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Category Archives: Allgemein

Retailmarkt Europa – Investoren und Einzelhändler passen sich bei neuen Raumkonzepten und Technologien schnell an veränderte Kundenbedürfnisse an

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Paris, 14. November 2018 – In der aktuellen Analyse „Let’s talk retail“ veröffentlicht BNP Paribas Real Estate zur Einzelhandelsmesse MAPIC fundierte Informationen und Trends zu den wichtigsten europäischen Märkten sowie eine Einschätzung der künftigen Entwicklung des Retail-Immobilienmarkts.

„Auf dem Investmentmarkt kann man nur schwer gegen Stimmungstrends ankommen; was aktuell insbesondere auf die allgemeine negative Wahrnehmung des Retail-Immobilienmarkts zutrifft. Erfolgreiche Investoren wissen, dass man genauer hinsehen muss, denn oft findet sich gerade in weniger beachteten Immobilien echter Mehrwert. Der Retail-Investmentmarkt ist für institutionelle Investoren nach wie vor interessant. Allerdings liegt ihr Fokus zunehmend auf Einzelhandelsobjekten, die sich an den neuen Shopping-Anforderungen der Konsumenten orientieren. Für sie sind Fachmarktzentren, Outlet-Center und das Highstreet-Luxussegment am zukunftsträchtigsten”, erläutert Patrick Delcol, Head of Pan-European Retail von BNP Paribas Real Estate.

Einzelhandelsumsätze steigen europaweit

Laut Prognosen wird der Einzelhandel in der Eurozone in diesem Jahr um 1,6 % zulegen sowie 2019 um 2,0 %. Im kommenden Jahr werden in den drei größten europäischen Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Einzelhandelsumsätze weiterhin um mehr als 2,0 % zulegen. „Erfolgreiche Einzelhändler und hier insbesondere der Modehandel zeigen sich sehr flexibel bei der Anpassung an neue Kundenbedürfnisse, vor allem bei neuen Raumkonzepten und Technologien. Bei den meisten steht die Flächenproduktivität ganz oben auf der Agenda, selbst wenn dies eine Verlangsamung der Expansion nach sich ziehen sollte. Die damit verbundenen Ladenschließungen, Neuverhandlungen der Mietverträge und Verkleinerungen der Verkaufsflächen stellen Vermieter vor Probleme. Zwar wird mit dem Finger oft auf den Online-Handel gezeigt, doch kann dieser nicht zum alleinigen Sündenbock gemacht werden, da er verdeutlicht, dass einige Objekte für ihren Verwendungszweck schlicht ungeeignet sind,” so Patrick Delcol.

Kundengewohnheiten ändern sich mit der wachsenden Zahl an Online-Einkäufen. Auf den Online-Handel entfielen 2017 fast 9 % des gesamten europäischen Einzelhandelsumsatzes. Europäer, insesondere die Altersgruppe der Millenials, kaufen gerne in großen Einkaufszentren ein, vor allem in Rumänien (87 %), Portugal (84 %) und Spanien (83 %). Sie frequentieren außerdem lokale Geschäfte (70 %) und große Fachmärkte (69 %).

Investment: Leichter Anstieg in den vergangenen zwölf Monaten

Mit 56 Mrd. € auf rollierender Jahresbasis sind Einzelhandelsimmobilien (21 %) nach Büroimmobilien die zweitgrößte Investmentklasse und konnten im Vorjahresvergleich um 1 % zulegen. Auf die wichtigsten europäischen Märkte Deutschland, Großbritannien und Frankreich entfallen 47 % des gesamten Retail-Investitionsvolumens. Zwischen dem 1. und 3. Quartal 2018 verzeichneten Deutschland (+4 %), die Niederlande (+29 %), Frankreich (+14 %) und Italien (+16 %) steigende Umsatzzahlen bei Einzelhandelsimmobilien, während Großbritannien ein Minus von 19 % einfuhr. Im Verlauf der ersten neun Monate ist das Retail-Investitionsvolumen um 6 % auf 35 Mrd. € zurückgegangen. Obwohl ihr Anteil am Gesamtinvestitionsvolumen zurückgeht, liegen Einzelhandelsimmobilien immer noch über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 31 Mrd. €.

