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Category Archives: Allgemein

Jetzt verfügbar: Beteiligungsreport Update Januar 2019

Landshut, 17.01.2019 – Die neue Ausgabe des BeteiligungsReport Update mit aktuellen Brancheninfos ist jetzt verfügbar.

Teasertext aus der aktuellen Ausgabe:
Es war nicht früher alles besser!

Der Schnee macht uns alle – außer die Skifahrer – depressiv. Es ist der schlimmste Winter aller Zeiten – so die Nachrichtenlage. Richtig ist, dass es Winter ist. Und wie oft hatten wir uns aufgeregt, dass kein Schnee fiel. Mag sein, dass es durch den Klimawandel extremer wird, aber es ist und bleibt Winter. Und es stellt sich die Frage, warum wir bei Extremwetterlagen zum Beispiel dann von München nach Tegernsee fahren müssen. Lassen Sie uns angemessen auf solche Entwicklungen reagieren, dann klappt es schon, unser Leben.

Der von mir besonders seit der Veröffentlichung des Buches „Factfullness!“ oft zitierte schwedische Mediziner und Statistiker Hans Rosling ist auf You Tube mit einem Video einer Fernsehsendung mit dem Titel „Don´t panic“ vertreten, wo er mit den grafischen Mitteln seiner gapminder–Stiftung zielsicher aufbereitet, dass viele monetäre Mythen nicht zutreffen.
So äußert er die Überzeugung, dass alle – auch die Ärmsten der Welt – von der Wohlstandssteigerung profitiert haben. Und dass die in Industrieländern von den Sozialverbänden dargestellten „Armut“ allein durch die soziale Sicherung abgefedert wird, anders als in den ärmsten Ländern der Welt.

Und das ist auch gut so. Ich muss hinzufügen, dass ich es fast schon staatliche Willkür empfinde, dass inzwischen Reichtum (also Spitzensteuersatz) ab ca. 60.000 Euro beginnt, obwohl der Bund einerseits in den letzten 20 Jahren sein Steueraufkommen nahezu verdoppelt hat und andererseits die Überschüsse trotz Wahlgeschenken auf zuletzt 11 Milliarden Euro gestiegen sind.

Kurz: Deutschland geht es gut, egal ob der Wirtschaft oder den Menschen – und der Politik sowieso. Und wir beklagen uns mehr denn je. Nur deshalb haben extreme Strömungen und narzisstische Präsidenten immer mehr Zulauf. Und nur deshalb gilt Wirtschaft und Finanzen als etwas schmuddeliges. Früher sprach man vom Wirtschaftswunder, heute vom Diktat der Unternehmen. Und wirtschaften bedeutet auch immer, Risiken einzugehen. Dass es einen risikolosen Zins gäbe, war ein Mythos, der uns nur zu lange vorgegaukelt wurde. Das war nicht die gute alte Zeit, sondern schlichtweg „Fake-News“. Die Realität sieht anders aus und dies werde ich mir sowohl in der epk media als auch in der Stiftung Finanzbildung zur Aufgabe setzen, dies in Vorträgen und in unseren Medien zu visualisieren und zu erklären. Und diese Wirtschaftsbetrachtung unter die Menschen zu bringen, ist ein Vorteil für alle. Denn: Früher war nicht alles besser!

Bleiben Sie kritisch und stärken Sie
ihr #finanzbewusstsein


Ihr
Edmund Pelikan

Zur Info: Die Ausgaben “BeteiligungsReport UPDATE” werden nicht – wie die Hauptausgabe – auf isuu.com/beteiligungsreport und im iTunes-App epk Kiosk hinterlegt, sondern sind über die Eintragung in die Mailingliste oder als Abonnent des kostenfreien Newsletters auf beteiligungsreport.de erhältlich.

Zur regelmäßigen Zusendung des BeteiligungsReport Update schicken Sie bitte eine E-Mail an sekretariat@epk24.de mit dem Betreff “BR Update”.

 

BeteiligungsReport Update Januar 2019, 105. Ausgabe

Früher erschienene BeteiligungsReport Update:

BeteiligungsReport Update Dezember 2018, 104. Ausgabe

BeteiligungsReport Update Oktober 2018, 102. Ausgabe

BeteiligungsReport Update September 2018, 101. Ausgabe

BeteiligungsReport Update Juli 2018, 99. Ausgabe

BeteiligungsReportUpdate Juni-2018, 98. Ausgabe

BeteiligungsReport Update April 2018-Ausgabe

BeteiligungsReport Update März 2018-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Januar 2018-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Dezember 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Oktober 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update September 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Juli 2017-Ausgabe

BeteilungsReport Update Juni 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update April 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update März 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Januar 2017-Ausgabe

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Deutsche Finance PRIVATE Fund 11 schließt mit 95 Mio. EUR Eigenkapital

München, 17.01.2019 – Die Deutsche Finance Group hat den PRIVATE Fund 11 im Dezember 2018 mit einem Eigenkapital in Höhe von 95 Mio. Euro geschlossen, prospektiert war ein Mindestvolumen in Höhe von 35 Mio. Euro. Über 3.440 Privatanleger haben sich am PRIVATE Fund 11 – konzipiert als regulierter alternativer Investmentfonds (AIF) – beteiligt. 

