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Category Archives: Allgemein

Zweitmarkt lohnt sich – HTB 8. Immobilien Portfolio‐Akquisitionen antizipierten den Markt

Bremen, 18.04.2018 – Zwei der jüngsten Akquisitionen für den im letzten Jahr erst in den Vertrieb gegangenen HTB 8. Immobilien Portfolio zeigen beeindruckende Performance.

Zweitmarktbeteiligungen sind in den vergangenen Jahren in den Blick vieler Anleger geraten, viele Kurse sind dadurch spürbar gestiegen. Dennoch gibt es bei professionellem Research und laufender Marktbeobachtung zur Identifikation von Chancen zum Erwerb von Fonds‐Zweitmarktanteilen weiterhin gute Investmentmöglichkeiten.

Das Fondsmanagement des HTB 8, der von der Bremer HTB Gruppe im Mai vergangenen Jahres aufgelegt wurde, berichtet von zwei beispielhaften Kursentwicklungen, die das Research des Unternehmens bestätigen. Das HTB 8. Immobilien Portfolio bietet Anlegern ein diversifiziertes Investment in deutsche Gewerbeimmobilien. Die Investitionen erfolgen ausschließlich mit Eigenkapital in wertstabile Zweitmarktanteile. Aufgrund der hohen Anlegernachfrage wurde das Fondsvolumen im Herbst von 15 Mio. Euro auf ein Maximum von 25 Mio. Euro erhöht. Für den Immobilien‐Zweitmarktfonds ist für die ersten beiden Jahre eine zeitanteilige Vorabverzinsung von 2,5 Prozent in der Platzierungs‐ und Investitionsphase vorgesehen. Anschließend werden für die nächsten beiden Jahre 4 Prozent angestrebt. Danach wird bis zum Laufzeitende eine jährliche Auszahlung von 8 Prozent avisiert. Hinzu kommen Rückflüsse durch eine Veräußerung von Objekten auf Zielfondsebene. Inklusive des Verkaufs der übrigen Anteile wird gegen Ende der 10‐jährigen Laufzeit ab Vollinvestition eine Kapitalrückführung von insgesamt 167 Prozent des investierten Kapitals prognostiziert. Dass das Konzept auf einem guten Weg ist, zeigen erste Erfolge der Beteiligungspolitik.

Medico 4: Die kleinteilige und aufwendig Arbeit beim dem Zielfonds Medico 4, scheint sich zu lohnen. Der Einstiegskurs betrug am 2. Feburar 2018 cirka 20 Prozent. Vor wenigen Tagen wurde ein Anteil bereits zu 34,5 Prozent am Zweitmarkt gehandelt. Die Verkaufsüberlegung der Immobilie scheint seinen Weg in den Zweitmarkthandel zu finden. Auf dem Papier hat damit der HTB‐Anteil schon um 67,5 Prozent binnen weniger Wochen dazugewonnen.

DG Anlage Nr. 19: Auch der Ankauf des DG Anlage 19 scheint ein Erfolg zu werden. Der Fonds soll über Objektverkauf liquidiert werden. Der Veräußerungserlös wird etwa 45 Mio. Euro betragen, so dass der Liquidiationswert des Fonds etwa 90 Prozent erreichen könnte. Der Ankauf erfolgte zu 36 Prozent. Dies entspricht einer Wertveränderung von 150 Prozent binnen weniger Monate.

Quelle: HTB Gruppe (Pressemitteilung vom 18.04.2018)

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Markt für Serviced Apartments wächst rasant

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Frankfurt, 18.04.2018 – Deutschland erwartet Rekordjahr bei Fertigstellungen, Zunahme an internationalen Investoren, positives Marktsentiment für 2018 mit einem erwarteten Transaktionsvolumen von rund 235 Mio. €.

In den letzten Jahren wurde der Markt für sog. Serviced Apartments zunehmend von einer breiteren Investorennachfrage gespeist. Die Transaktionsvolumina stiegen demzufolge stetig an. Bei diesem Nischenprodukt – strukturell angesiedelt zwischen Hotel und Wohnen – handelt es sich um eine hybride Form der Wohnnutzung, mit entsprechend heterogenen, aber insgesamt höheren Nutzungsentgelten. Aus einzelnen Apartments bestehend, werden im Gegensatz zur Wohnnutzung neben einer Komplettmöblierung auch zusätzliche Dienstleistungen (wöchentlicher Reinigungsservice, Rezeption, Verpflegungsangebote, etc.) angeboten. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt aktuell bei rund 5 Wochen.

