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Category Archives: Sachwerte

Deutscher BeteiligungsPreis 2020 für Dr. Frank B. Werner

München 23.10.20-Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Dr. Frank B. Werner in der Kategorie Medien mit dem Ehrenpreis aus.

Herzlichen Glückwunsch.

Laudator Frederick Garnies (re.) überreicht den Deutschen BeteiligungsPreis 2020
an Dr. Frank Werner (li.) (Finanzen Verlag GmbH) Bildnachweis: Julian Mezger- Finanzen Verlag

Frederick Garnies ehrte den Preisträger mit folgender Laudatio:

Der Ehrenpreis des Deutschen Beteiligungspreises geht im Jahr 2020 an Herrn Dr. Frank-B. Werner, den Geschäftsführer des von ihm mitgegründeten FINANZEN-Verlages in München. 

Herr Dr. Werner hat in seiner Funktion in den letzten Dekaden der Beteiligungsindustrie beständig, dabei aber immer sachlich und unvoreingenommen, zur Seite gestanden. In den von ihm verantworteten Medien wie Börse:Online, €URO und €URO am Sonntag fanden Beteiligungsmodelle und deren Verantwortliche kontinuierlich redaktionelle Begleitung, auch in Zeiten, in denen es einträglicher gewesen wäre, ausschließlich Fehlentwicklungen in der Branche zu brandmarken oder zumindest einfacher, ganz auf eine Berichterstattung zu verzichten. 

Neben den zahlreichen unternehmerischen Beteiligungen des FINANZEN-Verlags unterhält Herr Dr. Werner auch persönlich ein Beteiligungsportfolio, so daß ihm des Investors Freud und Leid vertraut sind. Oscar Wildes Bonmot „I can resist everything except for temptation“ darf als Mahnung  insbesondere an die Entscheidungsträger der Finanzindustrie verstanden werden – für den diesjährigen Preisträger, der als gebürtiger Niedersachse und damit annektierter Preuße in Geschäftsdingen die sprichwörtliche Disziplin pflegt, muss diese nicht gelten. Herr Dr. Werner ist mir stets als fairer, zuverlässiger, emphatischer und multidisziplinär gebildeter Unternehmer begegnet, dem langfristige Partnerschaften deutlich wichtiger sind als kurzfristige Erträge. Allerdings: Schnelle, wenn auch auf fachkundiger Recherche fußende Spekulationsgewinne zaubern ihm nach wie vor eine ansonsten im fortgeschrittenen Alter eher selten zu beobachtende, spitzbübische Freude in sein Gesicht. 

Es ist mir daher eine Freude, Herrn Dr. Werner, auch und gerade weil er selbst alljährlich verdiente Leistungsträger aus der Finanzindustrie mit den Goldenen Bullen auszeichnet, zu dieser persönlichen Anerkennung, dem Ehrenpreis des Deutschen Beteiligungspreises, zu beglückwünschen. 

Frederik Garnies CEO LIONBAY Capital 

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IMMAC GROUP ALS INVESTOR DES JAHRES 2020 AUSGEZEICHNET

Hamburg, 22. Oktober 2020 – Der jährlich stattfindende Strategiekongress für Betreiber, Planer und Investoren der Pflegebranche, die Altenheim EXPO, wurde aufgrund der aktuellen Corona-Situation zum ersten Mal in digitalem Format umgesetzt. Rund 150 Teilnehmer verfolgten die Premiere am 20. Oktober 2020 online.

Bei der traditionellen Vergabe der Awards in den Kategorien „Investor des Jahres“ und „Betreiber des Jahres“ im Rahmen des Kongresses konnte sich die IMMAC group über die Auszeichnung „Investor des Jahres 2020“ freuen.
Die Jury bestehend aus dem Geschäftsleitungs-Team des Award-Partners TERRANUS, den Redaktionen „Altenheim“, „CAREkonkret“ sowie „CARE Invest“ hatte pro Kategorie drei Unternehmen nominiert. Zu den Nominierten der Kategorie „Investor des Jahres“ gehörten neben IMMAC die HAMBURG TEAM Investment Management GmbH und die AG Real Estate.

