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Category Archives: Infrastruktur

ZIA: “Immobilienwirtschaft braucht handlungsfähige Regierung”

Berlin, 22.01.2018 (Marktnews): Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland in den ersten elf Monaten 2017 deutlich zurückgegangen. Dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) zufolge verdeutlicht dies den politischen Handlungsdruck in diesem Bereich.Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts ist die Anzahl genehmigter Wohnungen in Deutschland von Januar bis November 2017 um 7,8 Prozent geringer ausgefallen als noch im Vorjahr.

In diesem Zeitraum seien insgesamt 313.658 Wohnungen genehmigt worden, im selben Zeitraum des Jahres 2016 noch 340.009 Wohnungen. Auch im Mehrfamilienhaussegment seien die Genehmigungen leicht zurückgegangen, von 155.549 Wohneinheiten auf 154.981 Einheiten.

“Das ist eindeutig die falsche Richtung. Der Handlungsdruck für Bund, Länder und Kommunen ist enorm. Und die Zahlen zeigen deutlich: Wir braucht jetzt endlich eine handlungsfähige Regierung“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Schnelle Umsetzung der Baulandoffensive

Um das in den Sondierungspapieren von Union und SPD formulierte Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen in den nächsten vier Jahren noch erreichen zu können, sei ein verbessertes Umfeld für neue Baumaßnahmen und Investitionen notwendig.

Auch gleichzeitige Verteuerungen der Bau- und Mietkosten sind laut ZIA eine Bedrohung für den Wohnungsbau, so beispielsweise die Grundsteuer-Reform. Diese könne bis zu zehnfache Steueraufwendungen für Mieter und Eigennutzer bedeuten.

Eine möglichst schnelle Umsetzung der in den Sondierungen beschlossenen Baulandoffensive sei notwendig um schneller und günstiger Bauland zu beschaffen und so der Grundstücksverknappung entgegenzuwirken. Wie die Instrumente in der Praxis aussehen werden, müsse sich jedoch noch zeigen.

“Wir benötigen schnellere Grundstücksvergaben, Baugenehmigungsverfahren und neue Anreize für den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Erhöhung der linearen AfA von derzeit zwei auf mindestens drei Prozent ist überfällig”, meint Mattner.

Bürokratie behindert Wohnungsbau

Auch niedrigere Grunderwerbsteuersätze, weniger Mietpreisbremse und ein Abbau der Bürokratie seien nötig um den Wohnungsbau zu begünstigen.

Dem ZIA zufolge steht die Immobilienwirtschaft schon bereit, braucht jedoch Platz zum Arbeiten. Dieser sei in Deutschland derzeit nicht gegeben, da die Anzahl der existierenden Bauvorschriften seit 1990 von rund 5.000 auf über 20.000 angewachsen sei.

Weiterhin sei es ratsam, neben der Wohnraumverknappung auch andere Nutzungsarten im Blick zu haben, da auch eine Unterentwicklung von neuen Büro-, Handels- oder Logistikflächen schädlich sei, gerade für die städtische Wirtschaft. (bm)

Quelle: Cash.online

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Wohnungsmärkte: Niedrigstes Wachstum bei Miet- und Kaufpreisen seit 2009/ 2010

Copyright@Christine Schaum

FRANKFURT, 22. Januar 2018 (Marktnews): Im zweiten Halbjahr 2017 hat sich das Wachstum der angebotenen Mietpreise* in fünf der acht von JLL untersuchten Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) beruhigt. Nach 6 % im Vorjahr beträgt das gemittelte Plus auf Jahressicht knapp 2 %. Die Spanne reicht dabei von 1,0 % in Hamburg bis 9,1 % in Berlin, München bleibt mit 18,45/m²/Monat teuerste Stadt. Seit der ersten Analyse im Jahr 2004 ergibt sich über alle Städteeine hinweg eine mittlere, jährliche Wachstumsrate von 3 %. Die Preise haben sich seit damals um 50 % erhöht.