Im neuen Catella Market Tracker „Der Markt für Serviced Apartments in Deutschland und Europa“ zeigen sich folgende marktstrukturelle Aspekte:

• Derzeit sind in Europa Serviced-Apartments mit rund 10.500 Einheiten in der Pipeline, davon allein 3.500 in Deutschland. Deutschland liegt damit auf Rang zwei der Expansionspläne nationaler und internationaler Investoren, mit deutlichem Abstand zu den Nächstplatzierten Schweiz und Irland.

• Der Renditekorridor der letzten 12 Monate lag zwischen 4,6 und 5,2%.

• Gegenwärtig befindet sich der Großteil der Serviced Apartments in städtischer Umgebung (zentrale Lage, Nähe zu Verkehrsknotenpunkten, Messen, Gewerbezentren, Veranstaltungszentren etc.) und beherbergt primär Langzeitnutzer.

• Wichtige Standorte stellen derzeit München, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und Düsseldorf dar. Hinzu kommen Köln, Stuttgart, Hannover, Leipzig und Nürnberg, die Catella als Potenzialstandorte definiert.

• Bis Ende 2018 prognostiziert Catella Research das Transaktionsvolumen in Deutschland auf rund 235 Mio. €, in Europa zwischen 525-575 Mio. €.

„Insgesamt gehen wir von einem weiter wachsenden Gesamtmarkt aus, der sich primär aus einem veränderten Arbeitsmarkt speist“, sagt Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. Der Anteil von Serviced Apartments am Hotelmarkt wird bis 2030 auf etwa 10% steigen. „Co-Working, Projektstrukturen und eine zunehmend beruflich bedingte Reisetätigkeit sind die Push-Faktoren für diese Entwicklung“, so Beyerle weiter.

Quelle: Catella (Pressemitteilung vom 18.04.2018)

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Europäische Büronutzermärkte: Starker Jahresauftakt trotz politischem und ökonomischen Gegenwind

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Trotz einigem wirtschaftlichen und geopolitischen Gegenwind zeigte die Wirtschaft in Europa in den vergangenen zwölf Monaten einen robusten Aufschwung, basierend auf einer bemerkenswerten Gemengelage. Auch im laufenden Jahr dürften die Nutzeraktivitäten auf den Büromärkten weiter von niedrigen Zinsen, einer wiederbelebten Binnennachfrage, einem Arbeitsmarkt mit positiven Signalen und weiterer Zunahme von Arbeitsplätzen getragen werden – auch wenn die Wachstumsrate im Euroraum und der EU im laufenden und kommenden Jahr etwas niedriger ausfallen dürfte, sie bleibt voraussichtlich robust. Während in Deutschland der Höhepunkt beim Wachstum des BIP in 2017 bereits erreicht worden sein könnte, eine hohe Auslastungsquote der Wirtschaft sowie ein signifikanter Fachkräftemangel das Wachstum nun möglicherweise verlangsamen (Unternehmen nennen daneben überzogene Lohnabschlüsse und zunehmenden Protektionismus als weitere Risikofaktoren), legt die Wirtschaft in Frankreich schrittweise weiter zu und könnte 2018 mit prognostizierten mehr als 2 % das höchste Wirtschaftswachstum seit 2011 erzielen. Die Performance von Großbritannien wird zwar vom Brexit überschattet. Allerdings war die Konjunkturabschwächung bislang relativ moderat: von +2,1 % (Q1 2017 / Q1 2016) auf + 1,5 % (Q1 2018 / Q1 2017). Keine Frage: die Welt steht vor unterschiedlichsten Herausforderungen, die Unwägbarkeiten haben zugenommen. Derzeit zeigt sich die Nachfrage auf den Büroimmobilienmärkten unbeeindruckt, JLL erwartet eine robuste Nachfrage und im Zuge dessen ein Mietpreiswachstum, das sich weiterhin über dem langfristigen Mittel bewegen wird.