Der PRIVATE Fund 11 ermöglicht Privatanlegern den Zugang zu einer institutionellen globalen Anlagestrategie in der Assetklasse Infrastruktur. Ein Novum des Fonds ist die Wahlmöglichkeit unterschiedlicher Anteilsklassen: Der Anleger konnte wählen zwischen der „Strategie Ausschüttung“ (Einmalanlage ab 5.000,– EUR, 5 % prognostizierte Ausschüttung, 165 % prognostizierter Gesamtmittelrückfluss) und der „Strategie Zuwachs“ (Ersteinlage + ratierliche Einlage ab 25,– EUR monatlich, 5 % prognostizierte Ausschüttung, 146 % prognostizierter Gesamtmittelrückfluss). 

Aktuell sind die Privatanleger des PRIVATE Fund 11 in 5 institutionelle Investmentstrategien mit mehr als 2.000 Direktinvestments und in 5 Ländern investiert.  „Wir freuen uns über das erfolgreiche Platzierungsergebnis und danken unseren Vertriebspartnern und Anlegern für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Consulting GmbH.

Quelle: Deutsche Finance (Pressemitteilung vom 17.01.2019)

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Europäische institutionelle Investoren steigen bei Scope ein

Berlin, 15.01.2019 – Versicherungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg beteiligen sich an der europäischen Ratingagentur Scope. Große institutionelle Investoren wie HDI und Signal Iduna unterstützen die Strategie der Scope Group, Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen aller Assetklassen .

Scope hat im Rahmen von Kapitalerhöhungen im Volumen von über 35 Millionen Euro in mehreren Tranchen große institutionelle Investoren als Aktionäre gewinnen können. Mit HDI, Muttergesellschaft der Talanx, Signal Iduna sowie der SV SparkassenVersicherung zählen nunmehr drei namhafte deutsche Versicherungsgesellschaften zu den Aktionären der Scope Group. Zu den Aktionären gehören darüber hinaus auch institutionelle Investoren aus Österreich wie die B&C Beteiligungsmanagement. Mit der Mobiliar aus der Schweiz und der Foyer aus Luxemburg beteiligen sich zudem Versicherungen aus weiteren Nachbarländern an Scope.

„Wir verstehen uns als die Ratingagentur der institutionellen Investoren,“ so Florian Schoeller, CEO und Gründer der Scope Group. Insbesondere Versicherungsgesellschaften sähen aufgrund ihrer langfristigen Anlageorientierung in Scope einen verlässlichen Partner. Dies treibe die Entwicklung von Scope als international agierendem Full-Service-Anbieter von Ratings und Risikoanalysen weiter voran. „Das Interesse an der Etablierung einer europäischen Ratingalternative“, so Schoeller, „ist neben den Erwartungen an die Wertentwicklung von Scope die wesentliche Motivation der institutionellen Investoren für den Einstieg.“

Scope investiert derzeit intensiv in die Ausweitung der Marktabdeckung in bedeutenden europäischen Wachstumsmärkten, vorrangig in Frankreich, Spanien, Italien und Skandinavien. Bis 2021 wird im Bereich Corporates eine Marktabdeckung auf einem vergleichbaren Niveau wie dem der drei großen US-Ratingagenturen angestrebt. Darüber hinaus hat die Scope Group eine innovative digitale Plattform entwickelt, die künftig die institutionellen Investoren vernetzt und einen erleichterten Zugang zur umfassenden Risikoanalyse anbietet.

Seit 2013 treibt Scope die Etablierung einer Europäischen Ratingagentur als Alternative zu den US-Agenturen voran. Mittlerweile arbeiten über 200 Mitarbeiter an sieben europäischen Standorten. Zahlreiche europäische Großbanken und Industriekonzerne haben Scope bereits mit Ratings beauftragt. Dazu gehören im Bereich Corporate Ratings Daimler, Sanofi, Lufthansa und weitere DAX- und MDAX-Unternehmen, im Bereich Financial Institutions u.a. UBS, Commerzbank, Credit Foncier und die italienische CDP sowie im Bereich Structured Finance u.a. Barclays, Banco Santander und die European Investment Bank. Um die klare Trennung zwischen Kapitalbeteiligung und Bonitätsbewertung aber auch nach außen zu bewahren, wird Scope bis auf Weiteres keine Ratings von Versicherungsgesellschaften durchführen.

Quelle: Scope Group (Pressemitteilung vom 15.01.2019)

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BVT baut Platzierungsergebnis deutlich aus

München, 16. Januar 2019 – Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat im vergangenen Jahr bei professionellen, semiprofessionellen und Privatanlegern insgesamt 228 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Damit konnte das Platzierungsergebnis des Vorjahres (167 Millionen Euro) erneut übertroffen werden. Rund 85 Prozent des platzierten Eigenkapitals kam von professionellen und semiprofessionellen Anlegern. Der Rest wurde von Privatanlegern gezeichnet.

