Skip to Content

Category Archives: Allgemein

Der BNP Paribas REIM NEIF II Fonds erwirbt den Fiat-Hauptsitz in Frankfurt

Paris, 8. Dezember 2017 (Marktnews): Der Investmentfonds NEIF II (Next Estate Income Fund II) erwirbt den deutschen Hauptgeschäftssitz von Fiat Chrysler Automobiles in Frankfurt vom deutschen Projektentwickler Lang & Cie. Damit liegt das Fondsvolumen nun bei rund 750 Millionen Euro.

Die Immobilie befindet sich am neuen Bürostandort Lindley-Quartier im Frankfurter Ostend und verfügt über eine Gesamtmietfläche von circa 10.000 Quadratmetern. Das Gebäude wurde erst kürzlich fertiggestellt und erhielt eine LEED Gold Vorzertifizierung als Green Building. Es ist vollständig an Fiat Chrysler Automobiles, den siebtgrößten Autohersteller weltweit, vermietet. „Diese Transaktion stärkt das Engagement des Fonds in den Core Märkten der Eurozone mit Fokus auf nachhaltigen Immobilien. Die lange Mietvertragslaufzeit in Verbindung mit den ausgezeichneten Finanzierungsbedingungen entsprechen dem Anlageziel des
Fonds, langfristige Mieterträge zu erzielen”, sagt Laurent Boissin, Advisor NEIF II Fund. Die Finanzierung der Transaktion erfolgte durch die BayernLB.

Bei dem Fonds NEIF II handelt es sich um einen von BNP Paribas REIM Luxemburg verwalteten paneuropäischen Investmentfonds. Er bietet internationalen institutionellen Investoren Diversifizierung im Bürosegment in der Eurozone.

Quelle: BNP Paribas 

0 Continue Reading →

Union Investment erwirbt Logistikzentrum im Raum Duisburg

Hamburg, 11. Dezember 2017 (Marktnews): Ankauf für den UniInstitutional European Real Estate / Logistikimmobilie mit 87.500 m2 Mietfläche

Union Investment hat ein neu errichtetes Logistikzentrum in Kamp-Lintfort bei Duisburg erworben. Das Objekt wurde im November 2017 fertiggestellt und ist vollständig an das Berliner E-Commerce-Unternehmen Chal-Tec vermietet. Die Logistikimmobilie bietet insgesamt eine Mietfläche von 87.500 m2. Diese verteilt sich auf rund 49.500 m2 Hallenfläche, 7.700 m2 für Mezzaninfläche sowie rund 700 m2 für Büroräume. Darüber hinaus steht dem Mieter ein rund 30.000 m2 großes Außenareal zur Verfügung. Verkäufer und Entwickler des Objekts ist die Habacker Holding GmbH & Co. KG aus Düsseldorf. Die Immobilie ist auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks West der Zeche Friedrich Heinrich entstanden. Die Habacker Engineering GmbH wird nach dem Eigentümerwechsel als Property Manager tätig.

Die Lagerflächen des Logistikzentrums sind flexibel konzipiert und können bei Bedarf in fünf Einheiten mit jeweils rund 10.000 m2 unterteilt werden. Die große Außenfläche gibt dem Mieter zusätzlichen Freiraum bei der Gestaltung seiner logistischen Prozesse. Die Mezzaninflächen wird Chal-Tec vor allem für die Bearbeitung von Retouren nutzen. Das ECommerce-Unternehmen hat sich in erster Linie auf Elektronikprodukte aus den Bereichen Modern Living, Licht und Sport spezialisiert. Chal-Tec betreibt eigene Plattformen wie electronic-star.com und ist darüber hinaus auf allen relevanten Handelsplattformen in Europa aktiv. Ergänzend zum Handel entwickelt das im Jahr 2005 gegründete Unternehmen auch eigene Produkte und fungiert vielfach als Markeninkubator.

