Skip to Content

Category Archives: Marktforschung

Geschlossene Fonds – Emissionsvolumen steigt im ersten Quartal an

Berlin, 19. April 2018 – Die Ratingagentur Scope hat die in Q1 2018 emittierten geschlossenen Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) und Vermögensanlagen erfasst: Insgesamt wurden sieben Publikums-AIF und neun Vermögensanlagen von der BaFin zum Vertrieb zugelassen.

Das Angebot der im ersten Quartal (Q1) 2018 zum Vertrieb zugelassenen geschlossenen Publikums-AIF erstreckt sich auf sieben AIF mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 313 Millionen Euro.
Zum Vergleich: In Q1 2017 wurden sechs Fonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von zusammen lediglich 143 Millionen Euro emittiert. Das heißt, die Anzahl der neuen Fonds ist gegenüber dem Vorjahresquartal annähernd gleichgeblieben. Das zu platzierende Eigenkapitalvolumen ist jedoch um rund 119 Prozent gestiegen.

Verantwortlich für das deutliche Plus ist vor allem ein großvolumiger Fonds – der WealthCap Immobilien Deutschland 40 – mit einem prospektierten Eigenkapital von rund 200 Millionen Euro.

Deutsche Immobilien dominieren – Risikogemischte Konzepte entwickeln sich zum Standard
Vier der sieben im ersten Quartal 2018 emittierten AIF investieren in Immobilien. Der Investitionsfokus der Immobilienfonds liegt ausschließlich auf deutschen Objekten.
Sämtliche Fonds sind risikogemischt konzipiert. Vier der sieben risikogemischten AIF sind Blindpool- bzw. Semi-Blindpool-Konstruktionen. Lediglich bei drei AIF stehen die Investments bei Prospekterstellung vollständig fest.

Vermögensanlagen: Weniger Produkte, mehr Volumen
Das Angebot neuer Vermögensanlagen nach Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) erstreckt sich in Q1 2018 auf neun Produkte. In Bezug auf die Anzahl wurden gegenüber Q1 2017 mit 13 emittierten Vermögensanlagen damit rund 31 Prozent weniger Produkte zum Vertrieb zugelassen.

Zuwachs gibt es allerdings für das zu platzierende Kapital: Dieses beläuft sich in Q1 2018 auf rund 213 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (rund 146 Millionen Euro) bedeutet dies einen Anstieg um rund 46 Prozent (Hinweis: Bereinigt man das Emissionsvolumen allerdings um das seit Anfang März geschlossene P&R-Angebot, beläuft es sich nur noch auf 113 Millionen Euro.)

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 19. April 2018

0 Continue Reading →

Fonds fließen im Februar 11 Milliarden Euro zu

© www.shutterstock.com

Frankfurt, 16. April 2018 –  Offene Investmentfonds sammelten im Februar netto 10,9 Milliarden Euro neue Gelder ein.

Spezialfonds steuerten 8,7 Milliarden Euro bei, Publikumsfonds 2,2 Milliarden Euro. Geschlossene Fonds erzielten Zuflüsse von 0,1 Milliarden Euro. Aus freien Mandaten zogen Anleger 2,6 Milliarden Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Februar 2018 ein Vermögen von 3 Billionen Euro. Davon entfallen 1,6 Billionen Euro auf offene Spezialfonds, 1 Billion auf offene Publikumsfonds, 373 Milliarden Euro auf freie Mandate und 6 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds.

Aktienfonds sind volumengrößte Publikumsfondsgruppe

Aktienfonds sind die volumengrößte Gruppe der offenen Publikumsfonds. Ihr verwaltetes Vermögen stieg in den letzten zwölf Monaten – trotz der Kurskorrektur im Februar 2018 – um zehn Prozent von 357 Milliarden Euro (Ende Februar 2017) auf 395 Milliarden Euro. Allein im Februar sammelten Aktien-ETFs netto 0,5 Milliarden Euro neue Gelder ein. Aus aktiv gemanagten Aktienfonds flossen 0,7 Milliarden Euro ab.

