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Category Archives: News

Veröffentlichung des HAHN Retail Real Estate Reports 2019/2020 – Marktbericht zum Einzelhandel und Handelsimmobilien-Investmentmarkt in Deutschland

Bergisch Gladbach, 17. September 2019 (OPM): Die Hahn Gruppe präsentiert Auszüge des neuen HAHN Retail Real Estate Reports, der von der Hahn Gruppe in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute erstellt und heute veröffentlicht worden ist.

  • Einzelhandel bleibt trotz Wirtschaftseintrübung auf Wachstumskurs
  • Lebensmittel- und Drogeriemärkte streben weitere Filialexpansion an Einzelhandel favorisiert Fachmarktzentren
  • Investoren weichen auf Regionalzentren und B-Standorte aus
  • Höhere Kaufpreise für Fach- und Lebensmittelmärkte erwartet
  • Nettoanfangsrenditen der einzelnen Anlageklassen bewegen sich aufeinander zu

Deutscher Einzelhandel bleibt auf dem Wachstumspfad
Im Jahr 2018 konnten die Umsätze im deutschen Einzelhandel ein weiteres Mal gesteigert werden. Mit einem Umsatz von 526,8 Mrd. Euro betrug der Zuwachs 2,5 Prozent. Dabei fiel das Wachstum im Online-Handel mit 9 Prozent erneut stärker, allerdings nach vielen Jahren erstmals nur einstellig aus (Vorjahr: 10,6 Prozent). Der stationäre Einzelhandel konnte um 1,8 Prozent zulegen. Die Summe der Verkaufsflächen erhöhte sich gemäß Angaben des Handelsverbands Deutschlands (HDE) um 0,9 Prozent auf 125,1 m².
Nach einem soliden ersten Halbjahr 2019, mit Umsatzzuwächsen von 2,9 Prozent im Einzelhandel, rechnet bulwiengesa mit einer Fortsetzung des Wachstums. Die internationalen Handelskonflikte, anhaltende Brexit-Verhandlungen und weltweite Konflikte sollten aber die Dynamik des Wachstumstrends im Jahresverlauf abschwächen. Der deutsche Einzelhandel lässt sich von diesen Belastungsfaktoren vorerst nicht beeindrucken und ist gemäß der HAHNExpertenbefragung sogar optimistischer als im Vorjahr. Rund 60 Prozent der Befragten (Vorjahr: 52 Prozent) erwarten für das zweite Halbjahr 2019 steigende stationäre Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode. 28 Prozent rechnen mit stabilen Umsätzen (Vorjahr: 37 Prozent) und nur 12 Prozent (Vorjahr: 11 Prozent) mit Umsatzrückgängen.
Abgeschwächtes Expansionstempo – Lebensmittel- und Drogeriemärkte bleiben Treiber
Der stationäre Einzelhandel expandiert auch in 2019, allerdings hat sich gegenüber dem Vorjahr das Expansionstempo verlangsamt: Nur noch 56 Prozent der befragten Einzelhändler wollen die Anzahl der Standorte im Jahresverlauf ausbauen (Vorjahr: 64 Prozent). Rund 24 Prozent beabsichtigen, die Anzahl der Standorte zu reduzieren (Vorjahr: 16 Prozent). 20 Prozent erwarten keine Veränderung (Vorjahr: 20 Prozent). Wachstumslokomotive bleiben Lebensmittel- und Drogeriemärkte, die zu 79 bzw. 100 Prozent die Anzahl der Standorte erhöhen wollen, sowie auch die Branchen Gesundheit/Beauty, Hobby/Freizeit und Gastronomie (siehe Abbildung1) mit ebenfalls überdurchschnittlichem Expansionsdrang. Auf Konsolidierungskurs sind hingegen die Anbieter von Unterhaltungselektronik und Schuhen/Accessoires. Hier besteht die Absicht, im Jahresverlauf die Anzahl der Filialen zu reduzieren.
Den vollständigen Report finden Sie online unter www.hahnag.de.


