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Category Archives: Marktforschung

Fondsbranche fließen im ersten Halbjahr 79 Milliarden Euro zu

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Frankfurt, 9. August 2017 – Der deutschen Fondsbranche flossen in den ersten sechs Monaten netto 79,1 Milliarden Euro zu. Das ist das zweitbeste Neugeschäft in einem Halbjahr. Nur im Rekordjahr 2015 sammelten die Fondsgesellschaften von Anfang Januar bis Ende Juni mit 110,8 Milliarden Euro mehr ein.

Der Treiber im Neugeschäft sind weiterhin offene Spezialfonds mit Zuflüssen von 49,2 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Auf offene Publikumsfonds entfielen bis Ende Juni 36,4 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2015 steuerten sie im ersten Halbjahr 45 Milliarden Euro bei. Geschlossene Fonds sammelten netto 2 Milliarden Euro ein. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 8,5 Milliarden Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Juni ein Vermögen von 2,9 Billionen Euro.

Ausgewogene Mischfonds dominieren Neugeschäft

Bei den offenen Publikumsfonds führen Mischfonds erneut die Absatzliste mit Zuflüssen von 18,8 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten an. Das ist das beste Halbjahres-Neugeschäft seit 2015, als Mischfonds von Anfang Januar bis Ende Juni 24,9 Milliarden Euro einsammelten. Bei den Zuflüssen im laufenden Jahr dominieren Produkte, die etwa zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen investieren. Auf sie entfielen mit 9,8 Milliarden Euro 52 Prozent der neuen Gelder. An zweiter Stelle stehen Mischfonds, die zu mindestens zwei Dritteln in Aktien anlegen, mit 29 Prozent und an dritter Stelle Produkte, die ihren Schwerpunkt auf Anleihen setzen, mit 19 Prozent

Das verwaltete Vermögen der Mischfonds hat sich seit Anfang 2013 von 123 Milliarden Euro auf derzeit 251 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Anteil ausgewogener Produkte sank in diesem Zeitraum von 53 Prozent auf 47 Prozent. Aktienbetonte Produkte bauten ihren Anteil von 22 Prozent auf 27 Prozent aus. Auf anleihenbetonte Mischfonds entfallen fast unverändert 26 Prozent. Aktienfonds sind mit 368 Milliarden Euro weiterhin die volumengrößte Gruppe der Publikumsfonds. Nach den Mischfonds folgen Rentenfonds mit einem Vermögen von 203 Milliarden Euro, Immobilienfonds mit 88 Milliarden Euro und wertgesicherte Fonds mit 22 Milliarden Euro.

Spezialfonds: Altersvorsorgeeinrichtungen stark investiert

Das von offenen Spezialfonds verwaltete Vermögen hat sich seit Anfang 2011 von 814 Milliarden Euro auf derzeit 1.546 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die größten Anlegergruppen sind Versicherungsgesellschaften, die Kapitalanlagen von 600 Milliarden Euro von Fondsgesellschaften verwalten lassen, und Altersvorsorgeeinrichtungen wie Versorgungswerke mit einem Volumen von 379 Milliarden Euro. Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen am Spezialfondsvermögen ist in den letzten sieben Jahren von 15 Prozent auf 25 Prozent gestiegen. Sie führen wie schon im Jahr 2016 in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Absatzliste mit Zuflüssen von 24,5 Milliarden Euro an. Versicherungsgesellschaften investierten im ersten Halbjahr 16,4 Milliarden Euro neue Gelder in Spezialfonds.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 09. August 2017

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Institutionelle Investoren sind zufrieden mit ihren Private Equity-Anlagen und wollen diese ausbauen

Berlin, 02.August 2017 – Institutionelle Investoren in Deutschland sind in hohem Maße zufrieden mit ihrem Engagement in Private Equity, haben ihre Anlagen in dem Bereich zuletzt ausgebaut und planen in Zukunft eine weitere Erhöhung.

Dies sind Ergebnisse einer Befragung des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) unter deutschen institutionellen Investoren und Family Offices. 45 Institutionen hatten sich an der Umfrage beteiligt und haben unter anderem Einblick in den Umfang und die Gründe ihres Private Equity-Engagements sowie über die verfolgten Investmentstrategien gegeben.

