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Category Archives: Marktforschung

M&L ist ein TOP CONSULTANT

 

Top-Consultant 2017

TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a.D. Christian Wulff würdigt M&L als eines der besten Beratungsunternehmen für den Mittelstand

Frankfurt/Essen – Die M&L Aktiengesellschaft darf sich auch 2017 wieder Top-Consultant nennen.  Das Besondere: M&L gehört zu lediglich einer Hand voll Unternehmen, die bereits zum sechsten Mal in Folge sich TOP Consultant nennen dürfen. 2017 ist M&L auch wieder unter den besten zehn Beratungsunternehmen.

Bei der wissenschaftlich fundierten Kundenbefragung des Beratervergleichs TOP CONSULTANT stellte das Unternehmen seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung auf dem 4. Deutschen Mittelstands-Summit in Essen gratulierte TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a. D.  Christian Wulff den Vorständen Matthias Mauer und Jürgen Lessnich im Beisein der Aufsichtsratmitglieder der M&L zu diesem Erfolg.

Bereits seit 2010 kürt TOP CONSULTANT die besten Berater für den Mittelstand. Seit 2011 wird auch M&L ohne Unterbrechung mit dem Siegel für Professionalität und Kompetenz geehrt. Mittelständler schätzen es als verlässliche Orientierungshilfe auf dem überhitzten Beratermarkt.

Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt in den Händen von Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach – sie allein entscheiden, wer das TOP CONSULTANT-Siegel tragen darf. Beide leiten gemeinsam die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn. Im Auftrag von compamedia befragt die WGMB Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen und wertet die Ergebnisse zusammen mit weiteren Unternehmensdaten aus. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur dann verliehen, wenn ein Beratungshaus hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielt. In diesem Jahr erhielten insgesamt 96 Unternehmen die begehrte Auszeichnung.

Die M&L Aktiengesellschaft hat dieses Verfahren durchlaufen und die wissenschaftliche Leitung überzeugt. Seit über 20 Jahre am Markt, haben sich die Frankfurter Berater vor allem im Bereich Big Data und Geomarketing einen Namen gemacht. Wer riesige Datenmengen verarbeiten und analysieren will, benötigt nicht nur das Know-how und ein ausgeprägtes Verständnis im Hinblick auf die Mechanismen in Marketing und Vertrieb, sondern auch die richtige Technologie. Hierüber verfügt die Unternehmensberatung aus Frankfurt am Main seit vielen Jahren, um ihren Kunden die notwendigen Markt- und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Als Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker und Geomarketingspezialisten bringen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Spezialwissen in der Wirtschaft und deren Belange, aber auch in der Technik mit und sind gleichzeitig in der Lage, die Anforderungen ihrer Kunden zu verstehen und ihre Sprache zu sprechen. „Unsere Qualifikationen und unsere Fähigkeit, neueste Entwicklungen in den Bereichen Big Data und Geomarketing für unsere Kunden nutzbar zu machen, macht uns zu einer der führenden Managementberatungen auf diesem Gebiet “, sagt Vorstand Matthias Mauer. Ein ausführliches Porträt über M&L findet sich auf dem Beraterportal www.beste-mittelstandsberater.de.

Prof. Dr. Dietmar Fink hebt die Transparenz hervor, die das Siegel stiftet: „Der Beratermarkt ist heißgelaufen und bringt immer wieder auch zweifelhafte Anbieter hervor. TOP CONSULTANT zeichnet jene Berater aus, die bei ihren Kunden nachweislich hervorragende Arbeit geleistet haben. Das Siegel dient mittelständischen Unternehmen somit als wichtige Orientierungshilfe auf einem unübersichtlichen Markt.“

Quelle: M&L Aktiengesellschaft

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Marktbefragung offene Immobilienfonds: Anbieter und Investoren in Hochstimmung

Berlin, 13. Juni 2017 – Fondsgesellschaften erwarten weitere Mittelzuflüsse und sorgen sich um die zunehmende Knappheit attraktiver Investitionsobjekte. Investoren und Vertriebe sehen wachsende Bedeutung offener Immobilienfonds – und fordern zugleich mehr Produktauswahl.

