Skip to Content

Blog Archives

Scope bestätigt der TSO Europe Funds, Inc. mit einem Rating von A+ (AMR)

Berlin, 16.10.2017 (Marktnews Scope Analysis) – Der Schwerpunkt des Investitionskonzeptes der TSO Europe Funds liegt auf dem Erwerb von Retail- und Büroimmobilien in einer Wachstumsregion im Südosten der USA.

Dabei liegt der Fokus auf Immobilien mit konkretem Entwicklungspotenzial, die nach der Durchführung von Aufwertungsmaßnahmen bzw. Gebäuderevitalisierung und aktivem Vermietungsmanagement stabile Cashflows generieren sollen.

Positiv beeinflusst wurde das Ratingurteil durch die sehr hohe Qualifikation des Führungsteams, das über sehr lange Expertise in den relevanten Bereichen bzw. Märkten verfügt und sich durch hohe personelle Konstanz auszeichnet. Die Kompetenz spiegelt sich insbesondere in der 26-jährigen Transaktionsbilanz der Muttergesellschaft TSO – The Simpson Organization, Inc., die für die Anlageprodukte für US-Anleger durchweg positive Renditen ausweist.

Die fünf aktiv in Bewirtschaftung befindlichen Fonds für deutsche Privatanleger (TSO-DNL Fonds) leisten seit der jeweiligen Fondsauflage durchgehend planmäßige Ausschüttungen aus operativen Gewinnen in Höhe von 8% p.a. Weiterhin ist positiv anzumerken, dass sich der Anbieter selbst an den Fonds beteiligt, die Auszahlungen jedoch nachrangig zu den deutschen Anlegern erfolgen. Die Ausgestaltung des finanziellen Commitments ist im Marktvergleich als Alleinstellungsmerkmal zu bewerten.

Der erste Fonds für deutsche Anleger wurde im Februar 2016 aufgelöst und damit die erste erfolgreiche Fondsliquidation für deutsche Anleger realisiert. Auch die Exit-Performance der bisher veräußerten Immobilien stellt sich als sehr hoch dar. Die Auflösung zweier weiterer Fonds (Fonds II und III) wurde mit Zustimmung der Anleger objektbedingt um jeweils ein Jahr auf Ende 2017 beziehungsweise Ende 2018 verschoben.

Die Kundenbetreuung, welche durch die DNL erfolgt, ist aus Sicht von Scope deutlich überdurchschnittlich und beeinflußt das Rating positiv.

Scope weist daraufhin, dass das Asset Management Rating keine Buchprüfung oder Wirtschaftsprüfung darstellt. Die Zahlen der Muttergesellschaft The Simpson Organization, Inc., die Scope zur Verfügung gestellt wurden, sind nicht testiert. Der Ratingbericht basiert auf den durch TSO und DNL übermittelten Informationen auf Unternehmens-, Fonds- und Einzelobjektebene sowie auf Interviews mit dem Management vor Ort und auf Objektbesichtigungen von Teilen des Portfolios.

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Scope bewertet den geschlossenen alternativen Investmentfonds DFV Hotel Weinheim mit einem Rating von bbb- (AIF)

Berlin, 12.09.2017 (Marktnews) – Der Fonds lässt eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten. Vor allem das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung und die konservative Inflationsannahme haben das Fondsrating positiv beeinflusst.

Anleger beteiligen sich über den Publikums-AIF an einer Hotelimmobilie in Weinheim, Baden-Württemberg. Das NH Hotel Weinheim wurde 1992 errichtet und verfügt über 187 Gästezimmer. Insgesamt verfügt das Hotel über Veranstaltungsräume für maximal ca. 300 Personen und drei Gruppenräume.

Die Modernisierung und Renovierung der Hotelanlage wurde 2017 abgeschlossen. Der Mietvertrag mit der NH Hoteles Deutschland GmbH endet am 31.12.2030. Hieran anschließend verfügt die Mieterin über zwei Verlängerungsoptionen à fünf Jahre.