Ebenfalls leicht abgeschwächt hat sich das Wachstum angebotener Kaufpreise bei Eigentumswohnungen*. Gemittelt ist auf Jahressicht ein Plus von 5 % zu notieren. Köln und Frankfurt verteuerten sich auf Jahressicht am stärksten. Mit Abstand am meisten müssen die Käufer in München zahlen. Dort liegt der Angebotspreis bei 6.880 Euro/m². Für den Zeitraum ab der ersten Analyse 2004 ergibt sich für die Kaufpreise eine mittlere Wachstumsrate zwischen jährlich 1,0 % (Leipzig) und 6,4 % (Berlin). Die Kaufpreise haben sich seitdem durchschnittlich um 89 % erhöht.

„Nachdem im ersten Halbjahr insgesamt eine recht deutliche Erhöhung der Mieten zu beobachten war, in der deutschen als auch der bayerischen Hauptstadt sogar einmal mehr mit Rekordtempo auf Höchstwerte, ist diese Entwicklung in den meisten Städten in der zweiten Jahreshälfte 2017 gestoppt“, so Roman Heidrich, Team Leader Residential Valuation Advisory JLL Berlin. Heidrich weiter: „Damit fällt das Mietpreiswachstum über alle Städte betrachtet zwar so schwach wie seit 2010 nicht mehr aus. Das inzwischen erreichte Mietniveau ist aber trotz steigender Neubautätigkeit teilweise so hoch, dass Wohnungssuchende mangels adäquaten Angebots verstärkt zu Ausweichbewegungen ins Umland veranlasst werden. Oder sie ziehen einen Einstieg ins Eigentum vor“. Und weiter: „Außer in Leipzig, das noch relativ am Anfang seines Mietpreiszyklus steht, ist in den Großstädten insgesamt in 2018 von einer eher moderateren Mietpreisentwicklung auszugehen, die mittelfristig aber deutlich oberhalb der Inflationsrate liegen dürfte.“

Wohnungsmärkte: Niedrigstes Wachstum bei Miet- und Kaufpreisen seit 2009/ 2010
Sebastian Grimm, Team Leader Residential Valuation Advisory JLL Frankfurt, ergänzt: „Die derzeitigen Preisentwicklungen auf dem Mietwohnungs- sowie dem Eigentumsmarkt sind nicht einfach eins zu eins vergleichbar. Die Märkte sind unterschiedlich groß, haben unterschiedliche Produkte und eine oft unterschiedliche Klientel mit unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnissen. Höhere Steigerungsraten im Eigentumsmarkt haben nicht per se und automatisch Rückschläge in diesem Segment zur Folge oder sind an sich ungesund. In weniger als der Hälfte geht es beim Kauf einer Wohnimmobilie nicht um eine anschließende Vermietung, sondern um eine Investition in eigene vier Wände, um Eigennutzung also. Die derzeitigen Preisanstiege im Eigentumswohnungsmarkt sind vielschichtig und auch begründbar. Zu weiteren Steigerungen – nicht in jeder Stadt und nicht in allen Segmenten gleich, insgesamt vielleicht auch weniger stark, dürfte es im laufenden Jahr auch bei den Kaufpreisen kommen. Solange die Zinsen niedrig bleiben, sind preisliche Übertreibungen in den untersuchten Städten unwahrscheinlich. Ausnahmen wird es immer geben. Ein Auge auf Entwicklungen im Markt sollte ein Investor immer haben“.

Zu diesen Ergebnissen kommen die Residential City Profiles** von JLL, die ab dem 20. Februar 2018 unter http://www.jll.de/germany/de-de/research/wohnen zum Download zur Verfügung stehen.

