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Category Archives: Sachwerte

Der Fondsbrief 2021

Der Fondsbrief Nr. 382:

    • Brückenschaden. Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi kann über die Unfähigkeit der verantwortlichen Politiker in der Corona-Pandemie nur noch den Kopf schütteln. Sorgt endlich für ausreichend Impfstoff. Und schmeißt ihn nicht weg, sondern spritzt ihn auch. (S. 1)
    • Brot und Butter I. Lebensmittelhändler sind die neuen Superstars in der Immobilienbranche. Dr. Peters springt auf den Discounter-Zug auf und bringt einen Publikums-AIF. (S. 2)
    • Bisschen enttäuschend. So richtig kommt der offene Immobilienfonds von KGAL nicht in Schwung. Der aktuelle Geschäftsbericht weist für 2020 nur gut acht Millionen Euro Zuflüsse aus. Dabei ist das Ergebnis nicht schlecht. (S. 4)
    • Brot und Butter II. Die Pandemie eröffnet dem Lebensmittelhandel neue Chancen. Die hohen Wachstumsraten im Online-Handel dagegen schwächen sich nach Ansicht von Experten ab. (S. 8)
    • Boom am Ende? Oder geht die Rallye weiter? Immobilien-Professor Günter Vornholz schaut in die Glaskugel. (S. 11)
    • Bald öffnen, sonst… Die Hoteliers fordern von der Politik Verlässlichkeit und zügige Auszahlung der zugesagten Hilfen. Angst vor Firesales haben aber nur die wenigsten Marktteilnehmer. (S. 13)
    • Bin ich reich? Diese Frage verneinen viele Ältere: Sie fühlen sich beim Wohnstand abgehängt. Ein Ergebnis des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. (S. 15)
    • Befragung I. Dextro hat sich bei den Anbietern geschlossener AIF erkundigt, wie ihre Pläne für 2021 aussehen. Meistens drehen sie sich um deutsche Immobilien. (S. 16)
    • Briefmarken kosteten Milliarden: So weit wird es wohl nicht kommen. Dennoch rechnen Wirtschaftsprofessoren mit einer steigenden Inflationsrate. (S. 17)
    • Befragung II: Patrizia wollte wissen, welche Pläne die institutionellen Kunden haben. Die meisten wollen künftig noch mehr in Immobilien investieren. (S. 18)
    • Beethoven und Baumwollfelder. In der Kolumne „Das Letzte“ geht es diesmal um klassische Musik, Sitzhasen und Brasiliens Virus-Mutation. (S. 18)

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

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Deutscher Immobilien-Investmentmarkt respektabel gestartet

© JLL

Frankfurt, 08. April 2021 – Die Corona-Pandemie bestimmt auch zum Jahresauftakt das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben in Deutschland. Daneben beschäftigen sich aber die Akteure in der (Finanz-)Wirtschaft intensiver denn je mit zwei Themen, um für eine Nach-Corona-Zeit gerüstet zu sein: Nachhaltigkeit und Inflation. Laut Google Trend hat sich die Suchanzahl nach den Schlagwörtern Nachhaltigkeit oder ESG seit 2016 in Deutschland bis heute verdoppelt und bei Inflation ist vor allem seit Mitte 2020 ein stetiger Trend nach oben zu beobachten.

Mit dem Green Deal, der ESG-Offenlegungsverordnung (SFDR) und der EU-Taxonomie hat die Europäische Union Regelwerke erarbeitet, deren Ziel es ist, die Kapitalströme in der EU in ökologisch nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten zu lenken. Investments nach ESG-Kriterien, worunter auch die Investition in nachhaltige Immobilien zählt, wird aber nicht mehr primär nur aus gesetzlicher Verpflichtung oder sozialer Verantwortung angestrebt, sondern weil es sich auch finanziell lohnt. Der Vergleich eines ESG-Aktien-Index mit einem Pendant-Index ohne ESG-Bestandteile zeigt, dass der ESG-Index in einem Zeitraum von 156 Monaten den Pendant-Index ohne ESG-Bestandteile um 7,9 Prozent übertrifft. Hierbei wurde der „MSCI ACWI ESG Leaders Index“ mit dem „MSCI ACWI Index“ verglichen. Ferner zeigt eine Studie von Morningstar einen deutlichen Anstieg der nachhaltigen Vermögenswerte in den letzten Jahren. Demnach sind diese in Europa um 52 Prozent auf 1,1 Billionen Euro zum Dezember 2020 gestiegen. Ebenfalls wurde ein Anstieg der neuen Zuflüsse auf 233 Milliarden Euro vermeldet. Der Zufluss im Jahr 2020 war damit doppelt so hoch wie 2019. „Zwar fließt lediglich ein kleiner Teil davon in den Immobilienmarkt, unter der Annahme einer Allokation von 10 Prozent würde sich aber bereits ein Zufluss in Höhe von 23,3 Milliarden Euro ergeben“, so Jan Eckert, Head of Capital Markets JLL Germany, Austria, Switzerland.

Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany, ergänzt: „Während Nachhaltigkeit als Mega-Trend einzustufen ist, entfachen sich Diskussionen rund um das Thema Inflation erst in den letzten Monaten. Seit Jahresbeginn haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland und in der Euro-Zone verteuert, wenngleich die Inflationsrate weiterhin niedrig ist. Gepaart mit Zinsanstiegen in den USA und bei Bundesanleihen hat das bei dem ein oder anderen Immobilieninvestor dennoch für Unruhe gesorgt. Die Inflation kehrt vermutlich nicht dauerhaft zurück, aber wir sollten uns auf eine vorübergehende Steigerung auf 2-3 Prozent einstellen. Laut Consensus Economics sollen die Preise bereits 2022 wieder auf 1,6 Prozent sinken. Nach Jahren kaum messbarer Inflation sind das Steigerungsraten, die in etwa das Preisziel der EZB widerspiegeln. Erst wenn Preise und auch Zinsen wieder signifikant und nachhaltig steigen, würde das die Nachfrage nach Immobilien beeinflussen. Andererseits sind Mietverträge häufig an die Inflation gekoppelt, so dass mit steigender Inflation dann auch die Mieten anziehen würden.“

Transaktionsvolumen im Jahresvergleich im Minus – aber differenzierte Betrachtung notwendig

Im Vergleich zum ersten Quartal 2020, das noch völlig pandemieunbelastet über die Bühne ging, fällt das Ergebnis des Jahresauftakts 2021 mit 16,5 Mrd. Euro (inkl. Living)1 eher bescheiden, aber umständehalber noch respektabel aus. Keine Überraschung also, aber ein Rückgang von 41 Prozent ist natürlich eine deutliche Reaktion. Allerdings: relevanter für die Beurteilung der Marktlage ist der Vergleich mit den vorangegangenen drei Quartalen und Jahren. Immerhin bewegt sich das aktuelle Transaktionsvolumen oberhalb des zweiten und dritten Quartals und nur dreimal in den letzten sechs Jahren startete der Investmentmarkt besser: 2020, 2018 und 2015. „Die nächsten Wochen werden entscheidend dafür sein, ob der Investmentmarkt einen nachhaltigen Erholungspfad einschlägt. Denn sollten bis dahin Verkaufsopportunitäten nicht angeschoben worden sein, dürfte es angesichts der insgesamt länger dauernden Verhandlungen schwer sein, eine Transaktion noch in diesem Jahr erfolgreich abzuschließen. Eine hohe Aktivität bei der Vergabe von Verkaufsmandaten an Immobilienberater ist jedenfalls zu spüren und spricht auch dafür, dass Investoren das grundsätzliche Vertrauen in den deutschen Markt nicht verloren haben und dass sie an eine Belebung der Vermietungsmärkte im weiteren Jahresverlauf als fundamentale Stütze glauben. Darüber hinaus versprechen sich Eigentümer nach wie vor, hohe Erlöse aus Verkaufsprozessen erzielen zu können“, erklärt Jan Eckert.

Was aktuell fehlt, sind großvolumige Transaktionen und auch Portfolios. Nur zehn Transaktionen jenseits der 200-Mio.-Euro-Marke konnten registriert werden. Im Gegensatz dazu war eine außergewöhnliche Dynamik im kleinen und mittleren Segment zu spüren. Bei Portfolios lag der Rückgang des Transaktionsvolumens im Jahresvergleich bei 62 Prozent, während Einzeltransaktionen nur ein Minus von 7 Prozent aufwiesen.

Living dominiert – Büroinvestments schwach – Hotels mit bemerkenswertem Quartalsergebnis

Die vier größten und acht der zehn größten Transaktionen des Quartals waren allesamt Verkäufe von Wohnportfolios bzw. Pflege- oder Seniorenheimen. So verwundert es nicht, dass das Segment Living mit knapp 7,6 Mrd. Euro über 45 Prozent des Quartalsergebnisses auf sich verbuchte. Mit deutlichem Abstand folgen Büroimmobilien mit einem Anteil von 24 Prozent (3,9 Mrd. Euro).
„Nach dem Endspurt in den letzten Wochen des vergangenen Jahres nutzten viele Büroinvestoren den Jahresbeginn, um die Marktentwicklungen und ihre jeweiligen Investmentstrategien zu sondieren. Und als nicht unbedeutend erweisen sich die nach wie vor geltenden Reisebeschränkungen in Folge der erneut ansteigenden Infektionszahlen – ein Handicap gerade für ausländische Investoren. Vor diesem Hintergrund fallen aktuell potenzielle Käufer vor allem aus dem asiatischen Raum aus“, kommentiert Jan Eckert. Und Helge Scheunemann ergänzt: „So zeigt diese Statistik denn auch keinesfalls den Abgesang der Büroimmobilie als Investmentprodukt. Wertstabile Objekte mit langlaufenden Mietverträgen und mit Mietern aus Branchen, die von der Pandemie nicht betroffen sind, zum Beispiel die Öffentliche Hand, sind
nach wie vor begehrt. Und mit der zu erwartenden sukzessiven Rückkehr von Unternehmen in ihre Büros sind wir sicher, dass diese Assetklasse zu gewohnter Stärke zurückfinden wird.“

