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Category Archives: Marktforschung

Zuflüsse bei Mischfonds, Abflüsse bei Geldmarktfonds und Kurzläufer-Rentenfonds

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Frankfurt, 10. Juli 2018 – Investmentfonds sammelten im Mai netto 1,5 Milliarden Euro ein. Offene Spezialfonds verzeichneten 2,5 Milliarden Euro neue Gelder. Aus offenen Publikumsfonds flossen 1,1 Milliarden Euro ab. Geschlossene Fonds erzielten 0,1 Milliarden Euro Zuflüsse. Seit Jahresanfang sammelten Fonds netto 45 Milliarden Euro ein. Aus freien Mandaten flossen 11 Milliarden Euro ab.

Mischfonds mit Zuflüssen

Mischfonds führen mit 2,5 Milliarden Euro die Absatzliste der offenen Publikumsfonds an. Sie verwalteten Ende Mai ein Vermögen von 278 Milliarden Euro. Das entspricht 27 Prozent des Publikumsfondsvolumens (1.047 Milliarden Euro). Aktiv gemanagte Aktienfonds verzeichneten Zuflüsse von 1,3 Milliarden Euro. Aus Aktien-ETFs flossen 1,1 Milliarden Euro ab. Aktienfonds sind mit einem Vermögen von 398 Milliarden Euro bzw. einem Anteil von 38 Prozent die volumengrößte Gruppe. Rentenfonds verzeichneten Abflüsse von 1,9 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,8 Milliarden Euro auf Fonds, die überwiegend in Anleihen mit kurzer Laufzeit investieren. Rentenfonds verwalten ein Vermögen von 210 Milliarden Euro. Aus Geldmarktfonds zogen Anleger netto 2,3 Milliarden Euro ab. Sie haben ein Volumen von 17 Milliarden Euro.

13 Prozent des Publikumsfondsvermögens entfallen auf ETFs

Das verwaltete Vermögen börsengehandelter Indexfonds (ETFs) hat sich seit Ende 2010 von 68 Milliarden Euro auf 137 Milliarden Euro verdoppelt. Ihr Anteil an den offenen Publikumsfonds stieg damit von 9,6 Prozent auf 13,1 Prozent. Knapp 90 Prozent des ETF-Vermögens entfallen auf institutionelle Anleger. Mit 115 Milliarden Euro sind Aktien-ETFs die volumengrößte Gruppe. Es folgen Renten-ETFs mit 18 Milliarden Euro.

Europaweit verwalteten die Fondsgesellschaften Ende Mai 2018 ein Vermögen von 665 Milliarden Euro in ETFs. Deutschland ist mit einem Anteil von 21 Prozent der größte Absatzmarkt.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 10. Juli 2018

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M&L ist zum siebten Mal in Folge TOP CONSULTANT

Top Consultant 2018

Die Managementberatung M&L AG ist als eines der besten deutschen Beratungsunternehmen für den Mittelstand durch Bundespräsident a.D. Christian Wulff gewürdigt worden.

Frankfurt/Ludwigsburg – Die M&L Aktiengesellschaft darf sich auch 2018 wieder TOP Consultant nennen. Das Besondere: Zu ihrem 25-jährigen Firmenjubiläum gehört die M&L zu einer Handvoll Unternehmen, die bereits zum siebten Mal in Folge sich TOP Consultant nennen dürfen. Damit ist die Frankfurter Unternehmensberatung ununterbrochen seit 2011 in diesem erlauchten Kreis dabei, der dieses Siegel für Professionalität und Kompetenz tragen darf.

Bei der wissenschaftlich fundierten Kundenbefragung des Beratervergleichs TOP CONSULTANT stellte das Unternehmen seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung auf dem 5. Deutschen Mittelstands-Summit, dieses Mal im baden-württembergischen Ludwigsburg, gratulierte TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a.D. Christian Wulff den Vorständen Matthias Mauer und Jürgen Lessnich.

Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt in den Händen von Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach. Beide leiten gemeinsam die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn. Im Auftrag von compamedia GmbH befragt die WGMB Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen und wertet die Ergebnisse zusammen mit weiteren Unternehmensdaten aus. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur dann verliehen, wenn ein Beratungshaus hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielt. In diesem Jahr erhielten insgesamt 111 Unternehmen die begehrte Auszeichnung.