In ihrer Laudatio würdigte die Sprecherin der Jury, Frau Anja Sakwe Nakonji, CEO der TERRANUS GmbH, insbesondere die langjährige Markt-Expertise der IMMAC: „Alleine im 1. Halbjahr 2020 hat die IMMAC über 132 Mio. € in ihre Healthcare-Sparte investiert und in Deutschland zehn Seniorenimmobilien erworben. Zusätzlich wurden weitere Investitionen in Österreich und Irland getätigt. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war neben der Entwicklung des vergangenen Jahres auch das Konzept und das langjährige Engagement auf dem Markt der Seniorenimmobilien.

IMMAC investiert schon seit über 20 Jahren in die Asset-Klasse

„Seniorenimmobilien“. Sie ist damit einer der wenigen Investoren, die sich in diesem Spezialimmobiliensegment schon engagiert haben, bevor es zu einer richtigen Assetklasse wurde. Für ihr Engagement im Bereich der Seniorenimmobilien ehrt die Jury die IMMAC mit dem Preis für den Investor des Jahres.“

Der mit 5.000 € dotierte Award wird von der TERRANUS GmbH zur Verfügung gestellt.

Andreas Jantsch, Teamleiter Transaktionen Healthcare, wurde anlässlich der Verleihung live hinzugeschaltet und nahm die Auszeichnung für die IMMAC entgegen. „Wir danken dem Vincentz Fachverlag und der TERRANUS GmbH als Juroren für diese großartige Auszeichnung. Diesen Award sehen wir als Würdigung eines langjährigen und nachhaltigen Engagements der IMMAC in diesem speziellen Teilmarkt für Immobilien-Investments. Er bestätigt zugleich, dass die eingeschlagene Strategie der IMMAC in Bezug auf Produktdiversifizierung, Internationalisierung und konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit der eingegangenen Investments im Markt und insbesondere auch bei den Fachjuroren zunehmend anerkannt wird“, freut sich Andreas Jantsch.

Zum „Betreiber des Jahres“ wurde die Berliner RENAFAN-Gruppe gekürt. Die weiteren Nominierten in dieser Kategorie waren die Schönes Leben-Gruppe sowie die Agaplesion-Gruppe.

Quelle: IMMAC (PM vom 22.10.2020)

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Scope research: Geschlossene AIF – Emissionsaktivitäten Q3 2020

© pixabay

Berlin, 20.10.2020 – Scope hat die im dritten Quartal 2020 emittierten geschlossenen Publikums-AIF und Vermögensanlagen erfasst: Von der BaFin zum Vertrieb zugelassen wurden Insgesamt fünf Publikums-AIF sowie zehn Vermögensanlagen.

Das Neuangebot der Publikums-AIF wird nach wie vor von Immobilienfonds dominiert. Auf Neun-Monats-Sicht ging das Emissionsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Publikums-AIF um rund 46 % und bei den Vermögensanlagen um rund 24 % zurück.

Nachdem im zweiten Quartal (Q2) 2020 noch neun neue Fonds zum Vertrieb zugelassen wurden, ist die Anzahl im dritten Quartal (Q3) 2020 auf fünf gesunken. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen dieser fünf Fonds beträgt insgesamt rund 166 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber Q2 (rund 221 Mio. Euro) um rund 25 % verringert.

Betrachtet man die ersten neun Monate des Jahres 2020, ergibt sich folgendes Bild: Mit insgesamt 20 Publikums-AIF wurde sogar ein AIF mehr als im Vorjahreszeitraum von der BaFin zum Vertrieb zugelassen. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen sank jedoch um rund 46 %. In den ersten neun Monaten dieses Jahres summierte es sich auf rund 590 Mio. Euro – im gleichen Vorjahreszeitraum lag es über alle 19 AIF hinweg bei 1.093 Mio. Euro und hatte mit diesem Wert die Milliarden-Marke überschritten.

Die in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 emittierten 20 Fonds planten im Durchschnitt rund 30 Mio. Euro Eigenkapital einzusammeln. Im gleichen Zeitraum 2019 betrug das durchschnittlich prospektierte Eigenkapitalvolumen über 19 Fonds hinweg rund 58 Mio. Euro. Somit hat sich das Durchschnittsvolumen halbiert.

Erstmals in diesem Jahr kommt in Q3 mit dem „UST XXV“ der US Treuhand ein AIF auf den Markt, dessen prospektiertes Eigenkapital mit 66 Mio. Euro (umgerechnet zum Stichtag seiner Vertriebszulassung) über der 50 Mio. Euro-Marke liegt. Der US-Immobilienfonds plant ein Eigenkapitalvolumen von 78,8 Mio. US-Dollar (inkl. Ausgabeaufschlag) einzusammeln. Damit ist dieser Fonds der bisher Größte dieses Jahres. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten des Vorjahres hatten bereits vier Publikums-AIF die 100 Mio. Euro-Marke überschritten. Dazu zählte u.a. der „Jamestown 31“, der mit 239 Mio. Euro (263 Mio. US-Dollar) deutlich über dem Branchendurchschnitt lag. Jamestown ist derjenige Initiator, der seit KAGB-Einführung die großvolumigsten Fonds, in der Regel im Zweijahres-Rhythmus, auflegt.

Der Rückgang des Angebotsvolumens in den ersten neun Monaten dieses Jahres ist neben dem Fehlen großvolumiger Fonds auch auf die Covid-19-Krise zurückzuführen. In Planung befindliche oder bereits strukturierte AIF werden nicht zum Vertrieb angemeldet und Produkte mit bereits erhaltener Vertriebszulassung werden nicht in diesen gegeben. Ursächlich ist hierbei die zu erwartende geringe Nachfrage nach Investmentprodukten in unsicheren Zeiten. Besonders betroffen hiervon sind der Hotel- und Non-Food-Einzelhandelssektor, während die Nutzungsarten Wohnen und Lebensmittel-Einzelhandel als unkritisch und damit krisenresistenter anzusehen sind.

Quelle: Scope

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12.18. Unternehmensgruppe lanciert neue Hotelmarke BEECH

© 12.18.

Düsseldorf/Fleesensee, 19. Oktober 2020 – Startschuss für die BEECH Hotels: Die 12.18. Unternehmensgruppe lanciert die neue Hotelmarke BEECH Family im derzeitigen Dorfhotel Fleesensee an der Mecklenburgischen Seenplatte. Das zum Hotels & Sportresort Fleesensee gehörende Haus wird ab dem 1. Januar 2021 von der 12.18. Hotel Management GmbH betrieben. Die Verträge der 60 Angestellten sowie der Lieferanten und Geschäftspartner bleiben vom Wechsel unberührt.

„Für 12.18. ist die Übernahme der Betriebsführung des Dorfhotel Fleesensee ein konsequenter Schritt. Die neue Marke verfügt über großes Potenzial für weiteres Wachstum innerhalb Deutschlands und Europas“, kommentiert Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Unternehmensgruppe.

„BEECH (zu Deutsch „Buche“) steht für ein legeres Urlaubsgefühl. Wir verstehen die Marke als vertraute Lichtung, in der unsere Gäste entspannt Wurzeln schlagen können. Mit dem Konzept BEECH Family bieten wir speziell auf die individuellen Ansprüche von Familien abgestimmte Urlaubserlebnisse“, erklärt Kevin Seiwert, Geschäftsführer der 12.18. Hotel Management GmbH.

Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) investiert als Eigentümer rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des im Jahr 2000 eröffneten Hotels. Bis Juni 2021 sollen die Appartements sowie die öffentlichen Bereiche des BEECH Family Fleesensee eine umfassende Renovierung erfahren, die aufgrund der dörflichen Struktur der Anlage sukzessive und somit während des laufenden Betriebs erfolgen kann. „Mit der Übergabe des Hotelmanagements an die 12.18. Unternehmensgruppe unter der Marke BEECH setzen wir nach dem SCHLOSS Fleesensee und Maremüritz auch hier auf unseren erfahrenen Partner, mit dem wir die Neupositionierung des Familienhotels in 2021 erfolgreich launchen werden“, so Dr. Ingo Rellermeier, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des VZB.

Die 193 zum BEECH Family Hotel zählenden Ferienappartements mit Wohnflächen zwischen 42 und 72 Quadratmeter werden – wie bereits das nahegelegene Maremüritz Yachthafen Resort – als Kapitalanlage an private Investoren veräußert. Die Kaufpreise belaufen sich inklusive Sanierung und Möblierung auf 166.000 Euro – 263.000 Euro. „Professionell gemanagt inklusive ‚12.18.-Rund-um-Sorglos-Paket‘ dürfen sich Investoren auf attraktive und nachhaltige Renditen freuen“, führt Timo Richter, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Vermögensmanagement GmbH, aus.

Um den Hotelgästen ganzheitlichen Komfort zu bieten, wird die nahegelegene SpaWorld Fleesensee ab Ende Oktober ebenfalls revitalisiert und künftig unter dem Namen BEECH Aquafun betrieben. Die neue Wellnessanlage umfasst modern gestaltete Pools im Innen- und Außenbereich, eine Erlebnisrutsche sowie einen Wasserspielplatz für erfrischenden Badespaß. Darüber hinaus wird der Innenbereich erweitert, sodass zukünftig alle Gäste auch bei schlechtem Wetter ausreichend Platz und Privatsphäre finden. Auch die Umkleidebereiche werden modernisiert. Die Umbauarbeiten in Höhe von rund drei Millionen Euro werden voraussichtlich im Frühling 2021 abgeschlossen sein.  

Quelle: 12.18. (PM vom 19.10.2020)

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LHI Gruppe erwirbt ersten Solarpark in Dänemark

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Pullach i. Isartal, 19.10.20 – Für einen ihrer Investmentfonds für Institutionelle Investoren, hat die LHI im Norden Jütlands, ca. 3 km vor der Küste, einen Solarpark vom Entwickler European Energy A/S erworben. Der erzeugte Solarstrom wird über ein PPA vermarktet.

Der Solarpark hat eine Leistung von 49,14 MWp und steht auf einer Fläche von rd. 56 ha.

Mit diesem 28. Solarpark verwaltet die LHI Gruppe im Bereich Erneuerbare Energien ein Volumen von 1,4 Mrd. Euro. Alle Wind- und Solarparks haben eine Gesamtleistung von 718 MW/MWp. 

Bei den Modulen handelt es sich um bifaziale Module. Diese besitzen die Eigenschaft, zusätzlich indirektes Licht über die Rückseite der Module zur Stromerzeugung zu nutzen.

Quelle: LHI (PM vom 19.10.20)

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Habona kauft drei Nahversorger für offenen Spezialfonds

Frankfurt, 16. Oktober 2020 – Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe hat für den für die Deka aufgelegten offenen Immobilienspezialfonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ ein Portfolio aus drei Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 16 Millionen Euro von der Schoofs Gruppe erworben.

Das Portfolio mit den Hauptmietern Aldi und Penny umfasst an den Standorten Emmerich, Geldern und Linnich in Nordrhein-Westfalen eine Gesamtmietfläche von ca. 5.600 m².

„Die Neu- und Erweiterungsbauten zeigen die neuesten Verkaufsflächenformate im Lebensmittel-Discount. Mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge von 15 Jahren versprechen die Investments langfristig stabile Erträge“, so Hans Christian Schmidt FRICS, Geschäftsführer der Habona Invest Asset Management GmbH.

Habona plant in den nächsten Wochen weitere Ankäufe für den Spezialfonds, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro haben wird. Der Investmentfokus liegt dabei auf onlineresistenten Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel.

Quelle: Habona Invest (PM vom 16.10.2020)

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BVT baut ESG-Maßnahmen der Unternehmensgruppe aus

Der neue Beirat Nachhaltigkeit der BVT: (v.l.n.r.) Dr. Ralph Poirel, Karsten Müller-Uthoff (Sprecher), Prof. Dr. Eicke R. Weber, Dr. Carsten Liesener.

München, 15. Oktober 2020 – Die BVT Unternehmensgruppe, München, Pionier nachhaltiger Investitionsmöglichkeiten im Bereich geschlossener Beteiligungen, baut ihre Environmental, Social, Governance (ESG)-Maßnahmen weiter aus. Ein unternehmensinternes ESG-Team stellt seit August die ESG-Compliance auf Unternehmensebene sowie bei Investitionsentscheidungen sicher. Beratend unterstützt werden die ESG-Aktivitäten der Unternehmensgruppe durch den Ende September konstituierten Beirat Nachhaltigkeit. Damit unterstreicht BVT die Bedeutung der Kriterien Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie gute Unternehmensführung über den gesamten Wertschöpfungsprozess des Unternehmens.

Die Zuständigkeit für Nachhaltigkeitsfragen der BVT Unternehmensgruppe ist unmittelbar bei der Geschäftsführung angesiedelt. Das neue ESG-Team umfasst Vertreter aus allen Unternehmensbereichen. Seine Aufgabe ist es, ESG-Initiativen innerhalb des Unternehmens federführend umzusetzen, zu überprüfen und die Ergebnisse zu dokumentieren. In regelmäßigen Meetings werden ESG-Themen diskutiert und die ESG-Politik kontinuierlich weiterentwickelt.

Aufgabe des neuen Beirats Nachhaltigkeit ist es, die BVT Unternehmensgruppe bei der Ausrichtung ihrer Investitions- und Unternehmenspolitik auf die Anforderungen nachhaltig investierender Anleger im Einklang mit den Zielvorgaben der Vereinten Nationen und der Europäischen Union in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) zu beraten und zu unterstützen.
Für den Beirat konnten ausgewiesene Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kirche und Wissenschaft gewonnen werden: Der Sprecher des Gremiums, Karsten Müller-Uthoff, ist als selbständiger Berater und im Beirat bzw. Aufsichtsrat verschiedener Finanz- und Immobiliengesellschaften tätig. Der Diplom-Kaufmann und Steuerberater war von 1991 bis 2015 Geschäftsführer der Ärzteversorgung Niedersachsen, Hannover, und von 2000 bis 2015 Sprecher des Arbeitskreises Vermögensanlagen bei der Arbeitsgemeinschaft Berufsständischer Versorgungseinrichtungen e. V. (ABV) in Berlin. Zuvor war er im Bereich Vermögensanlage bei namhaften Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaften tätig. Seinen beruflichen Werdegang startete er 1980 bei Victoria Versicherungen in Düsseldorf.

Dr. Carsten Liesener hat in den letzten 10 Jahren aus der Schweiz unterschiedliche globale Führungsaufgaben bei Siemens Building Technologies übernommen. Nach der Leitung des globalen Fire-Safety-Geschäfts und später des gesamten Produktvertriebs war er seit 2015 als CEO der Building Technologies verantwortlich für Europa. Im April 2019 wurde er zum CEO für Siemens Smart Infrastructure in Europa berufen. Vor seiner Schweizer Zeit war Dr. Liesener bei Siemens im Bereich Management Consulting in unterschiedlichen Projekten des Unternehmens weltweit tätig. Seinen beruflichen Werdegang startete er 1993 bei Bombardier in Berlin. Der Diplomingenieur hat einen Abschluss an der Technischen Universität Berlin und promovierte an der Universität Mannheim in Betriebswirtschaft und Controlling.

Dr. Ralph Poirel ist seit 2012 Leiter des Bereichs Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und Aufsichtsratsvorsitzender des Verlags Katholisches Bibelwerk (seit 2014) sowie Vorstandsmitglied der Stiftung Akademie Klausenhof (seit 2017). Vor seiner Promotion zum Doktor der Theologie 2012 war er Afrika-Referent im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz im Bereich Weltkirche. Seinen Berufsweg begann er nach dem Studium der Theologie und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn und der Graduate Theological Union in Berkeley, Kalifornien, als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und theologische Propädeutik in Bonn.

Prof. Dr. Eicke R. Weber ist Präsident des European Solar Manufacturer Council ESMC. 2017/18 war er Direktor/CEO der Berkeley Education Alliance for Research in Singapore (BEARS). Von 2006 bis 2017 leitete er das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und war Inhaber des Lehrstuhls für Physik / Solarenergie an der Fakultät für Mathematik und Physik sowie an der Technischen Fakultät der dortigen Albert-Ludwigs-Universität. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Alexander von Humboldt Forschungspreis (1994), das Bundesverdienstkreuz am Bande (2006), den Electronics and Photonics Division Award der Electrochemical Society ECS, San Francisco (2009) sowie den Walter-Scheel-Preis (2015). Prof. Weber ist Mitglied von Aufsichtsräten und beratenden Gremien von Firmen und Regierungen auf dem Feld der erneuerbaren Energien und der Transformation unserer Energiesysteme.

Die Berücksichtigung von ESG-Kriterien ist konsequente Grundlage unserer Geschäftspolitik, unserer Investitionsentscheidungen und unseres Assetmanagements. Die Bedeutung dieser Kriterien unterstreichen wir mit der Gründung der neuen Gremien und implementieren sie konsequent in unseren Wertschöpfungsprozess. Hierfür werden wir unser ESG-Selbstverständnis und für jeden Unternehmensbereich eine assetklassenspezifische ESG-Investitionspolitik formulieren“, fasst Tibor von Wiedebach-Nostitz, Geschäftsführender Gesellschafter der BVT Holding, die aktuellen Schritte zusammen.