Zusammen verwalten die befragten Investoren mehr als 1.000 Milliarden Euro Anlagekapital. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer sind Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Daneben beteiligten sich aber auch Family Offices, Private Equity-Dachfonds, Banken, Stiftungen und Unternehmen. „Jeweils neun von zehn Investoren nannten die erwarteten Renditechancen und die Diversifizierung ihres Portfolios als wichtigste Anlagemotive“, so Peter Hielscher, BVK-Vorstandsmitglied und Head of Alternative Investments der Talanx Asset Management.

Immer mehr Institutionelle setzen auf Private Equity. Fast 70 Prozent der Befragten berichten von zuletzt gestiegenen Private Equity-Anteilen im Portfolio. Nur bei 13 Prozent ist der Private Equity-Anteil seit 2013 gesunken. „Nicht zuletzt durch die weltweite Niedrigzinssituation suchen institutionelle Investoren nach attraktiven, renditeträchtigen Anlagen. Dabei ist Private Equity verstärkt in den Fokus gerückt“, kommentiert Ulrike Hinrichs, Geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied, die Entwicklung in den letzten Jahren.

Die erwirtschafteten Renditen scheinen diese Entwicklung zu bestätigen, denn die Zufriedenheit der Investoren mit ihren Private Equity-Anlagen ist ausgesprochen hoch. Alle Befragungsteilnehmer zeigten sich mit der Performance ihres Private Equity-Portfolios sehr zufrieden oder zufrieden.

Dies schlägt sich auch in den weiteren Planungen nieder. Mehr als die Hälfte der Investoren (55 Prozent) will ihre Private Equity-Allokation in den kommenden ein bis zwei Jahren weiter ausbauen, weitere 40 Prozent zumindest beibehalten.

Weitere Ergebnisse der Befragung:

• Die befragten Investoren verfügen über einen langjährigen Erfahrungsschatz bei Private Equity-Anlagen. Im Durchschnitt sind sie seit 15 Jahren in der Anlageklasse engagiert, in Venture Capital rund 11 Jahre.

• Fast die Hälfte der Befragten hat aktuell weniger als 3 Prozent ihrer Anlagen in Private Equity investiert. Die Private Equity-Allokation innerhalb der Anlageportfolios zeigt große Unterschiede. So fällt bei Family Offices, Stiftungen oder bei Dachfonds der Private Equity-Anteil relativ hoch aus und überschreitet regelmäßig die 5%-Grenze. Bei Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen liegt dieser deutlich niedriger.

• Nahezu alle Befragten nutzen für ihr Engagement Beteiligungen an Private Equity-Fonds. Gut die Hälfte ist über Private Equity-Dachfonds (Fund of Funds) engagiert und immerhin ein gutes Drittel über direkte Unternehmensbeteiligungen, etwa im Zuge von Co-Investments mit ihren Zielfonds.

• Vor allem Buy-Outs stehen im Fokus. 90 Prozent sind im Bereich kleiner und mittlerer Buy-Outs engagiert, drei Viertel bei Large Buy-Outs. Immerhin 71 Prozent der Befragten verfügen über Beteiligungen im Venture Capital- oder Growth-Segment. Fast zwei Drittel sind an Sekundärfonds beteiligt.

• Neun von zehn Investoren nannten die nachweisbare Qualität und Erfahrung des Fondsmanagements sowie eine nachvollziehbare Investitionsstrategie auf die Frage nach den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl ihrer Private Equity-Zielfonds. Angemessene Vergütungsstrukturen werden von fast 60 Prozent angeführt. Ein positiver Track Record in der Vergangenheit wurde nur von einem Viertel genannt.

Quelle: Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK), Pressemitteilung vom 02. August 2017

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Offene Immobilienfonds mit moderaten Wertänderungsrenditen

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Berlin, 01. August 2017 – Die durchschnittliche Rendite offener Immobilienfonds schwankt seit Jahren in einem schmalen Korridor zwischen 2,0 und 2,5 Prozent p.a. Ein Grund für diese Stabilität: Die Werte der Immobilienportfolios bewegen sich kaum – trotz boomender Immobilienmärkte.

