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Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 würdigt Herausragende der Sachwertbranche

Landshut, 23.10.20- Die Verlegerlegende Dr. Frank Werner wird mit dem persönlichen Ehrenpreis im Rahmen des Deutschen BeteiligungsPreises 2020 geehrt

„Die Sachwertbranche trotzt der Corona-Pandemie“- das hätte Edmund Pelikan, Juryvorsitzender des Deutschen BeteiligungsPreises, gerne verkündet. Aber die am 23. Oktober 2020 geplante kleine Feierstunde in Landshut, fiel den erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen der letzten Tage zum Opfer. So wurden kurzerhand neben Einzelverleihungen die neuen Medien genutzt um digitale Preisübergaben zu vollziehen.

Trotz der Verlagsentscheidung die Preise 2020 nicht persönlich im festlichen Rahmen zu verleihen, stehen auch dieses Jahr noch die Menschen beim Deutschen BeteiligungsPreis im Mittelpunkt.

Den Ehrenpreis Medien erhielt Dr. Frank B. Werner für sein über Jahrzehnte andauerndes außerordentliches Wirken als Verleger und Investor insbesondere im Münchner Finanzenverlag. Laudator Frederick Garnies würdigte ausführlich Dr. Werners Verdienste für die Finanz- und Sachwertbranche und überreichte der Verlegerlegende die Ehrung.

Alle persönlichen Ehrenpreisträger werden in die Hall of Fame der Beteiligungsbranche aufgenommen, die unter dem Link beteiligungsreport.de/hall-of-fame/ abrufbar ist.

Die weiteren Preisträger, die 2020 ausgezeichnet wurden sind:

In der die Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien Deutschland)+ die Zusatzauszeichnung „Performer des Jahres“
PI ProInvestor Immobilienfonds 5, Röthenbach

In der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien Europa)
Patrizia GrundInvest Europa Wohnen Plus, Augsburg

In der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien USA)
DNL Exclusive Opportunity 1, Düsseldorf

In der Kategorie TOP institutionelles Investmentvermögen (Energie)
ÖKORENTA ÖKOstabil 7 (Spezial-AIF), Aurich

In der Kategorie TOP institutionelles Investmentvermögen
Nixdorf-LHI Immobilienfonds Wohnen im Alter (Spezial-AIF), München-Pullach

In der Kategorie TOP anlegerorientierte Investmentberatung
Werner Dörrbecker, Osirs Investments, Schwalmstadt

In der Kategorie TOP Managementseriosität
PROJECT Imvestment, Bamberg

In der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten + der Zusatzauszeichnung „AIF des Jahres“
Primus Valor ImmoChance Deutschland Rendite Plus 10, Mannheim

In der Kategorie TOP Direktinvestment

12.18, BEECH Resort, Fleesensee

Die Sachwertbranche erfährt gerade in Corona-Pandemie-Zeiten, die flankiert werden durch Staatsschuldenexplosion, großen Zuspruch – und das auch im institutionellen Bereich. Dabei sollte aber immer die Qualität im Auge behalten werden und offen nach Leistungsbilanzen beziehungsweise Performanceberichten gefragt werden. Hier schreiten viele der oben ausgezeichneten Unternehmen mit überdurchschnittlicher Transparenz vorneweg. Deshalb bittet Juryvorsitzender Edmund Pelikan bei seinen Gratulationsschreiben die Preisträger, in punkto Anlegerorientierung nicht nachzulassen und die Investoren weiterhin mit Qualität zu überzeugen. Sein Dank gilt dabei auch den Medienkollegen Beatrix Boutonnet, Werner Rohmert, Friedrich Wanschka sowie den weiteren Laudatoren Frederick Garnies, Stefan Helm, Dr. Stefan Kunowski, Dr. Alfred Schmeding, Helmut Schulz-Jodexnis und Volker Weber.

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ÖKORENTA warnt vor Konsequenzen der geplanten EEG-Novelle

© shutterstock.com

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Aurich, 20. April 2016 – Künftiges Ausschreibungsverfahren führt zu früheren Strukturen des Energiemarktes mit wenigen großen Anbietern zurück und wird Privatanleger aus dem Markt verdrängen.

Seit Mitte 2015 arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an der nächsten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Geplant ist, das System der festen Einspeisevergütungen ab 2017 durch ein Ausschreibungsmodell zu ersetzen, über das künftig die Preise für den regenerativ erzeugten Strom ermittelt werden. Sollte dieses Ausschreibungsmodell bis Sommer 2016 Gesetz werden, ist nach Meinung der ÖKORENTA nicht nur der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Gefahr. Auch würden kleine Projektierer und Betreiber durch hohe Sicherheitsleistungen, die zu hinterlegen sind, von den Ausschreibungsrunden ausgeschlossen und Privatanleger aus dem Markt gedrängt.

Hintergrund der geplanten Novelle ist die EEG-Reform, die am 1. August 2014 in Kraft getreten ist. Mit ihr wurden für die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen einschneidende Änderungen beschlossen. Die Ziele der Politik: Mit festgelegten Ausbaugrenzen und der vorgesehenen Umstellung auf Ausschreibungen die Energiewende steuern und die Kosten für die Förderung möglichst niedrig halten. Nach dem Prinzip, wer die geringsten Subventionen verlangt, erhält den Zuschlag zum Bau von Energieparks.

„Die bisher gemachten Erfahrungen mit Ausschreibungsverfahren zeigen aber, dass sie die Energiewende behindern statt sie zu fördern. Das sieht man an Ländern, in denen sie bereits gelten ebenso wie an der Pilotphase bei uns in Deutschland“, so Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA AG. Tatsächlich ist der Befund eindeutig: Zubaumengen werden nur dann erreicht, wenn die Teilnehmer einer Ausschreibung im Fall eines Zuschlags auch tatsächlich zeitnah bauen. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass der Anteil der realisierten Projekte noch Jahre nach der Ausschreibung extrem niedrig ist. Vertragsstrafen könnten solche Verzögerungen evtl. verhindern, treiben aber die Kosten und erhöhen das Risiko des Projekts. In einigen Ländern sind Ausschreibungen inzwischen wieder abgeschafft worden.

Als problematisch sieht die ÖKORENTA auch die hohen Vorlaufkosten, die beim Ausschreibungsverfahren anfallen. „Diese Hürde, die kleine Gesellschaften oft nicht nehmen können, wird die Energieerzeugung wieder in die Hände der Großkonzerne spielen. Bürger und Privatanleger, die die Energiewende initiiert haben und bis heute mittragen, werden von der weiteren Entwicklung des Marktes ausgeschlossen. Damit wird die Energiewende an gesamtgesellschaftlicher Akzeptanz verlieren“, so Goldenstein.

Aus diesen Gründen hält die ÖKORENTA es für dringend geboten, die bestehenden Vergütungsregelungen des EEG fortzuführen und appelliert an die Politik, die anstehende Entscheidung in diesem Sinn zu treffen.

Quelle: ÖKORENTA AG

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