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Category Archives: Marktforschung

Kapital findet kaum Objekte – Zweistelliger Rückgang beim Transaktionsvolumen am Hotelinvestmentmarkt

Frankfurt am Main, 10.07.2019 (Marktnews): Deutlich unter dem Halbjahresniveau des Vorjahres bewegt sich das Transaktionsvolumen des Hotelinvestmentmarktes Ende Juni 2019.

Nach knapp 600 Mio. Euro in den ersten drei Monaten flossen im zweiten Quartal mit ca. 870 Mio. Euro zwar 45 Prozent mehr in die Assetklasse. In toto mit 1,47 Mrd. Euro schlägt bis zur Jahresmitte aber ein Minus von 20 Prozent zu Buche. Zweistellig ist auch der Rückgang beim Vergleich mit dem Fünfjahresschnitt (- 14%). „Die Transaktionsvolumina der Jahre 2015 bis 2018 gehören erst einmal der Vergangenheit an. In der Tat könnten auch die wenig euphorisierende Anzahl der Transaktionen von insgesamt 39 auf einen drastischen Nachfragerückgang hinweisen. Erfreulicherweise jedoch stimmt die reine Statistik nicht überein mit den realen Interessen der Investoren. Viele Anleger würden ihr Kapital nämlich gerne in einer Hotelimmobilie unterbringen, finden aber kein adäquates Produkt. Dieser Engpass betrifft insbesondere Bestandsobjekte in zentralen Lagen mit langfristigen Laufzeiten“, so Stefan Giesemann, Executive Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group. Und Giesemann fährt fort: „Ein Großteil der Märkte zeigt eine solide Performance mit erfreulichen Übernachtungszahlen. Triebfeder ist hier der weiterhin boomende Tourismussektor und die Nullzinspolitik, die auch bei steigenden Preisen den Käufern eine auskömmliche Rendite beschert.“

Den ausführlichen Bericht können Sie unter http://jll.de/Presse nachlesen.

Quelle: Jones Lang LaSalle SE

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Baugenehmigungen: Baupolitik ist eingeschlafen

Berlin, 19.06.2019 (Marktnews): Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Baugenehmigungen von Januar bis April 2019 in Deutschland um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sei um 5,2 Prozent, die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 0,5 Prozent gesunken.

„Die Zahlen sprechen einmal mehr eine deutliche Sprache: Die Baupolitik in Deutschland ist größtenteils eingeschlafen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Offenbar schreckt Regulierung ab. Mietpreisdeckel und Modernisierungsstopp werden noch weitere Tribute fordern. Wenn das bezahlbare Wohnen und Bauen zur sozialen Frage unserer Zeit erklärt wird, dann braucht es auch die hierzu passenden Instrumente. Das bedeutet unter anderem: Stopp der Grunderwerbsteuer-Rallye der Bundesländer, Einführung der digitalen Bauakte und Erhöhung der linearen AfA. Bis das alles zieht, hilft nur ein besseres Wohngeld statt Regulierung. Wir haben Vorschläge geliefert, die Politik muss diese nur aufgreifen.“

Die 28 Vorschläge des ZIA zur Beschleunigung bei Stadtentwicklung, Planung und Bau finden Sie unter diesem LINK.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Performancewachstum trotzt schwächelnder Wirtschaftsentwicklung

