Der Immobilienbrief“ Nr. 514:

Im Editorial beschäftigt sich Werner Rohmert mit den wichtigen Dingen des Lebens, seinem neuen Dienstfön. Vom Koalitionsvertrag hält Rohmert sich fern. Aber ein Bau-Minister alleine macht noch keinen Bau-Sommer. Außerdem kann man Energie nicht drucken. Und ansonsten stellt sich Rohmert vor, wie sich Annalena mit frischem Stimmchen in der Welt so schlägt. Und auch unser staatsmännischer neuer Ausgabenbremser könnte lernen, dass er in der falschen Zeit lebt. Und zum Schluss entwickelt Rohmert mit der üblichen ironischen Wirklichkeitsferne – Ähnlichkeiten mit der realen Lebenswelt sind rein zufällig – eine Verschwörungstheorie, was er gemacht hätte, wenn er in den 70er Jahren als DDR-Manager gesehen hätte, dass der Karren gegen die Wand fährt und er den Systemwettbewerb dennoch hätte langfristig gewinnen wollen. Last but not least erscheint „Der Fondsbrief“ bald in Ausgabe Nr. 400. Da würde eine Anzeige von Ihnen die Redaktion belohnen. Danke. (S. 1)

  • „PLATOW EURO FINANCE BETEILIGUNGSFORUM“ – Platow Award Immobilien 2021 geht an Topadressen: Im Rahmen des „PLATOW EURO FINANCE Beteiligungsforums“ in Frankfurt gaben sich vergangene Woche die Matadore der Beteiligungs- und Immobilienbranche persönlich wieder die Klinke in die Hand. Zum 9. Mal verlieh „Der Platow Brief“ den Platow Immobilien Award an 4 prominente  Gewinner. Ausgezeichnet wurden dieses Jahr die BHW BAUSPARKASSE, DIC ASSET, HABONA und das INSTITUTE FÜR CORPORATE GOVERNANCE (ICG) (Rohmert, Seite 3)
  • „PLATOW EURO FINANCE BETEILIGUNGSFORUM“ – Co-Bank Chefvolkswirt sieht Inflation zurück: Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank AG, erwartet in seiner makroökonomischen Keynote für die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Immobilienmarkt nach einem schwachen Winterhalbjahr eine kräftige Erholung der Konjunktur. Die aktuell seit 30 Jahren nicht mehr bekannten Inflationswerte würden aus den bekannten Gründen wie Mehrwertsteuer, nachfrage- und lieferbedingte Knappheitspreise und Energiepreiseffekte zwar 2022 wieder niedriger ausfallen, beinhaltete aber beträchtliche langfristige Risiken. (Rohmert, Seite 3)
  • „PLATOW EURO FINANCE BETEILIGUNGSFORUM“ – Frischzellenkur für Altfonds: Eine Perspektive für die Attraktivität von in den Generationenwechsel kommendeFonds-Beteiligungen jenseits des organisierten Zweitmarktes zeigte MichaelRuhl, GF der zur Zech Group gehörenden DFH Deutsche Fonds Holding auf. (Rohmert, Seite 3)
  • Investmentmarkt für Unternehmensimmobilien zurück auf Rekordkurs – Renditen sinken durch Angebotsknappheit: Das Transaktionsvolumen erreicht im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis, berichtet der Halbjahresreport der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN, den Bulwiengesa erstellt. Der Vermietungsmarkt werde weiterhin von Flächenknappheit geprägt. Flächen in Gewerbeparks seien am gefragtesten. Die Renditen sinken durch Nachfrageüberhang. (Rohmert, Seite 10)
  • BÜROS AN B-STANDORTEN REAGIEREN MIT GROSSER BANDBREITE – Top in Ost, Flop in West: Die Bilanz Q1-Q3 2021 der DIP – Deutsche Immobilien-Partner zeigt für diedeutschen B-Standorte, die die großen Häuser geflissentlich übersehen,eine ausgesprochen differenzierte Reaktion der Vermietungsmärkte auf diePandemie.  (Rohmert, Seite 12)