Quelle: JLL

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BNP Paribas Real Estate: bundesweiter Überblick zu Einzelhandelsvermietungen in Innenstädten

Frankfurt am Main, 17.01.2018 (Marktnews): Anpassungsprozesse statt Abwärtstrend im Einzelhandel: Hohe Dynamik in Citylagen

Die positiven Rahmenbedingungen des deutschen Einzelhandels kommen zwar auch dem E-Commerce zugute, sorgen jedoch gleichzeitig dafür, dass Deutschland für in- und ausländische Labels einer der wichtigsten europäischen Ziel- und Expansionsmärkte im stationären Handel bleibt. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Indizien für die gute Grundstimmung sind unter anderem das rekordverdächtige GfK-Konsumklima zum Jahresstart (10,8 Punkte) sowie der für 2018 prognostizierte überdurchschnittliche GfKEinzelhandelsumsatz (419,7 Mrd. €). „Insgesamt liegt das Ergebnis des Flächenumsatzes in deutschen Cities 2017 mit rund 660.000 m² zwar 11 % unter dem Vorjahreswert, die Zahl der Vermietungen und Eröffnungen ist mit über 1.300, das entspricht minus 4 %, jedoch nur leicht zurückgegangen und spricht für eine nach wie vor hohe Dynamik in Citylagen“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate Deutschland und Head of Retail Services. „Zurückzuführen ist die auch im langjährigen Vergleich moderate Umsatzbilanz in erster Linie auf die durchschnittliche Größe pro Vermietung, die seit 2014 um ein Drittel auf 500 m² gesunken ist. Gut 44 % der Abschlüsse haben sogar eine Gesamtfläche von höchstens 200 m².“

Drei Viertel des Umsatzes außerhalb der Metropolen

Gemessen am fünfjährigen Durchschnittswert sowie auch aktuell wird jeder vierte Quadratmeter des Flächenumsatzes an den Top-10-Standorten1 generiert. Spitze sind die größten Retailmärkte insbesondere beim Anteil ausländischer Labels: Gerade in diesen Städten fassen internationale Retailer bevorzugt in Deutschland Fuß oder nutzen sie, um auf sich aufmerksam zu machen. Somit sind sie für nennenswerte 41 % der Abschlüsse in dieser Kategorie verantwortlich. Einen Anteil von 16 % des Volumens tragen B-Städte bei, zu denen die 17 weiteren regelmäßig von BNPPRE analysierten Märkte2 gehören. Das Gros des Umsatzes machen allerdings die sonstigen Städte aus (58 %): Hierzu ist zum Beispiel Bielefeld zu zählen, wo mit dem ECE-Center LOOM Bielefeld eine der wenigen 2017 eröffneten innerstädtischen Malls an den Start ging.

Viel Dynamik in Köln, Düsseldorf und München

Dass die hohe Mietbelastung in den großen Shopping-Destinationen für viele Retailer nur schwer darstellbar ist und zunehmend zu Flächenoptimierungen führt, wird in der Analyse der Top-10-Standorte deutlich. Als Konsequenz ist der Flächenumsatz in den wichtigsten Metropolen wesentlich stärker zurückgegangen (-24 %) als die Anzahl der Vermietungen (-13 %). Nichtsdestotrotz konnten vier Städte Umsatzsteigerungen verzeichnen: Hierzu zählen München (+69 %), die NRW-Standorte Düsseldorf (+28 %) und Köln (+26 %) sowie Nürnberg (+17 %). Die mit Abstand meisten Abschlüsse (rund 100) entfallen wie in den vergangenen Jahren auf Berlin, und auch Hamburg erzielt mit über 60 Deals ein bemerkenswertes Resultat.