Spitzenmieten in Haupteinkaufsstraßen weiterhin auf hohem Niveau

London, einer der wichtigsten Standorte für das Luxussegment in Europa, rangiert bei den Spitzenmieten mit der renommierten Old Bond Street auf Platz eins. Die Avenue des Champs Elysées in Paris, die immer mehr Luxusmarken anzieht, wird den Prognosen nach weiter steigende Spitzenmieten verzeichnen, auch aufgrund der Eröffnung neuer Flagship-Stores im Jahr 2019. In Mailand (insbesondere in der Via Montenapoleone) steigen die Mietpreise aufgrund eines Mangels an verfügbaren Flächen. In Deutschland werden voraussichtlich die Spitzenmieten in den Haupteinkaufsstraßen in Berlin und München in den kommenden Monaten auf einem stabilen Niveau bleiben. Die Grafton Street, die exklusivste und begehrteste Adresse bei irischen Einzelhändlern, profitiert aktuell von einer Revitalisierung der angrenzenden Straßen und verzeichnet ein stetig steigendes Mietniveau.

Neue Marktteilnehmer in Europa

Internationale Einzelhändler setzten dieses Jahr ihren Expansionskurs in Europa fort. In einigen Ländern siedelten sich neue Marken an. So eröffnet etwa Decathlon zum ersten Mal Filialen in Litauen, in der Ukraine und in Irland, und Apple und & Other Stories ihre ersten Geschäfte in der Kärntner Straße in Wien. Dank des sich verbessernden Geschäftsklimas eröffnen große schwedische Einzelhändler Filialen in der Ukraine (H&M im August 2018 und Ikea im Jahr 2019). Der irische Einzelhändler Primark wird Mitte 2019 in den polnischen Markt einsteigen. London bleibt eine attraktive Stadt für bekannte internationale Marken; Microsoft wird in der Regent Street in London sein erstes Ladengeschäft in Europa eröffnen. Als weitere Vertreter des Luxussegments werden Jimmy Choo und Golden Goose Deluxe Brand ihre ersten Ladengeschäfte in der Kopenhagener Købmagergade eröffnen.

Aktuelle Situation auf dem deutschen Retailmarkt

„Die aktuelle Marktsituation ist bei Einzelhändlern wie Eigentümern von Unsicherheit geprägt. Während die Eigentümer in der Vergangenheit bei Themen wie Passantenfrequenz und Umsatz verwöhnt wurden, gehen diese aktuell zurück. Sie haben es jetzt mit kürzeren Vertragslaufzeiten, reduzierten Mieten und sogar Standortschließungen zu tun – es wäre allerdings übertrieben, dies eine Krise zu nennen. Vielmehr bieten flexible Mietverträge Möglichkeiten für neue kreative Konzepte wie beispielsweise Pop-up-Stores, die zunächst Online vertreten waren und sich nun trauen, Offline zu gehen. Diese können vorübergehend Leerstände absorbieren und etwa durch eine zeitlich limitierte Präsenz oder eine attraktive Präsentation Kaufanreize schaffen. Dennoch müssen wir uns an den Leerstand auch im Bereich der A-Standorte gewöhnen. Die Suche nach Mietern auf dem gleichen Mietpreisniveau ist eine Herausforderung. Neue Konzepte für die Vermietung sind erforderlich, damit Mieter und Eigentümer zukünftig weiterhin in der Lage sind, vertraglich zusammenzukommen. Ein aktuelles Modell sieht beispielsweise eine niedrigere Festmiete vor; der Vermieter erhält jedoch einen Aufschlag, wenn der Mieter bestimmte Umsatz- oder Rentabilitätsgrenzen erreicht hat. Damit kann sich auch die operative Verantwortung etwas mehr in Richtung des Eigentümers verschieben“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

Quelle: BNP Paribas Real Estate (Pressemitteilung vom 14.11.2018)

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IMMAC group erhält den Global Award 2018

Hamburg, 14.11.2018 – Die IMMAC group hat den Global Award „The Most Outstanding Healthcare Investor in the World in 2018“ erhalten.

Die Global Awards wurden bereits zum achten Mal bei einem Gala-Dinner in London verliehen und konzentrieren sich auf die innovativsten, kreativsten und trendigsten Produkte in den Bereichen Pflege, IT-Innovation und Medizintourismus.