Den Investitionsschwerpunkt bildeten erneut US-Immobilien. In dieser Assetklasse ist BVT seit 1976 aktiv und legte im vergangenen Jahr zwei weitere Beteiligungen für institutionelle Investoren im Rahmen ihrer Residential USA Serie auf. Die Fonds investieren in die Entwicklung und Veräußerung von US-Wohnimmobilien (Multi-Family Residential). Einen neuen Spezial-AIF lancierte BVT darüber hinaus in der Assetklasse Private Equity. Zwei Spezial-AIF mit Investitionsfokus auf Zweitmarktbeteiligungen an Immobilien wurden zum Jahresende geschlossen, hier werden 2019 neue Angebote folgen.

Im Bereich der Publikums-AIF konnte der BVT Ertragswertfonds Nr. 6 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG ausplatziert werden, auch hier ist ein Folgefonds in Vorbereitung. Für das erste Quartal 2019 ist darüber hinaus der angekündigte US-Immobilien-Publikumsfonds geplant. Ebenfalls 2019 in der Platzierung sind die Multi-Asset-Fonds der BVT Concentio/Top Select Fund Serien, die Privatanlegern als Dachfonds insbesondere auch den Zugang zu attraktiven institutionellen Fonds bieten, sowie eine Investitionsmöglichkeit in Immobilienbeteiligungen, die am Zweitmarkt erworben werden.

„Mit unserem Produktportfolio bieten wir 2019 sowohl institutionellen Partnern als auch Privatkunden chancenreiche Investitionsmöglichkeiten in Sachwerte und Unternehmensbeteiligungen – insbesondere im stark nachgefragten Segment USImmobilien“, so Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Geschäftsführer der BVT Holding.

Quelle: BVT Unternehmensgruppe (Pressemitteilung vom 16.01.2019)

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ANZEIGE: Sachwerte-Kolloquium am 20.02.2019

Hands of man with paper sheet. Accounting.

Zum dritten Mal laden die Fachjournalisten Stefan Loipfinger, Friedrich Andreas Wanschka und Markus Gotzi zum Sachwerte-Kolloquium nach München ein, um die Zukunft der Sachwertebeteiligungen zu gestalten.

Erstmals wird das Sachwerte-Kolloquium als akkreditierte Weiterbildungsmaßnahme ausgewiesen.

Loipfinger, Wanschka und Gotzi moderieren jeweils einen der drei Themenblöcke mit Vorträgen und Diskussionsrunden.

Der Tag beginnt unter der Überschrift „Regeln und Kontrollen“, gefolgt von „Markt und Modelle“ und schließt mit dem Themenblock „Vertrieb und Zukunft“. Hierbei werden jeweils dringende Fragen der Branche, mögliche Lösungen und neue Ansätze vorgestellt und diskutiert.

Diskutieren Sie mit, beim jährlichen Branchentreff!

Die Veranstaltung richtet sich besonders an Produktanbieter:
Geschäftsleitung, Chefentwickler, Vertriebschef, PR/Marketingleitung, Top-Vertriebspartner, Dienstleistungspartner
Dienstleistungsanbieter:
Geschäftsleitung, Spezialisten, Juristische Unternehmensberater
Berater und Vermittler:
Geschäftsleitung, Spezialisten, Vermögensverwalter, Honorarberater, Finanzdienstleister
Institutionelle Anleger:
Geschäftsleitung, Spezialisten, Vermögensverwalter, Family Offices
Medien:
Fachjournalisten, Redaktionsleiter, freie Journalisten, Fachmedien, Analysten und Chefredakteure

Ort: München, Flughafen München im Tagungscenter municon
Termin: 20.Februar 2019 – Tagesveranstaltung 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Agenda und Anmeldung unter: www.sachwerte-kolloquium.de

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Solvium mit Umsatzplus in 2018 im institutionellen Bereich

Hamburg, 15. Januar 2019 – Solvium Capital hat im Jahr 2018 erneut eine Vertriebsleistung von mehr als 53 Millionen Euro erreicht und damit das Umsatzergebnis des Vorjahres bestätigt. Dabei legte das Unternehmen im Bereich von professionellen und institutionellen Investoren mit einem Gesamtumsatz von mehr als 15 Millionen Euro in dem abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich zu. Kumuliert haben Anleger Solvium Capital seit Unternehmensgründung im Jahr 2011 über 200 Millionen Euro Kapital anvertraut. Mittlerweile sind zahlreiche Verträge planmäßig beendet worden und Miet- sowie Rückzahlungen in Höhe von mehr als 75 Millionen Euro an Anleger geleistet worden.

Geschäftsführer André Wreth: „2018 wurde der komplette Markt der Sachwertinvestments von dem Betrugsskandal der P&R-Gruppe überschattet. Dies hat sich auch auf unser Geschäft ausgewirkt. Wir freuen uns jedoch sehr über das dennoch sehr gute Umsatzergebnis. Ganz besonders freut uns, dass es gelungen ist, die Umsätze im institutionellen Bereich signifikant ausbauen zu können.“

„Für 2019 planen wir, das Platzierungsergebnis auf 60 – 80 Millionen Euro zu steigern. Neben der Umsatzsteigerung ist es unser Ziel, den freien Vertrieb bei den kommenden Herausforderungen der neuen FinVermV aktiv zu unterstützen“, so Geschäftsführer Marc Schumann.

