % im Einjahresvergleich. Die stärksten Einbußen musste allerdings Hamburg mit fast 23 % hinnehmen, das dickste Plus notiert zur Jahresmitte in Köln mit einem Sprung von 35 % auf fast 124.000 m².

Am Ergebnis der Nettoabsorption, die in den Monaten April bis Ende Juni gegenüber dem Vorquartal deutlich zugelegt hat und summiert für das Halbjahr ein Volumen von 232.000 m² ausweist, wird deutlich, dass sich an der grundsätzlichen Expansionsfreude vieler Unternehmen nichts geändert hat: „Wenn sie umziehen, werden häufig größere Flächen als vorher angemietet“, so Tschammler.

„Ein weiterer relevanter Aspekt des aktuellen Vermietungsmarktes ist die anhaltend sehr expansive Nachfrage von Flexible Office Space-Betreibern speziell in den sieben Hochburgen. Dabei beobachten wir, dass der Expansionsdrang der Betreiber immer mehr auch auf offene Ohren bei den Eigentümern von Büroflächen stößt. Damit stehen diese neuen flexiblen Arbeitsplatz-Modelle im Wettbewerb zu den „normalen“ anzumietenden Flächen und Nutzer sehen sich insbesondere angesichts der aktuellen Flächenknappheit vor der Frage, welches Konzept ihnen welche Möglichkeiten und Vorteile eröffnet“, betont Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. In den Big 7-Standorten gibt es zum Halbjahr rund 430 eröffnete und fast 60 geplante Flexible Office Space-Standorte von insgesamt fast 240 Betreibern. Nach Eröffnung aller Standorte werden dann nahezu 77.000 Arbeitsplätze auf 764.000 m² Bürofläche zur Verfügung stehen. Im laufenden Jahr dürfte das Volumen des Vorjahres mit einer Gesamtfläche von 120.000 m² deutlich übertroffen werden. Damit steigt auch der Anteil am gesamten Umsatzvolumen. Nachdem 2017 rund 250.000 m² an Flexible Office Space-Betreiber vermietet wurden, bewegt sich der Umsatz es in den ersten sechs Monaten 2018 bereits bei knapp 116.000 m². Das entspricht einem Anteil am gesamten Umsatzvolumen in den Big 7 von ca. 6 %. Besonders stark agieren die Betreiber aktuell in Frankfurt und München. Allein auf diese beiden Hochburgen entfallen fast 70.000 m² des Umsatzvolumens. Die größten Abschlüsse in diesem Segment wurden durch Design Offices mit 14.000 m² in München und weiteren 8.600 m² in Hamburg sowie durch WeWork ebenfalls in München mit 11.600 m² registriert.

„Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer Fortsetzung des florierenden Büroflächenmarktes bei einer anhaltend hohen Nachfrage und einer hohen potenziellen Umzugsbereitschaft der Unternehmen sowie einer sich weiter prekär verschärfenden Angebotsseite. Unsere Umsatzprognose für das Gesamtjahr haben wir leicht auf knapp 3,9 Mio. m² erhöht, das Volumen des Vorjahres wird aber aller Voraussicht nach nicht erreicht werden“, so Timo Tschammler.