Quelle: Hahn Gruppe

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Exporo überschreitet 500 Millionen-Euro-Schwelle

Hamburg, 16.9.2019 (OPM): Die  führenden Plattform für digitale Immobilien-Investments hat seit Gründung im November 2014 über 500 Millionen Euro in mehr als 200 Immobilienprojekte vermittelt und damit ein Immobilienvolumen von rund 5 Milliarden Euro mitfinanziert.

Gegründet von drei Schulfreunden aus Winsen an der Luhe hat sich Exporo von einem zunächst Cashflow-orientierten Startup zu einem skalierenden Unternehmen und weiter zur Nummer 1 für digitale Immobilien-Investments in Deutschland entwickelt. Simon Brunke, Björn Maronde und Julian Oertzen, bilden heute den Vorstand der Exporo AG mit einem Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich.

„Wir sind sehr stolz, unsere Marktführerschaft im Bereich digitaler Immobilien-Investments mit einer Summe von 500 Millionen Euro an online vermitteltem Kapital klar untermauert zu haben“, so Simon Brunke, CEO der Exporo AG. „Wir glauben fest an die Dezentralisierung der Märkte und Exporo bietet eine attraktive Alternative, zur althergebrachten Prozedur in Immobilien zu investieren.” 

Gestartet und groß geworden ist Exporo im Bereich der Projektfinanzierungen. Der Markt, bis dato von institutionellen Investoren dominiert, wurde von Exporo für Anleger schon ab geringen Mindestanlagesummen geöffnet. Die Vorteile der Digitalisierung übertrugen die Gründer Anfang 2018 ebenfalls auf die Bestandsimmobilie. Seither bieten sie neben kurzfristigen Beteiligungen an fest verzinsten, renditestarken Immobilienprojekten von Projektentwicklern auch flexible Beteiligungen an Bestandsimmobilien an. Diese werden von Exporo ankauft und professionell gemanagt. Anleger erhalten, ganz wie Immobilienbesitzer, quartalsweise Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und partizipieren gleichzeitig an der Wertsteigerung der Immobilie.

Seit Gründung im November 2014 hat Exporo nicht nur bewiesen, dass die Digitalisierung von Immobilien enorme Vorteile für den Endverbraucher bietet, sondern auch 150 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Menschen geschaffen. Darüber hinaus hat sich in jedem Jahr sowohl die Anzahl der finanzierten Projekte als auch die Summe des vermittelten Kapitals über die Plattform mehr als verdoppelt. Auch die Summe des an die Anleger zurückgezahlten Kapitals (mittlerweile über 170 Mio. Euro) ist stetig gestiegen.

Für die Gründer und ihr Team geht es in großen Schritten weiter. Mitte Juni 2019 wurde eine Finanzierungsrunde über 43 Millionen Euro abgeschlossen. Das zusätzliche Kapital wird vor allem in strategische Aktivitäten investiert. Die klare Marktführerschaft bei der digitalen Geldanlage in Immobilien in Deutschland wird weiter ausgebaut. Dazu wird die Plattform weiterentwickelt und mit neuen Angeboten ergänzt. Beispielsweise wird an einem Handelsplatz gearbeitet, mit dem Ziel, Immobilen-Anteile zukünftig wie Aktien handeln zu können und so das illiquide Gut Immobilie in ein liquides Produkt zu wandeln. Mit klarem Fokus auf europäische Nachbarländer wird außerdem die internationale Expansion vorangetrieben – noch in diesem Jahr wird Exporo in den Niederlanden aktiv werden.