Gastronomiekonzepte weiter auf dem Vormarsch

Der strukturelle Wandel des Einzelhandels in Deutschland schlägt sich insbesondere in der Branchenstruktur der Vermietungen und Eröffnungen nieder: Während Gastronomiekonzepte zwischen 2013 und 2016 gut 13 % der registrierten Abschlüsse auf sich vereinten, steuerten sie 2017 knapp 18 % und damit fast 5 Prozentpunkte mehr bei. In Erscheinung getreten sind hier unter anderem die Konzepte der Enchilada-Gruppe Wilma Wunder oder dean&david sowie coa Asian Food & Drinks und L‘Osteria. Darüber hinaus feierte das US-Burgerkonzept Five Guys 2017 auf der Frankfurter Zeil seine Deutschlandpremiere und sieht hierzulande Potenzial für viele weitere Filialen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen verwundert es nicht, dass Gastronomiekonzepte vermehrt auch in Shops anderer Branchen integriert werden. Ein prominentes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die neue H&MSchiene Arket, die seit dem vierten Quartal 2017 mit ihrem weltweit zweiten Store in der Münchener Weinstraße vertreten ist. Trotz alledem sichern sich Textiler erneut den Löwenanteil der Vermietungen und Eröffnungen, liegen mit gut 26 % der Abschlüsse jedoch 7 Prozentpunkte unter dem Durchschnittswert der letzten Jahre. Das Führungsduo wird ergänzt durch das Marktsegment Körperpflege/Gesundheit, zu dem unter anderem Drogerien, Parfümerien und Augenoptiker gehören (knapp 10 %).

Fashion: Internationale Brands sehr aktiv

„Insgesamt ist festzuhalten, dass die kontinuierliche Steigerung der Onlineumsätze auf kaum eine andere Branche so großen Einfluss nimmt wie auf die Modebranche. Infolgedessen ist insbesondere in diesem Segment Kreativität und eine erfolgreiche Inszenierung der eigenen Marke gefragt um im stationären Geschäft konkurrenzfähig zu bleiben“, so Christoph Scharf. „Umso erfreulicher ist, dass internationale Fashionlabels mit anteilig 47 % und deutlich über 150 Vermietungen noch entscheidender am Marktgeschehen partizipieren als in den vergangenen Jahren. Besonders aktiv waren hierbei niederländische und amerikanische Brands, die zusammen für etwas weniger als jede dritte Vermietung beziehungsweise Eröffnung verantwortlich sind.“ Zurückzuführen ist das Ergebnis dieser beiden Länder nicht zuletzt auf die bereits etablierten aber nach wie vor expansiven Marken Hunkemöller und TK Maxx. Beachtlich ist auch, dass neben den bekannten Retailern mehr als 10 Bekleidungslabel den ersten Schritt in deutsche Citylagen gewagt haben, wobei sie sich vor allem auf die Big 6 konzentrierten.

Quelle: BNP Paribas

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Vertriebsstart des neunten Spezial-AIF der HKA Hanseatischen Kapitalverwaltung AG

Hamburg, 10.10.2017 (Marktnews): Am 05.10.2017 hat die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) den Vertrieb der „DFV Hotel Flughafen Leipzig GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ gestattet.

Die als Spezial-AIF (Mindestbeteiligung 200.000 €) konzipierte KG investiert in ein „ibis Styles“ Hotel der Kategorie 3-Sterne-Superior mit 127 Zimmern. Das nahe dem Flughafen Leipzig gelegene Hotel ist langfristig verpachtet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 8,8 Millionen Euro davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 3,6 Millionen Euro.
Für das Beteiligungsangebot liegen bereits Interessensbekundungen in einem Umfang vor, der das zu platzierende Eigenkapital weit übersteigt.

Dieser Umstand wie auch der Platzierungsstand von rund 50% innerhalb von nur sechs Wochen des Publikums-AIF „DFV Hotel Weinheim GmbH & Co. KG“ bestärkt die Entscheidung der IMMAC-Gruppe sich als Spezialist für Betreiberimmobilien neben Pflegeheimen und Kliniken über ihre Tochtergesellschaft DFV Deutsche Fondsvermögen AG auch dem Hotelmarkt geöffnet zu haben.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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Logistik-Investments auf neuem Niveau

Frankfurt am Main, 4. Oktober 2017(Marktnews): Mit einem bundesweiten Transaktionsumsatz von gut 6,67 Mrd. € haben Logistikobjekte ein neues Investitionsniveau erreicht und wiederum einen Rekord aufgestellt. Das bereits sehr gute Vorjahresergebnis wurde noch einmal um 145 % übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. 