Ein Volumen von über 1,5 Mrd. Euro können einzelhandelsgenutzte Immobilien verzeichnen. Neben dem Erfolgskurs lebensmittelgeankerter Fachmärkte, Nahversorgungszentren sowie Supermärkten und Discounter, die mit deutlich über 60 Prozent das Gros dieser Assetklasse ausmachen, wurden auch einige innerstädtische Geschäftshäuser und größere Fachmarktzentren gehandelt. Insgesamt machen einzelhandelsgenutzte Immobilien nach wie vor nur einen Anteil von 9 Prozent am Gesamtvolumen aus. „Dennoch sehen wir eine leicht erhöhte Nachfrage nach gut vermieteten innerstädtischen Handelsimmobilien. Das Gesamtpaket aus Mieterbonität, Mietvertragslaufzeiten und Preis muss allerdings stimmen“, erklärt Scheunemann. Leicht übertroffen wurde das Transaktionsvolumen im Einzelhandel von den Logistikimmobilien: 1,7 Mrd. Euro entsprechen einem Anteil von 10 Prozent. Scheunemann: „Stabilität auf hohem Niveau, so lässt sich die Lage hier zusammenfassen. Über eine mangelnde Nachfrage können sich Verkäufer nicht beklagen, allerdings gibt es aktuell immer noch zu wenig adäquates Produkt für interessierte Käufer.“

Last but not least konnte für die Hotelimmobilien mit über einer halben Milliarde Euro das beste Quartalsergebnis nach dem starken Jahresauftakt 2020 erzielt werden.

Transaktionsvolumen in den Big 7 sinkt, große Transaktionen fehlen

Sozusagen „in line“ mit der Marktentwicklung insgesamt sank das Transaktionsvolumen in den Big 7 (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Köln und Stuttgart) im 12-Monatsvergleich in der Aggregation um 42 Prozent auf rund 6,7 Mrd. Euro. Innerhalb der Big 7 schwankt das Minus zwischen 62 Prozent in Düsseldorf (auf rund 460 Mio. Euro) und „nur“ einem Minus von einem Drittel in Köln (310 Mio. Euro).
„Ist das Glas damit nun halb leer oder halb voll? Eindeutig lässt sich das im Augenblick nicht beantworten. Gerade in den Big 7 macht sich das Fehlen der Großabschlüsse besonders bemerkbar. Da sich aber einige großvolumige Transaktionen im Vermarktungsprozess befinden, gehen wir von einer deutlichen Belebung im weiteren Jahresverlauf aus. Vor allem in diesen (Corona-)Zeiten sind die ersten drei Monate noch kein echter Gradmesser für die Investmentdynamik der deutschen Metropolen“, kommentiert Helge Scheunemann.


Auch außerhalb der etablierten Hochburgen hat sich keine grundlegende Änderung ergeben. Mit rund 9,8 Mrd. Euro flossen fast 60 Prozent des gesamtdeutschen Transaktionsvolumens in andere Städte und Regionen. Damit ist der Anteil im Vergleich mit den letzten Quartalen relativ konstant.

Spitzenrenditen nahezu überall stabil, weitere Kompression bei Logistik und Büro erwartet

Fast keine Bewegung gibt es bei den Spitzenrenditen. Das „fast“ bezieht sich nur auf Fachmarktzentren, deren Spitzenrenditen nach wie vor weiter nach unten zeigen. Um zehn Basispunkte auf aktuell 3,80 Prozent haben sich solche Produkte verteuert. Wesentlich dabei ist nach wie vor, dass das Gros der Mieteinnahmen von einem Nutzer aus dem Lebensmittelsegment stammt. Hierzu passt, dass auch die Renditen für Supermärkte und Discounter noch weiter gesunken sind, um 10 Basispunkte auf aktuell 3,9 Prozent für Supermärkte und auf 4,5 Prozent für Discounter. Die Renditen aller übrigen Nutzungsarten sind auf ihrem jeweiligen Vorquartalsniveau geblieben. „Die aktuell noch sehr verhaltene Aktivität am Investmentmarkt lässt keine eindeutige Richtung erkennen. Es dürfte aber klar sein, dass es für nachgefragte Spitzenprodukte vor allem im Logistikbereich, aber auch bei ausgewählten Büroimmobilien sicherlich nicht günstiger werden wird. Auch der leichte Zinsanstieg zu Beginn des Jahres wird bei weitem nicht ausreichen, Aufwärtsdruck auf die Renditen zu entfachen“, so Helge Scheunemann. Und der Researchchef ergänzt: „Vor dem Hintergrund einer sich belebenden Nachfrage erwarten wir bis Ende des Jahres eine Renditekompression bei Büroimmobilien um zehn Basispunkte auf dann 2,71 Prozent, für Logistikprodukte sehen wir sogar eine Reduzierung um weitere 20 Basispunkte auf dann 3,15 Prozent für die Regionen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München sowie auf 3,25 Prozent für Köln und Stuttgart. Die Pandemie in Verbindung mit einem tiefgreifenden Strukturwandel hat die Renditen für Shopping Center im letzten Jahr ansteigen lassen. Noch fehlt die klare Perspektive, wann Center ihre Tore für Kunden wieder öffnen und Betreiber ihre Mieterträge stabilisieren können. Auch deshalb gehen wir davon aus, dass sich die Renditen im Jahresverlauf weiter nach oben entwickeln werden, Ende Dezember sollten dann 5,0 Prozent erreicht werden“, erläutert Helge Scheunemann.

