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Category Archives: Kritisch berichtet

Veröffentlichung des HAHN Retail Real Estate Reports 2019/2020 – Marktbericht zum Einzelhandel und Handelsimmobilien-Investmentmarkt in Deutschland

Bergisch Gladbach, 17. September 2019 (OPM): Die Hahn Gruppe präsentiert Auszüge des neuen HAHN Retail Real Estate Reports, der von der Hahn Gruppe in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute erstellt und heute veröffentlicht worden ist.

  • Einzelhandel bleibt trotz Wirtschaftseintrübung auf Wachstumskurs
  • Lebensmittel- und Drogeriemärkte streben weitere Filialexpansion an Einzelhandel favorisiert Fachmarktzentren
  • Investoren weichen auf Regionalzentren und B-Standorte aus
  • Höhere Kaufpreise für Fach- und Lebensmittelmärkte erwartet
  • Nettoanfangsrenditen der einzelnen Anlageklassen bewegen sich aufeinander zu

Deutscher Einzelhandel bleibt auf dem Wachstumspfad
Im Jahr 2018 konnten die Umsätze im deutschen Einzelhandel ein weiteres Mal gesteigert werden. Mit einem Umsatz von 526,8 Mrd. Euro betrug der Zuwachs 2,5 Prozent. Dabei fiel das Wachstum im Online-Handel mit 9 Prozent erneut stärker, allerdings nach vielen Jahren erstmals nur einstellig aus (Vorjahr: 10,6 Prozent). Der stationäre Einzelhandel konnte um 1,8 Prozent zulegen. Die Summe der Verkaufsflächen erhöhte sich gemäß Angaben des Handelsverbands Deutschlands (HDE) um 0,9 Prozent auf 125,1 m².
Nach einem soliden ersten Halbjahr 2019, mit Umsatzzuwächsen von 2,9 Prozent im Einzelhandel, rechnet bulwiengesa mit einer Fortsetzung des Wachstums. Die internationalen Handelskonflikte, anhaltende Brexit-Verhandlungen und weltweite Konflikte sollten aber die Dynamik des Wachstumstrends im Jahresverlauf abschwächen. Der deutsche Einzelhandel lässt sich von diesen Belastungsfaktoren vorerst nicht beeindrucken und ist gemäß der HAHNExpertenbefragung sogar optimistischer als im Vorjahr. Rund 60 Prozent der Befragten (Vorjahr: 52 Prozent) erwarten für das zweite Halbjahr 2019 steigende stationäre Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode. 28 Prozent rechnen mit stabilen Umsätzen (Vorjahr: 37 Prozent) und nur 12 Prozent (Vorjahr: 11 Prozent) mit Umsatzrückgängen.
Abgeschwächtes Expansionstempo – Lebensmittel- und Drogeriemärkte bleiben Treiber
Der stationäre Einzelhandel expandiert auch in 2019, allerdings hat sich gegenüber dem Vorjahr das Expansionstempo verlangsamt: Nur noch 56 Prozent der befragten Einzelhändler wollen die Anzahl der Standorte im Jahresverlauf ausbauen (Vorjahr: 64 Prozent). Rund 24 Prozent beabsichtigen, die Anzahl der Standorte zu reduzieren (Vorjahr: 16 Prozent). 20 Prozent erwarten keine Veränderung (Vorjahr: 20 Prozent). Wachstumslokomotive bleiben Lebensmittel- und Drogeriemärkte, die zu 79 bzw. 100 Prozent die Anzahl der Standorte erhöhen wollen, sowie auch die Branchen Gesundheit/Beauty, Hobby/Freizeit und Gastronomie (siehe Abbildung1) mit ebenfalls überdurchschnittlichem Expansionsdrang. Auf Konsolidierungskurs sind hingegen die Anbieter von Unterhaltungselektronik und Schuhen/Accessoires. Hier besteht die Absicht, im Jahresverlauf die Anzahl der Filialen zu reduzieren.
Den vollständigen Report finden Sie online unter www.hahnag.de.