Dynamik beim Leerstandsabbau hält unvermindert an

Die über die Big 7 kumulierte Leerstandsquote reduzierte sich erneut innerhalb der letzten drei Monate um 20 Basispunkte auf nun 4,3 %. „Wenn dieses Tempo so aufrecht erhalten bleibt, wäre der komplette Leerstand in den sieben Hochburgen in rund fünf Jahren verschwunden. Das ist sicher unrealistisch. Aber wenn man bedenkt, wie lange Neubauprojekte von der Planung bis zur Realisierung benötigen, wird schon deutlich, dass wir es nach wie vor mit einem signifikanten Mangel an guten Flächen zu tun haben. Das kurzfristig zur Verfügung stehende Angebot an Bürofläche ist mit Leerstandsquoten von über 7 % nur noch in Düsseldorf und in Frankfurt als ausreichend zu beschreiben. In allen anderen Hochburgen liegen die Leerstandsquoten zwischen 4,6 % in Hamburg und 2,3 % in Stuttgart“, so Scheunemann. Eine Trendwende wäre nur bei einem Anstieg von Neubauflächen realistisch. Dies sei allerdings nicht der Fall, denn die vollen Auftragsbücher der Bauunternehmen lassen kaum Spielraum für neue Aufträge. „Damit schiebt sich eine Investitionswelle zeitlich immer weiter, verbunden mit einer größtmöglichen Ungewissheit, wann geplante Projekte tatsächlich auch in Bau gehen können“, so Tschammler. Scheunemann ergänzt: „Bis Ende des Jahres erwarten wir ein weiteres Absinken der Leerstandsquote auf 4,2 %. Für Nutzer, die umziehen oder expandieren möchten, schränkt sich die Auswahl an Bestandsflächen insofern weiter ein. Für sie bleibt der Abschluss in einer Projektentwicklung oder sie weichen zumindest temporär in eine Coworking- oder Business Center-Fläche aus.“

Neubauvolumen 2018 mit 1 Mio. m² nur 5% über Fünfjahresschnitt

Im ersten Halbjahr 2018 wurden aggregiert über alle sieben Hochburgen hinweg knapp 329.000 m² Bürofläche fertiggestellt. Das sind fast 20 % weniger als noch vor einem Jahr. Lediglich in zwei Städten nahmen die Neubauten zu: in Düsseldorf um fast 18 %, in München um fast 57 %. Gerade am Beispiel der bayerischen Immobilienhochburg wird deutlich, dass der starke relative Anstieg täuscht und das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage weiterhin vorhanden ist. Letztendlich kamen nur 63.500 m² Neubauflächen auf den Markt, das Leerstandsvolumen sank aber im gleichen Zeitraum um 11 %. Im zweiten Halbjahr 2018 dürften in den Big 7 weitere rund 674.000 m² Neubaufläche hinzukommen. Das würde das Jahresvolumen im Vergleich zu den bisherigen Erwartungen noch einmal leicht reduzieren auf dann knapp über eine Million Quadratmeter. „Insgesamt also viel zu wenig, zumal von den im Bau befindlichen Flächen mit Fertigstellung 2018 rund 38 % allein auf München entfallen“, so Helge Scheunemann. Noch entscheidender für die Gesamtbeurteilung sei die Tatsache, dass nur 141.000 m² (21 %) noch frei zur Verfügung stehen. „Die zeitlichen Verschiebungen von Projekten haben den Effekt, dass aus derzeitiger Sicht die Fertigstellungszahlen im nächsten Jahr deutlich nach oben gehen sollten. Aktuell stehen für 2019 mehr als 1,9 Mio. m² in der Pipeline. Das wäre das größte Volumen der vergangenen 10 Jahre. Ob diese Flächen im nächsten Jahr tatsächlich realisiert werden, bleibt abzuwarten und hängt nicht zuletzt auch von den Ressourcen und Kapazitäten der Bauunternehmen ab“, betont Timo Tschammler.

Mietpreisanstieg gewinnt an Breite

Das Missverhältnis aus Angebot und Nachfrage ist der ideale Nährboden für weiteres Mietpreiswachstum in nahezu allen Büro-Hochburgen. Am stärksten fällt das Wachstum in den beiden Städten mit den geringsten Leerständen aus: Berlin liegt mit fast 13 % Plus bei der Spitzenmiete im 12-Monatsvergleich vor Stuttgart mit fast 7 %.