„Im Raum Duisburg übersteigt die Nachfrage nach modernen Logistikflächen derzeit deutlich das Marktangebot. Dieser Trend wird aus unserer Sicht noch über einen langen Zeitraum anhalten. Daher sehen wir sehr gute Rahmenbedingungen für unsere Investition“, sagt Stephan Riechers, Leiter Investment Management Logistik im Immobilienbereich von Union Investment. „Mit seinem innovativen Produkt- und Lösungsangebot ist der Mieter Chal-Tec außerdem fest in der E-Commerce-Szene etabliert.“

Das Logistikzentrum befindet sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Kamp-Lintfort, an dem sich die A 42 und die A 57 kreuzen. Darüber hinaus ist der Duisburger Hafen, der größte Binnenhafen Europas, vom Objekt aus innerhalb von 20 Minuten zu erreichen. Insgesamt bietet der Raum Duisburg zudem hervorragende Möglichkeiten für eine kombinierte, multimodale Logistik über die vier Verkehrsträger Straße, Schiene, Wasser und Luft.

Quelle: Union Investment Institutional Property GmbH 

0 Continue Reading →

AENGEVELT-Wohninvestment-Index AWI: Neuer Rekord

©Aengevelt

Düsseldorf, 11.12.2017 (Marktnews): Ergebnis der aktuellen Herbstbefragung: Der AWI erreicht mit 77,2 Punkten (Frühjahrsbefragung 2017: 76,1 Pkt.) einen neuen Rekordwert. Allerdings vollzog sich der Anstieg des AWI nicht in allen Wohnlagen:

  • In guten Lagen sank der lagedifferenzierte AWI gegenüber dem Frühjahr  2017 um 0,7 Punkte auf aktuell 72,8 Punkte und bestätigt damit die seit einem Jahr (Herbst 2016) beobachtete negative Trendwende.
  • Demgegenüber stieg der Subindex in den mittleren und einfachen Lagen mit aktuell 80,2 bzw. 74,8 Punkten im Vergleich zum Frühjahr 2017 um 1,6 bzw. 1,1 Punkte.

Ungeachtet der unterschiedlichen Entwicklungen zeigt der AWI damit in allen Lagen klar einen Vermieter-/Eigentümermarkt mit überdurchschnitt­lichem Miet-/Kaufpreisniveau an (Marktgleichgewicht: 40 bis 60 Punkte).

Besonders beachtenswert ist der erneute Anstieg des AWI in den einfachen Lagen: Befand sich dieser noch Im Frühjahr 2015 mit 59,7 Punkten im Marktgleichgewicht, übertrifft er mittlerweile deutlich den Wert der guten Lagen. „Der Mietwohnungsneubau findet weiterhin unzureichend statt. Die Notwendigkeit der Integration von Flüchtlingen und Einwanderern spitzt die quantitative Wohnungsunterversorgung der Gesamtbevölkerung tendenziell weiter zu. Auch wird die qualitative Nachfrage nicht befriedigt und dadurch werden Haushalte mit geringeren Einkommen zunehmend von Besserverdienenden aus ihren qualitativ geringerwertigen, bislang aber preiswerten Wohnungen verdrängt. Insgesamt lässt sich feststellen, dass kurz- und mittelfristig der Bedarf an Mietwohnungen vor allem in einfachen Lagen rasant gestiegen ist“, erläutert Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, und führt weiter aus: „Deshalb müssen Bestandssanierung und vor allem der bedarfsgerechte, d.h. bezahlbare Mietwohnungsneubau weiter forciert werden. Dies zeichnet sich indessen bislang nicht in ausreichendem Umfang ab. Somit besteht i.d.R. weiterhin eine Wohnungsknappheit insbesondere in den Wachstumskernen. Das wird sich absehbar nicht ändern.“

Entsprechend rechnet Fenderl mit einem weiter anziehenden Mietpreisniveau in allen Lagen, auch wenn in der zweiten Jahreshälfte 2017 eine abflachende Mietpreissteigerungsdynamik v.a. in den Metropolen zu beobachten ist.

Das bestätigen auch die Befragungs­ergebnisse: Von einer weiter zunehmenden Mietpreisentwicklung gehen 74% der Befragten aus, mit einem Rückgang der Mieten rechnen lediglich 3% (Frühjahr 2017: 73% bzw. 1%). In einfachen Lagen ist der Anteil derer, die von einer zunehmenden Mietpreisentwicklung ausgehen, mit 74% nahezu gleich geblieben (Frühjahr 2017: 75%). In mittleren Lagen hat sich der Anteil innerhalb eines halben Jahres stark von 79% auf 83% erhöht. Auch in guten Lagen ist der Anteil mit 65% weiter gestiegen (Frühjahr 2016: 64%). Hier ist trotz inzwischen hoher Preise noch kein Ende der Mietpreisspirale zu erkennen.