Mr. Esmonde Crawley recherchiert mit Hilfe von 20 Publikationen auf der ganzen Welt die sich auf die Bereiche Wohnen für ältere Menschen sowie entsprechenden Produkte und Dienstleistungen spezialisiert haben und ermittelt so die Gewinner. Mr. Esmonde Crawley ist seit 32 Jahren in diesen Bereichen tätig. Er ist ein weit gereister Beobachter der Branchentrends in 36 Ländern, die er in den letzten 24 Monaten besucht hat. Er ist frei von Verbandsverbindungen, kommerziellen Einflüssen und offen für neue Marktteilnehmer und Ideen und ist hierdurch in der einzigartigen Lage, durchdachte, ausgewogene und unparteiische Urteile zu fällen, die auf Intellekt, Anstrengung, Engagement, Ehrlichkeit beruhen sowie den Ergebnissen, die die Preisträger sowohl für Aktionäre/Stakeholder als auch für ihre Kunden generieren.

Der Preis wurde von Tim Sauer, Geschäftsführer der IMMAC Verwaltungsgesellschaft mbH, stellvertretend für die IMMAC group in Empfang genommen.

Quelle: IMMAC (Pressemitteilung vom 14.11.2018)

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Die USA treiben den globalen Hotelinvestmentmarkt an

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Frankfurt, 14. November 2018 – Robuste Verbraucherausgaben, eine Zunahme von Reisenden aus den Schwellenländern und solide wirtschaftliche Rahmenbedingungen tragen zu einem nachhaltigen Wachstum der Reise- und Touristikbranche bei.
Nach Angaben des World Travel and Tourism Council (WTTC) hatte der Sektor einen Anteil von 10,4% am globalen BIP. In 2017 ist er um 4,6% gewachsen und hatte damit das Wachstum der Weltwirtschaft das siebte Jahr in Folge übertroffen.
Hotels profitieren unmittelbar von dem starken Wachstum des Tourismus. Die jüngsten Daten von STR zeigen, dass wichtige Gateway Cities wie Paris, Rom, Madrid, Berlin, Peking, Hongkong und Toronto zweistellige Zuwächse des RevPAR (Logiserlös pro verfügbarem Zimmer) im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. London und Tokio notieren ebenfalls ein Wachstum von rund 7%.
„Die positiven Aussichten der Touristik-Zahlen und vielversprechende Hotel-Betriebseinnahmen lassen in Verbindung mit dem Fokus der Anleger nach Rendite auch nicht-traditionelle Hotelinvestoren Kapital in den Sektor platzieren“, so Stefan Giesemann, Executive
Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group. Und weiter: „Gleichzeitig gibt es darüber hinaus mittlerweile mehr Vehikel, die es Anlegern auch außerhalb des direkten Erwerbs physischer Immobilien ermöglichen, in den Hotel-Immobilienmarkt zu investieren. Dies kann durch Debt-Lending oder Fusionen und Übernahmen (M&A) erfolgen, die beide Zuwächse verzeichnen.“

Insgesamt belief sich das globale Hotelinvestmentvolumen (Einzel- und Portfoliotransaktionen) in den ersten neun Monaten 2018 auf 43,4 Mrd. US-Dollar. Der Grund für das insgesamt leichte Minus von 5% gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einem Rückgang des Transaktionsvolumens in Europa und der asiatisch-pazifischen Region von jeweils 17 % – einerseits vor allem aufgrund des Mangels an passendem Produkt, zum anderen aber auch wegen zu niedriger Renditen.
Dagegen legte die Region Nord-, Süd- und Mittelamerika um 9,2% auf 23,5 Mrd. US-Dollar zu, über 90 % des Region-Volumens entfielen auf die Vereinigten Staaten. Die anhaltend positive Konjunkturstimmung in den USA in Verbindung mit dem längeren Wachstumszyklus des RevPAR wirkt sich positiv auf die Inlandsinvestitionen aus. Diese machen mittlerweile 85% des Gesamtvolumens in den USA aus. Private Equity Kapital kommt auf einen Anteil von rund 50% und damit im Jahresvergleich auf einen Zuwachs von 62%. Die Stärke des Resort-Marktes wird durch den Verkauf des JW Marriott San Antonio Hill Country Resort an Blackstone belegt.