Jan Eckert abschließend: „2021 wird für alle Akteure des Investmentmarktes ein herausforderndes und spannendes Jahr werden. Core-Produkte stehen traditionell in Krisenzeiten im Fokus, wir sehen aber darüber hinaus durchaus Interesse von Käufern an risikoreicheren Core Plus- oder Value Add – Produkten. Investoren glauben an einen Re-Start der Vermietungsmärkte, das Anspringen der Nutzermärkte ist aber auch Voraussetzung für Finanzierung und die Preisfindung riskanterer Immobilieninvestments. Darüber hinaus gilt es, die Trends wie Reduzierung der CO2-Emissionen, flexible Arbeitsplatzmodelle, Anstieg des E-Commerce/Omnichannel, sowie die ins Zentrum gerückten Bedürfnisse der Arbeitnehmer wie Sicherheit, Gesundheit und Well-Being zu antizipieren und in die Investitionsentscheidungen einzubetten. Hier werden sich neue Opportunitäten ergeben, so dass wir aus heutiger Sicht mit einem Transaktionsvolumen für das Gesamtjahr von rund 80 Mrd. Euro rechnen.“

Quelle: JLL (PM vom 08.04.2021)

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FOR- family office report

CORONA-POLITIK MACHT UNS MÜTEND

Das Wichtigste als Klarstellung vorneweg: Querdenker-Verschwörungstheorien verbieten sich bei rund 75.000 Corona-Toten in Deutschland. Auch eine mögliche (Fehl)Interpretation von Übersterblichkeit macht die Sache nicht besser. Erlaubt – nein sogar gefordert – ist eine laute Kritik an der politischen Umsetzung des Pandemie-Managements, das geprägt ist von Überbürokratisierung und Beamtenmentalität. Verschlimmert wird die Unfähigkeit der politischen Akteure durch die teils massive, teils aber auch subtil versteckte Wahlkampfrhetorik, die so manche Entscheidungen und Widersprüche zwar erklärbar macht, aber ebenso als populistisch outet.

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epk media wünscht frohe Ostern

© pixabay

Das Team der Firmenfamilie epk media, der Stiftung Finanzbildung und gentdwell wünscht allen ein

SCHÖNES OSTERFEST.

Genießen Sie die vier Ostertage und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Jahr 2021 – nach wie vor leider unter Einhaltung aller immer noch geltenden Coronaregeln. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen- daran halten wir fest! Frühling ist ein Zeichen dafür. Wir halten weiterhin durch hier und weltweit! Und freuen uns auf das „Danach“, wenn die Ausgangssperren gelockert werden, wenn soziale Kontakte wieder direkt erfolgen können, dann werden wir mit neuen Gedanken, Kreativität und Entwicklungen gemeinsam weitere neue, spannende Kapitel aufschlagen!

Ihr und Dein Edmund Pelikan

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Verifort Capital: Vorabausschüttung des Verifort Capital HC1

Rauno Gierig, Verifort Capital

Tübingern, 31.03.2021 – Der Fonds- und Asset-Manager Verifort Capital wird, wie geplant, ab April 2021 eine Vorabausschüttung aus dem operativen Ergebnis des Verifort Capital HC1 an alle bisherigen Anleger des Fonds durchführen.

