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Category Archives: Infrastruktur

Investor steht fest: Warburg-HIH Invest Real Estate lässt Neubauvorhaben für Gruner + Jahr entwickeln

Hamburg, 9. August 2017 (Marktnews): Der Investor für den zukünftigen Standort von Gruner + Jahr steht fest. Die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) finanziert mit einem Club aus institutionellen Investoren das neue Verlagsgebäude von G+J in der Hamburger HafenCity. Das Unternehmen lässt das Projekt von der HIH Projektentwicklung realisieren. Am Lohsepark in der Hamburger HafenCity nahe den Deichtorhallen soll bis 2021 ein Gebäudeensemble mit rund 66.000 Quadratmetern Fläche entstehen. Rund 40.000 Quadratmeter werden von der Warburg-HIH Invest an G+J vermietet. Neben der neuen Unternehmenszentrale werden auch Wohnungen entstehen. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt beträgt voraussichtlich circa 250 Mio. Euro.

Gruner + Jahr bereitet nun mit der HIH Projektentwicklung, der HafenCity Hamburg GmbH sowie der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen den Architekturwettbewerb vor, der im September 2017 starten soll. Mit dem Umzug an die neue Adresse „Am Hannoverschen Bahnhof“ rechnet Gruner + Jahr im Jahr 2021. Über die Höhe des Mietpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Oliver Radtke, COO Gruner + Jahr: „Die Warburg-HIH Invest ist der richtige Partner für die Entwicklung und Realisierung des neuen G+J-Gebäudes. Sie hat sich intensiv mit den Anforderungen eines journalistischen Hauses und den speziellen Bedürfnissen von Gruner + Jahr auseinandergesetzt. Zudem hat die HIH Projektentwicklung mit einer wirtschaftlich vernünftigen Kalkulation überzeugt. Beide Seiten sind an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert, und wir freuen uns, gemeinsam in die nächste Phase – die Vorbereitung des Architekturwettbewerbs – zu gehen.“

Jens Nietner, Geschäftsführer HIH Projektentwicklung: „Wir freuen uns sehr, dass wir Gruner + Jahr mit unserem Know-how und dem gut durchdachten Konzept überzeugen konnten und sie uns die Entwicklung ihrer neuen Unternehmenszentrale anvertrauen. Das Gebäudeensemble wird höchsten Ansprüchen an Architektur und Wirtschaftlichkeit sowie Komfort für den Nutzer gerecht werden.“

Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer Warburg-HIH Invest: „Als Hamburger Unternehmen und europaweit tätiger Investmentmanager ist es für uns etwas ganz Besonderes, quasi „zu Hause“ an der Entwicklung eines Stadtteils mitzuwirken. Für unsere Investoren haben wir mit Gruner + Jahr als eines der renommiertesten Verlagshäuser des Landes einen Club Deal realisiert – und das an einer sehr prominenten Stelle in der Hafen City.“

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Mit der Entscheidung von HIH und Gruner + Jahr für einander sind nunmehr die Voraussetzungen geschaffen worden, über einen Architektenwettbewerb und einen Bauantrag die bauliche Realisierung auf einem Premiumgrundstück mit Wasser- und Parklage zügig zu gewährleisten. Wir freuen uns, dass damit der Einzug von Gruner + Jahr in die HafenCity einen wichtigen Schritt näher rückt.“

Quelle: HIH Real Estate GmbH

 

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Hahn Gruppe legt neuen Publikums-AIF auf

Bergisch Gladbach, 9. August 2017 (Marktnews): Der Pluswertfonds 168, SB-Warenhaus Kitzingen, ist Ende Juli nach nur acht Wochen Vermarktungszeit vollständig platziert worden. In unmittelbarem Anschluss hat die Hahn Gruppe über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH einen Nachfolgefonds aufgelegt, den Publikums-AIF Pluswertfonds 169. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte am 14. Juli eine entsprechende Vertriebsfreigabe. Das Beteiligungsangebot HAHN Pluswertfonds 169 investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 26,7 Mio. Euro in ein Fachmarktzentrum in Rothenburg ob der Tauber, Bayern. 

Fachmarktzentrum mit Lebensmittelmarkt als Ankermieter

Das im Jahr 1999 fertiggestellte Fachmarktzentrum ZentRo weist eine Mietfläche von rund 12.900 m² auf. Der Hauptmieter, eine Konzerntochter der Kaufland Unternehmensgruppe, betreibt einen Kaufland-Markt und eine Ladenpassage in dem Objekt. Die Mieterstruktur umfasst 27 Einzelhandelsunternehmen – darunter u.a. ein dm Drogeriemarkt, Deichmann, Ernsting‘s Family und weitere Modefilialisten sowie eine Apotheke, Post/Postbank, Bäckerei und ein Metzger. Hinzu kommen vier Gastronomiebetriebe. Ein Großteil der Betreiber hat Untermietverträge mit dem Hauptmieter abgeschlossen. Außerdem befinden sich Büro- und Praxisflächen in dem Süd- und Westflügel des Objektes. Das Fachmarktzentrum ZentRo liegt direkt gegenüber dem zentralen Bahnhof/Busbahnhof Rothenburg und ist über die Hauptdurchgangsstraße mit der Bundesautobahn verbunden. Auf dem 15.200 m² großen Grundstück befinden sich über 450 PKW-Stellplätze. Der Standort ist seit vielen Jahren etabliert und stellt mit seinen hohen Besucherfrequenzen und einem breiten Angebot an Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs den dominierenden Nahversorgungsstandort im Rothenburger Stadtgebiet dar.

