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Category Archives: News

FOR – family office report Nr. 23/2021

Mit den Inhalten:

Ein offener Brief an Kanzlerkandidat Olaf Scholz

Feindbild Neoliberalismus- Kommentar von Roland Koch, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung in der ERHARD HEUTE vom 17.09.2021

Kurzmeldungen

SCOPE: Institutionelle Immobilienfonds: Angebot stark ausgeweitet

Veröffentlichung des neuen HAHN Retail Real Estate Reports 2021/2022

Lösung gegen Inflation: Solide vermietete Immobilien

Quartierprojekt BRUCKLYN in Erlangen bietet jetzt Lifestyle-Apartments mit langfristen Mietverträgen

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BeteiligungsReport 127 | Erfolg und Misserfolg von Sachwerten

ERFOLG UND MISSERFOLG VON SACHWERTEN

Die Bedeutung des Managements

Liebe Freude des Sachwertinvestments, das Marktumfeld zeigt uns, dass wir mit dem Thema Sachwerte auf dem richtigen Weg für die Portfoliobeimischung sind. Alle Anzeichen stehen auf Grün. Wenn jetzt jemand daraus liest, dass die Zeit wieder gekommen ist, blind in reine Hotel- oder Büroinvestment zu investieren, der versteht meine Aussage falsch. Es gibt keine Zeit, in der man gedankenlos in irgendetwas anlegen sollte.

Inhalt:

2 Editorial
3 Wir in den Medien
4 Kurzmeldungen
7 Scope zu Geschlossene AIF: Emissionsaktivitäten Q2 2021
7 Medienpreise der Stiftung Finanzbildung: Courage und book of finance
8 Investition im Südosten der USA
9 Wie geht die Branche mit Baukostensteigerung um?
10 Aktuelle Publikums-AIF am Markt
12 Mark my word: BeteiligungsReport stellt Fragen an ZBI Zentral Boden Investment
Warum sollte man noch bei den Erlangener zeichnen?
14 Personelles

Hier geht es zur Ausgabe:

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Offener Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Bildnachweis: @pixabay

Sehr geehrter Herr Bundesfinanzminister,

Sehr geehrter Herr Scholz,

als Wirtschaftspublizist und freier Geldlehrer in der Stiftung Finanzbildung verfolge ich seit Jahren die Diskussion um die Diskrepanz zwischen der ökonomischen Realität einerseits und andererseits der politischen Wahrnehmung sowie deren Taten. 

Fakten sind derzeit folgende:

Im August 2021 entschied das BVerfG, dass die aktuelle Praxis, 6 Prozent Zinsen für verspätete Steuerforderung zu verlangen, verfassungswidrig ist, wenn sich die Festsetzung um mehr als 15 Monate verzögert. Das bedeutet nichts anderes, als dass dieser Zins seit 2014 aus Sicht des BVerfG ungerechtfertigt ist.

Dieser einheitliche Zinssatz für Steuerforderung wurde bereits 1961 festgelegt und seither nicht mehr verändert. Die ökonomische Marktrealität ergibt jedoch, dass der Einlagensatz seit 2014 im negativen Bereich liegt. Das bedeutet, dass der Staat doppelt kassiert: Einerseits bei denen, die ihm einen Kredit in Form von Staatsanleihen gewähren, als auch andererseits bei denen, die dem Staat Steuern schulden.

Diese Praxis und rechtliche Lage war seit Jahren sowohl durch den Bundestag und den Bundesrat als auch vom Bundesfinanzhof hinterfragt worden. Allerdings passierte nichts. Erst als Ministerpräsident Markus Söder 2019 das Thema Negativzinsen für Kleinanleger anging, setzten Sie, Herr Minister Olaf Scholz, sich mit einer Forderung nach einem Verbot in den Medien ein. Die Wirkung blieb aber auch hier minimal.

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18.08. diesen Jahres, hat der Staat in der Vergangenheit mit dem überteuerten Zins ein wahrlich gutes Geschäft gemacht. Zwischen 2010 und 2018 waren die Einnahmen der Nachzahlungszinsen nämlich immer höher als die Summe der Zinsen, die Bund, Länder und Gemeinden auf Erstattungen zahlen mussten. In manchen Jahren machte die Differenz gar mehr als eine Millarde Euro aus. Es war also eine politische Nebelkerze als in einem Kommentar zur aktuellen BVerfG-Entscheidung verkündet wurde, dass man 2019 mehr gezahlt als eingenommen hatten.