Die Ratingagentur Scope hat die Renditekomponenten von zehn offenen Immobilienpublikumsfonds für Privatanleger untersucht. Das Ergebnis: Im vergangenen Jahr konnten die Fonds eine durchschnittliche Netto-Mietrendite in Höhe von 4,4 Prozent erwirtschaften. Die durchschnittliche Wertänderungsrendite belief sich 2016 auf nur 0,6 Prozent. In Summe und nach Abzug von Steuern sowie Aufwendungen für Fremdkapital betrug das durchschnittliche Gesamtergebnis der untersuchten Immobilienportfolios 4,4 Prozent.

Die Immobilienportfolios machen derzeit im Durchschnitt nur rund drei Viertel der Fondsvermögen aus. Ein Viertel der Fondsvermögen ist Liquidität – überwiegend in Form von Bankeinlagen oder Geldmarktpapieren. Da die durchschnittliche Verzinsung der Liquidität im vergangenen Jahr bei lediglich 0,4 Prozent lag, drückt sie die Gesamtperformance der Fonds – auf durchschnittlich 3,3 Prozent. Nach Abzug der Fondskosten blieb Anlegern 2016 eine Rendite von durchschnittlich knapp 2,4 Prozent.

Wertänderungsrenditen moderat
Trotz Boom auf den globalen Immobilienmärkten fielen die Wertänderungsrenditen in den vergangenen Jahren moderat aus. Nach durchschnittlichen Wertänderungen nahe null Prozent in den Jahren 2014 und 2015 werteten die Immobilienportfolios 2016 immerhin um durchschnittlich 0,6 Prozent auf. Vor allem im Vergleich zu den Jahren 2006 bis 2008 ist dies jedoch moderat.

Dass die globale Verteuerung der Immobilien derzeit nur bedingt Niederschlag in den Wertveränderungen der Portfolios findet, ist vor allem auf die konservative Bewertungspraxis der deutschen Immobiliengutachter zurückzuführen. Sie stellt auf nachhaltig erzielbare Werte ab, um damit Marktausschläge nach oben und unten zu glätten.

Diese Praxis führt dazu, dass viele Objekte der offenen Immobilienfonds derzeit im Vergleich zu aktuell erzielbaren Marktpreisen unterbewertet sind. In Phasen sinkender Marktpreise könnte sich dieses Vorgehen als Segen erweisen.

Ausblick – Wertänderungsrenditen werden in der Tendenz steigen
Die Gutachter der offenen Immobilienfonds müssen derzeit einen Spagat vollziehen. Zum einen sind sie bestrebt, die Immobilien im Bestand der Fonds möglichst konservativ zu bewerten, um Marktübertreibungen nicht abzubilden. Zum anderen müssen sie jedoch die aktuell hohen Ankaufspreise für neu erworbene Objekte bestätigen. Die Bewertungsmaßstäbe, die hierbei jeweils angelegt werden, dürfen nicht zu weit auseinanderklaffen.

Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb sich nach Ansicht von Scope die Bewertungen der Immobilienbestände künftig stärker in Richtung des aktuellen Marktniveaus bewegen werden. Hinzu kommt, dass zusätzlich zu den Kaufpreisen auch die Mieten auf zahlreichen Märkten steigen. Nachhaltig steigende Mieterträge führen ebenfalls zu Aufwertungen im Bestand. Die Wertänderungsrenditen der offenen Immobilienfonds werden daher künftig steigen.

Weitere Details zu den Renditen der offenen Immobilienfonds im vollständigen Report von Scope Analysis GmbH.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 01. August 2017

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Belebung bei geschlossenen Publikums-AIF

Berlin, 20. Juli 2017 – Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden elf geschlossene Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) emittiert. Damit hat sich die Emissionsaktivität sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu verdoppelt.

Das Angebot der im zweiten Quartal 2017 zum Vertrieb zugelassenen geschlossenen Publikumsfonds erstreckt sich auf elf AIF mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 207 Millionen Euro. „Der Markt für geschlossene Publikums-AIF zeigt damit leichte Aufwärtstendenzen“, sagt Stephanie Lebert, Senior Analystin der Ratingagentur Scope.

Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2017 wurden nur sechs Fonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von zusammen 143 Millionen Euro emittiert. Das heißt, die Anzahl der Fondsauflagen hat sich im zweiten gegenüber dem ersten Quartal fast verdoppelt. Das zu platzierende Eigenkapitalvolumen hat sich um 45 Prozent erhöht.

Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal herrscht Belebung: Im zweiten Quartal 2016 kamen nur sechs Publikums-AIF auf den Markt. Von April bis Juni dieses Jahres wurden fast doppelt so viele Fonds emittiert. Das aggregierte Eigenkapitalvolumen ist mit rund 200 Millionen Euro jedoch nahezu konstant geblieben.

Fondsvolumina nehmen ab
Anleger haben derzeit zwar wieder deutlich mehr Fonds zur Auswahl als im Vorjahr. Die Fonds sind jedoch im Durchschnitt deutlich kleiner: Das durchschnittliche Eigenkapitalvolumen der im zweiten Quartal 2017 emittierten Fonds betrug nur rund 19 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2017 waren es noch rund 24 Millionen Euro. Die im Jahr 2016 emittierten Fonds planten im Durchschnitt 42 Millionen Euro Eigenkapital einzusammeln.

Unter den elf neuen Publikums-AIF befindet sich mit dem Fonds PATRIZIA GrundInvest Mainz Rheinufer lediglich ein AIF, dessen prospektiertes Eigenkapital mit rund 66 Millionen Euro oberhalb der Schwelle von 50 Millionen Euro liegt.

Immobilienfonds mit Fokus Deutschland dominieren
Die Dominanz der Assetklasse Immobilien nimmt weiter zu. Acht der elf im zweiten Quartal 2017 emittierten AIF investieren in Immobilien. Der Investitionsfokus der Immobilienfonds liegt nahezu ausschließlich auf deutschen Objekten.

Vermögensanlagen: Verdopplung gegenüber dem Vorquartal
Nicht nur der Markt für geschlossene AIF zeigt Belebung. Auch das Angebot neuer Vermögensanlagen nach Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) wächst. Es erstreckt sich im zweiten Quartal 2017 auf 23 Produkte mit einem insgesamt zu platzierenden Kapital von rund 255 Millionen Euro.

In Bezug auf die Anzahl wurden im Vergleich zum ersten Quartal 2017 mit dreizehn emittierten Vermögensanlagen damit fast doppelt so viele Produkte zum Vertrieb zugelassen.

Die 23 im zweiten Quartal 2017 von der BaFin genehmigten Vermögensanlagen gliedern sich in acht Direktinvestments, sieben Unternehmensbeteiligungen, sechs Nachrangdarlehen, eine Namensschuldverschreibung und ein partiarisches Darlehen.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 20. Juli 2017

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Fondsbranche sammelt im April 18 Milliarden Euro ein

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Frankfurt, 13. Juni 2017 – Die Fondsbranche sammelte im April netto 18,4 Milliarden Euro neue Gelder ein. Davon entfallen 11,2 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 5,1 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 2,1 Milliarden Euro auf freie Mandate. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende April 2017 ein Vermögen von insgesamt 2,9 Billionen Euro.

Mit einem verwalteten Vermögen von 968 Milliarden Euro haben offene Publikumsfonds einen Höchstwert erreicht. Die größte Assetklasse sind Aktienfonds mit einem Volumen von 369 Milliarden Euro, gefolgt von Mischfonds mit 247 Milliarden Euro. In beiden Fondsgruppen ist das verwaltete Vermögen so hoch wie nie zuvor.

Bei den Mischfonds dominieren nach wie vor Produkte, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen anlegen. Allerdings sank ihr Anteil am Fondsvermögen seit Ende 2012 von 53 Prozent auf 47 Prozent. Aktienbetonte Produkte bauten ihren Anteil hingegen von 22 Prozent auf 27 Prozent aus. Auf anleihebetonte Mischfonds entfallen unverändert 26 Prozent.

Offene Spezialfonds verwalteten Ende April 1,5 Billionen Euro. Seit Jahresbeginn flossen ihnen 37,1 Milliarden Euro neue Gelder zu. Mit 21,9 Milliarden Euro entfielen knapp 60 Prozent der Mittelzuflüsse auf Altersvorsorgeeinrichtungen wie Pensionskassen und Versorgungswerke. Versicherungsunternehmen legten 8,6 Milliarden Euro neu in Spezialfonds an. An dritter Stelle folgen Kreditinstitute mit 4 Milliarden Euro.