Rothenburg ob der Tauber– Aussichtsreiche Wirtschafts- und Tourismusregion

Die mittelfränkische Stadt Rothenburg ob der Tauber liegt im Landkreis Ansbach, Bayern. Als Mitglied der Metropolregion Nürnberg ist Rothenburg ein bedeutender Arbeitsplatzstandort mit vielen mittelständischen Betrieben aus Industrie und Handel. Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Daneben hat Rothenburg auch als Tourismusstadt eine überregionale Bedeutung, mit geschätzt rund 2 Milllionen Tagesgästen jährlich. Die Große Kreisstadt Rothenburg verfügt zudem über eine hohe Einzelhandelszentralität, die auf bedeutende Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland und die touristische Nachfrage zurückzuführen ist.

5 Prozent anfängliche Ausschüttungsrendite

Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 169 beläuft sich auf 15,5 Mio. Euro, bei einem Fondsvolumen von 26,7 Mio. Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5 Prozent. Mit einer vergleichsweise niedrigen Fremdfinanzierungsquote von nur 42 Prozent sowie einem anfänglichen Tilgungssatz in Höhe von 2 Prozent wurde das Beteiligungsangebot wieder bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2032 befristet.

Quelle: Hahn Gruppe 

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Real I.S. AG erwirbt Büro- und Geschäftshaus in Mannheim

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München, 07. August 2017 (Marktnews): Real I.S. hat in Mannheim für einen institutionellen Investor das zentral gelegene Büro- und Geschäftshaus erworben. Verkäufer der ca. 3.700 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Immobilie ist die E2 Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG mit Sitz in Mannheim. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Das Investitionsobjekt liegt direkt an einer der wichtigsten und damit frequenzstärksten Einkaufsstraßen in der Mannheimer Innenstadt und verfügt aufgrund seiner Ecklage über eine hohe Visibilität“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG. „Zudem bildet die Straße ‚In den Planken‘ die Hauptachse in Ost- und West-Richtung und ist entsprechend schnell und einfach zu erreichen“, ergänzt Schenk.

Das vollvermietete Gebäude hat sechs Stockwerke und verfügt über ca. 1.390 Quadratmeter Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss sowie ca. 1.680 Quadratmeter Bürofläche im zweiten bis fünften Obergeschoss. Zudem sind in der sechsten Etage auf einer Fläche von ca. 580 Quadratmetern Arztpraxen ansässig. Die auf dem Gebäude angelegten Parkdecks mit 39 Stellplätzen können über einen Pkw-Aufzug erreicht werden. Darüber hinaus verfügt die im Jahr 1960 errichtete und 2003 kernsanierte Immobilie über einen Personenaufzug im Haupttreppenhaus.

Mannheim ist die zweitgrößte Stadt von Baden-Württemberg und zählt als kulturelles sowie wirtschaftliches Zentrum des Rhein-Neckar-Dreiecks. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen bilden zusammen den siebtgrößten Ballungsraum Deutschlands.

Quelle: Real I.S.AG

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Real I.S. AG erwirbt ein Gebäude der Projektentwicklung Mercedes Platz in Berlin für BGV VII Europa

München/ Berlin, 4. August 2017 (Marktnews):  Die Real I.S. und die Anschutz Entertainment Group haben einen Kaufvertrag für ein Gebäude der Projektentwicklung „Mercedes Platz“ in der Mühlenstraße 13-15 in Berlin geschlossen. Käufer wird der Real I.S. BGV VII Europa Immobilienspezial AIF sein. Das Büro- und Geschäftshaus mit einer geplanten Mietfläche von rund 10.400 Quadratmeter wird derzeit von der Anschutz Entertainment Group Real Estate GmbH & Co. KG errichtet.

„Das Besondere an der hochwertigen Projektentwicklung ist der Standort in einem aufstrebenden und erfolgreichen Teilmarkt unmittelbar vor der bekannten Mercedes-Benz Arena. Ab Herbst 2018 wird der Mercedes Platz der zentrale Platz im dynamisch wachsenden Stadtquartier entlang der East Side Gallery sein“, erläutert Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG. „Zudem zeichnet sich der Teilmarkt östlich von Berlin-Mitte durch stetig steigende Mieten und geringe Leerstandsraten aus“, ergänzt Schenk.