Nachhaltigkeit hat bei BVT Tradition


BVT ist bereits seit 1988 im Segment Energie und Infrastruktur aktiv und initiierte als erstes Emissionshaus in Deutschland einen Publikumsfonds für Windkraftanlagen. Damit hat BVT seit über 30 Jahren umfangreiches Know-how gesammelt und zahlreiche Beteiligungsangebote realisiert, bei denen Ökologie und Ökonomie im Einklang stehen. Jüngstes Beispiel ist das 2019 eingeführte Portfoliokonzept Concentio Energie & Infrastruktur, das die langjährige Expertise im Bereich Nachhaltigkeit in eine bewährte Fondsstruktur verpackt und damit den Anforderungen von Anlegern nachkommt, für die verantwortungsvolles Investieren verstärkt in den Fokus rückt.

Nachhaltigkeit als Verpflichtung

Das langjährige Engagement der BVT in der Erschließung regenerativer und nachhaltiger Energieprojekte wurde 2019 konsequent weitergeführt mit der Entscheidung der BVT Tochtergesellschaft derigo GmbH & Co. KG, die internationale Initiative UN Principles for Responsible Investment (UN PRI) zu unterzeichnen. Damit bekennt und verpflichtet sie sich als Kapitalverwaltungsgesellschaft zur Berücksichtigung von ESG-Kriterien auf Unternehmensebene und im Investitionsprozess zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Investieren über alle Assetklassen hinweg.

Quelle: BVT (PM vom 15.10.2020)

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COVID-19 hat die europäischen Büromärkte fest im Griff

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Frankfurt, 14.10.2020 – Die gesamte Region EMEA stand im dritten Quartal unter dem Einfluss von Corona und deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Zunächst erlebten die Märkte mit der Lockerung von Anti-Corona-Maßnahmen zwar eine Belebung des BIP mit ersten Anzeichen einer Erholung im Mai und Juni. Aber die Hoffnung auf eine schnelle Erholung wurde durch erneute Reisebeschränkungen und Verordnung von sozialer Distanz in unterschiedlichen Bereichen konterkariert. Anzeichen einer zweiten Infektionswelle traten im Spätsommer und aktuell verstärkt im Herbst in ganz Europa auf. Lokale Lockdowns oder starke Beschränkungen statt nationaler Sanktionen haben den wirtschaftlichen Leidensdruck zwar verringert, aber bei weitem nicht ausgeräumt. Staatliche Unterstützungsprogramme greifen weiterhin unterschiedlich stark. Weitere Reaktionen sollten nicht ausgeschlossen werden, da die Anzeichen wirtschaftlichen Schadens mit Unternehmensinsolvenzen und der Verlust von Arbeitsplätzen zunehmen.

Büro-Mietpreisindex erstmals seit 2015 im Minus

Der gewichtete europäische Büro-Mietpreisindex von JLL* ist im dritten Quartal 2020 zum ersten Mal seit 2015 gesunken: 0,3 Prozent lag er im Minus gegenüber dem vorangegangenen Quartal. Mit Moskau (-6,7 % gegenüber Vorquartal) und Stockholm (-1,9 %) verzeichneten dabei zwei Märkte einen Rückgang der Spitzenmieten. Als einzige Märkte mit einem geringfügigen Zuwachs gegenüber dem Vorquartal können Paris (+ 1,1 %) und Edinburgh (+1,4 %) punkten. Alle anderen analysierten 20 Indexmärkte blieben stabil.

Für den aktuellen jährlichen Mietpreiszuwachs der 24 Indexmärkte wurde ein Plus von 1,8 Prozent bilanziert.

„Es ist trotz Covid-19 eher unwahrscheinlich, dass sich die europäischen Spitzenmieten in besten Lagen und Top-Objekte generell stark nach unten bewegen. Erwartet werden 2020 in einigen Städten Rückgänge im niedrigen einstelligen Bereich. Wahrscheinlicher sind als Reaktion auf die wirtschaftlich angespannte Situation und die allgemeine Unsicherheit das Gewähren großzügigerer Incentives“, so Hela Hinrichs, Senior Director, JLL EMEA Research & Strategy.