Quelle: Exporo AG

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Mietendeckel: Regulierung, die stranguliert, ist schädlich für Berlin

Berlin, 09.09.2019 (OPM): Nach der heutigen Verbändeanhörung zum Gesetzesentwurf für ein Mietendeckelgesetz hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, seine Kritik an den Plänen des Berliner Senats erneuert.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Jeden Tag ereilen uns aus dieser Stadt neue Horror-Meldungen. Von der Enteignungsdiskussion, der Bodenpreisbremse bin hin zum Mietendeckel. All diese Meldungen schaden der Außenwirkung Berlins, den Mietern und vergrätzen Wohnungsbauwillige. Ein Mietendeckel, sollte er kommen, signalisiert Stillstand und einen Wechsel im politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik.“ Die Folge sei, so Mattner weiter, dass sich inländische wie auch internationale Investoren vom Berliner Markt zurückziehen. Einkommensschwache Mieter konkurrieren dann mit einkommensstarken Mietern um die die Restbestände.

Juristisch sei völlig klar, auch nach Einschätzung des früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidenten, dass das Gesetz nicht verfassungskonform sei. „Völlig verkannt wird aber auch, was private Wohnungsbaugesellschaften leisten. 70 Prozent der Wohnungen werden von ihnen gebaut. Außenanlagen werden mitgestaltet, obwohl es eigentlich städtische Aufgabe ist, Kinderspielplätze werden in Quartieren neu gestaltet – Dinge, die mit einer zugestandenen Mieterhöhung in Höhe eines Inflationsausgleichs von 1,3 Prozent nicht mehr möglich sein werden. Ein Inflationsausgleich stellt die Kostensteigerungen dar, nicht aber die tatsächlichen Betriebskosten eines Immobilienunternehmens“, erläuterte Mattner. 

Er appellierte an die Bausenatorin und den Senat: „Berlin war und ist ein Ort der Kreativität. Aber ein Ort der positiven Kreativität. Mit einer Regulierung, die stranguliert, vernichten Sie Vertrauen und den Tatendrang der Menschen, die hierher kommen, um Neues zu schaffen.“ Man wolle ein Miteinander aller Beteiligten, so Mattner. „Wir stehen für die verantwortungsvolle Immobilienwirtschaft, die sich längst auch sozial einbringt und ein hohes Interesse an einem gesunden Bevölkerungsmix aus allen gesellschaftlichen Schichten und Einkommensverhältnissen hat. Wir sind bereit! Seien Sie es auch – im Interesse Berlins und seiner Bevölkerung!“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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IMMAC Holding AG übernimmt alle Anteile der HKA Hanseatischen Kapitalverwaltung AG und wird weiter stark expandieren.

Hamburg, 09.09.2019 (Original Pressemitteilung – OPM): Im Rahmen der weiteren Expansion hat die IMMAC Holding AG sämtliche Geschäftsanteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die BaFin.

Die Hanseatische zeichnet bereits seit 2013 als KVG für sämtliche Fondsemissionen der IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen verantwortlich, verwaltet das gesamte Bestandsportfolio sowie alle annähernd 100 Fonds der Gruppe. Mit Wirksamkeit des Kaufvertrages kann die IMMAC group nunmehr wieder die vollständige Prozesskette vom Einkauf über die Fondskonzeption bis hin zum regulierten Asset- und Objektmanagement innerhalb Konzerngruppe abdecken. Wesentliches Ziel der Integration ist es, die Abwicklungswege zu verkürzen, Kommunikation und Arbeitsabläufe weiter zu verbessern und die Führung der Gruppe zu vereinheitlichen. Vor diesem Hintergrund hat IMMAC auch den Posten des Portfoliovorstands neu besetzt. Tim Sauer, im IMMAC Konzern gleichzeitig verantwortlich für die Marktseite der Deutsche Fondsvermögen wurde zum neuen Portfoliovorstand der Hanseatischen bestellt. Er vertritt die Hanseatische gemeinsam mit dem bereits seit Jahren verantwortlichen Risikovorstand Tim Ruttmann. IMMAC wird weiterhin Publikums-AIF mit Sozialimmobilien sowie über die Deutsche Fondsvermögen regulierte Hotelfonds anbieten. Zusätzlich plant die Gruppe bereits Anfang 2020 den ersten Portfoliofonds für institutionelle Investoren und Anleger zu emittieren und das institutionelle Geschäft ebenso wie die Länderexpansion in den Folgejahren weiter stark auszubauen.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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Deutsche Finance Group steigert verwaltetes Vermögen