Im Büroteilmarkt entlang des Spreeufers findet bereits seit 2014 eine umfangreiche Quartierentwicklung statt. Bis 2020 sollen dort Büro-, Einzelhandel- und Hotelnutzungen, sowie Wohnungsprojekte entstehen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Mercedes-Benz Arena haben sich zahlreiche Großkonzerne angesiedelt: darunter Coca-Cola, BASF, Zalando und die Daimler AG mit ihrer Deutschland-Vertriebszentrale. Aktuelle Projektentwicklungen umfassen den Bau des zukünftigen Zalando Hauptquartiers, die East Side Mall sowie den East Side Tower. In den kommenden Jahren werden neben gewerblich genutzten Gebäuden auch weitere hochwertige Wohnprojekte umgesetzt. Zudem entstehen neben einer Veranstaltungshalle, zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars sowie zwei Hotels. Darüber hinaus soll bis Ende 2018 das Shoppingcenter „East Side Mall“ mit rund 40.000 Quadratmetern in direkter Nähe entstehen.

„Für den Neubau besteht eine hohe Nachfrage. Bereits jetzt konnten mehrere langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern, darunter Zalando als Hauptmieter, abgeschlossen werden“, sagt Axel Schulz, Leiter Investment Management Deutschland. „Geplant sind multifunktionale Büroflächen, die auch eine kleinteilige Vermietung der Büroflächen ermöglicht“, so Schulz.

Von dem achtstöckigen Büroneubau sind bereits sechs Obergeschosse mit rund 8.800 Quadratmeter Bürofläche vollständig an Zalando vermietet. In dem darunter liegenden Erdgeschoss sind ca. 1.300 Quadratmeter Einzelhandels- und Gastronomieflächen geplant. Neben dem Gastronomiebetreiber Mitchells & Butlers (ALEX) zählt u.a. auch dean&david sowie M.A.X. 2001 zu den Mietern. Auf dem Dach der Immobilie ist ein ca. 250 Quadratmeter umfassendes Besucherzentrum mit Aussichtsplattform vorgesehen. Unter dem Mercedes Platz entsteht zudem eine öffentlich zugängliche Tiefgarage mit insgesamt 400 Pkw-Stellplätzen. Die Fertigstellung des Objekts ist für das dritte Quartal 2018 geplant.

Bei der Büro- und Einzelhandelsimmobilie handelt es sich um das siebte Immobilieninvestment des Fonds BGV VII Europa. Die Investments werden ausschließlich in Ländern des Euroraums getätigt, Schwerpunkt bilden dabei Deutschland und Frankreich, ergänzt um die Benelux-Staaten, Spanien und Irland. Im Fokus der Investitionsstrategie des Immobilienspezial-AIF stehen Core- und Core Plus-Investments, bei Bedarf ergänzt um Immobilien mit einer „Manage-to-Core“-Strategie. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Immobilienportfolios, das hinsichtlich der Länder- und Sektorallokation breit aufgestellt ist.

Quelle: Real I.S.AG

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ZIA startet Hotelmietdatenbank für Deutschland

Berlin, 27.07.2017 (Marktnews): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, startet gemeinsam mit seinem Ausschuss Hotelimmobilien eine unabhängige Hotelmietdatenbank für die deutschen Immobilienmärkte. Die anonymisierte Mietdatenbank wird künftig erfassen, welche Mieten je Zimmer für unterschiedliche Hotelklassen und –kategorien in verschiedenen Mikro- und Makrolagen aufgerufen werden.

„Der Hotelimmobilienmarkt in Deutschland ist enorm dynamisch. Mit der Hotelmietdatenbank, die sämtlichen Nutzern kostenfrei zur Verfügung stehen wird, wollen wir Investoren und Nutzern die Möglichkeit geben, neue Engagements auf ihre Marktfähigkeit hin zu überprüfen. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Transparenzsteigerung der Märkte“, erklärt Matthias Niemeyer, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Hotelimmobilien.

Neutralität und Anonymität der Mietdaten

Der ZIA agiert als neutraler Mittler und gewährleistet die absolute Anonymität der Daten. „Um eine möglichst hohe Datenbasis und Qualität der neuen Datenbank zu erreichen, sind alle Akteure aufgerufen, sich zu beteiligen. Jeder Marktteilnehmer wird von der Mietdatenbank profitieren können“, sagt Niemeyer.

Investoren, Mieter, Betreiber und Vermieter können den Variablenkatalog unter folgendem Link herunterladen: http://www.zia-deutschland.de/themen/hotelimmobilien/hotelmietdatenbank-des-zia/

Der ZIA
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er vertritt mit seinen Mitgliedern, darunter mehr als 25 Verbände, die gesamte Branche entlang der Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V

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Logistikflächenmarkt stabil auf hohem Niveau Dynamik durch positives Konjunkturumfeld