Quelle: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG

0 Continue Reading →

Sondervermögen „Catella Wohnen Europa“ erwirbt 215 Wohneinheiten in Lübeck und den Niederlanden

Berlin, 11. Dezember 2017 (Marktnews): Der Berliner Investmentmanager Catella Residential Investment Management GmbH (CRIM), das ausschließlich auf die Assetklasse Wohnen fokussierte Unternehmen der schwedischen Catella-Gruppe, hat insgesamt 215 Wohneinheiten in Lübeck und dem niederländischen Den Bosch für 27,2 Millionen Euro erworben.

„Beide Objekte zeichnen sich durch ihre gewachsene Struktur bei gleichzeitig modernisiertem Standard aus. Somit sind sie die ideale Ergänzung zu unserem langfristig orientierten Portfolio. Darüber hinaus konnten wir am Standort Den Bosch bereits 2016 ein Wohnobjekt erwerben, das derzeit sogar knapp 2 Euro pro Quadratmeter über der Miete der jetzt erworbenen und vergleichbaren Wohneinheiten liegt“, so Benjamin Rüther, Deputy Fund Manager bei Catella.

Lübeck – gewachsene Lage mit Innenstadtnähe

Das Bestandsobjekt befindet sich im innerstädtischen Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord. Die 1926 gebauten 149 Wohneinheiten mit einer vermietbaren Fläche von 7.336 Quadratmetern sind überwiegend in den letzten Jahren saniert worden. Die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt bei ca. 50 Quadratmetern und entspricht damit genau der derzeit stark nachgefragten Wohnungsgröße. Die Umgebung ist geprägt von großzügigen Grünflächen zwischen den Gebäuden sowie einer gewachsenen Wohnlage mit Schulen, Kindertagesstätten, einem Hallenbad sowie einem Fachmarktzentrum und mehreren Supermärkten. Der Kaufpreis beträgt 15 Millionen Euro.

Den Bosch – Wohnen am Wasser

In der Hauptstadt der Provinz Brabant, in Den Bosch wurde eine 1975 gebaute, ca. 3.700 Quadratmeter große Wohnanlage mit 66 Apartments und 61 Außenstellplätzen erworben. Das Gebäude wurde ursprünglich als Steuerbüro genutzt und im Jahre 2016 in Apartments mit hochwertiger Verarbeitung und Ausstattung umgewandelt. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 25 und 76 Quadratmetern. In unmittelbarer Nähe des Objekts befindet sich mit dem Prins Hendrikpark eine beliebte Naherholungsmöglichkeit mit Streichelzoo und Wasserflächen. Das Stadtzentrum ist etwa 2 km entfernt. Der Kaufpreis liegt bei 12,2 Millionen Euro.

Den Bosch liegt sehr zentral in den Niederlanden und verfügt über eine gute Bahn- und Straßenanbindung. In den nächsten Jahren wird mit einer Zunahme der Einwohnerzahl von derzeit 165.000 gerechnet.

Das Sondervermögen „Catella Wohnen Europa“ ist ein deutscher offener Immobilien-Publikumsfonds für semiprofessionelle, professionelle und vermögende Privatanleger, die mindestens 500.000 Euro anlegen möchten. Der Fonds wurde im Februar 2016 gestartet und konnte bis Ende Oktober 2017 bereits über 415 Millionen Euro Immobilienvermögen aufbauen. Er investiert in ausgewählte europäische Core-Märkte, wie Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Skandinavien.

Quelle: Catella Investment

0 Continue Reading →

Der Fondsbrief 2017

Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

Vielen Dank für Ihre und Eure Glückwünsche zu unserer Jubiläumsausgabe Nummer 300. Redaktion und Verlag haben sich sehr darüber gefreut. Die Reaktionen zeigen, dass unabhängige, differenzierte Berichterstattung über geschlossene AIF und andere Sachwerte-Beteiligungen weiterhin gefragt sind. Auch nach zwölf Jahren und 300 Ausgaben „Der Fondsbrief“.
Bei der Auswertung der alten Ausgaben wurde deutlich, wie sehr sich die Branche gewandelt hat. Steuerliche Verlustzuweisungen spielen keine Rolle mehr. Dafür werden Modelle mit niedrigen Mindestbeteiligungen zunehmend akzeptiert. Und auch neue Vertriebswege gewinnen an Bedeutung. Stichwort: Digitalisierung.