Das Gesamt-Investitionsvolumen von 20,1 Mio. Euro wird in Höhe von 10,5 Mio. Euro durch vorrangiges Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 52,4%. Über das Agio von fünf Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 21,9% bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 3,18% p.a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 3,50%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– das sehr gute Asset Management Rating (AAAMR) der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG
– den bereits erfolgten Eigentumsübergang der Immobilie
– die fixierte Fremdfinanzierung über zehn Jahre mit einer vergleichsweise hohen Tilgungsrate
– die konservative Inflationsannahme des Initiators

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– die Single-Tenant Spezialimmobilie mit eingeschränkter Drittverwendungsmöglichkeit
– die Ausfallwahrscheinlichkeit der Mietgarantin im Non-Investment-Grade-Bereich
– das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren
– die prozentual vergleichsweise hohen Weichkosten im Vergleich zur Peergroup der Publikums-AIF

Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:
– Break-Even-Wahrscheinlichkeit: 90,2%
– Verlustmöglichkeit: 9,8%
– Value-at-Risk: 37,4% (ein Verlust von 37,4% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
– Risikoklasse: 5

Bei dem Anbieter handelt es sich um den Marktführer im Bereich geschlossener Fonds für das Segment Sozialimmobilien. Für diesen liegt zudem ein Scope Asset Management Rating von AAAMR vor (Stand: 08.11.2016).

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Green Bond Fonds mit rasantem Wachstum

© shutterstock.com

Berlin, 11.07.2017 (Marktnews von Scope) – Das weltweite Emissionsvolumen von Green Bonds wächst rasant. Gleiches gilt für Fonds, die gezielt in grüne Anleihen investieren. In Deutschland sind mittlerweile 13 Green Bond Fonds zum Vertrieb zugelassen – Tendenz steigend.

Anleihen, deren Emissionserlöse ausschließlich zur Finanzierung von Umweltprojekten verwendet werden dürfen, werden immer beliebter. Das weltweite Emissionsvolumen von Green Bonds hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Während es sich 2012 noch auf 1,3 Mrd. Euro belief, waren es 2016 bereits 70 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr wird ein Emissionsvolumen von 132 Mrd. Euro prognostiziert. Ein Treiber dieser Entwicklung ist die Finanzierung von Projekten gegen die Erderwärmung.

13 Green Bond Fonds am Markt

Das in den vergangenen drei Jahren massiv gestiegene Interesse und Emissionsvolumen hat zahlreiche Asset Manager dazu bewegt, Green Bond Fonds aufzulegen. Stand Ende April 2017 sind in Deutschland 13 Green Bond Fonds zum Vertrieb zugelassen – davon richten sich neun an Privatanleger, vier an institutionelle Investoren.

Das aggregierte Fondsvolumen der 13 Fonds beträgt rund 650 Mio. Euro. Größter Fonds mit einem Volumen von knapp 158 Mio. Euro ist der MIROVA GREEN BOND – GLOBAL.

„Wir erwarten eine weitere Zunahme sowohl der Anzahl als auch der Fondsvolumina“, sagt Simone Schieg, Senior Analystin der Ratingagentur Scope und Autorin des Research Reports zu Green Bond Fonds.

Performancehistorie noch jung

Das Gros der Fonds zeigte im Jahr 2016 eine Performance in der Bandbreite von +1,2% bis +3,5%. Performance-Spitzenreiter war im vergangenen Jahr der rund 50 Mio. Euro schwere ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT. Zwei Fonds konnten im vergangenen Kalenderjahr hingegen keine positive Rendite erwirtschaften.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Renditen von Green Bonds nicht von herkömmlichen Anleihen. Die Bonität des Emittenten – und nicht der Zweck der Investition – bestimmt die Rendite. Die Mehrzahl der Fonds wurde erst in den vergangenen zwei Jahren aufgelegt.

Quelle: Scope Analysis GmbH

Zahlreiche Green Bond Indizes wurden im Jahr 2014 aufgelegt

Derzeit sind für den Anleger sechs Familien von Green Bond-Indizes verfügbar, die von vier verschiedenen Index-Anbietern stammen: S&P Dow Jones, Barclays MSCI, Bank of America (BofA) Merrill Lynch und Solactive. Mit Ausnahme des S&P Green Bond Select Index wurden alle Indizes im Jahr 2014 aufgelegt. Der älteste Index, welcher den Markt der grünen Anleihen abbildet, ist der Solactive Green Bond Index; jüngster Index ist der S&P Green Bond Select Index, der im März 2017 startete.