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FRANKFURT, 27. Juli 2017 (Marktnews): Im ersten Halbjahr 2017 lag der Umsatz auf dem deutschen Markt für Lager- und Logistikflächen mit rund 3,04 Mio. m² 12 % unter dem Vorjahreszeitraum. Die fünf- und zehnjährigen Durchschnittswerte wurden um 2 % bzw. um 20 % übertroffen. Stabilen Vermietungsumsätzen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 stand ein deutlicher Rückgang von 31 % bei Umsätzen durch Eigennutzer gegenüber.
„Die deutsche Wirtschaft befindet sich immer noch auf Kurs. Zwar wächst sie nach aktuellen IWFVeröffentlichungen langsamer als der gesamte Euroraum, gleichzeitig wurde die Prognose gegenüber dem Frühjahr jedoch leicht angehoben. Dieses positive konjunkturelle Umfeld dynamisiert auch den Markt für Logistikflächen“, so Frank Weber, Head of Industrial Agency JLL Germany. Und weiter: „Zahlreiche Aufträge aus Industrie und Handel bestimmen nach wie vor den Absatz an modernen Logistikflächen. Die Schubkraft der Nachfragen ist beträchtlich. Wir gehen deswegen unverändert davon aus, dass der deutsche Lager- und Logistikflächenmarkt bis zum Jahresende weiter auf hohem Niveau bleiben wird und zum dritten Mal in Folge ein Umsatzvolumen von über 6 Mio. m² erzielt werden kann.“

Trotz starker Neubautätigkeit kaum verfügbare Flächen in den Big 5

In den Big 5-Ballungsräumen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) fiel das Umsatzvolumen im ersten Halbjahr mit 933.000 m² um 6 % niedriger aus als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das Niveau des fünfjährigen Mittelwertes wurde genau erreicht. Deutlich zugelegt hat im Jahresvergleich die Region Berlin mit + 25 %. Mit einem leichtem Plus von 6 % beendete auch die Region München das erste Halbjahr. Den höchsten Flächenumsatz zeigten – trotz eines Rückgangs von 17 bzw. 12 % – wie im Vorjahr die Regionen Frankfurt (300.000 m²) und Hamburg (225.000 m²). Der Ballungsraum Frankfurt profitierte dabei vom größten Abschluss in den Big 5: Kraftverkehr Nagel mietete im zweiten Quartal rund 43.000 m² in Trebur an. Die zweitgrößte Anmietung wurde durch die Rhenus AG (ca. 39.900 m²) in Neufahrn bei München getätigt. Unter anderen trugen diese beiden Anmietungen dazu bei, dass die Branche Transport, Verkehr, Lagerhaltung für 46 % des Umsatzes verantwortlich zeichnete, bezogen auf die Größenordnung ab 5.000 m² sogar für 61 %. Handelsunternehmen folgen mit deutlichem Abstand, ihr Anteil am Gesamtumsatz notierte im 5-Jahresvergleich mit knapp einem Fünftel unterdurchschnittlich. Im Vorjahr hatte der niederländische Non-Food-Discounter Action mit einer Anmietung von rund 80.000 m² in Biblis noch für einen deutlich höheren Anteil der Handelsunternehmen gesorgt. Mit 257.000 m² wurden allein rund 43 % des Umsatzes in der Größenordnung ab 5.000 m² in Neubauten /Projektentwicklungen getätigt. „Das Angebot kurzfristig verfügbarer großer Flächen ist als niedrig zu bezeichnen. Denn was neu gebaut wird, ist oft bereits weit im Voraus vorvermietet“, so Weber. Von den insgesamt in dieser Größenordnung im ersten Halbjahr in den Big 5 fertiggestellten rund 400.000 m² waren Ende Juni nur noch insgesamt 46.000 m² frei verfügbar.

Spitzenmieten zeigen sich stabil

Auch im zweiten Quartal blieben die Spitzenmieten für Lagerflächen im Größensegment ab 5.000 m² in den untersuchten Regionen stabil. Die höchsten Mieten werden mit 6,75 Euro/m²/Monat in München erzielt. Die Regionen Frankfurt (6,00 Euro/m²/Monat), Hamburg (5,60 Euro/m²/Monat) und Düsseldorf (5,40 Euro/m²/Monat) folgen. In Berlin ist die Spitzenmiete mit 5,00 Euro/m²/Monat am niedrigsten.

Drittes erstes Halbjahr in Folge über 2 Mio. m² außerhalb der Big 5

2,10 Mio. m² in den ersten sechs Monaten markiert das drittbeste Halbjahresergebnis außerhalb der Big 5 Ballungsräume* der letzten zehn Jahre. Nur 2015 und 2016 lag der Umsatz im ersten Halbjahr höher. Verglichen mit dem Vorjahreswert ist ein Minus von 15 % zu konstatieren, der fünfjährige Durchschnittswert wurde leicht (3 %) und der zehnjährige Mittelwert deutlich (27 %) übertroffen. Analog zum Gesamtvolumen auf dem deutschen Lager- und Logistikflächenmarkt zeigt sich der Vermietungsumsatz stabil. Der starke Rückgang von 30 % beim Eigennutzerumsatz dürfte eine Momentaufnahme bleiben: größere Eigennutzerprojekte wie beispielsweise von DHL auf dem ehemaligen Opel-Gelände in Bochum oder von Edeka in Rastatt könnten für Belebung sorgen. Noch stärker als in den Big 5 Ballungsräumen setzen Nutzer mit Dreiviertel des Umsatzes auf Neubauten / Projektentwicklungen. Mit 12 % (rund 261.000 m²) vereinte das Ruhrgebiet den größten Umsatzanteil auf sich, mit Abstand gefolgt von Hannover/Braunschweig (173.000 m²) und Rhein-Neckar (155.000 m²). Mit 43 % der Flächenumsätze blieb der Umsatz außerhalb der etablierten Logistikregionen auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren.

Den größten Eigennutzerumsatz des ersten Halbjahres markiert der Handelskonzern Rewe, der in Koblenz ein rund 57.000 m² großes Zentrallager errichtet. Eines der größten Anmietungen des zweiten Quartals hat der Buchgroßhändler KNV (Koch, Neff & Volckmar) in Arnstadt mit 43.000 m² getätigt. „Mehr und mehr gehen Handelsunternehmen wie Rewe, Edeka und Kaufland dazu über, ihr Online-Angebot zu vergrößern – mit entsprechendem Flächenbedarf. Als neue Nutzungskategorie ist dabei auch der Online-Food-Handel zu nennen. Die Aktivitäten von Amazon Fresh in Berlin dürften nur der Anfang gewesen sein“, so Weber.

Auch ein Unternehmen aus der Branche Transport, Verkehr, Lagerhaltung trug sich in die Topliste des ersten Halbjahres ein: die Noerpel-Gruppe in Elsdorf mit rund 42.000 m². Insgesamt dominierte diese Branche auch außerhalb der Big 5 die Umsatzstatistik mit 45 %. Handels- und Industrieunternehmen folgten mit 29 % bzw. und 24 %. E-Commerce Unternehmen trugen im ersten Halbjahr außerhalb der Big 5 Ballungsräume knapp 100.000 m² zum Umsatz bei.

Quelle: JLL 

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Neuer Geschäftshäuser-Fonds der Warburg-HIH Invest kauft gemeinsam mit Quest Investment Partners „Bremer Carrée“

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Hamburg/Bremen, 21. Juli 2017 (Marktnews): Der Fonds „Warburg-HIH Perspektive Einzelhandel: Fokus Geschäftshäuser“ hat in einem Joint Venture mit der Projektentwicklungsgesellschaft QUEST Investment Partners ein Geschäftshaus in Bremen erworben. Das „Bremer Carrée“ verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 12.000 Quadratmetern in 1A-Lage der innerstädtischen Obernstraße. Davon gehen ca. 6.700 nahezu voll vermietete Quadratmeter an den Einzelhandelsfonds, ca. 5.300 Quadratmeter hat QUEST Investment Partners erworben. Verkäuferin des Objekts ist die Allianz Real Estate Germany GmbH.

Der von Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) im Juli 2017 aufgelegte offene Spezial-AIF „Warburg-HIH Perspektive Einzelhandel: Fokus Geschäftshäuser“ mit einem geplanten Investitionsvolumen von bis zu 400 Mio. Euro hat in kurzer Zeit erste Kapitalzusagen generiert und mit dem Kauf des „Bremer Carrée“ auf der Investmentseite schnell einen strategiegerechten Start erzielt. „Das ,Bremer Carrée‘ entspricht ideal den Kriterien des Fonds und bietet unseren Investoren langfristig Ertragsstabilität“, erklärt Alexander Eggert, Geschäftsführer bei Warburg-HIH Invest und verantwortlich für den Bereich Produkt-, Unternehmens- und Fondsmanagement.

Der „Warburg-HIH Perspektive Einzelhandel: Fokus Geschäftshäuser“ investiert in wachstumsstarke Standorte in Deutschland, darunter neben den Top-7-Städten auch Ober- und Mittelzentren.
Im Fokus der Investitionsstrategie stehen Einzelhandelsimmobilien in Form von Geschäftshäusern in frequenzstarken, innerstädtischen Haupteinkaufslagen. Der Einzelhandelsfonds strebt eine Ausschüttungsrendite von 3,5 bis 4,5 Prozent p.a. (BVI) an.

„Die markante fünfgeschossige Einzelhandelsimmobilie ,Bremer Carrée‘ befindet sich in der frequenzstärksten Lage der gesamten Bremer Innenstadt. Das Objekt verfügt aufgrund seiner Ecklage und seines freistehenden Gebäudecharakters über eine hohe Visibilität sowie über einen hohen Wiedererkennungswert. Ankermieter des Geschäftshauses sind die jeweils marktführenden Einzelhandelskonzepte H&M mit ihrem Bremer Flagship-Store und Rossmann“, sagt Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer bei Warburg-HIH Invest und verantwortlich für den Bereich Transaktionsmanagement Deutschland.

QUEST Investment Partners sieht in der aktuell rund 2.900 Quadratmeter umfassenden unvermieteten Einzelhandelsfläche Potenzial. „Wir möchten der Bremer Innenstadt mit einem neuen Konzept positive Impulse geben. Neue Labels können der gesamten Lage und dem Gebäude zu neuer Prominenz und Stärke verhelfen“, sagt Jan Rouven Künzel, geschäftsführender Gesellschafter der QUEST Investment Partners.