Das verwaltete Vermögen der Mischfonds hat sich seit Ende 2011 von 111 Milliarden Euro auf derzeit 270 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Aktienbetonte Produkte bauten ihren Anteil in diesem Zeitraum von 20 Prozent auf 26 Prozent aus. Auf anleihenbetonte Mischfonds entfallen unverändert 26 Prozent. Der Anteil ausgewogener Produkte, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen investieren, sank in diesem Zeitraum von 54 Prozent auf 48 Prozent. Insgesamt verzeichneten Mischfonds im Februar netto 0,6 Milliarden Euro neue Gelder.

Rentenfonds verwalten ein Vermögen von 214 Milliarden Euro. Hierbei sind Produkte mit geldmarktnahen Euro-Anleihen die volumengrößte Gruppe. Sie verwalten 70 Milliarden Euro; allein im Februar sammelte diese Gruppe 2 Milliarden Euro ein. Insgesamt erzielten Rentenfonds netto 0,9 Milliarden Euro neue Gelder. Das verwaltete Netto-Vermögen der Immobilienfonds ist in den letzten zwölf Monaten von 88 Milliarden Euro auf 91 Milliarden Euro gewachsen. Im Februar verzeichneten sie Zuflüsse von 0,5 Milliarden Euro.

Spezialfonds: Altersvorsorgeeinrichtungen stark investiert

Das von offenen Spezialfonds verwaltete Vermögen hat sich seit Anfang 2011 von 814 Milliarden Euro auf derzeit 1.593 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die größten Anlegergruppen sind Versicherungsgesellschaften, die Kapitalanlagen von 604 Milliarden Euro von Fondsgesellschaften verwalten lassen, und Altersvorsorgeeinrichtungen wie Versorgungswerke mit einem Volumen von 393 Milliarden Euro. Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen am Spezialfondsvermögen ist in den letzten sieben Jahren von 15 Prozent auf 25 Prozent gestiegen.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

0 Continue Reading →

Scope veröffentlicht finale Rating-Methodik für Asset Manager von Private-Equity- und VC-Fonds

Berlin, 12. April 2018 – Die Ratingagentur Scope hat eine neue Ratingmethodik zur Bewertung der Qualität von Asset Managern von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PE- und VC-Fonds) veröffentlicht.

Diese Methodik berücksichtigt die speziellen Charakteristika und Anforderungen der PE-Branche. Neben der Organisationsstruktur des Asset Managers legt Scope großes Augenmerk auf den Erfahrungsschatz von Führungs- und Investmentpersonal, den Investmentprozess, den Investment Track Record sowie verschiedene Aspekte der Transparenz und Client Services.

Das Rating für Asset Manager von PE- und VC-Fonds basiert auf 16 Hauptkriterien und insgesamt 33 Unterkriterien. Sie gruppieren sich in fünf Panels:
• Unternehmen
• Investment Management
• Investment Track Record
• Governance, Risikomanagement und ESG
• Investor Relations

Die Ratingkriterien finden im Kontext relevanter Peergroups Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass angesichts der Vielfalt der Ausprägungen innerhalb der Private-Equity- und Venture-Capital-Branche angemessene und konsistente Scores vergeben werden. Die Kalibrierung erfolgte in Hinblick auf etablierte Benchmarks und auf Best-Practice-Katalogen von einschlägigen Branchenverbänden.

Die verwendete Ratingskala reicht von AAAAMR bis CAMR, wobei die Ratingkategorien AAAAMR bis BBBAMR an Asset Manager vergeben werden, die aus Sicht von Scope institutionellen Mindeststandards entsprechen; ein CAMR hingegen erhalten Manager, bei denen das nicht der Fall ist.