FRANKFURT, 03. Mai 2019 – Der VICTOR Prime Office Indikator bestätigt im ersten Quartal 2019 mit einem Plus von 1,9 Prozent den Trend aus dem Vorquartal (Q4 2018: +2,1 %). Der aktuelle Indikatorstand liegt bei 195,7 Punkten und klettert damit weiter auf einen neuen Höchststand. Ein Großteil der Performanceänderung resultiert, ähnlich dem vierten Quartal, aus dem nochmaligen Rückgang der Spitzenrendite in der Frankfurter Bankenlage. „Damit trotzt die Entwicklung der Preise für Bürospitzenimmobilien der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland“, so Ralf Kemper, Head of Valuation & Transaction Advisory JLL Germany. Kemper erläutert: „2018 basierte die Performance des VICTOR im Wesentlichen auf Mietsteigerungen in der Breite, einem kontinuierlichen Ansteigen der Spitzen- und Durchschnittsmieten in den untersuchten Märkten. Im Gegensatz dazu war die Mietentwicklung während der ersten drei Monate 2019 lediglich in zwei Märkten positiv.“ Weiter zugelegt haben die nach Indikatorstand führenden Spitzenlagen in Berlin und Hamburg, während sich die Dynamik des Vorjahres in München, Frankfurt und Düsseldorf beruhigt hat. „Isoliert betrachtet müsste sich diese Beruhigung auf Grund kürzlich veröffentlichter Prognosen, beispielsweise der Absenkung des Wirtschaftswachstums in Deutschland für 2019 auf lediglich 0,5 % oder der laut Ifo-Index nach einem Zwischenhoch aktuellen Verschlechterung der Stimmung in den deutschen Firmen, verstetigen. Was allerdings prinzipiell gegen eine Stagnation der Mietpreise spricht, sind die immobilienwirtschaftlichen Rahmendaten in den deutschen Bürohochburgen. Die zeigen sich unbeeindruckt: Hohe Nachfrage, aber wenig Auswahl, teilweise herrscht quasi Vollvermietung“, so Kemper, und der JLL Experte ergänzt: „Dies dürfte das Mietpreisniveau in den 1A-Bürolagen in 2019 weiter ansteigen lassen. Offensichtlich ist auch, dass die Toplagen weiterhin viel Kapital anziehen, nationales wie internationales. Zusammen mit den möglichen Impulsen aus dem Vermietungsmarkt sorgt das im laufenden Jahr in einzelnen Märkten für eine weitere Renditekompression. Immer vorausgesetzt, für die vielfältigen Unwägbarkeiten werden akzeptable Lösungen gefunden.“

Starke Renditekompression der Frankfurter Bankenlage als Wachstumstreiber

Wie bereits im Vorquartal (+3,3%) bleibt die Frankfurter Bankenlage mit einem satten Performanceanstieg von +4,6 Prozent Spitzenreiter. Der neue Indikatorstand beträgt 191,0 Punkte und liegt nur noch knapp unter dem Durchschnitt der fünf untersuchten Metropolen. Vor allem in den letzten beiden Quartalen hat Frankfurt einen deutlichen Zuwachs bei der Wertperformance erlebt. Die Frankfurter Bankenlage hat in den vergangenen Monaten durch Renditekompression eine rasante Preisentwicklung hingelegt. Die Spitzenrendite ist seit Herbst 2018 insgesamt um 30 Basispunkte gesunken. Angedeutet hatte sich das bereits Anfang 2018, konnte damals aber mangels gehandeltem Produkt noch nicht verlässlich nachvollzogen werden. Transaktionen von Anfang dieses Jahres wie etwa das Eurotheum oder das Marienforum haben nun das 31-fache bzw. sogar mehr als das 33-fache einer Jahresmiete erzielt. „Das Geld für Investments ist in ausreichender Menge vorhanden. Wenn auch das entsprechende Büroobjekt im Angebot ist, ist die Bereitschaft einiger Investoren groß, für Top-Immobilien Top-Preise zu zahlen. Das hat die Spitzenrendite im ersten Quartal 2019 in Frankfurt erstmals auf unter 3 Prozent gedrückt – und das Ende der Fahnenstange dürfte damit noch nicht erreicht sein“, so Kemper. Frankfurt folgt damit Berlin, wo die Spitzrendite bereits seit Ende 2017 bei 2,9 Prozent liegt.

Platz zwei in der Performance-Statistik geht an die Münchener Innenstadt, die einen Anstieg des Indikators um +2,1 Prozent auf 194,9 Punkte verzeichnet, ebenfalls basierend zum einen auf einer Anpassung der Spitzenrendite um 10 Basispunkte, zum anderen auf einem weiteren leichten Anstieg der Spitzenmiete. In den anderen Städten konnten im ersten Quartal 2019 keine signifikanten Änderungen beobachtet werden. Immerhin zugelegt haben noch die Hamburger Innenstadt mit einem Plus von 0,9 Prozent (neuer Indikatorstand 207,3 Punkte) sowie die Berliner Innenstadt (+0,5 %, 211,2 Punkte). Schlusslicht ist die Düsseldorfer Bankenlage mit einem Performancerückgang von – 0,3 Prozent: In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben, nach deutlichen Anstiegen bei Spitzen- und Durchschnittsmieten im vergangenen Jahr, im ersten Quartal 2019 mehr Transaktionen im mittleren Spitzensegment stattgefunden mit der Folge, dass die Durchschnittsmiete in der 1A-Bürolage leicht zurückgegangen ist. Der neue Indikatorstand liegt bei 179,8 Punkten.