Im September 2018 hatte die Solvium Capital ihren jährlichen Portfoliobericht bereits zum fünften Mal in Folge vorgelegt. Ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen hatte alle relevanten Vertragsunterlagen für das Geschäftsjahr 2017 eingesehen und die wesentlichen wirtschaftlichen Daten geprüft und bescheinigt. Aus dem Bericht geht hervor, dass alle vertraglich vorgesehenen Mietzahlungen vertragsgemäß und in voller Höhe ausgezahlt wurden. Zudem wird bescheinigt, dass die Mietzahlungen an die Investoren aus laufenden Mieteinnahmen der Container und Wechselkoffer erbracht wurden. Dazu Geschäftsführer Marc Schumann: „Mittlerweile haben wir mehr als 75 Mio. Euro an Miet- und Rückzahlungen aus ausgelaufenen Investments an Investoren getätigt. Dies und die hohe Wiederanlagequote freuen uns sehr. Auch für das Jahr 2018 können wir vom störungsfreien Betrieb aller unserer Investments berichten und prognostizieren deshalb auch für dieses Jahr bei allen unserer Investments eine 100-prozentige Erfüllungsquote.“

Quelle: Solvium Capital (Pressemitteilung vom 15.01.2019)

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Deutscher Hotelinvestmentmarkt: Vier-Milliarden-Euro-Marke nicht erreicht

© shutterstock

FRANKFURT, 11. Januar 2019 – Vier Milliarden Euro wurden 2018 auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt zwar nicht erreicht, wie ursprünglich prognostiziert, aber einen Positiv-Rekord gibt es trotzdem: Noch nie floss so viel Kapital in Hotel-Einzeltransaktionen (+12%) wie im vergangenen Jahr: (3,0 Mrd. Euro). Die Kehrseite: Portfoliotransaktionen schrumpften auf ein Volumen von 850 Mio. Euro, deutlich unter den vier Vorjahren.


Mit insgesamt 3,85 Mrd. Euro (- 7 %) und 109 Transaktionen (+11%) im Einjahresvergleich bleibt das Hoteltransaktionsvolumen auch 2018 auf einem hohen Niveau. Im Zieleinlauf Platz vier hinter den Jahren 2015, dem Allzeithoch in 2016 mit dem höchsten Portfoliovolumen und 2017, allesamt mit Ergebnissen über der Vier-Milliarden-Marke. Für den mittel- und langfristigen Vergleich ist ein Plus zu notieren: beim Fünfjahresschnitt sind es 7 Prozent, beim Zehnjahresschnitt 73 Prozent. Stefan Giesemann, Executive Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group: „Ja, das Ergebnis ist zum dritten Mal hintereinander rückläufig. Nein, das deutet nicht auf ein nachlassendes Interesse an dieser Assetklasse hin. Es ist das alte Lied: Wenn kein entsprechendes (Portfolio-)Angebot auf dem Markt ist, können Anleger auch nicht zum Zug kommen, weder deutsche noch ausländische. Das ist ganz einfach. Großvolumige Portfoliotransaktionen in dreistelliger Größenordnung gab es im vergangenen Jahr halt nur eine, 2017 drei und 2016 sieben. Gut kompensiert wurde dieser Mangel aber durch ein Mehr an Einzeltransaktionen (+11 %), denn Kapital ist genügend vorhanden, die Finanzierungkonditionen sind anlegerfreundlich.“ Und Giesemann ergänzt: „Die Hotelmärkte entwickeln sich nach wie vor robust, mit Rekordergebnissen bei Übernachtungen in fast allen großen Städten mit stabiler Inlandsnachfrage und stetig steigender Anzahl ausländischer Touristen, kein unwesentlicher Grund für die starke Performance der Hotels. Das zieht ausländische Off-shore-Investoren an, mit ihrem Kapital in Hotels mit Pachtstrukturen zu gehen.“

2018 wurden insgesamt 93 Hotel-Einzeltransaktionen abgeschlossen. Das Gros der Einzeltransaktionen lag zwischen 25 und 30 Mio. Euro. Die Top 5 – Transaktionen kamen dabei auf ein Volumen von rund 900 Mio. Euro, darunter der Verkauf des Hilton Berlin im zweiten Quartal für ca. 297 Mio. Euro durch ein Joint Venture von Park Hotels & Resorts und Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) an Aroundtown. Das Haus mit 601 Zimmer liegt direkt am Gendarmenmarkt und ist die deutschlandweit größte jemals durchgeführte Hotel-Einzeltransaktion. JLL war beratend auf Verkäuferseite tätig.