Quelle: Hahn Gruppe

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Mietendeckel: Regulierung, die stranguliert, ist schädlich für Berlin

Berlin, 09.09.2019 (OPM): Nach der heutigen Verbändeanhörung zum Gesetzesentwurf für ein Mietendeckelgesetz hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, seine Kritik an den Plänen des Berliner Senats erneuert.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Jeden Tag ereilen uns aus dieser Stadt neue Horror-Meldungen. Von der Enteignungsdiskussion, der Bodenpreisbremse bin hin zum Mietendeckel. All diese Meldungen schaden der Außenwirkung Berlins, den Mietern und vergrätzen Wohnungsbauwillige. Ein Mietendeckel, sollte er kommen, signalisiert Stillstand und einen Wechsel im politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik.“ Die Folge sei, so Mattner weiter, dass sich inländische wie auch internationale Investoren vom Berliner Markt zurückziehen. Einkommensschwache Mieter konkurrieren dann mit einkommensstarken Mietern um die die Restbestände.

Juristisch sei völlig klar, auch nach Einschätzung des früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidenten, dass das Gesetz nicht verfassungskonform sei. „Völlig verkannt wird aber auch, was private Wohnungsbaugesellschaften leisten. 70 Prozent der Wohnungen werden von ihnen gebaut. Außenanlagen werden mitgestaltet, obwohl es eigentlich städtische Aufgabe ist, Kinderspielplätze werden in Quartieren neu gestaltet – Dinge, die mit einer zugestandenen Mieterhöhung in Höhe eines Inflationsausgleichs von 1,3 Prozent nicht mehr möglich sein werden. Ein Inflationsausgleich stellt die Kostensteigerungen dar, nicht aber die tatsächlichen Betriebskosten eines Immobilienunternehmens“, erläuterte Mattner. 

Er appellierte an die Bausenatorin und den Senat: „Berlin war und ist ein Ort der Kreativität. Aber ein Ort der positiven Kreativität. Mit einer Regulierung, die stranguliert, vernichten Sie Vertrauen und den Tatendrang der Menschen, die hierher kommen, um Neues zu schaffen.“ Man wolle ein Miteinander aller Beteiligten, so Mattner. „Wir stehen für die verantwortungsvolle Immobilienwirtschaft, die sich längst auch sozial einbringt und ein hohes Interesse an einem gesunden Bevölkerungsmix aus allen gesellschaftlichen Schichten und Einkommensverhältnissen hat. Wir sind bereit! Seien Sie es auch – im Interesse Berlins und seiner Bevölkerung!“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Jetzt verfügbar: BeteiligungsReport 03-2019 | Zwei Politik-Narzisten verändern die Spielregeln für Investoren

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr.111 03/2019 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL
Seite 3 Das Wichtigste zuerst

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 Titelstory: Worauf wir uns in den nächsten Monaten durch die neuen Player einstellen dürfen!
MARKTBERICHT
Seite 8 „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“
Seite 11 14. PLATOW InvestorenFORUM 2019

ASSET
Seite 10 Aktuelle Publikums-AIF am Markt
CONTROL

Seite 12 BaFin Aufsicht kommt nun endgültig 2021
Seite 13 Personelles
Seite 14 Mark my words

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Auf den Punkt gebracht: Investmentvermögen sind kontrolliert „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“

Landshut, 04.09.2019 (BeteiligungsReport Nr. 111/August 2019): Es ist schon faszinierend: Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) wurde am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag beschlossen und trat überwiegend zum 22. Juli 2013 in Kraft. So steht es in Wikipedia.

Und am 15. Juni 2019 erschien ein Artikel mit der Überschrift „Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick“, den wir hier heute sozusagen zweitverwenden. Kurz gesagt, sechs Jahre später hat der Journalist Hanno Mußler aus der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen abseits des Bashings von Sachwertanlagen den Mut gefasst, die im Kapitalanlagegesetzbuch auf gleichem Niveau zu beschreiben. Damit ist er eine absolute Ausnahme und hat damit eine Erwähnung – ja sogar eine Würdigung an dieser Stelle verdient. Natürlich erwähnt er in seinem einseitigen Artikel auch die negativen Auswirkungen der steuerinduzierten Fondsjahre, die vor allem bei Schiffs- und Medienfondsinvestments zu einer absoluten Fehlentwicklung führten. Recht hat Mußler. Und er weist auch auf die Risiken hin, die auch in heutigen geschlossenen Investmentver-mögen stecken, da die Märkte nicht erst heute volatil und immer mehr politisch reagieren. Auch hier hat der Journalist recht.

