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Category Archives: Immobilien Inland

Nahversorgung bricht im Corona-Jahr 2020 Umsatzrekord

©Manuel Jahn, Head of Business Development

Frankfurt, 26. Januar 2021 (OPM): Neue bevh-Zahlen bestätigen die Markteinschätzung von Habona Invest
Corona hat der Nahversorgungsbranche in den Stadtteilzentren und Wohngebieten ein Rekordjahr gebracht. Allein der Mehrumsatz, der in den Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärkten 2020 zusätzlich getätigt wurde, belief sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf rund 20 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11 Prozent. Obwohl der Wunsch nach kontaktlosem Einkauf weiterhin hoch ist, kam der Onlinehandel mit Lebensmitteln nach heutigen Daten des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) kaum über einen Zuwachs von einer Milliarde Euro hinaus. Damit bleibt der Onlinehandel mit einem Anteil von rund 1,3 Prozent am Food-Gesamtumsatz eine Randnotiz.
Auch bei der von den Lockdowns besonders betroffenen innerstädtischen Leitbranche Fashion konnte der Onlinehandel die Verluste nicht ausgleichen – im Gegenteil: die Pro-Kopf-Ausgaben der Deutschen für Schuhe und Bekleidung gingen in den letzten 12 Monaten um gut 40 Prozent zurück.
„Der stationäre Laden bleibt die Bühne des Einzelhandels. Ohne den physischen Kontakt zum Produkt funktioniert auch der Onlinevertrieb nicht,“ so Manuel Jahn, Head of Business Development bei der Habona Invest anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Marktdaten.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 492:

Im Editorial geht Werner Rohmert unvermeidlich auf das Erbe von Lord Voldemort an Joe Biden ein. Es ging ans Herz. Aber geht es auch gut? Trumpistische Informationspolitik greift auch in Deutschland um sich. Die aktuellen Wirtschafts- und Verschuldungs-Jubelmeldungen sind doch statistischer Fake, wie Rohmert vorrechnet. Corona ist einfach noch nicht in der Immobilienwirtschaft angekommen. Zum Glück ist der Mensch zu lahm, um wirklich Schaden zuzulassen. (S. 1)

  • Wenn Investoren das Vertrauen in den Nutzer verlieren: Der Hotelmarkt hat in der Dekade des zinsinduzierten Anlagedrucks tolle Produkte entwickelt. Fast schien es, dass Pleiten, Pech und Pannen der Hotellerie als Kapitalanlage der 90er und frühen 00er Jahre durch Zinsgeschenke, Konjunktur- und Nachfrageboom bei Geschäftsreisen und Deutschland-Touristik-Boom der Vergangenheit angehörten. (Rohmert, S. 3)
  • Deutscher Logistikinvestmentmarkt im Rausch der Höhe: 2020 war trotz und dank Corona das laut JLL das erfolgreichste Jahr bei Logistikimmobilien überhaupt. (Wrede, S. 8)
  • Handelsinvestmentmarkt segmentiert zwischen Licht und Schatten: Bipolarer könnte sich ein Segment kaum präsentieren. Boomt der Online-Handel während des anhaltenden Lockdowns, so trübt sich die Stimmung beim stationären Einzelhandel, der schon lange vor der Corona Pandemie zu kämpfen hatte, immer weiter ein. (Wrede, S. 10)
  • Auch in der Schweiz wird Wohnen trotz Corona teurer: Trotz zweiter Corona-Welle treibt der Krisenmodus auch in der Schweiz die Preise für Wohneigentum im Q4 weiter nach oben. (Rohmert, S. 12)
  • Immobilienklima startet nach Crash vorsichtig optimistisch ins neue Jahr: Eine wirkliche Trendwende ist beim Immobilienklimaindex, der monatlich von bulwiengesa im Auftrag der Deutsche Hypo ermittelt wird, im Januar noch nicht erkennbar, wohl aber positive Tendenzen rund um den Jahreswechsel. (Wrede, S. 13)
  • Investoren weltweit in Lauerstellung – Anlagedruck steigt: Laut der aktuellen Colliers International Studie „2021 Global Investor Outlook“, für die weltweit rund 300 führende Investoren, befragt worden sind, wird mit einer Markterholung im Jahr 2021 gerechnet. (Wrede, S. 14)
  • Unruhiges Fahrwasser voraus: Catella‘s Marktmeinung 2021 im Streifzug durch die Märkte. (Beyerle, S. 16)
  • Hauskauf lohnt sich doch noch: Schlagzeilen wie „Auch Gutverdienende können sich kein Wohneigentum mehr leisten“ oder „bald kann sich niemand mehr ein Haus leisten“ bestimmen die Diskussion um die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise. (Vornholz. S. 18)
  • Ski-Ranking 2020: Die eigene Ski-Hütte wird zum ganzjährigen Refugium: Bei stehenden Liften, gesperrten Pisten und geschlossenen Hotels und Après-Ski-Bars bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als es sich im diesjährigem Ski-Urlaub in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen um die Skisaison 20/21 an sich vorbeiziehen zu sehen und auf die nächste Saison zu hoffen. (Wrede, S. 20)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Halbherzige Steuervereinfachung für Wohnungsvermieter ab 2021. (S. 21)
  • Preise für Wohnimmobilien deutschlandweit in 2020 gestiegen: Deutschlandweit sind die Preise für Wohnimmobilien im letzten Jahr weiter angestiegen – in einigen Metropolen zeichnet sich allerdings eine Tendenz zu stagnierenden Preisen ab. (Götza, S. 22)
  • Verhaltene Dynamik auf dem Dresdner Büromarkt: Nach Analysen von Aengevelt Research wurden auf dem Dresdner Büromarkt im Jahr 2020 rd. 65.000 qm Bürofläche (inkl. Eigennutzer) umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr (2019: 95.000 m²) bedeutet dies einen Rückgang um knapp 32%. (Krentz, S. 24)
  • Investmentmarkt Leipzig: Auch während der Corona-Krise attraktiver Standort. (Krentz, S. 25)
  • Corona und niedrige Preise für Wohneigentum? Die Corona-Krise hat sich bislang nicht preissenkend auf dem Immobilienmarkt bemerkbar gemacht. (Krentz, S. 26)
  • Kontaktlos sanieren in Corona-Zeiten: Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auch in der Immobilienbranche deutlich spürbar. (Petzold, S. 27)
  • Coronabedingte Störung der Geschäftsgrundlage (Völcker, S. 29)
  • Corona-Krise und Angebotsmangel belasten Kölner Investmentmarkt: Der Kölner Investmentmarkt schloss das Jahr 2020 mit einem Transaktionsvolumen von knapp 1,4 Mrd. Euro ab und musste einen Rückgang von 57% gegenüber dem Vorjahr verkraften. (Junghanns, S.30)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Habona Invest Gruppe meldet Rekordjahr für 2020