Weitere Beispiele für Einzeltransaktionen in 2018:

➢ die Veräußerung des Leonardo Royal Hotel München an Invesco im zweiten Quartal für 157 Mio. Euro. Verkäufer ist die israelische Fattal Gruppe, die das 424 Zimmer große Hotel langfristig zurückgemietet hat.
➢ der Verkauf des Bristol in Berlin an Aroundtown im vierten Quartal für um die 120 Mio. Euro. Der Käufer hatte im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens die Verwaltungsgesellschaft Hotel Bristol Berlin mbH übernommen. Das 5-Sterne-Hotel mit 301 Zimmer am Kurfürstendamm wurde 1952 eröffnet und vor kurzem noch unter der Marke Kempinski geführt.
➢ die Veräußerung des Dorint Hotel An der Messe Köln an die Commerz Real für ihren Commerz Real Institutional Hotel Fund im vierten Quartal. Das 313 Zimmer große Hotel wurde 2001 eröffnet und umfasst knapp 20.000 m² Mietfläche sowie 131 Tiefgaragenstellplätze. Mit dem Mieter Dorint besteht ein langfristiger Pachtvertrag. Der Kaufpreis dürfte sich zwischen 90 und 100 Mio. Euro bewegen.
➢ der Ankauf der Motel One Projektentwicklung am neuen Stuttgarter Hauptbahnhof im vierten Quartal im Rahmen eines Forward Deals an die Zurich Gruppe Deutschland. Der Kaufpreis lag bei um die 95 Mio. Euro. Verkäufer war der Entwickler Reiß & Co. Eine Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2020 vorgesehen.

Das Investitionsvolumen im Portfoliosegment hat sich gegenüber dem Rekordjahr 2016 um 70% reduziert. Damals waren unter den 22 Portfolien mehr als eine Handvoll über 100 Millionen Euro (2018: 16 Transaktionen insgesamt und nur eine über der 100 Millionen-Marke). Pro Investment verringerte sich die durchschnittliche Größe des Kapitaleinsatzes auf 52 Mio. Euro (im Rekordjahr lag der Schnitt bei 123 Mio. Euro).

Zu den größeren Portfoliotransaktionen zählten unter anderem:

➢ im Rahmen eines Forward- Purchase-Agreements wurden im dritten Quartal vier Hotel-Projektentwicklungen der benchmark. REAL Estate GmbH an die Union Investment veräußert. Das Portfolio besteht aus „Super 8 Hotels“ in Dresden und Oberhausen sowie zwei „Longstay-Häuser“ in Eschborn (Hyatt House) und Freiburg im Breisgau (Adagio Access).
➢ die Veräußerung von drei Ibis-Hotels in München an BNP Paribas REIM im dritten Quartal. Im Rahmen des Ankaufs wurden jeweils die Mietverträge mit dem Ibis-Franchisenehmer um 20 Jahre verlängert.
➢ der Verkauf von drei H-Hotels in Friedrichroda, Wiesbaden/Niedernhausen und Hannover im vierten Quartal an die Immac-Tochter DFV Deutsche Fondsvermögen. Verkäufer und Mieter ist die H-Hotels Gruppe.
➢ der Ankauf von drei Mercure Hotels im vierten Quartal in Hagen, Hamm und Lüdenscheid durch den Hoteleigner und -betreiber Somnoo in Verbindung mit dessen Finanzpartnern Rive PI, Extendam und 123 IM. Verkäufer ist Langdor Hotels. Die Hotels werden auch künftig unter der Marke Mercure geführt.

Das Gros der Anleger kam aus Deutschland. Mit ca. 72% aller getätigten Transaktionen (Einzel-und Portfolios) und einem Volumen von 2,8 Mrd. Euro haben sie gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich zugelegt. Die Aktivitäten ausländischer Investoren, insbesondere an großen Portfolien oder Einzelobjekten in guter Lage interessiert, mündeten 2018 lediglich in knapp 1,1 Mrd. Euro. Das meiste Kapital floss dabei aus Großbritannien (300 Mio. Euro mit fünf Transaktionen), gefolgt von französischen Anlegern mit rund 164 Mio. Euro und acht Transaktionen. Off-shore Investoren aus dem Mittleren Osten und Asien investierten mit drei Transaktionen rund 180 Mio. in deutsche Hotelimmobilien.

Institutionelle Anleger deckten fast die Hälfte des Hoteltransaktionsvolumens ab. Mit 46 Transaktionen bewegten sich ihre Investments bei rund 1,8 Mrd. Euro. Auf Platz 2 und 3 folgen die Immobiliengesellschaften mit 814 Mio. Euro (zwar nur 10 Transaktionen, aber mit Kauf des Hilton Berlin und Bristol Berlin durch Aroundtown zwei der größten Abschlüsse) und Private Equity und REITs mit 640 Mio. Euro (19 Transaktionen). Bei deutlich weniger lag das Transaktionsvolumen durch Hotelbetreiber, sie kamen auf 288 Mio. Euro und immerhin 16 Transaktionen).