  • BANKEN SEHEN AUFWÄRTSTREND BEIM NEUGESCHÄFT – Kreditbestände mit weiterem Anstieg:  Für das Neugeschäft bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen lässt sich lt. JLL eine positive Entwicklung bilanzieren. Um 6% legte im 1 HJ 2021 das Neugeschäftsvolumen auf 18,1 Mrd. Euro zu. Für das zweite Halbjahr 2021 gingen zum Zeitpunkt der Erhebung Mitte des Jahres immerhin 5 Banken von einem Anstieg des Neugeschäfts aus. (Rohmert, Seite 12)
  • DER BLICK IN DIE GLASKUGEL FÜR 2022 – Inflation, ESG, Wohnen und Logistik im Fokus der Investoren: Welche Risiken und Chancen auf uns 2022 warten, fragte aktuell Savills Investment Management bei 155 institutionellen Investoren ab. Mehr als vier Fünftel der Befragten sehen demnach die Inflation als die größte Herausforderung für Immobilieninvestitionen im Jahr 2022, noch vor einem möglichen wirtschaftlichen Abschwung und neuen COVID-19-Beschränkungen. Trotz des schwierigen Umfelds gehen die befragten Investoren aber von einer deutlichen Zunahme der Immobiliennachfrage im Jahr 2022 aus. (Wrede, Seite 14)
  • HOTELMÄRKTE EUROPA – Erholung auf niedrigem Niveau: Dem Boom der Vorjahre folgte ab März letzten Jahres ein tiefer Fall angesichts von Reiseeinschränkungen und Übernachtungsverboten als Folge der Pandemie. Fehlende Großveranstaltungen und ausbleibende Geschäftsreisen belasteten die Stadthotellerie auch im ersten Halbjahr 2021, insbesondere an Messe- und Kongressstandorten. (Fischer, Seite )
  • CHANCEN UND RISIKEN VON COLOCATION-RECHENZENTREN – Neue Sub-Assetklasse im Core-Bereich unter der Lupe: Colocation-Rechenzentren, die Rechenleistung für Dritte als Dienstleistung anbieten, erleben einen Boom, der nach Analysen von Aengevelt Research dank Digitalisierung, Cloud-Computing und steigender IT-Sicherheitsanforderungen auf absehbare Zeit anhalten dürfte. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und zukünftigen ESG-Anforderungen ist ihr hoher Stromverbrauch, ihre Abwärmeproduktion und ihr Flächenverbrauch jedoch nicht ganz unproblematisch und könnte ihre Attraktivität als Investment ungeachtet ihres Bedarfs gefährden. (Wrede, Seite 17)
  • STIMMUNG UNTER DEN IMMOBILIENEXPERTEN WEITERHIN POSITIV – Handel- und Büroklima steigen deutlich: Das Deutsche Hypo/ bulwiengesa Immobilienklima klettert seit August kontinuierlich nach oben. Trotz der sich wieder zuspitzenden Coronasituation, stieg der Immobilienklimaindex im November weiter um 4,7%. (Wrede, Seite 19)
  • PROJECT GRUPPE LEISTUNGSBILANZ – Hohe Kontinuität trotz Corona: Auch in diesem Jahr hat die PROJECT-Gruppe wieder ihre umfangreiche und von einem Wirtschaftsprüfer testierte Leistungsbilanz für das vorangegangene Geschäftsjahrvorgelegt. k-mi hat sie sich genauer angeschaut. (Seite 20)
  • DEUTSCHE EUROSHOP IM Q3 WIEDER AUF BELEBUNGSKURS – Leichte Abwertung trotz Erholung auf 75% Frequenz: Die operativen Kennzahlen des Shoppingcenter-Investors Deutsche EuroShop (DES) haben sich nach den langen Schließungsphasen in der ersten Jahreshälfte im Q3 2021 erwartungsgemäß deutlich verbessert. Dennoch hat die Bewertung des Immobilienvermögens zu einem Ergebnis von -40,3 Mio. Euro geführt. (Rohmert, Seite 21)