Unter den TOP 5 Märkten platzieren sich hinter den USA, die im Blick auf die globale Liquidität eine komfortable Spitzenposition einnehmen, relativ dicht aufeinander folgend Großbritannien, Deutschland und Spanien. Zusammengenommen entfielen auf diese drei Märkte 65% des gesamten Volumens in der Region EMEA.

In Deutschland, mit einem Transaktionsvolumen von rund 3,2 Mrd. US Dollar, dominieren weiterhin institutionelle Investoren den Markt mit einem Anteil von über 50 %. Hotelimmobilien in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt werden von allen investorengruppen am stärksten nachgefragt.

Zumindest in den ersten neun Monaten 2018 floss in Großbritannien mit 3,6 Mrd. US Dollar weniger Kapital in die Assetklasse Hotel als im Vorjahr (Q1-Q3 2017: 4,1 Mrd. US Dollar).
In Spanien, global viertplatziert, zeigt sich nach einer deutlichen Zunahme der Transaktionstätigkeit 2017 insbesondere in Barcelona und Madrid eine Verlagerung auf regionale Städte. Standorte wie Costa del Sol, Sevilla oder Valladolid bieten Chancen auf höhere Renditen.
Japan, Platz 5, notierte einen Zuwachs des Hotelinvestmentvolumens um 15% auf 1,6 Mrd. US Dollar. Mit einem Anteil von 95 % sind Einzel-Transaktionen Treiber des Marktgeschehens. Corporates sind die wichtigste Käufergruppe, gefolgt von Private Equity sowie Fondsgesellschaften.
Im asiatisch-pazifischen Raum hat China Australien überholt und liegt innerhalb der Region Ende des dritten Quartals auf Rang 2 mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Mrd. US Dollar. Annähernd 95% entfallen auf Käufer aus dem Inland, da die Regierung lokale Investitionen fördert und Kapitalströme ins Ausland beschränkt.

Zunehmende Bedeutung von Debt Fonds

Debt Fonds entwickeln sich zu einer wichtigen Finanzierungsquelle. In den USA scheuen die Banken zunehmend das Risiko in einem Zyklus, der mit acht Jahren ständigen Wachstums ungewöhnlich lange anhält.
Traditionell sind die aktivsten Kreditgeber für Hotels, Banken und gewerbliche Hypothekendarlehen (CMBS). Debt Fonds sind aber flexibler und sind im Einzelfall bereit, bis zu 75% des Immobilienwertes zu beleihen.
Stefan Giesemann: „Debt-Investitionen können eine solide Strategie für Investoren sein, denen ein Umfeld niedriger Renditen und die Langlebigkeit des aktuellen Zyklus Sorge bereitet. Kreditgeber befinden sich in der Risiko-Pyramide auf einer niedrigeren Ebene als Equity-Investoren, wodurch sie möglichen Verlusten aus dem Wege gehen, die Equity-Investoren eventuell hinnehmen müssen, wenn Immobilienbewertungen unter Druck geraten. Dies ist vor dem Hintergrund bereits gestiegener Zinsen in den USA und der allgemeinen Stärke des Konjunkturwachstums zu einer wichtigen Überlegung geworden.
In Europa finanzieren zwar immer noch die Banken die meisten Hotel-Transaktionen, aber auch hier nehmen die Debt Fonds-Aktivitäten zu. So haben im laufenden Jahr zum Beispiel Brookfield
and GreenOak ihren ersten europäischen Immobilien-Debt-Fonds geschlossen und der französische Fondsmanager Amundi einen europäischen Immobilien-Debt-Fonds auf den Markt gebracht.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 14.11.2018)

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BeteiligungsPreis mit Sonderveröffentlichung in der Welt am Sonntag

Deutscher BeteiligungsPreis 2018

Wie auch in den vergangenen Jahren hat der 11. BeteiligungsPreis, der am 24. Oktober 2018 im Rahmen eines Mittagessens in Landshut gefeiert wurde (wir berichteten), einen Niederschlag unter dem Titel AUSGEZEICHNETE WERTE im Bayernteil der Welt am Sonntag am 11.11.2018 gefunden.