Green Bonds mit unterschiedlichen Benchmarks

Die aktiven Green Bond Fonds weisen unterschiedliche Benchmarks auf: fünf Fonds haben keine offizielle Benchmark, vier Fonds nutzen den BofA Merrill Lynch Green Bond Index als Benchmark. Der Nikko AM World Bank Green Fund hat als einziger eine „customized“ Benchmark bestehend aus 50% Citigroup World Government Bond Index und 50% JP Morgan Government Bond Index Emerging Markets.

Einheitliche Definition fehlt

Der Markt für Green Bonds ist ein stark wachsendes, globales Anleihesegment. Damit sich Green Bonds dauerhaft aus ihrer Nische befreien, muss ihre Qualität und Transparenz durch eine stärkere Standardisierung weiter forciert werden. Bislang fehlt eine einheitliche Definition von Green Bonds und auch strenge Prüfkriterien, die Emissionen und Emittenten erfüllen müssen, um als „grün“ oder „nachhaltig“ gekennzeichnet zu werden. Ebenso beruht die Anwendung und Einhaltung der Green Bond Principles auf Freiwilligkeit.

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Scope bestätigt die sehr hohe Asset Management Qualität der Real I.S. AG mit AA+ (AMR)

© Shutterstock

Berlin, 27.04.2017 – Das Asset Management Rating der Real I.S. AG Gesellschaft für Immobilien Assetmanagement wird von der Scope mit der Ratingnote AA+ (AMR) (sehr hohe Qualität) bestätigt.

Wesentliche Kriterien hierbei sind aus Sicht von Scope ein überdurchschnittliches operatives Asset Management mit einer exzellenten Vermietungsleistung im Berichtszeitraum und die kontinuierliche und reflektierte Effizienzsteigerung hinsichtlich der Organisationsstruktur sowie prozessualen Abläufen.

Die bedeutende Stellung der Gesellschaft als Immobilienkompetenzzentrum der Eigentümerin BayernLB zeigt sich etwa in der sachlogischen und von Scope positiv bewerteten Ausweitung des Vorstandsgremiums um eine weitere Vorstandsposition mit dediziertem Risiko- und Finanzfokus sowie die stringentere Ausrichtung der nun vier Vorstandsressorts.

Die langjährige Branchenexpertise verantwortlich handelnder Personen der ersten und zweiten Führungsriege wird ebenfalls positiv berücksichtigt. Ferner verspricht die Vereinheitlichung des Fondsmanagements für institutionelle sowie Privatanlegerfonds deutlichere Synergieeffekte und Kosteneinsparungen.

Besonders gewürdigt im Rahmen des Ratings wird das sehr hohe Transaktionsvolumen mit mehr als 870 Mio. Euro Ankäufen und über 490 Mio. Euro Verkäufen in internationalen Investmentmärkten. Die aktuellen Akquisitionen spiegeln die sehr erfolgreiche Einwerbung vor allem institutioneller Anlegergelder wider. So kann die Gesellschaft seit 2014 kontinuierlich die Eigenkapitaleinwerbung in dieser Anlegergruppe signifikant von zuletzt 740 Mio. Euro (2015) auf über 1,1 Mrd. Euro (2016) steigern.

Die jüngst erfolgte Implementierung des Bereichs Globalinvestments trägt daher aus Sicht von Scope klar zur erfolgreichen Strukturierung neuer institutioneller Vehikel und Erschließung neuer Märkte bei. Das Immobilienvermögen konnte wie in den Vorjahren deutlich auf aktuell rd. sechs Mrd. Euro (5,5 Mrd. Euro im Vorjahr) gesteigert werden. Die sehr hohe Immobilienkompetenz resultiert in einer durchweg sehr hohen Vermietungsquote im globalen Immobilienportfolio, die seit 2014 bei etwa 96% liegt.

Die umfassende technische Kompetenz konnte die Gesellschaft auch bei der zügigen Wiedereröffnung eines durch ein Hochwasser im Sommer 2016 stark beschädigten Einkaufszentrums in Nordrhein-Westfalen oder einer 100% Nachvermietung durch Vollrenovierung und Bau eines Erweiterungsbaus in den Niederlanden (Rotterdam) belegen.