Der JLL-Spitzenmietpreisindex für die Big 7 hat Ende Juni 2018 197,9 Punkte erreicht und damit den höchsten Wert seit dem dritten Quartal 2001. Im Einjahresvergleich ergibt sich damit ein Plus von 4,4 %. Bis Ende des Jahres rechnen wir mit einem weiteren Anstieg im Index auf dann 201,7 Punkte, entsprechend einem Plus auf Jahressicht von 3,7 %. „Neben den Top-Lagen entfaltet sich auch in weiteren Teilmärkten innerhalb der Hochburgen eine entsprechende Nachfrage, die zu Mietpreissteigerungen führt. Teilweise weichen Büronutzer aufgrund der in den Innenstädten und CBDs gestiegenen Mietpreise auf periphere Lagen aus, zumal dort auch die Verfügbarkeit von Flächen größer ist. Für die Büromärkte ist eine breiter angelegte Nachfrageverteilung zweifellos förderlich, auch wenn eine derartige Ausweichbewegung nicht für alle Nutzergruppen gleichermaßen in Frage kommt“, betont Tschammler.

Quelle: JLL Germany, Pressemitteilung vom 04. Juli 2018

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Spezialfonds übernimmt Fachmarktzentren im Raum Stuttgart und Nürnberg

Grünwald, 03. Juli 2018 – Der Investment- und Assetmanager KGAL hat drei Fachmarktzentren an den Standorten Waiblingen, Brackenheim und Roth in einen Spezial-AIF übernommen. Mit dem Kauf des Portfolios überschritt der Fonds noch im Jahr 2017 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro bei den „Assets under Management“.

Die Fachmarktzentren Brackenheim und Waiblingen im „Speckgürtel“ von Stuttgart sowie das Center in Roth bei Nürnberg befinden sich jeweils an sehr guten Einzelhandelsstandorten und die insgesamt knapp 40.000 m² große Mietfläche ist nahezu voll vermietet. Alle drei Objekte wurden von einem namhaften deutschen Projektentwickler für Handelsimmobilien entwickelt und haben das Potenzial, sich als zentrale Versorgungsstellen zu etablieren.

Das Fachmarktzentrum „Waiblinger Tor“ in Waiblingen wurde im Jahr 2016 fertiggestellt und weist eine hochwertige Lage rund 10 km nordöstlich von Stuttgart auf. Das Ensemble aus drei Gebäudeteilen verfügt über ca. 29.400 m² Mietfläche sowie 650 Pkw-Stellplätze und ist an renommierte Einzelhändler wie zum Beispiel Roller und Dehner vermietet. Das Nahversorgungszentrum Brackenheim bei Heilbronn und ca. 45 km nördlich von Stuttgart wurde Anfang 2018 fertiggestellt und war bereits vor der Eröffnung fast voll vermietet. Beim dritten Fachmarkt handelt es sich um einen im Jahr 2016 fertiggestellten „Kaufland“-Markt in Roth bei Nürnberg. Der Markt ist der größte Grundversorger in Roth mit hoher Relevanz als Versorgungsstandort für die Umgebung.

Quelle: KGAL GmbH & Co. KG, Pressemitteilung vom 03. Juli 2018

 

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PATRIZIA erwirbt Büroensemble in Düsseldorf

Augsburg, 03. Juli 2018 – Die PATRIZIA Immobilien AG erwirbt am Düsseldorfer Kennedydamm das Büroensemble „Ideenbotschaft“ mit vier voll vermieteten Gebäuden.

Verkäufer ist Warburg-HIH Invest Real Estate. Das Objekt wurde im Rahmen eines 100-prozentigen Asset-Deals für den Immobilienfonds „PATRIZIA Gewerbe-Immobilien Deutschland III“ erworben. Über den Verkaufspreis wurde stillschweigend vereinbart.

Nach dem Kauf eines modernen Bürokomplexes in Bad Homburg bei Frankfurt im März 2018 und dem Erwerb des Portfolios „Symphony“ im Juni 2017, welches drei hochwertige Büroimmobilien in Hamburg, Frankfurt und Dortmund umfasst, ist dies nun die dritte Akquisition für den „PATRIZIA Gewerbe-Immobilien Deutschland III“ Fonds. Der Fonds, dessen Fokus primär auf Core Immobilien liegt, hat nun ein Volumen von rund 400 Millionen Euro. Insgesamt betreut PATRIZIA ein Immobilienvermögen von etwa 40 Milliarden Euro, wovon etwa 60 Prozent auf die Assetklasse Gewerbeimmobilien entfallen.