Zur Abgrenzung:
Manager von anderen realen Vermögenswerten – insbesondere Immobilien, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Transport – werden weiter nach der Ratingmethodik für Asset Manager von alternativen Investments bewertet.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom  12. April 2018

0 Continue Reading →

Institutionelle Immobilienfonds – Ein Marktüberblick

Berlin, 09. April 2018 – Institutionellen Investoren steht aktuell ein breites Angebot an indirekten Immobilienfonds zur Verfügung: Mindestens 107 Alternative Investment Fonds sind derzeit investierbar. Das geplante Eigenkapitalvolumen der Fonds summiert sich auf 43,3 Milliarden Euro.

Scope Investor Services hat das Angebot an Immobilienfonds, in die Institutionelle derzeit investieren können, erhoben und analysiert. Insgesamt 38 Asset Manager haben an der Umfrage teilgenommen und Auskunft über ihr aktuelles Angebot an indirekten Immobilienanlagen für deutsche Investoren gegeben:

Rund ein Drittel der 107 untersuchten Fonds hat einen breiten Investitionsfokus auf Westeuropa. Ein weiteres Drittel konzentriert sich rein auf deutsche Immobilien. Mit deutlichem Abstand folgen Fonds mit dem Investmentziel USA oder Großbritannien. Lediglich zwei Fonds investieren global.

Gegenwärtig investieren etwa 85 Prozent der Fonds in die risikoarmen Risikoklassen „Core“ und „Core plus“. Nur 15 Prozent der Fonds kaufen Objekte mit den Risikoprofilen „Value Added“ oder „Opportunistisch“.

Rund die Hälfte der Fonds, die eine Angabe zu den erwarteten Renditen gemacht haben, planen eine jährliche Ausschüttungsrendite zwischen 4 und 5 Prozent. In Bezug auf die Gesamtrendite stellt das Gros der Fonds jedoch 6 bis 8 Prozent p.a. in Aussicht.

Aus der Tatsache, dass die erwartete Gesamtrendite die Ausschüttungsrendite übersteigt, lässt sich schließen, dass Fondsmanager zusätzliche Wertschöpfungskomponenten einplanen – insbesondere Wertzuwächse der Fondsimmobilien.

Das vielfältige Angebot ist aus Investorensicht zum einen erfreulich, zum anderen jedoch auch mit erhöhtem Aufwand im Zuge der Fondsselektion verbunden. Scope Investor Services wird die im vollständigen Report dargestellte Auswertung regelmäßig aktualisieren.

Quelle. Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 09. April 2018

0 Continue Reading →

Offene Immobilienfonds in Abwicklung – Untersuchung der Ratingagentur Scope

Berlin, 27. März 2018 – Das Finanzbeben, das die Insolvenz von Lehman Brothers 2008 auslöste, zog zahlreiche offene Immobilienfonds in seinen Sog. Insgesamt 18 Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 26 Milliarden Euro wurden geschlossen und anschließend abgewickelt.

Die Ratingagentur Scope hat die Abwicklungsergebnisse der betroffenen Fonds bis auf die Ebene einzelner Objekte untersucht. Zwar sind auch neun Jahre nach den ersten Fondsschließungen noch nicht alle Immobilien veräußert, dennoch zeigt sich bereits jetzt ein klares Bild, wie hoch die Verluste sind und was die für das Abwicklungsergebnis wichtigsten Faktoren waren.

Das Spektrum der Abwicklungsresultate geht weit auseinander: Einige Fonds haben seit dem 30.09.2008 mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Auf der anderen Seite steht aktuell ein Fonds, der im Zuge der Abwicklung sogar einen leichten Vermögenszuwachs erzielte.

Konkret: Die Ergebnisse liegen in einer Bandbreite zwischen +0,8 Prozent beim KanAm SPEZIAL grundinvest und -54,8 Prozent beim DEGI GLOBAL BUSINESS. Der Mittelwert über alle 18 Fonds liegt bei einem Verlust von rund 22 Prozent.

Große Objekte mit geringsten Verlusten
Eine klare Korrelation besteht zwischen der Verlusthöhe und der Objektgröße. Dabei gilt: je größer das Objekt, desto geringer der Verlust:
In der Größenklasse ab 200 Millionen Euro konnten im Zuge der Abwicklung sogar Wertzuwächse von durchschnittlich 1,5 Prozent erzielt werden. Kleine Objekte mit einem Volumen von weniger als 25 Millionen Euro hingegen verloren durchschnittlich fast ein Viertel an Wert.