Frankfurt, 20. Januar 2021(OPM): Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Während Wirtschaftsforscher ihre Erwartungen für die meisten Branchen herunterschrauben, bleibt der Lebensmitteleinzelhandel ein echter Stabilitätsanker. Die Fokussierung des Fondsinitiators und Asset Managers auf onlineresistente und krisenfeste Nahversorgungsimmobilien hat sich erneut als weitsichtige Anlagestrategie erwiesen.
Habona mit Platzierungs- und Investmentrekord
Mit über 270 Millionen Euro platziertem Eigenkapital für die verschiedenen von Habona gemanagten Fonds und 81 Immobilien-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 420 Millionen Euro verzeichnete Habona ein herausragendes Jahresergebnis. In den vergangenen zwölf Monaten konnten die Assets unter Management so auf über 700 Millionen Euro gesteigert werden. Damit konnte die Habona Gruppe ihr betreutes Immobilienvermögen um über 75% steigern.
Darüber hinaus hat der 2015 aufgelegte Publikums-AIF „Habona Einzelhandelsfonds 04“ mit seiner planmäßigen Auflösung im Sommer 2020 und einem Verkaufsvolumen von über 100 Mio. Euro für seine Anleger eine deutlich über den Prognosewert liegende Vorsteuerrendite von ca. 10% p.a. erzielt.
„Die deutschen Lebensmitteleinzelhändler konnten ihre Geschäfte in der Pandemie deutlich ausbauen und sind sicherlich einer der Profiteure in der aktuellen Krisensituation. Habona konnte als deutschlandweiter Spezialist und Vorreiter in dieser Assetklasse davon natürlich profitieren. Wir haben das Ziel noch in diesem Jahr die Assets under Management auf eine Milliarde Euro zu steigern und somit eine noch bedeutendere Rolle im Bereich Nahversorgung zu spielen.“ resümiert Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest-Gruppe, und führt weiter aus: „Mehr denn je sehen wir uns dementsprechend dazu verpflichtet, als verlässlicher Partner unserer Mieter und Investoren zu agieren und neben der gemeinsamen Krisenbewältigung auch wichtige Zukunftsthemen im Rahmen unserer ESG-Strategie weiter voranzutreiben.“

Quelle: Habona Invest GmbH

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Primus Valor erwirbt großes Immobilienpaket mit 448 Einheiten der IMMOVATION-Unternehmensgruppe

Mannheim, 19. Januar 2021 – Die Primus Valor Gruppe konnte für ca. 45 Mio. Euro Immobilien im Rahmen eines Portfolioankaufs tätigen, wobei sich der Ankauf auf die aktuelle Emission „ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus“ (ICD 10 R+) sowie den Vorgänger „ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus“ (ICD 9 R+) fast zu gleichen Teilen verteilt.