Quelle: PATRIZIA Immobilien AG, Pressemitteilung vom  03. Juli 2018

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Real I.S. erweitert BGV VII Europa

München, 21. Juni 2018 – Die Real I.S. hat das Frankfurter Büroensemble „Upper Westend Carree“ für den Spezial-AIF „Real I.S. BGV VII Europa“ erworben.

Das Objekt befindet sich in zentraler Lage in der Frankfurter Innenstadt, umfasst rund 7.000 Quadratmeter Bürofläche und ist vollvermietet. Verkäufer ist die LBBW Immobilien Asset Management GmbH aus Stuttgart. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das 1987 erbaute Ensemble besteht aus zwei Gebäudeteilen (Haus IV und V) und bietet eine Gesamtfläche von circa 7.650 Quadratmetern. Davon entfallen 7.021 Quadratmeter auf Büroflächen. Zusätzlich bietet das Upper Westend Carree 129 Tiefgaragenstellplätze. Haus IV wurde in den letzten 18 Monaten umfassend modernisiert.

 

Mit dem Erwerb des Upper Westend Carree erweitert die Real I.S. das Portfolio des BGV VII Europa. Der Investitionsfokus des Fonds liegt neben den Segmenten Büro und Handel auf Logistik und Hotel. Den Schwerpunkt bilden dabei Investitionen in Deutschland und Frankreich, ergänzt um die Benelux-Staaten, Spanien und Irland. Im Fokus der Investitionsstrategie des Immobilien-Spezial-AIF stehen Core- und Core-Plus-Investments, die bei Bedarf um Immobilien mit einer Manage-to-Core-Strategie ergänzt werden.

Die Fremdfinanzierung wurde durch die Landesbank Baden-Württemberg bereitgestellt. Auf Käuferseite wurde die Real I.S. rechtlich von Linklaters LLP und technisch von Lehmann Consult beraten. Auf Seiten des Verkäufers war die CBRE GmbH bei der Transaktion beratend tätig. Die Rechtsberatung der LBBW Immobilien Asset Management GmbH übernahm die Anwaltskanzlei Clifford Chance Deutschland LLP.

Quelle: Real I.S. AG, Pressemitteilung vom 21. Juni 2018

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PATRIZIA erwirbt Portfolio mit Premium Pflegeheimen und Wohnungen

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Augsburg, 19. Juni 2018 – Die PATRIZIA Immobilien AG hat ein Portfolio mit zwei Pflegeheimneubauten inklusive betreuten Wohneinheiten in Niedersachsen erworben.

Die Einrichtungen befinden sich in Cloppenburg und Wildeshausen und verfügen insgesamt über 287 vollstationäre Pflegeheimplätze und 35 Tagespflegeplätze sowie 91 Wohnungen. Der Ankauf erfolgt für den „PATRIZIA Pflege-Invest Deutschland I“. Verkäufer der beiden Objekte ist ein auf Pflegeimmobilien spezialisierter Projektentwickler aus Bremen.

Die PATRIZIA Immobilien AG verfügt über große Erfahrung im Bereich Pflegeimmobilieninvestments und hat bereits Investitionen von mehr als 400 Millionen Euro getätigt. Rund zwei Dutzend deutsche institutionelle Investoren wie Sparkassen, Pensionsfonds und Versicherungen sind über den „PATRIZIA Pflege-Invest Deutschland I“ in Pflegeimmobilien investiert. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 500 Millionen Euro.

Das 2017 fertiggestellte und als Quartierskonzept entwickelte Pflegeheim in Cloppenburg verfügt über 162 vollstationäre Pflegeplätze und 20 Tagespflegeplätze; die 66 Betreuten Wohneinheiten runden das Konzept ab. Weitere Wohnungen in Stadtvillen und Gewerbeflächen werden in den nächsten Jahren zusätzlich entwickelt, um das Gesamtkonzept weiter abzurunden. Die Einrichtung in Wildeshausen aus dem Jahr 2016 verfügt über 125 Betten und 15 Tagespflegeplätze sowie einem Haus mit 25 Wohnungen für Betreutes Wohnen.