Die Ratingagentur Scope hat sowohl Fondsanbieter als auch Investoren, Vermögensverwalter und Vertriebe zu offenen Immobilienfonds befragt. Die folgenden Ergebnisse basieren auf Antworten von 13 Fondsanbietern (zusammen mehr als 180 Milliarden Euro Assets under Management) und 149 institutionellen Investoren, Vermögensverwaltern und Vertrieben:

Anbieter offener Immobilienfonds in blendender Stimmung
Die Stimmung der Anbieter offener Immobilienfonds lässt sich kaum übertreffen: Rund 60% der Befragten beurteilen die Lage in diesem Jahr mit „gut“, 40% sogar mit „sehr gut“. Für das Jahr 2018 sind die Einschätzungen identisch.
Die Einschätzung zur Lage korrespondiert mit den erwarteten Mittelzuflüssen: Bereits im vergangenen Jahr verzeichneten offene Immobilienfonds Rekordzuflüsse. Nach den aktuellen Erwartungen der Fondsanbieter wird es 2017 so weiter gehen – knapp 40% rechnen mit moderaten Zuflüssen, mehr als 60% sogar mit deutlichen Zuflüssen.
Eine Folge der positiven Markteinschätzung und der erwarteten Mittelzuflüsse: Alle befragten Anbieter planen in den kommenden drei Jahren neue Produkte. Zum Vergleich: In der letzten Marktbefragung vor zwei Jahren gab nur die Hälfte der Emittenten an, die Auflage von Fonds zu planen.

Mangel an attraktiven Objekten lässt Liquiditätsquoten ansteigen
Trotz sehr guter Stimmung und zahlreicher Produktpläne gibt es Risiken: Als größte Risiken für die Attraktivität offener Immobilienfonds stufen 60% der Befragten einen möglichen Anstieg des Zinsniveaus und den Mangel an geeigneten Investitionsobjekten ein.
Die Knappheit von attraktiven Immobilien hat bereits heute Konsequenzen. Die Einschätzung zu den Investitionsvolumina für 2017 sind verhalten: Trotz erwarteter Mittelzuflüsse gehen nur knapp 40% der Anbieter von im Vergleich zu 2016 steigenden Investitionen aus. Rund ein Viertel der Befragten rechnet mit einem ähnlichen Niveau und knapp 40% gehen sogar von einem geringeren Investitionsvolumen als 2016 aus.
Der Mangel an attraktiv gepreisten Investitionsobjekten und die Erwartung weiterer Netto-Mittelzuflüsse gehen mit der Erwartung steigender Liquiditätsquoten einher: Rund 45% der befragten Anbieter erwarten zum Jahresende höhere Liquiditätsquoten als zu Beginn dieses Jahres, knapp 40% rechnen mit einem ähnlichen Niveau und nur 15% gehen von sinkenden Liquiditätsständen aus.

Investoren und Vertriebe: Bedeutung offener Fonds wird zunehmen
Nicht nur bei den Anbietern, sondern auch bei Investoren und Vertrieben ist die Stimmung in Bezug auf offene Immobilienfonds auf einem hohen Niveau: Zwei Drittel der Befragten beurteilen die Lage im Markt der offenen Immobilienfonds in diesem Jahr als positiv oder sehr positiv, 30% schätzen die Lage neutral ein. Nur rund vier Prozent der Teilnehmer haben eine negative Einschätzung.
Diese insgesamt positive Einschätzung korrespondiert mit den Antworten auf die Frage nach der Bedeutung offener Immobilienfonds: Mehr als die Hälfte der Befragten geht von einem Bedeutungszuwachs in den kommenden drei Jahren aus – sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren. Mehr als ein Drittel sieht keine Veränderungen. Nur rund 10% der Investoren und Vertriebe erwarten einen Bedeutungsverlust.

