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Deutscher Diversity-Tag: Immobilienwirtschaft auf Vielfalt angewiesen

Berlin, 05.06.2018 – Anlässlich des sechsten Deutschen Diversity-Tags macht der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, auf die hohe Bedeutung von Diversity für die gesamte Immobilienbranche aufmerksam. „Vor dem Hintergrund großer gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen, dem drohenden Nachwuchskräftemangel und der wachsenden Aufgaben durch mehr Neubautätigkeit, Digitalisierung und die Energiewende im Gebäudesektor kann und muss Vielfalt ein Teil der Lösung sein“, sagt Bärbel Schomberg, Vizepräsidentin des ZIA und Vorsitzende des Ausschusses Diversity. „Die Unternehmen der Immobilienwirtschaft sind im Wettbewerb mit anderen Branchen auf die besten Köpfe angewiesen und sollten den Diversity-Gedanken noch stärker als bislang in den Arbeitsalltag integrieren. Vielfalt bietet Chancen und Potenziale, die entscheidend sind für die Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Wirtschaftszweigs.“

Trotz einiger Fortschritte sei Diversity weiterhin ein Thema, das für viele Unternehmen in der Immobilienwirtschaft nicht wirklich greifbar ist. „Deshalb wollen wir das Bewusstsein für die hohe Bedeutung des Diversity Managements in den Unternehmen stärken und auf die vielen Vorteile aufmerksam machen, die sich hieraus ergeben können“, so Schomberg. Bereits der kürzlich vorgestellte erste Teil unserer beim Fraunhofer-Institut beauftragten Diversity-Studie habe gezeigt, dass sich ein bewusster und offensiver Umgang mit Vielfalt in der Unternehmenskultur positiv auf die Handlungsfelder Personalrecruiting und -management, Marketing, Innovation und wirtschaftliche Performance auswirke.

„Voraussetzung für den Erfolg von Diversity ist aber gleichzeitig auch, dass diese Vielfalt strategische Priorität auf Seiten der Führungsebene genießt“, so Schomberg. Der ZIA bekennt sich als offizielles Mitglied der Charta der Vielfalt im Namen seiner zahlreichen Mitglieder klar zu den Standards einer modernen, aufgeklärten und toleranten Gesellschaft. Zudem bündelt er im Ausschuss Diversity die Aktivitäten seiner Mitglieder in diesem Bereich und entwickelt Strategien, Instrumente und Empfehlungen für die gesamte Branche. „Diversity ist kein Marketing-Tool, sondern ein wichtiger Bestandteil moderner Unternehmensführung“, erklärt Schomberg.

Die Studie „Diversity Zukunftsperspektiven der Immobilienwirtschaft“ können Sie hier herunterladen.

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 05.06.2018)

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IW-Gutachten: CO2-Bepreisung sinnvoll – wenn es in ein länder- und sektorenübergreifendes System eingebettet ist

Berlin, 08.05.2018 – Deutsche Privathaushalte heizen noch zu 76 Prozent mit umweltbelastenden fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas. Um Treibhausgas-Emissionen zu senken, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einem Gutachten für den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Energiebesteuerung im Wärmesektor am Ausstoß der klimaschädlichen Gase auszurichten. Voraussetzung sollte allerdings die Einbettung in ein länder- und sektorenübergreifendes System sein.

Die Kosten für Energieträger sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Kraftstoffe im Verkehrssektor wie Diesel und Benzin sind deutlich teurer als Heizöl und Erdgas für die Wärmeerzeugung. So lagen die Kosten für Super-Benzin im Juli 2017 bei 14,9 Cent pro Kilowattstunde, für Heizöl hingegen nur bei 5,3 Cent. Verbrennt man fossile Energieträger wie Benzin oder Heizöl, entsteht ähnlich viel umweltbelastendes Kohlenstoffdioxid. Deshalb kann eine klimapolitisch motivierte Steuer im Wärmemarkt unter den passenden Rahmenbedingungen die richtigen Anreize setzen, um diese schädlichen Emissionen zu vermeiden. Eine CO2-Bepreisung ist dafür – als marktwirtschaftliches Instrument – ordnungspolitischen Verboten und Grenzwerten überlegen. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu senken – daran sollte sich die Besteuerung der Wärmeenergie orientieren.