Quelle: PATRIZIA Immobilien AG, Pressemitteilung vom 19. Juni 2018

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Real I.S. startet „BGV VIII Europa“

München, 12. Juni 2018 – Die Real I.S. hat mit der Platzierung des neuen offenen Immobilien-Spezial-AIF BGV VIII Europa begonnen.

Damit setzt das Unternehmen seine erfolgreiche Fondsreihe „Bayerische Grundvermögen“ (BGV) fort. Das anfängliche Zielvolumen des diversifizierten Spezial-AIF beträgt rund eine Milliarde Euro. Der Investitionsfokus des Fonds liegt auf Büroimmobilien, ergänzt um Einzelhandels-, Logistik- und Hotelobjekte sowie gemischt genutzte Immobilien.

„Die erfolgreiche Platzierung der bisherigen BGV-Fonds zeigt die konstant hohe Nachfrage in unserem Investorenkreis nach attraktiven Investitionsmöglichkeiten im EUROWährungsraum. Beim Vorgängerprodukt der BGV VIII Europa ist das Eigenkapital bereits vollständig platziert. Deshalb rechnen wir auch bei der Neuauflage mit einer zügigen Platzierung und wollen das Erfolgsmodell der Fondsreihe fortführen“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG.

Die Investitionen der BGV VIII Europa erfolgen mit Schwerpunkt auf Deutschland und Frankreich, ergänzt um die Benelux-Staaten und Spanien. Der Fokus der Investitionsstrategie liegt dabei auf Core- und Core-Plus-Investments. Ergänzend kann in Immobilien mit einer „Manage-to-Core“-Strategie investiert werden. Ziel der BGV VIII Europa ist ein breit diversifiziertes Gewerbeimmobilien-Portfolio. Als Ausschüttung werden 3,0-3,5 Prozent p.a. im Zehnjahresdurchschnitt angestrebt.

Quelle: Real I.S. Gruppe, Pressemitteilung vom 12. Juni 2018

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Catella erwirbt 34 Wohneinheiten in Sachsens Landeshauptstadt Dresden

Berlin, 08. Juni 2018 (Marktnews): Der Berliner Investmentmanager Catella Residential Investment Management GmbH (CRIM), das ausschließlich auf die Assetklasse Wohnen fokussierte Unternehmen der schwedischen Catella-Gruppe, hat in der sächsischen Landeshauptstadt eine schlüsselfertige Projektentwicklung mit 34 Wohneinheiten gekauft.

Verkäufer der im Stadtteil Strehlen gelegenen Immobilie war die Dresdner GAMMA IMMOBILIEN Besitz- und Beteiligungs GmbH. Geplanter Fertigstellungstermin ist der Dezember 2019. Das Objekt ist Teil eines Sondervermögens, das von Institutional Investment Partners (2IP) als Investoren-KVG für eine süddeutsche Versicherung administriert wird. Die CRIM übernimmt das Portfoliomanagement des Wohnportfolios.

Quelle: Catella Residential Investment Management GmbH

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Habona kauft 7 Nahversorger für Einzelhandelsfonds 06

Frankfurt, 24. Mai 2018 – Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen von der Service-KVG HANSAINVEST administrierten Habona Einzelhandelsfonds 06 sieben weitere Lebensmittel-Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 27 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von über 11.000 Quadratmetern erworben.

Die Akquisitionen erfolgten in den letzten Wochen im Rahmen mehrerer Einzeltransaktionen von vier verschiedenen Verkäufern.