Nun meine Frage, deren Beantwortung wir vor der Bundestagswahl erwarten:

1) Warum haben Sie als Fachminister nicht auf die erkennbare Asymetrie der Zinsen reagiert?

2) Bedeutet eine Verfassungswidrigkeit seit 2014 nicht einen Betrug am Steuerschuldner?

3) Planen Sie einen automatischen Gleitzins (wie z.B. Leitzins+ X) einzuführen, in etwa so einer Form, wie sie es auch bei ihrem Gehalt als Bundestagsabgeordneter gemacht haben. 

4) Schämen Sie sich eigentlich, dass erst eine Entscheidung des BVerfG Sie dazu zwingen muss, die verfassungswidrige Begebenheit zu ändern?

Ich freue mich, auf eine zeitnahe Beantwortung und werde diese auch breit kommunizieren.

Mit freundlichen Grüßen

Edmund Pelikan 

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FinanzbildungsReport ZWEI

Der druckfrische Finanzbildungsreport ZWEI wurde postalisch an alle registrierten Finanzanlagevermittler und Marktteilnehmer versendet.

Wenn auch Sie zukünftige Ausgaben erhalten wollen, registrieren Sie sich bei uns und melden sich unter 0871/43 06 33 – 0. Auf unserem Newsportal stellen wir Ihnen unsere Ausgaben auch gesammelt als PDF zur Verfügung.

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

Zudem ist die Broschüre über das Deutsche FinanzbildungsForum fertig und kann bei Interesse zugesandt werden.

Wer beim Deutschen FinanzbildungsForum nicht live dabei sein konnte, kann sich die Aufzeichnungen dazu noch auf unserem YoutubeKanal anschauen. Zum StiftungsKanal geht hierlang: https://www.youtube.com/channel/UCUKPlZncKdIxoNzTM_M-J1A

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In eigener Sache…

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung monetär zu unterstützen?

Die Stiftung Finanzbildung will gegen den Finanzanalphabetismus in Schulen kämpfen und finanzökonomieaffine Schüler*innen und Student*innen bis zum Berufseinstieg fördern. Das ist unser erklärtes Ziel. Unsere drei großen Projekte neben individuellen Schulprojekttage oder Redaktionsworkshops:

Nach zwei wegen der Pandemie gescheiterten Anläufe, ist Dank ihrer Hilfe das Deutsche FinanzbildungsForum unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers Bernd Sibler erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Beiträge und Diskussionen sind auf dem YouTube-Kanal Stiftung Finanzbildung dauerhaft abrufbar und unsere Homepage finanzbildungsforum.digital erhält gerade ein Update. Anbei darf ich Ihnen eine Broschüre übersenden, die unsere Aktivitäten rund um das Deutsche FinanzbildungsForum nochmals zusammen gestellt hat.

Zusätzlich liegt am 20.08.2021 der FinanzbildungsReport ZWEI mit einer Rückschau auf die Veranstaltung sowie der Vorstellung von Studien wie auch Bildungsinitiativen dem Wochenmagazin EURO am Sonntag bei. Die vergebenen Auszeichnungen an das Frauen-Finanzmagazin „courage“, an die spannende Finanzbloggerin Celine Nadolny und der Thesispreis an Oliver Lang trafen in den sozialen Medien auf reges Interesse.

„Nebenbei“ hat auch im Juli 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ stattgefunden mit der Überreichung des Klaus-Hildebrand-Preises an den jeweiligen Abiturfeiern an sechs Abiturientinnen und Abiturienten. Und hier die Damen zuerst zu nennen hat nichts mit Gendern zu tun, sondern es waren tatsächlich mehr weibliche wie männliche Preisträger. Um den Übergang auch für die künftigen Thesispreise zu erleichtern, gründen wir derzeit einen Alumni-Club, beim dem alle Finalisten der letzten Jahre über die Aktivitäten der Stiftung Finanzbildung informiert werden.

Nach dem Event ist vor dem Nachfolgeevent, heißt es so schön. Deshalb denken wir schon heute an das Deutsche FinanzbildungsForum 2022, um den Erfolg zu wiederholen und hoffen auf Impulse von Außen.

Vielleicht von Ihnen?

  1. Idealerweise veranstalten wir 2022 eine Präsenzveranstaltung in Landshut, ersatzweise wieder in ähnlicher digitaler Form wie 2021.
  2. Dazu rufen wir erneut zur Einreichung interessanter Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten auf.
  3. Wir versammeln ein Netzwerk und Kontakte zu interessierten Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen.
  4. sowie für spannende Diskussionsteilnehmer.
  5. Wie gehen Kooperationen/strategische Partnerschaften mit HR-Abteilungen ein, die Interesse an jungen Wirtschaftsstudenten haben
  6. und verknüpfen dies mit unzähligen Ideen für Nebenveranstaltungen wie Buchlesungen, Workshops für Studenten, Kinovorführungen mit Diskussion z.B. „Big Short“, Verbandstagungen.

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung auch monetär zu unterstützen?

Neben individuelle Spenden, die durch unsere Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar sind, können Sie uns kontinuierlich zum einen durch eine Fördermitgliedschaft sowie als strategischer Partner des Deutschen FinanzbildungsForum mit einem umfangreichen Sponsoringpaket* unterstützen.

Ich freue mich auf Ihr Interesse und stehe natürlich für Frage unter 0157 730 630 30 jederzeit zur Verfügung.

Ihr

Edmund Pelikan

*Dokumentationsmappe des Deutschen FinanzbildungsForums steht zum Download zur Verfügung.

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FOR – family office report Nr. 22/2021

Mit den Inhalten:

Bessere Inflationsprognosen per Künstlicher Intelligenz

Diese Staaten nutzen die niedrigen Zinsen Handelsinvestmentmarkt

Deutschland H1-21 Das Deutsche (digitale)

FinanzbildungsForum – Ein kleiner Schritt für die Stiftung, ein großer für die Finanzbildung

Das Deutsche FinanzbildungsForum 2021, initiiert von der Stiftung Finanzbildung, verband Schüler bzw. Studenten
mit Finanzprofis, Wissenschaftlern, Verbänden, Medien und Politikern.

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»Metropolen 21« im Rating-Check: Gute Noten von Dextro und Kapital-markt intern

Bamberg, 20.07.2021 (OPM): Eine durchgehend positive Plausibilitätsprüfung und ein gutes Rating (AA) des unabhängigen Ratinghauses DEXTRO Group sowie die Empfehlung »zur Beimischung sehr gut geeignet« im Prospekt-Check von Kapital-markt intern (k-mi). Das bedeutet Rückenwind für den zum 1. Juli 2021 in die Platzierung gestarteten PROJECT Teilzahlungsfonds »Metropolen 21«, das für Privatanleger konzipierte Beteiligungsangebot mit Schwerpunkt Wohnimmobilienentwicklung. So verweisen die Rating-Experten in ihren kürzlich veröffentlichten Bewertungen nicht nur auf die weitreichende Erfahrung von PROJECT im Bereich der Immobilienentwicklung, sondern auch auf das auf Sicherheit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Investmentkonzept.

DEXTRO unterzog den »Metropolen 21« einer Prüfung des Anlagekonzeptes, der wirtschaftlichen Tragfähigkeit sowie der Plausibilität und Richtigkeit der Prognosekalkulation. So sei der PROJECT Unternehmensverbund langjährig am Markt etabliert und zeige hinsichtlich aller bislang realisierten Projektentwicklungen sowie der Performance der Beteiligungsangebote ein positives Gesamtbild. Zudem verweisen die Rating-Experten auf das effektive Risikomanagementsystem und die hohe Asset- und Managementkompetenz des PROJECT Unternehmensverbunds.

»Gutes Chancenpotenzial auch bei erschwertem Marktumfeld«

Das Investitionskonzept des Beteiligungsangebotes konzentriert sich DEXTRO zufolge auf stark nachgefragten Wohnraum in vielen Metropolregionen. Marktprognosen zufolge dürfte die Nachfage nach Wohnimmobilien auch in den nächsten Jahren das Angebot übersteigen. PROJECT habe die Kompetenz, auch bei erschwertem Marktumfeld die Anlagestrategie umzusetzen. Die von PROJECT getroffenen Annahmen werden insgesamt als plausibel bewertet. Demzufolge vergibt die Ratingagentur bei allen untersuchten Kriterien positive Noten und im Gesamtergebnis bedeutet dies volle Plausiblität des neuen PROJECT Beteiligungsangebots.