Aber er zeigt auf, dass geschlossene Investmentvermögen nach neuer Machart als AIF sich als Beimischung zu Aktienportfolios eignen, da man ja nicht „alle Eier in einen Korb legt“. Und er lässt profunde Kenner wie Stefanie Lebert von Scope zu Wort kommen, die offen auf die Qualität der Emittenten und die auf Bedeutung der Kosten hinweist. Eine der entscheidenden Passagen des Artikels ist die folgende: „…. Vielmehr stellt das KAGB für geschlossene alternative (Sachwert kaufende) Investment-fonds (AIF), die sich an Privatleute richten, klare Regeln auf für das Konzept, die Verwaltung und den Vertrieb. Die Kapitalverwaltungs-gesellschaften müssen eine angemessene Organisation und eine fachlich geeignete Geschäftsleitung nachweisen. Eine Verwahrstelle für die Fonds-anteile ist nun vorgeschrieben, es gibt Regeln etwa für das Risiko- und Liquiditätsmanagement …….“ Damit beschreibt Hanno Mußler die Essenz der neuen Welt, die sich auf gleichem, regulatorischem Niveau mit offenen Investmentvermögen wie Aktienfonds befindet. Dies wird landläufig auch nach dieser langen Zeit nicht wahrgenommen.

Gehen sie, liebe Leser, einfach einmal in eine Bank und fragen nach AIF. Vielerorts werden sie zunächst verständnislose Blicke ernten. Wenn sie dann den Begriff „geschlossene Fonds“ nachschieben, werden sie mit Höllengeschichten beworfen, die nur mit einer gehörigen Portion Weihwasser wieder abzuwaschen sind. Nahezu keiner dieser Bankberater wendet das Wissen des KAGBs auf die neue vollregulierte Produktgattung an. Im gleichen Atemzug würde er ihnen aber einen offenen Immobilienfonds empfehlen. Diese Assetklasse gilt als risikolos, was systembedingt nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Die FAZ und Hanno Mußler haben einen wichtigen Beitrag zur monetären Aufklärung mit diesem Artikel bewirkt, ohne die Risiken oder die Vergangenheit zu beschönigen. Das Essay sollte Pflichtlektüre für jeden Banker, Finanzberater und Finanzanlagenvermittler sein.

Quelle: BeteiligungsReport Nr. 111 / August 2019

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BAI veröffentlicht Investor Survey 2019

Bonn, 27. August 2019 (Marktnews):

  • Alternative Investments sind elementarer Portfoliobaustein der deutschen Altersvorsorge;
  • Private Equity schließt in puncto Beliebtheit bei institutionellen Investoren zu Real Estate auf;
  • Allokation in Private Markets Strategien wird in den nächsten 12 Monaten – angeführt von Infrastruktur – mehrheitlich und signifikant erhöht;
  • Spitzenreiter bei Fremdkapitalinvestments sind (Corporate) Private Debt und Infrastruktur;
  • Liquid Alternatives sind in Deutschland im institutionellen Portfolio unterrepräsentiert, UCITSHedgefonds können sich nicht behaupten;
  • Portfoliodiversifikation und gute Rendite-Risiko-Relation sind die Hauptgründe für Engagement in Alternative Investments.

Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI), die zentrale Interessenvertretung der Alternative-Investments-Branche in Deutschland, hat heute den BAI Investor Survey 2019 veröffentlicht, an dem 75 institutionelle Investoren aus Deutschland teilgenommen haben, die zusammen rund 900 Mrd. Assets under Management verwalten.

Der Fokus der Befragung lag auf dem Anlageverhalten von Versicherern, Pensionskassen/-fonds, Versorgungswerken und anderen institutionellen Investoren in Bezug auf gängige Alternative Investments wie Infrastruktur, Private Equity, Private Debt, Real Estate, Liquid Alternatives sowie Rohstoffe.

BAI-Geschäftsführer Frank Dornseifer fasst die Ergebnisse der Investor Survey wie folgt zusammen: „Die Kernbotschaft der Investorenbefragung lautet: Alternative Investments sind elementarer Portfoliobaustein der deutschen Altersvorsorge! Und die Trendaussagen für die kommenden Monate und Jahre verdeutlichen, dass die Allokation – zum Teil deutlich – zunehmen wird. Richtig ist natürlich, dass das andauernde Niedrigzinsumfeld diesen Trend stützt, als Hauptgründe für ein Engagement in Alternative Investments nennen die Investoren aber dennoch die Portfoliodiversifikation und eine gute Rendite-Risiko-Relation. Gleichzeitig muss man aber auch konstatieren, dass die nächsten Jahre für die Kapitalanlage viele Herausforderungen und Unwägbarkeiten mit sich bringen. Ganz oben stehen hier aus Sicht der Investoren geopolitische Risiken und keine ausreichende Rendite bei Kapitalanlagen im Allgemeinen.“


Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


zum BAI Investor Survey 2019 (Vollversion)

Quelle: Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)

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EU-Austritt: So viel Jobs könnte ein harter Brexit kosten

Mathias Brandt, 21.08.2019: Heute Abend trifft Boris Johnson in Berlin ein.