Bei den Immobilien handelt es sich um drei EDEKA-Lebensmittelmärkte in Welver (NRW), Ascha und Mintraching (beide Bayern), einen REWE-Markt im hessischen Twistetal sowie um drei NettoDiscounter in den bayerischen Ortschaften Burgkunstadt, Münnerstadt und Redwitz. Die Neubauten bzw. Revitalisierungsobjekte aus den Jahren 2017 und 2018 übernehmen jeweils wichtige Nahversorgungsfunktionen für die umliegende Bevölkerung. Die Hauptmieter haben, wie in der Nahversorgung üblich, langfristige Mietverträge über 15 Jahre abgeschlossen.

Das aktuelle Gesamtinvestitionsvolumen des Ende letzten Jahres in den Vertrieb gestarteten Alternativen Investmentfonds steigt durch die Ankäufe auf über 33 Millionen Euro. Mit fortschreitender Kapitaleinwerbung wird das Gesamtinvestitionsvolumen des Fonds in diesem Jahr noch auf ca. 100 Millionen Euro anwachsen.

Quelle: Habona Invest, Pressemitteilung vom 24. Mai 2018

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IMMAC Sozialimmobilien 92.Renditefonds vollständig platziert

Hamburg, 29.05.2018 (Marktnews): IMMAC Sozialimmobilien 92.Renditefonds vollständig platziert Die Hamburger IMMAC Immobilienfonds GmbH hat den elften, durch ihre KVG, HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG, aufgelegten Spezial-AIF „IMMAC Sozialimmobilien 92. Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ innerhalb kürzester Zeit platziert.

Der AIF investiert in ein Bestandgebäude in Brockel. Betreiber der Pflegeeinrichtung ist die CONVIVO 35 GmbH mit Sitz in Bremen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 4,4 Millionen Euro davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 2,5 Millionen Euro.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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pantera AG schließt für mehr als 500 Serviced Apartments in München Pachtverträge mit dem Betreiber MA-Holding und sieht 2018 bundesweit rund 1000 Einheiten vor

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Köln/München, 14.05.2018 (Marktnews): Standorte nahe der Messe München in Trudering und Dornach / 3 bis 4-Sterne Standard / Zielgruppe sind Zuzügler, Touristen, Messe-Gäste sowie -Aussteller, Consultants und Berater / MA Micro-Apartment Hotel Holding GmbH als Betreiber der Serviced Apartments gehört zur Solutions Holding GmbH

Betreiber der von der pantera AG entwickelten insgesamt mehr als 500 neuen Serviced Apartments nahe der Messe München in Trudering und Dornach wird die ebenfalls in München ansässige Micro-Apartment Hotel Holding GmbH. Die Tochtergesellschaft der Solutions Holding schloss jetzt den Pachtvertrag mit dem bundesweit tätigen Projektentwickler pantera AG. „Der Pächter passt genau zu unserem Konzept. Die Immobilien in den beiden Stadtteilen sind als Boardinghäuser primär zugeschnitten auf die Bedürfnisse Geschäftsreisender, die gleich mehrere Wochen in der Stadt sind“, erläutert Michael Ries, Vorstand der pantera AG. Nach der Erteilung der Baugenehmigungen ist der Start der Arbeiten bei beiden Immobilien für dieses Jahr geplant.

Neben Ausstellern und Besuchern der Messe München sind die Apartments auch ideal für Projektmitarbeiter und Consultants oder auch für Touristen. Auch Berufstätige und Studenten, die neu in die Stadt kommen und Zeit überbrücken müssen, bis sie ihre dauerhafte Unterkunft beziehen, können dort wohnen. Ries: „Für solche Aufenthalte sind unsere Serviced Apartments die perfekte Alternative zum klassischen Hotel. Denn sie bieten mehr Behaglichkeit und Flexibilität, bei deutlich geringeren Kosten.“

Die Micro-Apartment Hotel Holding als Betreiber ist ein bundesweit agierendes Unternehmen, spezialisiert auf Boardinghäuser sowie Hotels. Die Solutions-Holding als Muttergesellschaft hält zudem Anteile an der 25hours Hotel-Marke sowie an Arcona Hotels & Resorts. „Es war uns sehr wichtig, für unsere Boardinghäuser an einem so exponierten Standort wie München den passenden, erfahrenen und erfolgreichen Partner zu gewinnen“, betont Prof. Stephan Gerhard, Gründer und Geschäftsführer der Solutions Holding.