JLL Prognosen gehen europaweit von einem Mietpreiswachstum von 2,5% aus

Der gewichtete europäische Mietpreisindex* von JLL legte im 1. Quartal 2018 um 1% gegenüber dem vorangegangenen Quartal zu. Acht der 24 Index-Städte verzeichneten in den ersten drei Monaten ein Mietpreiswachstum (gegenüber 15 Städten im 4. Quartal 2017 mit einem Plus von 1,7% gegenüber Q3 2017). Im Jahresvergleich kann insgesamt ein Plus von 4,2 % notiert werden. Für die westeuropäischen Märkte (inklusive UK) liegt der Zuwachs bei 4,7 %. Dieser deutliche Anstieg , der höchste seit dem zweiten 2. Quartal 2016, spiegelt das in vielen Märkten der Region weiterhin bestehende Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage wider. Bis Ende des Jahres dürfte das europäische Büro-Mietpreiswachstum mit 2,5% den 5-Jahres-Durchschnitt (2,2%) leicht übertreffen. Ein Potential für ein überdurchschnittliches, angebotsorientiertes Mietpreiswachstum besteht in den angespanntesten Märkten Europas, Amsterdam, München, Stuttgart, Stockholm und Prag.
In den ersten drei Monaten 2018 war Brüssel mit einem Plus von 5 % gegenüber dem Vorquartal Spitzenreiter, profitierend von einer starken Nachfrage. In Südeuropa konnten Mailand (+4,5%, Barcelona (+3,2%) und Madrid (+2,4%) in Folge eines knapper werdenden Angebots und einer soliden Nachfrage, insbesondere im Spitzensegment des Marktes, ebenfalls ein überdurchschnittliches Mietpreiswachstum über das Quartal aufweisen. Ähnliches gilt für Utrecht (+4,2%), Berlin (+3,3%), Edinburgh (+3,1%) und Stockholm (+2,9%). In den deutschen Big 7 scheint die aktuelle Mietpreisphase stärker angebots- als nachfrageorientiert zu sein. So sank beispielsweise der Umsatz in Berlin im ersten Quartal um fast 17 %, die Spitzenmiete zog aber um einen weiteren Euro auf 31 Euro/m²/Monat an, eine deutliche Reaktion auf das weitere Absinken der Leerstandsquote.
Einmal mehr unverändert blieben die Spitzenmieten in den beiden größten Märkten Paris und London. Während für die französische Hauptstadt ein Plus für das Gesamtjahr 2018 erwartet wird, hat sich in der britischen Metropole während der ersten drei Monate ein stabiler werdender Nutzermarkt bemerkbar gemacht. Allerdings gehen die Prognosen von JLL für die City of London nach einer stabilen Entwicklung im gesamten Jahr 2018 für 2019 von einen leichten Rückgang aus, für den Teilmarkt West End könnte ebenfalls nach unveränderter Entwicklung im laufenden Jahr wieder ein Anstieg zu Buche schlagen.
Auch in den mittel- und osteuropäischen Märkten zeigte der Jahresauftakt 2018 keine Bewegung bei den Spitzenmieten. Während sie in Prag und Budapest nach Zuwächsen von 5,0 % bzw. 2,3 % in 2017 zunächst stabil geblieben sind und für Prag einen weiteren Anstieg um 2,4 % bzw. 2,3 % in 2018 bzw. 2019 (für Budapest stabil) prognostiziert wird, dürften die Eigentümer in Warschau und Moskau nun aufatmen: die Mieten scheinen nach kontinuierlichem Rückgang in den vergangenen Jahren mit bis zu – 2,1 % in Warschau 2017 und -21,7 % in Moskau 2014 die Talsohle erreicht zu haben.