Investoren und Vertriebe fordern mehr Produktauswahl
Die positiven Aussichten für offene Immobilienfonds gehen Hand in Hand mit dem Ruf nach neuen Produkten: Fast die Hälfte (48%) der Befragten hält die Auswahl an Fonds für zu gering. Das ist im Vergleich zur letzten Marktbefragung vor zwei Jahren eine deutliche Steigerung: Damals waren nur rund 30% der Umfrageteilnehmer mit der Produktauswahl nicht zufrieden.

Im vollständigen Report finden Sie weitere Ergebnisse der diesjährigen Marktbefragung.

Quelle. Scope Analysis GmbH

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Scope modifiziert Ratingmethodik für geschlossene AIF

Berlin, 09. Juni 2017 – Im Rahmen des regelmäßigen Methodik-Reviews hat die Ratingagentur Scope die Bewertungsmethodik für geschlossenen alternative Investmentfonds (AIF) angepasst und die aktualisierte Version veröffentlicht.

Im Vergleich zur bisher geltenden Methodik vom April 2015 wurde die Ratingmethodik für geschlossene AIF im Wesentlichen in zwei Punkten verändert: Zum einen wurde die Herangehensweise zur Bewertung von Blindpool- und Semi-Blindpool-Strukturen deutlich vertieft. Zum anderen ist das Monitoring der Fondsratings nach Platzierung der Fonds künftig optional – und nicht mehr obligatorisch.
Im Rahmen des regelmäßigen Methodik-Reviews hat die Ratingagentur Scope die Bewertungsmethodik für geschlossenen alternative Investmentfonds (AIF) angepasst und die aktualisierte Version veröffentlicht.
Im Vergleich zur bisher geltenden Methodik vom April 2015 wurde die Ratingmethodik für geschlossene AIF im Wesentlichen in zwei Punkten verändert: Zum einen wurde die Herangehensweise zur Bewertung von Blindpool- und Semi-Blindpool-Strukturen deutlich vertieft. Zum anderen ist das Monitoring der Fondsratings nach Platzierung der Fonds künftig optional – und nicht mehr obligatorisch.

Download der Methodik

Quelle: Scope Analysis GmbH, pressemiteilung vom 09. Juni 2017

 

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Offene Immobilienfonds investieren verstärkt in den USA und in Hotelimmobilien

Berlin, 31. Mai 2017 – Die Ratingagentur Scope hat die im Jahr 2016 getätigten Investitionen offener Immobilienpublikumsfonds analysiert: Im Vergleich zu 2015 ist das Investitionsvolumen leicht rückläufig. Die USA lösen Deutschland als beliebtesten Investitionsstandort ab.

Offene Immobilienfonds verzeichnen Rekordzuflüsse. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb sie trotz stetig steigender Immobilienpreise weiter rege investieren: Die insgesamt 14 von Scope bewerteten offenen Immobilienpublikumsfonds erwarben im vergangenen Jahr 60 Objekte und investierten dafür insgesamt 6,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Jahr 2015 ist das Investitionsvolumen allerdings rückläufig. 2015 betrug es 7,1 Milliarden Euro – im Jahr 2014 summierte es sich für die 14 Fonds auf 5,1 Milliarden Euro. Der Rückgang des Investitionsvolumens von 2015 auf 2016 ist vor allem auf das weiter gestiegene Preis- und somit gesunkene Renditeniveau auf zahlreichen Immobilienmärkten zurückzuführen.

Mehr als 2,1 Milliarden Euro – und damit ein Drittel des gesamten Investitionsvolumens der 14 Fonds – flossen 2016 in die USA. Auf Rang zwei der beliebtesten Länder folgt Deutschland mit 1,1 Milliarden bzw. 17 Prozent des gesamten Investitionsvolumens. Objekte für rund 900 Millionen Euro (14 Prozent) wurden in Großbritannien angekauft.