Neben einem kurzen Bericht über die Ehrenpreisträger Antoinette Hiebeler-Hasner und Friedrich Wanschka präsentierten sich die Preisträger Exporo AG, HEH Hamburger Emissionshaus AG, IMMAC Holding AG, alle drei Hamburg, PI Pro·Investor, Röthenbach a.d. Pegnitz, PROJECT Investment Gruppe, Bamberg, 12.18. Investment Management GmbH, Düsseldorf.

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Matthias Feske und Christoph Scharf leiten als neue Doppelspitze den Bereich Retail Services von BNP Paribas Real Estate

Matthias Feske

Daniel Schuh

Carsten Denkler

 

 

 

 

 

 

 

Frankfurt, 13.11.2018 – Der Immobilienberater BNP Paribas Real Estate entwickelt sein erfolgreiches Retail-Business weiter und baut seine Geschäftsaktivitäten im Handel aus. Dafür hat das Unternehmen ein im Markt etabliertes und erfolgreiches Team von drei Einzelhandelsexperten an Bord geholt:

Matthias Feske (44) leitet ab 1. November gemeinsam mit Christoph Scharf als Head of Retail Services das über 50 Mitarbeitende umfassende Einzelhandelsteam von BNP Paribas Real Estate mit bundesweit 9 Standorten. Die neue Doppelspitze der Retail-Abteilung (Vermietung und Investment) wird vor allem das Retail-Investment-Geschäft auf regionaler und nationaler Ebene weiter auf- und ausbauen. „Dies zeigt unser starkes Comittment für die Assetklasse Retail, die vor großen Herausforderungen steht. Mit dem weiteren Ausbau und der noch engeren Verzahnung des Vermietungs- und Investmentgeschäfts in einer interdisziplinären Abteilung können wir den gestiegenen Beratungsbedarf unserer Kunden noch besser abdecken“, betont Piotr Bienkowski, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Vor seinem Wechsel zu BNP Paribas Real Estate arbeitete Matthias Feske in leitenden Funktionen für Jones Lang LaSalle und Cushman & Wakefield, dort zuletzt über fünf Jahre als International Partner und Head of Retail Investment Germany.

Daniel Schuh (36) ist ab dem 1. November neuer Director Retail Investment bei BNP Paribas Real Estate. Er arbeitete zuvor ebenfalls im bundesweiten Retail Investment Team von Cushman & Wakefield, in dem er von 2013 bis 2018 als Associate Director tätig war. Davor arbeitete er bis 2013 für das Maklerhaus DTZ.

Zum 1. Dezember startet Carsten Denkler (46) als Director Retail Investment in der Retail-Abteilung von BNP Paribas Real Estate. Zuvor war er ebenfalls im Retail Investment Team von Cushman & Wakefield tätig. Von 2001 bis 2014 war er Associate Director im Retail-Team von Jones Lang LaSalle in Frankfurt.

Quelle: BNP Paribas (Pressemiteilung vom 13.11.2018)

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LaSalle schließt Übernahme des REMM-Geschäfts von Aviva ab und startet LaSalle Global Partner Solutions

Ed Casal

Chicago, London, München, 09. November 2018 – LaSalle Investment Management („LaSalle“), einer der weltweit führenden Investmentmanager im Immobilienbereich, startet LaSalle Global Partner Solutions („LaSalle GPS“). Das neue Geschäftsfeld, das voll in LaSalle integriert ist, verfolgt als Ziel den Aufbau robuster, indirekter Anlageportfolios in Zusammenarbeit mit erfahrenen Immobilienmanagern weltweit. Damit wird die Übernahme des Real Estate Multi-Manager („REMM“) Geschäfts von Aviva Investors abgeschlossen. Die neue Plattform offeriert eine Vielzahl von Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Private, Public, Debt und Equity durch Investments in unternehmensinterne Fonds sowie in solche von Drittanbietern, in Joint Ventures, Co-Investments und Secondaries.

Das Geschäft von LaSalle GPS mit Sitz in New York wird Ed Casal als CEO leiten. Casal kommt von Aviva Investors zu LaSalle, dort war er CEO im Bereich Global Real Estate und Mitbegründer des Geschäftsfeldes Global Indirect Real Estate. Bei LaSalle wird Casal außerdem Mitglied des Global Management Committee.