Ein modernes und institutionalisiertes Risikomanagement, fundiertes eigenes Research und ein langjähriger Investment Track Record kulminieren aus Sicht von Scope in nachvollziehbaren und klaren Investmentstrategien, sowie ausgereiften und transparenten Prozessen im Immobilienankauf und -verkauf sowie der Bewirtschaftung.

Die langjährige Emissionstätigkeit von Australien-Fonds mit durchweg sehr guter Performance sorgt zusätzlich für eine differenzierte Produktpalette, die auch für Privatanleger mit geschlossenen Vehikeln wieder zugänglich gemacht werden soll. Überleitung dieser Kompetenz in weitere auch institutionelle Vehikel etwa als Club-Deals, Individualmandate oder Joint-Ventures sind daher aussichtsreich.

Mit der Auflage von Portfoliovehikeln und regional fokussierten Immobilieninvestments werden professionelle Anleger bedarfsgerecht angesprochen. Die Kontinuität der sehr hohen Investment und Asset Management Leistung vorausgesetzt, erscheint die prognostizierte Ausweitung des institutionellen Investment Managements aus Sicht von Scope realistisch, als neue Investorengruppe sollen u.a. die Genossenschaftsbanken angesprochen werden.

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Scope bestätigt das Asset Management Rating von LHI Leasing GmbH mit AA (AMR)

rating

© shutterstock.com

Berlin, 30.11.2016 – Die jeweiligen Segment-Ratings werden bestätigt: AA (AMR) Immobilien, AA- (AMR) Erneuerbare Energien sowie A (AMR) Aviation.

Das innovative Produktangebot des langjährig etablierten Unternehmens richtet sich im Eigenkapital-Anlagesegment an institutionelle, (semi-)professionelle sowie private Anleger. Im Zusammenspiel mit komplementären Leasing- und strukturierten Finanzierungslösungen sowie dem Bestandsmanagement wird stringent ein diversifiziertes Geschäftsmodell verfolgt. Entsprechend kann die Gesellschaft eine stabile Einnahmebasis vorweisen. Die eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft übernimmt zentrale Aufgaben im Risiko-, Portfolio- und Assetmanagement. Eine moderne, maßgeschneiderte sowie kontinuierlich fortentwickelte IT- und SAP-Systemlandschaft verschafft dem Unternehmen signifikante Effizienz- und Qualitätsvorsprünge. Hervorzuheben sind die Transparenz der Investitions- und operativen Prozesse sowie die effektiven Mechanismen der Risikokontrolle und Compliance. Aus Sicht von Scope ist der transparente und reibungslose Eigentümerwechsel im Rahmen des letztjährigen MBOs positiv zu werten.

Die Immobilieninvestments unterstreichen eine konservative, risikoarme Fokussierung auf Core-Immobilien neben etablierten Investmentmärkten auch an A-Standorten in deutschen B-Städten. Das Erneuerbare Energien (EE) Portfolio ist strategiekonform mehrheitlich in Solaranlagen in Deutschland investiert, wobei zuletzt vermehrt Wind-Assets angebunden wurden. Im EE-Segment konnten die Ausschüttungsergebnisse zum Vorjahr klar gesteigert werden. Die Akquisition strategiekonformer Immobilien und EE-Assets gestaltet sich im aktuellen Marktumfeld herausfordernd, die selektive Ankaufspolitik wird jedoch von Scope begrüßt. Die Performanceverbesserung im Flugzeugturbinenfonds wird positiv bewertet, gleichwohl ist das Marktumfeld aufgrund der Preisentwicklung für gebrauchte Turbinen herausfordernd. Positiv in diesem Segment bewertet werden das effiziente Asset Management sowie neue Produktinitiativen wie etwa eine geplante Leasingplattform für Helikopter in Partnerschaft mit einem führenden Hersteller. Segmentübergreifende, dedizierte Researchkapazitäten wären nach Ansicht von Scope wünschenswert.