Stefan Giesemann abschließend: „Wäre ausschließlich das zur Verfügung stehende Kapital Bedingung für die Entwicklung des Transaktionsvolumens, es wäre ein Leichtes eine Prognose abzugeben. Eingebettet in derzeit sicherlich schwierige Rahmenbedingungen vielfältiger und vielfach erwähnter vor allem geopolitischer und handelspolitischer Art sind die immobilienspezifischen Fakten noch erfreulich, das gilt auch für den Hotelinvestmentmarkt. Zwischen 3,5 und 4,0 Mrd. Euro sind auch 2019 drin. Vielleicht sehen wir bereits im ersten Quartal den einen oder anderen größeren Abschluss, für den es in 2018 nicht mehr gereicht hat. Die Stimmung auf dem Hotel-Investmentmarkt ist durchweg positiv und in den derzeitigen Prozessen können wir kein abflauendes Interesse beobachten. Im Fokus verschiedener Investorengruppen mit unterschiedlichsten Kapitalkosten stehen – mangels qualitativ hochwertigen und großvolumigen Produkts – dieselben Hotelimmobilien. Dies führt zu einer Intensivierung der Wettbewerbssituation. Allerdings könnte in der Folge durch eine Verschiebung auf kleinere Städte das Transaktionsvolumen pro gehandeltem Portfolio geringer werden. Einzeltransaktionen im mittleren und unteren Bereich wird es nicht an einer hohen Dynamik fehlen.“

Quell: JLL (Pressemitteileung vom 11.01.2019)

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Zweitbester Umsatz aller Zeiten bei Logistik-Investments

Frankfurt am Main, 10. Januar 2019 – Die Rallye mit Logistik-Investments hat sich fortgesetzt. Mit einem Transaktionsvolumen von 7,2 Mrd. € wurde der Vorjahresrekord zwar erwartungsgemäß verfehlt (-21,5 %), trotzdem aber das zweitbeste Resultat aller Zeiten erzielt. Dies ergibt der Logistikmarkt-Report 2019, den BNP Paribas Real Estate Anfang Februar veröffentlichen wird.

„Der Rückgang resultiert aus einem geringeren Portfolioumsatz, da 2017 mehrere große paneuropäische Logistikplattformen veräußert wurden. Bei Einzelverkäufen wurde dagegen mit gut 3,19 Mrd. € eine neue Bestmarke aufgestellt “, so Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Neben klassischen Logistikobjekten und -paketen wurden zunehmend auch Light-Industrial-Verkäufe registriert, die bei Investoren verstärkt ins Blickfeld rücken. Ausschlaggebend hierfür sind einerseits die vergleichsweise attraktiven Renditen sowie ein breiterer und damit weniger anfälliger Nutzungsmix. Die markantesten Beispiele sind das Laetitia- sowie das Optimus-Prime-Portfolio. Zwar tragen Abschlüsse im dreistelligen Millionenbereich mit 49 % erneut am meisten zum Umsatz bei, verlieren aber gut 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreswert. Hiervon haben alle übrigen Größenklassen profitiert. Absolut betrachtet wurde in Deals bis 100 Mio. € sogar mehr investiert als 2017. Dies gilt vor allem für Objekte bis 10 Mio. € (+32 %) und von 10 bis 25 Mio. € (+16 %). Das Ergebnis kann als Indiz dafür herangezogen werden, dass sich Logistik-Investments mittlerweile für eine breite Palette an Käufern mit unterschiedlichen Profilen zu einer begehrten Assetklasse entwickelt haben.

Die Verteilung auf die Käufergruppen unterstreicht das Interesse unterschiedlicher Anleger. Knapp ein Drittel des Umsatzes entfällt auf Spezialfonds, die sich damit klar an die Spitze gesetzt und Immobilien AGs/REITs mit 20 % auf Platz zwei verwiesen haben. Auf zweistellige Umsatzanteile kommen auch Equity/Real Estate Funds mit knapp 12 % sowie Investment Manager mit fast 11 %. Bemerkenswert ist auch, dass sich klassische Core-Investoren wie Pensionskassen (gut 8 %) und Versicherungen (über 5 %) ebenfalls in der Spitzengruppe finden. Mit knapp 52 % steuern ausländische Anleger mehr zum Resultat bei als deutsche, auch wenn sich ihr Anteil wegen des geringeren Portfolio-Volumens reduziert hat. Aufgrund ihrer Erfahrungen auf anderen internationalen Märkten zeigen ausländische Investoren überproportional großes Interesse an der Assetklasse Logistik. Wie bereits 2017 waren asiatische Käufer am aktivsten und für mehr als 20 % des Umsatzes verantwortlich. Auf den Plätzen zwei und drei folgen nordamerikanische (15 %) und europäische Anleger (knapp 13 %).

Auch die großen Ballungsräume haben von der starken Nachfrage profitiert und mit knapp 1,95 Mrd. € ihr Vorjahresergebnis nur unwesentlich (-5 %) verfehlt. Einige Standorte, z. B. Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart, konnten den Umsatz sogar noch einmal steigern. Mit Abstand am meisten investiert wurde in Berlin (444 Mio. €). Aber auch München (342 Mio. €), Hamburg (296 Mio. €), Düsseldorf (290 Mio. €), Stuttgart (238 Mio. €) und Frankfurt (216 Mio. €) weisen vor allem im langfristigen Vergleich sehr gute Resultate auf. Spürbar schwächer fielen dagegen die Umsätze in Köln (97 Mio. €) und Leipzig (26 Mio. €) aus. Verantwortlich hierfür war in erster Linie allerdings ein nicht ausreichendes Angebot.