Die Zahlung entspricht der für den AIF prognostizierten vierteljährlichen Ausschüttung von 4,75 % p. a., die die Anleger nun vorab zeitanteilig, gemessen am jeweiligen Beitrittszeitpunkt, erhalten. »Die Vorabausschüttung an unsere Anleger stammt aus Erträgen unserer ersten Pflegeeinrichtung im niedersächsischen Dörpen.«, erklärt Rauno Gierig, CSO von Verifort Capital. »Da unsere Pipeline für den Verifort Capital HC1 bereits voll ist, werden wir möglichst bald weitere Immobilien in den AIF integrieren. Bei dem nächsten Objekt befinden wir uns bereits in der Endphase der Prüfung und sind in abschließenden Verhandlungen der Verträge.«

Der Verifort Capital HC1 stellt den Auftakt einer Reihe von Publikums-AIFs dar, mit denen Verifort Capital gezielt in Pflege- und Sozialimmobilien investiert und seit seiner Auflage im November 2020 bereits zahlreiche sehr gute Bewertungen renommierter Analysehäuser erhalten hat. Mit dem auf Bestandshaltung ausgerichteten Publikums-AIF bietet das Unternehmen langfristig orientierten Anlegern eine gute Möglichkeit, mit regelmäßigen Ausschüttungen in den Zukunfts- und Wachstumsmarkt der HealthcareImmobilien zu investieren. Verifort Capital selbst ist mit 1,6 Mio. Euro langfristig im Immobilienportfolio investiert und unterstreicht damit sein eigenes Vertrauen in das angebotene Beteiligungskonzept.

Quelle: Verifort Capital (PM vom 31.03.2021)

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ÖKORENTA mit aktuellem Fonds am Start

© Shutterstock

Aurich, 31.03.2021 – Gute Nachricht für Anleger und Berater, die beim Vorgängerfonds nicht mehr zum Zuge gekommen sind: Die ÖKORENTA-Gruppe aus dem Ostfriesischen Aurich ist mit ihrem aktuellen Beteiligungsangebot im Vertrieb. Der Portfoliofonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 12 geschlossene Investment GmbH & Co. KG setzt das langjährig bewährte Konzept fort. Der Investmentfokus des risikogemischten Fonds liegt wie bei den Vorgängern auf der Windenergie in Deutschland. Der Anteil der Solarenergie – auch an internationalen Standorten – soll jedoch höher gewichtet werden, um die Chancen starker Solarmärkte weltweit auf breiterer Ebene zu nutzen.

Als reguliertes Produkt auf Basis des Kapitalanlagegesetzbuches bietet der Alternative Investmentfonds (Publikums-AIF) alle gesetzlichen Vorgaben für den Anlegerschutz. Die Beteiligung ist ab einer Mindestzeichnung von 10.000 Euro zuzüglich Agios möglich. Bei einer geplanten Laufzeit von 8,5 Jahren nach Vollinvestition dürfen Anleger eine prognostizierte Auszahlung von 141 Prozent vor Steuern inkl. Rückzahlung des eingesetzten Kapitals erwarten. Bis zum 30. September 2021 ist eine Vorabverzinsung anteilig in Höhe von 3,5 Prozent p.a. vorgesehen. Das Fondsvolumen beträgt 15 Mio. Euro, welches auf bis zu 25 Mio. Euro erhöht werden kann. Die Investitionsquote liegt bei über 92 Prozent. Wie bei den ÖKORENTA-Fonds üblich, soll bereits während der Platzierungsphase mit den Investitionen begonnen werden, damit das Anlegerkapital zeitnah seine Arbeit aufnimmt.

„Unsere Portfoliofonds erfüllen gerade auch in Zeiten nervöser Finanzmärkte die Bedürfnisse der Anleger nach realer Wertschöpfung, Solidität, und Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt investieren sie mit den Erneuerbaren Energien in einen Wirtschaftsbereich, der weltweit zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehört“, so Jörg Busboom, Geschäftsführer ÖKORENTA. Neben den soliden Renditechancen bietet der ÖKORENTA Erneuerbare Energien 12 Anlegern ein echtes Impact Investing mit messbarer ökologischer Wirkung, denn die Erneuerbaren Energien zählen nachweislich zu den wichtigsten Instrumenten im Kampf gegen die Erderwärmung. Eine Beteiligung in Höhe von zum Beispiel 20.000 Euro am ÖKORENTA Erneuerbare Energien 12 bewirkt, dass jährlich rund 45 t CO2 eingespart und 19 Dreipersonen-Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden können.

Quelle: ÖKORENTA (PM vom 31.03.2021)

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Solvium legt jährliche Leistungsbilanz vor

© Solvium

Hamburg, den 30.03.2021 (OPM): Solvium Capital legt zum siebten Mal ihren „Portfoliobericht“ genannte Leistungsbilanz über den Bestand an Logistikequipment, Mietverträgen und den Mieteinnahmen sowie Rückzahlungen an Anleger vor.

