Frankfurt, 15.04.2021 – Mit einem Ergebnis von 45,7 Mio. EUR nach Steuern – gegenüber 27,9 Mio. EUR im Vorjahr – schließt Hauck & Aufhäuser das Geschäftsjahr 2020 sehr erfreulich ab. Dabei haben alle Geschäftsfelder zum Anstieg der Bruttoerträge von 24 % gegenüber dem Vorjahr auf 229,1 Mio. EUR beigetragen. Die Assets under Service & Management stiegen von 141,6 auf 167,4 Mrd. EUR zum Ende des Geschäftsjahres an. Die Kernkapitalquote wurde weiter gestärkt und liegt nunmehr bei 19,3 %. Der Zinsüberschuss ist im Berichtsjahr um 7,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr auf 34,3 Mio. EUR gestiegen, der Provisionsüberschuss entwickelte sich deutlich über Plan auf 165,8 Mio. EUR nach 140,9 Mio. EUR im Vorjahr. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen um 12,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr auf 167,6 Mio. EUR. Im Anstieg spiegeln sich im Wesentlichen die Investitionen in Digitalisierungsprojekte sowie der Personalaufbau wider. Die Bilanzsumme des Konzerns beläuft sich auf 6.655 Mio EUR. Michael Bentlage, CEO von Hauck & Aufhäuser, sagt hierzu: „Damit verzeichnet unser Haus trotz zahlreicher Herausforderungen der Coronakrise eine äußerst zufriedenstellende Entwicklung. Dieses gute Ergebnis in einer herausfordernden Zeit haben wir dem Engagement unserer MitarbeiterInnen und Führungskräfte zu verdanken!“

Insbesondere durch die vielen strategischen Initiativen, die Hauck & Aufhäuser in den zurückliegenden Jahren in Gang gesetzt hat, ist das Bankhaus für die Zukunft gut aufgestellt und kann den geplanten Wachstumskurs fortführen. Dieser umfasst das weitere organische Wachstum aller Geschäftsbereiche sowie auch die in diesem Jahr geplante Übernahme von Bankhaus Lampe.

Darüber hinaus hat sich Hauck & Aufhäuser im Jahr 2020 entschieden, in den Markt der digitalen Vermögenswerte einzutreten. Anfang 2021 wurde bereits eine Fondszulassung im Bereich Kryptowährungen erlangt, die professionellen und semi-professionellen Investoren einen Zugang zu digitalen Vermögenswerten bietet. Zusätzlich bauen wir derzeit unser Service- und Produktangebot im Bereich Investments in Sachwerte in mehreren Kerngeschäftsfeldern aus. So soll auch in Zeiten des Niedrigzinses die passende Produktpalette für die Nachfrage unserer KundInnen bereitgestellt werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die konsequente Ausrichtung des Hauses auf Nachhaltigkeit. Dafür wurde 2020 ein bankweites ESG-Programm gestartet. Hierbei wird an der Konkretisierung der ESG-Prinzipien für die Unternehmens- sowie der Produktebene gearbeitet, um Nachhaltigkeit als langfristige Ausrichtung im Konzern zu verankern. Dies beginnt beim Produktangebot, beispielsweise in der Vermögensverwaltung und -verwahrung, und setzt sich mit Maßnahmen innerhalb der Bank, wie der Etablierung eines ESG-Komitees, die Bestellung eines ESG-Koordinators und zahlreicher von den MitarbeiterInnen eingebrachten Maßnahmen, fort.