Objekte in Japan mit den höchsten Verlusten – UK Immobilien mit Wertzuwächsen
Fondsobjekte in Japan haben mit durchschnittlich 36,3 Prozent die höchsten Verluste erlitten. Betroffen davon war vor allem der Morgan Stanley P2 Value.
Der einzige Markt mit einem im Saldo positiven Ergebnis (+2,3 Prozent) war Großbritannien. Vor allem auf zwei Fonds ist das gute Ergebnis der britischen Objekte zurückzuführen: den KanAm grundinvest Fonds und den SEB ImmoPortfolio Target Return Fund.
Die meisten Objekte der 18 Fonds in Abwicklung befinden bzw. befanden sich in Deutschland (8,6 Milliarden Euro Verkehrswert) und Frankreich (5,8 Milliarden Euro). In beiden Ländern fielen die Wertverluste mit durchschnittlich 8,7 Prozent bzw. 11,4 Prozent vergleichsweise moderat aus.

Verkaufszeitpunkt mit hohem Einfluss
Am geringsten fallen die Wertverluste für Objekte aus, die im ersten Jahr nach Bekanntgabe der Auflösung veräußert wurden. Im weiteren Verlauf der Abwicklung steigen die Verluste in der Regel an. Am höchsten sind die Verluste für Immobilien, die nach Ablauf der Abwicklungsfrist an die Verwahrstelle übergehen.
Von den 18 betrachteten Fonds haben sieben ihr Portfolio bereits vollständig abgebaut. Neun Fonds besitzen noch eine einstellige Objektanzahl. Die beiden Fonds CS EUROREAL und SEB ImmoInvest müssen noch größere Portfoliobestände im Wert von 765 Millionen Euro bzw. 634 Millionen Euro veräußern.

Sämtliche Auswertungen finden Sie im vollständigen Report.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Pressemitteilung vom 27. März 2018

0 Continue Reading →

Depotbanken: Verwahrtes Fondsvermögen steigt 2017 um 8 Prozent

©www.shutterstock.com

Frankfurt, 23. März 2018 – Das Vermögen der bei den Depotbanken verwahrten Assets von deutschen Fonds ist 2017 um 8 Prozent gestiegen. Insgesamt betreuten die 41 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2017 ein Netto-Vermögen von rund 2 Billionen Euro.

Die Liste führt BNP Paribas Securities Services Frankfurt mit einem Vermögen von 431 Milliarden Euro an. Es folgen die State Street Bank mit 289 Milliarden Euro und die DZ Bank mit 209 Milliarden Euro. Die zehn größten Verwahrstellen haben einen Marktanteil von 90 Prozent. 37 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 1,9 Billionen Euro tätig, 11 mit offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 179 Milliarden Euro. Im Segment der geschlossene Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuten zum Jahresende 14 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 13,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 12 Milliarden Euro auf 282 geschlossene Sachwertefonds und weitere 1,3 Milliarden Euro auf 56 geschlossene Wertpapier- und Beteiligungsfonds. Die Statistik bildet damit den deutschen Markt für KAGB-konforme geschlossene Investmentfonds fast vollständig ab.

Die Verwahrstellenstatistik umfasst Angaben zu deutschen offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch, unabhängig von einer Mitgliedschaft im deutschen Fondsverband BVI. Die Statistik erstellt der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken.

Quelle: BVI, Bundesverband Investment und Assset Management e,V., Pressemitteilung vom 23. März 2018

0 Continue Reading →

Geplante Emissionsvolumina bei Alternativen Investmentfonds auf höherem Niveau im Vergleich zum Vorjahr

©www.shutterstock.com

Aktuelle Marktstudie der DEXTRO Group zur geplanten Emissionstätigkeit

Darmstadt / Berlin, 22. März 2018 – Wie in den vergangenen Jahren hat die DEXTRO Group eine breit angelegte Marktstudie durchgeführt, bei der 42 Emissionshäuser ihre konkreten Emissionspläne für 2018 gemeldet haben.