Das Thema steht bei einer Reihe von Veranstaltungen im Fokus. Zum Beispiel bei der Jahreshauptversammlung des Immpresseclubs, dem Verein der hauptberuflich tätigen Immobilienjournalisten in Deutschland. Dort stellen traditionell Immobilienunternehmen, Verbände und Dienstleister sich und ihre Aktivitäten vor. Marktplayer mit langjähriger Historie und Start-ups haben gleichermaßen die Notwendigkeit erkannt, die Immobilie auf den digitalen Weg zu bringen. Wenn auch mit erheblicher Verspätung im Vergleich zu anderen Branchen.

Die Möglichkeiten der Digitalisierung bestimmen auch die Agenda des zweiten Sachwerte-Kolloquiums, das meine Journalisten-Kollegen Friedrich Andreas Wanschka und Stefan Loipfinger gemeinsam mit mir am 21. Februar 2018 im Municon am Flughafen München veranstalten. Beim ersten Kolloquium im März dieses Jahres diskutierten rund 110 Teilnehmer über den Ist-Zustand des Markts und kommende Gelegenheiten. Verpassen Sie nicht den kommenden Branchentreff. Weitere Informationen unter http://sachwerte-kolloquium.de

 

Viel Spaß beim Lesen!

Den aktuellen Fondsbrief finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-301

2017 erschienene Magazine der Research Medien AG finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Jubiläumsausgabe-Nr-300

Der Fondsbrief Nr. 299

Der Fondsbrief Nr. 298

Der Fondsbrief Nr. 297

Der Fondsbrief Nr. 296

Der Fondsbrief Nr. 295

Der Fondsbrief Nr. 294

Der Fondsbrief Nr. 293

Der Fondsbrief Nr. 292

Der Fondsbrief Nr. 291

Der Fondsbrief Nr. 290

Der Fondsbrief Nr. 289

Der Fondsbrief Nr. 288

Der Fondsbrief Nr. 287

Der Fondsbrief Nr. 286

Der Fondsbrief Nr. 285

Der Fondsbrief Nr. 284

Der Fondsbrief Nr. 283

Der Fondsbrief Nr. 282

Der Fondsbrief Nr. 281

Der Fondsbrief Nr. 280

Der Fondsbrief Nr. 279

Der Fondsbrief Nr. 278

 

 

0 Continue Reading →

Neu erschienen „Vertrauen in Sach- und Geldwerte“

Landshut, 5.12.2017 – Es ist so einfach und klar: Banken und Medien werben bei Sachwerten mit Slogans wie „Deka-Sachwerte: substanzstarke Anlagen entdecken. Reale Werte vermitteln Beständigkeit.“ oder sogar beim Finanzmarktkritischen ZDF-Wiso-Magazin mit dem Sendungstitel „Der Renditeretter: Oldtimer, Briefmarken und Gold. sind Sachwerte die besseren Anlagen?“

Nur allein: Die Botschaft kommt bei den privaten Anlegern nicht an. Institutionelle Investoren sind meist anders. Sie versuchen, die gesetzlichen Spielräume der Regulierung maximal zu nutzen, um Anlageprodukte mit Rendite ins Portfolio zu bekommen und sind dazu auch bereit, etwas höhere Risiken einzugehen. Die Publikumsanleger in Deutschland scheinen immer noch an der Patronatserklärung der ewigen Kanzlerin zu hängen und bedenken nicht, dass alle deutschen Sparer bereits täglich real Geld verlieren. Aber wie soll auch eine Nation, der jahrzehntelang in Schulen der Wirtschaftsunterricht vorenthalten worden ist, dies rational fassen? …

Deshalb zeigen wir Ihnen Beispiele, wo Sachwertinvestments mit überdurchschnittlicher Rendite Alternativen zur Nullzinssituation bieten. Natürlich sollte jeder Anleger sein Portfolio sowie die Anlagen kritisch prüfen, denn nicht jedes Investment passt in jedes Portfolio und zu jedem Risikoprofil.

Der BeteiligungsReport Spezial Dezember 2017 liegt einer Teilauflage des LIONs Mitgliedermagazins bei und hat eine Auflage von etwa 40.000.

Viel Freude beim Lesen.