Unter dem Strich hat sich die laufende Jahresperformance in den 1A-Bürolagen mit +6,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal (Q4 2018: +6,3 %) nur minimal verändert, bewegt sich damit deutlich unter den Werten der Vergangenheit, die mit über 17% ihren Höchststand im ersten Quartal 2017 erreicht hatten. Auch der Total Return notiert im ersten Quartal auf ähnlichem Niveau wie drei Monate zuvor (+9,6 % gegenüber +9,5 % in Q4 2018). Dieses Gesamtbild verändert sich lagebezogen: Nach Platz vier im letzten Quartal hat sich die Frankfurter Bankenlage mit +12,3 Prozent an die Spitze der Total Return Statistik gesetzt, gleichauf mit Düsseldorf. Dort profitiert die Bankenlage von der starken Entwicklung im gesamten Jahr 2018. Der aktuell leichte Performance-Rückgang hat am guten Standing nichts geändert. Dafür waren die Ergebnisse der Quartale zuvor zu stark. Frankfurt und Düsseldorf verbuchen also einen deutlich überdurchschnittlichen, zweistelligen Zuwachs. Für die 1A-Bürolagen in den anderen drei Städten ist ein jeweils merklich niedrigerer Total Return zu notieren: Die Berliner Innenstadt verzeichnet ein Plus von 9,2 Prozent, München und Hamburg kommen auf + 6,8 Prozent bzw. +6,5 Prozent. Auch eine weitere Kennziffer weist auf eine positive Entwicklung hin. Der Risikoaufschlag (JLLPRP, Prime Risk Premium), der kalkulatorische Aufschlag auf den risikofreien Zins, den ein Investor für sein Investment in eine Spitzenimmobilie erwartet, hat unter den bestehenden Rahmenbedingungen auch im ersten Quartal 2019 nur mäßig nachgegeben. Mit 239 Basispunkten notiert er lediglich 11 Basispunkte unter dem Niveau des dritten Quartals in 2017. Damit sind seit 15 Monaten trotz der Verteuerung der Kaufpreise, die sich auch im Victor Indikatorstand niederschlagen, keine großen Schwankungen zu beobachten. Ein sinkender risikoloser Zinssatz steht damit einer in gleichem Maße sinkenden internen Zinsfußerwartung der Investoren gegenüber. Kemper abschließend: „Die Meinungen gehen bei der Frage, inwieweit der Markt sich inzwischen dem ‚Peak‘ angenähert hat, nach wie vor auseinander. Dies gilt auch für die Diskussion, ob die nun zuletzt beschleunigte Renditekompression in Frankfurt möglicherweise die Hinleitung zu einer allgemeinen Trendwende ist. Für diese These könnte sprechen, dass die Preise in der Frankfurter Spitzenlage während der letzten Boomphase im bundesweiten Vergleich am spätesten anzogen haben, erst kurz vor der Finanzkrise das niedrigere Renditeniveau der anderen vier Immobilienhochburgen erreicht wurde und es danach mit dem Indikatorstand in allen Städten bergab ging. Allerdings: die momentane Preisentwicklung ist stark getrieben durch anhaltenden Kapitaldruck gepaart mit signifikanter Produktknappheit im Spitzensegment und starken Impulsen aus den Vermietungsmärkten. Dies alles spricht eher für eine lange Hochpreis- Phase. Bis dato haben alle geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken keinen essentiell negativen Einfluss auf das Investitionsverhalten in Deutschland. Und auch derzeit sieht es nicht danach aus, dass sich 2019 daran etwas ändern wird und eine nachhaltige Eintrübung der Investmentmärkte in Deutschland zu erwarten ist. Schwächere Weltkonjunktur, Halbierung der Wachstumsprognose in Deutschland, globale Handelsdispute, Unklarheiten beim Brexit mit dem worst case eines ungeordneten Ausstiegs: diese stetigen Begleiter lassen die Unternehmen allerdings vorsichtiger agieren.“

Quelle: JLL Deutschland

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Fonds sammeln über 77 Milliarden Euro ein

Frankfurt, 8. November 2018 – Investmentfonds erzielten von Anfang Januar bis Ende September Netto-Zuflüsse von 77,2 Milliarden Euro.

Offene Spezialfonds steuerten 58,3 Milliarden Euro bei. Offene Publikumsfonds sammelten 17,8 Milliarden Euro und geschlossene Fonds 1,1 Milliarden Euro ein. Aus freien Mandaten flossen 13,8 Milliarden Euro ab. Allein im September verzeichneten Fonds ein Neugeschäft von knapp 6 Milliarden Euro. Die Fondsbranche verwaltet ein Vermögen in Fonds und Mandaten von über 3 Billionen Euro.