Im Vergleich mit den Vorjahren wurde Deutschland damit als beliebtester Investitionsstandort abgelöst. Im Jahr 2014 investierten offene Immobilienfonds noch zu 40 Prozent in Deutschland. 2015 schrumpfte dieser Wert bereits auf 22 Prozent – 2016 dann auf 17 Prozent.

Die US-Immobilienmärkte konnten ihren Anteil in den vergangenen Jahren stetig ausbauen: 2014 waren es lediglich 7 Prozent des gesamten Investitionsvolumens, 2015 betrug der US-Anteil bereits 17 Prozent. Im vergangenen Jahr verdoppelte sich der US-Anteil auf 34 Prozent.

Der Trend hin zu US-Immobilien wird durch zwei Faktoren begünstigt: Zum einen ist das Renditeniveau auf den US-Märkten zum Teil höher als auf den europäischen Kernmärkten. Zum anderen setzen viele Fondsmanager auf eine stärkere geografische Diversifikation – nachdem in den Jahren seit der Finanzkrise der Investitionsfokus sehr deutlich auf Europa und vor allem auf Deutschland lag.

Zwar lenkten die 14 offenen Immobilienfonds auch 2016 mit 3,6  Milliarden Euro mehr als die Hälfte ihrer Investitionen in Büro-Objekte – der Anteil dieser Nutzungsart schrumpft jedoch kontinuierlich: Im Jahr 2014 flossen 72 Prozent in Büro-Objekte, 2015 waren es 63 Prozent. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 61 Prozent.

Eine gegenteilige Entwicklung zeigen Hotelimmobilien. Während 2014 nur rund 3 Prozent des gesamten Investitionsvolumens auf Hotels entfielen, waren es 2015 bereits 12 Prozent. Im Jahr 2016 stieg dieser Anteil nochmals auf 15 Prozent an. Damit wurden im vergangenen Jahr Hotelimmobilien mit einem Volumen von fast einer Milliarde Euro erworben.

Quelle: Scope Analysis GmbH

 

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Scope Fondsrating-Update Mai 2017: 16 neue Top-Ratings – 25 Upgrades von B auf A

Berlin, 23. Mai 2017 – Die Ratingagentur Scope bewertet rund 5.500 in Deutschland zugelassene Investmentfonds (UCITS). Im aktuellen Rating-Update konnten 227 Fonds ihre Bewertung verbessern. 42 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten – 16 Fonds davon ein Top-Rating.

Ein Drittel sämtlicher Fonds haben ein Top-Rating

Das Scope Fondsrating umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings. Von sämtlichen 5.500 Fondsratings sind gegenwärtig knapp ein Drittel Top-Ratings – konkret: 416 Fonds haben ein A-Rating (7,5%) und 1.428 Fonds ein B-Rating (25,9%).

Zum Stand 30.04.2017 haben sich im Vergleich zum Vormonat die Ratings von 227 Fonds verbessert – für 222 Fonds fiel die Bewertung schlechter aus. Darüber hinaus haben 42 Fonds erstmalig ein Rating von Scope erhalten.

Von den 227 Upgrades haben sich 84 Fonds auf die Ratingstufe B verbessert – und sind damit in den Bereich der Top-Ratings vorgestoßen. Weitere 25 Fonds konnten sich von B auf die beste Ratingstufe A verbessern.
Von den 42 Fonds, die Scope erstmalig bewertet hat, haben es immerhin 16 Fonds auf Anhieb in den Top-Rating-Bereich geschafft – zwei Fonds davon haben sogar ein A-Rating erhalten.

Mischfonds: Anteil A-Ratings liegt derzeit bei unter fünf Prozent

Scope unterteilt das Investmentfonds-Universum in insgesamt 181 Vergleichsgruppen. Die breiteste Auswahl an Fonds mit einem A-Rating haben Anleger derzeit in der Peergroup „Aktien Welt“ – es sind Stand 30.04.2017 insgesamt 37 Fonds.

Mit insgesamt 533 bewerteten Fonds ist „Aktien Welt“ aber zugleich eine der größten Peergroups. Der Anteil der A-Ratings beträgt daher nur 7,3% – und liegt damit sogar leicht unter dem Durchschnitt (7,5%).