 

 

0 Continue Reading →

Ottmar Heinen wird neuer Vorstand bei PROJECT Beteiligungen AG

Die Holdinggesellschaft des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT Investment hat mit Wirkung zum 1. Dezember 2017 Ottmar Heinen (50) zum Vorstand Vertrieb und Marketing bestellt. Gleichzeitig wechselt mit Wolfgang Dippold einer der beiden amtierenden Vorstände der PROJECT Beteiligungen AG als Vorsitzender in den Aufsichtsrat. Künftig wird die Muttergesellschaft von der Doppelspitze Ottmar Heinen und Markus Schürmann geleitet.

Ottmar Heinen kommt von der Regensburger Lacuna Gruppe, bei der er zuletzt als Geschäftsführer und Vorstand der operativ tätigen und vermögensverwaltenden Gesellschaften verantwortlich war, zur Bamberger PROJECT Investment Gruppe. Der gebürtige Aachener verfügt über 30 Jahre Berufs- und Führungserfahrung in der Finanz- und Sachwertbranche. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und Weiterbildung zum Vermögensberater absolvierte er ein Studium zum Sparkassenbetriebswirt. Von 2000 bis 2007 war er als Senior Key Account Manager und Prokurist in leitender Managementfunktion bei Generali Investments tätig. Weitere Stationen seiner Karriere bildeten jeweils mit Führungsverantwortung ING Asset Management, gefolgt von der KBC Bank Deutschland bis zur Lacuna Gruppe, zu der er 2010 wechselte. »PROJECT Investment bietet nachhaltige Perspektiven in einer sehr gut positionierten Unternehmensgruppe mit einem jungen und dynamischen Personalstamm. Die Kombination von bedarfsgerechter Planung und Sicherheitskonzeption der Immobilienprojekte bildet ein Alleinstellungsmerkmal am Sachwertemarkt. Ich freue mich, meine ganze Energie und langjährige Erfahrung der Weiterentwicklung der PROJECT Investment Gruppe zu widmen«, so Ottmar Heinen, Vorstand Vertrieb und Marketing der PROJECT Beteiligungen AG. Seit 2009 ist der verheiratete Familienvater von zwei Kindern zudem als Referent an verschiedenen Fortbildungsinstituten wie beispielsweise der Europäischen Akademie für Finanzplanung gefragt. Außerdem ist Ottmar Heinen sehr stark sozial engagiert und bekleidet unter anderem ehrenamtlich in der Lions Organisation die Position des District Governor (elect) in Rheinland-Süd.

PROJECT-Gründer nehmen Aufsichtsratsvorsitz ein

»Ottmar Heinen ist menschlich wie auch fachlich unsere erste Wahl für die operative Übernahme der Gesamtverantwortung der PROJECT Investment Gruppe gemeinsam in der Doppelspitze mit Markus Schürmann«, freut sich Wolfgang Dippold. Der 56-Jährige wird ab Januar 2018 den Aufsichtsratsvorsitz der PROJECT Beteiligungen AG vom bisherigen Vorsitzenden und Mitgründer Jürgen Seeberger übernehmen. Der studierte Architekt ist bereits im Februar 2017 in den Aufsichtsrat der Holdinggesellschaft der von ihm gegründeten PROJECT Immobilien Gruppe, der PROJECT Real Estate AG, gewechselt und hat dort – analog zu Wolfgang Dippold in der PROJECT Investment Gruppe – die Position des Vorsitzenden inne. Beide PROJECT-Gründer sind mit ihren Familiengesellschaften jeweils zu 49 Prozent am Unternehmen des Mitgründers beteiligt.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

0 Continue Reading →

Investitionen in Hotelmärkte: B-Städte rücken zunehmend in den Fokus

© shutterstock

Berlin, 30.11.2017 – 68 Prozent der professionellen Immobilieninvestoren richten bei Investitionen in Hotelmärkte ihren Blick auf B-Städte. Im Jahr 2015 lag dieser Wert noch bei 49 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Hotel-Investment Survey 2017, die der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss gemeinsam mit Deloitte auf dem Tag der Hotelimmobilien vorgestellt hat. Darin wurden Investoren um ihre Einschätzung zu den Themenfeldern Marktentwicklung, Unternehmensentwicklung und Wachstumsperspektiven im Hotelsegment befragt. Weiterhin führend im Fokus der Investoren liegen die A-Städte mit 79 Prozent (2015: 80 Prozent), während die Attraktivität von C-Städten unverändert bleibt (29 Prozent).