München, 05.09.2019 (Original Pressemitteilung – OPM): Die Deutsche Finance Group konnte mit weiteren internationalen Investments das verwaltete Vermögen auf Gruppenebene im letzten Quartal erneut steigern. So verwaltet die Deutsche Finance Group zum 30.08.2019 rund 4,1 Mrd. Euro.

Haupttreiber des dynamischen Wachstums sind neben einem expansivem Privatkundengeschäft vor Allem institutionelle Club Deals in den USA und Europa. Hier konnte zuletzt eine hochattraktive Projektentwicklung in den USA akquiriert werden. Die Lab-Office-Entwicklung im Zentrum der Bildungshauptstadt Boston, zwischen den renommierten Universitäten Harvard und MIT wird unter anderem Forschungs- und Verwaltungsflächen für Unternehmen aus den Bereichen Life-Science und Pharma beinhalten. Institutionelle Ankerinvestoren des Projektes sind einer der größten Energiekonzerne Europas sowie eine Schweizer Versorgungseinrichtung.

„Auf die weiterhin positive Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP


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Jetzt verfügbar: BeteiligungsReport 03-2019 | Zwei Politik-Narzisten verändern die Spielregeln für Investoren

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr.111 03/2019 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL
Seite 3 Das Wichtigste zuerst

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 Titelstory: Worauf wir uns in den nächsten Monaten durch die neuen Player einstellen dürfen!
MARKTBERICHT
Seite 8 „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“
Seite 11 14. PLATOW InvestorenFORUM 2019

ASSET
Seite 10 Aktuelle Publikums-AIF am Markt
CONTROL

Seite 12 BaFin Aufsicht kommt nun endgültig 2021
Seite 13 Personelles
Seite 14 Mark my words

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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PROJECT baut in Berlin, Hamburg und Düsseldorf im Wert von rund 70 Millionen Euro

Bamberg, 05.09.2019 (Marktnews): Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT hat in Hohen Neuendorf in der Metropolregion Berlin sowie in Düsseldorf den Ankauf von zwei weiteren Baugrundstücken mit wohnwirtschaftlicher Nutzung erfolgreich abgeschlossen. Vorgesehen ist die Errichtung von Wohnhäusern mit insgesamt 147 Apartments und 36 Eigentumswohnungen. Auf dem neu angekauften Baugrundstück Hohenfelder Allee 17–19 in Hamburg plant PROJECT die Entwicklung eines Bürohauses.

In der Schillerpromenade 2 in Hohen Neuendorf haben mehrere PROJECT Immobilienfonds ein 9.189 qm großes Baugrundstück angekauft, auf dem eine Mehrfamilienhausanlage mit sechs Wohnhäusern vorgesehen ist. Das Verkaufsvolumen liegt bei circa 15,7 Millionen Euro. Die Stadt Hohen Neuendorf vor den nördlichen Toren Berlins ist eine junge an der Havel gelegene Stadt mit über 26.000 Einwohnern. Sie grenzt im Süden unmittelbar an die Berliner Ortsteile Frohnau und Heiligensee und erstreckt sich von der Havel im Westen bis zu den Ausläufern des Naturparks Barnim im Osten.

Zudem wurde mit dem Worringer Platz 4 ein im Stadtbezirk 1 der Rheinmetropole Düsseldorf liegendes Baugrundstück angekauft, das über eine Fläche von 2.537 qm verfügt. Geplant ist der Bau einer Apartmentanlage mit Tiefgarage im Wert von circa 37,3 Millionen Euro. An den Wohnimmobilienentwicklungen Schillerpromenade 2 und Worringer Platz 4 beteiligen sich unter anderem die aktuell in Platzierung befindlichen Publikumsfonds Metropolen 18 und 19.