Nach den Ergebnissen der Studie wollen diese Anbieter im besagten Zeitraum ein Zeichnungsvolumen in Höhe von 1,553 Milliarden Euro im Bereich der Publikumsfonds auf den Markt bringen. Das Investitionsvolumen soll dabei 2,596 Milliarden Euro betragen. Die Anzahl der geplanten Publikums-AIF liegt bei 40, die geplante Vorjahreszahl lag fast gleichauf bei 39. Eine deutliche Steigerung zeigt die Studie sowohl beim geplanten Investitionsvolumen (Vorjahr: 1,788 Milliarden) als auch beim geplanten Zeichnungsvolumen (Vorjahr: 1,097 Milliarden).

Auch bei geplanten 32 Spezialfonds (Vorjahr: 19) gibt es eine Steigerung. So soll das Investitionsvolumen bei 5,255 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,330 Milliarden) und das Emissionsvolumen bei 3,137 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,860 Milliarden) liegen.

Ein geplantes Emissionsvolumen von 1,515 Milliarden Euro bzw. 2,311 Milliarden Euro Investitionsvolumen meldeten die Anbieter für Produkte, die nicht vom KAGB erfasst werden. Die Anzahl dieser Produkte soll bei 27 liegen, wobei wie im Vorjahr Direktinvestments (9) überwiegen. Hinzu kommen operativ tätige Unternehmungen (3), Nachrangdarlehen (7) und Sonstige (8).

Bei den Publikums-AIF stellen auch in diesem Jahr Immobilienfonds mit 2,004 Milliarden Euro Investitionsvolumen bzw. 77,16 Prozent des geplanten Angebots das mit Abstand größte Segment. Dabei liegen wie im Vorjahr Immobilienfonds Inland (19) vor den geplanten Angeboten mit ausländischen Objekten (7). Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Spezialfonds, auch hier zeigen sich Immobilienfonds mit inländischen Objekten (16) vor Immobilienfonds Ausland (4).

Die insgesamt sehr erfreulichen Angebotsmeldungen der Häuser zeigen nach einem guten Jahresstart einen positiven Trend für die weitere geplante Emissionstätigkeit in 2018.

Quelle: DEXTRO Group Germany, Pressemitteilung vom 22. März 2018

0 Continue Reading →

Scope veröffentlicht Umfrageergebnisse zum Kapitalanlageverhalten institutioneller Investoren

Berlin, 15. März 2018 – Die Ratingagentur Scope hat 106 institutionelle Investoren zu ihrem Anlageverhalten und zu ihren Einschätzungen in Bezug auf einzelne Asset Manager befragt. Das insgesamt verwaltete Vermögen der befragten Investoren summiert sich auf 535 Milliarden Euro.

Die Umfrage basiert auf ausführlichen und persönlichen Gesprächen. Sie wird seit 2001 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Umfrage:

Renten dominieren – deutliche Unterschiede zwischen Investoren
Das nach wie vor wichtigste Anlagesegment für Institutionelle sind Renten. Sie stehen bei den von Scope Befragten derzeit für durchschnittlich 77% ihrer Assets. Nur ein marginaler Anteil von durchschnittlich 3% des Rentenvermögens ist im High-Yield-Segment investiert.
Der Rentenanteil liegt seit vielen Jahren vergleichsweise konstant bei rund drei Vierteln des verwalteten Vermögens. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Investorengruppen. Während Versicherungen derzeit zu 83% Rentenpapiere halten, beträgt diese Quote bei Kirchen und Stiftungen nur 47%.
Für die kommenden drei Jahre bewerten die befragten Investoren die Perspektiven der Emerging Markets am positivsten: 41% der Befragten bewerten die Perspektiven für Schwellenländer-Anleihen mit Investment Grade als gut oder sehr gut.
Deutlich negativer fallen die Einschätzungen zu Renten aus dem Euroraum aus. Nur 5% der Befragten bewerten die Perspektiven als gut – fast zwei Drittel jedoch als unterdurchschnittlich oder schlecht.