Hohes Umsatzvolumen setzt sich auch im ersten Quartal fort

Der europäische Büroflächenumsatz belief sich im 1. Quartal 2018 auf insgesamt ca. 3,1 Mio. m², entsprechend einem Jahreszuwachs von 5% und einem deutlich zweistelligen Plus gegenüber dem 10-Jahresdurchschnitt der ersten Quartale (22 %). Bemerkenswert – und die Stärke des europäischen Nutzermarkes unterstreichend: Diese sehr gute Performance folgte auf ein 4. Quartal und Gesamtjahr 2017 mit Rekordvolumina. Die JLL Umsatzprognose für 2018 beläuft sich derzeit auf rund 13 Mio. m², leicht unter dem Vorjahr (- 2,5 %) gleichzeitig würde der 5-Jahreschnitt um 11,6%, der 10-Jahreswert um 17% übertroffen werden.
Die positive Stimmung, die sich in den vergangenen 18 Monaten in Paris bemerkbar gemacht hatte, hielt auch zu Jahresbeginn 2018 an. Das Umsatzvolumen legte auf 742.000 m² zu (+13% gegenüber Vorjahr). Es war das stärkste 1. Quartal seit 2006.
London hat die Erwartungen mit einem Plus von 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder übertroffen. Dabei konnte ein Plus von 10% im West End, basierend auf wichtigen Transaktionen im TMT- (Technologie-, Medien- und Telekommunikation) und Dienstleistungssektor, die leichten Einbußen in der City (-4%) mehr als ausgleichen. Eine erfreuliche Performance zeigten Dublin (+65%) und Madrid (+24%). In Deutschland notierten die Büroflächenmärkte in den Big 7 beim Jahresvergleich einen Umsatzrückgang von 15 %. Dieses Umsatzminus geht aber nicht auf das Konto einer nachlassenden Nachfrage. Viele umzugswillige Unternehmen werden aufgrund der geringen Verfügbarkeit an geeigneten Flächen ausgebremst und quasi gezwungen, auslaufende Mietverträge in ihren bestehenden Flächen zu verlängern. Aggregiert über alle sieben Immobilienhochburgen wurden zwischen Januar und März knapp 900.000 m² vermietet oder an Eigennutzer verkauft, ein Volumen, das gut 5 % über dem langjährigen Mittel seit dem ersten Quartal 2010 liegt. Zwar war der Umsatz in München und Berlin (230.000 m² bzw. 190.000 m²) am höchsten, beide Städte mussten aber mit knapp 12 % bzw. 17 % kräftig Federn lassen. Die stärksten Einbußen mussten Hamburg (- 41 %), Köln und Düsseldorf mit jeweils rund einem Drittel hinnehmen. Positive Meldungen dagegen kamen aus Frankfurt und Stuttgart, hier verbesserten sich die Umsatzzahlen um 31 % bzw. 21 %.
Noch höher im zweistelligen Bereich (+ 73 %) bilanzierten die mittel- und osteuropäischen Märkte, angeführt durch eine starke Performance in Moskau (+122% gegenüber Vorjahr), Prag (+53%), Warschau (+45%) und Budapest (+19%). Bemerkenswert waren die Aktivitäten in der tschechischen und polnischen Hauptstadt, die ihren 5-Jahresschnitt (der ersten Quartale) um 100 % bzw. 64% überboten haben.

Angebotsknappheit in vielen europäischen Büroflächenmärkten bleibt bestehen

Der starke Büroflächenumsatz übt weiter Druck auf das verfügbare Flächenangebot aus. Die europäische Büro-Leerstandsquote ist gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 30 Basispunkte auf 7,0% gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit dem 2. Quartal 2008. Europaweit konnten 19 der 24 Index-Städte im 1. Quartal einen Rückgang der Leerstände aufweisen, angeführt von Stockholm (-160 Basispunkte auf 6,1%), Warschau (-90 Basispunkte auf 10,8%) und Dublin (-80 Basispunkte auf 7,1%).

Die Leerstandsquote in den sieben deutschen Immobilienhochburgen lag Ende März bei 4,5 % und damit nochmals fast 20 Basispunkte unter der Quote drei Monate zuvor. Kumuliert stehen damit in den Big 7 nur noch 4,18 Mio. m² kurzfristig zur Verfügung, 15 % weniger als noch vor einem Jahr. In sechs der sieben Hochburgen fiel der Leerstandsrückgang zweistellig aus. Stuttgart hat mit 2,4 % europaweit die niedrigste Leerstandsquote, gefolgt von Berlin und München (jeweils mit 3,4%).
Die Büro-Fertigstellungen blieben im 1. Quartal mit insgesamt rund 770.000 m² leicht unter dem 5-Jahresschnitt (der ersten Quartale). Zwar nehmen die Projektentwicklungen 2018 und 2019 Fahrt auf, in der Folge eher mit einer Stabilisierung der Leerstandsquote. Denn im Vergleich zu früheren Zyklen bleibt die Pipeline eher moderat, die Fertigstellungen mit einem Volumen von rund 5,1 Mio. m² im laufenden Jahr mit Fokus auf Paris, London, Berlin, München und Dublin bzw. 6,0 Mio. m² in 2019 dürften nicht ausreichen, der Angebotsknappheit in vielen europäischen Büroflächenmärkten ausreichend etwas entgegenzusetzen.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 17.04.2018)

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Jetzt verfügbar: Beteiligungsreport Update April 2018

Landshut, 17.04.2018 – Die neue Ausgabe des BeteiligungsReport Update mit aktuellen Brancheninfos ist jetzt verfügbar.