„Verantwortlich für dieses Traumresultat sind unter anderem mehrere große Portfoliotransaktionen wie der Verkauf von Logicor, der Logistikplattform von Blackstone, der Erwerb des deutschen Hansteen Portfolios durch ein Joint Venture aus Blackstone und M7 oder die Übernahme von Geneba Properties durch Frasers Centrepoint aus Singapur“, sagt Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Aufgrund der Vielzahl großer Paketverkäufe ist der Portfolioanteil am Gesamtumsatz auf gut zwei Drittel angestiegen und liegt mit 4,56 Mrd. € rund viermal so hoch wie im Vorjahreszeitraum.“ Aber auch Einzeldeals haben um 31 % zugelegt und tragen gut 2,11 Mrd. € zum Ergebnis bei. Auch dies ist eine neue Bestmarke für die ersten drei Quartale. Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass sich das Investoreninteresse auf alle Teilmärkte richtet und deutsche Logistikimmobilien so begehrt sind wie noch nie.

Von der starken Dynamik haben auch die großen Logistikhubs profitiert, die mit einem Umsatz von gut 1,37 Mrd. € den Vorjahreswert um 129 % gesteigert und gleichzeitig das zweitbeste Resultat aller Zeiten erzielt haben. Mit Ausnahme von Hamburg und Berlin, wo mit 108 Mio. € (-28 %) beziehungsweise 89 Mio. € (-10 %) leichte Rückgänge zu verzeichnen waren, konnten alle Standorte sehr deutlich zulegen. Spitzenreiter ist München mit 347 Mio. €, das sich damit vor Frankfurt mit 320 Mio. € platziert. Sehr gute Transaktionsvolumina erreichen auch die beiden rheinischen Metropolen Köln mit 231 Mio. € sowie Düsseldorf mit 223 Mio. €. In Leipzig liegt das Volumen mit 57 Mio. € zwar spürbar niedriger, trotzdem war auch hier eine positive Entwicklung und Steigerung um 87 % zu beobachten.

Die Portfolioverkäufe sind auch ausschlaggebend dafür, dass Großdeals im dreistelligen Millionenbereich mit Abstand am meisten zum Gesamtumsatz beitragen. Ihr Anteil beläuft sich auf knapp 62 %. Auf Platz zwei folgt die Größenklasse zwischen 25 und 50 Mio. €, die auf fast 18 % kommt. Den Bronzerang belegen Abschlüsse von 50 bis 100 Mio. €, die weitere 11 % zum Resultat beisteuern. Aber auch Deals unter 25 Mio. € sind zusammen für knapp 10 % des Volumens verantwortlich, müssen gegenüber dem Vorjahr aber deutliche Einbußen hinnehmen.

Durch die Übernahme der Logicor-Plattform durch China Investment Corporation entfallen fast 29 % des Transaktionsvolumens auf Staatsfonds. Mit deutlichem Abstand folgen Equity/Real Estate Funds mit gut 15 % auf Rang zwei und platzieren sich damit knapp vor Spezialfonds, deren Anteil gut 13 % umfasst. Auf zweistellige Umsatzanteile kommen darüber hinaus noch Investment Manager mit über 12 % sowie Versicherungen mit rund 10 %. Einen größeren Beitrag leisteten außerdem noch Immobilien AGs/REITs, die knapp 8 % beisteuern. Insgesamt entfallen auf diese sechs Käufergruppen damit gut 87 % des Transaktionsvolumens.

Mit einem Anteil von 72 % am Gesamtumsatz dominieren ausländische Anleger das bisherige Marktgeschehen. Verantwortlich hierfür ist der hohe Anteil von Paketverkäufen. Gerade in diesem Segment sind ausländische Käufer traditionell besonders stark vertreten. Auch aktuell tragen sie bei Portfolios knapp 90 % zum Ergebnis bei. Am aktivsten waren asiatische Investoren, die über 35 % zum Transaktionsvolumen beisteuern und sich damit noch vor den deutschen Anlegern (28 %) platzieren. Auf nordamerikanische Käufer entfallen knapp 19 % und europäische Investoren zeichnen für weitere 15 % verantwortlich. Insgesamt steht die Nachfrage damit auf einem sehr breiten Fundament.