Indirekte Investments werden immer wichtiger
Zwar spielen im Anleihesegment Direktinvestments weiterhin eine große Rolle: Mehr als 50% des gesamten Vermögens der befragten Investoren werden direkt mit Rentenpapieren gehalten. Dennoch lässt sich ein Trend hin zu indirekten Investments erkennen.
„Dieser Trend wird vor allem durch das dauerhafte Niedrigzinsniveau hervorgerufen“, erklärt Said Yakhloufi, Leiter der Fondsanalyse der Ratingagentur Scope. „Da klassische Staatsanleihen kaum noch auskömmliche Erträge liefern, weichen Investoren verstärkt in andere Anleihesegmente aus – u.a. Emerging Markets oder Wandelanleihen. Die nötige Expertise, um in diesen Segmenten zu agieren, wird in der Regel durch externe Manager abgebildet.“

Aktienquote – Finanzkrise hat bleibende Spuren hinterlassen
Im langfristigen Vergleich auffällig ist vor allem der deutliche Rückgang der Aktienquote. Bei der ersten Umfrage im Jahr 2001 betrug der Aktienanteil noch 17%. Aktuell sind es nur rund 5%. Zwar erwarten die befragten Investoren bis zum Jahr 2020 einen leichten Anstieg der Aktienquote auf durchschnittlich 5,5%. Dennoch: Vom Vorkrisenniveau ist die Aktienquote weit entfernt.
Auch bei der Aktienquote gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Investorengruppen: Bei Banken und Versicherungen liegt sie bei nur 3%. Bei den von Scope befragten Altersversorgern (vor allem Versorgungswerke) machen Aktien rund 14%, bei Kirchen und Stiftungen sogar 28% der Portfolios aus.
Die Anlageperspektiven für die kommenden drei Jahre bewerten Investoren auch bei Aktien am positivsten für die Emerging Markets – drei Viertel der Befragten beurteilt die Perspektive als gut oder sehr gut. Es folgen Europa (73%) und Deutschland (71%) mit ähnlich positiven Einschätzungen.
Anders verhält es sich für japanische und nordamerikanische Aktien – nur rund 23% bzw. 32% der Befragten bewerten die Perspektiven für die kommenden drei Jahre als gut oder sehr gut.

Quelle: Scope Analysis

0 Continue Reading →

Deutsche Immobilien beliebt wie eh und je – 6. Trendstudie Immobilien Deutschland von Wealthcap veröffentlicht

München, 12.03.2018 (Marktnews):

 

  • Risikoneigung nimmt zu – 40 % können sich Value AddImmobilien, ein Viertel gar Projekte vorstellen
  • Büroimmobilien sechsmal in Folge attraktivste Nutzungsart
  • Qualität des Standorts wichtiger als Qualität des Objekts
  • Zielfondslösungen für breite Investorengruppe interessant Infrastruktur,
  • Private Equity und Immobilien bei Zielfonds vorn

Wenig überraschend bleibt die Anlageklasse Immobilien Deutschland am beliebtesten. Über 90 % der Studienteilnehmer gaben an, in diesem Segment aktiv zu sein. Bei der Auswahl eines konkreten Angebots liegen weiter die Qualitätskriterien klar vorn. Die Qualität des Standorts wurde als deutlich wichtiger eingestuft als die Qualität der Immobilie selbst – lässt sich ja letzteres mit einem professionellen, vorausschauenden Asset Management zielgerichtet verbessern. Erneut wenig ausschlaggebend bei der Auswahl die Höhe der Ausschüttungen, die weniger als 4 % der Befragten als am wichtigsten einwerteten. Über alle sechs Untersuchungsjahre bleibt dabei die Nutzungsart Büro am beliebtesten.
„Keiner der Befragten stufte die Qualität des Standorts am unwichtigsten ein, für deutlich über die Hälfte ist die Lage sogar das Allerwichtigste. Dies bestätigt unsere intensive Auseinandersetzung mit den Perspektiven und Erfolgsfaktoren der nachhaltigen Zukunftsstandorte. Die Kunst bei steigenden Preisen noch attraktive Renditeperspektiven zu schaffen, erfordert es auf Lagen und Regionen der Zukunft zu setzen. Nur Wachstumsstädte, die von den großen Zukunftstrends profitieren, stehen bei uns im Fokus“, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.
Über 90 % glauben, dass die Bedeutung von Immobilieninvestitionen auch im aktuellen Marktumfeld gleich bleiben oder sogar zunehmen wird. Dabei werden die sinkenden Renditen durchaus beachtet. Risikodiversifizierung wird immer bedeutsamer. Ist diese gegeben, können sich immer mehr Studienteilnehmer auch Investments in Value Add-Immobilien oder sogar Projektfinanzierungen vorstellen.