„An den Top-Standorten ist das Angebot meist knapp und die Kaufpreise hoch“, erklärt Matthias Niemeyer, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Hotelimmobilien. „B-Standorte rücken so zwangsläufig in den Fokus von Investoren. Insgesamt bleibt die Attraktivität von Hotelimmobilien bestehen. Auch im ablaufenden Jahr registrierten wir ein hohes Transaktionsvolumen, sodass sich das Jahresendergebnis wohl auf Vorjahresniveau einpendeln wird.“

68 Prozent (2015: 70 Prozent) der befragten Investoren gehen auch in den kommenden fünf Jahren von einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Hotelimmobilien aus. 93 Prozent sind dabei jedoch der Ansicht, dass sich das erzielte Transaktionsvolumen für Hotelimmobilien nicht weiter steigern lasse. Bei Einzelhandelsimmobilien sehen nur 16 Prozent in den nächsten Jahren eine erhöhte Nachfrage, nachdem dieser Wert vor zwei Jahren noch bei 34 Prozent lag. Wohnimmobilien (79 Prozent, 2015: 78 Prozent), Pflegeimmobilien (47 Prozent, 2015: 30 Prozent) und Büros (32 Prozent, 2015: 28 Prozent) steigen in der Gunst von Investoren. „Ein Trend, der  schon seit einiger Zeit beim Investitionsverhalten beobachtet werden kann, ist, dass Investoren früher in der Wertschöpfungskette beim Bau der Hotelimmobilie, teilweise bereits sogar in der Projektentwicklungsphase, investieren“, führt Michael Müller,  Leader Real Estate & Construction bei Deloitte aus.

„Um die positive Entwicklung auf dem Hotelimmobilienmarkt fortzusetzen, muss aber auch hier die Losung lauten: Weniger Regulierung, mehr Flexibilität“, fordert Dr. Andreas Mattner. „Das gilt insbesondere für die teils starren Stellplatzvorgaben. Es ist nicht nachvollziehbar, dass in einigen Bundesländern innerstädtische Hotels zwei Stellplätze für ein Doppelzimmer zur Verfügung stellen müssen. Das ist nicht mehr zeitgemäß und muss dringend angepasst werden.“

Quelle: Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), (Pressemitteilung vom 30.11.2017)

0 Continue Reading →

PROJECT erwirbt weitere Baugrundstücke in Berlin für institutionellen Spezial-AIF

Bamberg, 30.11.2017 – Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment hat sich für seinen institutionellen Immobilienentwicklungsfonds »Vier Metropolen II« zwei neue Baugrundstücke in der deutschen Bundeshauptstadt gesichert. Geplant ist der Neubau von insgesamt 150 gehoben ausgestatteten Eigentumswohnungen im Wert von rund 47 Millionen Euro.

Den Neubau eines fünfgeschossigen Wohnriegels mit Staffelgeschoss und Tiefgarage sieht PROJECT auf dem 1.243 m2 großen Baugrundstück Bossestraße 7 im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vor. Aktuell befindet sich noch ein gewerblich genutztes Bestandsgebäude auf dem Grundstück, das dem Neubauprojekt weicht. Das geplante Verkaufsvolumen umfasst circa 16,1 Millionen Euro. Außerdem wurde das 1.400 m2 große Baugrundstück in der Malmöer Straße 28 im Bezirk Prenzlauer Berg angekauft. PROJECT plant die Errichtung eines viereckigen geschlossenen Wohnhauses mit sechs Vollgeschossen und Staffelgeschoss an der nördlichen Grundstücksgrenze sowie eines dreigeschossigen Flügelbaus an der südlichen Grundstücksgrenze. Zudem soll eine Tiefgarage realisiert werden. Das geplante Verkaufsvolumen umfasst circa 31,3 Millionen Euro. Beide Neuankäufe sind Investitionsziel des institutionellen Immobilienentwicklungsfonds »Vier Metropolen II«.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG (Pressemitteilung vom 30.11.2017)

0 Continue Reading →

AENGEVELT sieht hohe Dynamik am Wohnimmobilienmarkt, indessen keine Blase

© AENGEVELT-RESEARCH

Berlin, 29.November 2017 – AENGEVELT-RESEARCH analysiert im Rahmen seiner Marktbeobachtungen die Auswirkungen der Dynamik am Wohnimmobilienmarkt in Hinblick auf potenzielle Preisblasen und kommt zu dem Schluss: Wenn aktuell die Gefahr einer Preisblase vermutet wird, dann besteht diese – wenn überhaupt – lediglich für ganz wenige einzelne Teilmärkte, die bereits seit Jahren von einer überdurchschnittlichen Dynamik gekennzeichnet sind.