Die M&L Aktiengesellschaft hat dieses Verfahren durchlaufen und überzeugt: Als Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker und Geomarketingspezialisten bringen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Spezialwissen in der Wirtschaft und deren Belange, und auch die entsprechende Technik mit. Zugleich verstehen sie die Anforderungen ihrer Kunden und sprechen deren Sprache.

Seit über 25 Jahren am Markt, haben sich die Frankfurter Berater vor allem im Bereich Big Data und Geomarketing einen Namen gemacht. Wer riesige Datenmengen verarbeiten und analysieren will, benötigt nicht nur das Know-how und ein ausgeprägtes Verständnis im Hinblick auf die Mechanismen in Marketing und Vertrieb, sondern auch die richtige Technologie. Und hierüber verfügt die Unternehmensberatung aus Frankfurt am Main seit vielen Jahren, um ihren Kunden die notwendigen Markt- und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

„Ich bin sehr stolz auf mein Team. Zum einem, dass wir als einer der wenigen Mittelstandsberater seit fast einer Dekade die Auszeichnung TOP Consultant zu verteidigen haben. Zum anderen, dass wir durch unsere Qualifikationen und unsere Fähigkeiten neueste Entwicklungen in den Bereichen Big Data und Geomarketing als führende Managementberatung seit 25 Jahre für unsere Kunden erfolgreich umsetzen“, freut sich Vorstand Matthias Mauer.

Ein ausführliches Porträt über M&L findet sich auf dem Beraterportal www.beste-mittelstandsberater.de.

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April: Spezialfonds dominieren Neugeschäft

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Frankfurt, 13. Juni 2018 – Investmentfonds sammelten im April netto 5,5 Milliarden Euro ein. Spezialfonds steuerten mit 5,1 Milliarden Euro den Großteil bei. Publikumsfonds erzielten 0,3 Milliarden Euro Zuflüsse, nachdem sie im März Abflüsse von 1,3 Milliarden Euro verzeichneten. Mischfonds führten mit 2,1 Milliarden Euro erneut die Absatzliste an.

Aus Aktien-ETFs flossen 2 Milliarden Euro ab, aktiv gemanagte Aktienfonds sammelten 0,1 Milliarden Euro ein. Freie Mandate verzeichneten Abflüsse von 1,9 Milliarden Euro. Seit Jahresanfang summiert sich das Neugeschäft der Investmentfonds auf 43,5 Milliarden Euro, aus freien Mandaten flossen 8,8 Milliarden Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende April 2018 ein Vermögen von über 3 Billionen Euro.

Rekordvermögen: Immobilienfonds verwalten 172 Milliarden Euro

Das verwaltete Netto-Vermögen der offenen Immobilienfonds ist seit Ende 2007 von 105 Milliarden Euro auf 172 Milliarden Euro gestiegen. Immobilien-Publikumsfonds verzeichnen mit 91,6 Milliarden Euro und Immobilien-Spezialfonds mit 80,3 Milliarden Euro jeweils ein Rekordvermögen. Insbesondere Immobilien-Spezialfonds sind stark gewachsen. Sie haben ihr Vermögen in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Die Immobilien-Publikumsfonds haben die Marktturbulenzen der letzten Jahre gut überstanden. Entfielen Ende 2012 rund 25 Prozent des Vermögens auf offene Fonds, die vorübergehend die Anteilscheinrücknahme ausgesetzt haben oder die in Abwicklung waren, entfallen nun drei Prozent des Vermögens auf Fonds in Abwicklung.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 13. Juni 2018

 

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Finanzanalysten erstellen Kurs- und Gewinnprognosen nicht ausschließlich nach objektiven Kriterien, sondern stark nach individuellen Persönlichkeits-Präferenzen

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Studie des Investment Lab Heilbronn:

Heilbronn, 02.Mai 2018 – Finanzanalysten lassen sich bei ihren Bewertungen der Ertragsaussichten eines Unternehmens von der Persönlichkeit des Vorstandsvorsitzenden beeinflussen. Bei ansonsten absolut gleichen wirtschaftlichen Zahlen prognostizieren die Analysten im Schnitt eine deutlich bessere Entwicklung, wenn  Firmen einen  extrovertierten CEO haben im Vergleich zur Leitung durch  einen zurückhaltenden Vorstand.

Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie des Investment Lab Heilbronn. Bewertungen von 173 Analysten aus 12 europäischen Ländern flossen in die Untersuchung ein. „Wie eindeutig die Unterschiede bei den Prognosen zu den Gewinnaussichten und den Kurszielen in vielen Fällen ist, hat uns doch sehr überrascht“, erläutert Dr. Jochen Becker, Assistant Professor für Finanzkommunikation an der German Graduate School of Management and Law Heilbronn (GGS) und Direktor des Investment Lab: „Wenn alleine die Frage, ob der CEO aus sich herausgeht oder nicht, solche Bewertungsunterschiede zur Folge hat, muss so manche Analystenbewertung kritisch gesehen werden. Denn dann legen viele Experten auch subjektive Kriterien zugrunde. Doch Investoren, die ihre Anlageempfehlungen nach professionellen Vorgaben ausrichten und erhebliche Summen aufgrund solcher Empfehlungen umschichten, erwarten ja absolute Bewertungsobjektivität.“

Bei den Prognosen zur künftigen Ertragskraft und weiterer Entwicklung des Aktienkurses spielte nicht nur die Persönlichkeit des CEOs eine Rolle, sondern auch die des Finanzanalysten selbst. Eindeutig ist die Bevorzugung der Unternehmen mit extrovertierten Chefs nämlich nur dann, falls der Analyst ebenfalls selbst extrovertiert ist. Dann wird beispielsweise der in einem Jahr bei dem analysierten Software-Unternehmen erwartete Gewinn je Aktie („Forecasted EPS“ – earnings per share) mit 1,41 Euro vorhergesagt, wenn der CEO extrovertiert ist. Bei introvertierten Chefs wurde bei ansonsten unveränderten Daten ein Wert 1,32 Euro genannt. Sind die Analysten hingegen selbst introvertiert, ist der Unterschied bei der Gewinnprognose nur sehr gering: 1,36 Euro bei extrovertierten und 1,35 Euro bei introvertierten Chefs.

Noch größer ist der Einfluss persönlicher und damit rein subjektiver Kriterien beim langfristig prognostizierten Kursziel des von den Experten analysierten fiktiven Software-Unternehmens. Extrovertierte Analysten vermelden hier bei einem extrovertierten CEO in drei bis fünf Jahren einen Aktienkurs von durchschnittlich 38,48 Euro. Bei einem introvertierten Chef sehen solche Analysten durchschnittlich nur ein Kursziel von 32,00 Euro. „Das ist ein so dramatischer Unterschied, dass ganz andere Investmententscheidungen gefällt werden“, so Dr. Becker: „Schaut man sich im Vergleich dazu an, wie ganz anders introvertierte Analysten die Zukunftsaussichten dieses Softwareunternehmens beurteilen, ist das ein eindeutiger Beleg, dass man bei Empfehlungen der Analysten stets auch dessen Persönlichkeitskomponente mit einbeziehen muss.“ Die introvertierten Bewertungs-Experten sehen nämlich das Kursziel des Softwareunternehmens in drei bis fünf Jahren durchschnittlich bei knapp über 35 Euro, unabhängig von der Persönlichkeit des Chefs.

Das Investment Lab Heilbronn hat in einer sehr aufwändigen Untersuchung Wert darauf gelegt, eine absolute Vergleichbarkeit der Bewertungen herzustellen. „Somit gab es Unterschiede lediglich im Persönlichkeitsmerkmal ´Extrovertiertheit` von Vorstand und Analysten“, erläutert Josip Medjedovic, Research Associate am Investment Lab den Versuchsaufbau. Nach seiner Ansicht ist es durchaus möglich, dass das Kriterium des extrovertierten oder zurückhaltenden Chefs im Falle des analysierten fiktiven Software-Unternehmens grundsätzlich eine größere Bedeutung als bei Firmen anderer Branchen hat. „Vielleicht ist man durch die legendären Auftritte von Steve Jobs oder Steve Ballmer bei Apple bzw. Microsoft so gepolt, dass man beim Thema Software einfach einen extrovertierten CEO als Voraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen aus diesem Bereich sieht“, so Becker: „Doch das darf nicht der Grund für solche Bewertungsunterschiede sein. Gerade von einem Analysten erwartet man, dass dieser sich von Bühnenshows oder anderen öffentlichkeitswirksamen Auftritten nicht davon ablenken lässt und einzig nach harten Fakten beurteilt.“

Zudem sei die Beeinflussung der Analystenbewertung durch subjektive Kriterien sicherlich nicht auf die Software-Branche beschränkt. „Unser Studien-Aufbau hat sich ja nur auf den Faktor unterschiedlicher Extrovertiertheit beschränkt“, so Medjedovic: „Im Analyse-Alltag sind aber angesichts dieser Studienergebnisse noch andere Kriterien denkbar, die eine unterschiedliche Unternehmensbewertung beeinflussen können, etwa das Geschlecht oder andere Persönlichkeitsmerkmale des Unternehmensvorstands.“ Die Jahre an Berufserfahrung sowie der Branchenfokus der Finanzanalysten spielte bei den untersuchten Bewertungsunterschieden keine signifikante Rolle. „Hier gibt es im Gegensatz zum Persönlichkeitsmerkmal `Extrovertiertheit` keine Zusammenhänge“, erläutert Medjedovic.

Das Investment Lab, das als Research-Institut für börsennotierte Wachstumsunternehmen und Venture Capital-Akteure konzipiert ist, rät Investoren, nie auf einige wenige Analysten-Urteile zu vertrauen. „Investoren können anhand dieser Studie verstehen, wie kritisch reflektierend sie mit Aktien-Empfehlungen umgehen müssen.  Deren Zustandekommen ist stets zu hinterfragen und mit den Rahmenbedingungen anderer Bewertungen abzugleichen“, so Becker: „Auch die Analysten selbst können wichtige Schlussfolgerungen aus unserer Untersuchung ziehen und versuchen, den subjektiven Faktor in ihren eigenen Analysen zu minimieren.“ Die Heilbronner Wissenschaftler wollen im Blick behalten, ob auch die bewerteten Unternehmen selbst Schlussfolgerungen aus der Studie ziehen werden. „Eventuell wird ja das ein oder andere Unternehmen angesichts solcher Zusammenhänge dazu neigen, einen extrovertierten CEO an die Spitze zu berufen“, stellt Investment Lab-Direktor Dr. Jochen Becker als Überlegung an: „Wenn alleine die Extrovertiertheit des CEO die Aussicht auf bessere Analysten-Bewertungen steigert, könnte das eventuell einen Effekt auf die personellen Entscheidungen haben.“

Quelle: Investment Lab Heilbronn

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Geschlossene Fonds – Emissionsvolumen steigt im ersten Quartal an

Berlin, 19. April 2018 – Die Ratingagentur Scope hat die in Q1 2018 emittierten geschlossenen Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) und Vermögensanlagen erfasst: Insgesamt wurden sieben Publikums-AIF und neun Vermögensanlagen von der BaFin zum Vertrieb zugelassen.

Das Angebot der im ersten Quartal (Q1) 2018 zum Vertrieb zugelassenen geschlossenen Publikums-AIF erstreckt sich auf sieben AIF mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 313 Millionen Euro.
Zum Vergleich: In Q1 2017 wurden sechs Fonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von zusammen lediglich 143 Millionen Euro emittiert. Das heißt, die Anzahl der neuen Fonds ist gegenüber dem Vorjahresquartal annähernd gleichgeblieben. Das zu platzierende Eigenkapitalvolumen ist jedoch um rund 119 Prozent gestiegen.

Verantwortlich für das deutliche Plus ist vor allem ein großvolumiger Fonds – der WealthCap Immobilien Deutschland 40 – mit einem prospektierten Eigenkapital von rund 200 Millionen Euro.

Deutsche Immobilien dominieren – Risikogemischte Konzepte entwickeln sich zum Standard
Vier der sieben im ersten Quartal 2018 emittierten AIF investieren in Immobilien. Der Investitionsfokus der Immobilienfonds liegt ausschließlich auf deutschen Objekten.
Sämtliche Fonds sind risikogemischt konzipiert. Vier der sieben risikogemischten AIF sind Blindpool- bzw. Semi-Blindpool-Konstruktionen. Lediglich bei drei AIF stehen die Investments bei Prospekterstellung vollständig fest.

Vermögensanlagen: Weniger Produkte, mehr Volumen
Das Angebot neuer Vermögensanlagen nach Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) erstreckt sich in Q1 2018 auf neun Produkte. In Bezug auf die Anzahl wurden gegenüber Q1 2017 mit 13 emittierten Vermögensanlagen damit rund 31 Prozent weniger Produkte zum Vertrieb zugelassen.

Zuwachs gibt es allerdings für das zu platzierende Kapital: Dieses beläuft sich in Q1 2018 auf rund 213 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (rund 146 Millionen Euro) bedeutet dies einen Anstieg um rund 46 Prozent (Hinweis: Bereinigt man das Emissionsvolumen allerdings um das seit Anfang März geschlossene P&R-Angebot, beläuft es sich nur noch auf 113 Millionen Euro.)

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 19. April 2018

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Fonds fließen im Februar 11 Milliarden Euro zu

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Frankfurt, 16. April 2018 –  Offene Investmentfonds sammelten im Februar netto 10,9 Milliarden Euro neue Gelder ein.

Spezialfonds steuerten 8,7 Milliarden Euro bei, Publikumsfonds 2,2 Milliarden Euro. Geschlossene Fonds erzielten Zuflüsse von 0,1 Milliarden Euro. Aus freien Mandaten zogen Anleger 2,6 Milliarden Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Februar 2018 ein Vermögen von 3 Billionen Euro. Davon entfallen 1,6 Billionen Euro auf offene Spezialfonds, 1 Billion auf offene Publikumsfonds, 373 Milliarden Euro auf freie Mandate und 6 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds.

Aktienfonds sind volumengrößte Publikumsfondsgruppe

Aktienfonds sind die volumengrößte Gruppe der offenen Publikumsfonds. Ihr verwaltetes Vermögen stieg in den letzten zwölf Monaten – trotz der Kurskorrektur im Februar 2018 – um zehn Prozent von 357 Milliarden Euro (Ende Februar 2017) auf 395 Milliarden Euro. Allein im Februar sammelten Aktien-ETFs netto 0,5 Milliarden Euro neue Gelder ein. Aus aktiv gemanagten Aktienfonds flossen 0,7 Milliarden Euro ab.

Das verwaltete Vermögen der Mischfonds hat sich seit Ende 2011 von 111 Milliarden Euro auf derzeit 270 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Aktienbetonte Produkte bauten ihren Anteil in diesem Zeitraum von 20 Prozent auf 26 Prozent aus. Auf anleihenbetonte Mischfonds entfallen unverändert 26 Prozent. Der Anteil ausgewogener Produkte, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen investieren, sank in diesem Zeitraum von 54 Prozent auf 48 Prozent. Insgesamt verzeichneten Mischfonds im Februar netto 0,6 Milliarden Euro neue Gelder.

Rentenfonds verwalten ein Vermögen von 214 Milliarden Euro. Hierbei sind Produkte mit geldmarktnahen Euro-Anleihen die volumengrößte Gruppe. Sie verwalten 70 Milliarden Euro; allein im Februar sammelte diese Gruppe 2 Milliarden Euro ein. Insgesamt erzielten Rentenfonds netto 0,9 Milliarden Euro neue Gelder. Das verwaltete Netto-Vermögen der Immobilienfonds ist in den letzten zwölf Monaten von 88 Milliarden Euro auf 91 Milliarden Euro gewachsen. Im Februar verzeichneten sie Zuflüsse von 0,5 Milliarden Euro.

Spezialfonds: Altersvorsorgeeinrichtungen stark investiert

Das von offenen Spezialfonds verwaltete Vermögen hat sich seit Anfang 2011 von 814 Milliarden Euro auf derzeit 1.593 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die größten Anlegergruppen sind Versicherungsgesellschaften, die Kapitalanlagen von 604 Milliarden Euro von Fondsgesellschaften verwalten lassen, und Altersvorsorgeeinrichtungen wie Versorgungswerke mit einem Volumen von 393 Milliarden Euro. Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen am Spezialfondsvermögen ist in den letzten sieben Jahren von 15 Prozent auf 25 Prozent gestiegen.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Scope veröffentlicht finale Rating-Methodik für Asset Manager von Private-Equity- und VC-Fonds

Berlin, 12. April 2018 – Die Ratingagentur Scope hat eine neue Ratingmethodik zur Bewertung der Qualität von Asset Managern von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PE- und VC-Fonds) veröffentlicht.

Diese Methodik berücksichtigt die speziellen Charakteristika und Anforderungen der PE-Branche. Neben der Organisationsstruktur des Asset Managers legt Scope großes Augenmerk auf den Erfahrungsschatz von Führungs- und Investmentpersonal, den Investmentprozess, den Investment Track Record sowie verschiedene Aspekte der Transparenz und Client Services.

Das Rating für Asset Manager von PE- und VC-Fonds basiert auf 16 Hauptkriterien und insgesamt 33 Unterkriterien. Sie gruppieren sich in fünf Panels:
• Unternehmen
• Investment Management
• Investment Track Record
• Governance, Risikomanagement und ESG
• Investor Relations

Die Ratingkriterien finden im Kontext relevanter Peergroups Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass angesichts der Vielfalt der Ausprägungen innerhalb der Private-Equity- und Venture-Capital-Branche angemessene und konsistente Scores vergeben werden. Die Kalibrierung erfolgte in Hinblick auf etablierte Benchmarks und auf Best-Practice-Katalogen von einschlägigen Branchenverbänden.

Die verwendete Ratingskala reicht von AAAAMR bis CAMR, wobei die Ratingkategorien AAAAMR bis BBBAMR an Asset Manager vergeben werden, die aus Sicht von Scope institutionellen Mindeststandards entsprechen; ein CAMR hingegen erhalten Manager, bei denen das nicht der Fall ist.

Zur Abgrenzung:
Manager von anderen realen Vermögenswerten – insbesondere Immobilien, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Transport – werden weiter nach der Ratingmethodik für Asset Manager von alternativen Investments bewertet.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom  12. April 2018

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Institutionelle Immobilienfonds – Ein Marktüberblick

Berlin, 09. April 2018 – Institutionellen Investoren steht aktuell ein breites Angebot an indirekten Immobilienfonds zur Verfügung: Mindestens 107 Alternative Investment Fonds sind derzeit investierbar. Das geplante Eigenkapitalvolumen der Fonds summiert sich auf 43,3 Milliarden Euro.

Scope Investor Services hat das Angebot an Immobilienfonds, in die Institutionelle derzeit investieren können, erhoben und analysiert. Insgesamt 38 Asset Manager haben an der Umfrage teilgenommen und Auskunft über ihr aktuelles Angebot an indirekten Immobilienanlagen für deutsche Investoren gegeben:

Rund ein Drittel der 107 untersuchten Fonds hat einen breiten Investitionsfokus auf Westeuropa. Ein weiteres Drittel konzentriert sich rein auf deutsche Immobilien. Mit deutlichem Abstand folgen Fonds mit dem Investmentziel USA oder Großbritannien. Lediglich zwei Fonds investieren global.

Gegenwärtig investieren etwa 85 Prozent der Fonds in die risikoarmen Risikoklassen „Core“ und „Core plus“. Nur 15 Prozent der Fonds kaufen Objekte mit den Risikoprofilen „Value Added“ oder „Opportunistisch“.

Rund die Hälfte der Fonds, die eine Angabe zu den erwarteten Renditen gemacht haben, planen eine jährliche Ausschüttungsrendite zwischen 4 und 5 Prozent. In Bezug auf die Gesamtrendite stellt das Gros der Fonds jedoch 6 bis 8 Prozent p.a. in Aussicht.

Aus der Tatsache, dass die erwartete Gesamtrendite die Ausschüttungsrendite übersteigt, lässt sich schließen, dass Fondsmanager zusätzliche Wertschöpfungskomponenten einplanen – insbesondere Wertzuwächse der Fondsimmobilien.

Das vielfältige Angebot ist aus Investorensicht zum einen erfreulich, zum anderen jedoch auch mit erhöhtem Aufwand im Zuge der Fondsselektion verbunden. Scope Investor Services wird die im vollständigen Report dargestellte Auswertung regelmäßig aktualisieren.

Quelle. Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 09. April 2018

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Offene Immobilienfonds in Abwicklung – Untersuchung der Ratingagentur Scope

Berlin, 27. März 2018 – Das Finanzbeben, das die Insolvenz von Lehman Brothers 2008 auslöste, zog zahlreiche offene Immobilienfonds in seinen Sog. Insgesamt 18 Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 26 Milliarden Euro wurden geschlossen und anschließend abgewickelt.

Die Ratingagentur Scope hat die Abwicklungsergebnisse der betroffenen Fonds bis auf die Ebene einzelner Objekte untersucht. Zwar sind auch neun Jahre nach den ersten Fondsschließungen noch nicht alle Immobilien veräußert, dennoch zeigt sich bereits jetzt ein klares Bild, wie hoch die Verluste sind und was die für das Abwicklungsergebnis wichtigsten Faktoren waren.

Das Spektrum der Abwicklungsresultate geht weit auseinander: Einige Fonds haben seit dem 30.09.2008 mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Auf der anderen Seite steht aktuell ein Fonds, der im Zuge der Abwicklung sogar einen leichten Vermögenszuwachs erzielte.

Konkret: Die Ergebnisse liegen in einer Bandbreite zwischen +0,8 Prozent beim KanAm SPEZIAL grundinvest und -54,8 Prozent beim DEGI GLOBAL BUSINESS. Der Mittelwert über alle 18 Fonds liegt bei einem Verlust von rund 22 Prozent.

Große Objekte mit geringsten Verlusten
Eine klare Korrelation besteht zwischen der Verlusthöhe und der Objektgröße. Dabei gilt: je größer das Objekt, desto geringer der Verlust:
In der Größenklasse ab 200 Millionen Euro konnten im Zuge der Abwicklung sogar Wertzuwächse von durchschnittlich 1,5 Prozent erzielt werden. Kleine Objekte mit einem Volumen von weniger als 25 Millionen Euro hingegen verloren durchschnittlich fast ein Viertel an Wert.

Objekte in Japan mit den höchsten Verlusten – UK Immobilien mit Wertzuwächsen
Fondsobjekte in Japan haben mit durchschnittlich 36,3 Prozent die höchsten Verluste erlitten. Betroffen davon war vor allem der Morgan Stanley P2 Value.
Der einzige Markt mit einem im Saldo positiven Ergebnis (+2,3 Prozent) war Großbritannien. Vor allem auf zwei Fonds ist das gute Ergebnis der britischen Objekte zurückzuführen: den KanAm grundinvest Fonds und den SEB ImmoPortfolio Target Return Fund.
Die meisten Objekte der 18 Fonds in Abwicklung befinden bzw. befanden sich in Deutschland (8,6 Milliarden Euro Verkehrswert) und Frankreich (5,8 Milliarden Euro). In beiden Ländern fielen die Wertverluste mit durchschnittlich 8,7 Prozent bzw. 11,4 Prozent vergleichsweise moderat aus.

Verkaufszeitpunkt mit hohem Einfluss
Am geringsten fallen die Wertverluste für Objekte aus, die im ersten Jahr nach Bekanntgabe der Auflösung veräußert wurden. Im weiteren Verlauf der Abwicklung steigen die Verluste in der Regel an. Am höchsten sind die Verluste für Immobilien, die nach Ablauf der Abwicklungsfrist an die Verwahrstelle übergehen.
Von den 18 betrachteten Fonds haben sieben ihr Portfolio bereits vollständig abgebaut. Neun Fonds besitzen noch eine einstellige Objektanzahl. Die beiden Fonds CS EUROREAL und SEB ImmoInvest müssen noch größere Portfoliobestände im Wert von 765 Millionen Euro bzw. 634 Millionen Euro veräußern.

Sämtliche Auswertungen finden Sie im vollständigen Report.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 27. März 2018

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Depotbanken: Verwahrtes Fondsvermögen steigt 2017 um 8 Prozent

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Frankfurt, 23. März 2018 – Das Vermögen der bei den Depotbanken verwahrten Assets von deutschen Fonds ist 2017 um 8 Prozent gestiegen. Insgesamt betreuten die 41 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2017 ein Netto-Vermögen von rund 2 Billionen Euro.

Die Liste führt BNP Paribas Securities Services Frankfurt mit einem Vermögen von 431 Milliarden Euro an. Es folgen die State Street Bank mit 289 Milliarden Euro und die DZ Bank mit 209 Milliarden Euro. Die zehn größten Verwahrstellen haben einen Marktanteil von 90 Prozent. 37 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 1,9 Billionen Euro tätig, 11 mit offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 179 Milliarden Euro. Im Segment der geschlossene Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuten zum Jahresende 14 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 13,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 12 Milliarden Euro auf 282 geschlossene Sachwertefonds und weitere 1,3 Milliarden Euro auf 56 geschlossene Wertpapier- und Beteiligungsfonds. Die Statistik bildet damit den deutschen Markt für KAGB-konforme geschlossene Investmentfonds fast vollständig ab.

Die Verwahrstellenstatistik umfasst Angaben zu deutschen offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch, unabhängig von einer Mitgliedschaft im deutschen Fondsverband BVI. Die Statistik erstellt der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken.

Quelle: BVI, Bundesverband Investment und Assset Management e,V., Pressemitteilung vom 23. März 2018

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