Unter dem Dach von LaSalle GPS werden das indirekte Multi-Manager-Geschäft von Aviva mit LaSalles in Europa ansässigen Global Indirect Investment-Team sowie dem Global Strategic Co-Investment-Team aus Chicago zusammengeführt. Der gemeinsame Geschäftsbereich verantwortet mehr als 10 Mrd. US-Dollar Assets under Management in allen Regionen und Risikoprofilen. Das Team umfasst 40 Anlageexperten in Chicago, New York, London und Singapur.

Jeff Jacobsen, Global CEO bei LaSalle, kommentiert: „Der Start von LaSalle GPS ist ein wichtiger strategischer Meilenstein für unser Geschäft. Wir können so unseren Kunden bedarfsgerechte und zielgenaue globale Lösungen und Anlagemöglichkeiten bieten. LaSalle GPS profitiert von unserem bestehenden Expertennetzwerk bei LaSalle. Es liefert umfangreiche Marktinformationen und -einblicke, bietet belastbare Kontakte vor Ort und ermöglicht reibungslose Geschäftsabläufe. Durch die Nutzung der vorhandenen Kapazitäten von LaSalle wollen wir unser Geschäft und unser globales indirektes Angebot, das für unsere Kunden von großer Bedeutung ist, erweitern.“

Ed Casal, der künftig die Geschäfte von LaSalle Global Partner Solutions als CEO leitet, sagt: „Ich freue mich sehr darauf, das LaSalle GPS-Team zu leiten und bin begeistert von den Möglichkeiten, die die Plattform den Kunden von LaSalle bieten kann. Das Team verfügt über langjährige Erfahrung, unterhält enge Beziehungen zu Immobilienmanagern und hat Zugriff auf den globalen Kundenservice und das branchenweit führende Research von LaSalle. Auf dieser Basis werden wir überzeugende Investmentlösungen entwickeln, die die Wünsche von Kunden im gesamten Risiko-/Renditespektrum erfüllen können.“

LaSalle GPS startet mit einem im Branchenvergleich führenden Multi-Manager-Team sowie mit einer globalen Plattform, die Präsenz vor Ort ebenso sicherstellt wie ein globales Netzwerk von Partnern. Die Bandbreite und Vielfalt an Ressourcen sowie die verfügbaren Investitionsmöglichkeiten machen LaSalle zu einem starken Partner für seine Kunden. Die Plattform zielt darauf ab, den Anlegern langfristig dauerhafte Erträge und attraktive Renditen durch globales Relative-Value Investment zu verschaffen. Dieses verfolgt einen diversifizierten Ansatz und ermöglicht es, gleichzeitig einen Anlagestil mit hoher Überzeugungskraft beizubehalten.

Die Größe, die globalen Ressourcen und das operative Know-how von LaSalle leisten die notwendige Unterstützung, um die Plattform auszubauen und allen Kunden weiterhin hochwertigen Service zu bieten.

Quelle: La Salle (Pressemitteilung vom 09.11.2018)

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Capital Pioneers als „trusted consultant“ ausgezeichnet

Düsseldorf, 06.11.2018 – Bei der Auszeichnung zum „trusted consultant“ handelt es sich um einen unabhängigen, wissenschaftlich begleiteten Qualitätswettbewerb, mit dem erklärten Ziel, das Vertrauen in die Finanzberatung zurückzugewinnen. Geprüft werden Bonität, Transparenz, die Lebensläufe des Managements und somit die Seriosität des Unternehmens.

Capital Pioneers hat sich dieser Herausforderung erfolgreich gestellt und reiht sich mit der Auszeichnung nun in die Gruppe von 50 führenden Finanzexperten ein. Das Gütesiegel wird von der Stiftung Finanzbildung gemeinsam mit dem Sachverständigenbüro der epk media vergeben.

Quelle: Capital Pioneers

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IMMAC Research veröffentlicht umfassende Marktstudie zum Energiemarkt

Hamburg, 12. November 2018 – Im Zuge der Expansion in die USA wurde vom Research Team der IMMAC eine umfassende Studie zum Energiemarkt erstellt.

Prognosen gehen für den Zeitraum von 2014 bis 2035 von rund 22,5 Billionen US-Dollar an benötigten globalen Investitionen in die Öl- und Gasindustrie aus, um den bestehenden Produktionsrückgang zu kompensieren und neue Quellen für den zukünftigen Bedarf zu erschließen. Die Erschließung neuer Fördergebiete und die damit einhergehende Infrastruktur erfordert einen hohen Kapitaleinsatz. Insbesondere der US-amerikanische Energiemarkt gilt daher als Wachstumsmarkt, der viele Investitionsmöglichkeiten u.a. in den Bereichen der Förderung und des Transports sowie der Verarbeitung von Rohstoffen bietet.