Mit rund 550.000 Einwohnern ist Bremen die zehntgrößte Stadt in Deutschland und wird laut Bevölkerungsprognose bis zum Jahre 2030 überdurchschnittlich um weitere drei Prozent wachsen. Die Hansestadt ist das Oberzentrum der Metropolregion Bremen/Oldenburg. Die von Warburg-HIH Invest erworbenen Gebäudeteile mit der Adresse „Hanseatenhof 2, 4, 6“ wurden 1988 erbaut und 2014 modernisiert.

Das Geschäftshaus umfasst ca. 6.700 Quadratmeter Mietfläche mit einer Verteilung von rund 76 Prozent auf Einzelhandels- und 24 Prozent auf Büroflächen. Ein geplantes Refurbishment des angrenzenden 5.300 Quadratmeter großen Gebäudeteils, der von QUEST Investment Partners erworben wurde, eine geplante große Quartiersentwicklung der Stadt Bremen sowie weitere Neuvermietungen in der Fußgängerzone werden den Standort darüber hinaus langfristig weiter aufwerten.

Quelle: QUEST Investment Partners 

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Miet- und Kaufpreisanstiege auf Wohnungsmärkten gleichen sich an

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FRANKFURT, 21. Juli 2017 (Marktnews): Im 1. Halbjahr 2017 hat sich das hohe Mietpreiswachstum des letzten Jahres in den meisten der acht von JLL untersuchten Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig)* fortgesetzt. Auf Jahressicht** beträgt das gemittelte Plus rund 7 %. Die Spanne reicht dabei von unter 1 % in Hamburg bis 13 % in Berlin. Damit ergibt sich ein Mietpreisanstieg seit 2004 zwischen + 32 % in Köln und + 80 % in Berlin.

Über alle untersuchten Städte hinweg notieren die angebotenen Kaufpreise auf Jahressicht mit knapp + 8 % nur noch geringfügig höhere Zuwachsraten als die Mietpreise. Seit 2004 stiegen die Kaufpreise damit zwischen 10 % (in Leipzig) und 129 % (in Berlin).

Mietmärkte im beschleunigten Preiszyklus – In München und Stuttgart steigen Mieten bereits wieder schneller als Kaufpreise

Den höchsten Anstieg bei den angebotenen Mietpreisen*** im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnete Berlin mit einem Zuwachs von rund 13 %, gefolgt von München (11 %). In Stuttgart und Köln steigen die Mieten um 8 bzw. 9 %, in Düsseldorf und Leipzig um 6 %. Einen deutlich geringeren Zuwachs zeigte Frankfurt (3 %). Nahezu unverändert die angebotenen Mietpreise in Hamburg. Nachdem es 2014 und 2015 noch nach einer leichten Beruhigung der stark steigenden Mietpreise ausgesehen hatte, stellen sich 2016 und 2017 vor allem in Berlin und München neue Höchstwerte bei der Mietentwicklung ein. „Trotz leicht steigender Fertigstellungszahlen und einer anziehenden Mietregulierung legt die Teuerungsrate der Angebote vor allem in diesen beiden Metropolen noch zu“, kommentiert Roman Heidrich, Team Leader Residential Valuation Advisory JLL Berlin. Und weiter: „Selbst wenn die hohen Bevölkerungszuwächse der letzten beiden Jahre sich nicht wiederholen sollten, spricht bei anhaltendem Wirtschaftswachstum alles für eine Fortsetzung der internationalen Arbeitsmigration nach Deutschland und damit mittelfristig für eine weiter steigende Nachfrage auf den Mietmärkten der wirtschaftsstärksten deutschen Metropolen.“

Auf Jahressicht verteuerten sich die Angebots-Kaufpreise für Eigentumswohnungen*** in Berlin mit knapp 13 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am stärksten. Zweistellig bilanziert auch der Eigentumswohnungsmarkt in Düsseldorf mit +10 %. Hamburg, Frankfurt, Leipzig und Köln verzeichnen einen Anstieg zwischen 7 und 9 %. Unterhalb des jeweiligen Mietpreisanstiegs notieren mit + 5 % bzw. + 3 % München und Stuttgart. „Durch den stärkeren Anstieg der Mieten bei gleichzeitig geringerem Wachstum der Kaufpreise fallen die Entwicklungsraten des Eigentums- und des Mietsegments in einigen Städten beinahe gleich hoch aus. Nur in Hamburg und Frankfurt übertrifft der Anstieg der Kaufpreise weiterhin die Mietentwicklung. Hier ziehen die Mieten aktuell weniger stark an als in den anderen Großstädten, teilweise zurückzuführen auf die zuletzt angestiegene Bautätigkeit im Mietwohnungsbau. Dennoch bleiben die Wachstumsraten auch auf den Märkten für Eigentumswohnungen weiterhin hoch“, so Sebastian Grimm, Team Leader Residential Valuation Advisory JLL Frankfurt.