Verkäufer des Immobilienpaketes sind Gesellschaften der IMMOVATION-Unternehmensgruppe. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG und Sascha Müller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaften, äußerten sich sehr zufrieden über die erfolgreich geführten Verhandlungen. Bergmann: „Die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes unter dem Einfluss von Corona zeigt besonderes deutlich, wie grundlegend das Wohnen für unsere Gesellschaft ist. Das verkaufte Portfolio besteht fast ausschließlich aus Wohnimmobilien. Das große Interesse von Investoren am Erwerb der Objekte zeigt einmal mehr, dass insbesondere Investitionen in Wohnimmobilien an ausgesuchten Standorten auch bei wechselhaften Marktbedingungen ein vergleichsweise verlässliches Investment sind.“ Nach Unternehmensangaben planen sowohl die IMMOVATION AG, als auch die Primus-Valor-Gruppe auch künftig in Wohnimmobilien zu investieren und Gewinne u.a. mit Wertsteigerungen der Objekte zu erzielen.

Der sich seit Ende Januar 2020 in Platzierung befindende Primus-Valor-Fonds ICD 10 R+ erwarb ein Teilportfolio mit Liegenschaften in Lahr (Baden-Württemberg), Kassel (Hessen), Rendsburg (Schleswig-Holstein), Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) sowie in den Niedersächsischen Städten Alfeld und Bergen. Für ca. 22 Mio. Euro konnten 176 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 14.700 m² Wohnfläche sowie zahlreiche Stellplätze angekauft werden.

Mit dem zweiten Teilportfolio wurden ebenfalls für ca. 22 Mio. Euro Liegenschaften in Lünen (Nordrhein-Westfalen), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Erfurt und Meiningen (Thüringen), Burgkirchen (Bayern) sowie erneut Kassel erworben, welche dem Immobilienportfolio des ICD 9 R+ zugeordnet werden. Neben über 100 Stellplätzen wurden hierbei 272 Wohneinheiten mit einer gesamten Wohnfläche von knapp 16.400 m² akquiriert. Ebenfalls in Lünen gelegen, konnte das Fondsmanagement des ICD 9 R+ kurz vor Weihnachten noch einen weiteren Ankauf tätigen. Das Objekt erstreckt sich über gut 3.200 m² und umfasst 19 Wohneinheiten mit gleicher Anzahl Tiefgaragen-Stellplätze.

Quelle: Primus Valor (PM vom 19.01.2021)

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Büro-Investments trotz aller Widrigkeiten unangefochtene Nummer 1

© Shutterstock

Frankfurt am Main, 11. Januar 2021 – Obwohl die Rahmenbedingungen für Büro-Investments 2020 herausfordernd waren und es im weiteren Jahresverlauf 2021 vorerst bleiben werden, wurde eines der besten Resultate der Historie erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere den Dienstleistungssektor sind enorm. Hinzu kommt, dass insbesondere die Lockdown-Monate gezeigt haben, dass Arbeiten aus dem Home Office durchaus gut funktionieren kann. Die Diskussion, wie und wo wir zukünftig Büroarbeiten verrichten werden, ist entfacht und wird zum Teil hitzig geführt. Dennoch ist das Vertrauen der Investoren in den Bürostandort Deutschland sehr groß, was auch die Tatsache unterstreicht, dass die Investmentvolumina im zweiten Halbjahr trotz aller Unsicherheiten von Quartal zu Quartal in allen Märkten gestiegen sind. Insgesamt wurden 2020 rund 24,6 Mrd. € in diese Assetklasse investiert. Das entspricht einem Marktanteil von 41 %, womit sich Büro-Investments noch vor Einzelhandel (gut 20 %) und Logistik (rd. 13 %) an die Spitze setzen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Erwartungsgemäß wurde das Rekordergebnis aus 2019 verfehlt (-36 %), aber das jüngste Resultat liegt immer noch 16 % über dem Zehn-Jahresdurchschnitt und über den guten Ergebnissen der Jahre 2015 bis 2017. Einzeldeals waren 2020 marktdominierend mit einem Anteil von knapp 79 %“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Berlin und Frankfurt mit Abstand an der Spitze
Als einziger Markt mit einem Investmentvolumen jenseits der 5 Mrd. €-Marke kann sich Berlin einmal mehr an der Spitze der bundesdeutschen Standorte platzieren. Zwar wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres um knapp 40 % verfehlt, aber es ist dennoch der zweithöchste je registrierte Wert. Wie in Berlin, so hat auch in Frankfurt eine wahre Jahresendrallye zu einem insgesamt guten Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. € beigetragen. Auf einem sehr guten dritten Platz kann sich Hamburg mit einem Rekordvolumen von rund 3,1 Mrd. € einreihen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 7 % und der 10-Jahresdurchschnitt gar um 43 % übertroffen. Weit unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis in München mit 2,7 Mrd. € aus (Zehn-Jahresdurchschnitt: 3,6 Mrd. €).