Seit rund zwei Jahren blickt die Deutsche Fondsvermögen GmbH, Tochtergesellschaft der IMMAC, intensiv auf andere Assetklassen wie z.B. im Bereich Infrastruktur, mit dem Ziel der Expansion in den Energiemarkt. Auch bei der Expansion bleibt IMMAC ihren Werten treu: Es muss ein Anlageprodukt entstehen, welches langfristig eine vergleichsweise sichere Rendite gewährleistet. In diesem Zusammenhang hat IMMAC Research die Rahmenbedingungen des Energiemarktes intensiv geprüft und in einer Marktstudie veröffentlicht.

Julia Peters, Leitung Research IMMAC: „Die Investition in Energieinfrastruktur ist zunehmend auf dem Weg sich zu einer attraktiven Assetklasse zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen sind gut, der Energiebedarf steigt. Der entstehende Investitionsbedarf in der Öl- und Gasindustrie bietet ideale Grundvoraussetzungen für eine Portfoliodiversifizierung“.

Die Studie ist unter www.immac.de/downloads abrufbar.

Quelle: IMMAC Holding AG, Pressemitteilung vom 12. November 2018

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Der Fondsbrief 2018

Editorial aus dem aktuellen Fondsbrief von Markus Gotzi

Meiner Meinung nach…

Amerika hat gewählt, und so richtig zufrieden kann niemand mit dem Ergebnis sein. Die Demokraten nicht, weil sie schlechter abgeschnitten haben als erwartet. Präsident Donald Trump nicht, weil er die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren hat, was ihm das Regieren künftig erschwert.

Die Wahl zeigt mir vor allem eines: Wie gespalten die Bevölkerung eines Landes ist. Dass sie sich den Extremen zuwendet. Verführern und Lügnern, die Undenkbares aussprechen, was die Menschen aber offenbar hören wollen. Nicht nur in den USA, sondern auch in Brasilien, in Italien, in Ungarn, Polen, Großbritannien, Österreich… Und in Deutschland? Auch hierzulande spielen die ehemaligen Volksparteien, die gemäßigten Parteien der Mitte, längst nicht mehr die Rolle früherer Jahre. Das haben die Wahlen in Bayern und Hessen gezeigt. Auch bei uns entscheiden sich die Menschen zunehmend für den äußeren Rand des politischen Spektrums.

Und sonst? Überwiegen die guten Nachrichten in dieser Ausgabe des Fondsbriefs. So hat eine Reihe von Anbietern ihre Vorbehalte gegen Sachwerte-Beteiligungen für private Kapitalanleger abgelegt. Sie legen wieder geschlossene Publikumsfonds auf, aber auch Anleihen und offene Fonds. Der erste Initiator wagt sich sogar wieder an eine Asset-Klasse, die seit zehn Jahren niemand mehr als Publikumsfonds angefasst hat. Die Oltmann-Gruppe sucht Investoren, die sich ab 20.000 Euro an einem Mehrzweckfrachter beteiligen, und stellt ihnen Ausschüttungen zwischen fünf Prozent und zwölf Prozent in Aussicht.

Institutionelle Investoren haben die Chancen der internationalen Schifffahrt schon vor geraumer Zeit erkannt. MPC Capital meldet den Kauf von drei Containerschiffen im Volumen von mehr als 40 Millionen Euro für einen Profi. Damit entfällt bei dem Emissionshaus erstmals mehr als die Hälfte der Assets under Management in Höhe von 5,2 Milliarden Euro auf das Geschäft mit institutionellen Investoren.

Um Assets, Märkte, Modelle, Regularien und Vertriebskanäle dreht sich das dritte Sachwerte-Kolloquium am 20. Februar 2019 in München. Mit meinen Kollegen Stefan Loipfinger und Friedrich Andreas Wanschka lade ich Sie ein, die Zukunft der Sachwerte-Branche zu gestalten. Anmeldungen unter:

http://www.sachwerte-kolloquium.de/downloads/1anmeldung_sachwerte_k_2019.pdf

Viel Spaß beim Lesen!