Untersuchungsergebnisse für die einzelnen Städte im Überblick:

Mieten in Berlin mit höchstem Mietpreisanstieg seit 2004

Mit einer erneut hohen Wachstumsrate von 10,5 % auf Jahressicht festigt München einmal mehr seinen Status als Stadt der teuersten Mieten. Für eine Mietwohnung müssen aktuell im Mittel 18,70 Euro/m²/Monat kalkuliert werden. In Frankfurt, der zweitteuersten untersuchten Stadt, werden Mietwohnungen für 13,70 Euro/m²/Monat angeboten, der Anstieg fällt mit 3,2 % hingegen wie in den Vorjahren vergleichsweise moderat aus. Mit einem Zuwachs von 8,0 % stiegen die Mieten in Stuttgart kräftig auf 13,55 Euro/m²/Monat, auf dem Hamburger Mietmarkt stagnieren sie dagegen nahezu bei 11,55 Euro/m²/Monat (+0,7 %). Mit + 9,3 % verbucht Köln das dritthöchste Mietpreiswachstum der untersuchten Städte auf 11,50 Euro/m²/Monat und platziert sich erneut vor Düsseldorf (+6,2 % auf 11,00 Euro/m²/Monat). Einmal mehr erfahren die Angebotsmieten in Berlin mit 12,8 % auf Jahressicht den größten Preisschub und notieren damit gleichzeitig den höchsten jährlichen Zuwachs seit 2004. Das Mietpreisniveau klettert auf 10,80 Euro/m²/Monat und damit in die Nähe der 11 Euro-Marke. Satte 80 % beträgt damit der Zuwachs der Medianmiete in der Hauptstadt seit 2004. Selbst München mit + 68 % kommt nicht an diese Teuerungsrate heran. Ein vergleichsweise niedriges Mietniveau von 6,55 Euro/m²/Monat bei einem stabilen Aufwärtstrend (+6,0 % auf Jahressicht) verzeichnet nach wie vor Leipzig.

„Seit 2004 fiel das Mietpreiswachstum in Hamburg halb so hoch aus wie in Berlin, auch die Folge eines in Hamburg frühzeitig und kooperativ geführten Bündnisses für Wohnen mit allen beteiligten Marktakteuren. Davon ist Berlin noch weit entfernt. Aktuelle Baugenehmigungszahlen lassen für 2017 in Berlin bestenfalls eine Stagnation der Bautätigkeit vermuten, sodass die Mietpreise, trotz politischer Versuche die Mieten zu deckeln, aufgrund der immensen Nachfrage weiter deutlich ansteigen werden“, so Heidrich. Und weiter: „Baulandverknappung, langsame Genehmigungsprozesse in den Baubehörden, steigende politische Anforderungen mit sozialem Wohnungsbau und bürgerschaftliche Proteste gegen Verdichtung und Neubau erschweren und verteuern letztendlich nicht nur in Berlin das Bauen zunehmend.“

Berlin auch bei Eigentumswohnungen mit höchster Zuwachsrate

„Nach dem vergleichsweise schwachen 2. Halbjahr 2016 steigen die Kaufpreise im 1. Halbjahr 2017 über alle Städte hinweg betrachtet wieder etwas stärker an“, so Grimm. Den höchsten prozentualen Kaufpreisanstieg bei Eigentumswohnungen erfuhr im ersten Halbjahr 2017 mit fast 13 % Berlin. Teuerste Stadt zum Kauf einer Eigentumswohnung blieb mit 6.790 Euro/m² mit Abstand München, auf Jahressicht stiegen die Preise mit 4,7 % jedoch deutlich schwächer als in der Vergangenheit, der Trend aus der zweiten Jahreshälfte 2016 setzt sich fort. In der Hauptstadt und der Isarmetropole bewegen sich die Kaufpreise damit auf doppelt so hohem Niveau als 2004.

Bei den Zweit- und Drittplatzierten Frankfurt und Hamburg hielt die deutliche Aufwärtsentwicklung der Kaufpreise mit einem Plus von 8,1 % auf 4.550 Euro/m² bzw. 8,6 % auf 4.210 Euro/m² an. Merklich abgekühlt haben sich dagegen die in den vorherigen Halbjahren sehr hohen Zuwachsraten in Stuttgart (+2,6 % auf 4.000 Euro/m² im Vergleich zu H1 2016). Beim Vergleich zum vorangegangenen 2. Halbjahr 2016 ist sogar ein leicht rückläufiger Trend festzustellen. Die Kaufpreise in Berlin steigerten sich um 12,5 % auf 3.730 Euro/m². Einen hohen Zuwachs von 10,0 % verzeichnete einmal mehr Düsseldorf, Eigentumswohnungen werden für 3.660 Euro/m² angeboten. In Köln ging es um 6,8 % aufwärts – die Preise erhöhen sich auf 3.310 Euro/m². Mit einem Plus von 7,6 % setzte sich der Aufwärtstrend in Leipzig fort (1.750 Euro/m²).

„Unverändert sehen wir – entgegen teilweise anderslautender Meldungen – weiter steigende Kaufpreise auf den Eigentumswohnungsmärkten in den Top 8-Städten. Die auch auf mittlere Sicht wenig expansive Bautätigkeit gepaart mit hoher Kaufneigung bzw. Nachfrage und das weiterhin günstige Finanzierungsumfeld werden die Preise weiter ansteigen lassen. Wir gehen aber von niedrigeren Wachstumsraten als in den vergangenen Jahren und damit einer noch stärkeren Annäherung der Miet- und Kaufpreisentwicklung aus. Von einer Preisblase – deren ‚Platzen‘ einen beschleunigten Preisrückgang nach sich ziehen würde – kann zurzeit keinesfalls gesprochen werden“, so Sebastian Grimm.