»Konkrete Investitionskriterien mindern Risiken«

Im Prospekt-Check des Branchenexperten Kapital-markt intern steht die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs der Investition bei Annahme der prospektierten Daten im Vordergrund. So hebt k-mi hervor, dass sich PROJECT im Immobilienzyklus auf die besonders ertragsstarken Phasen Neubau und Sanierung bzw. Aufwertung und rascher Abverkauf der Immobilien konzentriere. Daher seien mehrere Investitionsrunden vorgesehen, deren typische Risiken PROJECT konzeptionell mit einer Reihe von Maßnahmen entgegentrete, so beispielsweise der Reduzierung der Haftsumme auf lediglich ein Prozent der Kapitaleinlage. Die mit dem Blind Pool-Konzept einer Beteiligung verbundenen Risiken seien sinnvollerweise durch konkrete Investitionskriterien erheblich reduziert. Jeder Ankauf setze neben einer detaillierten Due Diligence mit Prognosen zum Verkaufserlös und Renditeerwartungen auch ein Wertgutachten eines vereidigten Sachverständigen voraus. Das Risiko müsse zudem in mindestens drei Metropolregionen und mindestens zehn verschiedene Immobilienentwicklungen gestreut werden.

»Anpassung an Nachhaltigkeitskriterien«

K-mi rechnet mit dem raschen Einkauf der ersten Immobilienbeteiligungen und verweist auf die Historie des Vorgängerangebotes »Metropolen 19«, das bereits in der von der Corona-Krise geprägten Platzierungsphase mit 13 Immobilienentwicklungen breit diversifiziert investiert war. Günstig für PROJECT wirkt sich zudem die Anpassung des Fondskonzepts an die neue EU-Offenlegungsverordnung aus. »Die erweiterte Option zur Nutzung beispielsweise von KfW-Förderdarlehen für Projekte im Bereich des sozialen Wohnungsbaus stellt die konsequente Anpassung des erprobten Konzepts an die aktuelle Marktentwicklung dar«, resümiert Chefredakteur Uwe Kremer.

»Gelungene Kombination von Ertragschancen und starkem Sicherheitskonzept«

Auch die sehr gute Investitionsquote von 90,11 Prozent sowie moderate laufende Kosten spielten im Urteil der Analyseexperten eine Rolle. So würden vor dem Hintergrund von Rückführungen der Fondsanteile ab 2033 und der Auflösung des Fonds zum 30.06.2036 in einem mittleren Szenario Gesamtrückflüsse vor Steuern von insgesamt 154,4 Prozent prognostiziert, was den Anreiz dieser Beteiligung darstelle. Bei einem höheren Ergebnis werde das Fondsmanagement erst ab der Hurdle Rate von sieben Prozent an darüber hinaus gehenden Beträgen beteiligt, jedoch insgesamt höchstens bis zu sechs Prozent des durchschnittlichen Nettoinventarwerts des AIF – dies gewährleiste eine hohe Interessenidentität zwischen Fondsmanagement und Anleger. Das Fazit von Kremer lautet demzufolge: »Das Angebot ist die Teilzahlungsvariante des langjährig erfahrenen Anbieters, bei dem die bewährte Anlagestrategie mit Schwerpunkt auf Wohnimmobilien-Projektentwicklungen ausschließlich in Metropolen fortgeführt wird. So zeichnet sich Metropolen 21 durch eine gelungene Kombination attraktiver Ertragschancen mit einem starken Sicherheitskonzept aus und ist zur Beimischung sehr gut geeignet.«

Quelle: PROJECT Investment AG 

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Video-Dokumentation des Deutschen FinanzbildungsForums ist online

Das neueste Projekt der Stiftung Finanzbildung „Deutsches FinanzbildungsForum“ vom 05.07. wurde in Form von Videomitschnitten dokumentiert. Ab sofort finden Sie einige der Programmpunkte, Diskussionsrunden sowie Grußworte des Schirmherrn Staatsminister Sibler und viele weitere Videos auf dem Youtube Kanal der Stiftung Finanzbildung. Viel Spaß beim Anschauen! Fördern Sie mit uns #finanzbewusstsein auf allen Kanälen.