Gemessen am Vermögen der Spezialfonds sind Versicherungen mit 39 Prozent die größte Anlegergruppe. Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen stieg in den letzten fünf Jahren von 17 Prozent auf 25 Prozent.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 13. Juni 2017

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M&L ist ein TOP CONSULTANT

 

Top-Consultant 2017

TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a.D. Christian Wulff würdigt M&L als eines der besten Beratungsunternehmen für den Mittelstand

Frankfurt/Essen – Die M&L Aktiengesellschaft darf sich auch 2017 wieder Top-Consultant nennen.  Das Besondere: M&L gehört zu lediglich einer Hand voll Unternehmen, die bereits zum sechsten Mal in Folge sich TOP Consultant nennen dürfen. 2017 ist M&L auch wieder unter den besten zehn Beratungsunternehmen.

Bei der wissenschaftlich fundierten Kundenbefragung des Beratervergleichs TOP CONSULTANT stellte das Unternehmen seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung auf dem 4. Deutschen Mittelstands-Summit in Essen gratulierte TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a. D.  Christian Wulff den Vorständen Matthias Mauer und Jürgen Lessnich im Beisein der Aufsichtsratmitglieder der M&L zu diesem Erfolg.

Bereits seit 2010 kürt TOP CONSULTANT die besten Berater für den Mittelstand. Seit 2011 wird auch M&L ohne Unterbrechung mit dem Siegel für Professionalität und Kompetenz geehrt. Mittelständler schätzen es als verlässliche Orientierungshilfe auf dem überhitzten Beratermarkt.

Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt in den Händen von Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach – sie allein entscheiden, wer das TOP CONSULTANT-Siegel tragen darf. Beide leiten gemeinsam die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn. Im Auftrag von compamedia befragt die WGMB Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen und wertet die Ergebnisse zusammen mit weiteren Unternehmensdaten aus. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur dann verliehen, wenn ein Beratungshaus hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielt. In diesem Jahr erhielten insgesamt 96 Unternehmen die begehrte Auszeichnung.

Die M&L Aktiengesellschaft hat dieses Verfahren durchlaufen und die wissenschaftliche Leitung überzeugt. Seit über 20 Jahre am Markt, haben sich die Frankfurter Berater vor allem im Bereich Big Data und Geomarketing einen Namen gemacht. Wer riesige Datenmengen verarbeiten und analysieren will, benötigt nicht nur das Know-how und ein ausgeprägtes Verständnis im Hinblick auf die Mechanismen in Marketing und Vertrieb, sondern auch die richtige Technologie. Hierüber verfügt die Unternehmensberatung aus Frankfurt am Main seit vielen Jahren, um ihren Kunden die notwendigen Markt- und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Als Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker und Geomarketingspezialisten bringen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Spezialwissen in der Wirtschaft und deren Belange, aber auch in der Technik mit und sind gleichzeitig in der Lage, die Anforderungen ihrer Kunden zu verstehen und ihre Sprache zu sprechen. „Unsere Qualifikationen und unsere Fähigkeit, neueste Entwicklungen in den Bereichen Big Data und Geomarketing für unsere Kunden nutzbar zu machen, macht uns zu einer der führenden Managementberatungen auf diesem Gebiet “, sagt Vorstand Matthias Mauer. Ein ausführliches Porträt über M&L findet sich auf dem Beraterportal www.beste-mittelstandsberater.de.

Prof. Dr. Dietmar Fink hebt die Transparenz hervor, die das Siegel stiftet: „Der Beratermarkt ist heißgelaufen und bringt immer wieder auch zweifelhafte Anbieter hervor. TOP CONSULTANT zeichnet jene Berater aus, die bei ihren Kunden nachweislich hervorragende Arbeit geleistet haben. Das Siegel dient mittelständischen Unternehmen somit als wichtige Orientierungshilfe auf einem unübersichtlichen Markt.“

Quelle: M&L Aktiengesellschaft

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Marktbefragung offene Immobilienfonds: Anbieter und Investoren in Hochstimmung

Berlin, 13. Juni 2017 – Fondsgesellschaften erwarten weitere Mittelzuflüsse und sorgen sich um die zunehmende Knappheit attraktiver Investitionsobjekte. Investoren und Vertriebe sehen wachsende Bedeutung offener Immobilienfonds – und fordern zugleich mehr Produktauswahl.