Deutlicher Umsatzrückgang für 2020 erwartet

Zwar hat die Vermietungsnachfrage gegen Ende des dritten Quartals langsam angezogen, dennoch muss für den europäischen Büroflächenumsatz in den Monaten Juli bis Ende September mit rund 1,7 Mio. m² im Jahresvergleich ein Rückgang von 50 Prozent konstatiert werden. Ein Großteil der Flächen konzentrierte sich auf das kleinflächige Segment unter 1.000 m². Anmietungen über 5.000 m² waren Ausnahmen.

Kein Markt unter den 24 Index-Märkten konnte im dritten Quartal ein Plus im Jahresvergleich verzeichnen. Fast alle Märkte zeigten zweistellige Rückgänge. Frankfurt ist mit einem Rückgang von minus acht Prozent die einzige Stadt im einstelligen Minusbereich.

Kumuliert ergibt sich für das Dreivierteljahr ein Umsatz auf den analysierten 24 Index-Märkten von rund 5,9 Mio. m², entsprechend einem Rückgang von 42 Prozent im Jahresvergleich, der Fünf- und Zehnjahresschnitt ist um 30 bzw. 35 Prozent unterschritten. „In vielen Unternehmen regiert der Rotstift und geplante Umzüge oder Expansionen stehen erst einmal nicht mehr zur Debatte. Last but not least ist auch die Frage der richtigen Balance zwischen benötigter Bürofläche vor Ort und dem flexiblen Arbeiten der Mitarbeiter aktuell noch unbeantwortet“, so Hela Hinrichs

Es wird erwartet, dass Umsatzzahlen auf absehbare Zeit verhalten bleiben. Einer zunächst erwarteten Wiederbelebung im vierten Quartal dürfte der jüngste Anstieg der Covid-19-Fallzahlen entgegenstehen. JLL prognostiziert für 2020 ein Umsatzvolumen, das gegenüber dem 3-Jahres-Durchschnitt  um mindestens 35 Prozent sinken wird.

Rückläufige Vorvermietungen und steigende Untervermietungen lassen Leerstandsquote steigen

Die Leerstandsquote für Büroflächen ist in Europa im dritten Quartal 2020 aufgrund von rückläufigen Vorvermietungen und steigenden Untervermietungen um 40 Basispunkte auf 6,3 Prozent weiter angestiegen. Nur noch zwei Märkte, Luxemburg (- 20 Basispunkte auf 2,9 %) und Budapest (-10 bps auf 7,2%) konnten sich dieser Entwicklung entziehen. Dagegen legte in 18 der 24 Indexstädte der Leerstand zu.

Da auf den Baustellen in den meisten Teilen Europas weiter gearbeitet wurde, haben die Bürofertigstellungen in den letzten drei Monaten zugenommen. Sie beliefen sich im dritten Quartal auf rund 1,2 Mio. m², der höchste Stand bis dato im laufenden Jahr. Auf Paris (342.000 m²), Berlin (143.000 m²) und München (132.000 m²) entfiel der größte Teil der neu auf den Markt gekommenen Flächen.

Noch höher wird das Fertigstellungsniveau voraussichtlich im vierten Quartal ausfallen, da zunächst verzögerte Bauvorhaben nun noch bis Ende des Jahres ins Ziel gebracht werden sollen, mit der Folge eines weiter erhöhten Drucks auf den Leerstand.

Quelle: JLL (PM vom 14.10.2020)

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HTB-Gruppe erfreut Anleger erneut mit Sonderauszahlungen Zweitmarkt Immobilienfonds zahlen bis zu 10,5 Prozent aus

Bremen, 14.10.2020 – Nachdem die HTB Gruppe im vergangenen Jahr für ihre mehr als 8.000 Investoren bereits eine Rekordausschüttung von mehr als 23,6 Mio. Euro realisieren konnte, gibt es erneut gute Nachrichten aus Bremen: Nicht nur, dass alle HTB Zweitmarkt Immobilienfonds‐ und HTB Handelsimmobilienfonds im Frühjahr/Sommer ihre Halbjahresauszahlungen in Höhe von fast 8,5 Mio. Euro vorgenommen haben. Die Anleger einiger Zweitmarkt Immobilienfonds haben im September 2020 wieder erfreuliche Post erhalten: Mehr als 3,3 Mio. Euro werden ihnen als Sonderauszahlungen gutgeschrieben.