Stiftung Finanzbildung – YouTube

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Der Weg in die Zukunft führt über nachhaltige Immobilien – Branche diskutiert bei „JLL Connections“ über den Charakter der Städte 2025

FRANKFURT, 9. Juli 2021 – Jetzt ist für die Immobilienbranche die Zeit zu handeln – konsequent, innovativ, nachhaltig und flexibel. Das hat der Dialog beim Diskussionsforum „JLL Connections – was prägt unsere Städte 2025?“ unterstrichen. Es sind vor allem die Anforderungen einer sich ständig verändernden Gesellschaft, aber ebenso das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit. „Investitionen sollten sich an zwei Leitfragen orientieren“, gab Christian Ulbrich, Global CEO JLL, die Richtung vor, „Wo wollen kommende Generationen leben und ist das Produkt nachhaltig? Und zwar so nachhaltig wie aktuell möglich.“ Wenn diese Fragen richtig beantwortet würden, hätte die Branche sehr gute Jahre vor sich.
Die Zuversicht teilt auch Sabine Eckhardt, CEO JLL Central Europe und Gastgeberin der „Connections“: „Wir haben es in der Hand, Verantwortung zu übernehmen und die ESG-Thematik als permanente Veränderung zu Besserem zu begreifen. Dafür müssen aber alle Facetten beachtet werden und nicht allein der Energiespar- und Umweltschutzaspekt.“ Mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen gehen auf Immobilien zurück – vor allem in Metropolen. Hier müsse die Immobilienwirtschaft ansetzen.

Eine Vision: Die Stadt als infrastrukturell angebundener Donut
Generell dreht sich bei den „Connections“-Diskussionen alles um die Entwicklung der Städte und deren Auswirkung auf das Umland. So stellte Strategie-Berater Thomas Sevcik in seinem Impulsvortrag die These von der Zwischenstadt auf, in der sich künftig außerhalb des Zentrums zunehmend gute und begehrte Lagen bilden– praktisch in der Form eines Donuts um die City herum. Voraussetzung: „Die infrastrukturelle Anbindung muss stimmen, dann entwickeln sich auch kulturelle Hubs jenseits der Zentren, in denen sich neue Mietmodelle etablieren werden“, beschrieb Sevcik seine Vision.
Doch zwischen Vision und Realität klafft vielerorts eine Kluft: „Deutschland hat bei der Infrastruktur zu viel versäumt. Statt in den ÖPNV zu investieren, hat man die Platzverschwendung durch ruhenden Verkehr in den Innenstädten in Kauf genommen“, stellt Dr. Patrick Adenauer, Geschäftsführender Gesellschafter Bauwens, fest. Düsseldorfs Planungsdezernentin Cornelia Zuschke rät: „Wir müssen bei Genehmigungsverfahren schneller und kreativer werden.“
Dr. Frank Wenzel, Geschäftsführer der Aachener Grund, will Sevciks Donut-These derweil nicht schmecken – er glaubt weiterhin an die zentrale Bedeutung der Innenstädte: „Die Stadt hat eine Handelsfunktion“, so Wenzel, „was aber nicht zwingend heißt, dass überall, wo bislang Handel war, auch künftig Handel sein muss.“ Er beobachtet, dass Eigentümer mittlerweile viel offener für

Der Weg in die Zukunft führt über nachhaltige Immobilien
Mixed-Use-Modelle sind. Zugleich habe die Aachener Grund Innovation genau im Blick und erarbeite Partnermodelle mit City-Logistikern.
Eines der derzeit expansivsten Start Ups ist der Zehn-Minuten-Lieferdienst Gorillas, dessen Gründer Kagan Sümer live zu JLL Connections zugeschaltet wurde. Ihm geht es nach eigenen Aussagen nicht nur um die reine Lieferung, sondern vielmehr darum, dass Menschen mit seiner Dienstleistung das beste aus sich machen. „Wer direkt nach aktuellem Bedarf kauft, verschwendet weniger Lebensmittel, als wenn auf Vorrat gekauft wird“, ist sich Sümer sicher. Ob er mit Gorillas klassische Handelsketten attackiere? „Das sind Mitspieler, keine Konkurrenten“, sagt Sümer.