Die Ratingagentur Scope hat sowohl Fondsanbieter als auch Investoren, Vermögensverwalter und Vertriebe zu offenen Immobilienfonds befragt. Die folgenden Ergebnisse basieren auf Antworten von 13 Fondsanbietern (zusammen mehr als 180 Milliarden Euro Assets under Management) und 149 institutionellen Investoren, Vermögensverwaltern und Vertrieben:

Anbieter offener Immobilienfonds in blendender Stimmung
Die Stimmung der Anbieter offener Immobilienfonds lässt sich kaum übertreffen: Rund 60% der Befragten beurteilen die Lage in diesem Jahr mit „gut“, 40% sogar mit „sehr gut“. Für das Jahr 2018 sind die Einschätzungen identisch.
Die Einschätzung zur Lage korrespondiert mit den erwarteten Mittelzuflüssen: Bereits im vergangenen Jahr verzeichneten offene Immobilienfonds Rekordzuflüsse. Nach den aktuellen Erwartungen der Fondsanbieter wird es 2017 so weiter gehen – knapp 40% rechnen mit moderaten Zuflüssen, mehr als 60% sogar mit deutlichen Zuflüssen.
Eine Folge der positiven Markteinschätzung und der erwarteten Mittelzuflüsse: Alle befragten Anbieter planen in den kommenden drei Jahren neue Produkte. Zum Vergleich: In der letzten Marktbefragung vor zwei Jahren gab nur die Hälfte der Emittenten an, die Auflage von Fonds zu planen.

Mangel an attraktiven Objekten lässt Liquiditätsquoten ansteigen
Trotz sehr guter Stimmung und zahlreicher Produktpläne gibt es Risiken: Als größte Risiken für die Attraktivität offener Immobilienfonds stufen 60% der Befragten einen möglichen Anstieg des Zinsniveaus und den Mangel an geeigneten Investitionsobjekten ein.
Die Knappheit von attraktiven Immobilien hat bereits heute Konsequenzen. Die Einschätzung zu den Investitionsvolumina für 2017 sind verhalten: Trotz erwarteter Mittelzuflüsse gehen nur knapp 40% der Anbieter von im Vergleich zu 2016 steigenden Investitionen aus. Rund ein Viertel der Befragten rechnet mit einem ähnlichen Niveau und knapp 40% gehen sogar von einem geringeren Investitionsvolumen als 2016 aus.
Der Mangel an attraktiv gepreisten Investitionsobjekten und die Erwartung weiterer Netto-Mittelzuflüsse gehen mit der Erwartung steigender Liquiditätsquoten einher: Rund 45% der befragten Anbieter erwarten zum Jahresende höhere Liquiditätsquoten als zu Beginn dieses Jahres, knapp 40% rechnen mit einem ähnlichen Niveau und nur 15% gehen von sinkenden Liquiditätsständen aus.

Investoren und Vertriebe: Bedeutung offener Fonds wird zunehmen
Nicht nur bei den Anbietern, sondern auch bei Investoren und Vertrieben ist die Stimmung in Bezug auf offene Immobilienfonds auf einem hohen Niveau: Zwei Drittel der Befragten beurteilen die Lage im Markt der offenen Immobilienfonds in diesem Jahr als positiv oder sehr positiv, 30% schätzen die Lage neutral ein. Nur rund vier Prozent der Teilnehmer haben eine negative Einschätzung.
Diese insgesamt positive Einschätzung korrespondiert mit den Antworten auf die Frage nach der Bedeutung offener Immobilienfonds: Mehr als die Hälfte der Befragten geht von einem Bedeutungszuwachs in den kommenden drei Jahren aus – sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren. Mehr als ein Drittel sieht keine Veränderungen. Nur rund 10% der Investoren und Vertriebe erwarten einen Bedeutungsverlust.

Investoren und Vertriebe fordern mehr Produktauswahl
Die positiven Aussichten für offene Immobilienfonds gehen Hand in Hand mit dem Ruf nach neuen Produkten: Fast die Hälfte (48%) der Befragten hält die Auswahl an Fonds für zu gering. Das ist im Vergleich zur letzten Marktbefragung vor zwei Jahren eine deutliche Steigerung: Damals waren nur rund 30% der Umfrageteilnehmer mit der Produktauswahl nicht zufrieden.

Im vollständigen Report finden Sie weitere Ergebnisse der diesjährigen Marktbefragung.

Quelle. Scope Analysis GmbH

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Scope modifiziert Ratingmethodik für geschlossene AIF

Berlin, 09. Juni 2017 – Im Rahmen des regelmäßigen Methodik-Reviews hat die Ratingagentur Scope die Bewertungsmethodik für geschlossenen alternative Investmentfonds (AIF) angepasst und die aktualisierte Version veröffentlicht.

Im Vergleich zur bisher geltenden Methodik vom April 2015 wurde die Ratingmethodik für geschlossene AIF im Wesentlichen in zwei Punkten verändert: Zum einen wurde die Herangehensweise zur Bewertung von Blindpool- und Semi-Blindpool-Strukturen deutlich vertieft. Zum anderen ist das Monitoring der Fondsratings nach Platzierung der Fonds künftig optional – und nicht mehr obligatorisch.
Im Rahmen des regelmäßigen Methodik-Reviews hat die Ratingagentur Scope die Bewertungsmethodik für geschlossenen alternative Investmentfonds (AIF) angepasst und die aktualisierte Version veröffentlicht.
Im Vergleich zur bisher geltenden Methodik vom April 2015 wurde die Ratingmethodik für geschlossene AIF im Wesentlichen in zwei Punkten verändert: Zum einen wurde die Herangehensweise zur Bewertung von Blindpool- und Semi-Blindpool-Strukturen deutlich vertieft. Zum anderen ist das Monitoring der Fondsratings nach Platzierung der Fonds künftig optional – und nicht mehr obligatorisch.

Download der Methodik

Quelle: Scope Analysis GmbH, pressemiteilung vom 09. Juni 2017

 

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Offene Immobilienfonds investieren verstärkt in den USA und in Hotelimmobilien

Berlin, 31. Mai 2017 – Die Ratingagentur Scope hat die im Jahr 2016 getätigten Investitionen offener Immobilienpublikumsfonds analysiert: Im Vergleich zu 2015 ist das Investitionsvolumen leicht rückläufig. Die USA lösen Deutschland als beliebtesten Investitionsstandort ab.

Offene Immobilienfonds verzeichnen Rekordzuflüsse. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb sie trotz stetig steigender Immobilienpreise weiter rege investieren: Die insgesamt 14 von Scope bewerteten offenen Immobilienpublikumsfonds erwarben im vergangenen Jahr 60 Objekte und investierten dafür insgesamt 6,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Jahr 2015 ist das Investitionsvolumen allerdings rückläufig. 2015 betrug es 7,1 Milliarden Euro – im Jahr 2014 summierte es sich für die 14 Fonds auf 5,1 Milliarden Euro. Der Rückgang des Investitionsvolumens von 2015 auf 2016 ist vor allem auf das weiter gestiegene Preis- und somit gesunkene Renditeniveau auf zahlreichen Immobilienmärkten zurückzuführen.

Mehr als 2,1 Milliarden Euro – und damit ein Drittel des gesamten Investitionsvolumens der 14 Fonds – flossen 2016 in die USA. Auf Rang zwei der beliebtesten Länder folgt Deutschland mit 1,1 Milliarden bzw. 17 Prozent des gesamten Investitionsvolumens. Objekte für rund 900 Millionen Euro (14 Prozent) wurden in Großbritannien angekauft.

Im Vergleich mit den Vorjahren wurde Deutschland damit als beliebtester Investitionsstandort abgelöst. Im Jahr 2014 investierten offene Immobilienfonds noch zu 40 Prozent in Deutschland. 2015 schrumpfte dieser Wert bereits auf 22 Prozent – 2016 dann auf 17 Prozent.

Die US-Immobilienmärkte konnten ihren Anteil in den vergangenen Jahren stetig ausbauen: 2014 waren es lediglich 7 Prozent des gesamten Investitionsvolumens, 2015 betrug der US-Anteil bereits 17 Prozent. Im vergangenen Jahr verdoppelte sich der US-Anteil auf 34 Prozent.

Der Trend hin zu US-Immobilien wird durch zwei Faktoren begünstigt: Zum einen ist das Renditeniveau auf den US-Märkten zum Teil höher als auf den europäischen Kernmärkten. Zum anderen setzen viele Fondsmanager auf eine stärkere geografische Diversifikation – nachdem in den Jahren seit der Finanzkrise der Investitionsfokus sehr deutlich auf Europa und vor allem auf Deutschland lag.

