© PROJECT

Bamberg, 02.11.2021 – Sowohl die Zahl der Objekte im Vertrieb als auch das Angebot an verfügbaren Wohneinheiten ist im dritten Quartal des laufenden Jahres in den meisten Teilmärkten deutlich rückläufig. Der aktuellen Marktanalyse von PROJECT Research zufolge gilt dies insbesondere für Berlin und München, die beiden größten deutschen Märkte für neu gebaute Eigentumswohnungen (ETW). Die Angebotsknappheit betrifft nun sogar häufiger die Umlandregionen.

Der Rückgang von bebaubaren Flächen, höhere Quoten für öffentlich geförderten Wohnbau oder die Ausübung kommunaler Vorkaufsrechte – all dies könnte sich den PROJECT Researchern zufolge auf die Angebotssituation auswirken. Aber auch Unsicherheiten bei Investoren oder Entwicklern, die auf Grundstückskäufe im vergangenen Jahr verzichteten oder diese aufgrund der fortdauernden wirtschaftlichen Einschränkungen verschoben. Viele Objekte, die unter normalen Umständen in 2021 in den Vertrieb gegangen wären, würden demzufolge am Markt fehlen. »Die Ursachen für die Verknappung verfügbarer Neubauwohnungen in Deutschland sind vielfältig. Mit Sicherheit haben jedoch die monatelangen Schließungen und Kontaktverbote in Kombination mit Störungen in den Lieferketten dazu beigetragen. Die Situation dürfte sich nach unserer Einschätzung frühestens im kommenden Jahr entspannen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand der PROJECT Real Estate AG.

Hier können Sie den gesamten Bericht einsehen.

Quelle: PROJECT (PM vom 02.11.2021)