Die Peergroup mit dem höchsten Anteil an A-Ratings ist gegenwärtig „Renten Inflationsgeschützt Euro“. Fast ein Viertel der insgesamt 25 Fonds dieser Peergroup hat ein A-Rating.

Einen überdurchschnittlich hohen Anteil A-Ratings hat derzeit auch die Vergleichsgruppe „Renten Emerging Markets“ – mehr als jede fünfte von Scope bewertete Fonds dieser Peergroup hat das höchste Rating.

Bei den Aktienfonds weisen gegenwärtig die Peergroups „Immobilienaktien Europa“ (14%) und „Aktien Großbritannien“ (13,8%) die höchste Dichte an Fonds mit Bestnote auf.

Auffällig wenige A-Ratings gibt es derzeit in den Mischfonds Global Peergroups: Die fast 1.100 von Scope bewerteten Mischfonds kommen insgesamt nur auf eine unterdurchschnittliche A-Rating-Quote von 4,0%.

Gänzlich ohne Fonds mit der Bestbewertung müssen aktuell die Peergroups „Aktien Energie“, „Aktien BRIC“ und „Wandel- und Optionsanleihen Welt“ auskommen.

Im vollständigen Report befindet sich eine Übersicht über sämtliche A-Upgrades und die erstmalig bewerteten Fonds mit Top-Rating – ZUM DOWNLOAD

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 23. Mai 2017

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Erfreulich gute Neugeschäfte für die gewerbliche Immobilienfinanzierung in 2016

©www.shutterstock.com

Frankfurt, 19. Mai 2017 – Ein Plus von 15 Prozent zeigt die JLL-Analyse für das Neugeschäft der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland des Jahres 2016.

Mit 41,6 Mrd. Euro haben bis auf eine Bank alle 13  Institute ein höheres Neugeschäft abgeschlossen als ein Jahr zuvor, die meisten im zweistelligen Prozentbereich. „Das war zur Jahresmitte von den Teilnehmern nicht erwartet worden, allerdings war damals auch noch nicht abzusehen, dass das zweite Halbjahr auf dem gewerblichen Investmentmarkt eine derartige Dynamik entwickeln würde und am Schluss das dritthöchste, jemals erzielte Volumen zu notieren war“, so  Markus Kreuter, Team Leader Debt Advisory JLL Germany. Kreuter weiter: „Die hohen Investmentvolumina 2016 ermöglichten letztlich ein Beibehalten der hohen Aktivitätsquote. Indizien dafür, dass eine höhere Risikobereitschaft in Form höherer Beleihungsausläufe zur Neugeschäftssteigerung führen könnte, sehen wir indes nicht.“

Stärkster Kreditgeber war die DG Hyp mit 7,1 Mrd. Euro zugesagten Mitteln und damit einem Zuwachs von 27 Prozent. Sie hatte zum Beispiel das Frankfurter Einzelhandels-, Hotel- und Wohn-Projekt „The Flare“ von Strabag Real Estate und RFR finanziert. Gefolgt wird die Top-Performerin von der Helaba mit 5,1 Mrd. Euro (+ 21 Prozent), zu deren neuen Kreditengagement u.a. die Finanzierung des Objekts „Pressehaus am Alexanderplatz“ in Berlin gehörte, das von Tishman Speyer gekauft wurde. Vier der hier analysierten Banken lagen 2016 bei einem Volumen zwischen 4,2 Mrd. und 4,9 Mrd. Euro. Den stärksten Zuwachs im Neugeschäftsvolumen wies die DekaBank mit 75 Prozent auf, gefolgt von der Postbank mit 30 Prozent – beide sind die einzigen Banken, die ein Plus für 2017 erwarten. Nur für die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) wurde im deutschen Markt ein Rückgang von 8 Prozent registriert.