Quelle: JLL

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Wulff Aengevelt: „Die Mietpreisbremse ist kläglich gescheitert!“

Düsseldorf, 19.Juli 2017 (Marktnews): Im Juni 2015 trat das Gesetz zur Einführung der Mietpreisbremse in Kraft. Zwölf Bundesländer haben sie für über 300 Städte und Gemeinden eingeführt, 22 davon in NRW, darunter Düsseldorf, Erkrath, Langenfeld, Meerbusch, Monheim, Neuss und Ratingen.

Die Maßnahme sollte das Wohnen für breite Mieterkreise in angespannten Wohnungsmärkten preiswerter machen. Tatsächlich sind seit Einführung der Mietpreisbremse insbesondere in den Metropolen die von Empirica ermittelten durchschnittlichen Angebotsmieten über alle Baujahre hinweg weiter gestiegen. Spitzenreiter ist Berlin mit einem Anstieg um 14 Prozent auf durchschnittlich neun Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. In Düsseldorf sind es plus sieben Prozent auf 9,59 Euro.

Dieser Trend wird sich gemäß des von unserem Hause entwickelten AENGEVELT-Wohninvestment-Index AWI, der halbjährlich die Einschätzungen von rund 200 Experten aus allen Bereichen der Wohnungswirtschaft zu Markt­stimmungen und Entwicklungen abfragt, fortsetzen: In der aktuellen Befragung rechnen lediglich 0,2 Prozent der Befragten mit einem Mietrückgang, dagegen 73 Prozent mit einem weiter steigenden Mietpreiseniveau. Für einfache Wohnlagen sind es sogar 75 Prozent, in guten Lagen „nur“ 64 Prozent.

Die Mietpreisbremse ist wie von uns bereits vor Einführung prognostiziert kläglich gescheitert. Deshalb ist es konsequent, dass die neue NRW-Regierung sie wieder abschafft und stattdessen den Wohnungsneubau ankurbelt. Denn es bleibt dabei: Erschwingliches Wohnen für breite Mieterkreise wird allein durch konsequent nachhaltige Erhöhung des räumlich  bedarfs- und vor allem einkommensgerechten Angebotes möglich!

Quelle: Aengevelt

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HSH Nordbank finanziert BüroimmobilienPortfolio in Westdeutschland

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Hamburg/Kiel, 17.Juli 2017 (Marktnews): Die HSH Nordbank stellt der Cording Real Estate Group (Cording) eine Finanzierung in Höhe von 93 Mio. Euro für den Kauf eines Immobilien-Portfolios zur Verfügung. Cording erwirbt das Portfolio im Auftrag eines Joint Ventures des dänischen Fund Managers Sparinvest Property Investors und des türkischen Family Offices Esas Properties. Der Kaufpreis liegt bei rund 143 Mio. Euro.   Die zehn Objekte mit insgesamt rund 103.000 qm vermietbarer Fläche liegen in acht gut etablierten westdeutschen Bürostandorten, unter anderem in Hamburg und Köln. Rund 90 Prozent der Gesamtfläche werden als Büroräume genutzt, die Vermietungsquote liegt bei 97 Prozent. Zu den Mietern zählen namhafte börsennotierte Unternehmen wie die Deutsche Telekom, BASF und Nokia.  

Mit Hauptsitz in London, ist die Cording Real Estate Group ein unabhängiges und auf Deutschland, Großbritannien und die Benelux-Staaten ausgerichtetes Immobilienunternehmen, das sowohl die Bereiche Investment Management als auch Asset und Property Management abdeckt. Geleitet von Chairman John Partridge und Chief Executive Officer Rodney Bysh, verzeichnet Cording ein deutliches Wachstum in seinen Zielmärkten und hat aktuell Management-Mandate im Volumen von rund 2,4 Mrd. Euro. „Wir engagieren uns in Deutschland, da hier der Büroimmobilienmarkt aufgrund wenig neuer Projektentwicklungen attraktiv ist, und wir weiter steigende Mieten erwarten“, sagte Rodney Bysh, CEO von Cording. „Wir freuen uns, mit der HSH Nordbank einen Finanzierungspartner an der Seite zu haben, der die Immobilienmärkte deutschlandweit sehr genau kennt und viel Erfahrung mitbringt“.

Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden der HSH Nordbank sagte: „Mit Cording haben wir einen kompetenten und versierten Neukunden gewonnen, der über ausgezeichnetes Knowhow in der europaweiten Immobilienwirtschaft verfügt.“ Die Begleitung internationaler Investoren bei ihren Engagements in Deutschland zählt neben bundesweiten gewerblichen Finanzierungen zum Kerngeschäft des Bereichs Immobilienkunden der Bank.

Quelle: HSH NORDBANK AG

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