Zwar lenkten die 14 offenen Immobilienfonds auch 2016 mit 3,6  Milliarden Euro mehr als die Hälfte ihrer Investitionen in Büro-Objekte – der Anteil dieser Nutzungsart schrumpft jedoch kontinuierlich: Im Jahr 2014 flossen 72 Prozent in Büro-Objekte, 2015 waren es 63 Prozent. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 61 Prozent.

Eine gegenteilige Entwicklung zeigen Hotelimmobilien. Während 2014 nur rund 3 Prozent des gesamten Investitionsvolumens auf Hotels entfielen, waren es 2015 bereits 12 Prozent. Im Jahr 2016 stieg dieser Anteil nochmals auf 15 Prozent an. Damit wurden im vergangenen Jahr Hotelimmobilien mit einem Volumen von fast einer Milliarde Euro erworben.

Quelle: Scope Analysis GmbH

 

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Scope Fondsrating-Update Mai 2017: 16 neue Top-Ratings – 25 Upgrades von B auf A

Berlin, 23. Mai 2017 – Die Ratingagentur Scope bewertet rund 5.500 in Deutschland zugelassene Investmentfonds (UCITS). Im aktuellen Rating-Update konnten 227 Fonds ihre Bewertung verbessern. 42 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten – 16 Fonds davon ein Top-Rating.

Ein Drittel sämtlicher Fonds haben ein Top-Rating

Das Scope Fondsrating umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings. Von sämtlichen 5.500 Fondsratings sind gegenwärtig knapp ein Drittel Top-Ratings – konkret: 416 Fonds haben ein A-Rating (7,5%) und 1.428 Fonds ein B-Rating (25,9%).

Zum Stand 30.04.2017 haben sich im Vergleich zum Vormonat die Ratings von 227 Fonds verbessert – für 222 Fonds fiel die Bewertung schlechter aus. Darüber hinaus haben 42 Fonds erstmalig ein Rating von Scope erhalten.

Von den 227 Upgrades haben sich 84 Fonds auf die Ratingstufe B verbessert – und sind damit in den Bereich der Top-Ratings vorgestoßen. Weitere 25 Fonds konnten sich von B auf die beste Ratingstufe A verbessern.
Von den 42 Fonds, die Scope erstmalig bewertet hat, haben es immerhin 16 Fonds auf Anhieb in den Top-Rating-Bereich geschafft – zwei Fonds davon haben sogar ein A-Rating erhalten.

Mischfonds: Anteil A-Ratings liegt derzeit bei unter fünf Prozent

Scope unterteilt das Investmentfonds-Universum in insgesamt 181 Vergleichsgruppen. Die breiteste Auswahl an Fonds mit einem A-Rating haben Anleger derzeit in der Peergroup „Aktien Welt“ – es sind Stand 30.04.2017 insgesamt 37 Fonds.

Mit insgesamt 533 bewerteten Fonds ist „Aktien Welt“ aber zugleich eine der größten Peergroups. Der Anteil der A-Ratings beträgt daher nur 7,3% – und liegt damit sogar leicht unter dem Durchschnitt (7,5%).

Die Peergroup mit dem höchsten Anteil an A-Ratings ist gegenwärtig „Renten Inflationsgeschützt Euro“. Fast ein Viertel der insgesamt 25 Fonds dieser Peergroup hat ein A-Rating.

Einen überdurchschnittlich hohen Anteil A-Ratings hat derzeit auch die Vergleichsgruppe „Renten Emerging Markets“ – mehr als jede fünfte von Scope bewertete Fonds dieser Peergroup hat das höchste Rating.

Bei den Aktienfonds weisen gegenwärtig die Peergroups „Immobilienaktien Europa“ (14%) und „Aktien Großbritannien“ (13,8%) die höchste Dichte an Fonds mit Bestnote auf.

Auffällig wenige A-Ratings gibt es derzeit in den Mischfonds Global Peergroups: Die fast 1.100 von Scope bewerteten Mischfonds kommen insgesamt nur auf eine unterdurchschnittliche A-Rating-Quote von 4,0%.

Gänzlich ohne Fonds mit der Bestbewertung müssen aktuell die Peergroups „Aktien Energie“, „Aktien BRIC“ und „Wandel- und Optionsanleihen Welt“ auskommen.

Im vollständigen Report befindet sich eine Übersicht über sämtliche A-Upgrades und die erstmalig bewerteten Fonds mit Top-Rating – ZUM DOWNLOAD

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 23. Mai 2017

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