Zielfondslösungen erstmalig untersucht
Indirekte Investments über institutionelle Zielfonds sind für die Studienteilnehmer durchaus eine sinnvolle Strategie. Besonders attraktiv wird der Zugang zu Infrastrukturinvestitionen eingestuft, zwei Drittel halten Private Equity-Lösungen für besonders interessant. Auffällig ist: Über 90 % können sich auch indirekte Immobilieninvestments vorstellen, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Aus Sicht der Befragten kommen Zielfondsinvestments für eine breite Zielgruppe in Frage. 40 % halten Privatkunden für prädestiniert, fast die Hälfte der Studienteilnehmer hält auch Semi-Professionelle und Institutionelle Investoren, die höhere Anlagebeträge investieren, für geeignet.
Zentrale Argumente für ein Investment sind Diversifikation und der Zugang zu institutionellen Zielfonds. Renditeerwartung sowie die Partizipation an Wertsteigerungsstrategien spielen zudem eine wichtige Rolle. Dabei bleibt die Renditeerwartung vergleichsweise moderat. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzt die Renditeerwartung der Anleger auf 5 % oder weniger. 80 % sind mit einer Mindestrendite von 6 % oder weniger zufrieden.
„Starke Renditen, ausgewogene Zielfondsauswahl, sinnvolle Diversifikation, bewusst gewählte und gestreute Investitionszeitpunkte – dies entspricht unseren Vorgaben bei der Strukturierung flexibler Konzepte für vielfältige Investitionsstrategien“, erklärt Dr. Rainer Krütten, Geschäftsführer bei Wealthcap.
Zum sechsten Mal führte Wealthcap seine Studie zu Anforderungen von Vertrieben und Produkteinkäufern an Immobilienfonds durch. Teilgenommen haben mehr als 70 Vertriebspartner mit einem jährlichen Absatzvolumen von 600 Mio. Euro.

Zentrale Ergebnisse des Untersuchungsjahres 2017
Es bleibt dabei: Die deutsche Immobilie ist hoch attraktiv – sie ist die mit Abstand beliebteste Anlageklasse

  • Büroimmobilien sind nun in sechs Untersuchungsjahren in Folge auf Platz 1.
  • Quality first: Standortqualität schlägt Objektqualität. Die Höhe der prognostizierten Ausschüttungen ist für weniger als 4 % der Studienteilnehmer das wichtigste Kriterium.
  • Diversifikation soll über eine Streuung von mehreren Objekten und Mietern erzielt werden.
  • Als Hindernisse werden nach wie vor die eingeschränkte Fungibilität und die Länge der Laufzeiten betrachtet. Auch Komplexität und die Höhe der Kosten spielen eine Rolle.
  • Negative Erfahrungen mit einzelnen Beteiligungen sind weiter prägend für eine relevante Anzahl der Befragten
  • Aktuelle Anforderungen wie MIFID II werden zwar von vielen Produkteinkäufern und Vertriebspartnern wichtig, sie gehen allerdings davon aus, dass gute Lösungen mit den Sachwerteanbietern gefunden werden.
  • Private Equity über Zielfondsinvestments als besonders attraktive Investitionsstrategie eingewertet – nur Infrastruktur-Angebote sind noch beliebter
  • 90 % der Befragten halten Investitionen in Immobilien über Zielfondskonzepte für besonders interessant
  • Zielfondslösungen sind nach Ansicht der Studienteilnehmer auch eine spannende Strategie für Private Banking Kunden (für rund 60 %) und Privatkunden (für rund 40%).
  • Risikodiversifizierung über Portfoliolösungen sowie der Zugang zu institutionellen Zielfonds sind die zentralen Argumente für Zielfondsinvestments
  • Keine überzogenen Renditeerwartungen – über 50 % der Befragten sind bei Zielfondslösungen mit Renditen von 5 % oder weniger zufrieden