Der neue britische Premierminister will das Brexit-Abkommen nachverhandeln, vor allem der sogenannte Backstop ist dem Tory-Politiker ein Dorn im Auge. Viele Beobachter glauben indes, dass es Johnson nicht wirklich ernst mit dem Verhandeln ist. Tatsächlich scheint derzeit alles auf einen harten Brexit hinauszulaufen. Ein solcher ungeordneter EU-Austritt dürfte schmerzhaft für alle Beteiligten werden, wie eine Untersuchung der Universität Leuven nahelegt. Demnach könnten in Großbritannien und der EU mehr als 1,7 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen – davon rund 292.000 in Deutschland.

©statista.com

Quelle: Statista GmbH

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ZIA fordert Normenkontrollklage gegen Berliner Mietendeckel-Pläne

Berlin, 26.08.2019 (Marktnews): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, lehnt die Pläne von Berlins Bausenatorin Lompscher entschieden ab. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner erklärt: „Die Pläne sind ein Angriff auf die Branche und alle Eigentümer. Hier soll Enteignung durch die Hintertür in großem Stil eingeführt werden. Wir werden uns wehren.“

Mattner fordert nun den Bund auf, zu handeln. „Die Vorstellungen für einen Berliner Mietendeckel sind nach derzeitigem Kenntnisstand klar verfassungswidrig. Es ist jetzt an der Zeit, dass eine Koalition der Vernunft gegen diese Pläne klagt. Dazu gibt es das Instrument der Normenkontrollklage. CDU und FDP in Berlin wollen den Weg gehen, aber auch die Bundestagsfraktionen sollten nun handeln“, so Mattner. 

Er erläuterte zudem: „Das, was die Senatorin vorgelegt hat, trifft Vermieter und Mieter gleichermaßen. Vermieter werden kaltgestellt und Mietern wird Stück für Stück die Qualität ihrer Wohnungen genommen. Ganz zu schweigen von Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzes, die an den Gebäuden nicht mehr finanzierbar sein werden.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Performance der globalen Bürovermietungsmärkte bleibt gesund

FRANKFURT, 20. August 2019 (Marktnews): Mit 10,4 Mio. m² im zweiten Quartal blieb die Bürovermietungstätigkeit in weltweit 96 Märkten weiter äußerst robust. Für das erste Halbjahr 2019 summiert sich das Umsatzvolumen damit auf ca. 21 Mio. m², entsprechend einem moderaten Rückgang von rund fünf Prozent im Jahresvergleich (H1 2018: 22,1 Mio. m²).

„Vor dem Hintergrund einer erwartet schwächeren Nachfrage auch im weiteren Jahresverlauf gehen wir von einem ähnlichen prozentualen Rückgang für das Gesamtjahr aus. Damit läge das Umsatzvolumen auf dem Niveau von 2017. Damals waren es etwas mehr als 41 Mio. m², so Hela Hinrichs, JLL EMEA Research.

©JLL

In den sieben deutschen Immobilienhochburgen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) zeigte der Büro-Vermietungsmarkt zur Jahresmitte ein ausgesprochen gutes Ergebnis und kam auf ein Plus von 5,4 Prozent mit teilweise kräftigen Umsatzsteigerungen, zweistellig in Stuttgart (fast 21 %) gefolgt von Hamburg (knapp 15 %). Für Frankfurt und Köln ging es nochmal um jeweils rund acht Prozent nach oben. Auch wenn sich bayerische Metropole gemeinsam mit Berlin (jeweils ca. 418.000 m²) wieder an der Spitze des Umsatzvolumens positioniert, verzeichnet die Stadt an der Isar mit knapp 11 Prozent als einzige ein Minus in der bisherigen Jahresbilanz.