Renditen weiter spürbar gesunken

Die gestiegene Nachfrage nach Logistik-Investments in Verbindung mit einem begrenzten Angebot an hochwertigen Core-Produkten hat den Wettbewerb der Investoren weiter steigen und damit auch die Netto-Spitzenrenditen nochmal sinken lassen. In den wichtigsten Ballungsräumen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) haben sie im vergangenen Jahr um weitere 45 Basispunkte auf jetzt 4,05 % nachgegeben. Auch in Leipzig, wo in der Regel ein etwas niedrigeres Preisniveau zu verzeichnen ist, hat sich die Netto-Spitzenrendite vergleichbar entwickelt und liegt mittlerweile bei 4,50 %.

Perspektiven

„Logistik-Investments haben das deutlich höhere Niveau, auf dem sie sich seit einigen Jahren bewegen, erneut bestätigt. Daran dürfte sich auch mittelfristig nichts ändern. Wesentliche Trends, die zu einer hohen Flächennachfrage beitragen und damit die Grundlage für erfolgreiche und nachhaltige Investments bilden, laufen weiter. Hierzu gehört vor allem die kontinuierlich steigende Bedeutung des E-Commerce, die zusätzliche Flächennachfrage auslöst. Aber auch andauernde Rationalisierungs- und Outsourcing-Prozesse in der Industrie kommen den Logistikmärkten zugute. Da die deutsche Wirtschaft 2019 gleichzeitig solide wachsen wird, trotz leicht reduzierten BIP-Prognosen und rückläufigen Stimmungsindikatoren, wird das Interesse der Investoren unverändert anhalten. Vor diesem Hintergrund ist auch 2019 ein überdurchschnittlicher Investmentumsatz zu erwarten. Wie hoch er letztendlich ausfallen wird, hängt vor allem vom Umfang größerer Portfoliotransaktionen ab“, prognostiziert Christopher Raabe.

Quelle: BNP Paribas (Pressemitteilung vom 10.01.2019)

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Logistik-Immobilien auch 2019 auf Einkaufszettel der Anleger Ausländische Investoren erhöhten 2018 per Saldo ihr Investitionsvolumen

FRANKFURT, 14. Januar 2019 (Marktnews): Logistik- und Industrieimmobilien stehen zweifelsohne auf dem Einkaufszettel der meisten in- und ausländischen Investoren. Letztere haben per Saldo netto sogar 1,65 Mrd. Euro mehr investiert. Auf welch hohem Niveau sich die Assetklasse Logistik- und Industrieimmobilien mittlerweile bewegt, zeigt das Plus in 2018 von 60 Prozent gegenüber dem Fünfjahresschnitt. Bei den anderen Nutzungsarten sind es deutlich weniger: Büroobjekte kommen auf ein Plus von 43 Prozent, Living (Mehrfamilienhäuser und Wohnportfolios ab 10 Wohneinheiten, Appartementhäuser, Studentenwohnen, Senioren-/Pflegeimmobilien und Kliniken) liegt bei einem Plus von 16 Prozent und für Retail ist sogar ein Minus von 10 Prozent zu notieren. Immerhin viermal unter den 15 größten Transaktionen in Deutschland (alle Nutzungsarten, Einzel- und Portfoliotransaktionen) tauchen Abschlüsse mit Logistik- und Industrieimmobilien auf.

Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 7,5 Mrd. Euro ist 2018 das zweitbeste jemals erzielte Logistik-/Industrie-Jahr. Deutlich zugelegt haben kleinere Transaktionen. Mit 140 Transaktionen ist dies ein sehr dynamisches Segment. Käufe in diesem so genannten MidCapSegment (Investments bis zu einer Einzelgröße von 15 Mio. Euro) erreichten zusammen ein Volumen von 810 Mio. Euro. Willi Weis, Head of Industrial Investment JLL Germany: „Kapitalsammelstellen planen für 2019, dafür vermehrt separate Ankaufsvehikel zu realisieren.“

Trotz der auch insgesamt deutlich höheren Anzahl an Transaktionen (230, + 13% gegenüber dem Vorjahr), blieb das Ergebnis hinter dem Rekordvolumen von 2017 zurück (-14%). Der Grund? Der Vergleich der Top 5 – Transaktionen bringt es auf den Punkt: 2017 kamen die fünf größten Abschlüsse auf ein Volumen von 4,57 Mrd. Euro, entsprechend 53 Prozent, damals mit dem Logicor-Portfolio von allein 1,9 Mrd. Euro. 2018 waren es 2,46 Mrd. Euro, entsprechend einem Drittel des gesamten Logistikvolumens. Darunter finden sich die größte Transaktion, der Verkauf des so genannten Laetitia-Portfolios von Aurelis Real Estate an die Swiss Life, bestehend aus 32 Gewerbeimmobilien an Standorten in ganz Deutschland, der Verkauf des Optimus Prime Portfolio durch Beos an Heleba Invest oder der Verkauf eines Logistikportfolios von der Alpha Industrial Holding S.A. an Frasers Property Limited, bei dem der Großteil mit ca. 500 Mio. Euro auf deutsche Immobilien gefallen war. Allesamt sind es Transaktionen mit Risikoprofil Core Plus, u.a. also in guter bis sehr guter Lage, mit Nutzern guter Bonität, kürzer laufenden Mietverträgen.