 Hier geht es zur gesamten Studie: https://www.wealthcap.com/download/WMC_Trendstudie_Immobilien_2017.pdf

Quelle: Wealthcap

0 Continue Reading →

Catella: Investmentanalyse zu 80 deutschen Wohnstandorten 2018

Frankfurt, 16. Februar, 2018 (Marktnews): Urbanisierung, knappes Bauland und weiterhin starke Mietwohnungsnachfrage sorgt für hohes Investoreninteresse. Projektentwicklungen können Druck auf regionale Wohnungsmärkte nur langsam mildern.

Die neue Catella Wohnkarte 2018 zu 80 deutschen Standorten zeigt eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnungen, einen nochmaligen Anstieg bei den Mieten und einen Rückgang der Renditen.

Der stärkste Mietanstieg in den vergangenen zwölf Monaten erfolgte in der Kategorie „sehr gute Wohnlagen ohne die sieben A-Standorte“ mit +3,35 %, gefolgt von der Kategorie „sehr gute Lage in der gesamten Bundesrepublik“ (+3,31 %). Gerade in den sogenannten sehr guten Wohnlagen der Top- 7-Standorte wurde erstmals die 16 €/m²Grenze im Durchschnitt überschritten, auch im bundesdeutschen Durchschnitt haben die sehr guten Wohnlagen an den 80 Standorten die 10 €/m² durchschritten.

Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Mieten in sehr guten Wohnlagen ist aktuell München mit 22,25 €/m² – der geringste gemessene Wert in dieser Lagekategorie findet sich in Remscheid und Herne mit 7,12 €/m² (mittlere Lage 5,96 €/ m² bzw. 5,95 €/m²).

Mit einer durchschnittlichen Spitzenrendite von 4,7 % (5,1 % gegenüber 2017) nähert sich die Entwicklung erstmals seit 1990 der 4 % Schwelle, was sich in der sehr hohen Investorenneigung in der A-Standort-Kategorie und sehr guten Wohnlagen ausdrückt. Spitzenreiter an den A-Standorten ist München mit 2,8 % Spitzenrendite, der höchste gemessene Wert wird in Herne (7,1 %) erzielt, gefolgt von Cottbus (7,0 %) und Remscheid (6,5 %).
„An dieser Entwicklung zeigt sich deutlich, dass sich die Nachfrage in Kombination mit Mietpreisanstiegen primär auf die sehr guten Wohnlagen fokussiert“, so Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. Zwar sind auch in den mittleren Lagen die Mietpreise gestiegen (im Durchschnitt in Deutschland um +1,98 %), der Anstieg fällt aber bei weitem nicht so stark aus.

„Klar ist aber auch, dass die deutschen Wohnimmobilienmärkte sich mehr denn je heterogener darstellen, als es in den gängigen Miet- und Preisindizees zum Ausdruck kommt, sei es mit dem Aufkommen neuer Angebote in der Wohnraumtypologie („Wohntürme“), als auch in den veränderten Flächengrößen („Micro Living“)“, so Beyerle weiter. Vor diesem Hintergrund sollten auch diese Aspekte bei politisch motivierten Diskussionen zukünftig Einzug halten.

Die vollständige Analyse finden Sie unter https://www.catella.com/de/corporatefinance/research.

Quelle: Catella

0 Continue Reading →