Berlin, 09.08.2021 – Die Ratingagentur Scope hat ihre Ratingmethodik zur Bewertung von Investmentfonds in der Ausprägung von breit diversifizierten Infrastrukturfonds nach der Kommentierungsphase finalisiert und veröffentlicht. Die Methodik erfasst dabei unabhängig von der Anlegerzielgruppe oder der jeweiligen regulatorischen Ausprägung alle Produkte und erweitert damit das bestehende Ratingspektrum von Scope. Das Rating trifft dabei eine Aussage über das Risiko-Rendite-Profil eines Fonds unter Berücksichtigung des Investitionsportfolios und seiner Investitionsstrategie und stellt somit die ordinale Vergleichbarkeit verschiedener Fonds im Hinblick auf diese Parameter her.

Die Analyse setzt sich dabei aus den folgenden Elementen zusammen:

Portfolioanalyse

Die Portfolioanalyse umfasst auf Basis einer quantitativen Analyse in einem ersten Schritt die Ermittlung des Risikos der unterliegenden Assets. Hierbei werden Daten auf Objekt- und Vertragsebene umfassend auf spezifische Risiken untersucht. Zum einen sind dies Risiken, die sich aus den strukturellen und standortbezogenen Parametern ergeben, zum anderen finden die vertraglichen sowie ertragsseitigen Parameter der Assets Berücksichtigung. In einem weiteren Schritt werden Risikofaktoren aus den Bereichen ESG und Finanzstruktur bewertet. Die Resultate der drei Bereiche ergeben zusammen den sog. Portfolioscore eines jeden Fonds.

Asset Management- und Fondsmanagement-Analyse

In der Analyse des Asset- und Fondsmanagements wird die Managementleistung sowohl auf Ebene der verwaltenden Gesellschaft als auch auf Ebene des einzelnen Fonds bewertet. Der sogenannte Managementscore bildet das Ergebnis dieses Bewertungsbereiches.

Quelle: Scope