Der Bericht bescheinigt Solvium, dass das Hamburger Unternehmen vertragsgemäß Container, Wechselkoffer und anderes Logistikequipment für die Anleger erworben und vermietet hat. Alle Zahlungen an Anleger stammen aus Mieten von Reedereien und andere Logistikunternehmen; Solvium Capital hat sie pünktlich und vollständig an die Anleger ausgezahlt. Insgesamt hat die Gruppe bisher mehr als 350 Millionen Euro Anlegerkapital investiert und bereits über 150 Millionen Euro an Mieten, Zinsen und aus beendeten Verträgen zurückgezahlt. Der ausführliche Bericht belegt auch, dass die Mieteinnahmen der Gesellschaften größer sind als die vertraglich festgelegten Mietauszahlungen an die Anleger. Den ersten Bericht dieser Art hatte Solvium Capital für das Jahr 2013 vorgelegt. Mit dieser Transparenz für Vertriebe und Investoren ging und geht Solvium Capital weit über die gesetzlichen Anforderungen bzw. Branchenstandards für Transparenz in der Sachwertbranche hinaus. Geschäftsführer Andre Wreth: „Wir haben schon zwei Jahre nach Gründung begonnen, jährlich der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft abzulegen. Wirtschaftsprüfer haben uns Jahr für Jahr bescheinigt, dass wir die Gelder der Anleger vertragsgemäß und gewinnbringend anlegen und die Container und Wechselkoffer vorhanden sind. Bei uns muss sich niemand auf bloße Versprechen verlassen.“ Der Containermarkt zeigte sich 2019 (vor der Corona-Pandemie) stabil und profitierte von der guten Weltkonjunktur. Der Markt für Wechselkoffer profitiert von der guten Inlandsnachfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz und dem wachsenden Versandhandel. Auch im vergangenen Jahr 2020 und im laufenden Jahr 2021 hat sich daran nichts geändert. Die Pandemie hat zu einer weiter gestiegenen Nachfrage nach Logistikequipment geführt. Ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen hat alle relevanten Vertragsunterlagen für das Jahr 2019 eingesehen und die wesentlichen wirtschaftlichen Daten geprüft und bescheinigt. Aus dem Portfoliobericht geht auch hervor, dass alle vereinbarten Mieten und Rückkaufpreise vertragsgemäß und in voller Höhe ausgezahlt wurden. Zudem wird bescheinigt, dass die Miet- bzw. Zinszahlungen an die Investoren aus laufenden Mieteinnahmen des vermieteten Logistikequipments erbracht wurden.

Quelle: Solvium Capital

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BVT löst nach Objektverkauf den Fonds Verwaltungsgebäude Ulm-Ost KG“ erfolgreich auf.

München, 29. März 2021 (OPM):

  • Verwaltungsgebäude in Ulm off-market an ein Family-Office verkauft
  • Fonds „Verwaltungsgebäude Ulm-Ost KG“ wird nach solider Ausschüttungsleistung über 20 Jahre aufgelöst

BVT, München, konnte als Asset Manager des Fonds „Verwaltungsgebäude Ulm-Ost KG“ das Fondsobjekt in der Eberhard-Finckh-Straße in Ulm erfolgreich an ein Family Office verkaufen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der im Jahr 1998 aufgelegte Fonds wird mit dem Verkauf aufgelöst. Die Anleger erzielten über die Laufzeit eine Rendite von über 4 % p. a. vor Steuern und erhalten zudem eine Schlussausschüttung in Höhe von 100 %*.
Das 1994 fertiggestellte vierstöckige Verwaltungsgebäude mit multifunktionalen Büro- und Serviceflächen und gehobener Innenausstattung verfügt über 6.500 qm Bruttogeschoßfläche und eine Tiefgarage mit 122 Stellplätzen. Das Gebäude ist vollständig vermietet an zwei Unternehmen aus dem Pharma- und Elektronikbereich. Die Fondsimmobilie befindet sich im Gewerbegebiet Ulm, das sich seit den 1970er Jahren zu einem prosperierenden dienstleistungsorientierten Standort mit zahlreichen zukunftsorientierten Unternehmen der Informationstechnik, des Handels und des Verlagswesens entwickelt hat.
Das Objekt war zum Zeitpunkt der Fondsauflegung langfristig (bis 2014) an einen Fachhändlerverband als Hauptmieter vermietet. Aufgrund einer Verschmelzung wurde der Hauptsitz des Verbandes verlagert und die Mietflächen zunächst untervermietet. Das BVT Asset Management konnte das Objekt nach Ablauf des Hauptmietvertrags in eine alternative Vollvermietung überführen und für die Anleger so über die gesamte Fondslaufzeit eine solide Ausschüttung sicherstellen.
BVT konzipiert seit 1984 Sachwertbeteiligungen im Bereich deutscher Immobilien. Nach klassischen Ein-Objekt-Fonds bis Ende der 1990er Jahre, bietet BVT seit 2004 mit der Ertragswertfondsserie Investitionsmöglichkeiten in diversifizierte Immobilienportfolios mit gezielter Streuung über unterschiedliche Standorte, Nutzungsarten und Mieter Ein neues Angebot ist für das zweite Quartal 2021 geplant.
*Hinweis: Die Wertentwicklung früherer Beteiligungsangebote ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung künftiger Beteiligungsangebote.