Aktiv gemanagte Aktienfonds mit Zuflüssen

Die Absatzliste der offenen Publikumsfonds führen Mischfonds mit 19,2 Milliarden Euro an. Davon flossen 14,2 Milliarden Euro in Fonds, die jeweils zur Hälfte in Aktien und in Renten investieren. Diese Gruppe hat ihren Anteil am Neugeschäft seit Anfang 2017 wieder ausgebaut. Derzeit entfallen auf ausgewogene Mischfonds knapp drei Viertel der Zuflüsse. Aktienbetonte Mischfonds sammelten 3 Milliarden Euro und Fonds mit Fokus auf Anleihen 2 Milliarden Euro ein.

Immobilienfonds belegen mit Netto-Zuflüssen von 4,4 Milliarden Euro den zweiten Platz auf der Absatzliste. Es folgen Aktienfonds, die 4 Milliarden Euro erzielten. Davon entfällt jeweils die Hälfte auf aktiv gemanagte Fonds und auf Aktien-ETFs. Aus Rentenfonds zogen Anleger per Saldo 4,8 Milliarden Euro ab. Abflüsse verzeichneten insbesondere Rentenfonds mit Schwerpunkt auf kurzlaufende Anleihen im Umfang von 2,6 Milliarden Euro und Fonds mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen im Umfang von 1,7 Milliarden Euro.

Eine Billion Euro verwalten Spezialfonds für Versicherer und Altersvorsorgeeinrichtungen

Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen, zum Beispiel Pensionskassen und Versorgungswerke, am Vermögen der offenen Spezialfonds ist seit Ende 2016 von 22 Prozent auf 28 Prozent gestiegen. Sie haben 463 Milliarden Euro in Spezialfonds investiert. Die volumengrößte Anlegergruppe sind weiterhin Versicherungsgesellschaften. Sie haben ein Vermögen von 553 Milliarden Euro angelegt. Ihr Anteil ist seit Ende 2016 von 37 Prozent auf 34 Prozent gesunken.

Die Zuflüsse bei Spezialfonds stammen überwiegend von Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie vertrauten den Fonds von Anfang Januar bis Ende September 2018 netto 20,3 Milliarden Euro neue Mittel an. Das ist über ein Drittel des Neugeschäfts. Bereits in den beiden Vorjahren waren Altersvorsorgeeinrichtungen der Treiber im Neugeschäft.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 08. November 2018

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Performance des VICTOR Prime Office Indikator bestätigt moderaten Wachstumstrend

© shutterstock

Frankfurt, 24. Oktober 2018 – Im dritten Quartal verzeichnet der VICTOR Prime Office Indikator ein Performancewachstum von 1,5 Prozent und setzt damit das moderate Wachstum in 2018 fort.

Die Zwei-Prozentmarke bleibt damit im laufenden Jahr allerdings nach wie vor unerreicht, 2017 war sie drei Mal übertroffen worden. Grund für die verringerte Wachstumsrate ist überwiegend das Ausbleiben von Renditeabsenkungen in den meisten der analysierten Märkte. Wachstumsimpulse kommen, wie bereits prognostiziert, aus dem Vermietungsmarkt. Ende September liegt der neue Indikatorstand bei 188,1 Punkten.

Ralf Kemper, Head of Valuation & Transaction Advisory JLL Germany: „Im Vergleich zu den großen Performancesprüngen in der Preisbildung durch Renditeanpassungen im vergangenen Jahr erweist sich das moderate, mietgetriebene Wachstum als plausibler, weil weniger spekulationsgetrieben. Dies war auch Konsens, der die diesjährige Expo Real begleitete und auf der deutlich wurde, dass sich der Investmentmarkt in Deutschland weiter zunehmend internationaler Beachtung erfreut. Das anhaltende Mietwachstum verschafft Investoren ein breiteres Angebot. Risikoreiche Investitionen, z.B. bei „Value-Add“ oder opportunistischen Produkten, lassen sich aus Risiko-Rendite-Gesichtspunkten investorenseitig besser darstellen. Die rein von Angebot und Nachfrage getriebene Preisbildung wäre sicherlich bereits auf einem anderen Kurs, würden Investoren sich nicht durch die momentane Mietpreisentwicklung in ihrem Handeln nachhaltig bestätigt sehen.“

Düsseldorfer Bankenlage erneut Best-Performer – Anleger investieren ohne Vorbehalte in Spitzenprodukte der Toplagen