Zur Info: Die Ausgaben “BeteiligungsReport UPDATE” werden nicht – wie die Hauptausgabe – auf isuu.com/beteiligungsreport und im iTunes-App epk Kiosk hinterlegt, sondern sind über die Eintragung in die Mailingliste oder als Abonnent des kostenfreien Newsletters auf beteiligungsreport.de erhältlich.
Zur regelmäßigen Zusendung des BeteiligungsReport Update schicken Sie bitte eine E-Mail an sekretariat@epk24.de mit dem Betreff “BR Update”.

BeteiligungsReport Update April 2018-Ausgabe

 

Früher erschienene BeteiligungsReport Update:

BeteiligungsReport Update März 2018-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Januar 2018-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Dezember 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Oktober 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update September 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Juli 2017-Ausgabe

BeteilungsReport Update Juni 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update April 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update März 2017-Ausgabe

BeteiligungsReport Update Januar 2017-Ausgabe

 

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Die großen Hoteltransaktionen sind ausgeblieben

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Frankfurt, 13. April 2018 – Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt war im ersten Quartal 2018 durch 17 kleinere und mittlere Einzeltransaktionen zwischen 10 und 20 Mio. Euro geprägt. Größere Einzeltransaktionen ab 50 Mio. Euro und Portfolios waren eher die Ausnahme, im dreistelligen Millionenbereich muss sogar ein Komplettausfall registriert werden. Das Transaktionsvolumen bilanzierte dementsprechend bei insgesamt 640 Mio. Euro, 41 % durch institutionelle Anleger und insgesamt 60 % durch deutsche Anleger.

Dieses Quartalsergebnis entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 40%. Damit zeigt die Momentaufnahme dreier Monate nur noch ein Plus von 2% gegenüber dem 5-Jahresschnitt (632 Mio. Euro). Der Blick auf die vergangenen 10 Jahre macht deutlich, dass der Hotelmarkt erst ab 2014 so richtig ins Laufen kam und als Assetklasse in die Portfolien der Investoren Eingang gefunden hat mit Jahresvolumina ab 3 Mrd. Euro aufwärts.

„Die nackten Zahlen sind natürlich enttäuschend, entsprechen aber nicht den Aktivitäten, die im Hintergrund laufen“, gibt Stefan Giesemann, Senior Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group zu bedenken. Giesemann weiter: „Noch dramatischer als in anderen Assetklassen erweist sich nämlich der Produktmangel. Während der Anlagedruck ungebrochen hoch ist, ist es noch schwieriger geworden, adäquate und qualitativ hochwertige Hotelimmobilien zu finden. Viele Eigentümer sind (noch) nicht bereit, sich von Bestandsimmobilien zu trennen, obwohl das Marktumfeld und die darin erzielbaren Erlöse für die Eigentümer ideal wären. Aber wohin mit dem dabei erzielten Erlös?“ Das Defizit an Bestandsimmobilien habe zur Folge, dass verstärkt Hotels im Projektstadium im Fokus von Investoren stehen, ein Trend, der bereits seit Anfang 2016 zu beobachten ist. Zudem verschärfe sich die Wettbewerbssituation durch das Interesse immer mehr internationaler Investoren. „Weniger Produkt und ein größerer Kreis an potentiellen Investoren macht das Handling nicht einfacher“, so Giesemann.

In den ersten drei Monaten wurden insgesamt 21 Einzeltransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 458 Mio. Euro (Q1 2017: 27 mit 850 Mio. Euro) verzeichnet, darunter drei Hotels im Projektstadium mit 103 Mio. Euro verzeichnet. Die durchschnittliche Transaktionsgröße lag insgesamt bei 22 Mio. Euro, entsprechend 10 Mio. Euro unter dem Jahresdurchschnitt von 2017.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 13.04.2018)

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Michael Rentmeister wird neuer Aufsichtsrat der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH 

Bremen, 13.04.2018 (Marktnews): Michael Rentmeister ist neues Aufsichtsratsmitglied der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH, Bremen. Den Aufsichtsrat bilden jetzt die beiden Eigentümer der Holding, Dr. Wolfgang Wiesmann (Vorsitzender) und Wolfgang Küster sowie Michael Rentmeister.

Michael Rentmeister (53) wurde zum neuen Aufsichtsratsmitglied der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH (HTB) bestellt. Er löst turnusgemäß Rechtsanwalt und Notar Wolfgang Hirt ab. Rentmeister bringt über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzdienstleistungen in den Aufsichtsrat der HTB ein. Er war zunächst knapp 20 Jahre in verschiedenen leitenden Funktionen in der BHW Bausparkasse AG tätig. Im Anschluss war Rentmeister sechs Jahre Vorstandsvorsitzender (CEO) der Bonnfinanz AG und weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender (CEO) der OVB Holding AG. Rentmeister verfügt langjährige Erfahrungen als Aufsichtsrat mehrerer Gesellschaften.