Die große Nachfrage und der starke Wettbewerb zwischen den Investoren spiegeln sich auch in der Preisentwicklung wider. Auch im dritten Quartal hat die Yield Compression unvermindert angehalten und die Renditen weiter sinken lassen. An den großen deutschen Logistikstandorten liegt die Spitzenrendite mittlerweile durchschnittlich bei 4,70 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sie damit um rund 40 Basispunkte nachgegeben.

Quelle: BNP Paribas Real Estate 

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LAGO gewinnt „German Brand Award“ und neue Marken

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Real I.S. erwirbt von UBM eine Büro- und Handelsimmobilie in München für „Themenfonds Deutschland II“

© shutterstock

München, 22. August 2017 (Marktnews): Die Real I.S. hat für den „Themenfonds Deutschland II“ eine erste Immobilie erworben. Bei dem Erstinvestment handelt es sich um eine in München geplante Büro- und Handelsimmobilie mit einem Hotelbetrieb. Der Verkaufswert beträgt 190 Millionen Euro. Verkäufer des Objekts am Leuchtenbergring 20 ist die Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG, eine Projektgesellschaft der Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH, Tochter der österreichischen UBM Development AG (UBM). 

„Mit dem Ankauf haben wir eine der seltenen Gelegenheiten genutzt, eine neuwertige Büro- und Einzelhandelsimmobilie zu erwerben, die langfristig an namenhafte Unternehmen wie Scout 24, Zweirad-Center Stadler sowie das Vier-Sterne-Hotel Holiday Inn vermietet ist. Diese Projektentwicklung in München passt optimal zu der Core-/Core-Plus-Strategie des ‚Themenfonds Deutschland II‘ und ermöglicht unseren Investoren einen schnellen ersten Kapitalabruf“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG.

Der im Juni 2017 durch Real I.S. aufgelegte offene Spezial-AIF „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ baut ein diversifiziertes deutsches Immobilienportfolio aus Büro- und Handelsimmobilien auf, das durch Wohn-, Hotel- und Logistikimmobilien ergänzt wird. Der Fonds plant mit einem Investmenthorizont von zehn bis zwölf Jahren zuzüglich Investitionsphase und strebt eine jährliche Ausschüttung von durchschnittlich 3,5 Prozent an.

Das Gebäude mit einer Gesamtmietfläche von rund 35.000 Quadratmetern wird über sechs Ober- und zwei Untergeschosse mit 387 Tiefgaragen-Stellplätze verfügen. Die planmäßige Fertigstellung der Projektenwicklung erfolgt Mitte 2018. Zu den zukünftigen Mietern zählen Scout 24, Zweirad-Center Stadler sowie das Vier-Sterne-Hotel Holiday Inn. Für die drei Unternehmen bestehen Mietverträge mit langfristigen Vertragslaufzeiten: Das Business- und Konferenz-Hotel mietet auf 5 Etagen rund 12.800 Quadratmeter. Dem führenden Betreiber verschiedener Online-Marktplätze Scout 24 werden in dem Neubau auf drei Etagen insgesamt ca. 8.000 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen. Das Familienunternehmen Stadler wird im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss rund 8.350 Quadratmeter Einzelhandels-, Büro-, Lager- und Sozialflächen anmieten. Die freien Büroflächen befinden sich aktuell in der Vermietung.

„Die Projektentwicklung befindet sich in einem sehr dynamischen Umfeld von München. Als Münchener Unternehmen und in vielen Ländern aktiver Fondsdienstleister ist es uns für unsere Anleger ein besonderes Anliegen, an dem Wachstum der Stadt teilzuhaben. Durch diese und zahlreiche weitere Entwicklungen im Osten der Stadt wird der Standort von einer nachhaltigen Aufwertung profitieren“, ergänzt Schenk.