Wie bereits im Vorquartal ist die Bankenlage in Düsseldorf der Best-Performer im dritten Quartal. Zum zweiten Mal in Folge sorgt eine Absenkung der Spitzenrendite um 10 Basispunkte, gekoppelt mit einem Anstieg der Miete, für einen Performanceanstieg von 3,7 Prozent. Im dritten Quartal notiert die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen bei 177,5 Punkten. Auch auf dem zweiten Platz bleibt alles beim Alten: Der Zuwachs für die Berliner Spitzenlage von 1,8 Prozent ist rein marktmietgetrieben und bringt den Indikator der Bundeshauptstadt auf einen neuen Stand von 204,3 Punkten (Jahresperformance: 9,1 Prozent). Während Hamburg sich von seiner Negativentwicklung im zweiten Quartal erholt und immerhin auf ein Plus von 1,1 Prozent (Jahresperformance 8,8 Prozent) kommt, damit ebenfalls einen neuen Indikatorstand von 202,4 Punkten ausweisen kann, stagnieren die Entwicklungen in den Spitzenlagen von Frankfurt und München bei unter einem Prozent (+0,9 Prozent, 176,7 Punkte bzw. +0,5 Prozent, 189,6 Punkte). Die Jahresperformance in München liegt bei 6,9 Prozent.

Das insgesamt etwas gedämpfte Wachstum führt in 2018 bislang für die Spitzenlagen in allen fünf Märkten mit gemittelt + 8,4 Prozent zu einer relativ stabilen Jahresperformance (Q3 2018 gegenüber Q 3 2017). Im zweiten Quartal 2018 lag die gemittelte Jahresperformance bei 9,3 Prozent, im ersten Quartal bei 8,6 Prozent. Damit verbleibt auch der Total Return mit + 11,7 Prozent auf stabilem Niveau (+12,7 Prozent im zweiten und +12,0 Prozent im ersten Quartal). Dieses Gesamtbild verändert sich allerdings lagebezogen: Spitzenreiter Düsseldorf verbucht einen überdurchschnittlichen Jahresanstieg von 18,9 Prozent, während Frankfurt bei nur 2,9 Prozent stagniert. Die Preisentwicklungen der Spitzenlagen in den fünf Immobilienhochburgen zeigen also sehr deutliche Unterschiede.

Ralf Kemper: „Bei den kurz- und mittelfristigen Entwicklungen auf den Immobilienmärkten herrscht bei den meisten Marktteilnehmern nach wie vor eine positive Einschätzung vor. Für Vermieter und Verkäufer erweisen sich die Märkte immer noch als eine Insel der Seligen. Viele potenzielle Gefahren in Europa und weltweit belasten die Märkte bislang nicht. Ob, wann und warum es zu einer Trendwende kommen könnte, und wie etwaige Korrekturen ausfallen könnten, ist eine von niemand realistisch zu beantwortende Frage.“

In den USA hat die Kombination aus Zinserhöhungen, Staatsverschuldung und Prognosen für die weitere Wirtschaftsentwicklung zu ersten Wertverlusten in Spitzenlagen des Wohnimmobiliensegments geführt. Ein möglicher Vorbote auch für Deutschland und für andere Assetklassen in solchen Lagen? Kemper weiter: „Unsere nationalen und internationalen Kunden agieren ohne Vorbehalte bei Investments in Spitzenprodukte der Toplagen, und das obwohl sich mögliche Returns auf eingegangenes Risiko weiter verringert haben. Stichwort Kapitaldruck.“ Das gemessene JLL-PRP sank von 229, 227 und 228 Basispunkten in den vorangegangenen Quartalen auf 210 Basispunkte Ende des dritten Quartals. „Selbst Spekulationen über mögliche Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank lassen Investoren nicht langsamer treten. Sei es die Vorstellung, dass durch eine drohende Neuverschuldung Italiens der Leitzins niedrig bleiben muss oder sei es der Optimismus über die prognostizierte Mietentwicklung: Investoren scheinen dem Investitionsdruck der Kapitalmärkte zu erliegen. Neben der Preisentwicklung ist auch das im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich gestiegene Transaktionsvolumen ein Indikator für diese These“, so Kemper. Wir erwarten ein Rekordjahr mit Gewerbeimmobilientransaktionen in Höhe von um die 60 Milliarden Euro.