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Scope Group mit neuem Aufsichtsrat

Scope Group LogoBerlin, 04.08.2016 – Die Scope Corporation AG, Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen, hat auf seiner diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 30. Juni 2016 einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Mit Dr. Martha Boeckenfeld, Georg Graf Waldersee und Sebastian Canzler wurden drei renommierte Finanzexperten in das Kontrollgremium gewählt. Sie übernehmen ihre Mandate von Dr. Peter Gloystein (Vorsitzender), Hans Peter Peters (Stellv. Vorsitzender) und Christoph Pape, die nach langjähriger erfolgreicher Arbeit ihre Mandate auf eigenen Wunsch einvernehmlich niedergelegt hatten. Sie werden dem Unternehmen als Mitglieder des Advisory Boards, das weiterhin von Peter Gloystein geleitet wird, verbunden bleiben.

Auf der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates am 3. August 2016 wurde Martha Boeckenfeld zur Vorsitzenden gewählt, Georg Graf Waldersee zum Stellvertretenden Vorsitzenden.

Die promovierte Juristin Martha Boeckenfeld war zuletzt CFO der BHF-Kleinwort Benson Gruppe und CEO der Kleinwort Benson Bank. Sie verfügt über 20 Jahre internationale Finanzerfahrung in leitenden Funktionen, u.a. für die Winterthur Gruppe. Georg Graf Waldersee ist Wirtschaftsprüfer und gehörte 25 Jahre den Partnerschaften von Arthur Andersen und EY (Ernst & Young) an. Vor seinem Wechsel in den Aufsichtsrat der Ernst & Young GmbH bekleidete er zahlreiche leitende Positionen in den länderübergreifenden Führungsgremien beider Organisationen, zuletzt als Managing Partner für den deutschsprachigen Raum. Sebastian Canzler berät Scope seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen, vor allem im M&A-Bereich. Zuletzt hat er die Akquisition von FERI EuroRating beratend begleitet. Im Jahr 2013 war er übergangsweise CFO von Scope.

„Mit Dr. Martha Boeckenfeld, Georg Graf Waldersee und Sebastian Canzler gewinnt Scope drei hochangesehene, kompetente und international vernetzte Persönlichkeiten als Aufsichtsräte. Ihre Erfahrung wird Scope bei der strategischen Weiterentwicklung und europäischen Expansion sehr zugute kommen“, sagt Florian Schoeller, CEO der Scope Corporation AG. „Die bisherigen Aufsichtsräte Dr. Peter Gloystein, Hans Peter Peters und Christoph Pape haben in den vergangenen Jahren insbesondere die grundlegende Transformation der Scope Group von einem regionalen Nischenanbieter zu einer international operierenden Full-Service-Ratingagentur mit hohem Engagement begleitet. Dafür danke ich ihnen sehr und freue mich, dass alle drei das Unternehmen in beratender Funktion weiter begleiten werden.“

In der Hauptversammlung am 30. Juni 2016 wurden neben der Neuwahl des Aufsichtsrates Vorstand und Aufsichtsrat der Scope Corporation AG für das Geschäftsjahr 2015 entlastet.

Quelle: Scope Group

0 Continue Reading →

Scope Ratings: Geschlossene Gesellschaft – offene Immobilienfonds werden rar

Scope logoBerlin, 26. April 2016 – Mehrere offene Immobilienfonds in Deutschland nehmen kein neues Geld von Kunden mehr an. Sie wollen so den gewaltigen Kapitalzustrom bremsen und den Anlagedruck senken, beobachtet Scope Ratings. Denn attraktive Immobilien sind inzwischen rar.

Normalerweise freuen sich Verkäufer, wenn Kunden ihnen die Tür einrennen. Doch bei offenen Immobilienfonds sind neue Anleger derzeit nicht gern gesehen: Die drei Flaggschiff-Fonds der Volksbanken-Fondsgesellschaft Union Investment nehmen derzeit kein neues Geld mehr an, auch die Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka hat ihre Zielmarke für neu anzulegendes Geld in ihren offenen Immobilienfonds für das laufende Jahr fast erreicht. „Das tut den Anbietern zwar weh, aber die Fondsmanager wissen derzeit einfach nicht wohin mit all dem Geld“, sagt Sonja Knorr, Director Alternative Investments bei Scope Ratings.

Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres sind den in Deutschland zugelassenen aktiven offenen Immobilienpublikumsfonds 2,2 Milliarden Euro zugeflossen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2014 waren es 3,9 Milliarden Euro, im deutlich stärkeren Jahr 2015 dann 5,3 Milliarden Euro. Nun bahnt sich eine weitere Steigerung an. „Die Mittelzuflüsse sind derzeit extrem hoch“, beobachtet Knorr. Hauptgrund: Das Niedrigzinsniveau erhöht die Anziehungskraft von Sachwerten und treibt immer mehr Anleger in offene Immobilienfonds.

Deren Emittenten sehen sich deshalb zunehmend gezwungen, den Geldzufluss zu reglementieren. „Eine hohe Liquidität in den Fonds kostet im aktuellen Umfeld nun einmal Rendite“, sagt Knorr. Die Fondsmanager müssen mit realen Negativzinsen leben, wenn sie das Geld der Anleger nicht gleich unterbringen können. Zugleich treibt das Zinstief die Immobilienpreise. Zuletzt mussten die Fonds daher immer höhere Risiken eingehen, um frisches Geld rentierlich anzulegen. Sie haben zum Beispiel so genannte Core-plus-Objekte gekauft, die beispielsweise durch Modernisierungsmaßnahmen erst noch optimiert werden müssen. Zudem werden verstärkt noch fertig zu stellende Projektentwicklungen angekauft, bei denen das Risiko besteht, dass sie nach Fertigstellung nicht zu den geplanten Konditionen vermietet werden können. Zugleich haben Fondsmanager in Metropolen Immobilien in weniger attraktiven B-Lagen zugekauft und auch Objekte abseits der A-Standorte erworben, letztere allerdings meist in guten Lagen.

Der nächste Schritt wäre, auch Immobilien an B-Standorten in B-Lagen zu kaufen, also weniger attraktive Objekte in Kleinstädten und ländlichen Gebieten. „Die Risiken bei solchen Objekten sind allerdings ungleich höher“, sagt Knorr. Entsprechend groß ist die Gefahr, bei einer Abkühlung des Immobilienmarktes herbe Verluste zu erleiden, wenn Kunden Geld abziehen und die Fonds Objekte verkaufen müssen. „Vor diesem Hintergrund ist es richtig, dass die Fonds Zuflüsse stoppen, statt ständig wachsende Risiken einzugehen“, analysiert Knorr.

Eine andere traditionelle Schwäche offener Immobilienfonds ist inzwischen zumindest im Grundsatz behoben: Ziehen Kunden schnell in großer Zahl Gelder ab, dann müssen die Fonds womöglich in kurzer Zeit Objekte verkaufen, um die abtrünnigen Investoren auszahlen zu können. Seit 2013 schreibt das Kapitalanlagegesetzbuch nun aber eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren vor. Zudem können Anleger nur mit einem Jahr Vorlauf kündigen. Beides nimmt Druck von den Fondsmanagern. „Dennoch ist die Gefahr eines Ausverkaufs nicht gebannt, wenn die Stimmung eines Tages kippt“, warnt Analystin Knorr. Denn im Durchschnitt stammt der größte Teil der Einlagen immer noch von Altanlegern – und die dürfen auch weiterhin Anteile im Wert von bis zu 30.000 Euro von heute auf morgen zurückgeben. Im Zuge der Finanzkrise waren deshalb mehrere Fonds in Schieflage geraten.

Damit sich das nicht wiederholt, müssen sich die Fonds soweit es geht krisenfest aufstellen. „Viele Fondsmanager investieren aktuell stark zyklisch und am liebsten in Großprojekte mit Volumina von mehreren hundert Millionen Euro“, beobachtet Knorr: „Da ist es umso wichtiger einen jederzeit liquidierbaren Portfolioanteil für den Ernstfall vorzuhalten.“

Diese und viele weitere Aspekte beleuchtet Scope in ihren Ratings der offenen Immobilienfonds, deren Aktualisierung im Juni 2016 veröffentlicht wird.

Quelle: Scope Ratings

0 Continue Reading →

Scope veröffentlicht finale Ratingmethodik für geschlossene AIF

www.shutterstock.com

© www.shutterstock.com

Berlin, 21.04.2015 – Die weiterentwickelte Methodik wird auf alle neuen geschlossenen AIF angewendet. Die nun veröffentlichte Methodik berücksichtigt die Kommentare von Marktteilnehmern, die Scope seit Veröffentlichung des Kommentierungs-Entwurfs Ende Januar erhalten hat.