Im Handel besser differenzieren: Frequenz ist nicht gleich Frequenz
Auch Marek Franz, Geschäftsführer Immobilien Südost bei Lidl, sieht keine direkte Konkurrenz: „Der Mensch sitzt nicht nur zuhause und wartet auf Lieferungen.“ Die Branche müsse den Handel aber stärker differenzieren: „Innenstadt ist nicht gleich Highstreet. Und der Lebensmittelhandel bringt zwar Frequenz, für viele andere Produkte aber die falsche Frequenz.“ Wer Milch brauche, kaufe nicht automatisch auch Hosen.
Dennoch, beobachtet Jürgen Hess, CEO Miebach, müsse der Handel schneller werden. Sei der Nahversorger noch relativ sicher, weil Gorillas eben nicht alles für den täglichen Bedarf liefere, werde der Textilhandel vom E-Commerce schon deutlich stärker disruptiert.
Starke Disruptionen sind spätestens seit Beginn der Pandemie vor allem im Zusammenspiel von Wohnen und Arbeiten zu sehen: „Das Büro wird zu einem Ort des Erlebens“, sagt Stephan Leimbach, Head of Office Leasing JLL. Und Claudia Roggenkemper, Partnerin bei HPP, ergänzt: „Das Büro ist wie das Lagerfeuer, um das sich Menschen scharen.“

Im Homeoffice entsteht die Angst, etwas zu verpassen
Doch kommen mit der Flexibilität der neuen Normalität auch bislang ungekannte Herausforderungen auf Firmen und Führungskräfte zu: „Wer nicht dabei ist, kann schnell die Befürchtung entwickeln, etwas zu verpassen“, stellt Becken-Geschäftsführer Dominik Tenhumberg fest. Doch auch das Gegenteil kann sich einstellen, wie Adidas-Immobilien-Koordinator Christian Dzieia zu bedenken gibt. Nämlich dann, wenn Mitarbeiter ins Büro kommen und auf die gewohnte Gemeinschaft hoffen, dort aber nur leere Flächen vorfinden.
Manches lässt sich planen, manches erahnen, doch vieles bleibt in der Entwicklung der Städte in den kommenden Jahren ungewiss: „Wir müssen akzeptieren, dass ,Trial and Error‘ Innovation ist, weil sich das Umfeld stetig ändert“, gibt Henrie Kötter, CEO ECE Work & Live, den Teilnehmern mit auf den Weg.

Quelle: Peter Lausmann, Team Leader Corporate Communications JLL Germany

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Deutsches (digitales) FinanzbildungsForum fand am 05.07.21 virtuell statt

Wichtige Themen rund um die Finanzkompetenz standen beim Deutschen Finanzbildungsforum am 5. Juli 2021 im Vordergrund, das in diesem Jahr zum ersten Mal von der Stiftung Finanzbildung ausgerichtet wurde. Das zuvor als große Zusammenkunft von Professoren, Journalisten, Lehrenden, Beratern, Experten und Praktikern aus Banken, Family Office, Vermögensverwaltern und Kanzleien geplante Forum wurde virtuell ausgerichtet und befasste sich mit aktuellen Themen der Finanzwelt wie etwa Nachhaltige Geldanlage, Digitalisierung in der Finanzwirtschaft sowie monetäre Corona-Folgen und Cyber-Sicherheit und konnte dazu einige kompetente Diskussionspartner gewinnen. Eröffnet wurde das Digitale Forum von Edmund Pelikan, Publizist und Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung zusammen mit Markus Niedermeier, Geschäftsführer der LHI Capital Management GmbH, der der Stiftung für die Durchführung der Veranstaltung 2 helle Tagungsräume mit modernster technischer Ausstattung in seinem Haus zur Verfügung stellte.

Unterstützt wurde das Deutsche (digitale) Finanzbildungsforum außerdem vom Schirmherr, dem bayerischen Staatsminister Bernd Sibler, der der Veranstaltung auch zu einer Fragerunde beiwohnte.

Neben allen Fragerunden, Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen können Sie in Kürze auch die Bekanntgabe der Gewinner aus den Kategorien Finanzblogger des Jahres und Thesispreis 2021 auf unserem Youtube Kanal einsehen.

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