Markus Gotzi

Den aktuellen Fondsbrief finden Sie hier:

Der Fondsbrief Nr. 324

Früher erschienene Magazine finden Sie hier:

Der-Fondsbrief-Nr-323

Der-Fondsbrief-Nr-322

Der-Fondsbrief-Nr-321

Der Fondsbrief Nr. 320

Der-Fondsbrief-Nr-319

Der-Fondsbrief-Nr-318

Der-Fondsbrief-Nr-317

Der-Fondsbrief-Nr-316

Der-Fondsbrief-Nr-315

Der-Fondsbrief-Nr-314

Der Fondsbrief Nr. 313

Der Fondsbrief Nr. 312

Der Fondsbrief Nr. 311

Der Fondsbrief Nr. 310

Der Fondsbrief Nr. 309

Der Fondsbrief Nr. 308

Der Fondsbrief Nr. 307

Der Fondsbrief Nr. 305

Der Fondsbrief Nr. 304

Der Fondsbrief Nr. 303

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Fonds sammeln über 77 Milliarden Euro ein

Frankfurt, 8. November 2018 – Investmentfonds erzielten von Anfang Januar bis Ende September Netto-Zuflüsse von 77,2 Milliarden Euro.

Offene Spezialfonds steuerten 58,3 Milliarden Euro bei. Offene Publikumsfonds sammelten 17,8 Milliarden Euro und geschlossene Fonds 1,1 Milliarden Euro ein. Aus freien Mandaten flossen 13,8 Milliarden Euro ab. Allein im September verzeichneten Fonds ein Neugeschäft von knapp 6 Milliarden Euro. Die Fondsbranche verwaltet ein Vermögen in Fonds und Mandaten von über 3 Billionen Euro.

Aktiv gemanagte Aktienfonds mit Zuflüssen

Die Absatzliste der offenen Publikumsfonds führen Mischfonds mit 19,2 Milliarden Euro an. Davon flossen 14,2 Milliarden Euro in Fonds, die jeweils zur Hälfte in Aktien und in Renten investieren. Diese Gruppe hat ihren Anteil am Neugeschäft seit Anfang 2017 wieder ausgebaut. Derzeit entfallen auf ausgewogene Mischfonds knapp drei Viertel der Zuflüsse. Aktienbetonte Mischfonds sammelten 3 Milliarden Euro und Fonds mit Fokus auf Anleihen 2 Milliarden Euro ein.

Immobilienfonds belegen mit Netto-Zuflüssen von 4,4 Milliarden Euro den zweiten Platz auf der Absatzliste. Es folgen Aktienfonds, die 4 Milliarden Euro erzielten. Davon entfällt jeweils die Hälfte auf aktiv gemanagte Fonds und auf Aktien-ETFs. Aus Rentenfonds zogen Anleger per Saldo 4,8 Milliarden Euro ab. Abflüsse verzeichneten insbesondere Rentenfonds mit Schwerpunkt auf kurzlaufende Anleihen im Umfang von 2,6 Milliarden Euro und Fonds mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen im Umfang von 1,7 Milliarden Euro.

Eine Billion Euro verwalten Spezialfonds für Versicherer und Altersvorsorgeeinrichtungen

Der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen, zum Beispiel Pensionskassen und Versorgungswerke, am Vermögen der offenen Spezialfonds ist seit Ende 2016 von 22 Prozent auf 28 Prozent gestiegen. Sie haben 463 Milliarden Euro in Spezialfonds investiert. Die volumengrößte Anlegergruppe sind weiterhin Versicherungsgesellschaften. Sie haben ein Vermögen von 553 Milliarden Euro angelegt. Ihr Anteil ist seit Ende 2016 von 37 Prozent auf 34 Prozent gesunken.

Die Zuflüsse bei Spezialfonds stammen überwiegend von Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie vertrauten den Fonds von Anfang Januar bis Ende September 2018 netto 20,3 Milliarden Euro neue Mittel an. Das ist über ein Drittel des Neugeschäfts. Bereits in den beiden Vorjahren waren Altersvorsorgeeinrichtungen der Treiber im Neugeschäft.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Pressemitteilung vom 08. November 2018

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