Dazu Frank Korablin von AENGEVELT-RESEARCH: „Wir analysieren gemeinsam mit unseren DIP-Partnern regelmäßig die Marktentwicklungen in den einzelnen Bundesländern. Dabei stellen wir in den verschiedenen Teilmärkten zwar häufig unterschiedlich starke Dynamiken in Hinblick auf Kauf- und Mietpreisentwicklungen fest. Dahinter stehen aber in der Regel keine drohenden Preisblasen – schon gar nicht für den Gesamtmarkt. Vielmehr zeichnet sich selbst in Märkten wie München, Hamburg oder auch Berlin mit einer im bundesweiten Vergleich höheren Dynamik eher ein Nachholeffekt in Form anziehender Neubautätigkeit und daraus resultierend eines steigenden Preisniveaus ab als eine drohende Blase. Zumal das Erreichen eines Marktgleichgewichts von Angebot und Nachfrage angesichts des anhaltenden Zuzugs und dadurch steigender Haushaltszahlen insbesondere in den Wachstumskernen nicht realistisch ist.“

Die Entstehung von Preisblasen ist durch verschiedene Einflussfaktoren bedingt. AENGEVELT-RESEARCH betrachtet dabei insbesondere die Diskrepanzen zwischen den Kaufpreis- und Mietentwicklungen für Wohnraum unter der Berücksichtigung vermehrter (spekulativer) Bautätigkeit und einer steigenden Risikobereitschaft bei Kreditaufnahmen privater Haushalte zum Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum.

• Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen, wenig überraschend, in den letzten 10 Jahren in allen betrachteten Großstädten. Deutlich ist jedoch der Unterschied hinsichtlich der Preissteigerungen im Neubaubereich zwischen den “BIG Seven“ Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München und Stuttgart (über 70%) und B- und C-Standorten wie bspw. Bremen, Dresden und Karlsruhe (Steigerung um rd. 60%).
• Noch markanter ist der Unterschied im „Wiederverkauf“ von Eigentums-wohnungen: Hier beträgt die durchschnittliche Steigerung in den der BIG Seven über 75%, in den B- und C-Standorten „lediglich“ 47%.
• Die Mietpreise erhöhten sich in den vergangenen 10 Jahren in den betrachteten Märkten (BIG Seven & B- und C-Standorte) insgesamt um 45% in Neubauten, in Bestandsbauten um 37%.
„Diese Diskrepanz zwischen den höheren Kaufpreissteigerungen und den moderater gestiegenen Mietpreisen stellt nicht per se einen Indikator für eine Preisblase dar. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass parallel zu dieser Entwicklung zumindest temporär auch eine Steigerung der Wohneigentumsquoten zu verzeichnen war, d.h. dass der Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum in diesem Zeitraum angezogen hat. Da es im Wohneigentumssegment dabei deutlich weniger regulierte Angebotsbedingungen gibt, konnten die Preise hier schneller steigen als im Mietwohnsegment“, so Frank Korablin.
• Der Anstieg der Baugenehmigungen und Fertigstellungen für Wohnungen (Neubau und Bestand) verläuft ähnlich wie im Vergleich der Miet- und Kaufpreisentwicklungen. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Anzahl der Baugenehmigungen pro Jahr zwischen 2008 und 2016 mehr als verdoppelt (+115%). Hinsichtlich der Fertigstellungen wurde im gleichen Zeitraum dagegen nur ein Zuwachs um 58% verzeichnet. Dabei wächst die Diskrepanz zwischen Baugenehmigungen und tatsächlichen Fertigstellungen weiter an. Ungeachtet der Tatsache, dass genehmigte Wohnhäuser selten im gleichen Jahr fertiggestellt werden, betrug im Jahr 2016 die Differenz aus genehmigten (375.000 WE) und fertiggestellten Wohnungen (278.000 WE) nahezu 100.000 Einheiten.
Dazu Frank Korablin: „Die Frage nach „spekulativem“ Wohnungsbau als Blasen-Indikator lässt sich allein durch die zunehmenden Bautätigkeiten nicht abschließend beantworten. Zwar zeigt der generelle Trend nach oben, jedoch konzentriert sich eine große Zahl der Bautätigkeiten auf Großstädte sowie B- bzw. C-Standorte, welche durch die zunehmende Urbanisierung ohnehin vermehrt auf Wohnungsbau setzen. Dass es sich im Neubaugeschäft um reine Spekulationsbauten handelt, können wir für die überwiegende Mehrheit der Neubauten nicht attestieren, zumal gerade in B- und C-Standorten vermehrt auch in Bestandsgebäude investiert wird.“
• Die Entwicklung von Wohnungsbaukrediten gesellt sich zum allgemeinen Aufwärtstrend hinzu: Zwar stiegen die Wohnungsbaukredite privater und institutioneller Kreditnehmer lt. Bundesbank in der Summe von rd. EUR 132 Mrd. in 2007 auf rd. EUR 210 Mrd. in 2016. Gleichzeitig erhöhten sich indessen u.a. aufgrund des günstigen Zinsumfeldes auch die Anfangstilgungsraten (Ø Anfangstilgung: 2009 mit 1,9% / 2015 mit 3,1%). Gleichzeitig fällt positiv fällt auf, dass die Fremdmittelquote bei Privatkäufen von Eigentumswohnungen von durchschnittlich 83% in 2009 auf 76% in 2015 gesunken ist (lt. Gutachten Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017).
„Die vorliegenden Zahlen untermauern, dass private Haushalte in Deutschland gerne Wohneigentum besitzen möchten und dabei das günstige Zinsumfeld nutzen wollen. Ein Umstand, der durch die relativ hohen Sparquoten in Deutschland gestützt wird. Negativ muss indessen angemerkt werden, dass hierbei eine Diskrepanz zwischen den eher geringfügig steigenden Nettohaushaltseinkommen und den stärker steigenden Kaufpreisen besteht. Die Folge: Viele Menschen möchten Eigentum erwerben, können dies trotz der günstigen Zinsen jedoch nicht, da die Preise im Vergleich zu den Einkommen unverhältnismäßig stark steigen“, so Frank Korablin weiter.

Fazit:
Die steigende Zahl der Baugenehmigungen und Fertigstellungen ist einerseits dem lange bekannten Trend der Urbanisierung geschuldet, andererseits werden die Bautätigkeiten durch das niedrige Zinsumfeld begünstigt. So wird mehr Wohnraum geschaffen, der indessen oftmals in den höheren Preissegmenten liegt und zur allgemeinen Verteuerung der Miet- und Eigentumsmärkte führt.
„Durch die günstige Zinslage wurden seitens der EZB Anreize geschaffen, vermehrt in Wohnraum zu investieren. Das begünstigt zweifelsfrei den Wohnungsneubau. Andererseits führt der Schwerpunkt der Bautätigkeit in den höherpreisigen Segmenten dazu, dass der neue Wohnraum für viele nicht bezahlbar ist“, fasst Frank Korablin zusammen und ergänzt: „Wenn private Haushalte Wohneigentum bauen oder kaufen wollen, es sich aber nicht leisten können, weil der Preistrend nicht annähernd mit den Einkommen der Haushalte korreliert, ist das falsch und führt nicht zu einer Entspannung der Märkte. Leider ist ein Ende der Entwicklung aktuell nicht in Sicht. Tatsächlich hängt viel davon ab, wie lange die Märkte durch das Zinsniveau begünstigt werden. Spätestens bei einer Kehrtwende der Zinspolitik wird sich zeigen, ob und in welchem Umfang es zu einer Blase kommen kann.“
Grundsätzlich kommt Korablin nach aktuellen Analysen der DIP-Märkte in Hinblick auf die Gefahr einer Preisblase zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die „Vorboten“ bzw. Bedingungen einer Blase ungeachtet der teilweise enormen Preisentwicklung in Teilmärkten und der steigenden Zahl an Wohnungsbaukrediten nicht erfüllt sind.

Quelle: AENGEVELT-RESEARCH

 

0 Continue Reading →