Globale Bürovermietung robust – Performance der globalen Bürovermietungsmärkte bleibt gesund
Globale Büro-Leerstandsquote sinkt auf den niedrigsten Stand des aktuellen Zyklus
Einmal mehr allen Erwartungen trotzend, sank die globale Büro-Leerstandsquote im zweiten Quartal 2019 ein weiteres Mal und liegt damit bei 10,8 Prozent. Sie notiert erstmals seit 2009 unter elf Prozent. Der Leerstand ist sowohl in Europa (auf 5,8%) als auch in den USA (auf 14,5%) zurückgegangen. Im asiatisch-pazifischen Raum blieb die Leerstandsquote stabil (bei 10,3%).
In jeder der deutschen Big 7 bis auf Stuttgart reduzierten sich die Leerstandsflächen im Jahresvergleich im zweistelligen Prozentbereich; die Spanne reicht dabei von minus 6 Prozent in Frankfurt bis zu minus 42 Prozent in Berlin. In der Hauptstadt sank die Leerstandsquote auf 1,8 Prozent und weist damit weltweit eine der niedrigsten Leerstandsquoten aus.
Die Bürofertigstellungen dürften 2019 mit weltweit über 18 Mio. m² einen zyklischen Höchststand erreichen. Weitere 17 Mio. m² werden voraussichtlich 2020 fertiggestellt. Die Fertigstellungen bewegen sich damit auf dem Niveau der Jahre 2008 – 2009. Da die Volumina 2019 voraussichtlich das Niveau des Vorjahres um ein Drittel toppen werden, dürfte die globale Büro-Leerstandsquote im zweiten Halbjahr leicht ansteigen und Ende 2019 rund 11,3 Prozent betragen.
In den deutschen Big 7 sind rund 4,4 Mio. m² im Bau, die bis 2022 den Märkten zugeführt werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf Berlin mit rund 1,5 Mio. m² und auf München mit knapp 0,87 Mio. m².
Jährliches Wachstum der Spitzenmieten schwächt sich 2019 ab
Das Mietpreiswachstum für erstklassige Büroflächen war in den letzten beiden Jahren bemerkenswert stabil und lag in weltweit 30 analysierten Märkten im Bereich eines Jahresdurchschnitts von 3,5 bis 4 Prozent. Boston (+20,5% gegenüber Vorjahr) steht an der Spitze des globalen Rankings, auch Berlin (+12,7%) und Singapur (+12,4%) zeigen ein zweistelliges jährliches Mietwachstum. Diese Städte werden auch im Gesamtjahr 2019 voraussichtlich die weltweit höchsten Mietpreiszuwächse verzeichnen“, so Hela Hinrichs. „Aggregiert sollte sich das Mietpreiswachstum für erstklassige Büroflächen bis zum Jahresende 2019 aufgrund zunehmender Angebots-Optionen geringfügig auf rund drei Prozent abschwächen.“

Quelle: JLL EMEA Research

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Scope bewertet den DF Deutsche Finance Investment Fund 14 mit vorläufigem Rating von (P) a- (AIF)

Berlin, 16.07.2019 (Marktnews): Die Ratingagentur Scope hat den alternativen Investmentfonds DF Deutsche Finance Investment Fund 14 mit dem vorläufigen (preliminary) Rating von a- (AIF) bewertet. Das Initial Rating wird erteilt, sobald der AIF mehr als 50% investiert ist.

Der Anleger kann sich über den Publikums-AIF an einem von der DF Deutsche Finance Investment GmbH („Deutsche Finance“) gemanagten Fonds beteiligen. Der DF Deutsche Finance Investment Fund 14 („AIF“) ist als Blindpool konzipiert und soll planmäßig in die Assetklasse Immobilien investieren. Hierbei liegt der Fokus zu rund 60% auf Gewerbeimmobilien (schwerpunktmäßig Büro, Einzelhandel, Hotel, sowie Industrie und Logistik) und zu rund 40% auf Wohnimmobilien. Der Schwerpunkt der Anlagestrategie liegt auf Value-Add- und opportunistischen Strategien. In regionaler Hinsicht soll eine Diversifikation sowohl über Industrie- als auch Schwellenländer erfolgen. Mindestens 60% der Zielinvestitionen sollen auf ausländische geschlossene Spezial-AIF entfallen. Der AIF soll bei Platzierung an wenigstens fünf institutionellen Investmentstrategien beteiligt und über mindestens 20 Direktinvestments diversifiziert sein.

Zum Ratingstichtag sind noch keine institutionellen Investmentstrategien getätigt worden, so dass es sich um einen reinen Blindpool-Fonds handelt. Scope liegt jedoch eine aus drei institutionellen Investmentstrategien bestehende vorläufige Investment-Pipeline vor. Institutionelle Investmentstrategien können Investitionen in geschlossene AIF, Kommanditgesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung beinhalten und umfassen Club Deals, Joint Ventures, Co-Investments sowie sonstige gesellschaftsrechtliche Kooperationen von institutionellen Investoren.