Quelle: Bernd Gaiser – Leiter Marketing/Presse (BVT Unternehmensgruppe)

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Jahresabschluss 2020: Hahn Gruppe zeigt nachhaltige Ertragsstärke

  • Stabile Nachfrage institutioneller und privater Anleger
  • § Ausgeprägte Resilienz des Immobilienportfolios
  • § Managementerträge erhöhen sich um über 16 Prozent auf 22,7 Mio. Euro
  • § EBT von 7,5 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro)
  • § Gute Aussichten für die weitere Geschäftsentwicklung

Bergisch Gladbach, 29. März 2021 (OPM): Die HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG (Hahn Gruppe) hat in einem herausfordernden Geschäftsjahr ihre nachhaltige Ertragsstärke unter Beweis stellen können. Der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) lag bei 7,5 Mio. Euro, nach 9,2 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Zu dieser positiven Entwicklung haben ein stabiles Neugeschäft und eine Steigerung der wiederkehrenden sowie einmaligen Managementerträge beigetragen.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir konnten 2020 eine unverändert gute Nachfragesituation bei unseren Beteiligungsangeboten verzeichnen. Dies ist insbesondere auf unseren Investmentfokus zurückzuführen: Versorgungsorientierte Handels- und Mixed-Use-Immobilien haben sich auch in Zeiten der Coronakrise als resilient erwiesen. Mit mehr als 98 Prozent bewegte sich die Vermietungsquote zum Jahresende auf dem hohen Niveau des Vorjahrs. Die Mieteingangsquote in unserem Immobilienportfolio lag im Jahresdurchschnitt bei rund 99 Prozent.“

Die Hahn-Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH hat 2020 rund 413 Mio. Euro Eigenkapital für Immobilieninvestments bei vermögenden Privatanlegern und institutionellen Investoren eingeworben. Dieser Wert lag nur knapp unter der historischen Bestmarke von 445 Mio. Euro, die im Jahr 2019 erreicht worden ist.

Die Umsatzerlöse aus Managementgebühren nahmen um 16,2 Prozent auf 22,7 Mio. Euro zu. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung durch den Ausbau des verwalteten Vermögens auf 3,1 Mrd. Euro und die damit verbundene Zunahme der wiederkehrenden Erträge. Zudem lagen die Asset-Managementgebühren infolge erhöhter Neu- und Nachvermietungen um 1,3 Mio. Euro über dem Vorjahr. Die Vermietungsleistung übertraf mit 113.000 m² ebenfalls das Vorjahresniveau (93.000 m²).

Zum 31. Dezember 2020 belief sich das Eigenkapital auf 50,9 Mio. Euro (Vorjahr: 49,6 Mio. Euro). Daraus resultiert eine Eigenkapitalquote von 37,4 Prozent, die auch zukünftig eine ausgeprägte finanzielle Stabilität und Handlungsfähigkeit des Konzerns sicherstellt. Vor dem Hintergrund der stabilen Ertragslage schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,23 Euro je Namensaktie vor (Vorjahr: 0,23 Euro).

Ausblick


Thomas Kuhlmann: „Die Hahn Gruppe ist für die Zukunft gut aufgestellt. Mit unserer Managementexpertise und unserem Investmentfokus bieten wir privaten und institutionellen Anlegern einen Zugang zu werthaltigen und langfristig renditestarken Immobilieninvestments. Die beständig hohe Produktnachfrage wird uns in den kommenden Jahren weiteres Wachstum ermöglichen. Die Corona-Pandemie wird die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiter belasten. Für unser Immobilienportfolio rechnen wir 2021 aufgrund der defensiven Ausrichtung aber nur mit vergleichsweise geringen Auswirkungen. Allerdings könnte eine mangelnde Produktverfügbarkeit am Transaktionsmarkt die Neuakquisition von Immobilien beeinträchtigen.
Auf Grundlage der im Geschäftsbericht aufgestellten Prognose erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern, dass sich in einer Bandbreite zwischen 7,0 und 8,0 Mio. Euro bewegt.

Quelle: HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG – Marc Weisener

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Habona Report 2021: Immobilienwirtschaft im Griff der Megatrends

© Habona

Frankfurt am Main, den 25. März 2021 – Im zweiten Corona-Jahr wird deutlich: Die erfolgsverwöhnte Immobilienwirtschaft ist nicht unverwundbar. Der heute veröffentlichte Habona Report 2021 schärft den Blick für bisher eher verborgene Entwicklungen und zeigt auf, wo Gebäude nicht mehr der Nutzernachfrage entsprechen und Preiskorrekturen unvermeidlich sind. Insbesondere Handels- und auch andere Publikumsimmobilien stehen vor ihren größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. Hier wird besonders deutlich, wie sich das alte Koordinatensystem der Immobilienwirtschaft mit seinen klassischen Lagekategorien und Risikoklassen, statischen Kennzahlen und Assetklassen überholt hat. Ein Jahr Pandemie zeigt aber auch, wer aus der Krise gestärkt hervorgehen wird: Die Nahversorgungsimmobilie.