„Die Industrie- und Unternehmensimmobilien („Light Industrial“) spielten im vergangenen Jahr bei Portfolio-Transaktionen die Hauptrolle. Das ist ein klares Signal für die Bereitschaft der Investoren, großvolumig in diese Assetklasse zu investieren, sofern ein funktionierendes Asset Management Team vorhanden ist oder, im Idealfall, mitgekauft werden kann“, so Willi Weis. Sicherlich reizen Investoren dabei größere Wertsteigerungspotenziale als in anderen Bereichen des Industrieimmobilienmarktes. Und auf noch eine Entwicklung macht Weis aufmerksam: „Es gab sehr langfristige Mietverträge bei E-commerce-Logistikimmobilien. Amazon und Hermes sind bereit, Verträge mit einer Laufzeit von 20 Jahren zu unterschreiben. Diese Single Asset Deals liegen bei einem Investitionsvolumen nahe der 100 Mio. Euro und erreichen Nettorenditen von 4% und leicht darunter.“

Willi Weis abschließend: „2019 bleibt der deutsche Investmentmarkt für Logistik- und Industrieimmobilien spannend. Die Spitzenrenditen in den Big7 werden weiter sinken. Binnen eines Jahres hatten sie bis Ende 2018 um 40 Basispunkte auf 4,10 Prozent nachgegeben. Gegenüber der Büroimmobilie (3,11%) betrug der Abstand nur noch ein Prozentpunkt, 2011 waren es noch zwei Prozentpunkte (4,9 % gegenüber 6,9%). 2019 könnte die Spitzenrendite 3,75 % erreichen. Der Renditeabstand zwischen den beiden Assetklassen könnte sich also weiter verringern. Und Weis ergänzt: „Auch Transaktionen mit Portfolios oberhalb der 500 MillionenMarke, wird es 2019 wieder geben. Zumindest zwei in dieser Größenordnung sind in Vorbereitung. Auf der anderen Seite wird der Mittelstand aus dem produzierenden Gewerbe seine Aktivitäten 2019 deutlich verstärken. Bereits im letzten Jahr hatten solche Unternehmen vermehrt über den Verkauf ihrer Betriebsimmobilien nachgedacht, Stichwort: Sale & Lease back. In diesem Bereich werden wir sicherlich mehr Transaktionen sehen. Insgesamt halten wir für 2019 ein Transaktionsvolumen auf dem Niveau des Vorjahres für möglich.“

Quelle: Willi Weis, Head of Industrial Investment JLL Germany

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XOLARIS Gruppe baut Produktportfolio aus ADREALIS Service KVG erhält Zulassungserweiterung um Private Equity-Fonds

Konstanz, 10. Januar 2019 (Marktnews): Die XOLARIS Gruppe bietet ihren Kunden künftig die Möglichkeit, auch über die gruppeneigene ADREALIS Service KVG Publikums-AIF im Bereich Private Equity aufzulegen. Die ADREALIS Service KVG erhielt im Januar 2019 die entsprechende Zulassungserweiterung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Damit umfasst das Leistungsangebot der XOLARIS Gruppe Publikums- und Spezial-AIF in den Assetklassen Immobilien, Schiffe, Erneuerbare Energie und Private Equity.

Die XOLARIS Gruppe bietet ihren Kunden nun auch über die ADREALIS Service KVG die Möglichkeit, Private Equity-Fonds sowohl als Publikums- als auch Spezial-AIFs aufzulegen. Eine entsprechende Zulassungserweiterung hat die nach § 22 KAGB zugelassen ADREALIS Service KVG im Januar 2019 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten.

„Private Equity ist eine wichtige Assetklasse, die unseren Kunden sehr flexible Möglichkeiten in der Strukturierung bietet und nicht nur bei professionellen Investoren nachgefragt wird“, erläutert Stefan Klaile, Gründer der XOLARIS Gruppe. „Die Erweiterung unseres Standortes Hamburg um die Assetklasse Private Equity ist für uns ein wichtige, um unseren Kunden Zugang zu dieser interessanten Assetklasse zu ermöglichen. Gleichzeitig haben wir damit einen weiteren Schritt für den weiteren Ausbau der Unternehmensgruppe und die Stärkung des Standortes Deutschland als vollreguliertem Markt erreicht.“

„Die Erweiterung um Private Equity-Fonds vervollständigt unser bisheriges Leistungsportfolio mit Immobilien-, Schiffs- und Erneuerbare Energien-Fonds“, ergänzt Hendrik Böhrnsen, Geschäftsführer Portfoliomanagement der ADREALIS Service KVG.

Quelle: XOLARIS GmbH

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