Laufende Auszahlungen sind auf Ebene des AIF nicht geplant. Die verfügbare Liquidität aus Ausschüttungen und Exits der institutionellen Investmentstrategien soll während der Laufzeit des AIF vorwiegend für Reinvestitionen verwendet werden. Auf Grundlage der historisch erfolgten Exits auf Ebene der Investmentstrategien prognostiziert die Deutsche Finance für die Anleger des AIF über die Fondslaufzeit einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 152%. Die Laufzeit des AIF ist bis zum 30.06.2026 befristet. Hieran anschließend folgt die Auszahlungs- bzw. Liquidationsphase.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– die Expertise der Deutschen Finance in der Auswahl global investierender Zielfonds bzw. institutioneller Investmentstrategien
– den sehr guten Marktzugang der Deutschen Finance zu Anbietern von institutionellen Investmentstrategien und globalen lokalen Partnern
– das erhöhte Upside-Potential durch die Anbindung von teils eigenen institutionellen Investmentstrategien aus den Tochtergesellschaften in London und Denver heraus
– den bisher positiven Wertverlauf der gemanagten Fonds unabhängig vom jeweiligen Auflagejahr
– die bereits identifizierte Investitions-Pipeline

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– die Blindpool-Struktur mit weit gefassten sektoralen und regionalen Allokationskriterien
– die Akquisitionen in einem hochpreisigen Immobilienmarktumfeld
– die niedrige Investitionsquote auf AIF-Ebene und die sehr hohen laufenden Kosten
– die potenziellen Rechtsrisiken im Ausland aufgrund der mehrstöckigen Fondsstruktur
– das in Höhe und Dauer unbegrenzte Reinvestitionsrisiko

Am 05.12.2018 hat Scope der DF Deutsche Finance Holding mit einem Rating von A+AMR eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management von Private Equity Investments bescheinigt. Die inhabergeführte Deutsche Finance ist ein fokussierter und erfahrener Investmentmanager für global investierende Private Equity Real Estate und Infrastructure Portfolios. Sie verwaltet zum 30.06.2019 ein Vermögen von insgesamt rund 3,8 Mrd. Euro, welches breit gestreut über rund 190 institutionelle Investmentstrategien in insgesamt rund 3.750 Direktinvestments in 46 verschiedenen Ländern weltweit investiert ist.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Kapital findet kaum Objekte – Zweistelliger Rückgang beim Transaktionsvolumen am Hotelinvestmentmarkt

Frankfurt am Main, 10.07.2019 (Marktnews): Deutlich unter dem Halbjahresniveau des Vorjahres bewegt sich das Transaktionsvolumen des Hotelinvestmentmarktes Ende Juni 2019.

Nach knapp 600 Mio. Euro in den ersten drei Monaten flossen im zweiten Quartal mit ca. 870 Mio. Euro zwar 45 Prozent mehr in die Assetklasse. In toto mit 1,47 Mrd. Euro schlägt bis zur Jahresmitte aber ein Minus von 20 Prozent zu Buche. Zweistellig ist auch der Rückgang beim Vergleich mit dem Fünfjahresschnitt (- 14%). „Die Transaktionsvolumina der Jahre 2015 bis 2018 gehören erst einmal der Vergangenheit an. In der Tat könnten auch die wenig euphorisierende Anzahl der Transaktionen von insgesamt 39 auf einen drastischen Nachfragerückgang hinweisen. Erfreulicherweise jedoch stimmt die reine Statistik nicht überein mit den realen Interessen der Investoren. Viele Anleger würden ihr Kapital nämlich gerne in einer Hotelimmobilie unterbringen, finden aber kein adäquates Produkt. Dieser Engpass betrifft insbesondere Bestandsobjekte in zentralen Lagen mit langfristigen Laufzeiten“, so Stefan Giesemann, Executive Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group. Und Giesemann fährt fort: „Ein Großteil der Märkte zeigt eine solide Performance mit erfreulichen Übernachtungszahlen. Triebfeder ist hier der weiterhin boomende Tourismussektor und die Nullzinspolitik, die auch bei steigenden Preisen den Käufern eine auskömmliche Rendite beschert.“

Den ausführlichen Bericht können Sie unter http://jll.de/Presse nachlesen.

Quelle: Jones Lang LaSalle SE

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