Die HTB Hanseatische Fondshaus GmbH (HTB) hatte zuletzt von der BaFin die Genehmigung zum Vertrieb der ersten geschlossenen Investment Aktiengesellschaft nach KAGB, „HTB Erste Immobilien Investment AG“, erhalten. Mit dieser Produktinnovation erschließt das Bremer Emissionshaus eine völlig neue Beteiligungsmöglichkeit, die die Vorteile der Aktiengesellschaft mit den lukrativen Renditen von Immobilieninvestments und den Vorzügen des neuen Investmentsteuergesetzes verbindet.

Dr. Wolfgang Wiesmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH: „Mit Michael Rentmeister konnten wir einen ausgewiesenen und prominenten Fachmann im qualifizierten Vertrieb von Finanzdienstleistungen für unseren Aufsichtsrat gewinnen. Dies hat besondere Bedeutung vor dem Hintergrund der Innovation der ersten geschlossenen Investment Aktiengesellschaft, mit der wir die Intentionen des Kapitalanlagengesetzbuches (KAGB) erstmals in die Praxis umsetzen. Die HTB ist personell und produktseitig aktuell hervorragend aufgestellt. Michael Rentmeister wird uns mit seinem Know-how im Vertrieb und insbesondere bei der Nutzung bestehender und etablierter Abwicklungssysteme der Banken im Sinne des digitalen Vertriebes unterstützen. Wir freuen uns auf seinen Rat.“

Quelle: HTB

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Wald- und Holzfonds brennen teils lichterloh

Landshut, 16.04.2018 (Ein Kommentar von Edmund Pelikan): Vor etwa einem Jahr fuhr der Holzfonds Lignum noblis – ein direktinvestierender Rundholzanbieter – gegen die Wand. Das war eine ähnliche Überraschung wie die 2018 bekannt gewordene Insolvenz des Containeranbieters P&R.

Der Branchendienst KMI GmbH hat nun die Probleme des Waldfonds von Nordcapital offengelegt. Noch 2007 und 2008 galten Waldfonds als interessante Immobilienfondsalternative. Das Beispiel Nordcapital zeigt, dass die damals vorherrschende Funktion eines Emissionshauses als (fachdummen) Kapitalsammelstelle sich heute rächt. Die Fehler reichen von der Auswahl des falschen Fachpartners, der nicht ausreichenden Prüfung von Restitutionsansprüche der rumänischen Waldgrundstücke bis zu einer falschen Bewirtschaftungsstrategie.

Allein bei dem Waldfonds 1 von Nordcapital konnten 60 Millionen Euro von 2.800 Investoren eingesammelt werden. Von den etwa 35 bis 40 Prozent Sollausschüttungen sollen bisher lediglich 9,5 Prozent geflossen sein. Eigentlich sollten 2020 schon wieder alle Waldgrundstücke verkauft sein. Das ist nach heutiger Ausgangslage eine Illusion. Fassen wir zusammen: Nordcapital hinkt sowohl bei finanziellen als auch bei juristischen Themen des Waldfonds 1 weit hinterher. Vielleicht haben die von der BeteiligungsReport Redaktion oft kritisierten Anlegerschutzanwälte recht, dass Nordcapital als Fondsverwalter bisher bei diesem Waldfonds wohl versagt hat.

Quelle: epk media

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Die Stiftung Warentest bzw. Finanztest begeht Denkfehler

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Landshut, 16.04.2018 (Ein Kommentar von Edmund Pelikan):  Die Stiftung Warentest beziehungsweise ihr Ableger Finanztest gilt als Gradmesser für Verbraucherschutz und ist fast so was, wie der mediale Arm des Bundesverbands Verbraucherschutz. Wenn die Berliner eine Assetklasse kritisieren, ist das nicht selten der Tod dieser. Als Diskutant war ich mal auf einem Podium mit einem Vertreter eines regionalen Verbraucherschutzvereins, und der war scheinbar allwissend. 

In einem gerade veröffentlichten Artikel zu einer Studie wurde nun das Thema Sparen in ETF in den Mittelpunkt gestellt. Das Fazit der Studie: ETF Sparen macht Sinn wegen der geringen Kosten, sicherheitsorientierte Anleger sollten sich auf Anleihen ETF konzentrieren. So weit so gut!