Scope Ratings hat heute die finale Version der überarbeiteten Methodik für geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) veröffentlicht. Sie tritt ab sofort in Kraft. Scope wird die Ratings der Fonds, die sich noch in Emission befinden, überprüfen und über mögliche Ratingveränderungen separat informieren. Die weiterentwickelte Methodik wird auf alle neuen geschlossenen AIF angewendet – europaweit und sämtliche Assetklassen übergreifend.

Die überarbeitete Methodik erhöht die Transparenz von Scopes Ratingprozess und liefert Investoren und Emittenten analytischen Mehrwert sowohl zum Zeitpunkt der Emission als auch während der Fondslaufzeit.

Die wichtigsten analytischen Veränderungen:
• In der Cash-Flow-Simulation werden Extremszenarien stärker berücksichtigt und in der Berechnung abgebildet.
• Für die Bewertung der Ausfallwahrscheinlichkeit von Mietern oder Leasingnehmern legt Scope eigene Bonitätsbewertungen zugrunde.
• Der Einfluss der Asset Manager Bewertung auf das Fondsrating wird auf die Variablen beschränkt, auf die Asset Manager tatsächlich Einfluss haben.
• Der Ratingansatz für Fonds, die zum Emissionszeitpunkt nicht oder noch nicht vollständig investiert sind, wurde verbessert. Er basiert auf den Investitionsrichtlinien und der Qualität des Asset-Managers.
• Die Performance der Fonds wird während der gesamten Laufzeitüberwacht.
• Sämtliche Fondsratings (geschlossene, offene und Debt Fonds) werden auf einer Skala mit kleinen Buchstaben und dem Subskript AIF ausgewiesen. Die Ratingskala reicht dabei von aaaAIF bis dAIF.

Scope Ratings hat allen Marktteilnehmern die Möglichkeit gegeben, die Methodik zu kommentieren. Die Kommentare, die Scope seit Veröffentlichung des Kommentierungs-Entwurfs der Methodik Ende Januar erhalten hat, sind in der heute veröffentlichten Version berücksichtigt.

Die wichtigsten Veränderungen im Vergleich zum Kommentierungs-Entwurf:
• Der Monitoring-Prozess wurde detaillierter beschrieben.
• Der Liste der Performance-relevanten Variablen, auf die der Asset Manager Einfluss hat, wurde vergrößert.
• Die Annahmen zu makroökonomischen Variablen – insbesondere zum risikofreien Zins – werden fortlaufend angepasst.
• Künftig werden Korrelationen sowohl bei makroökonomischen als auch bei individuellen Performance-Variablen berücksichtigt.
• Die Kalibrierung des Ratings wurde transparenter dargestellt.
• Die Risikoklassifizierung der Fonds wurde überarbeitet, um die Gleichbehandlung zwischen den Assetklassen sicherzustellen.

Kernelemente der bisherigen Methodik bleiben erhalten:
• Das Fondsrating von Scope basiert auf dem Verhältnis von Risiko und Rendite.
• Das Herzstück von Scopes Ratingmethodik ist die Monte-Carlo-Simulation, mit der nahezu alle denkbaren Fondsverläufe simuliert werden.
• Darüber hinaus ergeben sich aus der Monte-Carlo-Simulation folgende Kennziffern:
– Korridor möglicher Renditen (Return Corridor)
– Wahrscheinlichkeit, das eingesetzte Kapital zurückzuerhalten (Break-Even Probability)
– Verlustwahrscheinlichkeit (Probability of Losses)
– Value-at-Risk
• Scope stuft sämtliche AIF in eine von drei (aus fünf möglichen) Risikoklassen ein.

Scope wird die finale Methodik auch auf alle geschlossenen AIF anwenden, die bereits bewertet wurden, sich aber noch in der Emission befinden. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

Scope wird auch eine Zusammenfassung der Kommentare, die während der Kommentierungsphase zur Methodik eingegangen sind, in einem separaten Dokument veröffentlichen.

Zum Hintergrund: Scope Ratings hat seit 2002 mehr als 1.500 geschlossene Fonds mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt mehr als 65 Milliarden Euro bewertet.

Quelle: Scope Ratings AG

0 Continue Reading →