Erlebniswelt im Erdgeschoss und regelmäßige Events

Auf Grundlage der Vereinbarung mit der MA Holding bieten die Häuser in Trudering (Schatzbogen) und Dornach (Bahnhofstraße) den Gästen auf rund 16.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche die Service-Qualität eines 3 bis 4-Sterne Hotels. „Bei Bedarf können Bewohner der Serviced Apartments alle Leistungen abrufen, die in einem entsprechenden Hotel geboten werden“, erläutert Nermin Grosch, Geschäftsführerin der MA-Holding. Neben hochwertigen, speziell auf die Zielgruppe der Langzeit-Gäste ausgerichteten Design- und Ausstattungsvarianten bietet die MA-Holding im Erdgeschoss eine open Lobby 2.0 mit Rezeption / Coffee-Shop / Bäcker / Pizzaofen / 24 Stunden Supermarkt / E-Bike-Vermietung / Co-Working-Area / Waschsalon / Work out-Bereich / Cocktailbar sowie eine Food-Area, etwa für das Frühstück. „Zudem werden im Laufe eines Jahres zahlreiche Konzerte, Theater und andere Events veranstaltet, sowohl im Boardinghaus selbst als auch Open Air auf den Terrassen“,  kündigt Prof. Stephan Gerhard an. „Diese Angebote können nicht nur Haus-Gäste, sondern auch Anwohner oder andere München-Besucher nutzen. So werden die Häuser nachhaltig in den Stadtteil integriert.“

Die jetzt zwischen pantera AG und MA-Holding vereinbarte hochwertige Ausstattungs- und Designlinie sowie das Betreiber- und Nutzungskonzept werden nicht nur für die Münchener Häuser gelten, sondern auch für weitere bundesweite Boardinghaus-Projekte. Denn die pantera AG plant, ihr Angebot im Bereich Serviced Apartments 2018 um rund 1.000 Mikroapartments auszuweiten. Diese können entweder als Neubauten oder als Refurbishments bestehender Objekte konzeptioniert werden.

Konzentration auf Wirtschaftszentren mit starker Nachfrage

Acht Standorte in Wirtschafts- und Metropolregionen, darunter auch Hamburg, wurden identifiziert. Die jeweiligen Ankäufe sind teilweise bereits erfolgt bzw. werden aktuell gerade vorbereitet. „Entsprechend dem Konzept `Wohnen auf Zeit´ konzentrieren wir uns auf Wirtschaftszentren mit hoher Nachfrage nach diesem Angebot“, so Vorstand Ries. So ziehen beispielsweise immer häufiger große Unternehmen für Projekte nationale und auch internationale Expertenteams für mehrere Monate an einem Ort zusammen: „Der immer flexibler werdende Arbeitsmarkt und der gleichzeitige gesellschaftliche Wandel verändern auch den Bedarf geschäftlicher und privater Reisender. Diese wollen immer häufiger für längere Zeit in einer Stadt bleiben und sich in vollmöblierten Mikrowohnungen wie zu Hause fühlen.“

Insgesamt wird das Projektierungsvolumen der neuen pantera-Objekte in 2018 rund 250 Millionen Euro betragen. Dieses Angebot wird zusätzlich die bisherigen Projektentwicklungs-Bereiche Denkmal-Immobilien, klassische Eigentumswohnungen und High-End-Angebote der pantera AG ergänzen. Projekte werden auch – wie es bei der pantera AG Standard  ist – so konzipiert, dass sie je nach Bedarf und Marktlage sowohl global an institutionelle Investoren als auch im Einzeleigentum an private Anleger veräußert werden können. „Denn die neue Produktlinie ist langfristig sehr gut kalkulierbar und ermöglicht als Anlageobjekt nachhaltige jährliche Renditen von 4 bis 5 Prozent“, betont Vorstand Michael Ries. 

Quelle: pantera AG

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