Der Büromarkt der Bayerischen Landeshauptstadt zeichnet sich durch einen der bundesweit niedrigsten Leerstandsquoten von ca. 3 Prozent aus. Zusätzlich profitieren Einzelhändler von der hohen Kaufkraft der 1,54 Millionen Einwohner Münchens. Mit 14,1 Millionen Übernachtungen verzeichnete die bei vielen Touristen beliebte Messe- und Kongressstadt im Jahr 2016 zudem einen neuen Besucherrekord. Die Immobilie am Leuchtenbergring 20 verfügt durch eine eigene Zufahrt zum Mittleren Ring und einen direkten Anschluss an die S-Bahnstation „Leuchtenbergring“ über eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Quelle: Real I.S. AG

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„Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ erfolgreich gestartet

München, 18. August 2017 (Marktnews): Der von Real I.S. im Juni 2017 aufgelegte offene Spezial-AIF „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ mit einem geplanten Zielvolumen von ca. einer Milliarde Euro hat in kurzer Zeit Kapitalzusagen von mehr als 130 Millionen Euro generiert. Das erste Investment für den Fonds befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Prüfungsstadium – das erste Kapital kann somit zeitnah von den Investoren abgerufen werden. Der „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ plant bei einer Fremdkapitalquote von maximal 50 Prozent mit einem Investmenthorizont von zehn bis zwölf Jahren zuzüglich Investitionsphase und strebt eine jährliche Ausschüttung von durchschnittlich 3,5 Prozent an.

„Die abgeschlossene Einwerbung von Eigenkapital für den ‚Real I.S. Themenfonds Deutschland I‘ und das große Interesse der Investoren an dem Nachfolgeprodukt, belegt den hohen Bedarf an diversifizierten Core- und Core-Plus-Investments in Deutschland“,  sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG.Der „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ ermöglicht es institutionellen Investoren, ein diversifiziertes Immobilienportfolio aus Büro- und Handelsimmobilien aufzubauen.Der Fonds verfolgt eine Core-/Core-Plus-Strategie und investiert ausschließlich in Deutschland. Die Büroinvestitionen für den „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ sollen insbesondere in A- und B-Städten getätigt werden. Für Handels-, Hotel- und Wohnimmobilien liegt der Fokus auf den Metropolregionen Deutschlands. Bei Logistikobjekten erfolgt die Standortauswahl innerhalb der deutschen Logistikzentren.

Quelle: Real I.S. AG

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Rückgang der Zahl der Baugenehmigungen sorgt für Ernüchterung

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Berlin, 17.08.2017 (Marktnews): Für das erste Halbjahr 2017 hat das Statistische Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang bei den Wohnungsbaugenehmigungen in Höhe von 7,3 Prozent bekannt gegeben. Damit liegt die Zahl der neu genehmigten Wohnungsgebäude bei 169.454.

„Diese Zahlen sind ernüchternd“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Hier wird einmal mehr deutlich: Die Branche ist überreguliert, die Erstellungskosten sind nicht zuletzt durch staatliches Handeln zu hoch und die aktuellen Baugenehmigungsprozesse sind zu langwierig“, so Mattner. „Viele Ansatzpunkte zum Bessermachen fänden sich in den Ergebnissen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. 

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IMMAC Austria Sozialimmobilie XVI. Renditefonds GmbH & Co. KG wurde vollständig platziert.

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Hamburg, 15.08.2017 (Marktnews): Nach der Vertriebsgenehmigung durch die BaFin konnte die IMMAC Immobilienfonds GmbH den siebten durch die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aufgelegten Publikums-AIF innerhalb kürzester Zeit vollständig platzieren.

Der AIF mit dem Namen „IMMAC Austria Sozialimmobile XVI. Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ investiert in eine stationäre Pflegeeinrichtung in Kalsdorf im Bundesland Steiermark. Das Objekt ist langfristig an die Amicalis GmbH verpachtet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 14.956.000,00 Millionen Euro davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 8.320.000,00 Millionen Euro.

Quelle: Immac Holding AG

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