Der Koalitionsvertrag der großen Koalition von 2018 nennt als Ziel ein CO2-Bepreisungssystem, das nach Möglichkeit global ausgerichtet ist, jedenfalls aber die G20-Staaten umfasst. Im weiteren Verlauf der Diskussion müssen dabei jedoch die gesellschaftlichen Auswirkungen einer CO2-Bepreisung noch stärkere Beachtung finden. Hierzu gehören insbesondere die Auflösung des Investor-Nutzer-Dilemmas sowie die Untersuchung von Ausgleichs- bzw. Rückerstattungsmöglichkeiten für einkommensschwächere Haushalte.

„Die CO2-Bepreisung ist im Verhältnis zum Ordnungsrecht ein relativ marktwirtschaftliches Instrument, das künftig zur Reduktion von Treibhausgasemissionen für die Immobilienwirtschaft herangezogen werden könnte“, sagt Thomas Zinnöcker, Vizepräsident beim ZIA und Vorsitzender der ZIA Task Force Energie. „Voraussetzung hierfür sind jedoch die passenden Rahmenbedingungen unter Beachtung der komplexen Wirkungsketten. Eine CO2-Bepreisung kann dann eine kostenminimale und somit wirtschaftliche Lösung darstellen, wenn sie technologieoffen und marktgerecht ausgestaltet ist.“

Im Gutachten für den ZIA zeigen die IW-Wissenschaftler mehrere Varianten auf, wie die Regierung den CO2-Preis bis zum Jahr 2050 schrittweise anheben könnte. So könnte der Preis in einer Variante – bei konstanten Marktpreisen – durch eine CO2-Bepreisung für Erdgas auf 11,9 Cent pro Kilowattstunde und für Heizöl auf 12,2 Cent steigen. Um die Mehrkosten auszugleichen, ist es wichtig, dass die Belastungen langsam steigen und den privaten Haushalten ausreichend Zeit gegeben wird, ihre Gebäude energetisch zu sanieren. Zudem muss der Staat Effizienzmaßnahmen wie die Erneuerung der Heizung weiterhin finanziell unterstützen. Auch einkommensschwache Familien werden in der Studie berücksichtigt: Sie sollen durch eine Erhöhung des Wohngeldes die Mehrkosten für das Heizen ausgleichen können.

„Eine Bepreisung von Treibhausgas-Emissionen auf Heizwärme stellt einen grundlegenden Politikwechsel dar“, sagt IW-Immobilienexperte Ralph Henger, „aber er bietet die Chance, dass Deutschland kostengünstig und mit marktwirtschaftlichen Instrumenten den Klimaschutz im Wärmesektor vorantreibt.“ Länder wie die Schweiz, Schweden oder Frankreich, die bereits eine Steuer auf alle fossilen Brennstoffe eingeführt haben, können hier Vorbilder sein. „Mittelfristig muss es einen CO2-Preis geben, der für alle Sektoren und alle Staaten gilt“, fordert IW-Energieexperte Thilo Schaefer. Die Ausrichtung der Energiesteuer am CO2-Ausstoß wäre ein erster Schritt in diese Richtung.

Quelle ZIA (Pressemitteilung vom 08.05.2018)

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Wohnungsbaugenehmigungen stimmen zuversichtlich

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Berlin, 05.04.2018 – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sei im Januar in Deutschland der Bau von insgesamt 24.800 Wohnungen genehmigt worden. Darunter fielen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Ohne Berücksichtigung von Wohnungen in Wohnheimen sei die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat damit um insgesamt 1,8 Prozent angestiegen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohngebäude mit einer Wohnung sei um 5,4 Prozent, mit zwei Wohnungen um 8,7 Prozent und mit drei oder mehr Wohnungen um 0,6 Prozent gestiegen. Im Dreimonatsvergleich von November 2017 bis Januar 2018 sei die Anzahl an Baugenehmigungen (ohne Wohnheime) allerdings im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent gesunken.

„Insbesondere die Zahlen der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern stimmen zuversichtlich und müssen trotz geplanter Restriktionen im Mietrecht realisiert werden“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Durch die neu geschaffenen Strukturen im Bundesinnenministerium können nun die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können. Hierzu zählen insbesondere die geplante Neubauoffensive sowie die Enquete-Kommission für die nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik. Damit die jüngsten Zahlen nicht nur ein einmaliger Ausschlag in der Statistik bleiben und die Talsohle auch wirklich durchschritten werden kann, dürfen wir keine Zeit mehr verlieren.“

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 05.04.2018)

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ZIA begrüßt eigenen Ausschuss für Bau und Heimat im Bundestag

Berlin, 21.03.2018 Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Einsetzung eines Ausschusses für Bau und Heimat im Bundestag.