Neues Bürohaus in Hamburg

In Berlin hat PROJECT bislang acht rein gewerblich genutzte Büro- und Geschäftshäuser entwickelt. Mit dem Ankauf des 1.993 qm großen Baugrundstückes Hohenfelder Allee 17–19 erweitert der rein eigenkapitalbasierte Immobilienmanager sein Gewerbeportfolio um den Neubau eines weiteren Bürogebäudes mit rund 4.200 qm BGF sowie Tiefgarage. Das Grundstück befindet sich in einem Gewerbegebiet im Hamburger Stadtteil Hohenfelde.

Die nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierten alternativen Investmentfonds (AIF) Metropolen 18 und 19 sind auch am neuen Grundstücksankauf in der Hansestadt beteiligt. Mit den drei Erstinvestitionen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf hat der am 1. Juli 2019 in die Platzierung gestartete Teilzahlungs-AIF Metropolen 19 bereits nach acht Wochen seinen konzeptionsbedingten Blind Pool-Charakter abgelegt. Weitere Informationen unter www.metropolen19.de.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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Wohnungsbau in Metropolregionen birgt noch viel Potenzial

©Ottmar Heinen

Bamberg, 04.09.2019 (Marktnews): Der auf Immobilieninvestments und -entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund veröffentlichte gerade neueste Ergebnisse zur Preisentwicklung auf den Immobilienmärkten der großen deutschen Metropolregionen sowie in Wien. Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen auf dem Geldmarkt und den sich daraus ergebenden Herausforderungen für Anleger nimmt Ottmar Heinen, Vorstandssprecher der PROJECT Beteiligungen AG, Stellung dazu, wo Immobilieninvestments Sinn machen und auf welche Faktoren Investoren achten sollten.

Von Sommerflaute keine Spur – in den deutschen Metropolregionen läuft der Immobilienmarkt weiterhin auf Hochtouren. Die Fragen in Bezug auf einen womöglich allzu heiß laufenden Markt werden drängender. Von Seiten der Notenbank ist kein Eingreifen zu erwarten, die lockere Geldpolitik Mario Draghis wird auch unter der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde zur Stimulation der lahmenden europäischen Konjunktur fortgesetzt. Anleger werden sich folglich noch länger damit abfinden müssen, dass klassische Geldanlagen wie beispielsweise Staatsanleihen kaum Zinsen erwirtschaften. Von dieser Situation werden Immobilien weiterhin profitieren, denn Investoren messen Sachwerten und ganz besonders Immobilien einen hohen Wert zu. Auch Wohnungskäufer profitieren von langfristig niedrigen Zinsen. Gleichwenn Experten wie der Rat der Wirtschaftsweisen noch keine generelle Blase auf dem Immobilienmarkt(1) konstatieren, haben die Preise in einigen Metropolen inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht. Dennoch stehen die Zeichen in Deutschland auf Wachstum. Vor allem in den Ballrungsräumen steigt die Wohnungsnachfrage. Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln(2) müssen bis 2020 in Deutschland 341.700 neue Wohnungen entstehen. Beim Wohnungsneubau sehen wir daher das größte Potenzial für Investoren.