Quelle: JLL, Pressemitteilung vom 24. Oktober 2018

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Investmentfonds fließen 70 Milliarden Euro zu

Frankfurt, 8. Oktober 2018 – Investmentfonds flossen bis Ende August 2018 netto 70,4 Milliarden Euro neue Gelder zu. Offene Spezialfonds dominierten mit 53,4 Milliarden Euro das Neugeschäft. Aus freien Mandaten zogen Anleger seit Jahresbeginn 13 Milliarden Euro ab. Allein im August sammelten Investmentfonds 12,9 Milliarden Euro ein. Die Fondsgesellschaften verwalten ein Gesamtvermögen von 3,1 Billionen Euro. Davon entfallen 1,6 Billionen Euro auf offene Spezialfonds, 1,1 Billionen Euro auf offene Publikumsfonds, 368 Milliarden Euro auf freie Mandate und 7 Milliarden auf geschlossene Fonds.

Bei den offenen Publikumsfonds sind Aktienfonds die volumengrößte Gruppe. Sie verwalten ein Vermögen von 401 Milliarden Euro. Es folgen Mischfonds mit 285 Milliarden Euro. Ihr Vermögen stieg in den letzten zwölf Monaten um 13 Prozent. Dazu haben Zuflüsse und Wertsteigerungen beigetragen. Die drittgrößte Gruppe sind Rentenfonds mit einem Vermögen von 206 Milliarden Euro.

Immobilienfonds verwalten Netto-Vermögen von 185 Milliarden Euro

In Immobilienfonds verwalteten die Fondsgesellschaften Ende August ein Netto-Vermögen von insgesamt 185,3 Milliarden Euro. Ergänzend zu den 95,4 Milliarden Euro in offenen Publikumsfonds entfallen 85,3 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 2,9 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds und 1,7 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds.

Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt haben. Bei den Publikumsfonds liegt mit 55 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen Hotels. Ihr Anteil stieg von 6 Prozent auf 9 Prozent. Bei den Spezialfonds entfallen 36 Prozent auf Büro und Praxis sowie 30 Prozent auf Handel und Gastronomie. Wohnimmobilien haben ihren Anteil von 8 Prozent auf 11 Prozent ausgebaut.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 08. Oktober 2018

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Depotbanken: Verwahrtes Fondsvermögen wächst im ersten Halbjahr um zwei Prozent

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Frankfurt, 21. September 2018 – Das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds ist im ersten Halbjahr um zwei Prozent gestiegen.

Insgesamt betreuten die 40 Verwahrstellen in Deutschland zur Jahresmitte 2018 ein Vermögen von 2,1 Billionen Euro. Die Liste führt BNP Paribas Securities Services Frankfurt mit einem Vermögen von 448 Milliarden Euro an. Es folgen die State Street Bank mit 285 Milliarden Euro und die DZ Bank mit 218 Milliarden Euro. 35 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 1,9 Billionen Euro tätig, 11 mit offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 189 Milliarden Euro. Im Segment der geschlossenen Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuten zur Jahresmitte 14 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 15,6 Milliarden Euro.

Die Verwahrstellenstatistik umfasst Angaben zu deutschen offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch, unabhängig von einer Mitgliedschaft im deutschen Fondsverband BVI. Die Statistik erstellt der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 21. September 2018

 

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Marktentwicklung nachhaltiges Investment 2. Quartal 2018

Oestrich-Winkel, 12.September 2018 – Am 30.06.2018 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute (SBI), Herausgeber der Marktplattform www.nachhaltiges-investment.org, insgesamt 501 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen.

Die 501 Fonds waren zum 30.06.2018 mit ca. 118 Mrd. Euro (Gesamtfondsvermögen) investiert. Ende 2017 registrierte das SBI 482 Fonds, die mit insgesamt ca. 106 Mrd. Euro (Gesamtfondsvermögen) investiert waren.

Die folgenden Daten beziehen sich auf die Gesamtvolumina der Fonds und die Performance der auf der Plattform www.nachhaltiges-investment.org porträtierten Fonds.

2018 wurden bis Ende des zweiten Quartals insgesamt 32 Fonds neu in das Fondsuniversum der SBI-Fondsdatenbank aufgenommen. Diese Fonds wurden entweder neu aufgelegt, haben ihre Strategie auf „Nachhaltigkeit“ umgestellt oder waren bereits in anderen Ländern zugelassen. Ende des zweiten Quartals waren diese Fonds mit ca. 8,9 Mrd. Euro investiert. 13 Fonds wurden seit Beginn des Jahres geschlossen oder mit anderen Fonds zusammengelegt.