Die deutschen A-Städte bleiben mit einem Marktanteil von knapp 80 % Prozent das präferierte Anlageziel der Investoren (15,6 Mrd. €), allerdings konnten sich B-Städte im Corona-Jahr 2020 mit einem Investmentvolumen von 2,7 Mrd. € sehr gut behaupten. Ihr Ergebnis auf Vorjahresniveau unterstreicht das Vertrauen der Investoren in diese Märkte, denen auch nach Überwindung der Krise sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Großvolumige Deals bleiben marktbestimmend, Spezialfonds wichtigste Marktakteure
Es waren die Deals über 100 Mio. €, die den Büro-Investmentmarkt 2020 dominiert haben. Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit etwa 15 Abschlüssen in dieser Größenordnung im ersten Quartal wurde der Markt jäh ausgebremst. Die Corona-Pandemie, der erste Lockdown und die wachsenden Unsicherheiten ließen Investoren mit noch größerer Vorsicht walten. Viele Großdeals wurden vor allem im zweiten Quartal vorübergehend on hold gesetzt. Die Mehrheit dieser Transaktionen konnte dann in einem sehr starken Jahresendspurt noch zu einem Abschluss gebracht werden. Allein im vierten Quartal wurden über 30 Verträge dieser Volumengröße über die Ziellinie gebracht. Mit einem Marktanteil von gut 14 % (3,5 Mrd. €) können sich Transaktionen zwischen 50 und 100 Mio. € zwar auf Rang zwei behaupten, allerdings fiel in keiner anderen Größenkategorie der Rückgang des Investmentvolumens (-45 %) so umfangreich aus.

Spezialfonds haben im Jahresverlauf 2020 knapp 6 Mrd. € in Büroimmobilien investiert und waren mit einem Marktanteil von 24 % ganz eindeutig die wichtigste Käufergruppe. Bereits im dritten Quartal entfallen mit den Abschlüssen des Medicus-Portfolios und des Campus der Société Generale in Hamburg prominente Deals auf diese Käufergruppe. Im vierten Quartal haben die Spezialfonds noch einmal deutlich das Tempo angezogen und mehr als 10 Einzeltransaktionen jenseits der 100 Mio. €-Marke getätigt. Während die Immobilien AGs/REITs ihr Vorjahresergebnis einstellen konnten (2020: 3,6 Mrd. €), haben Versicherungen ihr platziertes Volumen mehr als verdoppelt (+159 % auf 3,6 Mrd. €). Sie waren bereits in den stark krisengeprägten Quartalen Q2 und Q3 auffällig aktiv, vor allem im großvolumigen Segment, haben aber auch in Q4 umfangreich investiert.

Im Jahresverlauft sind die Spitzenrenditen an allen A-Standorten zwischen 5 und 15 Basispunkten gesunken. Mit Ausnahme von Hamburg präsentieren sie sich seit Ende September stabil und liegen zwischen 2,55 % in Berlin und München sowie 2,95 % in Köln. Im Zuge des Rekordergebnisses ist die Spitzenrendite in der Hansestadt im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 2,65 % gesunken und notiert jetzt unter der von Frankfurt (2,75 %).

Perspektiven
„Obwohl das erste Halbjahr 2021 noch große Herausforderungen bereithalten wird, dürfte die Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien weiterhin hoch bleiben, vor allem im Core-Segment, in dem die Renditen weiter eine sinkende Tendenz aufweisen. Trotz möglicherweise etwas steigenden Home-Office-Anteilen gehen die Investoren langfristig von einer positiven Entwicklung der Büroflächennachfrage aus, getragen von einer soliden deutschen Wirtschaft“, prognostiziert Nico Keller, Deputy CEO der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH (PM vom 11.01.2021)

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Deutscher BeteiligungsPreis für Primus Valor

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Primus Valor in der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten und AIF des Jahres für das Produkt „ImmoChanceDeutschland 10+“ aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 für Primus Valor und den „ImmoChance Deutschland 10 Renpvation Plus“

Im Anschluß folgt die Laudatio, gehalten von Stefan Helm:

Sehr geehrter Herr Grundler,

Ihr Haus gehört heute wiederum aus Sicht der Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zu den Besten der Branche. Dieses Gesetz der Serie ist hart erarbeitet. Erste überproportionale Platzierungserfolge erreichen einige Marktteilnehmer am Markt – vor allem Bankenabhängige Häuser. Viel wichtiger ist aber, was „hinten“ für die Anleger herauskommt. Und auch hier könne eventuell Anfangserfolge noch als Zufall gewertet werden. Wenn jedoch die Verkaufszahlen kontinuierlich steigen, Fondsschließungen regelmäßig zu Toprenditen zu Zeiten von Nullzinsen realisiert werden, dann ist das nicht mehr Zufall, sondern Kompetenz und Managementqualität.
So hat ihr Laudator 2019 bereits attestiert, dass die Primus Valor AG auf 12 Jahre Erfahrung im Kauf, der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilien in Deutschland zurückblickt. und die Primus Valor-Gruppe über 5.000 Wohneinheiten under management hält sowie ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 800 Millionen Euro besitzt. Die Leistungsbilanz ist bemerkenswert: Ihren Recherchen zufolge ist damit der ICD 7 R+ Deutschlands erster AIF mit aktueller Gesamtauszahlung von über 100 Prozent. Weitere Exit wurden 2020 getätigt.

Die Nachfrage nach dem heute auszuzeichnenden AIF ICD 10+ zeigt sich wiederum deutlich und bestätigt das Geschäftsmodell. Aktuell sind ca. EUR 30 Mio. platziert. Erhöht wurde das Investitionsvolumen des ICD 10 R+ daher jüngst aufgrund entsprechend vorhandener Kaufgelegenheiten. Damit kann die Platzierung fortgesetzt werden.
Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 als Ehrenpreis der Journalisten sowie die Auszeichnung als „AIF des Jahres“ geht an Primus Valor für den ImmoChance Deutschland 10 +. Ich gratuliere ganz herzlich Herrn Grundler und dem ganzen Primus Valor Team für die hervorragenden Ergebnisse.

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Habona tätigt sechs weitere Ankäufe für offenen Immobilienspezialfonds

Frankfurt, 02. Dezember 2020: Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe hat für den für die Deka aufgelegten offenen Immobilienspezialfonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ ein Portfolio aus sechs Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 19 Millionen Euro von der Carl Speer GmbH & Co. KG, Haan/Rheinland kaufvertraglich gesichert.
Das Portfolio mit einer Gesamtmietfläche von rund 9.000 m² und dem langfristigen Hauptmieter Netto umfasst die Standorte Geesthacht und Hennstedt (Schleswig-Holstein), Barth und Sundhagen (Mecklenburg-Vorpommern), Beeskow (Brandenburg) sowie Raschau-Markersbach (Sachsen).
„Auch diese Objekte tragen durch attraktive Rahmenbedingungen sowie lange Mietvertragslaufzeiten von durchschnittlich zwölf Jahren den Renditeerwartungen und dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung.“, so Hans Christian Schmidt FRICS, Geschäftsführer der Habona Invest Asset Management GmbH.
In den nächsten Wochen plant Habona weitere Ankäufe für den Spezialfonds, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro haben wird. Der Anlagefokus liegt auf onlineresistenten Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel.
Habona wurde von der Kanzlei Bottermann Khorrami rechtlich beraten, der Verkäufer durch Könnecke Naujok Rechtsanwälte und Steuerberater.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 488:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem genialen Marketingkonzept von Corona. Für die Lockdown-Folgen haben Notenbanken und Regierungen ein 120 Jahre altes volkswirtschaftliches Konzept entdeckt, das nur 2 Probleme hat. Elon Musk ist seit 3 Tagen zweitreichster Mensch der Welt. Das führt Rohmert in den Exkurs des gesunden Menschenverstandes. Last but not least tätigt Rohmert den Blick in die Glaskugel für Büroimmobilien. Alles gut: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt … .“  (S. 1)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Deutscher BeteiligungsPreis 2020 für 12.18. Vermögensmanagement

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet das 12.18. Vermögensmanagement in der Kategorie TOP Direktinvestment für das 12.18. BEECH „Family Hotel“ aus. Herzlichen Glückwunsch.


v.l.n.r. Timo Richter – Geschäftsführer der 12.18. Vermögens-Management GmbH; Jörg Lindner- geschäftsführender Gesellschafter Lindner Unternehmensgruppe und Ralph Wohltmann, Direktor  VZB

Herr Pelikan würdigt die Preisträger mit folgender Laudatio:

Verehrter Herr Richter,

liebes 12. 18. Team,

bereits mit dem Projekt Maremüritz Yachthafen Resort & Spa im Umfeld des Schlosshotels Fleesensee ist Ihnen ein ausgezeichneter Wurf gelungen. Hotels stehen vor der Pleite oder darben in Folge der Corana-Krise. Sie können die Früchte des Tüchtigen ernten, denn hochwertige Ferienimmobilien in Deutschland sind die Gewinner der Krise. Ihre Investoren konnten von einer Verdoppelung bis Verdreifachung der Mietraten sowie einer fast Vollauslastung in den Ferienmonaten profitieren. Das beweist ihre visionäre Kraft.

Die setzen Sie nun mit dem Resort BEECH Family Hotel fort. Einerseits sind es eigenständige Bungalows, die hochwertig saniert werden, andererseits ist man als Mieter angebunden an die Infrastruktur einer 4 Sterne Hotels, sodass die kulinarische Versorgung auch trotz staatlich angeordneter potentieller Hygienemaßnahmen und Abstandregeln auf hohem Niveau jederzeit gewährleistet ist.

Bereits 2018 wurde von der Laudatorin Frau Erdmann von Strehmel Consulting die Fachkompetenz wie folgt gelobt:  Das 12.18. Management konzipiert hochwertige Hotel- und Touristikimmobilieninvestments für institutionelle und private Anleger. Dabei vereint der Projektentwickler Ökonomie und Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Wachstum, feste Grundsätze und die Freiheit individueller Entfaltung zu einem schlüssigen Gesamtkonzept, das dem Anspruch von Anlegern gerecht wird. Zurzeit betreibt das Unternehmen Hotel- und Freizeitimmobilien mit insgesamt 5.402 Betten.

Hinzu kommt nun die Bestätigung des aktuellen Projektes: Die Tragfähigkeit und Qualität des Konzeptes wurde Ihnen durch eine ausführliche Bulwien- Gesa-Studie bestätigt. Das umfangreiche Sicherheitspaket verbunden mit der Hotel-Immobilienerfahrung von 12.18 sowie mit dem Renommee des Gesellschafter VZB – dem zahnärztlichen Versorgungswerk Berlin Brandenburg – steht für sich. Durch Timo Richter von der 12.18 Vermögensmanagement ist nun wieder die kompetente Aufbereitung und Betreuung von Partnern eingebracht worden. Dem Erfolg steht also nichts mehr im Wege.

Wir gratulieren der 12.18. zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 in der Kategorie TOP Direktinvestment Immobilien für das Projekt „BEECH Family Hotel“

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Wohnungsneubau im dritten Quartal 2020: Noch anhaltende Preisdynamik, vor allem die Preise im Umland vieler Städte ziehen an

©Project Investment – Semmelweisstraße Berlin

Bamberg, 03.11.2020: Der Immobiliensektor Wohnungsneubau beweist mit nach wie vor steigenden Preisen enorme Krisenresistenz – das ergibt die nun für das dritte Quartal des laufenden Jahres vorliegende Marktanalyse von PROJECT Research. Vor allem in der bayerischen Landeshauptstadt München werden neu gebaute Wohnimmobilien immer teurer, und zwar lageunabhängig. Bei den Preissteigerungen liegt Hamburg mit 17,1 Prozent im Vorjahresvergleich an der Spitze und belegt hinter München und Frankfurt Platz 3 der von PROJECT untersuchten deutschen Standorte und Wien. Die mittelfränkische Messestadt Nürnberg liegt beim Preiswachstum an zweiter Stelle. 

»Die grundsätzliche Robustheit des Wohnimmobilienmarkts zeigt sich an allen untersuchten Standorten. Nach Volumenrückgängen als auch Umsatzeinbrüchen in den ersten beiden Quartalen zeigt sich im dritten Quartal wieder einer Erholung, fast auf Vorkrisenniveau. Ob das so bleibt, kommt entscheidend auf den Umfang und die Dauer weiterer pandemiebedingter Einschränkungen an. Ob die weitere positive Preistendenz anhält, muss genau beobachtet werden. Künftige geringere Preisdynamiken oder sogar Preiskorrekturen kann man aber, nach aktueller Sachlage, nicht vollends ausschließen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

In München gehen die Preise in allen Lagen konstant nach oben

Unangefochtener Preisspitzenreiter bleibt München. Die Isarmetropole kann mit stattlichen 11.088 Euro ein um durchschnittlich 10,4 Prozent gestiegenes Preisniveau im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das enorme Wachstum lässt sich zumindest teilweise mit der Verteilung der Neubauobjekte erklären, von denen 44 – sieben Objekte mehr als im Vorjahr –  in hochpreisigen Stadtteilen liegen und gleichzeitig die Anzahl der Objekte in Lagen mit unterdurchschnittlichem Preisniveau – im Moment sind es 132 – stagniert.

Auch das Münchner Umland weist wiederum deutliche Preiszuwächse auf, das Niveau liegt in den von PROJECT untersuchten Gemeinden mit Durchschnittspreisen von 8.076 Euro nun durchschnittlich um 7,2 Prozent höher als 2019. Die Landkreise Fürstenfeldbruck (10,3 Prozent), Dachau (13,3 Prozent) und München (9,8 Prozent) liegen vorn. Auch Augsburg legt zweistellige Zuwachsraten auf und liegt bei nun 6.118 Euro.

Berlin: Stabiles Preiswachstum, Trend hin zu günstigeren Bezirken, das Umland zieht nach

Das per Stand September notierte Preisniveau der Bundeshauptstadt stagniert seit Juni bei knapp über 7.000 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 4,2 Prozent, das sich im Vergleich zur letzten Auswertung leicht reduziert hat. Generell gilt die Tendenz eines Rückgangs der Objektzahlen in den zentralen und teuren Bezirken bei gleichzeitigem Anstieg in günstigeren Lagen, was sich insgesamt negativ auf die Gesamtpreisentwicklung auswirkt. So sank allein in den beiden teuersten Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf die Projektanzahl im vergangenen Jahr um insgesamt knapp 20 Prozent, was 15 Objekten entspricht. Die Preissteigerungen in den Bezirken fallen im Vergleich zum Vorquartal nicht mehr ganz so hoch aus, liegen aber immer noch über der Entwicklung der Gesamtstadt. Zweistellige Preissteigerungen sind weiterhin in Lichtenberg (13,6 Prozent) und Pankow (11,8 Prozent) zu beobachten. In den hochpreisigen Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf ging es um 9,8 Prozent bzw. um 7,9 Prozent nach oben. In Steglitz-Zehlendorf lag das Plus dagegen nur bei 3,0 bzw. in Treptow-Köpenick bei 5,8 Prozent.

Viel Preisdynamik herrscht in den beobachteten Umlandregionen wie Potsdam, wo nach einer längeren Stagnationsphase seit Frühsommer wieder größere Preissteigerungen ausgemacht werden konnten. Auch das erweiterte Berliner Umland notierte in den vergangenen Monaten zweistellige Zuwachsraten, der Durchschnittspreis liegt bei derzeit 4.461 Euro pro Quadratmeter.

Hamburg: Enormer Preiszuwachs bei sinkenden Objektzahlen

Die Verkaufspreise in der Hansestadt ziehen ungebrochen an. Das Preisniveau hat mittlerweile die 7.000 Euro-Marke deutlich übertroffen (7.198 EUR/qm) und Hamburg ist damit nach München und Frankfurt der PROJECT-Standort mit den dritthöchsten Preisen. Die Dynamik hat sich in den letzten drei Monaten sogar noch einmal erhöht. Die Preise stiegen in den letzten 12 Monaten um satte 17,1 Prozent, Eimsbüttel und Nord liegen mit Zuwächsen von 25,6 bzw. 23,2 Prozent vorn. Der Grund: Vertriebsstarts in mondänen, alsternahen Stadtteilen sowie im Fall von Eimsbüttel einzelne Luxusobjekte an noblen Standorten. Die Preissteigerungen im Umland liegen mit 6,3 Prozent deutlich unter denen der Hansestadt.

Frankfurt: Niedrige Preissteigerungen auf insgesamt hohem Niveau, Umland legt stark zu

Die hessische Finanzmetropole Frankfurt belegt mit niedrigen Preiszuwächsen von 1,5 Prozent im Durchschnitt immer noch den zweiten Platz im Ranking der teuersten Metropolen. Nachdem die Verkaufspreise über etwa zehn Monate bis in den Juni hinein im Bereich von 7.700 bis 7.800 Euro pro Quadratmeter stagnierten, entwickelten sie sich im vergangenen Vierteljahr wieder kräftiger. Im September wurde die 8.000er-Marke überschritten. Zuletzt lag der Durchschnittspreis bei 8.020 Euro für einen Quadratmeter. Im südlich des Mains gelegenen Bezirk Frankfurt-Süd wurden mit 11,3 Prozent besonders starke Zuwächse beobachtet. Die meisten neuen Vertriebsstarts liegen derzeit in den Randlagen der Stadt.

Das Umland weist aktuell höhere Preissteigerungen auf als die Kernstadt. In den stadtnahen Regionen – außer Mainz, Wiesbaden und Darmstadt – stiegen die Preise um 5,1 Prozent auf 4.973 Euro pro Quadratmeter. Besonders stark wächst Mainz mit einem Zuwachs von 12,2 Prozent. Ein einziges Luxusobjekt im Verkauf ließ den Preis in Wiesbaden nach einjähriger Stagnation über die Marke von 7.000 auf 7.212 Euro klettern.

Düsseldorfs Preise sinken wegen neuer Objekte in einfacheren Lagen, dafür zweistelliges Plus im Umland

Nachdem im zweiten Quartal das Preisniveau bei 7.442 Euro pro Quadratmeter lag, fielen die Preise in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt zwischen Juni und August deutlich auf circa 7.000 Euro, nur um im September wieder auf 7.152 Euro zu steigen. Der 12-Monats-Wert liegt damit bei 1,9 Prozent. Zu berücksichtigen ist hier die geringe Zahl an Objekten, was größere Preissprünge aufgrund einzelner Vorhaben begünstigt. Während lange Zeit ein Großteil der Objekte in den teureren Bezirken lag, nahm der Anteil der Objekte in den günstigeren Bezirken 5 bis 10 im vergangenen Jahr von 23 Prozent auf 35 Prozent zu. Zudem schlossen jüngst neue Objekte in einfacheren Lagen an das Vertriebsende zweier Immobilien in A-Lagen an. Dieser preissenkende Effekt könnte sich in den kommenden Monaten fortführen, wenn andere Objekte im Hochpreissegment vollends verkauft sind.

Auch wenn das Preisniveau absolut gesehen insgesamt sank – neue Objekte in Düsseltal, Mörsenbroich oder Golzheim werden zu höheren Preisen verkauft als Objekte in vergleichbaren Lagen, die schon länger im Vertrieb sind. Auffällig ist der Analyse zufolge die in den letzten Monaten wieder ansteigende Gesamtzahl der Neubauentwicklungen. Das Umland weist mit einem Plus von 16,8 Prozent im Gegensatz zur Stadt Düsseldorf eine deutliche Preissteigerung auf.

Köln: Gute Lagen mit Zuwächsen

Im Kölner Stadtgebiet stagnieren die Verkaufspreise seit September 2019 leicht schwankend zwischen 5.700 und 5.900 Euro pro Quadratmeter, aktuell bei 5.755 Euro, was mit minus 0,2 Prozent einen leichten Rückgang im Jahresvergleich bedeutet. Ähnlich wie in Düsseldorf ist diese Entwicklung der räumlichen Verteilung der Neubauobjekte hin zu den günstigeren rechts des Rheins liegenden Bezirke geschuldet. Nur noch zwei Drittel aller Kölner Objekte liegen links des Rheins, im Vorjahr waren es noch 82 Prozent. Der jetzt höhere Anteil günstiger Objekte dämpft den Preis. Schaut man hingegen nur auf die linksrheinischen Vertriebsstarts, ergibt sich ein Preisniveau von über 6.200 Euro pro Quadratmeter. Die neuen rechtsrheinischen Objekte, teils in sehr einfachen Lagen, kommen auf lediglich kanpp 4.600 Euro.

Die Preise im benachbarten Bonn stiegen im Jahresvergleich um 4,2 Prozent auf 4.955 Euro. Nur ein Vertriebsstart im vergangenen Quartal kennzeichnet die geringe Dynamik dieses Marktes mit Preisen um die 5.000 Euro pro Quadratmeter.

Nürnberg wächst stark, auch an den Randlagen

Übers Jahr gesehen weist Nürnberg nach Hamburg das zweitstärkste Wachstum auf. Der Durchschnittspreis liegt dort nun bei 5.609 Euro pro Quadratmeter, das bedeutet ein Wachstum von 12,6 Prozent. Dies dürfte an neu auf dem Markt platzierten Objekten mit deutlich höherem Preisniveau – teils über 7.000 Euro pro Quadratmeter – liegen.Diese Dynamik zeigt sich auch in den Stadtrandlagen, wo die Preise neuer Angebote nur noch knapp unter der 5.000-Euro-Marke rangieren.

Das Nürnberger Umland (ohne die beiden Großstädte Fürth und Erlangen) notiert mit einem Anstieg von 7,8 Prozent mittlerweile ein Preisniveau von 4.502 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt geht in der gesamten Metropolregrion das Angebot zurück. Dies gilt in besonderem Maße für Erlangen. Derzeit sind nur noch vier Objekte im Vertrieb. Ausnahme ist Fürth, wo die Objektzahlen konstant bleiben. Dort wird ein Wachstum mit jährlich 11,2 Prozent auf ein Preisniveau von jetzt 5.081 Euro verzeichnet wird.

Wien mit stetigem Preiswachstum

Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Quadratmeter liegt in der österreichischen Hauptstadt Wien mit einem erneut konstanten Zuwachs von 7,5 Prozent seit 2019 bei 6.202 Euro. In den zentralen Bezirken sind die Verkaufsangebote wegen mangelnder Freiflächen nun rückläufig. Hohe Preiszuwachsraten sind in eher günstigen oder innenstadtnahen Bezirken zu beobachten. Das Wiener Umland wächst mit 4,1 Prozent auf Jahressicht moderater. Die Preise liegen hier bei aktuell 4.688 Euro für den Quadratmeter.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise die »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen«. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien. Weitere Informationen unter www.project-research.de.

Quelle: PROJECT Investment Gruppe (OPM)

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