Nur leicht zugelegt haben die Kreditbestände, mit 200,2 Mrd. Euro um 2 Prozent (2015: 196,2 Mrd. Euro). Bis auf die Aareal Bank, trotz des Neugeschäftsrückgangs Zweitplatzierter, und der Deutschen Hypo wiesen alle teilnehmenden Institute einen leicht höheren Bestand auf. „Im Umfeld stark regulatorischer Einflussnahme der Bankenaufsicht halten wir diese Entwicklung für bemerkenswert, insbesondere im Kontext der allgemeinen Diskussion der Veränderung von Risikogewichten in der gewerblichen Immobilienfinanzierung“, so Kreuter. Deren Umsetzung würde bei gleichzeitiger Ausweitung des Kreditbuches doppelt auf erhöhte Eigenkapitalanforderungen wirken.

Das größte Kreditbuch mit 36,3 Mrd. Euro hielt unverändert die Helaba. Alle anderen bewegten sich unter der 30 Mrd.-Marke. Die größten Wachstumsraten, und zwar im zweistelligen Prozentbereich, hatten die Berliner Sparkasse, die Deutsche Postbank und die Bayern LB.

„Deutschland behält nach wie vor sein Label als ‚safe haven‘. Aufgrund der relativ starken ökonomischen und immobilienwirtschaftlichen Fundamentaldaten bietet es nach wie vor gute Investmentmöglichkeiten. Das Transaktionsvolumen gewerblicher Immobilien könnte 2017 durchaus recht nahe an das Ergebnis in 2016 heranrücken und zusammen mit gewerblichen Wohninvestments bis zu 67 Mrd. Euro erreichen“, so Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. Trotz eines erwartet investiven Transaktionsgeschehens auf hohem Niveau geht der Großteil der Banken von einem niedrigeren Neugeschäft gegenüber 2016 aus. Der im März herausgegebene Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von JLL und ZEW hatte dieses eingetrübte Klima für gewerbliche Immobilienfinanzierungen deutlich gemacht. Markus Kreuter abschließend: „Nach unseren Beobachtungen verfolgen die teilnehmenden Banken noch immer eine Kreditstrategie mit Schwerpunkt auf Core und Core Plus-Risiken der zugrundeliegenden Immobilientransaktionen. Aus dieser Kreditvergabepolitik ergibt sich augenscheinlich ein Widerspruch zur Erwartungshaltung. Aus unserer Sicht würden die rückläufigen Prognosen der Banken in der Neugeschäftsvergabe nur dann eintreten, wenn sich das Markgeschehen signifikant von Core und Core Plus in Richtung value-add bzw. opportunistisch drehen würde. Das scheint eher unwahrscheinlich.“

Quelle: JLL, Pressemitteilung vom 19. Mai 2017

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Fonds fließen im ersten Quartal 45 Milliarden Euro zu

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Frankfurt, 16. Mai 2017 – Investmentfonds flossen im ersten Quartal netto 45,3 Milliarden Euro zu. Davon entfallen 25,9 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 18,2 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 1,2 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 9,2 Milliarden Euro ab. Das verwaltete Vermögen der deutschen Fondsbranche ist in den vergangenen zwölf Monaten von 2,6 Billionen Euro auf 2,9 Billionen Euro gestiegen. Das ist ein Zuwachs um knapp 9 Prozent.

März: Mischfonds mit höchsten Zuflüssen seit zwei Jahren

Die offenen Publikumsfonds erzielten ihr zweitbestes Neugeschäft im jeweils ersten Quartal seit der Finanzkrise 2008. Lediglich 2015 sammelten sie mit 28,3 Milliarden Euro von Anfang Januar bis Ende März mehr ein. Die Absatzliste im März 2017 führten Mischfonds mit 4,4 Milliarden Euro neuen Geldern an. Das sind die höchsten Zuflüsse seit März 2015, als sie 4,6 Milliarden Euro verzeichneten. Aktien-ETFs sammelten 2,7 Milliarden Euro ein, aus aktiv gemanagten Aktienfonds flossen netto 0,4 Milliarden Euro ab. Bei Rentenfonds waren insbesondere Produkte gefragt, die überwiegend in Euro-Anleihen mit einer (Rest-)Laufzeit von bis zu drei Jahren investieren. Hier lagen die Zuflüsse bei 1,2 Milliarden Euro. Immobilienfonds sammelten 0,7 Milliarden Euro ein.