Die zusätzlich zu den Halbjahresauszahlungen geleisteten Sonderauszahlungen sind das Ergebnis der Managementstrategie von HTB. Die Gruppe setzt bei ihren Zweitmarktfonds neben der klassischen Buy & Hold‐Methode auch auf Beteiligungen, die durch zeitnahe Verkaufschancen von Immobilien der Zielfonds Mehrerlöse generieren können. „Aufgrund unserer hauseigenen Datenbank und unserer Immobilienexpertise können wir schon vor dem Ankauf einer Beteiligung diejenigen Zielfonds identifizieren, die gute Chancen auf zusätzliche Verkaufserlöse bieten“, erläutert Dr. Wolfgang Wiesmann, Aufsichtsratsvorsitzender der HTB, die Strategie.

Auszahlungen im Jahr 2020 von bis zu 25,5 Prozent

Im Einzelnen betragen die Sonderauszahlungen für den HTB 8. Geschlossene Immobilieninvestment Portfolio GmbH & Co. KG (HTB 8.) 2,0 Prozent und den HTB 5. 4,0 Prozent. Die Fonds HTB 2. und HTB 3. zahlen jeweils 5,0 Prozent aus. Spitzenreiter ist der HTB 1., der eine Sonderzahlung von 10,5 Prozent leistet. Dessen Anleger haben damit bisher allein im Jahr 2020 Auszahlungen von insgesamt 25,5 Prozent erhalten.

Nach dem bewährten Konzept seiner Vorgänger ist auch der HTB 11. Geschlossene Immobilieninvestment Portfolio GmbH & Co. konzipiert. Der Fonds bietet Anlegern aktuell ein breit diversifiziertes Portfolio deutscher Wohnobjekte, Büro‐ und Logistikimmobilien, Nahversorgungszentren sowie Alten‐ und Pflegeimmobilien. Im Ergebnis ergibt sich daraus eine günstige Risikomischung. Innerhalb der auf zehn Jahre geplanten Laufzeit sollen die Anleger laut Prognoserechnung einen Gesamtmittelrückfluss vor Steuern von rund 154 Prozent erhalten. Zusätzlich erhalten sie eine anteilige Vorabverzinsung ab Einzahlung in Höhe von 2 Prozent p. a. für die Jahre 2020 und 2021.

Quelle: HTB (PM vom 14.10.2020)

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IMMAC: Erweiterungsbau des REHA Zentrums Münster fertiggestellt

© IMMAC

Graz, 13. Oktober 2020 – Das seit 2015 im Portfolio der IMMAC group befindliche REHA Zentrum Münster bietet neurologische, kardiologische, pulmologische, onkologische sowie psychosoziale Rehabilitation als eines der modernsten Zentren Österreichs in Tirol an.

Nach rund einem Jahr konnte der Erweiterungsbau des im April 2015 durch die Anleger des IMMAC Sozialimmobilie Austria XIV Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft erworbenen Reha-Zentrums Münster erfolgreich abgeschlossen werden. Die umfangreichen baulichen Maßnahmen umfassten die Aufstockung dreier Bauteile um ein 4. Obergeschoss, durch die das bestehende Bettenangebot von 260 auf insgesamt 332 Patientenbetten erhöht wurde. Parallel erfolgte durch die Errichtung eines unterkellerten und baulich angebundenen Neubaus eine Ausweitung der Therapiebereiche sowie des Speisesaals samt Café. So wurden auch die bisherigen Funktionsflächen durch eine Turnhalle und einen zentralen Therapiebereich für Logopädie, Diätologie, Sozialberatung, Psychologie, ein Beratungs- und Schulungszentrum sowie Bereitschafts- und Nebenräume erweitert. Das IMMAC-Investitionsvolumen der Erweiterung betrug rund € 11 Mio.
Für die bauliche Umsetzung des Erweiterungsbaus zeichnete die hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H., Graz, als Generalübernehmer verantwortlich.

„Wir freuen uns, dass wir durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit unserem langjährigen, erfahrenen Partner und Betreiber, der REHA Zentrum Münster Betriebs GmbH, von vornherein etwaige Einschränkungen in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung der Patienten, die sich durch einzelne Baumaßnahmen hätten ergeben können, ausschließen konnten“, kommentiert Claudia Schmid, Prokuristin der IMMAC GmbH (Austria).

Quelle: IMMAC (PM vom 13.10.2020)

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