„Der Bauausschuss war eine Kernforderung unserer Branche. Die Einsetzung des Gremiums im Bundestag ist ein wichtiges Signal der Regierung, dass die Immobilienwirtschaft in ihrer Vielfalt und Bedeutung für die Wirtschaft eine wichtige Rolle in der neuen Legislaturperiode spielen wird. Es freut uns, dass die Bundespolitik so auf unsere Sorgen über eine Verdrängung unserer Themen reagiert hat. Die Polizei kann nun einmal nicht Wohnungen bauen und der Grenzschutz nicht Stadtentwicklung betreiben. Die zusätzliche Sichtbarkeit unserer Themen ist wichtig und richtig. Schließlich beschäftigt unsere Branche rund drei Millionen sozialversicherungspflichtig Erwerbstätige in Deutschland und erwirtschaftet etwa 18 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 21.03.2018)

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ZIA: Baugenehmigungszahlen für Wohnungen verlieren an Schwung

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Berlin, 19.10.2017 – Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden von Januar bis August 2017 in Deutschland 6,3 Prozent oder 15 400 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Insgesamt sei in den ersten acht Monaten 2017 der Bau von insgesamt 229.900 Wohnungen genehmigt worden. Im Dreimonatsvergleich sei die Zahl der genehmigten Wohnungen von Juni bis August 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent zurückgegangen.

„Das ist eindeutig die falsche Richtung“, meint Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Vor diesem Hintergrund werden wir das Ziel der Union von 1,5 Millionen Wohnungen in den nächsten vier Jahren nicht erreichen. Die Koalitionäre müssen jetzt entscheiden, ob sie weiter regulieren oder bauen wollen. Wir benötigen wir schnellere Grundstücksvergaben, Baugenehmigungsverfahren und neue Anreize für den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Erhöhung der linearen AfA von derzeit zwei auf mindestens drei Prozent ist überfällig. Wir brauchen weniger Mietpreisbremse, niedrigere Grunderwerbsteuersätze und einen Abbau der Bürokratie!“

Erfreulich sei hingegen die Zahl genehmigter Büro- und Verwaltungsflächen. Diese habe im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozent zugenommen. „In Städten wie Berlin, München und Stuttgart herrscht bereits faktische Vollvermietung bei Büroflächen, was einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Regionen bedeuten kann. Der Impuls, neue Flächen zu entwickeln, sollte dringend weiterverfolgt werden. Sonst haben wir neben einer Verknappung von Wohnraum bald auch eine alarmierende Situation für Unternehmen, die sich vergrößern oder neu ansiedeln wollen“, sagt Mattner.

Quelle:  ZIA

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Expo Real 2017: Branche diskutiert über politische Rahmenbedingungen

Berlin, 05.10.2017 (Pressemeldung ZIA) – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, zieht eine positive Zwischenbilanz der diesjährigen Expo Real. „Die Stimmung auf der Messe ist gut, aber nicht euphorisch. Sämtliche Besucher haben erkannt, dass die aktuellen Herausforderungen unserer Branche vor dem Hintergrund der politischen Unsicherheiten, anhaltenden Niedrigzinsphase und steigenden Preise historisch hoch sind. Man spürt, dass die Branchenteilnehmer konzentriert an neuen und bestehenden Strategien arbeiten“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

In diesem Jahr ist die Messe aus Sicht des ZIA zudem besonders politisch. „Die Bundestagswahl beschäftigt nahezu alle Besucher. Überall wird diskutiert, was die Branche nun in Deutschland erwartet. Aufgrund des Wahlergebnisses und der schwierigen Koalitionsverhandlungen lässt sich darauf aber bislang noch keine konkrete Antwort geben“, erklärt Mattner. Klar sei jedoch, dass sich Deutschlands Wähler größtenteils gegen Regulierung entschieden haben, auch zum Wohle der Immobilienwirtschaft. „Bei mehreren Gesprächen mit Politikern auf der Messe haben wir betont, dass wir keine neuen Zwänge brauchen. Unsere Branche hat genug Regulierung erlebt, nun brauchen wir Anreize. Das werden wir auch weiterhin klarstellen“, kündigt Mattner an.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA)

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