Immobilienfondsvermögen steigt um 20 Prozent

Das von den Fondsgesellschaften verwaltete Netto-Vermögen in Immobilienfonds ist seit Ende März 2015 von 131,3 Milliarden Euro auf 157,5 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent. Per Ende März 2017 entfallen davon 88,3 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 67 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1,2 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds und 1,1 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds. Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass Spezialfonds ihren Schwerpunkt auf Deutschland in den letzten beiden Jahren ausgebaut haben. Gemessen an den Verkehrswerten stieg der Anteil deutscher Immobilien von 64 Prozent auf 71 Prozent. Bei den Publikumsfonds liegt der Anteil Deutschlands unverändert bei rund 33 Prozent. Reduziert hingegen haben Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Immobilien in England und Frankreich.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 16. Mai 2017

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Handel und Handelsimmobilien-Investoren sind positiv gestimmt

Bergisch Gladbach, 24. April 2017 – Die Hahn Gruppe veröffentlicht die Ergebnisse ihrer Expertenbefragung, die sie im Frühjahr 2017 in Zusammenarbeit mit dem EHI Retail Institute durchgeführt hat.  

Die Hahn Gruppe führt zweimal jährlich eine Expertenbefragung bei Expansionsverantwortlichen des Einzelhandels und bedeutenden institutionellen Investoren durch. Ziel ist es, die aktuellen Trends sowie die Stimmungslage im Einzelhandel und bei Handelsimmobilien-Investoren zu erfassen.

Sie kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Stationärer Einzelhandel will mehrheitlich expandieren
  • Handelsimmobilien-Investoren mit weiterhin starker Kaufneigung
  • Ansprüche der Kunden an die Aufenthaltsqualität der Center nehmen zu
  • Technologischer Wandel wird als größtes Investmentrisiko wahrgenommen

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Quelle. Hahn Gruppe

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Assetklasse Sozialimmobilien im europäischen Investorenfokus

Frankfurt, 24. April 2017  – Der neue Catella Market Tracker „Senior Housing und Healthcare Immobilien“ zeigt, dass sich der Markt für Sozialimmobilien gegenwärtig im europäischen Raum – verglichen mit Nordamerika, Japan oder Südafrika – noch in der Startphase befindet. Das Catella Scoringmodell „Marktchancen in Europa“ verdeutlicht, dass die Unterschiede in Europa gewaltig sind – es bieten sich aber große Chancen in dieser noch jungen Asset Klasse.  

Der demografische Wandel hin zu einer strukturell älter werdenden europäischen Gesellschaft gerät in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus von Politik und Kapitalmärkten. Das veränderte Bild des „Alterns“ sieht die Zeit nach dem Berufsleben als einen neuen aktiven, produktiven und erlebnisreichen Lebensabschnitt, in welchem auch entsprechend hohe Ansprüche gestellt werden: an die Immobilie, den Standort, die Infrastruktur und zur Ausstattung.

„Die oftmals gebräuchliche Gleichung „Alternde Gesellschaft“ gleich „steigende Nachfrage nach Sozialimmobilien“ ist jedoch bedeutend zu kurz gegriffen“ erklärt Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. Gerade auf der Objektebene zeigt sich ein Segment als sehr dynamisch: Senior Housing. Es bringt aufgrund der stärkeren Quantifizierbarkeit der zukünftigen Zielgruppe eine dynamische Marktentwicklung mit sich. Allerdings definiert diese neue Zielgruppe auch einen Strukturwandel innerhalb der Sozialimmobilien. „Einfacher formuliert: ein gänzlich neues Marktsegment entsteht in Europa “, so Beyerle weiter.