Alles was hier beschrieben wird, ist grundsätzlich nicht falsch. Gleichzeitig entspricht diese Meinung dem absoluten Mainstream. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn inzwischen ist durchaus das Thema ETF nicht mehr unumstritten. Auf dem Punkt bringt dies ein kritisches Buch über Black Rock, einem der führenden Anbieter von ETFs. Denn die Entscheidungen treffen Computer und Algorithmen, und es werden blind die Indices nachgebaut. Das was klassisch als Vorteil gesehen wird, birgt auch Risiken. Diese können am besten mit dem Herdentriebvergleich erklärt werden. ETF-Anleger investieren in der Regel immer mit dem Trend! 

Der zweite Denkfehler ist die Fehleinschätzung, dass Anleihen und festverzinsliche Renten etwas für sicherheitsorientierte Anleger sind. Wenn die Marktzinsen steigen – und dieser Zinsanstieg wird kommen – werden die Anleihenkurse in den Keller fallen. Und finanzmathematisch begründet ist, dass je länger die Restlaufzeit ist, umso höher der Wertverlust. Und bei Fonds und ETFs wird der Ausweis der Kursverluste auch wegen der börsentäglichen Kursfeststellung sofort sichtbar sein. 

Kurz gesagt: Wie ein Finanzpolitiker nie Risiken für eine 10-jährige Staatsanleihe bejahen wird, wird ein Verbraucherschützer von Finanztest immer verdrängen, dass Anleihen deutliche Risiken innewohnen und auf lange Anlagehorizonte die Aktie oft die bessere Alternative ist. 

Quelle: epk media

Noch ergänzend hinzugefügt:

Welt.de schreibt in seiner Ausgabe vom 18.04.2018, dass der IWF vor plötzlicher anspringender Inflation warnt. Der schnell ansteigende Dollar-Zins könnte weltweit übergreifen. Gerade die freigiebige Wirtschaftspolitik von Donald Trump könnte laut Meinung der Experten aus Washington dafür sorgen, dass die Notenbanken ihren Kurs schlagartig ändern müssen.

Wenn die Zinsen steigen und das Geld in den USA wieder knapper wird, hat dies Einfluss auf die Finanzierungsbedingungen weltweit. Daher rät der IWF den Geldhäusern außerhalb der USA, sich unabhängig zu machen.

Aber auch die ETFs sind von der Zinsentwicklung betroffen. Da diese Fonds vermehrt in riskante, hoch verzinsliche Papiere investiert haben, sei die Ansteckungsgefahr bei größeren Kapitalbewegungen auf dem ETF-Markt sehr hoch.

 

 

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Grundsteuer wird Immobilieninvestition verteuern

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Landshut, 16. April 2018 (Kommentar von Edmund Pelikan) – Wie wir bereits im Herbst berichteten, stand die Grundsteuer auf dem Prüfstand, und die bisherige Praxis ist wie erwartet durchgefallen – und zwar mit Pauken und Trompeten. Das Bundesverfassungsgericht monierte die demonstrative Missachtung rechtsstaatlicher Grundsätze. Dabei ist die Grundsteuer eine Art Vermögenssteuer auf Immobilienwerte.

Um rechtskonform zu sein, muss jede Steuer auch fair und für jedermann annähernd gerecht sein. Ein zu großer Unterschied zwischen anderen Steuerarten führt zur Verfassungswidrigkeit. Bei der Grundsteuer war das Thema gerechte Berechnung nach Auffassung des Gerichts schon lange nicht mehr gegeben. Denn der für die Steuer zugrunde gelegte Wert einer Immobilie bemaß sich nicht an ihrem tatsächlichen aktuellen Verkehrswert, sondern an sogenannten Einheitswerten, die veraltet sind und nur durch sogenannte von den Gemeinden bezifferte Hebesätze aktualisiert wurden. Bekanntermaßen will der Staat an den Preissteigerungen von Immobilien partizipieren, was die (doppelte) Explosion der Grunderwerbsteuer zeigt. Diese trifft in erster Linie die bösen Vermögenden und Investoren, die sich eine Immobilie leisten können, und somit passt die Grunderwerbsteuer in die Neiddebatte der Umverteilung.