Umland der Metropolregionen im Aufwind

Den aktuellen Untersuchungen von PROJECT Research zufolge haben sich Neubauwohnungen im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bis zu 13,1 Prozent verteuert. Den geringsten Preisanstieg der untersuchten Metropolregionen verzeichnen Hamburg und Umland mit 1,6 Prozent. Ganz im Gegensatz zu München und umliegenden Regionen, die von Juni 2018 bis Juni 2019 Preissteigerungsraten von 11,2 Prozent sahen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise liegen in der Region inzwischen bei über 8.800 Euro pro Quadratmeter und bleiben mit Abstand die teuersten des Bundesgebiets. In den weiter nördlich gelegenen deutschen A-Städten folgen Frankfurt mit Preisen in der Höhe von 7.477 und Düsseldorf mit 7.096 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich ergeben sich Wachstumsraten von 13,1 in Düsseldorf und 10,3 Prozent in Frankfurt. In Berlin kosten Neubauwohnungen inzwischen durchschnittlich 6.443 Euro, im Vergleich zu 2018 sind das mehr als 6 Prozent Zuwachs. Die Bundeshauptstadt rangiert nach München, Frankfurt und Düsseldorf nunmehr an vierter Position im Ranking der höchsten durchschnittlichen Angebotskaufpreise. 

Der Preisboom vieler Metropolen erreicht jetzt auch ihr Umland. So unter anderem der Raum München, wo sich die Landkreise Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising besonders dynamisch entwickeln. Gleiches gilt für den Südosten Berlins, beispielsweise am Technologiestandort Adlershof. Die Preise ziehen dort an, die Zahl neuer Immobilienentwicklungen ist jedoch noch überschaubar und die Renditen folglich attraktiver. Dennoch sollten Anleger unter dem Aspekt der Werthaltigkeit und Stabilität ihres Engagements bei Immobilieninvestments einige Faktoren beachten.

Gebot des starken Marktzugangs und der gutachterlichen Expertise

Bei dem gegebenen harten Wettbewerb muss eine ausreichende Anzahl geeigneter Grundstücke identifiziert und angekauft werden. Wichtig ist hier die kontinuierliche Marktbeobachtung und ein regionales Netzwerk. Ziel ist es, den Grundstücksankauf möglichst »off the market«, ohne die Einschaltung von Maklern und sich gegenseitig überbietenden Kaufinteressenten zu organisieren. Parameter wie Nutzungsart, Verkaufspreis, Verkaufsgeschwindigkeit und Wettbewerb müssen auf den Mikrostandort bezogen eingeschätzt werden. Für die Bewertung ist nicht nur die Lage eines Grundstücks entscheidend, zahlreiche weitere Faktoren wie städtebauliche Auflagen, Nahversorgung, Freizeit- und Bildungsangebot, medizinische Versorgung und vor allem auch die öffentliche Verkehrsanbindung fließen mit ein. Vor dem Ankauf durchläuft jedes Objekt nicht nur inhouse eine umfangreiche Due-Diligence Prüfung. Ein unabhängiges Sachverständigengutachten zur Ermittlung der Werthaltigkeit und Entwicklungsperspektive ist vor der Ankaufsentscheidung zwingend erforderlich.

Finanzielle Unabhängigkeit und Faktor Zeit als Renditebringer

Wenn alle notwendigen Kapitalflüsse aus Eigenkapital stammen, kann ein Immobilienentwickler unabhängig von Banken oder Finanzierungsunternehmen agieren. Die Unabhängigkeit minimiert nicht nur Zinsrisiken und finanzierungsbedingte Kosten. Sie sorgt zudem für Flexibilität, was vor allem Grundstücksverkäufer und Handwerker zu schätzen wissen. Dies bedeutet darüber hinaus aber auch Sicherheit für Investoren, die nach dem Ankauf der Immobilie für den Alternativen Investmentfonds (AIF) an erster Rangstelle im Grundbuch eingetragen werden. Der Faktor Zeit spielt bei jedem Projekt eine bedeutende Rolle, denn längere Entwicklungsphasen gehen zu Lasten der Rendite. Ein Zusammenspiel von schnellem Ankauf, frühzeitigen Vertriebsaktivitäten, zentraler Projektsteuerung und Leanmanagement während der Bauphase ermöglicht die Optimierung von Kosten und kurze Projektlaufzeiten. Im Schnitt beträgt der Entwicklungszeitraum vom Ankauf bis zum Verkauf einer Wohnimmobilie drei bis fünf Jahre. Die Anlagestrategie innerhalb der Publikumsfonds sieht vor, dass nach dem Verkauf der Wohnungen bzw. der fertigen Immobilie die dann wieder freien Mittel zügig in neue Objekte investiert werden und das Kapital nicht auf kaum verzinsten Tagesgeldkonten zwischengeparkt wird. Deshalb ist eine stets qualitativ gut gefüllte Objektpipeline unverzichtbar und entscheidet mit über den Erfolg einer Immobilienbeteiligung, gerade in einem hochpreisigen Marktumfeld, bei dem keine Preisentspannung zu erwarten ist.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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Primus Valor schüttet über 25 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019 aus