Im Catella Scoring Modell „Marktchancen in Europa“ haben die Researcher die Investitionspotenziale untersucht: im Ergebnis führen Österreich und Deutschland die Liga des Marktwachstums an, gefolgt von Litauen, den Niederlanden und Schweden.

Die positive Einschätzung für Österreich und Deutschland erklärt sich durch das starke Gesundheitssystem und die strukturell ältere Bevölkerung. Deutschland hat mit 822 Betten auf 100.000 Einwohner die höchste Zahl an Krankenhausbetten Europas, Österreich folgt auf Platz zwei mit 758. Den mit Abstand geringsten Anteil älterer Menschen hat Irland mit 9,9 Prozent, dicht gefolgt von Luxemburg mit 10,2. Österreich ist europäischer Spitzenreiter, was die Ärztedichte (499) betrifft. Dahinter liegen Litauen (427) und Schweden (411). Die höchsten Gesundheitsausgaben, gemessen am BIP, werden in der Schweiz, den Niederlanden (je 11,1 Prozent), gefolgt von Deutschland und Schweden getätigt (je 11,0 Prozent des BIP).

Der komplette Catella Market Tracker „Senior Housing und Healthcare” ist verfügbar unter catella.com/research.

Quelle: Catella

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Scope bewertet den geschlossenen AIF IMMAC 84. Renditefonds mit einem Rating von a (AIF)

© shutterstock

Berlin, 20. April 2017 – Für das gute Rating verantwortlich sind vor allem die über die Fondslaufzeit hinauslaufenden Pachtverträge und das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG.

Der Anleger beteiligt sich über den Publikums-AIF an zwei Altenpflegeeinrichtungen, die sich in Niedersachsen an nah beieinander liegenden Standorten (<50 km) befinden. In der 1997 erbauten Einrichtung in Seesen stehen aktuell 155 Pflegeplätze zur Verfügung, die auf 136 reduziert werden sollen. Das zweite Objekt befindet sich in Hardegsen und wurde 1992 errichtet. Darüber hinaus verfügt es über einen Anbau aus dem Jahr 1996. Auch hier wird die Pflegeplatzanzahl von aktuell 154 zugunsten der Einzelzimmerquote auf 130 reduziert werden.

Für beide Standorte konnten über die Fondslaufzeit hinauslaufende Pachtverträge (20 Jahre) mit der identischen Pächterin, der DOREA, die erst seit 2015 am Markt agiert, geschlossen werden. Das Gesamt-Investitionsvolumen von 27,5 Millionen Euro wird in Höhe von 12,2 Millionen Euro durch vorrangiges Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 44,4 Prozent. Über das Agio von fünf Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 21,7 Prozent bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,25 Prozent p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 2,11 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine gute risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
•    die über die geplante Fondslaufzeit hinauslaufenden Pachtverträge
•    die fixierte Fremdfinanzierung über 10 Jahre mit einer vergleichsweise hohen Tilgungsrate
•    den bereits erfolgten Eigentumsübergang beider Immobilien
•    das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
•    die vergleichsweise eingeschränkte Diversifikation aufgrund Standortnähe und identischer Pächterin
•    die eingeschränkte Drittverwendungsmöglichkeit von Pflegeeinrichtungen
•    das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren
•    die Ausfallwahrscheinlichkeit der Pächterin
•    die Lage in einer strukturschwachen Region sowie den erhöhten Konkurrenzdruck durch Neubautätigkeit und den vergleichsweise hohen Investitionskostenansatz am Standort Seesen
•    Prozentual vergleichsweise hohe Weichkosten im Vergleich zur Peergroup der Publikums-AIF

Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:
•    Break-Even-Wahrscheinlichkeit: 98,48%
•    Verlustmöglichkeit: 1,52%
•    Value-at-Risk: 4,61% (ein Verlust von 4,61% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
•    Risikoklasse: 4

Bei dem Anbieter handelt es sich um den Marktführer im Bereich geschlossener Fonds für das Segment Sozialimmobilien.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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