56 Mrd. Euro waren zum 30.06.2018 in 234 Aktienfonds investiert. Die Performance der Aktienfonds, die bereits Ende 2017 aufgelegt waren, war sehr unterschiedlich: Sie lag in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 zwischen plus 12 % und minus 17 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Aktienfonds sehr stark unterscheiden: Zu diesen Fonds gehören sowohl breit aufgestellte internationale Fonds als auch spezialisierte Fonds mit regionalem Fokus sowie Technologie- und Themenfonds.

24 Mrd. Euro waren zum Ende des zweiten Quartals in 109 Rentenfonds investiert. Die Performance der Rentenfonds, die bereits Ende 2017 aufgelegt waren, lag in den ersten sechs Monaten zwischen plus 4 % und minus 5 %.

25 Mrd. Euro waren zum Ende des zweiten Quartals in 104 Mischfonds und ca. 484 Mio. Euro in 11 Dachfonds investiert. Die Performance der Mischfonds, die bereits Ende 2017 aufgelegt waren, lag in den ersten sechs Monaten zwischen plus 4 % und minus 6 %. Die Performance der Dachfonds, die bereits Ende 2017 aufgelegt waren, lag in den ersten sechs Monaten zwischen 0 % und minus 3 %. Bei den Misch- und auch den Dachfonds ist zu berücksichtigen, dass der Aktienanteil unterschiedlich hoch ist – mit entsprechenden Auswirkungen auf Rendite und Risiko.

In den 30 nachhaltigen ETFs waren zum Ende des zweiten Quartals insgesamt ca. 7,3 Mrd. Euro investiert. Die Performance der bereits Ende 2017 aufgelegten ETFs lag in den ersten sechs Monaten zwischen plus 8 % und minus 9 %.

In den 7 Microfinancefonds waren zum Ende des zweiten Quartals 3,3 Mrd. Euro investiert. Die Performance lag in den ersten sechs Monaten zwischen plus 3 % und 0 %.

Quelle: Dr. Paschen v. Flotow, Sustainable Business Institute (SBI), September 2018

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Globales Bürovermietungsvolumen peilt bestes Umsatzjahr nach 2007 an

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Frankfurt, 24. August 2018 – Das globale Bürovermietungsvolumen bleibt auf hohem Niveau.

Mit 11,3 Mio. m² im zweiten Quartal und einem Plus von 15% gegenüber dem Vorjahr erreichte der Umsatz ein Rekordergebnis für diesen Zeitraum. Für das gesamte erste Halbjahr summiert sich das Volumen damit auf 21,4 Mio. m² (+11 %).

Alle drei Regionen mit Umsatzanstiegen

➢ Auf den europäischen Bürovermietungsmärkten lag das zweite Quartal mit 3,4 Mio. m² 5% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Summiert ergaben sich für die ersten sechs Monate damit 6,5 Mio. m², den 5- und 10 Jahresschnitt um 18 bzw. 22 % übertreffend.

➢ In den USA erreichte der Umsatz im zweiten Quartal mit einem Plus von 14 % 5,9 Mio. m² und damit im gesamten ersten Halbjahr 11,2 Mio. m².

➢ Den stärksten Anstieg der Vermietungsaktivitäten konnte die asiatisch-pazifische Region notieren: mit einem Plus von 45 % im zweiten Quartal, und damit erstmals die 2 Mio. m² – Marke übertreffend, wurde bis zur Jahresmitte ein Umsatz von insgesamt 3,7 Mio.m² erreicht.

Trotz des hohen Fertigstellungs-Niveaus hat die robuste Nutzernachfrage die globale Büro-Leerstandsquote im zweiten Quartal 2018 auf einen neuen zyklischen Tiefststand von 11,5% sinken lassen, 20 Basispunkte unter der Quote vom 1. Quartal 2018. Die Leerstandsquoten gingen sowohl in Europa als auch im asiatisch-pazifischen Raum um 30 Basispunkte auf 6,7% bzw. 10,6% zurück und blieben in der Region Amerika mit 14,8% unverändert.

Die weltweiten Büro-Fertigstellungen werden 2018 auf 17,8 Mio. m² ansteigen. 2020 dürfte mit 17,9 Mio. m² dann der Höhepunkt erreicht sein, in den USA bereits im laufenden Jahr, zwei Jahre später in Europa und Asien-Pazifik. Insgesamt bleiben die Fertigstellungsvolumina aber deutlich unter denen von 2008 (19,4 Mio. m²).