Die Grundsteuer darf aber laut Gesetz auf den Mieter umgelegt werden, sodass sie bei einer Erhöhung die eh schon hohen Mietpreise noch weiter erhöht, und damit auch die Verwaltung einer Immobilie im Allgemeinen. Man darf gespannt sein, wie die Politik diesen Spagat lösen wird.

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Hahn Gruppe legt Publikums-AIF Pluswertfonds 171 auf

Bergisch Gladbach, 16. April 2018 (Marktnews): Die Hahn Gruppe hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH den Publikums-AIF Pluswertfonds 171 aufgelegt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte am 11. April eine entsprechende Vertriebsfreigabe. Das Beteiligungsangebot HAHN Pluswertfonds 171 investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Mio. Euro in ein Kaufland-SB-Warenhaus in Delmenhorst, Niedersachsen.

  • Fondsbeteiligung an langfristig vermieteter Handelsimmobilie
  • Etablierter Kaufland-Markt in Niedersachsen 17 Mio. Euro Fondsvolumen,
  • Eigenkapitalanteil rund 10 Mio. Euro
  • Anfängliche quartalsweise Ausschüttung von 5 Prozent p.a.

Gut eingeführter Standort des Lebensmitteleinzelhandels

Die seit über vier Jahrzehnten etablierte Handelsimmobilie ist ein dominierender, stark frequentierter Versorgungsstandort in der Region, der über ein weitreichendes Einzugsgebiet verfügt. Das Objekt, welches während seiner Nutzungsdauer mehrfach modernisiert und erweitert wurde, weist eine Mietfläche von rund 8.500 m² auf. Der langfristige Triple-Net-Mietvertrag mit einer Konzerntochter der KauflandUnternehmensgruppe beinhaltet die Obliegenheit des Mieters, auch die Instandhaltung und Instandsetzung für das Objekt zu übernehmen. Auf dem Grundstücksareal mit einer Gesamtfläche von rund 28.600 m² befinden sich ca. 425 PKW-Stellplätze.

Geplante Modernisierung zur Sicherung der guten Wettbewerbsstellung

Der Kaufland-Markt ist mit Anbindung an die Bundesstraße sehr verkehrsgünstig gelegen, in einem durch Einzelhandelsnutzungen geprägten Gewerbegebiet am
südöstlichen Stadtrand. Zusammen mit dem angrenzenden OBI-Bau- und Heimwerkermarkt bildet das SB-Warenhaus einen attraktiven Standortverbund. Weitere Synergien ergeben sich aus den gegenüberliegenden Fachmarkt- und
Wohnungsansiedlungen. Die Mieterin Kaufland plant in den nächsten Jahren eine umfassende Modernisierung der Handelsflächen. Investitionen in Höhe von 7,5 Mio. Euro beinhalten eine Modernisierung der Haustechnik, des Ladenbau- und des Werbekonzeptes. Eine Neugestaltung der PKW-Stellplätze sowie der Kassenzone ist ebenfalls vorgesehen. Damit wird das SB-Warenhaus den aktuellen Kaufland Standards entsprechen, seine Attraktivität weiter steigern und die
Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig sichern.

Wachstumsstarke Mittelstadt in der Metropolregion Nordwest

Delmenhorst, Bundesland Niedersachsen, zählt über 76.000 Einwohner und grenzt unmittelbar an die Stadt Bremen, deren Zentrum sich rund 13 Kilometer nordöstlich
der Delmenhorster Stadtmitte befindet. Die Mittelstadt ist Teil der Metropolregion Nordwest und beheimatet vielfältige Branchen des produzierenden Gewerbes, beispielsweise der Nahrungsmittelindustrie, der Offshore-, Marine- und
Unterwassertechnik, der Automobilzulieferindustrie und der neuesten Airbus Produktion. Delmenhorst hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren verstärkt zu einem Dienstleistungsstandort entwickelt. Die Stadt weist seit vielen Jahren eine positive Bevölkerungsentwicklung auf und erzielt bedeutende Kaufkraftzuflüsse aus der Region, was sich in einer überdurchschnittlich hohen Einzelhandelszentralität ausdrückt.

5 Prozent anfängliche Ausschüttungsrendite

Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 171 beläuft sich auf 10 Mio. Euro, bei einem Fondsvolumen von 17 Mio. Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5 Prozent. Mit einer langfristigen Finanzierung, die eine Fremdkapitalquote von nur 40 Prozent aufweist, sowie einem anfänglichen Tilgungssatz in Höhe von 2 Prozent wurde das Beteiligungsangebot bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2032 befristet.

Quelle: Hahn Gruppe 

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