Zusammen mit Statista, Jones Lang LaSalle sowie zwanzig prominenten Gastbeiträgern hat Habona in der vierten Neuauflage des Reports die wesentlichen Treiber für die zukünftige Entwicklung von Standorten und Konzepten im Einzelhandel unter dem Corona-Brennglas beleuchtet und bewertet. Manuel Jahn, Initiator und federführender Koordinator des Habona Reports, bekräftigt die Wichtigkeit des heute vorgelegten umfangreichen Analysewerkes: „Die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die schon lange im Hintergrund laufen, wurden sowohl in weiten Teilen der Immobilienwirtschaft als auch von Politik und Verwaltung bis zuletzt stark unterschätzt. Gut, wer in Umbruchzeiten wie diesen einen guten Kompass hat.“
Die Verfasser des Habona Reports 2021 haben acht Kernbotschaften herausgearbeitet:

  1. Die Pandemie verstärkt bestehende Trends
    Erstmals zeigt sich, in welchem Umfang die digitale Transformation die Immobilienwirtschaft insgesamt berührt. Veränderungen im Nutzerverhalten wirken sich unmittelbar auf den Nutzwert und damit auf den Wert der Immobilie aus.
  2. Der Flächenabbau im Nonfood-Einzelhandel kommt den Innenstädten zu Gute
    Ein deutlich geringerer Flächenbedarf bringt Bewegung in die Innenstädte. In der Folge fallender Mieten öffnen sich auch die A-Lagen für kosten-, service- und beratungsintensivere Konzepte, die lange zuvor aus den Innenstädten verdrängt wurden.
  3. Corona hilft, den Strukturwandel zu verstehen und anzuerkennen
    Nachfrageseitige Veränderungen betreffen mittlerweile nicht mehr allein das Einkaufen, sondern auch die Art und Weise, wie wir wohnen, arbeiten und reisen wollen. Das Ausmaß der Pandemiefolgen ermöglicht den Akteuren einen offeneren Umgang mit notwendigen Veränderungen.
  4. Nahversorgung und Mixed-Use zeigen ihre Online- und Krisen-Resilienz
    Mit neuen Ansprüchen an Wohnen, Arbeiten und Leben gewinnen dezentrale Standorte an Bedeutung. Milliarden Euro an Einzelhandelsumsatz fließen aus den Fußgängerzonen und Shoppingcentern ab und den Nahversorgungslagen zu. Dort ergeben sich neue und interessante immobilienwirtschaftliche Aufgaben.
  5. Nachhaltiger Stadtumbau erfordert kollaborative Stadtplanung
    Die Komplexität des Wandels lässt erahnen, dass Top-Down-Ansätze nicht mehr geeignet sind, große städtebauliche Aufgaben nachhaltig zu lösen. Die Immobilienwirtschaft ist gut beraten, Allianzen mit öffentlichen und engagierten privaten Akteuren sowie die Nähe zu Wissenschaft und Forschung zu suchen.
  6. Der langfristige Nutzwert des Gebäudes wird wieder wichtiger
    Die Immobilie bleibt in volatilen Zeiten ein nachgefragtes Anlageziel, bei dem Wertstabilität vor Ausschüttung steht. Preiskorrekturen sind dort unvermeidlich, wo Gebäude nicht mehr der Nutzernachfrage entsprechen oder nur mit hohem Aufwand dieser angepasst werden können.
  7. Kleinteilig und wandelbar schlägt groß und starr
    Die Digitalisierung hat sich in allen Lebensbereichen noch einmal beschleunigt. Die Menschen verhalten sich zunehmend autonom und auch widersprüchlich. Kleinteiligere und wandelbare Gebäude- und Standortkonzepte versprechen ökologisch, sozial wie auch wirtschaftlich nachhaltigere Lösungen.
  8. Nahversorgungsimmobilien entziehen sich spekulativen Marktentwicklungen

Ungebrochen steigende Preise für Nahversorger stehen im Einklang mit wachsender Mieternachfrage und wachsenden Umsätzen. Hohe Zugangshürden dieses regionalen und kleinteiligen Anlagesektors wirken Preisübertreibungen entgegen.
Über den Habona-Report

Der Habona-Report ist als immobilienwirtschaftliches Jahrbuch konzipiert, das mit dem Themenfokus Nahversorgung eine Lücke in den zahlreichen Publikationen der Immobilienbranche schließt. Der Habona-Report fasst unabhängige Untersuchungsergebnisse und Expertenmeinungen zu verschiedenen Fragestellungen der Konsum- und Immobilienforschung zusammen und stellt sie in den Kontext gesellschaftlicher Megatrends. Aufbauend auf den drei letzten Ausgaben, die sich mit den Auswirkungen von Digitalisierung, Demografie und Mobilität befassten, nimmt der diesjährige Report die Corona-Pandemie in den Fokus.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.habona.de/Habona-Report.htm

Quellle: Habona Invest (PM vom 25.03.21)

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