Weltweites Mietpreiswachstum bleibt auch 2018 über der 3%-Marke

Das globale jährliche Mietpreiswachstum für erstklassige Büroflächen in weltweit 30 analysierten Märkten bleibt mit +3,6 % auch im zweiten Quartal, wie bereits seit Anfang 2017, im Bereich von 3 – 4 %.

Mehrere große Büromärkte verzeichneten ein zweistelliges jährliches Mietwachstum, angeführt von Singapur (16,5% im Jahresvergleich). Auch Berlin (12,5%), Sydney (12,5%), Mailand (11,4%) und Madrid (10,0%) gehörten zur Spitzengruppe. In Hongkong zogen die Mieten entgegen den Erwartungen weiter an (+3,2%). San Francisco war in der Region Amerika mit einem jährlichen Wachstum von 5,7% führend.

Im Gesamtjahr 2018 wird mit einem globalen Mietpreiswachstum von 3,4% gerechnet mit den stärksten Anstiegen in Singapur, Sydney, Toronto und Sao Paulo. Korrekturen werden für einige Märkte mit umfangreichen Fertigstellungspipelines prognostiziert, insbesondere gilt dies für Jakarta und Mexiko-Stadt.

Quelle: JLL, EMEA Research, Pressemitteilung vom 24. August 2018

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Investmentfonds sammeln 51 Milliarden Euro ein

Frankfurt, 9. August 2018 – Investmentfonds flossen im ersten Halbjahr netto 50,7 Milliarden Euro neue Mittel zu. Den Großteil steuerten offene Spezialfonds mit 39,4 Milliarden Euro bei. Offene Publikumsfonds sammelten 10,5 Milliarden Euro ein. Geschlossene Fonds erzielten netto 0,8 Milliarden Euro. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 10,8 Milliarden Euro ab. Die Fondsbranche verwaltete Ende Juni 2018 ein Vermögen von über 3 Billionen Euro.

Altersvorsorgeeinrichtungen bauen Anteil am Spezialfondsvermögen aus

Bei den offenen Spezialfonds führten Altersvorsorgeeinrichtungen, zum Beispiel Pensionskassen und Versorgungswerke, wie in den beiden Vorjahren die Absatzliste an. Sie vertrauten den Fonds von Anfang Januar bis Ende Juni 2018 netto 12,1 Milliarden Euro neue Mittel an. Das ist etwa ein Drittel des Neugeschäfts von Spezialfonds. Gemessen am Gesamtvermögen der Spezialfonds in Höhe von 1,6 Billionen Euro ist der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen seit Ende 2016 von 22 Prozent auf 28 Prozent gestiegen. Die volumengrößte Anlegergruppe sind weiterhin Versicherungsgesellschaften. Sie haben ein Vermögen von 556 Milliarden Euro angelegt. Ihr Anteil ist seit Ende 2016 von 37 Prozent auf 34 Prozent gesunken.

Mischfonds führen Absatzliste der Publikumsfonds seit 2013 an

Mischfonds führen die Absatzliste der offenen Publikumsfonds im sechsten Jahr in Folge an. Sie sammelten im ersten Halbjahr 2018 netto 12,2 Milliarden Euro ein. Wie im Vorjahr standen Produkte, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen anlegen, mit 8,8 Milliarden Euro im Fokus.

Immobilienfonds erzielten Zuflüsse von 2,7 Milliarden Euro. Aktienfonds sammelten 1,2 Milliarden Euro ein. Aus Rentenfonds zogen Anleger netto 2,9 Milliarden Euro ab. Abflüsse verzeichneten insbesondere Fonds mit Unternehmensanleihen (1,9 Milliarden Euro). Zuflüsse erzielten Fonds, die auf Euro-Anleihen mit längerer Laufzeit setzen (1,6 Milliarden Euro).

Geschlossene Fonds verwalten 7 Milliarden Euro

Das Netto-Vermögen geschlossener Fonds ist seit Jahresanfang von 6 Milliarden Euro auf 7 Milliarden Euro gestiegen. Davon entfallen 5 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds und 2 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds. Im ersten Halbjahr dominierten Spezialfonds mit 0,7 Milliarden Euro das Neugeschäft. Zum Vergleich: Im gesamten Kalenderjahr 2017 sammelten geschlossene Fonds 2,9 Milliarden Euro ein. Spezialfonds steuerten 2,6 Milliarden Euro bei. Die Statistik, an der auch Gesellschaften teilnehmen können, die nicht Mitglied im BVI sind, berücksichtigt geschlossene Fonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) aufgelegt sind, sowie vergleichbare im Ausland aufgelegte Fonds.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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