  • Ausschüttungen aller laufenden Emissionen belaufen sich in 2019 auf über 25 Mio. Euro
  • ICD 7 R+ mit Ausschüttung von 50 Prozent an Anleger im 4. Quartal 2019
  • Gesamtausschüttungen aller aufgelegten Investments im Plan oder besser

Mannheim, 03. September 2019 – Die ca. 8.000 Anleger der Primus ValorFondsgesellschaften G.P.P. 1 bis 4 sowie ImmoChance Deutschland 7, 8 und 9 Renovation Plus erhalten im Jahr 2019 mindestens die jeweils prospektierte Ausschüttung – alle weiteren Emissionen (ICD 5 R+ sowie ICD 6 – Die Anleihe) wurden bereits vollständig aufgelöst. Insgesamt summiert sich der damit fällige Betrag auf über 25 Mio. Euro. Die Ausschüttungen der Fonds G.P.P. 1 und 4 sowie ICD 8 und 9 R+ wurden bereits an die Anleger überwiesen, die Fonds G.P.P. 2 und 3 ziehen in den kommenden Tagen nach.

Fast 20 Mio. Euro entfallen hierbei auf den Fonds ImmoChance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD 7 R+), welcher eine Ausschüttung von 50 Prozent in Bezug auf das platzierte Eigenkapital bis Ende des Jahres leisten wird. „Neben der Liquidität aus den regulären Einnahmen für die Vermietung und Verpachtung ist der Grund für diese Maßnahme der Erlös aus dem gewinnbringenden Verkauf des Immobilien-Paketes Siegen, Fulda und Lingen mit insgesamt mehr als 550 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von fast 35.000 qm an einen institutionellen Investor“, freut sich Gordon Grundler, Vorstand der Primus Valor AG. Damit liegen sämtliche aufgelegten Immobilien-Investments auch weiterhin im Plan oder teilweise deutlich darüber. Die Ausschüttungen der Primus Valor Immobilienfonds 2019 im Überblick*

Fondsgesellschaft Ausschüttung
in 2019
Prospektierte Gesamtausschüttung bis Ende 2019 IST-Gesamt-
ausschüttung  bis Ende 2019
G.P.P.1  3,0 Prozent 69,0 Prozent 89,0 Prozent
G.P.P.2 6,5 Prozent 67,0 Prozent 64,5 Prozent**
G.P.P.3  6,5 Prozent 61,5 Prozent 61,5 Prozent
G.P.P.4 6,0 Prozent 55,0 Prozent 55,0 Prozent
ICD 7 R+ 50,0 Prozent 26,0 Prozent 115,5 Prozent
ICD 8 R+ 5,5 Prozent 9,5 Prozent 9,5 Prozent
ICD 9 R+ 3,0 Prozent 3,0 Prozent 3,0 Prozent
  • Pro rata temporis ** Die Liquidität im Fonds wurde durch Beschluss der Geschäftsführung erhöht, um den anstehenden Verkauf der Immobilien bestmöglich vorzubereiten

Bei den Beteiligungen G.P.P. 1 bis G.P.P. 4 liegt darüber hinaus auch die Tilgung mit teilweise über 4 Prozent p.a., bezogen auf das platzierte Eigenkapital, zum Teil deutlich über den Erwartungen. Ein Umstand, der sich im Verkaufsüberschuss der Liegenschaften niederschlagen wird.