  • IMMOBILIENFONDS BAUEN DEUTSCHLAND-ANTEIL AUS – Insbesondere Spezialfonds suchen in heimischen Gefilden: Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. meldet für die deutsche Fondsbranche Mittelzuflüsse von Q1 bis Ende Q3 in Höhe von 167,9 Mrd. Euro. Eine BVI Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass diese in den letzten zehn Jahren ihren Schwerpunkt auf Immobilien in Deutschland ausgebaut haben. Bei Publikumsfonds stieg der Anteil – gemessen an den Verkehrswerten – von 30 auf 38%, bei Spezialfonds von 49 auf 72%. (Wrede, Seite 22)
  • OPTIMISMUS BEI WOHNIMMOBILIEN IN DER SCHWEIZ AUF 33-JAHRES-HOCH – Flaute bei Büro: Immobilienmarkt-Experten sehen für Wohneigentum in der Schweiz auch in den nächsten 12 Monaten steigende Transaktionspreise, wie die halbjährliche Umfrage von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE), an der 824 Branchen-Experten teilnahmen, zeigt. (Wrede, Seite 22)
  • OSTDEUTSCHE GROSSSTÄDTE GEWINNEN AN ATTRAKTIVITÄT: Kaufpreise für Bestands- und Neubauten ziehen stark an: Im jährlichen Großstadtvergleich von ImmoScout24 in Kooperation mit der WirtschaftsWoche und IW Consult zeigen die ostdeutschen Großstädte Potsdam, Leipzig, Halle (Saale), Jena und Magdeburg eine positive Entwicklung. (Wrede, Seite 23)
  • STARK UNTERSCHIEDLICHE PREISENTWICKLUNGEN BEI IMMOBILIEN: Seit der Finanzkrise im Jahr 2008/09 kannten die Immobilienpreise nur eine Richtung: aufwärts. Seit einigen Quartalen zeigt sich aber eine sehr heterogene Entwicklung, die im Folgenden analysiert werden soll. (Vornholz, Seite 24)
  • AUS UNSERER MEDIENKOOPERATION MIT „IMMOBILIEN INTERN“: Erneute Schlappe für grüne Wohnungspolitiker (Seite 27)
  • MAKLERQUOTE AM WOHNUNGSMARKT STEIGT IN GROSSSTÄDTEN – Quote bleibt nur in Berlin, Düsseldorf und München negativ: Nach den Änderungen des Maklerrechts wurden Befürchtungen hinsichtlich des Aussterbens der Branche deutlich. Der knappe Angebotsmarkt scheint die Maklerzunft zunächst aber weitgehend abgeschirmt zu haben. (Wrede, Seite 30)
  • DIE INFLATION STEIGT – BAUZINSEN AUCH? Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie und immer weiter steigenden Mieten beschäftigen sich viele Deutsche mit dem Thema Wohneigentum. Denn noch sind die Bauzinsen historisch niedrig. Dass  die Zinsen mittelfristig auf diesem niedrigen Niveau bleiben, ist fraglich. So sieht es Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung und -prognose am ifo-Institut München, in der LBS-Info-Reihe „ach! – mit Dach“. (DFPA/JF1, Seite 30)
  • THANKSGIVING STATT FREEDOMHOORAY: Beschleicht Sie manchmal auch das Gefühl, inne halten zu wollen, um Danke zu sagen, statt ständig ins „Hooray Horn“ zu blasen? Gestern sind bei Sturm und Schnee rund 55 Millionen US-Amerikaner – Segment Leisure Traveller – bei ihren Familien aufgeschlagen, um „Thanksgiving“ zu feiern. Thanksgiving, das ist US-Family-Life pur und stärkt die Leisure Statistik. Die gewachsene „Imbalance“ zwischen Leisure- und Business- Reisenden wird größer. Wann kommen Business und Leisure wieder ins Lot? Oder dreht sich das Verhältnis gar von 60:40 nach 40:60? (Völcker, Seite 31)
  • EYEMAXX: SANIERUNGSVERFAHREN UND GLÄUBIGERVERSAMMLUNG – Seit der letzten Ausgabe von „Der Immobilienbrief“, in dem wir Ihnen bereits von dem eingeleiteten Sanierungsverfahren bei Eyemaxx berichteten, sind mehrere Eyemaxx-Akteure aktiv geworden. Sie werben um die Gunst der Anleihegläubiger, sie im Sanierungsverfahren als „gemeinsamer Vertreter“ zu begleiten und die Interessen der Anleihegläubiger zu bündeln. (Fanderl, Seite 31)

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG