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Category Archives: Immobilien Inland

Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 496:

Im Editorial grüßt Werner Rohmert von Mallorca, auf das er sich aus Sicherheitsgründen zurückgezogen hat. Er vergleicht die Komplexheit früheren Reisens vor Euro und mit Grenzen mit der heutigen Einfachheit. Die Welt schreitet fort – auch im Benimm. Das wird von Webinar zu Webinar immer deutlicher. Ganz ohne Corona-Impf- und Statistik-Kopfschütteln geht es auch bei Rohmert nicht. Als wirtschaftliches Regulativ schlägt Rohmert ganz gegen seine Gewohnheiten eine neue Steuer vor. (S. 1)

  • Stimmung für Gewerbe-Immobilienfinanzierungen legt seit 9 Monaten zu- Homeoffice, ESG und Flexibilität werden wichtiger: Der vierteljährliche Stimmungsindikator für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland DIFI von JLL und dem ZEW hat im 1. Quartal nach dem Totalabsturz im Corona-Quartal 2020 zum dritten Mal in Folge zugelegt und liegt jetzt wieder auf dem schon seit 2015 rückgängigem Erwartungsniveau vor Corona. (Rohmert, Seite 3)
  • Immobilienklimaindex dreht wieder auf Optimismus- Deutsche Hypo Immobilienklima im März positiver: Sowohl das Investmentklima als auch das Ertragsklima trugen zur Entwicklung bei.  (Wrede, Seite 5)
  • Investment-Februar bricht Negativrekord seit 2013 – Woher kommt die gute Stimmung: Erneut hat Savills in einem Market in Minutes den Investmentmarkt für Wohn- und Gewerbeimmobilien unter die Lupe genommen. Im Februar wechselten Objekte für rund 2,6 Mrd. Euro den Eigentümer – das ist  das niedrigste Monatsvolumen seit Beginn der Pandemie und gleichzeitig der niedrigste Monatsumsatz am Investmentmarkt seit Juli 2013. (Rohmert, Seite 5)
  • Parkhäuser entwickeln sich zu Mobility-Hub- Ertragsprognosen machen Investments attraktiv: Hinzu kommt auch ein „Neues Denken“ innerhalb der Objektkategorie bzw. Stadtplanung. Neue Quartiersgaragen decken für ein bestimmtes Einzugsgebiet den Parkbedarf der dort lebenden Bewohner ab und stehen bei Bedarf auch für andere Nutzergruppen zur Verfügung stehen. (Rohmert, Seite 8)
  • Büroimmobiliensektor in Asien wuchs 2020 trotz Corona – Dieser Zyklus ist anders: Im Gegensatz zu früheren Abschwüngen, bei denen das Flächenangebot am Ende der Aufschwungsphase in der Regel entweder schon hoch oder sich noch unumkehrbar mit Fertigstellungen im Tal beschleunigte, stand der sinkenden Nachfrage im Jahr 2020 nur ein sehr bescheidener Anstieg des gesamten Angebotszuwachses gegenüber. (Rohmert, Seite 9)
  • Deutsche Bank sieht Wohnimmobilienzyklus 2024 in der Wende: Übertreibungen im Wohnimmobilienzyklus wurden bereits mehrfach moniert. Bundesbank und empirica warnen seit einigen Jahren vor Überbewertungen bis 30%. Der Immobilienbrief sieht viele Portfolioinvestitionen rein zinsgetrieben und aus Verwaltungs- und damit auch aus Renditesicht vor dem Hintergrund zunehmender Regulierung auch der Mietanpassungsmöglichkeiten an eine etwaige Inflation eher kritisch. (Rohmert/Götza, Seite 10)
  • Demographie-Schwert bleibt scharf- Raumordnungsprognose sieht 5,5 Mio. weniger Erwerbsfähige bis 2040:
  • Seit Mitte der 80er Jahre geisterte das Gespenst der Demographie durch die Medien. Deutschland sei fertig gebaut. Wohnungsbau lohne sich nicht. (Rohmert, Seite 14)
  • Der neue „Grundsicherungsrelevante Mietspiegel“ (empirica) 2020 liegt vor – Wohnen wird auch im unteren Segment immer teurer: Die hohe Wohnungsnachfrage, angefeuert von demografischen und migratorischen Faktoren, den Trends zu Single-Haushalten, steigender Wohnfläche pro Kopf, und steigender Qualitätsansprüchen treibt die Mietpreise in die Höhe. (Wrede, Seite 15)
  • Deutsche Hotels mit minus 40%: Starke Spreizung zwischen Business- und Ferien-Hotels: Die Ferienhotellerie konnte sich durch den Sommer retten. In den Businesshotels blieb Totentanz. Insofern sind wir eher überrascht, dass überhaupt noch getanzt wird. Oft dürfte es auch nicht nur um das brandaktuelle Überleben gehen, sondern auch um die Überlegung, welche Geschäftsmodelle überhaupt noch aufgehen.(Rohmert, Seite 17)
  • Deutliche Unterschiede bei Logistikmieten im Neubau und Bestand – Mietpreise entwickeln sich heterogen: Während Logistikinvestments weiterhin gehypt werden, entwickeln sich die Mieten für Neubau- und Bestandsimmobilien in den unterschiedlichen Regionen sehr heterogen (Wrede, Seite 18)
  • Aus unserer Kooperation mit „immobilien intern“: Neuer Ratgeber: Mietpreisbremse 3.0 für Wohnungen (Seite 19)
  • „Denk“anstöße – Kapitalanlage Wohnen versus Büro: Im Rahmen der Zeitungslektüre der letzten Lockdown Monate kristallisiert sich die Schwarz-Weiß-Botschaft heraus: Investitionen in Wohnen profitiert von der aktuellen Entwicklung, Büro wird vom Home Office verdrängt. Ergibt sich bei näherer Betrachtung ein differenziertes Bild? (Denk, Seite 20)
  • Digitale Lagebeurteilung – Datenverdichtung durch Ratings und Scorings: „Eine gute Mikrolage ist besser als eine schlechte Makrolage.“ Absolute Aussagen wie diese mögen zutreffend sein, machen jedoch immer auch die Problematik subjektiver Einschätzungen in der immobilienwirtschaftlichen Lagediskussion deutlich. Auch die vielzitierten A-, B- und C-Lagen erlauben eine Klassifizierung nach der jeweiligen Bedeutung einer Stadt. Bei näherer Betrachtung gehen die jeweiligen Definitionen jedoch weit auseinander und erschweren einheitliche Vergleiche. In allen Fällen der Lageeinschätzung ist deshalb eine eindeutige Definition der Beurteilungskriterien von hoher Bedeutung. (Fahrländer, Seite 21)
  • UBS Euroinvest Immobilien: Jahresbericht zum 31. August 2020: Das Fondsvermögen ist seit Jahren rückläufig. Die Öffnung des Fonds für Privatanleger scheint daher vor allem dem Zweck zu dienen, den Mittelabzug durch institutionelle Anleger zu kompensieren. (Fanderl, Seite 22)
  • Scope übernimmt Euler Hermes Rating: Die Ratingagentur Scope treibt die Konsolidierung im europäischen Ratingmarkt weiter voran. Die Übernahme stärkt insbesondere Scopes Kapazitäten für SMEs und Projektfinanzierungen. Beide Bereiche profitieren von steigendem Investoreninteresse. (Krentz, Seite 25)
  • ZEW-Studie zeigt Grundsteuer belastet vor allem ärmere Haushalte in Mietwohnungen. (Krentz, Seite 25)
  • PROJECT Investment zum »Top Arbeitgeber im deutschen Mittelstand 2021« gekürt (Seite 27)
  • *Der*5 Minuten*Hospitality*Experte*:„Gott ist ein Kreativer. Kein Controller.“ Das Hotel Financial Statement müssen wir trotzdem neu denken. (Völcker, Seite 27 )
  • Immobilienverrentung: Die Zahl der unterschiedlichen Immobilienverwertungs-Modelle ist in den vergangenen Jahren explodiert. Und immer mehr neue Anbieter kommen auf diesen wachsenden Markt der Altersfinanzierung in der Hoffnung auf das schnelle Geld. Das Gezänk um die Seriosität der Angebote wird größer. (Hoffmann; Seite 28)
  • Produktmangel limitiert Kölner Investmentmarkt: Das Rekordergebnis des Vorjahres wurde erwartungsgemäß um 55% verfehlt. (Junghanns, S. 30)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach

© Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 17. März 2021 – Die Hahn Gruppe hat eine Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, erworben. Verkäufer sind deutsche Eigentümerfamilien. Diese wurden von McDermott Will & Emery sowie Ebner Stolz, Düsseldorf, beraten. Die Rechtsanwaltkanzlei ROTTHEGE WASSERMANN war für den Käufer beratend tätig. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Übergang hat Anfang März 2021 stattgefunden.

Das gemischt genutzte Immobilienensemble überzeugt Investoren und Nutzer mit einer attraktiven und zukunftsfähigen Mischung aus nahversorgungsorientiertem Einzelhandel und Dienstleistungsangeboten aus der Gesundheitsbranche. Sie dehnt sich auf drei Bauteile aus, die zwischen 2002 und 2006 errichtet worden sind.
Langfristiger Ankermieter des ersten Gebäudekomplexes ist der Lebensmitteleinzelhändler EDEKA, der einen Verbrauchermarkt betreibt. Weitere Flächen hat EDEKA an ALDI, dm, Ernsting‘s Family sowie Shops, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe untervermietet.

In den ergänzenden Gebäudeteilen befinden sich ein Ärztezentrum mit zahlreichen Facharztpraxen, eine große Reha-Einrichtung sowie die Büroflächen einer großen Krankenkasse. Der auf insgesamt 21.500 m² Mietfläche untergebrachte Mix aus Handel, Dienstleistungen, Gesundheit und Büro lässt ein hohes Maß an gegenseitigen Synergien unter den einzelnen Nutzungen erwarten. Die durchschnittliche gewichtete Mietrestlaufzeit des vollständig vermieteten Objekts liegt bei über 8 Jahren. Das Parkdeck mit rund 670 Stellplätzen ist das verbindende Element zwischen den Gebäudeteilen.

Die Immobilie befindet sich in zentraler Lage des Mönchengladbacher Stadtbezirks Süd, Dahlener Straße/Mittelstraße. Aufgrund der exponierten Lage an einer Hauptverkehrsachse besteht für die zahlreichen Besucher eine gute Anbindung und Sichtbarkeit des Objekts. Die Stadt Mönchengladbach hat als Oberzentrum eine bedeutende Versorgungs- und Verwaltungsfunktion für die Region. Mit ihrem breit diversifiziertem Branchenspektrum ist sie ein bedeutender Wirtschaftsstandort, der im langjährigen Trend sowohl einen Beschäftigungs- als auch einen Bevölkerungszuwachs aufweist.

Die Mixed-Use-Immobilie Mönchengladbach ist für die spätere Vermarktung als Immobilienfondsinvestment vorgesehen. Die Hahn Gruppe plant den öffentlichen Vertrieb eines neuen Publikums-AIFs im zweiten Quartal 2021.

Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 17.03.2021)

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Nixdorf Kapital und LHI besiegeln Zusammenarbeit

Landshut 29.01.2021– Durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Dezember 2020 hat NIXDORF Kapital AG und die LHI Gruppe ihre Zusammenarbeit besiegelt. Ziel der Kooperation ist das Aufsetzen eines Immobilienportfolios im Bereich „Wohnen im Alter“ unter besonderer Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien.

Die NIXDORF Kapital AG hat sich das Ziel gesetzt, Investitionen mit gesellschaftlichem Nutzen zu marktüblichen Renditen zu ermöglichen, getreu nach dem Zitat von Heinz Nixdorf: „Vor dem Himmel kommt das Leben auf Erden, und da gilt es, eine soziale Gesellschaft aufzubauen.“ Die Nixdorf Kapital AG entwickelt Fondskonzepte und Anlagestrategien im Bereich Impact Investing für von der Gesellschaft initiierte Fonds, die mit Partnern aufgelegt und die über Dritte von Nixdorf Kapital AG angeboten werden.

In diesem Geiste kooperiert die NIXDORF Kapital AG bei dem Immobilien-Spezial-AIF „Wohnen im Alter“ mit der LHI Gruppe aus Pullach, die über 40 Jahre Managementerfahrung im Bereich Immobilien sowie hohen Vernetzungsgrad im Markt vorweisen kann. Die LHI hat bereits im Jahr 2019 einen ESG-Score für Immobilien entwickelt.

Beide Kooperationspartner werden ihre Expertise in den Aufbau und die Verwaltung des Portfolios einbringen. Für die hohe Innovationsfähigkeit und Umsetzungskraft wurde dem Fondskonzept der Deutsche Beteiligungspreis 2020 durch das Fachmedium BeteiligungsReport verliehen.

(red.)

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Nahversorgung bricht im Corona-Jahr 2020 Umsatzrekord

©Manuel Jahn, Head of Business Development

Frankfurt, 26. Januar 2021 (OPM): Neue bevh-Zahlen bestätigen die Markteinschätzung von Habona Invest
Corona hat der Nahversorgungsbranche in den Stadtteilzentren und Wohngebieten ein Rekordjahr gebracht. Allein der Mehrumsatz, der in den Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärkten 2020 zusätzlich getätigt wurde, belief sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf rund 20 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11 Prozent. Obwohl der Wunsch nach kontaktlosem Einkauf weiterhin hoch ist, kam der Onlinehandel mit Lebensmitteln nach heutigen Daten des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) kaum über einen Zuwachs von einer Milliarde Euro hinaus. Damit bleibt der Onlinehandel mit einem Anteil von rund 1,3 Prozent am Food-Gesamtumsatz eine Randnotiz.
Auch bei der von den Lockdowns besonders betroffenen innerstädtischen Leitbranche Fashion konnte der Onlinehandel die Verluste nicht ausgleichen – im Gegenteil: die Pro-Kopf-Ausgaben der Deutschen für Schuhe und Bekleidung gingen in den letzten 12 Monaten um gut 40 Prozent zurück.
„Der stationäre Laden bleibt die Bühne des Einzelhandels. Ohne den physischen Kontakt zum Produkt funktioniert auch der Onlinevertrieb nicht,“ so Manuel Jahn, Head of Business Development bei der Habona Invest anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Marktdaten.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Habona Invest Gruppe meldet Rekordjahr für 2020

Frankfurt, 20. Januar 2021(OPM): Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Während Wirtschaftsforscher ihre Erwartungen für die meisten Branchen herunterschrauben, bleibt der Lebensmitteleinzelhandel ein echter Stabilitätsanker. Die Fokussierung des Fondsinitiators und Asset Managers auf onlineresistente und krisenfeste Nahversorgungsimmobilien hat sich erneut als weitsichtige Anlagestrategie erwiesen.
Habona mit Platzierungs- und Investmentrekord
Mit über 270 Millionen Euro platziertem Eigenkapital für die verschiedenen von Habona gemanagten Fonds und 81 Immobilien-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 420 Millionen Euro verzeichnete Habona ein herausragendes Jahresergebnis. In den vergangenen zwölf Monaten konnten die Assets unter Management so auf über 700 Millionen Euro gesteigert werden. Damit konnte die Habona Gruppe ihr betreutes Immobilienvermögen um über 75% steigern.
Darüber hinaus hat der 2015 aufgelegte Publikums-AIF „Habona Einzelhandelsfonds 04“ mit seiner planmäßigen Auflösung im Sommer 2020 und einem Verkaufsvolumen von über 100 Mio. Euro für seine Anleger eine deutlich über den Prognosewert liegende Vorsteuerrendite von ca. 10% p.a. erzielt.
„Die deutschen Lebensmitteleinzelhändler konnten ihre Geschäfte in der Pandemie deutlich ausbauen und sind sicherlich einer der Profiteure in der aktuellen Krisensituation. Habona konnte als deutschlandweiter Spezialist und Vorreiter in dieser Assetklasse davon natürlich profitieren. Wir haben das Ziel noch in diesem Jahr die Assets under Management auf eine Milliarde Euro zu steigern und somit eine noch bedeutendere Rolle im Bereich Nahversorgung zu spielen.“ resümiert Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest-Gruppe, und führt weiter aus: „Mehr denn je sehen wir uns dementsprechend dazu verpflichtet, als verlässlicher Partner unserer Mieter und Investoren zu agieren und neben der gemeinsamen Krisenbewältigung auch wichtige Zukunftsthemen im Rahmen unserer ESG-Strategie weiter voranzutreiben.“

Quelle: Habona Invest GmbH

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Primus Valor erwirbt großes Immobilienpaket mit 448 Einheiten der IMMOVATION-Unternehmensgruppe

Mannheim, 19. Januar 2021 – Die Primus Valor Gruppe konnte für ca. 45 Mio. Euro Immobilien im Rahmen eines Portfolioankaufs tätigen, wobei sich der Ankauf auf die aktuelle Emission „ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus“ (ICD 10 R+) sowie den Vorgänger „ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus“ (ICD 9 R+) fast zu gleichen Teilen verteilt.

Verkäufer des Immobilienpaketes sind Gesellschaften der IMMOVATION-Unternehmensgruppe. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG und Sascha Müller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaften, äußerten sich sehr zufrieden über die erfolgreich geführten Verhandlungen. Bergmann: „Die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes unter dem Einfluss von Corona zeigt besonderes deutlich, wie grundlegend das Wohnen für unsere Gesellschaft ist. Das verkaufte Portfolio besteht fast ausschließlich aus Wohnimmobilien. Das große Interesse von Investoren am Erwerb der Objekte zeigt einmal mehr, dass insbesondere Investitionen in Wohnimmobilien an ausgesuchten Standorten auch bei wechselhaften Marktbedingungen ein vergleichsweise verlässliches Investment sind.“ Nach Unternehmensangaben planen sowohl die IMMOVATION AG, als auch die Primus-Valor-Gruppe auch künftig in Wohnimmobilien zu investieren und Gewinne u.a. mit Wertsteigerungen der Objekte zu erzielen.

Der sich seit Ende Januar 2020 in Platzierung befindende Primus-Valor-Fonds ICD 10 R+ erwarb ein Teilportfolio mit Liegenschaften in Lahr (Baden-Württemberg), Kassel (Hessen), Rendsburg (Schleswig-Holstein), Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) sowie in den Niedersächsischen Städten Alfeld und Bergen. Für ca. 22 Mio. Euro konnten 176 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 14.700 m² Wohnfläche sowie zahlreiche Stellplätze angekauft werden.

Mit dem zweiten Teilportfolio wurden ebenfalls für ca. 22 Mio. Euro Liegenschaften in Lünen (Nordrhein-Westfalen), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Erfurt und Meiningen (Thüringen), Burgkirchen (Bayern) sowie erneut Kassel erworben, welche dem Immobilienportfolio des ICD 9 R+ zugeordnet werden. Neben über 100 Stellplätzen wurden hierbei 272 Wohneinheiten mit einer gesamten Wohnfläche von knapp 16.400 m² akquiriert. Ebenfalls in Lünen gelegen, konnte das Fondsmanagement des ICD 9 R+ kurz vor Weihnachten noch einen weiteren Ankauf tätigen. Das Objekt erstreckt sich über gut 3.200 m² und umfasst 19 Wohneinheiten mit gleicher Anzahl Tiefgaragen-Stellplätze.

Quelle: Primus Valor (PM vom 19.01.2021)

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Büro-Investments trotz aller Widrigkeiten unangefochtene Nummer 1

© Shutterstock

Frankfurt am Main, 11. Januar 2021 – Obwohl die Rahmenbedingungen für Büro-Investments 2020 herausfordernd waren und es im weiteren Jahresverlauf 2021 vorerst bleiben werden, wurde eines der besten Resultate der Historie erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere den Dienstleistungssektor sind enorm. Hinzu kommt, dass insbesondere die Lockdown-Monate gezeigt haben, dass Arbeiten aus dem Home Office durchaus gut funktionieren kann. Die Diskussion, wie und wo wir zukünftig Büroarbeiten verrichten werden, ist entfacht und wird zum Teil hitzig geführt. Dennoch ist das Vertrauen der Investoren in den Bürostandort Deutschland sehr groß, was auch die Tatsache unterstreicht, dass die Investmentvolumina im zweiten Halbjahr trotz aller Unsicherheiten von Quartal zu Quartal in allen Märkten gestiegen sind. Insgesamt wurden 2020 rund 24,6 Mrd. € in diese Assetklasse investiert. Das entspricht einem Marktanteil von 41 %, womit sich Büro-Investments noch vor Einzelhandel (gut 20 %) und Logistik (rd. 13 %) an die Spitze setzen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Erwartungsgemäß wurde das Rekordergebnis aus 2019 verfehlt (-36 %), aber das jüngste Resultat liegt immer noch 16 % über dem Zehn-Jahresdurchschnitt und über den guten Ergebnissen der Jahre 2015 bis 2017. Einzeldeals waren 2020 marktdominierend mit einem Anteil von knapp 79 %“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Berlin und Frankfurt mit Abstand an der Spitze
Als einziger Markt mit einem Investmentvolumen jenseits der 5 Mrd. €-Marke kann sich Berlin einmal mehr an der Spitze der bundesdeutschen Standorte platzieren. Zwar wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres um knapp 40 % verfehlt, aber es ist dennoch der zweithöchste je registrierte Wert. Wie in Berlin, so hat auch in Frankfurt eine wahre Jahresendrallye zu einem insgesamt guten Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. € beigetragen. Auf einem sehr guten dritten Platz kann sich Hamburg mit einem Rekordvolumen von rund 3,1 Mrd. € einreihen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 7 % und der 10-Jahresdurchschnitt gar um 43 % übertroffen. Weit unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis in München mit 2,7 Mrd. € aus (Zehn-Jahresdurchschnitt: 3,6 Mrd. €).

Die deutschen A-Städte bleiben mit einem Marktanteil von knapp 80 % Prozent das präferierte Anlageziel der Investoren (15,6 Mrd. €), allerdings konnten sich B-Städte im Corona-Jahr 2020 mit einem Investmentvolumen von 2,7 Mrd. € sehr gut behaupten. Ihr Ergebnis auf Vorjahresniveau unterstreicht das Vertrauen der Investoren in diese Märkte, denen auch nach Überwindung der Krise sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Großvolumige Deals bleiben marktbestimmend, Spezialfonds wichtigste Marktakteure
Es waren die Deals über 100 Mio. €, die den Büro-Investmentmarkt 2020 dominiert haben. Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit etwa 15 Abschlüssen in dieser Größenordnung im ersten Quartal wurde der Markt jäh ausgebremst. Die Corona-Pandemie, der erste Lockdown und die wachsenden Unsicherheiten ließen Investoren mit noch größerer Vorsicht walten. Viele Großdeals wurden vor allem im zweiten Quartal vorübergehend on hold gesetzt. Die Mehrheit dieser Transaktionen konnte dann in einem sehr starken Jahresendspurt noch zu einem Abschluss gebracht werden. Allein im vierten Quartal wurden über 30 Verträge dieser Volumengröße über die Ziellinie gebracht. Mit einem Marktanteil von gut 14 % (3,5 Mrd. €) können sich Transaktionen zwischen 50 und 100 Mio. € zwar auf Rang zwei behaupten, allerdings fiel in keiner anderen Größenkategorie der Rückgang des Investmentvolumens (-45 %) so umfangreich aus.

Spezialfonds haben im Jahresverlauf 2020 knapp 6 Mrd. € in Büroimmobilien investiert und waren mit einem Marktanteil von 24 % ganz eindeutig die wichtigste Käufergruppe. Bereits im dritten Quartal entfallen mit den Abschlüssen des Medicus-Portfolios und des Campus der Société Generale in Hamburg prominente Deals auf diese Käufergruppe. Im vierten Quartal haben die Spezialfonds noch einmal deutlich das Tempo angezogen und mehr als 10 Einzeltransaktionen jenseits der 100 Mio. €-Marke getätigt. Während die Immobilien AGs/REITs ihr Vorjahresergebnis einstellen konnten (2020: 3,6 Mrd. €), haben Versicherungen ihr platziertes Volumen mehr als verdoppelt (+159 % auf 3,6 Mrd. €). Sie waren bereits in den stark krisengeprägten Quartalen Q2 und Q3 auffällig aktiv, vor allem im großvolumigen Segment, haben aber auch in Q4 umfangreich investiert.

Im Jahresverlauft sind die Spitzenrenditen an allen A-Standorten zwischen 5 und 15 Basispunkten gesunken. Mit Ausnahme von Hamburg präsentieren sie sich seit Ende September stabil und liegen zwischen 2,55 % in Berlin und München sowie 2,95 % in Köln. Im Zuge des Rekordergebnisses ist die Spitzenrendite in der Hansestadt im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 2,65 % gesunken und notiert jetzt unter der von Frankfurt (2,75 %).

Perspektiven
„Obwohl das erste Halbjahr 2021 noch große Herausforderungen bereithalten wird, dürfte die Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien weiterhin hoch bleiben, vor allem im Core-Segment, in dem die Renditen weiter eine sinkende Tendenz aufweisen. Trotz möglicherweise etwas steigenden Home-Office-Anteilen gehen die Investoren langfristig von einer positiven Entwicklung der Büroflächennachfrage aus, getragen von einer soliden deutschen Wirtschaft“, prognostiziert Nico Keller, Deputy CEO der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH (PM vom 11.01.2021)

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Deutscher BeteiligungsPreis für Primus Valor

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Primus Valor in der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten und AIF des Jahres für das Produkt „ImmoChanceDeutschland 10+“ aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 für Primus Valor und den „ImmoChance Deutschland 10 Renpvation Plus“

Im Anschluß folgt die Laudatio, gehalten von Stefan Helm:

Sehr geehrter Herr Grundler,

Ihr Haus gehört heute wiederum aus Sicht der Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zu den Besten der Branche. Dieses Gesetz der Serie ist hart erarbeitet. Erste überproportionale Platzierungserfolge erreichen einige Marktteilnehmer am Markt – vor allem Bankenabhängige Häuser. Viel wichtiger ist aber, was „hinten“ für die Anleger herauskommt. Und auch hier könne eventuell Anfangserfolge noch als Zufall gewertet werden. Wenn jedoch die Verkaufszahlen kontinuierlich steigen, Fondsschließungen regelmäßig zu Toprenditen zu Zeiten von Nullzinsen realisiert werden, dann ist das nicht mehr Zufall, sondern Kompetenz und Managementqualität.
So hat ihr Laudator 2019 bereits attestiert, dass die Primus Valor AG auf 12 Jahre Erfahrung im Kauf, der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilien in Deutschland zurückblickt. und die Primus Valor-Gruppe über 5.000 Wohneinheiten under management hält sowie ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 800 Millionen Euro besitzt. Die Leistungsbilanz ist bemerkenswert: Ihren Recherchen zufolge ist damit der ICD 7 R+ Deutschlands erster AIF mit aktueller Gesamtauszahlung von über 100 Prozent. Weitere Exit wurden 2020 getätigt.

Die Nachfrage nach dem heute auszuzeichnenden AIF ICD 10+ zeigt sich wiederum deutlich und bestätigt das Geschäftsmodell. Aktuell sind ca. EUR 30 Mio. platziert. Erhöht wurde das Investitionsvolumen des ICD 10 R+ daher jüngst aufgrund entsprechend vorhandener Kaufgelegenheiten. Damit kann die Platzierung fortgesetzt werden.
Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 als Ehrenpreis der Journalisten sowie die Auszeichnung als „AIF des Jahres“ geht an Primus Valor für den ImmoChance Deutschland 10 +. Ich gratuliere ganz herzlich Herrn Grundler und dem ganzen Primus Valor Team für die hervorragenden Ergebnisse.

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Habona tätigt sechs weitere Ankäufe für offenen Immobilienspezialfonds

Frankfurt, 02. Dezember 2020: Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe hat für den für die Deka aufgelegten offenen Immobilienspezialfonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ ein Portfolio aus sechs Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 19 Millionen Euro von der Carl Speer GmbH & Co. KG, Haan/Rheinland kaufvertraglich gesichert.
Das Portfolio mit einer Gesamtmietfläche von rund 9.000 m² und dem langfristigen Hauptmieter Netto umfasst die Standorte Geesthacht und Hennstedt (Schleswig-Holstein), Barth und Sundhagen (Mecklenburg-Vorpommern), Beeskow (Brandenburg) sowie Raschau-Markersbach (Sachsen).
„Auch diese Objekte tragen durch attraktive Rahmenbedingungen sowie lange Mietvertragslaufzeiten von durchschnittlich zwölf Jahren den Renditeerwartungen und dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung.“, so Hans Christian Schmidt FRICS, Geschäftsführer der Habona Invest Asset Management GmbH.
In den nächsten Wochen plant Habona weitere Ankäufe für den Spezialfonds, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro haben wird. Der Anlagefokus liegt auf onlineresistenten Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel.
Habona wurde von der Kanzlei Bottermann Khorrami rechtlich beraten, der Verkäufer durch Könnecke Naujok Rechtsanwälte und Steuerberater.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 488:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem genialen Marketingkonzept von Corona. Für die Lockdown-Folgen haben Notenbanken und Regierungen ein 120 Jahre altes volkswirtschaftliches Konzept entdeckt, das nur 2 Probleme hat. Elon Musk ist seit 3 Tagen zweitreichster Mensch der Welt. Das führt Rohmert in den Exkurs des gesunden Menschenverstandes. Last but not least tätigt Rohmert den Blick in die Glaskugel für Büroimmobilien. Alles gut: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt … .“  (S. 1)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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