Quelle: Primus Valor AG

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Auf den Punkt gebracht: Investmentvermögen sind kontrolliert „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“

Landshut, 04.09.2019 (BeteiligungsReport Nr. 111/August 2019): Es ist schon faszinierend: Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) wurde am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag beschlossen und trat überwiegend zum 22. Juli 2013 in Kraft. So steht es in Wikipedia.

Und am 15. Juni 2019 erschien ein Artikel mit der Überschrift „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“, den wir hier heute sozusagen zweitverwenden. Kurz gesagt, sechs Jahre später hat der Journalist Hanno Mußler aus der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen abseits des Bashings von Sachwertanlagen den Mut gefasst, die im Kapitalanlagegesetzbuch auf gleichem Niveau zu beschreiben. Damit ist er eine absolute Ausnahme und hat damit eine Erwähnung – ja sogar eine Würdigung an dieser Stelle verdient. Natürlich erwähnt er in seinem einseitigen Artikel auch die negativen Auswirkungen der steuerinduzierten Fondsjahre, die vor allem bei Schiffs- und Medienfondsinvestments zu einer absoluten Fehlentwicklung führten. Recht hat Mußler. Und er weist auch auf die Risiken hin, die auch in heutigen geschlossenen Investmentver-mögen stecken, da die Märkte nicht erst heute volatil und immer mehr politisch reagieren. Auch hier hat der Journalist recht.

Aber er zeigt auf, dass geschlossene Investmentvermögen nach neuer Machart als AIF sich als Beimischung zu Aktienportfolios eignen, da man ja nicht „alle Eier in einen Korb legt“. Und er lässt profunde Kenner wie Stefanie Lebert von Scope zu Wort kommen, die offen auf die Qualität der Emittenten und die auf Bedeutung der Kosten hinweist. Eine der entscheidenden Passagen des Artikels ist die folgende: „…. Vielmehr stellt das KAGB für geschlossene alternative (Sachwert kaufende) Investment-fonds (AIF), die sich an Privatleute richten, klare Regeln auf für das Konzept, die Verwaltung und den Vertrieb. Die Kapitalverwaltungs-gesellschaften müssen eine angemessene Organisation und eine fachlich geeignete Geschäftsleitung nachweisen. Eine Verwahrstelle für die Fonds-anteile ist nun vorgeschrieben, es gibt Regeln etwa für das Risiko- und Liquiditätsmanagement …….“ Damit beschreibt Hanno Mußler die Essenz der neuen Welt, die sich auf gleichem, regulatorischem Niveau mit offenen Investmentvermögen wie Aktienfonds befindet. Dies wird landläufig auch nach dieser langen Zeit nicht wahrgenommen.

Gehen sie, liebe Leser, einfach einmal in eine Bank und fragen nach AIF. Vielerorts werden sie zunächst verständnislose Blicke ernten. Wenn sie dann den Begriff „geschlossene Fonds“ nachschieben, werden sie mit Höllengeschichten beworfen, die nur mit einer gehörigen Portion Weihwasser wieder abzuwaschen sind. Nahezu keiner dieser Bankberater wendet das Wissen des KAGBs auf die neue vollregulierte Produktgattung an. Im gleichen Atemzug würde er ihnen aber einen offenen Immobilienfonds empfehlen. Diese Assetklasse gilt als risikolos, was systembedingt nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Die FAZ und Hanno Mußler haben einen wichtigen Beitrag zur monetären Aufklärung mit diesem Artikel bewirkt, ohne die Risiken oder die Vergangenheit zu beschönigen. Das Essay sollte Pflichtlektüre für jeden Banker, Finanzberater und Finanzanlagenvermittler sein.

Quelle: BeteiligungsReport Nr. 111 / August 2019

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